DE1920987A1 - Servosystem - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
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- H02P7/28—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
- H02P7/285—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only
- H02P7/292—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using static converters, e.g. AC to DC
- H02P7/293—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using static converters, e.g. AC to DC using phase control
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Description
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Servore gel system mit
einem Zyklokonverter, bei dem ein Gleichstrommotor zum
Betrieb einer mehrphasigen WachseiSpannungsquelle geregelt
wird.
In den aus den amerikanischen Patentschriften 2,859,399
und 3,237,o75 "bekannten Systemen dieser Art werden zwei
Konverter verwendet, von denen jeder aus einer Gruppe
von Gleichrichtern besteht, und die EMK und Gegen-EMK
der Konverter wird für die Zündpunkte der Gleichrichter in jeder Gruppe gleich gehalten. IOlglich ergeben sich
verhältnismäßig hohe Leerlaufströme in den Induktivitäten und es werden Induktivitäten verhältnismäßig hoher
Werte notwendig. Die in den genannten Patentschriften beschriebenen Systeme haben somit einen verhältnismäßig
hohen Energieverbrauch und eine verhältnismäßig schlechte
Frequenzabhängigkeit.
Eine Induktivität in der Schaltung dient als Schutz gegen möglichen Ausfall der Gleichrichter und gegen die Möglichkeit
von durch Leitungsfehler in den leitenden Zustand gebrachten Gleichrichtern. Eine Induktivität läßt auch den
Motor in hochreaktivem Zustand ohne Gefahr eines Kurzschlusses an der Leitung beim gleichzeitigen Zünden zweier
Gleichrichter laufen.
-2-
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Es ist deshalb sehr erwünscht, die Vorteile einer Induktivität
in der Schaltung ohne die Nachteile schlechten Wirkungsgrades und schlechter Frequenzabhängigkeit der
bekannten Systeme zu erhalten.
Bei der Anordnung nach der Erfindung wird ein. niedriger
Induktivitätswert verwendet. Die niedrigeren Induktivitätswerte verbessern den Frequenzgang der Servoschaltung.
Nach der Erfindung wird auch der Blindleistungsverbrauch des Systems verringert. Der kleinere Wert der" induktiven
Reaktanz ist im System nach der Erfindung möglich, weil P die Stromflußwinkel der beiden Konverter asymmetrisch
verschoben sind, so daß der Stromflußwinkel des einen Konverters mehr zunimmt t als der Stromflußwinkel des anderen
Konverters abnimmt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Servosystem anzugeben, das in beschleunigender und verzögernder Weise durch den
ganzen Bereich des Motorbetriebes, aber mit besserem Wirkungsgrad gegenüber vergleichbaren bekannten Geräten arbeitet.
Das Servosystem nach der Erfindung enthält Schutz gegen zufällige Kurzschlüsse, bei dem aber die Leerlaufströme
" gegenüber bei bekannten Geräten klein sind,,
Beim Servosystem nach der Erfindung können die Stromflußwinkel der beiden dem Motor zugeordneten Konverter asymmetrisch
geändert werden.
Die Erfindung wird mit Hilfe der Zeichnungen anhand von
Ausführungsbeispielen beschrieben. Bei einem Ausführungsbeispiel dient das Servosystem zum Regeln eines Gleichstrommotors,
der von einer Wechselspannungsquelle gespeist wird. Das Servosystem besitzt zwei entgegengesetzt
gepolte Gleichrichter für jede Phase einer Mehrphasen-
- 5 - ■ ■ '
spannung, eine Verbindung der gemeinsamen Elektroden jeder
Gruppe ähnlich gepolter Gleichrichter, Verbindungen der Induktivität mit der gemeinsamen Elektrode einer der
Gruppen, eine Verbindung des Motors zwischen der Induktivität und einer Bezugsspannung, eine Einrichtung zum
einmaligen Zünden jedes Gleichrichters während einer jeden Wechselspannungsperiode, die den Stromflußwinkel jedes
Gleichrichters kleiner als den Quotienten von 36o Grad, geteilt durch die Zahl der Gleichrichtereinheiten
der beiden Gruppen, macht, und eine Regelung zum Ändern der Stromflußwinkel beider Gruppen in umgekehrtem Verhältnis,
wobei der Stromflußwinkel der einen Gruppe durch diese Einrichtung um einen größeren Wert geändert wird
als der der anderen Gruppe.
In den Zeichnungen ist:
Figur 1 ein Funktions-Blockdiagramm eines Servosystems
eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung;
Figur 2 ein schematisches Schaltbild des Stromversorgungsteils des Gerätes nach Figur 1;
Figur 3 ein schematisches Schaltbild des Schwellwertteils
des Gerätes nach Figur 1;
Figur 4 ein schematisches Schaltbild eines der Sägezahngeneratoren,
eines der Vergleichskreise und eines der Triggerkreise des Gerätes nach Figur 1"
Figur 5 ein Diagramm der JA£K und Gegen-SLÜK beider Gruppen
von gesteuerten Silikon-Gleichrichtern, die im Gerät nach Figur 1 verwendet werden;
Figur 6 ein Kurvendiagramm einer dreiphasigen Spannungsquelle, die im Ausführungsbeispiel nach der Erfindung
verwendet wird;
die Figuren 7> 8 und 9 sind Kurvendiagramme einer dreiphasigen
Spannungsquelle, die den Leitfähigkeitsbereich der einzelnen Gleichrichter und den Strom-
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versorgungsteil für Hulleistungseingang des Motors,
den Vorwärtslauf und den Rückwärtslauf des Motors angeben.
Figur 1o ist ein schematisehes Schaltbild eines Wechselspannungsgenerators
;
Figur 11 das Diagramm der von der Schaltung nach Figur erzeugten Frequenzkurven;
die Figuren 12a und 12b sind Wechselstromtransformatorschaltungen
■ und
Figur 13 zeigt die Schwingungskurven des Gerätes nach Fi-P
gur 1 bei Verwendung von Transformatorschaltun
gen nach Figur 12b.
Figur 1 zeigt ein Servosystem eines Ausführungsbeispiels nach der Erfindung. Der Transformator besitzt eine Primärwicklung
1o und liegt mit seinen Klemmen 12 an einer Dreiphasenspannungsquelle. Die Primärwicklung kann, wie
üblich, in Dreieckschaltung liegen. Die Sekundärwicklungen 14 des Transformators liegen in Sternschaltung und
der Motor 16 liegt mit einer seiner Klemmen am Sternmittelpunkt. Der Motor 16 ist ein Gleichstromnebenschlußmotor
und seine Feldwicklung 18 wird von einer unabhängigen Gleichspannungsquelle 2o gespeist. Diese Gleichspannungs-™
quelle wird in üblicher Weise durch Gleichrichtung einer der drei Phasen der Eingangsspannung gewonnen.
Die andere Klemme des Motors 16 liegt am Mittelpunkt einer Induktivität 22.
Sechs gesteuerte Silikongleichrichter sind in zwei Gruppen 24 und 26 unterteilt, die im folgenden als Konverter
bezeichnet werden. Der Konverter 24 enthält die Gleichrichter 28, 3o und 32, von denen jeder mit seiner Kathode
an verschiedenen Sekundärwicklungen 14 liegt. Alle Kathoden sind gemeinsam mit einem Ende der Induktivität 22
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verbunden. Der Konverter 26 enthält die Gleichrichter
36, 38 und 4o, von denen jeder mit seiner Anode an verschiedenen Sekundärwicklungen 14 liegt und deren Kathoden
gemeinsam am anderen Inde der Induktivität angeschlossen sind. Ein Relais mit einer Erregerwicklung 44
und den Kontakten 44a, 44b und 44c liegt zu jeder Sekundärwicklung in Serie. Das Relais wird durch einen Schalter
46 ferngesteuert, der in Serie zur Relaiswicklung 44
und der Klemme 48 einer Spannungsquelle liegt und zum Abschalten des Gerätes dient.
Die Konverter 24 und 26 arbeiten so, daß einer von ihnen
den Motor speist und der andere Leistung an die Leitung führt. Welcher Konverter welche Funktion zu gegebener
Zeit ausführt, hängt von den Zündzeiten der Gleichrichter ab, wie noch beschrieben werden wird.
