DE1921160A1 - Elektrische Kontaktanordnung - Google Patents
Elektrische KontaktanordnungInfo
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- DE1921160A1 DE1921160A1 DE19691921160 DE1921160A DE1921160A1 DE 1921160 A1 DE1921160 A1 DE 1921160A1 DE 19691921160 DE19691921160 DE 19691921160 DE 1921160 A DE1921160 A DE 1921160A DE 1921160 A1 DE1921160 A1 DE 1921160A1
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- Slide Switches (AREA)
Description
In der Antwort bitte angeben Unser Zeichen
L/p 6601
LITTON INDUSTRIES, INC., 390 North Alpine Drive, Beverly Hills,
California 90213, U.S.A,
Elektrische Kontaktanordnung.
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Kontaktanordnungen zur Verwendung in elektrischen Schaltern und insbesondere in elektrischen
Druckknopf-Schaltanordnungen mit Kontakteinrichtungen, deren
Arbeitsweise durch Nockenbetätigung gesteuert wird.
Elektrische Schaltanordnungen in Form von Serienschaltern, die eine
Vielzahl von relativ zueinander starren Kontakten verwenden, welche auf einem Isoliersockel angeordnet sind und mit einer Vielzahl von
relativ verschiebbaren Pederfingerkontakten zusammenwirken, sind auf dem Gebiet der Elektrotechnik und der Elektronik für Serienschalteinrlchtungen
verwendet worden und: werden Üblicherwelse von Hand betätigt, beispielsweise über einen Druckknopf. Eine derartige
Anordnung ist In der US-Patentschrift 3.329.792 beschrieben
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und dargestellt. Dieser sp ezielle Schalter enthält eine Kontaktanordnung
mit einer Vielzahl von ortsfesten Kontaktelementen auf einem zylindrischen Isoliersockel, und der Sockel besitzt eine
Vielzahl von länglichen, in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten.
Baugruppe Um die ortsfesten Kontaktelemente herum ist1eine/mit einer Viel-.
zahl von gleitenden Federfingerkontaktelementen angeordnet. Die Federfingerkontaktelemente sind in Längsrichtung von einer
ersten Stellung in eine zweite Stellung verschiebbar. In Jeder der ersten und zweiten Stellungen beaufschlagen die gleitenden
Federfingerkontaktelemente einen anderen Satz von ortsfesten Kontaktelementen, so daß durch Änderungen zwischen den Stellungen
eine Sehaltfunktion erreicht wird.
Während der Schalter nach der vorgenannten US-Patentschrift nach längerem Gebrauch einwandfrei gearbeitet hat, sind bestimmte
Schwierigkeiten aufgetreten, die überwunden werden .mußten, damit ein Schalter erhalten wurde, der universeller
einsetzbar war. Wenn beispielsweise der Schalter in einen Erregerkreis eingeschaltet ist, tritt' eine elektrische Lichtbogenbildung
auf, wenn die gleitenden Federfingerkontaktelemente
von den ortsfesten Kontaktelementen abgehoben werden, um
den Stromkreis zu öffnen. Die Lichtbogenbildung bewirkt einen Lochfraß in den ortsfesten Kontaktelementen an der Kante, an
der das gleitende Kontaktelement sich von dem ortsfesten Kontaktelement
bei einer Unterbrechung der Verbindung abhebt. Der Lochfraß kann eine frühere Unterbrechung im Stromkreis verursachen,
was in bestimmten Fällen nicht zulässig ist.
Eine weitere Schwierigkeit besteht in der Wanderung aufgrund
einer Verschmierung des Kontaktmateriales, das aufgrund der
Qleitwirküng und der elektrischen Lichtbogenbildung in normalerweise
isolierende Lichtbogen eingeführt wird. Die elektrischen
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Kontaktelemente versuchen dann, die elektrische Verbindung
langer als erwünscht aufrecht zu erhalten, da elektrischstromleitendes
Material auf dem früher nichtleitenden Material aufgebracht worden ist. Eine derartige Vergrößerung
der elektrischen Kontaktgabeperiode kann unerwünscht sein,
wenn eine Folgeschaltung vorliegt, d.h. das öffnen eines Stromkreises erfolgen muß, bevor ein zweiter Stromkreis
schließt.
Eine zusätzliche Schwierigkeit, die für jeden hergestellten Gegenstand zutrifft, ist seine Kompliziertheit und damit sein
Herstellungspreis. Bei der Einrichtung nach dem vorerwähnten Patent hat das Herstellverfahren des Schalters es erforderlich
gemacht, daß die ortsfesten Kontakte in einer Gießform angeordnet und während des Gießvorganges des zylindrischen
Isoliersockels an Ort und Stelle gehalten werden mußten. Da die Kontaktelemente in der Regel verhältnismäßig kleine Abmessungen
aufweisen, jedoch ihre Anzahl ziemlich hoch ist, wird
eine Fehleinsteilung oder falsche Ausrichtung der Kontaktelemente
häufig einen Ausschuß der gesamten Untergruppe bei der Herstellung ergeben. Die Kontaktanordnungen nach vorliegender
Erfindung ermöglichen die Auslegung von Schaltern, die zusammengebaut werden können, ohne daß die Kontaktelemente in
dem Isolierträger vergossen werden.
Gemäß der Erfindung wird bei einer elektrischen Kontakteinrichtung
mit wenigstens einem ersten Kontaktelement, das mit
wenigstens einem zweiten Kontaktelement durch eine relative Gleitbewegung des ersten Kontaktelementes längs einer Fläche
des zweiten Kontaktelementes bzw. umgekehrt in und außer Eingriff kommt, ein mit einer Folgeeinrichtung zusammenwirkender
Nocken vorgesehen, der einem ersten Kontaktelement zugeordnet und so angeordnet ist, daß ein erstes Kontaktelement
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und ein zweites Kontaktelement in und außer Eingriff miteinander'
kommen, wenn das erste Kontaktelement mit einer Stelle auf der Fläche eines damit zusammenwirkenden Kontaktelementes in Eingriff
kommt, welches von der Kante der Fläche einen Abstand besitzt. Bei Ausführungsformen von'Druckknopfschaltern und
ähnlichen anderen Anordnungen wird die relative Gleitbewegung des Kontaktelementes durch eine linear gerichtete Antriebskraft
verursacht, die dem ersten Kontaktelement aufgegeben wird,
und die durch Nockenbetatigung in eine Bewegung mit dieser Komponente umgesetzt wird. Die Ausdrücke "Nocken" und "Nockenfolgeeinrichtung"
werden in vorliegender Anmeldung so verstanden, daß sie in weitestem Sinne Elemente umfassen, die die
durch diese Ausdrücke angegebene Funktion" erfüllen.
