DE1921799A1 - Mehrschichtenski - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/06—Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
- A63C5/062—Protection or reinforcement devices for the ski-tip or the ski rear end
-
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- A63C5/12—Making thereof; Selection of particular materials
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
19 ä 17 § §
Ulm/Donau,.'den■-22i April 1969
Heinrich Hammer ,
Sportgeräte- und Holzwarenfabrik, 7904 E r b a c h /Württo
Die Erfindung betrifft einen Mehrschichtenski mit einem Spitzen-
und/oder Sndenschutz in Form von jeweils die vorderen und/oder
die hinteren Stahlkantenenden abdeckenden Plättchen»
Um das Abschälen der Stahlkanten an ihren Enden zu vermeiden,
sind bereits verschiedene Konstruktionen bekannt,, Di,e -einfachste
derartige Konstruktion besteht aus einem übergeschobenen Spitzen-
oder jJndenschutz, deren unterer Lappen die Stahlkante an ihrem
Anfang und Ende auf dem Ski überdeckt und dadurch ein Loslösen vermeidet»
Bei Metall- und Mehrschichtenskiern sind andere Konstruktionen bekannt, beispielsweise in der Form, daß bei. Verwendung von
WinkeIs tahlitanten Plättchen über den Basis schenkel der Winke 1-stahlkanten
reichen, die dann mit dem Skikörper verklebt, verschraubt
oder vernietet werden«,
Die erstgenannte Konstruktion "besitzt den Nachteil9 i~Ü. auf dor
Skilauffläela.® tSpits..en- und. 'Mnäenscimtz überatehen« Die zweite
Eonstruktioa ^©sifest wieclemia ά@η !»acbteilö daß das Fixieren
Gh'dn w<m iieiE Tesp^esseK se&wi©rlg istr, weil diese
INSPECTED
Plättchen beim Yerpressen selbst durch den flüssigen Kleber immer wieder verrutschen« Bs entsteht dadurch bei der 'fertigung
solcher Skier ein erheblicher Ausschuß,'der schwer in-Teinen einwandfreien
Zustand zu versetzen ist ο - --'■'· '
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine-Konstruktion für
einen Mehrschichtenski, ..insbesondere einen Metallski, anzugeben,
welche diese Nachteile nicht aufweist„ .Es .wird dabei von einem
|. Ski ausgegangen, der mit eine m Spitzen- und gegeh ebenfalls · einem
Endenschutz in Form von jeweils die-vorderen und die hintejsen
Stahlkantenenden verbindenden Plättchen bestehto : - :
Gemäß der Erfindung sind diese vorgefertigten Plättchen als.Profil
mit zwei verschiedenen Stärken ausgebildet, wobei die Stärkendifferenz der Summe aus der Stärke des Sohlenbleches des Skis
undßer Stahlkantenhöhe entspricht; in das Profilteil größerer
Stärke sind Aussparungen eingebracht, die bis zum Prdfilteil geringerer Stärke reichen und welche dem Einführen der Stahl-,
kantenenden dienen» Biese Aussparungen können von der Skiober-?
seite her eingebrachte Schlitze sein, die parallel zur Außen-,.;
kante verlaufen» -
Gegenüber den oben erwähnten.bekannten sowie weiteren bisher
nicht bekanntgewordenen Vorschlägen besitzt die erfindungsgemaße
Anordnung den. Vorteilέ daß mindestens 2 komplizierte Einzelteile
zu einem einzigen ΐβ±1 snsammengefaßt werden und daß dann dieses1
eine !eil qqI&v ^i si ratlr-aeller herzustellen und bei der. Ski·»
fertigung'au handhaben ist» '" ■ - . ": - ■ -."■■"' :- : "'■" - *·'■"· -
Es haaöelt sieb, also bei dom ©rfiadnagsgesISe-n !Plät-tchen. 13a.