Die drei Gleichrichter 28, 3o und 32 des Konverters 24
liegen an den Leitungen 5°» 52 und 54 der drei Verstärker
56a, 56b und 56c. Die drei Gleichrichter 36, 38 und 4o
des Konverters 26 liegen über den Leitungen 58» 6o und
62 an drei zusätzlichen Verstärkern 56d, 56e und 56f.
Die Ausgänge der Impulsverstärker 56 zünden jeden Gleichrichter
in zeitlicher Folge entsprechend der durch das System zu gegebener Zeit ausgeführten Steuerung.
Die Systemsteuerung ist in der Form eines Signals an der Steuerklemme 64 dargestellt, die als Eingang mit einem
Schwellwertkreis 66 verbunden ist. Der Schwellwertkreis baut ein Gleichspannungspotential an beiden Ausgangsleitungen
68 und 69 auf. Die Leitung 68 liegt am Eingang der drei Vergleichskreise 74a, 74b und 74c und die Leitung 69
am Eingang anderer Vergleichskreise 74d, 7^e'und ?4f.
Ein zweiter Eingang jedes Vergleichskreises wird von einem zugeordneten Sägezahngenerator 7o abgeleitet. Die Sägezahngeneratoren
7oa bis 7of erzeugen Sägezahnschwingungen,
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.die mit einer der drei Wechselspannungsphasen synchronisiert
sind. Die Generatoren 7°a und 7of sind mit einer
und derselben Phase synchronisiert und über die Leitungen 72a und 72f mit einem zweiten Eingang der Vergleichkreise
74a und 74f verbunden. In ähnlicher Weise sind
die Generatoren 7°b und Joe mit einer anderen Phase synchronisiert und über die Leitungen 72b und 72f an die
Vergleichskreise 74b und 74e gekoppelt. Die Generatoren
7oc und 7od werden von einer dritten Phase synchronisiert
und sind über die Leitungen 72c und 72d mit den Vergleichskreisen 74c und 74d gekoppelt.
Die Vergleichskreise 74 erzeugen an ihren entsprechenden
Leitungen 76 Ausgangsimpulse, wenn eine Übereinstimmung zwischen einer kombinierten Spannung, die sich aus der
Kombination der beiden Eingänge jedes Vergleichskreises ergibt, und einem festen Spannungspegel festgestellt wird.
Das Verändern des Potentials an den Leitungen 68 und 69 durch Ändern des Eingangssignals an der Steuerklemme 64
ändert die Zeit der Erzeugung des Impulsausgangs an den Vergleichskreisen 74. Diese Ausgänge sind einzeln als
Eingänge mit mehreren Triggern 78a bis 78f verbunden, die
die Ausgangsimpulse der Vergleichsschaltung verformen und sie dann an die Verstärker 56 legen. Dort werden sie so
verstärkt, daß sie die Gleichrichter in den Konvertern 24 und 26 zur richtigen Zeit in jeder Periode auslösen.
Die Schwingungskurven der drei Phasen zeigt Figur 6. Zur
Zeit C wird in Figur 6 der Zündpunkt für eine Phase im unbelasteten Zustand bezeichnete Nach der Erfindung wird
der Zündpunkt für den unbelasteten Zustand durch eine Zeitdauer Y zum Zeitpunkt O^ verschoben. Dieser Zündpunkt
gilt für einen der Gleichrichter im Konverter, dessen Anode an der Phase B der Dreiphasenspannung liegt» Beim unbelasteten
Zustand muß alle zwischen den Zeiten CL und Cp
durch den Gleichrichter hindurchgehende Energie in der Induktivität 22 gespeichert werden« In der Zeit von Gp
909847/0556 _7„
"bis O, wird die Energie durch die anhaltende Leitfähigkeit
des Gleichrichters auf die Leitung zurückgeführt. Diese zurückgeführte Energie ist bei unbelastetem Zustand
dieselbe wie die Energie zwischen Gv und G^, mit Ausnahme
der Eigenverluste des Systems. Die Schwingungskurven der Spannung nach Figur 6 (und auch der Figuren 7 bis °,)
sind auf Erde oder die Mittenverbindung der Sekundärwicklungen 14 bezogen. Die Spannung der Phase B kann also
unter Erdpotential sinken, während die Spannung am Gleichrichter bis zur Zeit C^ weiter positiv bleibt. In der Induktivität
muß wegen der Verschiebung Y zwischen dem unbelasteten Zündpunkt C bei bekannten Geräten und dem
unbelasteten Zündpunkt bei CL nach der Erfindung weniger Energie gespeichert werden.
Die Arbeitsweise der Konverter 24 und 26 wird anhand der Figuren 7 bis 9 erläutert. In jeder Figur sind die Kurven
A, B und C dargestellt. Jede stellt eine Phase der Dreiphasenspannung
dar.
In Figur 7 wird der Zündpunkt Jedes der sechs Gleichrichter
in den Konvertern 24 und 26 gezeigt. Die Gleichrichter 28, 3o und 32 des Konverters 24 werden während des
letzten Teils der negativen Halbwellen der drei Sinuskurven A, B und C gezündet. Der Stromflußwinkel dieser
Gleichrichter ist in Figur 7 durch VertikalSchraffierung
dargestellt. Die'Gleichrichter 36, 38 und 4o werden während
des letzten Teils der positiven Halbwellen der Sinuskurven A, 3 und C gezündet. Der Stromflußwinkel ist
durch Horizontalschraffierung dargestellt. Die Polarität an allen Gleichrichtern ist für die Leitfähigkeit richtig.
Die Gleichrichter im Konverter 24, die mit ihren Kathoden aij&er Dreiphasenquelle liegen, machen es notwendig,
daß die Kathodenspannung gegenüber der Anode für die Leitfähigkeit negativ ist.
Bei Zündung eines Gleichrichters bleibt dieser für den 909847/0556 -ß-
Rest der Halbwelle leitend, in der er gezündet worden ist und bleibt es auch für den ersten Teil der folgenden
Halbwelle, wie in Figur 7 dargestellt ist. Im unbelasteten Zustand ist jeder Gleichrichter für eine gleiche
Zeitdauer während jeder Periode leitend, aber es bestehen dort Zwischenräume, in denen kein .Gleichrichter zwischen
jeder Leitfähigkeitszeit leitend wird. Weil die Gleichrichter in beiden Konvertern 24- und 26 für eine gleiche
Zeitdauer während jeder Periode leitend werden, fließt dort kein Strom durch den Motoranker 16 in irgend einer
Richtung. Das heißt, der Durchschnittsstrom durch den Motoranker in Rechtsrichtung, wie Figur 1 zeigt, der durch
die Leitfähigkeit des Konverters 24- bedingt ist, ist genau gleich dem DurchSchnittsstrom durch den Motoranker
in entgegengesetzter Richtung, was eine Wirkung des Konverters 26 ist. Der Motor besitzt somit kein Drehmoment
und wird weder beschleunigt noch verzögert.
Um den Motor in einer Richtung zu beschleunigen, werden die Zündpunkte für· die Gleichrichter 28, 3o und 32 in der
einen Richtung (entweder vor oder zurück) und die Zündpunkte für die Gleichrichter 36, 38 und 4·ο in der entge- gengesetzten
Richtung verschoben. In dem in Figur 8 dargestellten Zustand werden die Gleichrichter 28, 3o und 32
während jeder Periode später gezündet (das heißt, die Zündpunkte werden verzögert), während die Zündpunkte der
Gleichrichter 36, 38, 4o vorgerückt worden sind. Deshalb gibt es dort einen Stromfluß durch den Anker 16 nach'
links, wie Figur 1 zeigt, da die stärkeren Ströme durch den Konverter 26 fließen. Nach Figur 8 haben die Gleichrichter des Konverters 24 einen sehr kleinen Stromflußwinkel,
da diese Gleichrichter kurz vor der Spannungsumkehrung an ihren Anoden-Kathodenklemmen gezündet werden,,
V/enn die Spannung an den Anoden-Kathoden-Klemmen jedes Gleichrichters nicht nur von der Größe der Transformator-Spannung
der Phase abhängt, an der er unmittelbar liegt, sondern auch vom Spannungspegel am Anker, kann diese
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Spannung lange nach der Änderung des Transformatorspannungsvorzeichens
umkehren, wie durch die ersten Zündpunkte der Gleichrichter 28, 3o und 32 in Figur 8 gezeigt
wird.