Nach einer speziellen Ausführungsform der Erfindung stellt ein
seitlich verlaufender Ansatz des ersten Kontaktelementes die Nockenfolgeeinrichtung dar, die in Eingriff mit einer Auflaufführung
kommt, welche den Nocken während der relativen Gleitbewegung längs eines zweiten Kontaktelementes zu einem Zeitpunkt
bildet, zu dem die ersten und zweiten Kontaktelemente in
kontaktschließendem Eingriff stehen, der an einer Stelle erfolgt,
die von den Kanten der Fläche des zweiten Kontaktelementes im Abstand angeordnet ist. Dadurch, daß die Kontaktelemente voneinander
getrennt werden, insbesondere durch Abheben des ersten Kontaktelementes von dem zweiten Kontaktelement, bevor das erste
Kontaktelement die Kante, d.h. den Rand der beaufschlagten Fläche
erreicht,werden die Nachteile, die durch Lochfraß, Lichtbogenbildung
und Verschmieren verursacht werden, vermieden oder wenigstens weitgehend verringert.
Nach einer weiteren speziellen Ausführungsform der Erfindung
arbeitet ein erstes Kontaktelement mit getrennten Flächenbereichen eines zweiten und eines dritten, von dem zweiten
getrennten Kontaktelementes zusammen, und die Nockenfläche der Auflaufführung weist erste und zweite Endteile in der Nähe
der Ebene der stromleitenden Flächenbereiche des zweiten
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und dritten Kontaktelementes auf und ist gegen diese Ebene
geneigt, wodurch die Bewegungskomponenten in Abhängigkeit von der Richtung der Relativbewegung von der einen und der
anderen der beiden getrennten Flächen weg und auf sie zu aufgegeben werden. Vorzugsweise kann das bzw. jedes erste
Kontakt el em ent wenigstens eine flache., streif enförmige Feder sein, die sich in Richtung ihrer Bewegung erstreckt. Bei
einer besonderen Ausführungsform, bei der die Kontaktanordnung
einen Teil eines Serienschalters bildet, nimmt das erste Kontaktelement die "Form zweier stromleitend miteinander
verbundener, flacher, streifenförmiger Federkontaktelemente
an.', von denen das eine Kontakt element in kontaktschließendeni
Eingriff mit einem vierten Kontaktelement bleibt,
während das andere Kontaktelement die Nockenfolgeeinrichtung
aufnimmt und scybetätigbar ist, daß sie Jedes der zweiten und
dritten Kontaktelemente in und außer Eingriff bringt.
Entsprechend der Bedeutung des Ausdruckes "Nockenfolgeeinrichtung",
das das Element bezeichnet,-welches einer Nockenfläche
folgt, wird anstatt einesipeziellen, diese Funktion durchführenden
Elementes eines der Merkmale der Erfindung darin gesehen, daß wenigstens eine der Kanten eines ersten Kontaktelementes
als Nockenfolgeeinrichtung arbeitet.
Vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf elektrische Kontaktanordnurigen,
bei denen eine Vielzahl von vorbeschriebenen Kontakteinrichtungen miteinander kombiniert? sind. Eine derartige Kombination
von einzelnen Kontakteinrichtungen zu einem Gerät, das
ein Schalter sein kann, weist vorzugsweise einen isolierenden, zylindrischen Träger mit einer Vielzahl axial verlaufender Nuten
In seiner zylindrischen Oberfläche auf, wobei die ersten Kontaktelemente
einer Jeden Einrichtung axial längs der Nuten verschiebbar
und mit anderen lontaktel©ia©nt@n zusammenwirkend befestigt
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sind, wobei wenigstens einige der Nuten wenigstens einige der anderen Kontaktelemente aufnehmen, und es sind Auflaufführungen
vorgesehen, die die Nocken für jede zwischen Nuten angeordnete Einrichtung darstellen.
Die Zweckmäßigkeit eines derartigen Schalters wird dadurch erhöht,
daß zahlreiche Schaltfunktionsmöglichkeiten vorgesehen werden, was dadurch erreicht werden kann, daß in wenigstens
einigen der Einrichtungen der kontaktschließende Flächenbereich
" eines zweiten Kontakt element es und die kontaktschließende Ober·=
fläche eines dritten Kontaktelementes in der gleichen Nut aufgenommen sind, wobei eines dieser Kontaktelemente einen sich
elektrisch fortsetzenden Teil in einer benachbarten Nut aufweist=
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Auflaufführungen,
die die Nocken für jede Einrichtung darstellen, einstückig mit dem zylindrischen Träger ausgebildet und stellen
einen Teil der Rippen zwischen den Nuten dar. Andererseits kann eine isolierende, zylindrische Hülse über den zylindrischen
Träger gesetzt werden, wobei die Hülse mit axial verlaufenden Schlitzen versehen ist, die mit den Nuten ausgerichtet sind,
und es können einige der axial verlaufenden Teile der Hülse zwischen den Schlitzen einen radialen Ansatz aufweisen, der die
einen Nocken darstellende Auflaufführungen ausbildet.
Nachstehend wird die Erfindung In Verbindung mit der Zeichnung
anhand verschiedener AusführungsBeispiele erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig» 1 eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen-, bekannten
Anordnungen fester Kontaktelemente in Singriff mit gleitenden Kontaktelementen,
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Pig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der
Erfindung, in der eine feste Kontaktelementanordnung in
Eingriff mit einer gleitenden Kontaktelementanordnung dargestellt ist und in der eine Nockenanordnung mit einer
Auflaufführung.und einer Nockenfolgeeinrichtung vorgesehen
ist,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsführungsform
der Erfindung, nach der ein festes. Kontaktelement, ein gleitendes Kontaktelement und eine Auflaufführung
vorgesehen sind, die mit der Kante des gleitenden Kontaktelementes als Nockenfolgeeinrichtung zusammenwirken,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform ähnlich
der nach Anspruch 3, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Anordnung
vorgesehen ist, die die entgegengesetzte Folge von Kontaktöffnung und KontaktSchließung ergibt,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines vollständig zusammengebauten Schalters mit einer Druckknopfbetätigungsvorrichtung,
Fig. 6 eine vergrößerte, teilweise herausgebrochen dargestellte Seitenansicht eines Teiles des Schalters nach Fig. 5*
bei dem eine innere Kontaktanordnung entsprechend der in Fig. 2 gezeigten vorgesehen ist,
Fig. 7 eine vergrößerte, teilweise herausgebrochen dargestellte Seitenansicht eines Teiles des Schalters naoh Fig. 5>
mit einer inneren Kontaktanordnung, die der in den Figuren 3 und 4 gezeigten entspricht, und
Fig. 8 in auseinandergezogener Darstellung eine Seitenansicht einiger Teile des in Fig. 6 gezeigten Schalters.