eve .fan'1 · r ρ« !· <'-Ger^ r ?^o^:"lt welches-la äGG ÄusfütouagsbeispioS,
' : ' ORIGINAL INSPECTED
Stärken aufweist■>
Dieses Profil wird zunächst in etwa Skispitzenform, in seinem äußeren Umfang gestanzt und erhält dann
in seinem dünnen Teil z.B. eine T-ähnliche Aussparung,, An der
Unterseite des starken Profilteiles kann eine Einprägung, Z0B0
des Firmenzeichens, vorgesehen werden,, Von der Oberseite wird
dieses Teil größerer Stärke parallel zur Außenkante mit Schlitzen versehen, welche beispielsweise eine Länge von etwa 10 mm
und eine Breite von etwa 4 mm haben können«, Diese Schlitze
werden von der Skioberseite aus geprägt oder gefräst« Die in diesem Profilteil stehenbleibende Materialstärke nach unten
beträgt in dem erwähnten Ausführungsbeispiel etwa 1,3 mm. Da
diese Aussparung sich bis an den Beginn des Profilteiles geringerer Stärke erstreckt, hat diese gefräste oder geprägte Aussparung
eine direkte Verbindung zum schwachen Teil dieses Profilstückeso ^ou dieser Seite her wird dann eine entsprechend
ausgestanzte Stahlkante in"die Aussparung eingesteckt und anschließend
wird unter diese Stahlkante das Sohlenblech des Skis geschoben» Die hohe Winkelkante der Stahlkante sowie die
Blechstärke des Sahlenblech.es ergeben zusammen die Stärkendifferenz
der "beiden Profilteile«
Bs wurde erwähnt, daß dieses Profilteil aus Aluminit-i
wird, G-anz allgemein kann jedoch ein Metall- oder auch Kunststoff
teil Verwendung finden. Im Falle der Verwendung von Kunst stoff wird man das Profilteil zweckmäßig im Spritzguß, vorzugs
weise Alu-Spritzguß, herstellen.
Zur Erläuterung der Erfindung soll im folgenden ein Ausführung
beispiel betrachtet werden, welches in den Figuren 1 bis 4 der Zeichnung dargestellt ist*
Fig. 1 zeigt zunächst eine Aufsicht auf die Unterseite eines
solchen Spitzenteiles gemäß der Erfindung. Fig. 2 stellt den
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Querschnitt des Profils dar, während in Figo 3 dieses Profilstück
nach dem erfolgten Biegen in die Spitzenform gezeichnet
In Figo 4- ist nun diese entsprechend gebogene Skispitze mit den
einzusteckenden Stahlkanten sowie dem Sohlenblech in auseinandergezogenem Zustand wiedergegebene
In den Figuren 5 bis 7 sind andere Ausführungsformen für das
Spitzenteil dargestellt,,
Aus der Aufsicht und Seitenansichtdarstellung von Figo 1 und 2
erkennt man, daß das Profil aus den beiden Profilteilen 1 und 7 bestehto Das Profilteil 1, welches die eigentliche Spitze darstellt,
besitzt eine größere Stärke als das Profilteil 7·
Das Profilteil 7 ist mit einem T-fÖrmigen Einschnitt 3 versehen,
so daß die beiden Schenkel 2 und 4- entstehen» Auf die Unterseite des Profilteiles 1 ist eine Prägung 5 aufgebracht, welche beispielsweise
das Firmenzeichen darstellto
In dieses durch einen Stanzvorgang hergestellte Profil gemäß Fig. 1 werden nun die beiden Aussparungen 6 an den beiden Seitenkanten
eingebracht, und zwar von der Unterseite her, wie sich aus Figo 2 erkennen läßt. Diese Aussparungen reichen bis zur Begrenzungskante
zwischen den beiden Profilteilen 1 und 7; es entstehen dann entsprechende Vertiefungen 6, wie sie aus Fig. 4- zu
erkennen sindo .
Weiterhin werden in die beiden Schenkel 2 und 4- des Profils gemäß Fig. 1 zwei oder mehrere längliche Lappen 8 eingeprägt,
die in die Unterseite - in der Darstellung gemäß Fig. 2 Oberseite - hereinragen. Diese Kanten dienen als Anschlag für das
009846/0061
Aufbringen des Sohlenbleches 13 gemäß Figo 4·, welches naturgemäß
entsprechende Aussparungen zur Aufnahme dieser Kanten 8 aufweisen muß. Diese eingeprägten Lappen 8 können auch gleichzeitig
als seitliche Anschläge für die Stahlkanten dienen,,
Nachdem das Profil gemäß Fig«, 1 in der beschriebenen Weise vorbereitet
ist, wird es entsprechend der Darstellung gemäß Figo 3
gebogen, und anschließend werden'zunächst die Stahlkanten 12
und 15 in die Aussparungen 6 mit ihren vorderen, entsprechend
bearbeiteten Lappen 14· eingesteckrt, und anschließend wird zwischen
das Profilteil 7 und diese Stahlkanten das Sohlenblech
eingeschoben, und zwar bis zu dem Anschlag an die Begrenzungskante zwischen dem Profilteil 1 und 7»
Naturgemäß kann die Eeihenfolge der Montage auch umgekehrt erfolgen»
Anschließend werden dann auf dieses Spitzenteil die oberen Si±- schichten aufgebracht und das Ganze miteinander verklebte
Bs wäre noch darauf hinzuweisen, daß der in Fig, 4· mit 10 bezeichnete
orsprung, d.h. die Höhe dieses Ursprungs, so groß sein muß, daß er gerade der Summe der Stärke des Sohlenbleches
13 sowie der hohen Kante der Stahlkante 15 entspricht. Es bleibt dann lediglich der Zwischenraum für das Aufbringen des Laufsohlenbelages
noch übrig. Nach dem Aufbringen dieses Laufsohlenbelages gehb dann die Unterkante des Profilteiles 1 unmittelbar
in diesen Laufsohlenbelag ohne irgendeinen Vorsprung über«
Aus der geschilderten Darstellung ergibt sich, daß mit Hilfe oino r>
.solchen Prof übe Lies die Hers bellung eines Mehrachichtenerheblich
vereinfacht wird, weil mehrere Arbeibsgänge weg-
fallen und weil man dafür ein gestanztes oder gespritztes Profilteil verwenden kann, das billig herstellbar ist»
Anstelle der in Fig. 1 bis Λ dargs^tellt .-n getrennten Schlitze
6 kann gemäß 51Ig0 5 auch, ein einziger durchgehender Schlitz 18
vorgesehen werden, in den die Kante - deren Steg vorher abgesetzt wurde - eingeschoben wird.