Der Motor kann durch Vertauschen der Verschieberichtung der Zündpunkte der Gleichrichter in den Konvertern 24·
und 26 in entgegengesetzter Richtung betrieben werden. Dies zeigt Figur 9>
in d-er die Gleichrichter 36, 38 und
4o später und die Gleichrichter 28, 3o und 32 früher
während jeder Periode gezündet werden.
Bei der Verschiebung der Zündpunkte in einer Richtung von
den Stellungen nach Figur 7 aus ateigt der Stromflußwinkel für den einen Konverter (bei konstanter Belastung)
stärker an, als der Stromflußwinkel für den anderen Konverter abnimmt. Dies wird für die beiden entgegengesetzten
Zustände in den Figuren 8 und 9 gezeigt, die die Speisung des Motors in entgegengesetzten Richtungen darstellen.
In Figur 8 können die Gleichrichter des Konverters 26 (horizontale Schr%ffur) Stromflußwinkel von 12o° haben,
während die Gleichrichter des Konverters 24 (vertikale Schraffur) sehr kurz zünden. In Figur 9 ist das Gegenteil
der Fall. Durch diese Bemessung der Stromflußwinkel kann der Leerlaufstrom durch die Induktivität 22 wäh^
rend ihres Nullzustandes sehr klein gehalten werden, während die Motorregelung über ihren vollen Bereich aufrecht
erhalten wird. Die für die Induktivität erforderliche Größe wird ebenfalls verringert, damit weniger Energie gespeichert
werden muß.
Obwohl die Stromflußwinkel der drei Gleichrichter zur Speisung des Motors (Gleichrichter 36, 38 und 4-0 im Beispiel
der Figur 8) für je weniger als 12o° bei geringer Belastung zünden können, bleiben bei hohem Drehmoment die
Gleichrichter für 12o° bis zum Abschalten durch Zünden des nächsten Gleichrichters derselben Polarität leitend.
909847/05 56 "1°-
- 1ο -
• Die Darstellung der Beziehung zwischen den Durchschnittswerten
der EMK und der Gegen-EMK der Konverter 24- und am Motoranker für einen Bereich der Zündwinkel der Gleichrichter
wird in Figur 5 gezeigt« Wenn der Zündwinkel eines Konverters ansteigt, nimmt die Gegen-EMK des Konverters
mit dem abnehmenden Zündwin&el fühlbar zu und nähert sich
einem Endwert, während die EMK des anderen Konverters konstant ansteigt. Figur 5 zeigt, daß diese Bedingung
ohne Rücksicht, welcher Konverter den ansteigenden Zündwinkel aufweist, erfüllt wird. Wesentlich ist, daß die
Gegen-EMK stets gleich der EMK ist oder sie überschreitet» Diese Bedingung wird bei der Anordnung nach der Erfindung
erfüllt. Die Erfindung ist durch die früher für die Arbeitsfähigkeit
als notwendig gehaltene Bedingung nicht begrenzt» Diese Gleichheit, die stets in bisherigen Geräten
erfüllt sein mußte, wird beim Arbeiten der Anordnung nach der Erfindung gewöhnlich nicht erfüllt.
Die Differenz zwischen den Werten von EMK und Gegen-EMK ist das Ergebnis der asymmetrischen Zündung der Gleichrichter
der Konverter 24- und 26, was in Verbindung mit den Figuren 7» 8 und 9 beschrieben isto
Eine schematische Darstellung der Zündkreise des Gleichrichters 28 zeigt Figur 2. Jeder Gleichrichter der Konverter 24 und 26 besitzt eine identisch aufgebaute Zündschaltung,
so daß nur eine beschrieben zu werden braucht. Eine Diode 86 liegt zur Wicklung 9° in. Serie. Diese Wicklung
ist die Sekundärwicklung eines Impulstransformators
91, der einen Impuls zum Zünden des Gleichrichters 28 im richtigen Zeitpunkt erzeugt. Das Abschalten des Gleichrichters
28 erfolgt durch Umkehren der Polarität der Speisespannung, die in Serie zum Gleichrichter liegt. Bin
Kondensator 88 zwischen dem Tor und der Kathode des Gleichrichters stellt sicher, daß die Impulse der Wicklung
9o ausreichend lange andauern, um den Gleichrichter einzuschalten.
609847/0556 -^-
Die Primärwicklung 92 des Impuls transformator 91 liegt
zum Gleichrichter 94- in Serie und wird durch Entladen
eines Kondensators 96 über die Wicklung 92 erregt, wenn
das Torsignal an den Gleichrichter 94 gelegt wird. Der
Kondensator 96 wird über einen Widerstand 98 geladen,
der zwischen dem Kondensator 96 und einem positiven Po-
tential an der Klemme 99 liegt.
Der Gleichrichter 94- und seine Schaltung enthalten einen
Verstärker 56, der in Figur 1 dargestellt ist. Ein solcher Impulsverstärker ist für jeden Gleichrichter beider
Konverter vorgesehen. Mit Hilfe der Figuren 3 und 3 wird
die Art der Erzeugung der Torimpulse für den Gleichrichter 94 beschrieben.
Die Eingangssteuerung des Schwellwertes nach Figur 3 enthält ein Potentiometer 1oo, an dem eine geregelte. Spannung
liegt, so daB die Stellung seines Abgriffs eine definierte Spannung an eine Leitung 1o2 liefert. Diese Leitung
ist in einem Beispiel nach der Erfindung über ein Tachometer 1o4- mit der Klemme 64 verbunden. Das Tachometer
stellt die Geschwindigkeit des bewegenden Teils der durch die Serienanordnung gespeisten Maschine fest.
Die geregelte .Spannung am Potentiometer 1oo wird von einem
Transformator mit zwei Sekundärwicklungen 1o6 und Mittelabgriff gewonnen,- die in einer Gleichrichterbrückenschaltung
mit den Dioden 1o8 liegen. Der Ausgang der Brückenschaltung liegt zwischen den Leitungen 11o und 112, die
positive bzw* negative Polarität aufweisen. Der Mittelabgriff der Sekundär«icklung 1o6 liegt an einer Leitung 114-
und liefert das 3ezugspotential. Die Spannung an der Leitung
11o wird durch eine Pi-Schaltung mit dem V/iderstand
116 und den aociensatoren 118 gefiltert und durch die
Zenerdiode 12ο geregelt. Die Spannung an der Leitung 112 wird durch eine ähnliche Schaltung 122 und durch die Ze-
-12-
909847/0556
nerdiode 124 gefiltert "bzw. geregelt. Die Anode der Zenerdiode
12o liegt an einer Seite des Potentiometers 1oo und die Kathode an dessen entgegengesetzter Seite.
Die Eingangskiemme 64, an der durch Stellen des Abgriffes
des Potentiometers 1oo ein G-leichs.pannungspegel und die
durch das Tachometer 1o4 erzeugte Spannung liegen, ist durch einen Widerstand 128 mit dem Eingang 13o eines Verstärkers
132 verbunden. Der andere Eingang 134 dieses
Verstärkers liegt über der Leitung 136 an einem Bezugspotentialo Das dem Eingang 13o zugeordnete Minus-Zeichen
fe besagt, daß der Ausgang des Verstärkers mit dem Eingang außer Phase liegt.
Die Leitung 136 liegt an der Verbindung zweier Zenerdioden
135 und 137, die zu einem Widerstand 139 zwischen
den Leitungen 114 und 112 in Serie geschaltet sind. Das Potential an der Leitung 136 wird auf einem Niveau unter
dem der Leitung 114 gehalten.
