DE1920177U - Tuerfutter aus holz. - Google Patents
Tuerfutter aus holz.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/7001—Coverings therefor; Door leaves imitating traditional raised panel doors, e.g. engraved or embossed surfaces, with trim strips applied to the surfaces
-
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- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/62—Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
P.A.30B 380-15.6-65 /,
August Bürgers & Go» oHG, Gerderath Kreis Erkelenz
Türfutirer aus Holz.
Die Erfindung bezieht sich auf ein aus Holz hergestelltes Putter zur Verkleidung einer' für eine Türe vorgesehenen
Durchbrechung in einer Mauer, die aus zwei senkrechten Seitenteilen und einem horizontalen Oberteil besteht.
Bekanntlich werden die üblichen, aus Holz gefertigten Türfutter erst dann in die Mauerdurchbrechung bzw. Maueröffnung
eingesetzt, wenn die Mauer beidseitig verputzt ist.
Hierzu ist erforderlich, daß im Mauerwerk Holzdübel angebracht worden sind, an denen das Putter durch Vernageln
oder Verleimen befestigt werden kann. Danach werden auf die schmalen Stirnflächen der beiden Seitenteile und des Oberteils
des Futters Bekleidungen aufgesetzt, die sich bis über die Putzschichten der Mauer auf der sogenannten Zierseite
und Falzseite des Futters erstrecken und satt auf den Putzschichten aufliegen sollen. Dies ist meistens mit erheblichen
Schwierigkeiten verbunden. Einerseits muß das Futter so bemessen sein und erforderlichenfalls nachgearbeitet werden,
daß seine Breite der Dicke der fertigverputzten Mauer entspricht. Andererseits können die Putzschichten aufgrund
von Unebenheiten Vertiefungen aufweisen, so daß zwischen dem Putz und der Bekleidung unzulässig breite Spalte entstehen,
die durch Beiputzen beseitigt werden müssen, oder
- 1 -
es können "bucklig erhöhte Putzstellen vorkommen, die abgeschlagen
und durch Naehputzen wieder ausgebessert werden müssen. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sieh, wenn das
JHitter mit Bekleidungen in eine ganz oder nur halbhoch gekachelte
Mauer eingesetzt werden soll.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Türfutter der eingangs genannten Irt zu schaffen, mit dem die vorerwähnten
Nachteile und Schwierigkeiten vermieden werden, und besteht darin, daß die beiden Seitenteile am unteren Ende
in einem vorbestimmten Abstand vom Oberteil durch eine Schwelle miteinander verbunden sind, daß die Seitenteile
und das Oberteil eine die Dicke der Mauer einschließlich der Dicke der beidseitigen Putzschichten wesentlich überschreitende
Breite aufweisen und an ihrer türseitigen Stirnfläche eine über ihre mauerseitlge Breitfläche vorstehende
Anschlagleiste für die Türe besitzen, daß auf den mauerseitigen
Breitflächen wenigstens der Seitenteile des Putters einen der Dicke der Mauer entsprechenden Abstand voneinander
aufweisende laschen zinn. Verbinden des Futters mit der ungeputzten
Mauer angeordnet sind und daß die Seitenteile und das Oberteil des Putters nebst Anschlagleisten auf allen
Sichtflächen mit einer abziehbaren, feuclitigkeitsfesten
Folie versehen sind. . ....-.- -
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Türfutters
besteht darin, daß es aufgrund seiner Ausbildung als komplett
vorgefertigtes Putter naoh der Fertigstellung des Rohbaus,
also vor dem Verputzen der Mauern in diese eingebaut werden kann. Mittels der Laschen wird es unmittelbar an dem rohen
Mauerwerk zuverlässig und dauerhaft befestigt, so daß sich besondere Mauerdübel erübrigen, wobei,die Laschen durch den
erst anschließend aufgebrachten Putz überdeckt und unsichtbar gemacht werden und wobei der Putz derart mühelos und
einwandfrei bis an das Futter herangezogen werden kann, daß keine Spalten zwischen Putter und Putz vorhanden sind
und jegliche Bekleidungsleisten sich erübrigen. Die Putter
könnten für die bestimmten, normalisierten Wandstärken mit einheitlicher, von vornherein festgelegter Breite hergestellt
werden,und es spielt keine Rolle, welche Schwankungen in der Dicke der Putzschichten beim späteren Verputzen der