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Wenn in der nachfolgenden Beschreibung auf "feste" und "bewegliche"
Kontaktelemente bezug genommen wird, sind diese willkürlich
gewählt, um das Verständnis des Zusammenwirkens der Elemente zu erleichtern, obgleich die Bedingungen vertauscht werden
können, da nur eine Relativbewegung eines Kontaktelementes in bezug auf das andere von Bedeutung ist«
In Fig. 1 ist eine herkömmliche Anordnung von .Kontaktelementen
mit drei festen Kontaktelementen 1O5 12 und 14 und drei gleitenden Kontaktelementen 16, 18 und 20 gezeigt, die sich als flache*
streifenförmige Federn in Richtung ihrer Bewegung erstrecken und allgemein als Federfingerkontaktelemente bezeichnet-werden.
Sie sind miteinander" über einen gemeinsamen seitlichen Arm 22 verbunden. Die festen Kontaktelemente 10, 12 und 14 sind auf
isolierenden Trägern angebracht, welche Oberflächen 24 und 2.6
aufweisen, die mit Oberflächen der festen Kontaktelemente 10 und
14 in der gleichen Ebene ausgerichtet sind., während das feste .·
Kontaktelement 12 eine kontinuierliche stromleitende Oberfläche aufweist, die in elektrischem Eingriff mit dem flachen Feder-kontaktelement
18 bleibt. Die gleitenden Kontaktelemente 16, l8 und 20
sind längs eines in Längsrichtung verlaufenden Pfades aus einer ersten, in Fig. 1 gezeigten Stellung, in der gleitende Kontaktelemente
16, 18, 20 in Eingriff mit dem isolierenden Teil 24,
der kontinuierlichen, stromleitenden Oberfläche des festen Kontaktelementes 12 und des festen Kontaktelementes l4~ stehen,
in eine zweite (nicht dargestellte) Stellung verschiebbar, in der die gleitenden Kontaktelemente 16, 18 und 20 mit dem festen
Kontaktelement 10, dem festen Kontaktelement 12 und dem isolieren-
drei
den Teil 26 zusammenwirken. Die Anordnung der/gleitenden Kontaktelemente
verschiebt sich aus ihrer ersten Stellung in ihre zweite Stellung einfach durch in Längsrichtung, d.h. in Richtung der
Haupterstreckung einer jeden Feder verlaufende Gleitbewegung.
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Die gleitenden Kontaktelemente 16 und 20 schließen und öffnen
einen elektrischen Kontakt während ihrer Bewegung aus der ersten Stellung in die zweite Stellung. Grundsätzlich ist das öffnen
des elektrischen Kontaktes der Vorgang, der das Problem der
elektrischen Lichtbogenbildung hervorruft. Wenn beispielsweise das gleitende Kontaktelement 20 aus der ersten Stellung, in
der es mit dem festen Kontaktelement 14 zusammenwirkt, in die
zweite Stellung, in der es mit dem Isolierteil 26 zusammenwirkt, verschoben wird, kann sich ein elektrischer Lichtbogen zwischen
dem Kantenteil 28 des Kontaktelementes 14 und dem gleitenden
Kontaktelement 20 ausbilden. Der Lichtbogen bewirkt, daß ein
kleiner Bereich auf dem festen Kontaktelement eine extrem hohe
Temperatur annimmt, die einen Lochfraß auf dieser Fläche hervorruft.
Ein Lochfraß ist ein verhältnismäßig schwieriges Problem, weil er langsam, aber unvermeidlich eine Zerstörung .des festen
Kontaktes bewirkt, so daß ein guter elektrischer Kontakt nicht mehr gegeben ist und der Punkt der elektrischen Unterbrechung
nicht mehr exakt ist.
Zusätzlich bewirkt die elektrische Lichtbogenbildung in Verbindung
mit der relativen Gleitbewegung der Kontaktelemente eine
Wanderung des Materiales des festen Kontaktelementes längs der
von dem gleitenden Kontakt zurückgelegten BaIm. Mit andere-n
Worten wird stromleitendes Material über die Isolierfläche, z.B, die Flächen 24, 26, wenigstens in dem Bereich in der Nähe der
Kante, z.B. 28, der stromleitenden Oberfläche übertragen bzw. tatsächlich verschmiert. Betrachtet man die Bewegung aus der
ersten Stellung in die zweite Stellung nach Fig. 1, so unterbricht das gleitende Kontaktelement 20 den Kontakt mit dem festen
Kontaktelement 14, bevor das gleitende Kontaktelement 16 in Eingriff mit dem festen Kontaktelement 10 kommt. Sin kurzer
Ausdruck für diese Schalt/folge von Vorgängen ist "Folgeschaltung".
