DE1888778U - Türfutter mit Fertigverkleidung - Google Patents
Türfutter mit FertigverkleidungInfo
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Description
MM$Mk*22. Uk
DR. ING/
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KAHL (MAIN)
BAHNHOFSTR. Ir TELEFON S40
Sch 34 O77 V/37d ']% Januar 1964
Anm.: E. Schmitt ρ/-
Emil Schmitt, Güntersleben b. Würzburg
Türfutter mit Fertigverkleidung
Bisher wurden die Futter von Türen in der Weise hergestellt, daß der Breite des
Mauerwerks entsprechende Hölzer auf dieses aufgenagelt wurden, ausserdem
wurde auch die Falzverkleidung, auf welche das Türblatt anschlägt, auf das Mauerwerk aufgenagelt und schließlich auch die Zierverkleidung, als Abdeckung
auf der Gegenseite des Mauerwerks.
Zuweilen wurden noch alle drei verschiedenen Teile furniert, was nach Einbau
der fertigen Tür oftmals farbliche Unterschiede mit sich brachte, abgesehen von dem aufwendigen und mangelhaften Aufbau dieser bislang bekannten Ausgestaltung
des Futters mitsamt den Falz- und Zierverkleidungen·
Wenn man von weiteren zusätzlichen Zier- oder Tapezierleisten bei diesem
gewohnten Aufbau des Türfutters absieht, mussten also drei verschiedene Hölzer zur Ausgestaltung eines Türfutters verwendet werden, die in nach aussen sichtbarer
Form mit Nägeln, und dies oftmals nur schlecht festgehalten, in dem Mauerwerk
angebracht waren. Üblicherweise traten dann die Nägelköpfe nach einiger
Zeit dem Auge sichtbar in Erscheinung, sei es auf den eventuellen Furnieren
des Futters, wie auch der Falz- und Zierverkleidungen, sei es auf diesen Hölzern
selbst, die gewöhnlich, um die teuren Furniere zu sparen, nur mit Farbe oder Lack
überstrichen wurden.
Hier soll die Neuerung Abhilfe schaffen.
Sie betrifft ein Türfutter aus HoJz, kunststoffgetränktem Holz oder auch aus
Kunststoff ohne nachträgliche Verkleidung, welches in Serie und bereits dem Tür-Watt
farblich oder furniermässig entsprechend angefertigt wird, wobei auf dem
Futter bereits die Falz- wie auch die Zierverkleidung ebenfalls serienmässig angebracht
ist* -
Das erfindungsgemässe Türfutter aus HoIz7 Schicht- oder Preßstoffen, Kunststoff
; . o. dgl. mit Fertigverkleidung besteht darin, daß dieses an der Falzseite mit einer
massiven Abschlußleiste und an der Zierseite mit einem massiven Aufleimer
versehen ist. .
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemässen Türfurtfers mit
Fertigverkleidung besteht darin, daß dieses selbst ganz oder teilweise massiv ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemässen Türfutters besteht darin,
daß dieses aus Holzschichtungen, Sperrholz oder Holzfachwerk mit und ohne Verwendung von Kunststoff, jedoch auch ganz aus Kunststoff, wie Kunststoffplatten,aus
Schicht- oder Preßstoffen oder auch aus Kunststoffrad!!«.ödejv.',;
Gitterwerk besteht.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemässen Türfutfers besteht
* darin, daß lediglich der nach aussen sichtbare Teil des Futters mit Ausnahme der
beiden massiven Hölzer edelfurniert ist.
Noch eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemässen Türfutters besteht
darin, daß auch die beiden massiven Hölzer edelfurniert sind.
Auch besfch t eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemässen
Türfutters darin, daß dieses an das Mauerwerk mittels Winkel-, U- oder T-Eisen,
von aussen sichtbar, angeschlagen ist.
Schließlich besteht eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemässen
Türfutters darin, "Saß lediglich dessen vertikale Wände durch die Halterungseisen
~ am Mauerwerk angeschlagen sind, während das horizontale Futter nur durch Falz
mit den seitlichen vertikalen Wänden verbunden ist.
Es entfallen bei der Neuerung demnach einmal die drei verschiedenen Holzteile,
* also einschließlich der bisher üblichen getrennten Verkleidungen, ausserdem die
Vernagelung, da das Fertigteil mit Winkeln o. ä. im Mauerwerk unsichtbar und
dauerhaft verankert wird, und schließlich die besonderen Furniere für die drei genannten
Holzteile mit Ausnahme des im Türdurchgang sichtbaren Futters.
Das erfindungsgemässe Türfutter erlaubt in Abstimmung mit dem Türblatt selbst
s^ zudem die Anbringung jedes gewünschten Edelfumiers, wie Limbs-, Rüster-,
*" Nußbaum-, Teakholz-oder Eichefurniere auf demselben.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der beiliegenden Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, sowie aus der folgenden Beschreibung.
Es zeigt
Fig. 1 die Aufsicht durch ein erfindungsgemässes, vertikal verlaufendes
Türfutter mit Fertigverkleidung einschließlich des angeschlagenen Türblatts im Schnitt,
Fig. 2die Ansicht eines rechtwinkligen Stosses des erfindungsgemässen Türfutters im Schnitt.