Mauer auftreten« Denn das Putter kann so an der rohen Mauer befestigt werden, daß der Abstand zwischen den Anschlagleisten
und dem rohen Mauerwerk im wesentlichen der Dicke einer üblichen Putzschicht entspricht, so daß die Mauer
auf dieser Seite unter Zuhilfenahme der Anschlagleisten als Richtmaß leicht und spaltenfrei bis an die Anschlagleisten
und noch etwas hinter diese verputzt werden kann. Auf der gegenüberliegenden Seite wird die Putzsehicht bis
an das Putter einfach herangezogen, das danach um ein gewisses Maß, vorzugsweise durch entsprechend bemessene
Breite des Putters um ein der Dicke der Anschlagleisten entsprechendes Maß, über die Putzschicht vorsteht. Der auf
der Zierseite des Putters über die Putzschicht vorstehende Rand des Putters verleiht dem Putter nicht nur ein dezentes,
— 3 —
rahmenartiges Aussehen, sondern macht auch eventuelle
Unebenheiten der Putzschicht in ihrem an das Putter angrenzenden Bereich optisch unauffällig. Es fällt auch nicht auf,
olo "benachbarte Futter, beispielsweise in Korridoren, mit
ihrem zierseitigen Rand um ein unterschiedliches Maß über die Putzschicht vorstehen, so daß sich jegliche Nachbearbeitung
des Futters erübrigt. Die Futter können daher fertig lackiert oder bei Naturholzausführung fertig mattiert hergestellt,
geliefert und eingebaut werden. Die allseitige, vorzugsweise aus einer Kunststoff-Polie bestehende Schutzverkleidung
des Putters schützt das Putter gegen Feuchtigkeit und Nässe aus dem Mauerwerk oder aus dem Putz, so daß
keine FeuchtigkeitsbeSchädigungen auftreten können. Nach
Fertigstellung der Putzarbeiten wird die Folie durch Bin— ritzen durchtrennt und von den noch sichtbaren Flächen des
Putters abgezogen. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Putters besteht darin, daß das Putter durch Unterklotzen der
Schwelle mittels Keilen in der Höhenlage exakt ausgerichtet werden kann, so daß die Oberteile mehrerer benachbarter
Futter aus optischen Gründen auf gleicher Höhe liegen, und daß die Schwelle selbst äas& sogleich als Streichmaß für
die Herstellung des Fußbodenestriches dient, so daß das lichte Höhenmaß aller Futter das gleiche ist und deshaln
die Türblätter vom Hersteller mit einheitlichem und festliegendem Höhenmaß hergestellt werden können und beim Einhängen
nicht mehr nachbearbeitet zu werden brauchen.
Vorteilhafterweise wird,das Futter derart ausgebildet, daß
die Seitenteile und das Oberteil auf ihren mauerseitigen
Breitflächen in der Nähe ihres der Türe abgewandten Randes
mit einer nutartigeη Einfräsung versehen sind, deren Entfernung
von den Anschlagleisten der Dicke der Mauer zuzüglich der Dicke der türseitigen Putzschieht und deren lichte
Breite etwa der Dicke der der Türe angewandten Putzsehieht
entsprechen. Auf diese Weise kann die Putzschieht auf der
Zierseite des Putters etwas in das Putter eingezogen werden,
wodurch der Anschluß zwischen Putter und Putzsohicht verbessert
wird und auch eine bessere akustische Abdichtung
zwischen Putter und Mauer erzielt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Türfutters
nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Pig. 1 eine Ansicht von Türblatt und Kirfutter %
Pig. 2 in einem anderen Maßstab einen waagerechten Schnitt nach der Linie II-II in Pig. Ij
Pig. 3 in einem anderen Maßstab einen senkrechten Schnitt
nach der Linie III-III in Fig. 1,
In Pig. 1 ist zur Verdeutlichung der Piguren 2 und 3 ein aus zwei senkrechten Seitenteilen ί und einem horizontalen
Oberteil 2 bestehendes Futter mit einem eingehangenen Türblatt 3 in der Ansicht dargestellt. Wie die Pig* 2 und 3
zeigen, sind die Seitenteile 1 und das Oberteil 2 plattenförmig ausgebildet und aus miteinander verleimten und furnierten
Latten hergestellt. An ihren türseitigen Stirnflächen besitzen die Seitenteile 1 und das Oberteil 2 eine
Über ihre mauerseitige Breitfläche vorstehende Ansohlag-
leiste 4 für die Türe 3. Auf den mauerseitigen Breitflächen der Seitenteile 1 sind Befestigungslaschen 5 bekannter Art
angeschraubt, deren Abstand voneinander der Dicke einer