Der Verstärker 132 wird über die Klemmen 138 und 14ο gespeist,
die an Anode und Kathode der Zenerdioden 135 bzw» 137 liegen. Der Ausgang des Verstärkers 132, der an der
Klemme 141 entsteht, liegt über einem Widerstand 142 an ψ der Basis eines Transistors 146 in Emitterfolgeschaltung.
Ein Widerstand 148 zwischen dem Emitter und einer Leitung 151 führt zur Kathode der Zenerdiode 124. Der Kollektor
des Transistors 146 ist über einen Widerstand 150 mit der
Anode der Zenerdiode 12o verbunden. Der Ausgang des Transistors 146 wird von seinem Emitter abgenommen und über
die Leitung 68 an die drei Vergleichskreise 74a, 74b und 74c geführt (Figur 1). Die Ausgangsklemme 141 liegt über
aer Leitung I60 und einen Widerstand 163 am Eingang 162
eines Verstärkers 164, der mit seinem anderen Eingang 166 mit der Leitung 133 verbunden ist. Er wird durch die Verbindungen
der Zenerdioden 135 und 137 gespeist.
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Der Ausgang des Verstärkers 164 liegt über einem Widerstand
174 in Emitterschaltung, die einen Emitterwiderstand
180, der mit der Leitung 15I verbunden ist, und
einen Widerstand 182 aufweist, der von seinem Kollektor zur Anode der Zenerdiode 12o geschaltet isto Ein Ausgang
am Emitter des Transistors 178 wird über die Leitung 69
an die Vergleichsschaltungen 74d, 74e und 74 f gegeben.
Der Verstärker 132 ist mit, einer Rückkopplungsschaltung
191 versehen, die zwischen seinem Ausgang 14-1 und seinem
Eingang 13o liegt und aus einem in Sefcie mit einer Parallelschaltung
eines Widerstandes 194 und eines Kondensators 196 liegenden Widerstand 192, einem Widerstand 198
und einem parallel hierzu liegenden Kondensator 199 Gesteht. An den Eingang I30 des Verstärkers 132 wird über
ein Potentiometer 2o4 und einen festen Widerstand 2o6 eine Vorspannung gelegt.
Der Verstärker 164 ist mit einer Rückkopplungsschaltung
zwischen seinem Ausgang und Eingang versehen, die eine Serienschaltung eines Widerstandes 2o1 und eines Kondensators
2o3 und einen parallel zum Widerstand 2o1 und dem
Kondensator 2o3 liegenden Widerstand 2o5 enthält. Die
Rückkopplung ist so gewählt, daß der Verstärker einen einheitlichen Verstärkungsgrad aufweist. Die Ausgänge der
beiden Verstärker 132 und 164· sind deshalb stets vom unbelasteten
Wert gleich weit entfernt. Diese Spannungen behalten nach ihrer Verstärkung durch die Transistoren
14-6 und 178 mit gemeinsamen Emitterkreisen dieselbe Beziehung und werden durch die Vergleichskreise 74 zum
Liefern der Zündzeiten der Gleichrichter der Konverter 24 und 26 verwendet.
Da der Sägezahngenerator 7°> die Vergleichskreise 74 und
die Trigger 78 für jeden der sechs Gleichrichter identisch
aufgebaut sind, braucht nur eine Kombination dieser BIe-
-14-
90984.7/0 556
mente beschrieben zu werden. Eine schematische Darstellung
dieser Kreise zeigt Figur 4. Die Primärklemmen 215
eines Spitzentransformators 214 sind mit einer Phase der Dreiphasenspannung verbunden. Die Sekundärwicklung liegt
mit einem Diodenkreis 216, einem Rheostat 218 und dem Eingang eines Darlington-Verstärkers 22o, der aus zwei
EPN-Transistoren 222 und 224 besteht, in Serie. Der Eingang des Verstärkers 22o liegt zwischen der Basis des
Transistors 222 und dem Emitter des Transistors 224, wobei der letztere geerdet ist.
Die Basis des Transistors 222 liegt auch über einem festen
Widerstand 226 und einem .Rheostat 228 an der Klemme
23o, die mit der negativen Klemme einer Spannungsquelle
verbunden ist. Die Kollektoren der beiden Transistoren der Darlington-Schaltung 22o sind miteinander und über
einen Widerstand 232 mit der Klemme 231 verbunden, die an positiver Spannung liegt. Ein Kondensator verbindet
die gemeinsamen Kollektoren mit der Basis des Transistors 222.
Der Ausgang des Kreises führt über einen Widerstand 236,
der von den Kollektoren zum Verbindungspunkt 237 führt, an dem auch der zur Leitung 68 des Schwellwertkreises
der Figur 3 liegt.
Der Verbindungspunkt der Widerstände 236 und 24o ist mit dem Eingang eines Schmidt-Triggers 242 mit den Transistoren
244 und 246 verbunden. Die Emitter dieser Transistoren liegen gemeinsam und über einen Widerstand 248
an Erde. Die Kollektoren der Transistoren sind mit positivem Potential bzw. über die Widerstände 249 und 251
verbunden. Die Basis des Transistors 244 wird von einem Widerstand 253 vorgespannt, der von seiner Basis zu dem
Spannungsteiler mit den Widerständen 259 und 26? führt, der zwischen der Klemme 231 und Erde liegt. Der Kreis 242
-15-909847/0556
besitzt einen im wesentlichen bistabilen Ausgang und bildet
den Trigger 78. Der Zustand des Ausgangs hängt vom
Wert der Eingangsspannung im Verhältnis zum Abschneidepotential
ab. In seinem normalen Zustand liegt der Kollektor des Transistors 246 an negativem Potential.
Beim Ansteigen der Eingangsspannung über den Schwellwert
leitet der Transistor 224 und der Schwellwerttransistor 246 gibt einen positiven Impuls, der von einem Kondensator
25o abgeleitet wird, der zwischen dem Kollektor des
Transistors 246 und dem Tor des Gleichrichters 94- liegt.
Ein Widerstand 252 befindet sich zwischen dem Tor und
der Kathode des Gleichrichters. Die Kathode liegt auch an der Klemme 25^- negativen Potentials. Ein durch den
Kreis 242 erzeugter Impuls zündet den Gleichrichter 94, · der den Kondensator 96 über den Transformator 9^ entlädt
und dadurch den Gleichrichter 28 (Figur 2) zündet. Die Induktivität des Transformators 91 schaltet zusammen mit
dem Kondensator 96 den Gleichrichter ab, nachdem er kurze Zeit geleitet hat. Ein './iderstand 255 und ein Kondensat:-:·
257» die zwischen dem Ausgang des Kreises 242 und der Anode
des Gleichrichters 94 in Serie geschaltet sind, helfen
ebenfalls, den Gleichrichter 9^- an der hinteren Kante des
Impulses aus dem Schmidt-Trigger abzuschalten.
Der Spitzentransformator liefert einmal während jeder Periode
der Phase der Dreiphasenspannung einen Impuls und entlädt den Kondensator 234 über den Diodenkreis 216 und
den Widerstand 232 sehr schnell. In diesem Kreis befindet sich auch ein veränderbarer 'Widerstand 218, so daß die
Zeitkonstante des Kreises eingestellt werden kanno
Nach der Entladung wird der Kondensator 234 mit konstantem
Strom ü'.^r die Darlington-Schaltung 22o wieder entladen,
die einen Miller-Integrator rait dem Kondensator 234
als Rückkopplungselement bildet. Die Spannung am Ausgang
-16-
9 0 9847/0556
des Kreises am Widerstand 236 steigt nach, dem Impuls aus
dem Transformator 2-14 konstant an. Die Zeitkonstante des Ladekreises kann durch den veränderbaren Widerstand 228
geregelt werden. Die Spannung an der Basis des Transistors 244 ist eine Funktion der Summe (1) der Spannung an der
Leitung 68 und (2) der Spannung am-Kollektor des Transistors
224-. Da die Spannung an der Leitung 68 konstant ist, steigt die Spannung an der Basis des Transistors 244
bis zur Sohwellwertspannung am Triggerkreis 242 an. An diesem Punkt erzeugt der Kreis einen positiven Impuls, um
die Gleichrichter 94 und-28 zu zünden. Der Zeitpunkt während
Jeder Periode bei Erreichen des Schwellwertpotentials hängt vom Niveau der Spannung an der Leitung 68 ab, so
daß eine Änderung des Wertes dieser Spannung unmittelbar den Stromflußwinkel des Gleichrichters 28 (Figur 2) beeinflußt.