Eine Wanderung von Material des festen Kontaktelementes 14 über
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den Kantenteil 28 hinaus auf den isolierenden Teil 26 bewirkt
eine Vergrößerung des elektrischen, kontaktschließenden Eingriffes des gleitenden Kontaktelementes 20 mit dem festen Kontaktelement
14. Nach einer bestimmten Betriebsdauer ändert sich der Schalter häufig in seiner Schaltcharakteristik und wird zu einem
Polgeschalter, was häufig als fehlerhafter Betrieb angesehen wird. In ähnlicher Weise bewirkt eine Bewegung des gleitenden
Kontaktelementes 16 von der zweiten Stellung in die erste Stel=·
lung eine Wanderung des Materiales von dem festen Kontakt element
" 10 auf dem isolierenden Teil 24. Ein festen Kontaktelement 10
ist in den Isolier sockel (der ein zylindrischer Tragkörper mit einer Vielzahl von festen "Kontaktelementen sein kann, die innerhalb der längs des Umfanges verlaufenden Nuten eingebettet sind)
eingebettet, so daß die obere Fläche und die Fläche des Isolier=
teiles 24 bündig verlaufen, so daß eine leichte Gleitbewegung des gleitenden Kontaktelementes 16 möglich wird. Wenn der Isoliersockel aus gießfähigem.Kunststoff besteht, macht es die übliche
Herstellmethode erforderlich, daß der feste Kontakt vor dem Gießvorgang,
der zur Herstellung des Sockels durchgeführt wird, exakt eingesetzt und während des Gießvorganges in dieser einmal eingenommenen
Stellung gehalten wird. Da die festen und gleitenden
t Kontaktelemente üblicherweise verhältnismäßig klein sind und da
Einstellteile in einem Gießvoi^ang zu erheblichen Herstellschwierigkeiten führen, ist eine Mehrfachschaltanordnung entsprechend
dem Aufbau nach Fig. 1 schwierig herzustellen, verursacht" höhere Herstellkosten und ist für eine unerwünscht hohe Ausstoßrate
verantwortlich, da ein falsch eingesetztes, falsch angeordnetes, oder falsch ausgerichtetes festes Kontaktelement bewirkt s
daß die gesamte, gegossene Anordnung Ausschuß wird«
In Fig. 2 ist eine Anordnung von miteinander 3usasim©nwirk©nd@n
festen und gleitenden Kontaktelementen dargestellt B die gemMJt'
vorliegender Erfindung ausgestaltet .sind« Pi® Ji:-. PIg0 1 gegeigt©
weist drei feste Kontakteleia©nfc© 36S jj8 und 40
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sowie zwei gleitende Kontaktelemente 30 und J2 auf, welch letztere
durch einen Arm 34 miteinander verbunden sind. Das feste
Kontaktelement 36 weist einen seitlich verlaufenden Teil 42 auf,
so daß es eine eckförmige oder hakenförmige Ausgestaltung besitzt.
In Fig. 2 ist·der größere Teil durch das darüber angeordnete
Nockenelement verdeckt, die Gestalt ergibt sich Jedoch in Zusammenhang mit Fig., 8, in der unter anderem eine Ansicht des
aus den Teilen 36 und 42 zusammengesetzten Kontaktelementes von
unten gezeigt wird. Aufgrund dieser Anordnung sind das feste Kontaktelement 38 und der Haken- oder Eckteil 42 des festen
Kontaktelementes 36 in Längsrichtung längs des Pfades des gleitenden Kontaktelementes 30 aus einer ersten Stellung in eine
zweite Stellung ausgerichtet, wie oben in Verbindung mit Fig. 1 erläutert ist.
Gemäß der Erfindung weist der verbesserte Schalter nach Fig. 2 einen Nocken in Form einer Auflaufführung 44 auf, die eine
ebene Fläche 46 und zwei geneigte Flächen 48 und 50 besitzt und
die so wirkt, daß sie auf das gleitende Kontaktelement 30 Bewegungskomponenten
in Richtungen von den miteinander zusammenwirkenden Kontaktelementflächen weg und auf diese zu während
Änderungen zwischen den ersten und zweiten Stellungen aufgibt. Um eine Führung des gleitenden Koritaktelementes 30 in zweckmäßiger
Weise zu erreichen, ist ein seitlicher Teil 52, der die Funktion
einer Nockenfolgeeinrichtung hat, mit dem gleitenden Kontakt 30
befestigt. Die Nockenfolgeeinrichtung 52 verläuft ähnlich einem
ausgestreckten Arm und gleitet längs der Nockenflächen der Auflaufführung 44, so daß ein positives Trennen des gleitenden
Kontaktelementes 30 von dem seitlichen Teil 42 erfolgt, wenn das
gleitende Kontaktelement sich aus der ersten Stellung in die
zweite Stellung verschiebt, und ein positives Trennen des gleitenden Kontaktelementes von dem festen Kontaktelement 38 auftritt,
wenn der gleitende Kontakt sich aus der zweiten Stellung
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in die erste Stellung verschiebt. Die Stellung der Nockenflächen 46, 48 und 50 wird so gewählt, daß ein Eingreifen und Trennen
der miteinander zusammenwirkenden Kontaktelemente früh genug auftritt, d.h. zu einem Zeitpunkt, wenn das -gleiten-de Kontaktelement noch mit einer Stelle auf der Oberfläche eines damit
zusammenwirkenden Kontaktelementes in Eingriff steht, welches von der Kante der Fläche im Abstand angeordnet ist. Wie sich
aus Fig. 2 ergibt, kommt der des? sich seitlich erstreckende
Ansatz 52, der die Nockenfolgeeinrichtung darstellt, in Eingriff
mit der den Nocken bildenden Auflaufführung 44, und zwar während
der relativen Gleitbewegung längs eines zweiten Kontaktelementes 58 zu einem Zeitpunkt, wenn die Kontaktelemente in kontaktschließendem
Eingriff sind und wenn die Eingriffsteile von den Kanten
der Fläche des festen Kontaktelementes im Abstand angeordnet ist. Das Schließen und öffnen des elektrischen Kontaktes tritt an ge-'trennten,
zentralen Bereichen der festen Kontaktelemente auf, die
voneinander getrennt sind. Die Nockenfläche der Auflaufführung
44, die Endteile oder Flächen 48 und 50 in der Nahe der und gegen
die Ebene der stromleitenden Flächenbereiche der beiden Kontaktelemente aufweist, gibt einem sich bewegenden Kontaktelement die
Bewegungskomponenten von einem und dem anderen der beiden getrennten Bereiche und auf diese zu je nach der Richtung der Relativbewegung
auf. Die exakte Steuerung des positiven Trennens beseitigt
eine Wanderung des Materiales des festen Kontaktelementes und vermindert weitgehend die Einflüsse der elektrischen Licht- -.
bogenbildung.
Anstelle des Ansatzes 52 kann wenigstens eine der Kanten, eines
Kontaktelementes als Nockenfolgeeinrichtung arbeiten, wie durch · die Ausführungsbeispiele nach den Figuren J5 und 4 angegeben ist.