Mauer 6 entspricht und die beim Einbauen des Putters in das Mauerwerk beispielsweise durch Anschießen an der rohen, noch
nicht verputzten Mauer 6 befestigt sind. Die Seitenteile 1 und das Oberteil 2 weisen eine Breite auf, die die Dicke
der Mauer 6 einschließlich der Dicke zweier vorgesehener Putzschichten 7 wesentlich überschreitet. Das Futter ist
vor dem Verputzen der Mauer 6 an dieser befestigt, und nach dem Einbau des Putters werden die Putzschichten 7 aufgebracht,
wobei die türseitige Patzschicht etwas bis unter die Anschlagleisten 4 gedrückt und bündig mit den Anschlagleisten
4 abschließend abgezogen ist. Die Seitenteile 1 und das Oberteil 2 sind auf ihren mauerseitigen Breitflächen
in der Nähe ihres der Türe abgewandten Randes mit einer nutartigen Einfräsung 8 versehen, deren Entfernung von den
Anschlagleisten 4 der Dicke der Mauer 6,zuzüglich der Dicke
der vorgesehenen türseitigen Putzschicht 7 und deren lichte Breite etwa der Dicke der der Türe 3 abgewandten, vorge—
sehenen Putzschicht 7 entsprechen. Die der Türe 7 abgewandte Putzschicht 7 ist bis in die nutartigen Einfräsungen 8 an
das Futter herangezogen. Wie Fig. 3 erkennen läßt, sind die beiden Seitenteile 1 am unteren Ende in einem vorbestimmten
Abstand vom Oberteil 2 durch eine Schwelle 9 miteinander verbunden, die beim Einbauen des Putters in das Mauerwerk
durch Keile 10 unterklotzt ist, um das Putter in der Höhe exakt auszurichten, und, wie Pig. 3 veranschaulicht, gleichzeitig als Streichmaß für einen auf eine Betondecke aufzu—
bringenden Estrich 11 dient und durch einen Fußbodenbelag
überdeckt ist. Die Seitenteile 1 und das Oberteil 2 sind
einschließlich der daran angeordneten Änschlagleisten 4 ringsum mit einer anhaftenden Kunststoff-Folie verkleidet,
die der Übersichtlichkeit halber in der Zeichnung nicht besonders
dargestellt ist. Diese Folie verläuft auch durch
die nutartigen Einfräsungen 8 und wird vor dem Anschrauben der laschen 5 auf das fertig lackierte oder mattierte Futter
aufgebracht, Nach dem Einbau des Futters und nach der Fertig-Stellung
der Putzschichten 7 wird die Folie an den mit 13 gekennzeichneten Ecken eingeritzt und durchbrennt und von
den noch sichtbaren Flächen des Futters wieder abgezogen.
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Claims (1)
1. Aus Holz hergestelltes Futter zur Verkleidung einer für eine
Türe vorgesehenen Durchbrechung in einer Mauer, bestehend aus zwei senkrechten Seitenteilen und einem horizontalen
Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile (1) am unteren Ende in einem vorbestimmten Abstand
vom ObeVfceil (2) durch eine Schwelle (9) miteinander verbunden sind, daß die Seitenteile (1) und das Oberteil (2)
eine die Dicke der Mauer einschließlich der Dicke der beidseitigen Putzschichten wesentlich überschreitende
Breite aufweisen und an ihrer türseitigen Stirnfläche eine über ihre mauerseitige Breitfläche vorstehende Anschlagleiste
(4) für die Türe (3) besitzen, daß auf den mauerseitigen Breitflächen wenigstens der Seitenteile (1) des
Putters einen der Dicke der Mauer entsprechenden Abstand voneinander aufweisende Laschen (5) zum Verbinden des Futters
mit der ungeputzten Mauer angeordnet sind und daß die Seitenteile (1) und das Oberteil (2) des Putters nebst
Anschlagleisten (4) auf allen Sichtflächen mit einer abziehbaren, feuchtigkeitsfesten Folie versehen sind.
2, Futter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (1) und das Oberteil (2) des Futters auf ihren
mauerseitigen Breitflächen in der Nähe ihres der Türe (3) abgewandten Randes mit einer nutartigen Einfräsung (8)
versehen sind, deren Entfernung von den Anschlagleisten (4) der Dicke der Mauer zuzüglich der Dicke der türseitigen
La Putzschicht und deren lichte Breite etwa der Dicke der der
Türe (3) abgev/andten Putsschicht entsprechen.
Priority Applications (1)
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| DE1920177U true DE1920177U (de) | 1965-07-22 |
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1965
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