DE1920737U - Formstein fuer fahrbahnen u. dgl. - Google Patents
Formstein fuer fahrbahnen u. dgl.Info
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- DE1920737U DE1920737U DE1965F0027874 DEF0027874U DE1920737U DE 1920737 U DE1920737 U DE 1920737U DE 1965F0027874 DE1965F0027874 DE 1965F0027874 DE F0027874 U DEF0027874 U DE F0027874U DE 1920737 U DE1920737 U DE 1920737U
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- wedge
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Landscapes
- Road Paving Structures (AREA)
Description
Betr.: F 98/3g - Anmelder: Herr Alfred Fank, Architekt,
Langenbrücken/Baden, Dammstraße 2
Formstein für Fahrbahnen und dgl.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Formstein, der aus Beton besteht und zur Oberflächenbefestigung von Fahrbahnen,
Geh-, Rad- und Wirtschaftswegen und dgl. bestimmt ist.
Die zu diesem Zweck bisher bekannt gewordenen Formsteine ergeben bei einer Verlegung im Verband zwar in der Horizontalen
eine genügende Verklammerung, haben jedoch stets glatte Seitenflächen, so daß in vertikaler Richtung keine
genügende Verankerung erreicht werden kann. Bei starker Belastung können sich die einzelnen Formsteine des Pflasterverbandes
in der Vertikalen gegeneinander verschieben, wodurch die Fahrbahn beschädigt wird.
Die Neuerung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden und sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung eine
feste Verankerung der einzelnen Formsteine gegeneinander zu ermöglichen. Gemäß der Heuerung besteht der Formstein
aus zwei gegeneinander versetzten Hälften, in denen je eine
Seitenfläche schräg zur Stirnfläche in einer vertikalen
Ebene liegt und die gegenüberliegende Seitenfläche bei
Anordnung rechtwinklig zur Stirnfläche eine gegen die Vertikale geneigte Fläche aufweist.
Ebene liegt und die gegenüberliegende Seitenfläche bei
Anordnung rechtwinklig zur Stirnfläche eine gegen die Vertikale geneigte Fläche aufweist.
In weiterer Ausgestaltung der Neuerung liegen die beiden
Stirnflächen des Formsteines in parallelen vertikalen Ebenen und jede Stirnfläche bildet an diagonal gegenüberliegenden Ecken einen rechten Winkel mit der zugeordneten
Seitenfläche, die von dieser Ecke bis zur halben Steinbreite eine gegen die Vertikale geneigte Keilfläche aufweist, während die von den beiden anderen Ecken ausgehenden Seitenflächen um die halbe Steinbreite versetzt spiegelbildlich schräg zueinanderliegen und mit einer zugeordneten Stirnfläche einen spitzen und der anderen Stirnfläche einen stumpfen Winkel einschließen.
Stirnflächen des Formsteines in parallelen vertikalen Ebenen und jede Stirnfläche bildet an diagonal gegenüberliegenden Ecken einen rechten Winkel mit der zugeordneten
Seitenfläche, die von dieser Ecke bis zur halben Steinbreite eine gegen die Vertikale geneigte Keilfläche aufweist, während die von den beiden anderen Ecken ausgehenden Seitenflächen um die halbe Steinbreite versetzt spiegelbildlich schräg zueinanderliegen und mit einer zugeordneten Stirnfläche einen spitzen und der anderen Stirnfläche einen stumpfen Winkel einschließen.
Nach einem weiteren Merkmal liegen außer den beiden Stirnflächen des neuen Formsteins die auf der Hälfte der Steinbreite schräg zu ihnen verlaufenden, diagonal gegeneinander
versetzten Seitenflächen in vertikalen Ebenen. Durch
die um die halbe Steinbreite spiegelbildliche Versetzung
der schrägen Seitenflächen wird bei einer Verlegung der
Formsteine im Verband die gewünschte horizontale Veranke-
die um die halbe Steinbreite spiegelbildliche Versetzung
der schrägen Seitenflächen wird bei einer Verlegung der
Formsteine im Verband die gewünschte horizontale Veranke-
~ 3
rung in Breitenrichtung der Formsteine, d. h. quer zur Fahrtrichtung, erreicht, da in der gleichen Steinhälfte
jeweils eine schräg und eine rechtwinklig zu den Stirnflächen verlaufende Seitenfläche einander gegeüberliegen.