In Fig. 5 ist der wesentliche Teil einer Ausführungsform dieser
Erfindung dargestellt, der sich von dem in Verbindung mit Fig. 2 beschriebenen unterscheidet; dieser Teil weist ein festes
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Kontaktelement 100 auf, dessen Aufbau ähnlich dem festen Kontaktelement
40 nach Fig. 2 ist. Eine öffnung 102 durch ein Teil, das
von einem Knick I05 des festen Kontaktelementes 104 abgelegen
ist, kann zum Zusammenbau mit einem isolierenden Tragelement vorgesehen sein, das ein Teil aufweist, welches mit der öffnung
102 zusammenwirkt, so-wie ein abgestuftes Teil besitzt, das in den Knick 10J paßt, welcher den Knicken 92 der Ausführungsform
nach Fig. 2 entspricht. In der Nähe der öffnung und parallel
damit ist eine Auflaufführung 104 aus Isoliermaterial mit
einer ebenen Fläche I06 und einer geneigten Fläche I08 angeordnet.
Ein gleitendes Kontaktelement 110 ist in einer Stellung gezeigt, in der es von der Fläche ΙΟβ der Auflaufführung 104
aufgenommen wird. In dieser Stellung besitzt das Kontaktelement
einen Abstand von dem festen Kontaktelement 100, so daß kein
elektrischer Eingriff mit dem festen Kontakt 100 erfolgt, gleichgültig, ob die öffnung 102 vorhanden ist oder nicht. Der gleitende
Kontakt 110 ist aus einer ersten Stellung, die die in Fig. j3 gezeigte ist, in der er mit der Kante des streifenförmigen Federkontaktelementes
110 zusammenwirkend durch die Auflaufführung nach oben außer Eingriff mit dem festen Kontaktelement 100 angehoben
wird, in eine zweite Stellung verschiebbar, die mit gestrichelten Linien angedeutet ist, in der eine elektrische
Kontaktgabe erfolgt.
In Fig. 4 ist ein festes Kontaktelement 114 mit einer öffnung
dargestellt, die in der Nähe eines Knickes II7 ausgebildet ist.
Es ist eine Auflaufführung II8 mit einer ebenen Fläche II9 und
einer geneigten Fläche 121 vorgesehen, die Folge dieser beiden Nockenflachen ist jedoch im Vergleich zu der nach Fig. "5 vertauscht,
so daß dann, wenn ein gleitendes Kontaktelement eine
entsprechende erste Stellung einnimmt, es in elektrischem Eingriff mit dem festen Kontaktelement 114 steht, während dann,'
wenn das gleitend© Kontaktelement seine zweite Stellung einnimmt,
/ 4 £ ύ
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es durch die Auflauf führung II8 nach oben angehoben wird, so daß
es aus dem elektrischen Eingriff mit dem festen Kontakt element 114 kommt.
In den Figuren J5 und 4 sind die ebenen Flächen I06 und 119 in
der Nähe der öffnungen 102 und 116 ausgebildet, obgleich die
ebene Fläche 119 näher dem Knick II7 als die ebene Fläche 106
dem Knick 103 ist. Das feste Kontaktelement 100 entspricht somit etwa dem festen Kontaktelement 38 in der Ausführungsform
ψ nach Fig. 2, während das feste Kontakt element 114 etwa dem
festen Kontaktelement 36 entspricht.
In Figur 5 ist eine Anordnung aus einer Vielzahl von Kontakteinrichtungen dargestellt, die eine gemeinsame zylindrische Schal=
terkonfiguration bilden. Der Schalter ist auf einer Platte bzw. Schalttafel 60 befestigt und weist eine federvorgespannte Druckknopfbetätigungsvorrichtung
62 auf, die direkt mit dem gleitenden Kontaktelement (in Fig. 5 nicht sichtbar) verbunden ist und
bewirkt, daß die gleitenden Kontaktelemente zwischen ihren ersten und zweiten Stellungen verschoben werden. JÜinlieh verschiedenen
bekannten druckknopfbetatigten Schaltern wird eine Gleitbewegung
. der Kontaktelemente längs anderer Kontaktelemente durch eine linear
gerichtete Kraft bewirkt, die \?n der Betätigungsvorrichtung 62
auf die Kontaktelemente übertragen wird, deren Bewegung durch Nockenwirkung gesteuert wird, damit die Komponente den beschrie» benen
speziellen Effekt ergibt. Das Eingreifen der festen und gleitenden Kontaktelemente erfolgt innerhalb des Gehäuses 64,
wobei die elektrischen Signale von den festen Kontaktelementen zu Stiften 66 geleitet werden, die in entsprechender- Weise inte=
grierende Verlängerungen der festen Kontaktelemente sind, wi© in Fig. 2 gezeigt. Der Schalter kann in einen Stecksockel 68
eingesetzt werden, der Anschlußstifte 70. besitst, die an einen
Kabelbaum (nicht dargestellt) angeschlossen wr&er·, können»
α η ο ö «a a / 1
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In Fig. 6 ist ein vergrößerter, teilweise herausgebrochen dargestellter
Teil der Schaltanordnung nach Fig. 5 gezeigt. Die Stifte 66 sind in^einem Trägersockel 76 aufgenommen, wobei drei
Stifte mit drei festen Kontakt element en 36, 38 und 40 verbunden
sind und einen Teil dieser festen Kontaktelemente bilden. Das
feste Kontaktelement 36 weist einen seitlich verlängerten oder hakenförmigen Teil 42 auf, der in Längsrichtung mit dem festen
Kontaktelement 38 ausgerichtet 1st. Zwei Kontaktelemente 30
und 32 sind gleitend und mit den festen Kontaktelementen zusammenwirkend
ausgebildet, das Kontaktelement 30 weist .dabei einen
seitlichen Tei^2 auf, der die Nockenfolgeeinrichtung für den
gleitenden Eingriff und die seitliche Auslenkung des Kontaktelementes 30 aus einem geraden Pfad durch eine Auflaufführung
ist.
Fig. 8 zeigt zusätzlich zur Fig. 6 und im einzelnen, daß der Trägersockel J6 einen zylindrischen Körper aus Isoliermaterial,
z.B. gießfähigem Kun&stoff mit zwei Teilen aufweist; der erste
Teil ist eine Schulter 78 mit einer zylindrischen Platte 80,
die eine kreisförmige Anordnung von öffnungen besitzen, welche die (nicht dargestellten) Kontaktelemente aufnehmen, während
der zweite Teil einen zylindrischen Körper 82 aufweist, der eine Vielzahl von axialen Nuten 83 um die zylindrische Oberfläche
besitzt, welche von der freien Fläche 84 des Trägers 82 zur Schulter 78 und in Ausrichtung mit den öffnungen durch die
Schulter 78 und die Platte 80 verlaufen. Die Nuten stellen längliche Kanäle dar, die eine Bewegung der gleitenden Kontaktelemente
30 und 32 festlegen. Wie durch die festen Kontaktelemente
36, 38 und 40 angegeben, sind solche Kontaktelemente in den Nuten
um den zylindrischen Träger 82 angeordnet und so ausgelegt, daß sie Dreiergruppen bilden. In ähnlicher Weise sind die gleitenden
Kontaktelemente um den Träger 82 angeordnet und paarweise gruppiert,
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21.4.1969 W/He - 16 - L/p 66OI
wobei jedes Paar mit einer Gruppe der drei festen Kontaktelemente
so zusammenwirkt, daß eine Einheit entsteht. Damit erhält der Schalter seine Vielfach- bzw. Serienschalteigenschaften.
