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DE192139C - - Google Patents

Info

Publication number
DE192139C
DE192139C DENDAT192139D DE192139DA DE192139C DE 192139 C DE192139 C DE 192139C DE NDAT192139 D DENDAT192139 D DE NDAT192139D DE 192139D A DE192139D A DE 192139DA DE 192139 C DE192139 C DE 192139C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
box
holder
rollers
grindstone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT192139D
Other languages
English (en)
Publication of DE192139C publication Critical patent/DE192139C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

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Gegenstand der Erfindung ist eine Schleifmaschine, welche zum Schleifen von stabförmigen oder sonstigen Werkstücken von beträchtlicher Längenausdehnung bestimmt ist und bei welcher diese Werkstücke mittels eines Halters dem Schleifstein vorgelegt werden , der derart schräg vor der schleifenden Fläche des Steines angeordnet ist, daß von dem umlaufenden Stein beim Schleifen zugleich eine Zug- bzw. Schubwirkung auf das Werkstück in dessen Längsrichtung ausgeübt wird, die dasselbe selbsttätig der ganzen Länge nach durch den Halter befördert und so immer neue Stellen mit dem Stein in Berührung bringt, bis das Werkstück an einer Längskante oder Fläche bei einmaligem Durchgang fertig geschliffen ist.
Von den bekannten Maschinen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand insbesondere durch die eigenartige Gestaltung und Einrichtung des Werkstückhalters. Derselbe besteht nämlich aus einem U-förmigen, mit der offenen Seite dem Schleifstein zugekehrten und entsprechend schräg vor diesem angeordneten Kasten, der in den Seitenwänden und in der Rückenwand mit Rollen ausgestattet ist, zur. Führung des am einen Ende in den Kasten einzusteckenden Werkstückes beim Durchgleiten durch den Kasten. Die Rückenwand bzw. eine besondere in den Kasten eingesetzte, mit Rollen versehene Brücke, gegen die sich das Werkstück legt, ist in dem Kasten verstellbar angeordnet zur Anpassung des Halters an verschiedene Dicken oder Breiten des Werkstückes. ·
Durch diese eigenartige Einrichtung des Halters wird das selbsttätige Durchgleiten des Werkstückes ganz wesentlich erleichtert und doch ist das letztere in dem Kasten durchaus sicher gegenüber dem Schleifstein gehalten, so daß eine mit einem solchen Halter ausgestattete Maschine die Herstellung völlig ebener flächen und überhaupt eine durchaus genaue Bearbeitung der Werkstücke ermöglicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. I die Maschine in Seitenansicht und Fig. 2 in Vorderansicht, während die
Fig. 3 bis 5 den Werkstückhalter für sich in größerem Maßstabe darstellen.
Der Schleifstein 1 ist beispielsweise mittels der Achse 2 in einem oben gabelförmigen Gestell 3 gelagert und erhält seinen Antrieb durch Riemenscheibe 4 und Riemen 5. Vor dem Schleifstein ist der Werkstückhalter 6 angeordnet; derselbe ist an einem Hebel 7 befestigt, der in einem am Gestellfuß vorgesehenen Böckchen 8 um den Bolzen 9 so drehbar gehalten ist, daß er und damit der Halter 6 in der Ebene des Steines von diesem abgezogen werden kann. Der zum Schleifen erforderliche Anpressungsdruck an den Stein' für das im Halter befindliche Werkstück wird durch einen an dem Hebel 7 angreifenden
Gewichtszug ίο, 11 oder ein gleichwertiges Mittel (Feder o. dgl.) hervorgebracht. Um hierbei, falls sich kein Werkstück im Halter befindet, den Halter selbst nicht mit dem umlaufenden Stein in Berührung kommen zu lassen, ist an dem Hebel 7 eine Stellschraube 12 vorgesehen, die sich gegen den Gestellfuß stützt und den Werkstückhalter in geringer Entfernung vom Stein hält. Der Halter selbst besteht, wie namentlich die Fig. 3 bis 5 zeigen, aus einem an der einen dem Stein zugewendeten Längsseite offenen Kasten, der in den beiden Seitenwänden eine Anzahl Rollen 13 trägt und in dem eine Brücke 14 angeordnet ist mit ebenfalls darin an beiden Längsseiten vorgesehenen Röllchen 15; die Brücke 14 ist dabei entsprechend der Breite oder Dicke des zu behandelnden Werkstückes in dem Kasten durch in dessen Rückenwand ihr Muttergewinde besitzende und an der-Brücke angreifende Stellschrauben 16 verstellbar. Das Werkstück, im gezeichneten Beispiel ein längerer Flacheisenstab 17 oder ein sog. Kantriegel, dessen Schmalseiten bearbeitet werden sollen, wird mit Hilfe eines entsprechend langen und geeignet gestalteten Holzstabes 18 in den Halter eingeführt, das Werkstück liegt dabei auf der einen Längsseite dieses Holzstabes so auf, daß seine Kanten nach beiden Seiten etwas überstehen, wie Fig. 4 zeigt.
Der Halter 6 ist' in bekannter Weise so vor dem Stein 1 angeordnet, daß seine Längsachse, also auch die Längsachse des in demselben befindlichen Werkstückes, mit der Schleifsteinwelle einen Winkel einschließt. Der in der Pfeilrichtung umlaufende Schleifstein übt entsprechend der durch den Anpressungsdruck hervorgerufenen Reibung einen Druck auf das Werkstück aus, der sich infolge der Schrägstellung des Werkstückes in zwei Komponenten zerlegt, von denen die in die Längsrichtung des Werkstückes fallende das zwischen den Rollen leicht verschiebbar gehaltene Werkstück fortbewegt, und zwar mit einer je nach der Größe der Schrägstellung regelbaren Kraft und Geschwindigkeit. Man braucht also das Werkstück nur mit seinem Ende oben in den Halter einzustecken, so wird es selbsttätig ,während des Schleifens der ganzen Länge nach hindurchgezogen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schleifmaschine zum Schleifen von stabförmigen oder ähnlichen Werkstücken, bei welcher der Werkstückhalter unter einem Winkel gegen die Horizontale angeordnet ist, zwecks selbsttätiger Vorschubbewegung des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter aus einem C-förmigen mit der offenen Seite dem Schleifstein zugewendeten und entsprechend schräg vor diesem angeordneten Kasten besteht, der mit Rollen in den Seitenwänden und der Rückenwand ausgestattet ist, so daß das mit einem Ende in den Kasten eingesteckte Werkstück beim Durchgleiten durch den Kasten sicher geführt ist.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenwand oder eine besondere in den Kasten eingesetzte, mit Rollen versehene Brücke, gegen die sich das Werkstück legt, in dem Kasten verstellbar ist, zur Anpassung des Halters an verschiedene Dicken des Werkstückes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192139D Active DE192139C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE192139C true DE192139C (de)

Family

ID=455484

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT192139D Active DE192139C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE192139C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4765658A (en) * 1985-03-21 1988-08-23 Valeo Fluid box for a heat exchanger, in particular for a motor vehicle, and a rapid action coupling for connecting it to a fluid circuit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4765658A (en) * 1985-03-21 1988-08-23 Valeo Fluid box for a heat exchanger, in particular for a motor vehicle, and a rapid action coupling for connecting it to a fluid circuit

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