Wenn das Niveau an der Leitung 68 hoch ist, wird der Schwellwert während Jeder Periode eher erreicht. Wenn
das Niveau niedrig ist, wird der Schwellwert später erreicht und der Zündpunkt des Gleichrichters 28 wird verzögert.
Die anderen fünf Schaltungsgruppen im Blockdiagramm der Figur 1 sind identisch dem in Figur 4 gezeigten, mit Ausnahme,
daß die drei Vergleichskreise 7^d, 74e und 7^-f an.
der Leitung 69 liegen, die ein dem an der Linie umgekehrtes Spannungsniveau besitzt. Wenn demgemäß die Stromflußwinkel
der drei Kreise an der Leitung 68 durch Verringern des Spannungsniveaus an der Leitung 68 größer werden, wird
der Stromflußwinkel der anderen drei Kreise durch entsprechendes
Ansteigen des Spannungsniveaus an der Leitung 69 kleiner.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist es wichtig, daß die Zündzeit der Gleichrichter im Speisekreis mehr vorverlegt
wird, als sie zurückgestellt wird. Dies erfolgt durch
eine zusätzliche, in Figur 3 dargestellte, Schaltung, die jetzt beschrieben werden wird»
909847/0566 . -17-
Der Ausgang des Verstärkers 132 ist durch den Widerstand
142 mit dem Eingang des Emitterfolger mit dem Transistor
146 verbunden. Er liegt auch über denselben Widerstand und die Leitung 256 am Verbindungspunkt zweier in Serie liegender
Dioden 258 und 26o„ Die Diode 258 liegt mit ihrer
Kathode am Abgriff eines Potentiometers 262, das parallel zur Zenerdiode geschaltet ist. In ähnlicher Weise liegt
die Anode der Diode 26σ am Abgriff eines Potentiometers 264, das parallel zur Zenerdiode 137 geschaltet ist. Die
Stellung des Abgriffes des Potentiometers 262 begrenzt die höchste positive Spannung, die auf der Leitung 256
auftreten kann (und dadurch auch die höchste Spannung, die auf der Leitung 68 auftreten kann) auf einen durch
die Stellung des Abgriffs des Potentiometers 262 eingestellten Wert. In ähnlicher Weise begrenzt die Stellung
des Potentiometers 264 die am meisten negative Spannung, die an der Leitung 68 auftreten kann.
Der Ausgang des Verstärkers 164 liegt über dem Widerstand 174 am Verbindungspunkt zweier in Serie geschalteter Dioden
266 und 268, die mit den Dioden 258 und 26o in ähnlicher Weise verbunden sind. Zwei Potentiometer 27o und 272
sind den Dioden 266 und 268 zugeordnet und werden so eingestellt, daß sie die Maximal- und die Minimal-Spannungen
an der Leitung 69 liefern.
Das Spannungsniveau an der Leitung 68 beeinflußt den Stromflußwinkel des Gleichrichters 28 (Figur 2). Deshalb
entsprechen die Maximal- und die Minimal-Spannungen der frühesten bzwo der spätesten Zeit, bei der der Gleichrichter
28 zünden kann. Die Potentiometer 262, 264, 27o und 272 werden so eingestellt, daß die Spannung an den Leitungen 68 und 69 über dem dem unbelasteten Spannungsniveau
entsprechenden Niveau um einen größeren Betrag schwingen kann als unter ihm. Das Niveau der unbelasteten
Spannung ist das einzige, das die Verstärker 132 und 164
909847/0558
gleichzeitig erzeugen und es entspricht auch dem erzeugten,
wenn sich der Abgriff des Potentiometers 1oo ungefähr im mittleren Bereich "befindet und das Tachometer keine
Spannung liefert. Die Zündpunkte der sechs Gleichrichter 28, Jo, 32, 36, 38 und 4o werden durch die veränderbaren
Widerstände 218 und 228 (Figur 4) auf den unbelasteten Zustand eingestellt. Durch geeignete Einstellung dieser
Widerstände für jeden der sechs Sägezahngeneratoren zünden
die sechs Gleichrichter 28, 3o, 32, 36, 38 und 4o
alle gleich für eine kurze Dauer nahe dem Ende einer Halbwelle jeder Phase (Figur 7)·
Die sechs Sägezahngeneratoren und die zugehörigen Schaltungen
im Gerät nach der Erfindung sind notwendig, weil die Gleichrichter an verschiedenen Zeiten während einer
einzelnen Periode gezündet werden müssen. Diese Zeiten werden durch die Spitzentransformatoren 214 synchronisiert,
von denen jeder an der Phase der Dreuphasenspannungsquelle
liegt. Die drei Gleichrichter 28, 3o und 32, die den Konverter 24 bilden, werden stets um 12o° gegeneinander versetzt
gezündet und die Gleichrichter 36, 38 und 4o des Konverters 26 werden ebenfalls um 12o° gegeneinander versetzt
gezündet. V/enn ein Konverter vorgerückt und der andere zurückgestellt wird, werden die drei Gleichrichter
des einen Konverters zusammen vorgestellt, wobei sie den Abstand von 12o° beibehalten, und die drei Gleichrichter
des anderen Konverters werden zusammen zurückgestellt, wobei sie ebenfalls die Abstände von 12o° einhalten.
Figur 1o zeigt einen Schwingungsgenerator, der anstelle des
Sägezahngenerators nach Figur 4 verwendet werden kann., Dieser
Generator erzeugt Schwingungen in komplexer Sägezahnart,
bestehend aus Halbschwingungen, von denen jede eine steile Anstiegskante und eine flache Abfallkante aufweist.
Der unbelastete Zustand wird durch eine Linie 274· bei
einem Durchschnittswert der Schwingung dargestellt» Die Linie 27^· kreuzt die Kurve bei Beginn jeder Halbperiode
909847/0556 ~19~
am Verbindungspunkt der steilen und der flachen Teile der Schwingung. Wenn der Generator nach Figur 1o anstelle des
Sägezahngenerators 7o -verwendet wird, liegt der Ausgang
eines jeden über dem Widerstand 236 (Figur 4) am Kreis 24-2, so daß dieser nur durch den ansteigenden Teil der
Schwingung "betätigt wird. Der Leistungsgleichrichtier an
diesem Kreis wird bei jeder Periode zu der in Figur 11 mit KL bezeichneten Zeit gezündet. Wenn der Stromflußwinkel
des Gleichrichters größer wird, wird der Gleichrichter tiefer am flachen Teil der Schwingung zu der in Figur
11 mit A bezeichneten Zeit gezündet. Wenn der Stromflußwinkel abnehmen soll, wird der Gleichrichter höher
am steilen Teil der Schwingung (Zeit B) gezündet. Die Anstiegsgeschwindigkeit beim Stromflußwinkel ist somit
viel größer als seine Abnahmegeschwindigkeit bei Änderungen des Steuerspannungsniveaus, das dureh den Schwellwertkreis
66 erzeugt wird (Figur 1).
Der Generator nach Fifeur 1o verwendet zwei Zenerdioden
2?6 und" 278, die zwischen einer.Quelle positiven Potentials
mit der Klemme 28o und einer Quelle negativen Potentials mit der Klemme 282 in Serie geschaltet sind. Die
beiden Zenerdioden ergeben ein geregeltes Stromversorgungsgerät für die Schaltung.
Bin Spitzentransformator 284 liegt mit seinen Primärklemmen
286 an einer Phase der Eingangsspannung, um den Kreis
zu synchronisieren. Der Transformator 284 erzeugt einmal
während jeder Periode Impulse aim Aufladen eines Kondensators über eine Diode 29o und erzeugt 18o° später einen
Impuls zum Laden eines zweiten Kondensators 292 über eine zweite ^iode 294. Die Ladungen an den beiden Kondensatoren
288 und 292 besitzen entgegengesetzte Vorzeichen zur Spannung auf der Leitung 315 an der Klemme 317· Die Bezugsklemme
jedes Kondensators liegt am Verbindungspunkt der Dioden 276 und 278, am Abgriff der Sekundärwicklung
des Transformators 284 und an der Leitung 315.