Es läßt sich eine große Anzahl verschiedener Kombinationen von festen und gleitenden bzw. beweglichen Kontaktelementen
verwenden. Wenn beispielsweise die festen Kontaktelemente Zweiergruppen bilden, wird ein einpoliger Ein- und Ausschal-tbetrieb
erreicht. Wenn, wie in Fig. 2, die festen Kontaktelemente eine einzelne Dreiergruppe bilden, wird ein einpoliger
Wechselschalterbetrieb erreicht. Wenn ein Paar der festen Kontaktelemente der Dreiergruppe verwendet wird, wie auch ein Paar
von gleitenden Kontakten der Zweiergruppe, wird eine doppelpolige Wechselschalteranordnung erhalten. Es läßt sich eine Vielzahl
von anderen Kombinationen fester und gleitender Kontaktelemente vorsehen, und wenn die Anzahl von Kontakten größer oder kleiner
gewählt wird, nimmt der Durchmesser des Trägers 82 zu oder ab. Durch Auswahl der relativen Abmessungen in Längsrichtung und/oder
Stellungen der festen Kontaktelemente kann der Schaltvorgang eine mehrpolige Folgebetätigung (Kontakttrennung vor Kontaktschließung
oder Kontaktschließung bevor Kontakttrennung) sein oder in Abhängigkeit von einer anderen gewünschten Betriebseigenschaft
gewählt werden.
Unmittelbar in der Nähe und parallel zu den Nuten 8>, die die
festen Kontaktelemente, wie z.B. das feste Kontaktelement 38
und den Haken oder seitlichen Teil 82 des festen Kontaktelementes
J56 aufnehmen, sind Nocken angeordnet, wie sie beispielsweise
durch die Auflaufführung 44 dargestellt sind. Die Nocken können
einstückig mit dem Träger 82 ausgebildet sein, wenn sie zwischen ausgewählten Nuten angeordnet sindj obgleich nicht dargestellt, können
bei einer solchen Modifizierung die Nocken oder AuflauffUhrungen einen Teil der Rippen zwischen den Nuten bilden.
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21.4.1969 W/He - 17 - L/p 6601
Nach einer Abänderung dieser Ausführungsform können die Nocken
auf einem zweiten, getrennten Element ausgebildet sein. Wie die Figuren 6 und 8 zeigen, ist eine zylindrisch geformte Hülse 90
aus Isoliermaterial vorgesehen, die eine Vielzahl von in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen 91 und eine Vielzahl von Auflaufführungen
44 besitzt. Die Hülse 90 wird eingesetzt und während
des Zusammenbaues über dem Träger 82 angeordnet, wobei die in
Längsrichtung verlaufenden, d.h. axialen Sehlitze 91 mit den Nuten 83 ausgerichtet bzw. in Deckung sindj die Nuten 85 enthalten
dabei die festen Kontaktelemente, während die Auflaufführungen
44 in der Nähe der Nuten angeordnet sind, in welchen Haken oder seitliche Teile 42 und feste Kontaktelemente 38 aufgenommen
werden.
Zum Betrieb des Schalters wird die Druckknopfbetätigungsvorrichtung
62, Fig. 5j in üblicher Weise in die in Fig. 5 gezeigte
Stellung federvorgepannt, so daß die gleitenden Kontaktelemente
30 und 32, Fig. 6, in ihrer ersten Stellung angeordnet werden,
in der sie mit dem Hakenteil 42 und dem ununterbrochenen festen Kontaktelement 40 in Eingriff kommen, wobei eine elektrische Verbindung
zwischen den festen Kontaktelementen 36 und 40 über die
gleitenden Kontaktelemente und den Arm Jk entsteht. Wenn die
Druckknopfbetätigungsvorrichtung 62 (Fig. 5) niedergedrückt wird,
bewegen sich die gleitenden Kontaktelemente 30 und 32 in Fig. 6
nach abwärts, so daß sie ihre zweite Stellung einnehmen, die gestrichelt dargestellt ist, wobei die gleitenden Kontaktelemente
30 und 32 mit den festen Kontaktelementen 38 und 40 zur elektrischen Verbindung in Eingriff kommen. Während der Bewegung der
gleitenden Kontaktelemente zwischen den ersten und zweiten Stellungen
kommt die Nockenfolgeeinrichtung, d.h. der seitliche Teil 52 mit der Auflaufführung 44 in Eingriff und bewirkt eine
positive Trennung des gleitenden Köntaktelementes 30 entweder
von dem festen Kontakt 38 oder dem Hakenteil 42 des festen
21 Λ.1969 W/He - 18 - L/p 6601
Kontaktelementes 36. Während der Bewegung von der ersten in die
zweite Stellung gleitet der seitliche Teil 52 die geneigte Fläche 50 nach aufwärts, dann die ebene Fläche 46 entlang und schließlich
die geneigte Fläche 48 nach unten. Bei einer Verschiebung von der zweiten in die erste Stellung wird die Gleitbewegung des
seitlichen Teiles, d.h. der Nockenfolgeeinrichtung 52 umgekehrt.
In jedem Falle bewirkt, die Nockenbetätigung, daß die Kontaktelemente getrennt werden und in kontaktschließenden Eingriff
aus einer Relativstellung und in eine'Relativstellung gebracht
" werden, wobei ein Eingriff an einer zentralen Stelle des Kontakt-
t elementes 38 und des Teiles 42 des Kontaktelementes 36 vorgenommen
wird.
Die Folge der Stufen des Zusammenbaus bei der Herstellung des elektrischen Schalters der Ausführungsform nach Fig. 6 läßt sich
am besten in Verbindung mit Fig. 8 erläutern.