Man kann gemäß Figo 6 auch zwei eingeprägte Ecken 19 vorsehen,
in welche die Kanten eingeschoben werden.
Gemäß Fig« 7 kann man ferner eingeprägte oder eingefräste
Ecken mit einer Aussparung für den Steg der Winkelkante vorsehen,,
Bei allen Ausführungsformen kann das Sohlenblech zwischen die
Kante und den dünnen Spitzens.chutzteil eingeschoben werden. Jedoch
besteht auch die Möglichkeit, das untere tragende Aluminiumblech, nämlich das Sohlenteil, nicht zwischen Kante und Spitzenschutz
zu klemmen, sondern das Blech zwischen die beiden Kanten zu legen und entsprechend schmäler zu fräsen,.
Claims (1)
1.1 ο/Mehrschichtenski mit einem Spitzen- und/oder Endenschutz in
Form von jeweils die vorderen und/oder die hinteren Stahlkantenenden abdeckenden Plättchen, dadurch gekennzeichnet, daß diese
vorgefertigten Plättchen als Profil mit zwei verschiedenen Stärken (1, 7) ausgebildet sind, wobei die Stärkendifferenz
der Summe aus der Stärke des Sohlenbleches (13) und der Stahlkantenhöhe
(15) entspricht und daß in das Profilteil größerer Stärke (1) Aussparungen (6) eingebracht sind, die bis zum Profilteil
(7) geringerer Stärke reichen und dem Einführen der Stahlkantenenden
(14) dienenc
Mehrschichtenski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussparungen (6) von der Skioberseite her als parallel zur Außenkante verlaufende Schlitze eingebracht sind»
3· Mehrschxchtenski.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aussparungen als eingeprägte oder eingefräste Ecken ausgebildet sind»
4c Mehrschichtenski nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die schlitzähnlichen Aussparungen bis zu -einer solchen (Tiefe
eingebracht sind, daß das am Grund der Aussparung stehenbleibende Material eine Stärke aufweist, die der Stärke des aufzubringenden
Laufsohlenbelages entspricht·>
5» Mehrschichtenski nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Profilteil geringerer Stärke in Skilängsrichtung geschlitzt
iste
6c Mehrschichtenski nach Anspruch. 5» dadurch gekennzeichnet, daß
dieser Schlitz eine T-förmige Gestalt aufweist,,
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ORlGiMAL INSPECTED
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1921799A1 (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2117789A1 (de) * | 1971-04-13 | 1972-10-19 | Blizzard Ski Anton Arnsteiner, 8000 München | Skispitze |
| FR2622464A1 (fr) * | 1987-11-03 | 1989-05-05 | Rossignol Sa | Ski de piste et son procede de fabrication |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2544210B1 (fr) * | 1983-04-12 | 1985-08-09 | Rossignol Sa Club Rossignol Sk | Ski |
| AT386958B (de) * | 1986-08-25 | 1988-11-10 | Fischer Gmbh | Verfahren zur herstellung eines skis |
-
1969
- 1969-04-29 DE DE19691921799 patent/DE1921799A1/de active Pending
-
1970
- 1970-03-20 AT AT263170A patent/AT302851B/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2117789A1 (de) * | 1971-04-13 | 1972-10-19 | Blizzard Ski Anton Arnsteiner, 8000 München | Skispitze |
| FR2622464A1 (fr) * | 1987-11-03 | 1989-05-05 | Rossignol Sa | Ski de piste et son procede de fabrication |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2040352B1 (de) | 1976-02-06 |
| FR2040352A1 (de) | 1971-01-22 |
| AT302851B (de) | 1972-10-25 |
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