9098 47/0556 "2°-
- 2ο -
Das obere Ende des Kondensators 288 ist über einen veränderbaren
Widerstand 296 mit der Basis eines Transistors
. 298 verbunden, der zusammen mit einem anderen Transistor 299 einen Schmidt-Trigger 3oo bildet. Die Arbeitsweise
des Schmidt-Triggers 3oo ist es, verhältnismäßig hohe
Spannungen am Transistor 299 zu erzeugen, wenn die Eingangsspannung an der Basis des Transistors 298 einen bestimmten Schwellwert überschreitet. Wenn die Spannung an der Basis des Transistors unter den Schwellwert absinkt, wird der Transistor plötzlich leitend und verringert die Spannung an seinem Kollektor.
. 298 verbunden, der zusammen mit einem anderen Transistor 299 einen Schmidt-Trigger 3oo bildet. Die Arbeitsweise
des Schmidt-Triggers 3oo ist es, verhältnismäßig hohe
Spannungen am Transistor 299 zu erzeugen, wenn die Eingangsspannung an der Basis des Transistors 298 einen bestimmten Schwellwert überschreitet. Wenn die Spannung an der Basis des Transistors unter den Schwellwert absinkt, wird der Transistor plötzlich leitend und verringert die Spannung an seinem Kollektor.
Der Schmidt-Trigger 3oo läßt die Spannung am Kollektor
des Transistors 299 beginnend mit dem Ladeimpuls des Kondensators 288 ansteigen und hält an, bis der Kondensator auf einen Wert unterhalb der Schwellwertspannung des
Schmidt-Triggers abgesunken ist. Diese Dauer wird durch
den veränderbaren Widerstand 296 geregelt, der für die
Dauer zwischen den Zeiten T. und Tp eingeschaltet ist,
wie Figur 31 zeigt. Der Ausgang des Schmidt-Triggers 3oo liegt über einem veränderbaren Widerstand 3o2 an der Basis eines Transistors 3o4, dessen Basis des Transistors
3o4- durch einen anderen veränderbaren Widerstand 3o6 auch mit der negatives Potential führenden Klemme 282 verbun- * den ist. Der Transistor 3o4 befindet sich in einer Darlington-Schaltung mit einem weiteren Transistor 3o8. Ein Kondensator 31ο liegt zwischen der gemeinsamen Kollektorverbindung und der Basis des Transformators 3o4- und bildet einen Miller-Integrator. Die Kollektoren der Transistoren 3o4 und 3o8 liegen über einem festen Widerstand
312 und einem veränderbaren Widerstand 314- an der positiven Klemme 28o. Am Emitter des Transistors 3o8 liegt
die Ausgangskieinme. 316. Wenn der Kreis den Sägezahngenerator 7o der Figur 1 ersetzen soll, wird die Klemme 316
über den 7/iderstand 236 mit dem Eingang des Triggerkreises 242 in Figur 4- verbunden.
des Transistors 299 beginnend mit dem Ladeimpuls des Kondensators 288 ansteigen und hält an, bis der Kondensator auf einen Wert unterhalb der Schwellwertspannung des
Schmidt-Triggers abgesunken ist. Diese Dauer wird durch
den veränderbaren Widerstand 296 geregelt, der für die
Dauer zwischen den Zeiten T. und Tp eingeschaltet ist,
wie Figur 31 zeigt. Der Ausgang des Schmidt-Triggers 3oo liegt über einem veränderbaren Widerstand 3o2 an der Basis eines Transistors 3o4, dessen Basis des Transistors
3o4- durch einen anderen veränderbaren Widerstand 3o6 auch mit der negatives Potential führenden Klemme 282 verbun- * den ist. Der Transistor 3o4 befindet sich in einer Darlington-Schaltung mit einem weiteren Transistor 3o8. Ein Kondensator 31ο liegt zwischen der gemeinsamen Kollektorverbindung und der Basis des Transformators 3o4- und bildet einen Miller-Integrator. Die Kollektoren der Transistoren 3o4 und 3o8 liegen über einem festen Widerstand
312 und einem veränderbaren Widerstand 314- an der positiven Klemme 28o. Am Emitter des Transistors 3o8 liegt
die Ausgangskieinme. 316. Wenn der Kreis den Sägezahngenerator 7o der Figur 1 ersetzen soll, wird die Klemme 316
über den 7/iderstand 236 mit dem Eingang des Triggerkreises 242 in Figur 4- verbunden.
-21-9098 4 7/0556
Der Miller-Integrator enthält die Transistoren 3o4- und
3o8 und erzeugt am Emitter des Transistors 3o8, an dem das Zeitintegral des Eingangs liegt, einen Ausgang. Der
Eingang ergibt ein Signal, das vom Kollektor des Transistors 299 abgeleitet und über den veränderbaren Widerstand
3o2 geliefert wird. Er ist durch den veränderbaren Widerstand 3o6 vorgespannt, der die Basis des Transistors
J5o4 mit der negatives Potential führenden Klemme
282 verbindet« Der Ausgang des Integrators enthält während der Periode, in der der Kollektor des Transistors
299 hoch liegt, ein schnell ansteigendes Signal und nach dem Absinken des Spannungspegels am Kollektor des Transistors
299 ein langsam abfallendes Signal» Dies ergibt die positive Halbwelle der Schwingung nach Figur 11.
Das Niveau steigt von der Zeit T. zur Zeit T2 schnell an
und fällt von der Zeit Tp zur Zeit T^ langsam ab (Figur
11).
Die untere Hälfte der Schaltung nach Figur 1o ist mit
der bereits beschriebenen identisch, jedoch werden PNP-Transistoren benutzt, so daß der Ausgang der unteren Hälfte
der Schaltung die untere Halbwelle erzeugt, die die Umkehrung der durch die obere Hälfte der Schaltung erzeugte
istο Sie fällt von der Zeit T^ zur Zeit T, steil
ab und steigt von der Zeit T, zur Zeit T,. langsam an.
Die untere Halbwelle wird außerdem wegen der abwechselnd mit dem Kondensator 288 erfolgenden Ladung des Kondensators
292 von der unteren Halbwelle um I8o° verschobene Der Ausgang der unteren Hälfte der Schaltung, ist am Emitter
des Transistors 318 vorhanden, der das Gegenstück
zum Transistor 3o8 ist, und liegt an der Klemme 316.
Die beiden veränderbaren Widerstände 3o2 und 306 und ihre Gegenstücke in der unteren Schaltungshälfte werden so
eingestellt, daß sie eine Wellenform nach Figur 11 ergeben. Der Wert des veränderbaren Widerstandes, 3o6 bestimmt
die Neigung des flachen Teils der Schwingung. Ist der
909847/0556 "22~
Widerstand 3o6 einmal eingestellt, so ergibt der Widerstand
3o2 die Neigung des steilen Schwingungsteils. Beide Widerstände werden so eingestellt, daß jede Halbperiode
kurz vor Beginn der nächsten endet. Der veränderbare Widerstand 3o4 und sein Gegenstück in der unteren Schaltungshälfte
stellen die Amplitude ein. Diese Widerstände werden so eingestellt, daß beide Halbperioden von gleicher
und solcher Amplitude sind, daß sie mit dem Bereich des Spannungsniveaus an den Leitungen 68 und 69' zusammenarbeiten.
^ Drei Generatoren 7o können im Gerät nach Figur 1 weggelassen werden, wenn die Schaltung nach Figur 1o für jeden
der Generatoren 7oa, 7ob und 7°o gesetzt wird und die umgekehrten
Schwingungen dieser Generatoren entsprechend an die Vergleichskreise 7^f, 7^-e und 7^d angelegt werden.