Der Trägersockel 76 ist aus Kunststoff hergestellt, der im Spritzgußverfahren
in die Form eines einstückigen Körpers gebracht werden kann, wie er im unteren Teil der Fig. 8 gezeigt ist, und zwar
einschließlich der Platte 80, die eine Vielzahl von öffnungen aufk
weist, der Schulter 78, die einstückig damit ausgebildet ist und durch die die öffnungen führen, und des zylindrischen Trägers 82,
der die Vielzahl von axialen, in Umfangsrichtung verlaufenden Nuten 83 besitzt. Die festen Kontaktelemente 56, 38 und 40 der in
Fig. 2 gezeigten Form können aus Metallblech gestanzt und in ihre entsprechendenNuter^eingesetzt sein. Wie in den Figuren
2 und 6 gezeigt, sind die festen Kontaktelemente und die Stifte
66 aus einem Stück hergestellt. Eine Verbindung wird dadurch er-• halten, daß jeder Kontakt-Stift-Preßteil gleitend in eine Nut
eingesetzt wird, wobei der Stiftbeil durch die ausgerichtete öffnung
in der Schulter 78 und der Platte 80 geführt wird. Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzen die Kontakt-Stift-PreStcile einen
21. 4.1969 W/He - 19 - "Vp
leichten Knick 92, der so ausgebildet ist, daß er an einer inneren
Winkelstufe oder einem inneren Flansch (nicht dargestellt), welcher in der Platte 80 vorgesehen ist, anliegt, so daß eine
weitere Verschiebung des festen Kontakt·-Stift-Preßtei les in
Längsrichtung der Platte 80 verhindert wird. Dann wird die Hülse 90 mit den in Längsrichtung verlaufenden Schlitzen 91 und
den AuflauffUhrungen 44 um den zylindrischen Träger 82 hetnm
angeordnet, wobei die Schlitze in Deckung mit den Nuten kommen, damit die festen Kontaktelemente frei liegen. Die Nocken, d.h. .
die AuflauffUhrungen befinden sich dann in der Nähe jener Nuten, in denen die festen Kontaktelemente 38 und der Hakenteil 42 angeordnet
sind.
In Fig. 7 ist ein Druckknopfschalter ähnlich dem nach Fig. 6 dargestellt,
welcher jedoch eine Anordnung verwendet, bei der die Kanten der gleitenden, streifenförmigen Kontaktfedern die Funktion
der Nockenfolgeeinrichtungen erfüllen. Somit weist die Ausführungsform nach Fig. 7 die gleitenden und festen Kontaktelemente
ähnlich denen nach den Figuren 3 und 4 in einer Anordnung auf, die die gleichen Schalteigenschaften wie die Ausführungsform
nach Fig. 6 ergibt. Der Schalter besitzt eine Vielzahl von Gruppen aus drei festen Kontaktelementen 100, 120, 114, von denen die
Kontaktelemente 100 und 114 im wesentlichen den in Fig. 3 und 4 gezeigten Elementen entsprechen. Das feste Kontaktelement 114
weist eine längliche öffnung Il6 auf, während das feste Kontaktelement
100 eine längliche öffnung 102 ähnlich den Darstellungen in den Figuren 3 und 4 besitzt. Um ein selektives Schließen und
öffnen der festen Kontaktelemente zu erzielen, sind drei gleitende
Kontaktelemente 122, 123 und 124 beweglich angeordnet, die alle elektrisch und räumlich miteinander durch einen Arm 126
verbunden sind. Wie dargestellt, ist die Anordnung der gleitenden Kontaktelemente zwischen ersten und zweiten Stellungen derart
verschiebbar, daß in einer ersten in Fig. 7 gezeigten Stellung das gleitende Kontaktelement 124 mit dem festen Kontaktelement
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21.4.1969 W/He - 20 - L/p 6601
zusammenwirkt, wodurch eine elektrische "Verbindung mit dem
gleitenden Kontaktelement 122 entsteht, die ihrerseits elektrisch mit dem festen Kontaktelement 120 zusammenwirkt, während das gleitende
Kontaktelement 125 von dem Kontaktelement 10^ dadurch abgehoben
wird, daß die linke Seitenkante von der ebenen Fläche 106 der Auflaufführung abgestützt wird, die in Fig. 7 der Auflaufführung
104 nach Fig. 3 entspricht. Wenn die gleitenden Kontaktelemente ihre erste Stellung einnehmen, ist somit eine elektrische
Kontinuität zwischen den festen Kontaktelementen 120 und 114 vorgesehen.
In der zweiten Stellung, die in gestrichelten Linien gezeigt ist, wird das gleitende kontaktelement 124 außer Kontakt mit dem
Element il4 durch die ebene Fläche 119 der Auflaufführung entsprechend
der in Fig. 4 gezeigten Auf lauf führung 118 dadirch abgehoben, daß die Kante des Kontaktelementes 124 mit der Nockenanordnung
in der beschriebenen Weise zusammenwirkt, während das gleitende Kontaktelement 122 elektrisch mit dem festen Kontaktelement 120
und das gleitende Kontakt element 123 elektrisch mit dem festen
Kontaktelement 100 in Eingriff kommt, so daß das feste Kontaktelement 120 elektrisch mit dem festen Kontaktelement 100 verbunden
ist. Wie vorstehend in Verbindung mit den Ausführungsformen nach
den Figuren 3* 4 und 6 erläutert, wirken die Auflaufführungen mit
geneigten Flächen 108 und 121 und ebenen Fläche 106 und 119>
wie in Fig. 7 gezeigt, durch Nockenbetätigung mit den Kanten der entsprechenden
gleitenden Kontaktelemente zusammen, so daß sie positiv die gleitenden Kontaktelemente von einer zentralen Stelle der
festen Kontaktelemente lösen, wodurch verhindert wird, daß festes Kontaktmaterial wandert, und daß die Einflüsse der elektrischen
Lichtbogenbildung verringert werden.
Im einzelnen weist die Ausführungsform nach Fig. 7 einen Sockelträger 130 ähnlich im Aufbau dem Sockelträger 76 nach Fig. 6 auf,
der eine Platte I32, eine Schulter 134, die beide durchgehende,
009834/1667
132116Q
21.4.1969 W/He - 21 - L/p 6601
ausgerichtete öffnungen besitzen, und einen oberen zylindrischen
Träger 1^6 mit einer Vielzahl axialer Umfangsnuten, die die
festen Kontaktelemente aufnehmen,auf.