Die Verankerung der Formsteine in vertikaler Richtung gegeneinander wird durch die gegen die Vertikale geneigten
Keilflächen der rechtwinklig zu den Stirnflächen liegenden Seitenflächen jeder Steinhälfte bewirkt.
Zweckmäßig liegen die Keilflächen beider Steinhälften in zueinander parallelen Ebenen und sind in der Weise angeordnet,
daß die Keilfläche einer Steinhälfte über deren Grundriß hervorragt, während die gegen diese diagonal versetzte
Keilfläche der anderen Steinhälfte deren Oberfläche unterschneidet.
Die rechtwinklig zu den Stirnflächen verlaufenden Seitenflächen können auch treppenförmig mit einer oder mehreren
Stufen ausgebildet sein.
Es empfiehlt sich, die beiden parallelen Keilflächen auch unten durch vertikale Seitenstreifen zu begrenzen, die den
im Verband verlegten Formsteinen noch eine zusätzliche Führung in vertikaler Richtung geben. Aus Herstellungsgründen
empfiehlt es sich, die Stirnkanten der Keilflächen und ihrer oberen und unteren vertikalen Seitenstreifen abzufasen.
Weitere Merkmale und Vorteile des neuen Formsteins sollen anhand der Zeichnung erläutert werden, in der ein Ausführungsbeispiel
veranschaulicht ist. Bs zeigen:
Fig. 1 die schaubildliche Darstellung eines Formsteins in der neuerungsgemäßen
Ausgestaltung,
Fig. 2 die Draufsicht,
Fig. 3 die Vorderansicht,
Fig. 4 in verkleinertem Maßstab die Verlegung mehrerer Formsteine im Verband.
Der neue Formstein hat die beiden parallelen vertikalen Stirnflächen 1 und 2. Die Stirnfläche 1 bildet mit der Seitenfläche
3 und die gegenüberliegende Stirnfläche 2 mit der Seitenfläche 4 einen rechten Winkel. Die rechtwinkligen
Ecken liegen einander diagonal gegenüber, und die zugeordneten Seitenflächen 3 und 4 erstrecken sich bis zur
halben Steinbreite. An die Seitenfläche 3 schließt sich
eine gegen diese geneigte Seitenfläche 5 an, die mit der zugeordneten Stirnfläche 2 einen spitzen Winkel einschließt,
Um die halbe Steinbreite spiegelbildlich versetzt zur Seitenfläche 5 liegt die Seitenfläche 6, die mit der zugeord-
neten Stirnfläche 1 einen stumpfen Winkel bildet. Die beiden schrägen Seitenflächen 5, 6 liegen ebenso wie die beiden
Stirnflächen 1 und 2 in vertikalen Ebenen. Die rechtwinklig zu den Stirnflächen 1 und 2 verlaufenden Seitenflächen
3 und 4 sind auf ihrem mittleren Teil in zueinander
parallelen Ebenen gegen die Vertikale geneigt, und zwar weist die Seitenfläche 3 eine Keilfläche 7 auf, die die
Oberfläche des Formsteines unterschneidet und unten durch den vertikalen Randstreifen $ begrenzt ist, während die
um die halbe Steinbreite versetzt symmetrisch hierzu liegende Seitenfläche 4 eine nach außen ragende Keilfläehe S
aufweist, die unten durch den vertikalen Randstreifen 10 begrenzt ist. Die Unterseite der von den Flächen 1, 6 und
8 begrenzten Hälfte des Formsteines ist daher um die Unterschneidung der Keilfläche 7 schmaler als die Oberseite
dieser Steinhälfte. Die Unterseite der zur Stirnfläche 2 gehörigen Steinhälfte hat eine um die Seite 11 größere Breite
als die entsprechende Oberseite und ragt um die Seite über die Grundseite der anderen Steinhälfte.