Bei Verwendung der Schaltung nach Figur 1o v/erden die
Potentiometer 262, 264, 27o und 272 des Schwellwertkreises (Figur 3) vorzugsweise so eingestellt, daß sie gleiche
Spannungsausschläge an den Leitungen 68 und 69 gestatten, da sich das symmetrische Triggern aus der durch
die Schaltung nach der Figur "Io erzeugten Schwingungsform
ergibtο
W Obwohl die Schaltung nach Figur 1o die relativen Vorschub-
und Rückstellgeschwindigkeiten der Zündzeit eines der Gleichrichter durch Erzeugen einer besonderen Sägezahnschwingung
steuert, könnte dasselbe Ergebnis auch durch einen Funktionsgenerator erreicht werden, der in Serie
mit den Leitungen 68 und 69 zum Verändern der Spannungspegel gemäß seiner Größe und insbesondere gemäß seiner
Abweichung von dem den unbelasteten Zustand darstellenden Spannungspegel dient. Beispielsweise könnten die Spannungspegel
über dem unbelasteten Pegel, der die verkleinerten Stromflufiwinkel erzeugt, auf die unbelastete Spannung
zusammengedrückt werden, während die Spannungspegel unter der unbelasteten Spannung unverändert bleiben würden.
909847/0556 ~23~
Die Stromflußwinkel des einen Konverters würden aus dem unbelasteten Pegel schneller ansteigen, als die. Stromflußwinkel
des anderen. Konverter abnehmen. Die Differenz zwischen den Spannungspegeln unter dem unbelasteten Pegel
könnte zum Liefern desselben Ergebnisses gedehnt werden«,
In jedem Fall kann das Zusammendrücken oder das Dehnen
mittels Verstärker mit verschiedenen Verstärkungsgraden und unter einem gegebenen Pegel oder durch Funktionsgeneratoren
ausgeführt werden, die aus Dioden und Widerständen bestehen. Beide Schaltungsarten sind für sich
bekannt.
Die Schaltung nach Figur 1o kann auch bei Servosystemen
bekannter Art in Verbindung mit einer Anordnung nach der Erfindung verwendet werden. Sie wird zusammen mit der
Schwellwertschaltung nach Figur 5 und den Vergleichsund Triggerschaltungen nach Figur einfach durch eine Zündschaltung
bekannter Art ersetzt. Ein solch abgeändertes System würde einen Schwingungsgenerator ähnlich dem der
Figur 1o für jede Phase der Transformatorspannung aufweisen.
Für ein Einphasensystem mit vier Gleichrichtern in Brückeηschaltung werden die normalen, invertierten Ausgänge
der Schaltung nach Figur 1o zum Zünden von zwei Gleichrichtern um 18o° verschoben verwendet. Die Schwingung
nach Figur 11 wird invertiert, der unbelastete Zündpunkt würde bei T^, liegen, die Zeit B würde zwischen den
Zeiten T^, und T,' in umgekehrter Schwingungsform liegen,
während die Zeitdauer A zwischen den Zeitpunkten T~ und
T1. bzw. aus der Phase mit den Zeiten A und B liegen, wie
Figur 11 zeigt.
Das gezeigte Ausführungsbeispiel der Erfindung enthält eine Dreiphasen-Speisespannung, deren Sekundärwicklungen
in Stern geschaltet sind. Die Verwendung eines Dreiphasentransformators mit sechs Sekundärwicklungen anstelle
von drei, die mit in jeden Schenkel eines Jreiecks geschaltet
sind und zwei Serienwicklungen enthalten, sind
909847/0556 "24~
jedoch, vorzuziehen (Figur 12a). Die in den "beiden Wicklungen
eines jeden Schenkels des Dreiecks erzeugten Spannungen sind nicht in Phase, so daß eine leichte Sättigung
des Transformators während des Betriebes besteht.
Figur 12b zeigt eine andere Transformatoranordnung, bei der neun Sekundärwicklungen zur Gewinnung einer Sechsphasenspannung
verwendet werden. Bei Verwendung eines Transformators nach Figur 12b ist geder der sechs Gleichrichter
in den Konvertern 24 und 26 (Figur 1) mit einer
besonderen Sekundärklemme des Transformators verbunden. Die Schwingung des LeerlaufzuStandes für diese Schaltung
zeigt Figur 13· Die Gleichrichter werden während des Leerlaufzustandes paarweise und die Gleichrichter 32 und
4o, 3o und 36, und 28 und 38 werden zusammen gezündet.
Dies ergibt, daß kein Strom durch den unbelasteten Motor fließt, wodurch Rattern, Vibrationen und Erwärmung des
Motors vermieden werden. Die Sägezahngeneratoren 7o (Figur
1) liegen an den entsprechenden Klemmen der Sekundärwicklung und erzeugen die Zündpunkte, wie Figur 13 zeigt.
Wenn eine Einrichtung zum Feststellen des Durchgangs des Ausgangs des Schwingungsgenerators unter oder über einem
gegebenen Spannungspegel verwendet'wird, kann eine durch
die Schaltung nach Figur 1o erzeugte Sinze1schwingung zum
Zünden von vier getrennten Gleichrichtern verwendet werden. Wie ein Abfallen durch die hintere Kante des durch
den Schmidt-Trigger 242 nach Figur 4 erzeugten Impulses
angezeigt wird, kann auch der invertierte Ausgang des Schmidt-Triggers zum Anzeigen des Abfalls durch den gegebenen
Spannungspegel angezeigt werden. Eine Schaltung, ähnlich der mit dem Gleichrichter (Figur 4), dient zum
Zünden der Leistungsgleichrichter. Die normale und die invertierte Schwingung nach Figur 11 liegen an getrennten
Vergleichskreisen, von denen Jeder einen Gleichrichter am ansteigenden Teil der Halbperiode und einen zweiten
Gleichrichter am abfallenden Teil zündet. Die vier Zünd-
9098 4 7/0556 ~25~
punkte werden in Figur 11 gezeigt, wo die Schwingungsform
die gestrichelten Linien 32o und 322 kreuzt. Jede gestrichelte Linie kreuzt die Schwingung zweimal und der Kreuzungspunkt
löst einen Gleichrichter auso Die vier Zündpunkte,
die durch die Linien 32o und 322 dargestellt sind, unterscheiden sich vom unbelasteten Pegel 274- durch den
gleichen Wert, so daß beide Gleichrichter jedes Konverters stets um 18o° versetzt gezündet werden. Dies ist das
richtige Verhältnis bei Einphasenbetrieb, wenn die vier Gleichrichter in Vollweg-Brückenschaltung liegen.