Bei der Herstellung der Ausführungsform nach Pig. 7 kann es erwünscht
sein, die Auflaufführungen in der Nähe und parallel den Nuten, die die festen Kontaktelemente 100 und 114 aufnehmen, in
einem Gießvorgang mit dem Träger 136 auszubilden, so daß eine
Hülse, wie sie in Verbindung mit der Ausführungsform nach den
Figuren β und 8 beschrieben ist, nicht mehr notwendig wird, obgleich
eine Hülse 90 verwendet werden kann, falls dies zweckmäßig erscheint. Die festen Kontaktelemente können gepreßt bzw.
gezogen werden, wie dies vorstehend angegeben ist, so daß sie eine Kontakt-Stift-Kombination ausbilden, die in die entsprechenden
Nuten und- durch die öffnungen der Platte 1J52 und der Schulter
134 einsetzbar ist, wie dies in Verbindung mit der Ausführungsform nach Fig. 6 erläutert ist.
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Claims (12)
- 21.4.1969 W/He . L/p 66θίPatentansprüche; .l.) Elektrische Kontakteinrichtung mit wenigstens einem ersten Kontaktelement, das mit wenigstens einem zweiten Kontaktelementdurch eine relative Gleitbewegung des ersten Kontaktelementes längs einer Fläche des zweiten Kontaktelementes bzw. umgekehrt in und außer Eingriff kommt, gekennzeichnet durch einen Nocken (44), der mit einer Folgeeinrichtung (52) zusammenwirkt, welche einem ersten Kontaktelement (30) zugeordnet und so angeordnet ist, daß ein erstes Kontaktelement (30) und ein zweites Kontaktelement (38) in und außer Eingriff miteinander kommen,wenn das erste Kontaktelement (30) mit einer Stelle auf der Fläche eines damit zusammenwirkenden Kontaktelementes (38) in Eingriff kommt, welches von der Kante der Fläche einen Abstand besitzt.
- 2. Elektrische Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Gleitbewegung der Kontaktelemente (30, 38) durch eine linear gerichtete Antriebskraft hervorgerufen ist, die dem ersten Kontaktelement aufgegeben wird, welche durch Nockenbetätigung in eine Bewegung umgesetzt wird, die diese Komponente enthält.
- 3. Elektrische Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein seitlich verlaufender Ansatz (52) des ersten Kontaktelementes (30) die Nockenfolgeeinrichtung darstellt", die in Eingriff mit einer Auflaufführung (44) kommt, welche den Nocken während der relativen Gleitbewegung längs eines zweiten Kontaktelementes (38) zu einem Zeltpunkt bildet, zu dem die ersten und zweiten Kontaktelemente in kontaktschließendem Eingriff stehen, der an einer Stelle erfolgt, die von den Kanten der Fläche des zweiten Kontaktelementes (38) im Abstand angeordnet ist.009834/166721.4.1969 W/He · · L/p 6601
- 4. Elektrische Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellen auf der Fläche eines Kontaktelementes getrennte Bereiche des zweiten Kontaktelementes (38) und eines von diesem getrennten, dritten Kontaktelementes (42) sind, und daß die Nockenfläche der Auflaufführung (44) erste und zweite Endteile (48 und 50) in der Nähe der Ebene der stromleitenden Flächenbereiche des zweiten Kontaktelementes (38) und des dritten Kontaktelementes (42) aufweist und gegen diese Ebene geneigt ist, wodurch die Bewegungskomponenten in Abhängigkeit von der Richtung der Relativbewegung von der einen und der anderen der beiden getrennten Flächen weg und auf sie zu aufgegeben werden.
- 5· Elektrische Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. jedes erste Kontaktelement1(30) wenigstens eine flache, streifenförmige Feder ist, die sich in Richtung ihrer Bewegung erstreckt
- 6. Elektrische Kontakteinrichtung nach Anspruch 4 und 5 j dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Kontaktelement in Form zweier stromleitend miteinander verbundener, flacher, streifenförmiger Federkontaktelemente (JO, 32) vorgesehen ist, von denen das eine Kontaktelement (32) in kontaktschließendem Eingriff mit einem vierten Kontaktelement (4o) bleibt, während das andere Kontaktelement (30) die Nockenfolgeeinrichtung (52) aufnimmt und so betätigbar ist, daß sie jedes der zweiten und dritten Kontaktelemente (38, 42) in oder außer Eingriff bringt.
- 7· Elektrische Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Kanten eines ersten Kontaktelementes (110, 32L) als Nockenfolgeeinrichtung arbeitet.009834/166721 Λ. 1969 W/He L/p'6601
- 8. Elektrische Kontaktanordnung, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von elektrischen Kontakteinrichtungen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden (Figuren 6 und 7) ·
- 9. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 8* gekennzeichnet durch einen isolierenden zylindrischen Träger (82) mit einer Vielzahl axial verlaufender Nuten (83) in seiner zylindrischen Oberfläche, wobei die ersten Kontaktelemente (30) einer jeden Einrichtung verschiebbar längs der Nuten (83) mit anderen Kontaktelementen zusammenwirkend befestigt sind, und wobei wenigstens einige der Nuten wenigstens einige der anderen Kontaktelemente (38, 42) aufnehmen, und Auflaufführungen (44), die die Nocken für jede zwischen Nuten (83) angeordnete Einrichtung darstellen.
- 10. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 4 oder 9> dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einigen der Einrichtungen der kontaktschließende Flächenbereich eines zweiten Kontaktelementes (38) und die kontaktschließende Oberfläche eines dritten Kontaktelementes (42) in der gleichen Nut (83) aufgenommen sind, wobei eines dieser Kontaktelemente (42) einen sich elektrisch fortsetzenden Teil (36) in einer benachbarten Nut aufweist.
- 11. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 9 und 10, dadurch ) gekennzeichnet, daß die Auflauf führungen (44), die die Nocken für jede Einrichtung darstellen, einstückig mit dem zylindrischen Träger (82) ausgebildet sind und einen Teil der Rippen zwischen den Nuten darstellen.
- 12. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 9 "ader 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine isolierende zylindrische Hülse (90, Figuren 6 und 8) Über den zylindrischen Träger (82) gesetzt ist, daß die Hülse mit axial verlaufenden Schlitzen (9I) versehen ist, die mit den Nuten (83) ausgerichtet sind und daß einige der axial verlaufenden Teile der Hülse (90) zwischen den Schlitzen einen radialen Ansatz aufweisen, der die Auflaufführung (44) ausbildet, welche einen Nocken darstellt. ■009834/1687JtSLeerseite
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