Die neue Ausgestaltung des Formsteins ermöglicht bei einer Verlegung im Verband, wie beispielsweise aus Fig. 4 ersichtlich,
neben einer horizontalen Verkeilung auch eine vertikale Verankerung, da die Keilflächen 7, $ von jeweils zwei
benachbarten Formsteinen aufeinanderIiegen und sich dadurch
gegenseitig abstützen. Es wird daher eine besonders feste Verankerung in allen Richtungen erreicht.
Zur seitlichen Begrenzung der Fahrbahnen können, wie aus Fig. 4 ersichtlich, jeweils halbe Steine 13 oder 14 verwendet
werden, die durch Halbierung eines Formsteins in der gestrichelten Linie 15 der Fig. 2 erhalten werden.
Auf diese ¥eise kommt man mit nur einer Grundform des Steines aus.
Claims (6)
1. Formstein für Fahrbahnen und dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Formstein aus zwei gegeneinander versetzten Hälften
gebildet ist, in der je eine Seitenfläche (5, 6} schräg zur Stirnfläche (1, 2) in einer vertikalen Ebene liegt und
die gegenüberliegende Seitenfläche (3, 4) bei Anordnung rechtwinklig zur Stirnfläche (1, 2} eine gegen die Vertikale
geneigte Fläche (7, 9} aufweist.
2. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Stirnflächen (1, 2] in parallelen vertikalen Ebenen liegen und jede an diagonal gegenüberliegenden Ecken einen
rechten Winkel mit der zugeordneten Seitenfläche (3, 4)
bildet, die von dieser Ecke bis zur halben Steinbreite eine gegen die Vertikale geneigte Keilfläche (7, 9} aufweist,
und daß die von den beiden anderen Ecken ausgehenden Seitenflächen (5, 6) um die halbe Steinbreite versetzt spiegelbildlich
schräg zueinander liegen und mit einer zugeordneten Stirnfläche (2) einen spitzen und der anderen
Stirnfläche (l) einen stumpfen Winkel einschließen.
3. Formstein nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rechtwinklig zu den Stirnflächen (1, 2} verlaufenden Sei-
tenflachen (3, 4) an ihrem mittleren Teil als Keilflächen
17) 9) ausgebildet sind, die an der Unterseite durch vertikale
Streifen (S, 10) begrenzt sind.
4· Formstein nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen (7, 9) der rechtwinklig zu den Stirnflächen
(1, 2) verlaufenden Seitenflächen (3, 4} in zueinander parallelen Ebenen liegen, derart, daß eine Keilfläche (9)
gegenüber der Oberfläche des Formsteins nach außen ragt und die andere Keilfläche (7) eine Unterschneidung der
Oberfläche des Formsteins bildet.
5. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als seitliche Abschlußsteine von im Verband verlegten Formsteinen
dienenden Steine (13, 14} aus Hälften des Formsteines bestehen.
6. Formstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
rechtwinklig zu den Stirnflächen (1, 2) verlaufenden Seitenflächen (3, 4) treppenförmig ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965F0027874 DE1920737U (de) | 1965-04-10 | 1965-04-10 | Formstein fuer fahrbahnen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965F0027874 DE1920737U (de) | 1965-04-10 | 1965-04-10 | Formstein fuer fahrbahnen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1920737U true DE1920737U (de) | 1965-08-05 |
Family
ID=33333562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965F0027874 Expired DE1920737U (de) | 1965-04-10 | 1965-04-10 | Formstein fuer fahrbahnen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1920737U (de) |
-
1965
- 1965-04-10 DE DE1965F0027874 patent/DE1920737U/de not_active Expired
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