Eine der eben beschriebenen ähnliche Anordnung dient zum Abändern des Systems nach der amerikanischen Patentschrift
3,237>o75 für die Durchführung der Erfindung. Bei einer
solchen Abänderung ersetzt die Schaltung nach Figur 1o
den Transformator 81 und den Kondensator nach Figur 1 der erwähnten Patentschrift mit den Ausgangsklemmen 316 und
317 von Figur 1o an den Widerständen 85 und 86 nach der
Patentschrift. Dabei werden die beiden Transistoren 82 und 83 nach der Patentschrift mit der Summe und der Differenz
des Ausgangs des Schwingungsgenerators und die .durch den Transistor 69 nach der Patentschrift erzeugten
Spannung gesteuert. Der Generator nach Figurio wird mit einer.Wechselspannung synchronisiert, so daß die Schwingung
eine Linie kreuzt, die den Durchschnittswert der Speisespannung nahe dem Ende jeder Halbperiode darstellt,
und der Spitzenwert jeder Halbperiode der Schwingung eintritt, wenn die Speisespannung Null ist. Dies stellt sicher,
daß der Leerlaufstrom, der beim Zünden-der"Gleichrichter
zu Zeiten des Durchganges der Schwingung durch den Durchschnittswert erhalten wird, niedrig ist. Demgemäß
kann der Wert der Induktivität in der Schaltung nach der erwähnten Patentschrift verringert werden,,
Die Beschreibung bezieht sich auf Gleichrichter als Steuerelemente
für den Motorstronu Es können aber auch Thyri-
-26-
909847/0556
stören an die Stelle der Gleichrichter treten. Der Ausdruck
Thyristor wird im breiten Sinne benutzt, der Thyratrons und andere äquivalente Schalter einschließt, ebenso
wie auch Elemente mit festem Zustand.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen die verwendeten Schaltelemente folgende Werte:
| 96 | 6 uj? | 2o6 | 470 | kOhm | 255 | 470 kOhm |
| 98 | 4,7 kOhm | 218 | 1 | kOhm | 257 | o,o1 uj? |
| 1oo | loo kOhm | 226 | 33 | kOhm | 259 | 39 kOhm |
| 128 | 47 kOhm | 228 | 2oo | kOhm | 262 | 1 kOhm |
| 142 | 1o kOhm | 232 | 1,5 | kOhm | 264 | 1 kOhm |
| 163 | loo kOhm | 234 | 0,2 | Uj? | 267 | 1,5 kOhm |
| 174 | 1o kOhm | 236 | 15 | kOhm | 270 | 1 kOhm |
| 192 | 30 kOhm | 24o | 15 | kOhm | 272 | 1 kOhm |
| 194 | 2 MOhm | 248 | 27 | kOhm | 288 | o,o57 uj? |
| 196 | 1,o uj? | 249 | 4,7 | kOhm | 296 | - 2o kOhm |
| 198 | 47 kOhm | 250 0 | ,o47 ι | IJ? | 3o2 | 2o kOhm |
| 2o1 | 1o kOhm | 251 | 2,7 | kOhm | 3o6 | 25o kOhm |
| 2o3 | o,oo1 uj? | 252 | 1 | kOhm | 3I0 | 0,1 uj? |
| 2o4 | 5oo kOhm | 253 | 2,2 | kOhm | 312 | 1 kOhm |
| 2o5 | loo kOhm | 314 | 2 kOhm |
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Claims (6)
- Patentanwälte Dipi.-ing. Walter Meissner Dipi.-ing. Herbert TischerBERLIN 33, HERBERTSTRASSE 22 MÜNCHENFernsprecher: 8 87 72 37 — Drahtwort: Invention BerlinOsUcheckkonto: W. Meissner, Berlin Wert 12282 «C.« 7 7 ADD 1GCQSankkonto:W.Meissner,Barilner Bank Α.-Θ., Depka 38 "VT L L. MrIt. I3Ö3Beriln-Halensee.KurfarstendammiSO 1 BERLIN 33 (GRUNEWALD), denHerbertstraBe 22HIPER-LQOP, ING., Summit/Illinois - USA '(US 724,418) PatentansprücheServosystem zum Steuern eines von einer Wechselstromquelle gespeisten Gleichstrommotors mit einer in den Motorkreis geschalteten Induktivität, gekennzeichnet durch zwei Konverter (24 und 26) mit je mehreren Thyristoren (28, 3o, 32, 36, 38, 4o) für jede Phase der Wechselspannung, von denen jeder Thyristor im ersten Konverter mit einer seiner Klemmen an einer ersten Klemme der Induktivität und jeder Thyristor in einem der Konverter mit seiner anderen Klemme an einer Phase der Wechselspannung liegt und jeder Thyristor im zweiten Konverter mit einer seiner Klemmen mit der zweiten Klemme der Induktivität verbunden ist; durch Auslöseschaltungen (7oa bis 7of, 74a bis 74f und 78a bis 78f) zum Zünden der Thyristoren; und durch die Quelle (66) einer Steuerspannung, auf die die Auslöseschaltungen zum Ändern der Stromflußwinkel der Thyristoren bei Änderung der Steuerspannung durch Ansteigen der Stromflußwinkel der Thyristoren eines Konverters um einen ersten Wert ansprechen, der eine Funktion der Steuerspannung ist, wobei der Stromflußwinkel der Thyristoren im zweiten Konverter durch einen zweiten Wert abnimmt, der kleiner als der erste Wert ist.
- 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseschaltungen einen Schwingungsgenerator (7oa bis 7of) enthält, der mit einer Phase des Wechselspannung synchronisiert wird, und die Vergleichsschaltungen (74a 90984 7/055G _2_bis 74f ) auf äen Schwingungsgenerator und auf die Steuerspannung zum Zünden eines der Thyristoren ansprechen.
- 3. System nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Begrenzer (258, 266) für das Pegelmaximum der Steuerspannung und einen zweiten Begrenzer (26o, 268) für das Pegelminimum der Steuerspannung unter dem gegebenen Pegel, der gleiche Stromflußwinkel aller Thyristoren bewirkt, wobei das Pegel-Maximal und Pegel-Minimal im Wert ihres Abstandes vom gegebenen Pegel abweichen,,·
- 4„ System nach Anspruch 2 oder 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungsgenerator während jeder Wechselspannungsperiode eine Spannung erzeugt (Figur 1o), die von einem Bezugsspannungswert konstant und steil ansteigt und dann verhältnismäßig konstant auf den Bezugsspannungspegel flach abfällt, und die Vergleichsschaltung eine Einrichtung (236, 24o, 253 > 259) zum Zusammenfassen der Schwingung und der Steuerspannung zum Erzeugen einer kombinierten Spannung, eine Einrichtung (244) zum Feststellen des Überschreitens eines festen Span— nungswertes durch die kombinierte Spannung und eine Einrichtung (91) enthält, die auf die Feststelleinrichtung (244) anspricht und den Thyristor zündet„
- 5· System nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungsgenerator eine Einrichtung (3oo), die auf eine Phase der Wechselspannung zum Erzeugen eines verhältnismäßig konstanten Signals für weniger als ein Viertel einer ü/echselspannungsperiode anspricht, und ferner einen Integrator (3o4, 3o8, 318) enthält, der eine während der Periode des verhältnismäßig konstanten Signals steil ansteigende Spannung und eine während der restlichen Wechselspannungshalbperiode flach abfallende Spannung erzeugt„909847/0556192098?
- 6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung eine Einrichtung (2o4) zum Liefern eines einer gegebenen Bedingung für den Motor entsprechendes Eingangssignal, und ein Tachometer (1o4) entb'ilt, das mit dem Motorkreis verbunden ist und eine, der Motorgeschwindigkeit proportionale Spannung erzeugt, ferner eine Einrichtung (132), die auf das Eingangssignal und auf die Tachometerspannung zum Erzeugen einer Steuerspannung anspricht, und.eine Einrichtung (164) aufweist, die auf die Steuerspannung zum Liefern einer invertierten Steuerspannung anspricht, daß die Auslöseeinrichtung eine besondere Vergleichsschaltung (72O für jeden Thyristor enthält, daß eine Einrichtung (69) die invertierte Steuerspan— nung an die andere Hälfte der Vergleichsschaltungen legt, und daß eine Einrichtung (?o) jede Vergleichsschaltung mit der Wechselspannung synchronisiert, wobei diese Vergleichsschaltungen auf die Steuerspannungen oder die invertierte Steuerspannung und auf die Synchronisiereinrichtung zum Zünden der Thyristoren im zeitlichen Verhältnis ansprechen.7« System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung Zündeinrichtungen (74 und 78) enthält, die die Thyristoren bei gleichen Stromflußwinkeln mit weniger als 60 Grad entsprechend einem gegebenen Steuerspannungspegel zünden.80 Verfahren zum Steuern eines von einer Wechsel-stromquelle gespeisten Gleichstrommotors unter Benutzung eines Systems nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Schalter einmal während einer Y/echselspannungsperiode schließt und sich jeder Schalter öffnet, wenn der Strom durch die Schalter Null wird\ wobei das Schließen der Schalter des ersten und des zweiten Satzes während jeder90 9847/0556- if—IOPeriode erfolgt und die Schließzeiten der Schalter des ersten Satzes vorrücken und die Schließzeiten der Schalter des zweiten Satzes zurückbleiben und das Vorrücken größer als das Zurückbleiben ist.9· "Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiten des Schließens der Schalter des ersten Satzes schneller vorrücken, als die Zeiten des Schließens der Schalter des zweiten Satzes zurückbleiben.1o, Verfahren nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schalter in gleichen zeitlichen Abständen schließt und jeder der Schalter in gleichen zeitlichen Abständen öffnet, bevor ein anderer Schalter geschlossen wird.909847/0556
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