*\ - -
*\ - -
In Fig. 1 sind das Mauerwerk mit 1, der Putz des Mauerwerks mit 2 und das Türfutter
aus Holz, Holzfachwerk o. dgl. , aus Schicht- oder Preßstoffen oder Kunststoff
mit 3 bezeichnet. Auf dem eigentlichen Türfutter 3, welches üblicherweise
die Breite des Mauerwerks 1 einschließlich des Verputzes 2 hat, befindet sich
das Absperrfurnier 4. Auf dem Türfutter 3 ist zum Türblatt TO hin angebracht die
Abschlußleiste 5 an der Falzseite aufgesetzt, während an der gegenüberliegenden Zierseite der Aufleimer 6 angeordnet ist. Auf der sichtbaren Seite im Türdurchgang
befindet sich das Edelfurnier 7. Die Futterstreben oder das Blindholz im eigentlichen
Futter ist mit 3b bezeichnet.
* Wie beschrieben, stehen üblicherweise Abschlußleiste 5 und Aufleimer 6 über den
Putz hinaus, z.B. 2$tiHsm , vorf jedoch kann auch das Futter 3 selbst, entweder
auf der einen Seite oder auf beiden Seiten, über den Putz hinausragen, wie das
\ in Fig. 1 bei dem Aufleimer 6 an der Zierseite dargestellt ist«
Zur Halterung des erfindungsgemässen Türfutters mit der Verkleidung 5 und 6 dienen
■« ■-.-■■■".
die Winkeleisen 8 mit ihren Befestigungsschrauben 9 und 9a. Es genügt, von diesen
Winkeleisen,^ oder auch U- oder T-Eisen, auf jeder Seite je vier Stück, verteilt
auf die Höhe des vertikalen Futters, anzubringen, so daß ein gesamtes Türfutter im ganzen acht derartige Befestigungseisen aufweist«
-A-
Diese Befestigungseisen sind unsichtbar unter Putz angebracht, und sie fehlen
üblicherweise an dem horizontalen Türfutter 3a der Türfüllung, wie weiter unten dargelegt.
Das Türblatt IO ist mittels dem Türscharnier oder Band 11 an der Abschlußleiste
angeschlagen. Zusätzlich können Zierleisten 12 in eventuelle Winkel gesetzt
werden, die durch die Abschlußleiste 5 oder den Aufleimer 6 mit dem Verputz 2
gebildet werden.
Andererseits kann auch die Breite des eigentlichen Türfutters 3 geringer sein,
als das Mauerwerk! einschließlich des Verputzes 2, so daß die Abschlußleisten
5 und die Aufleimer 6 nur wenig über den Verputz hinausragen und die Zierleisten
12 hierdurch unnötig werden.
Grundsätzlich jedoch wird die serienmässige Herstellung des erfindungsgemässen
Türfutters in einer solchen Breite vorgenommen, daß sie jedem übliehen Mauerwerk
angepasst ist, z.B. solchem von 12, 24 oder 3O mm Breite.
In dem Schnitt nach Fig. 2 ist die Verbindung zwischen einem vertikalen Türfutter
3 und einem horizontalen Futter 3a dargestellt, die allein durch den nach aussen
unsichtbaren Falz 15 zusammengehalten werden« Es erübrigt sich demnach eine besondere Verankerung oder Befestigung des horizontalen Futters 3a im Mauerwerk.
Bei dieser Fig* 2 ist naturgemäß der Aufleimer 6 nicht zu sehen, ebenso nicht
die verdeckte Abschlußleiste 5. Der Klarheit halber sind auch die seitlichen Befestigungsiwlnkel 8 fortgelassen, jedoch die mit dem Türblatt 10 furnier- oder
notfalls auch farbmässig übereinstimmenden Edelfurniere 7 zu sehen.
Claims (6)
1. Türfutter aus Holz, Schicht-oder Preßstoffen, Kunststoffe dgl. mit Fertigverkleidung,
dadurch gekennzeichnet, daß dieses (3) an der Falzseite mit einer massiven Abschlußleiste (5) und an der Zierseite mit einem massiven, Aufleimer (ό)
versehen ist.
2. Türfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses selbst ganz oder
teilweise massiv ist»
3. Türfutter nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus Holzschichtungen,
Sperrholz oder Holzfachwerk mit und ohne Verwendung von Kunststoff, jedoch
auch ganz aus Kunststoff, wie Kunststoffplatten^aus Schicht- oder Preßstoffen,
©der auch aus Kunststoffach-oder Gitterwerk, besteht.
4. Türfutter nach Anspruch 1 -3, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich der nach
aussen sichtbare Teil des Futters (3) mit Ausnahme der beiden massiven ^Hölzer
edelfurniert sind.
5. Türfutter nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß auch die beiden massiven
Hölzer (5,6) edelfurniert sind*
6. Türfutter nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß dieses (3) zur Befestigung
am oder im Mauerwerk von aussen unsichtbare Winkel-, U-, T- oder dgl. Halterungseisen (8) besitzt. -
7» Türfutter nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich dessen
vertikale Wände entsprechende, am Mauerwerk anschlagbare Halterungseisen (8)
besitzen, während das horizontaleTutter (3a) nur durch Falze (l3) mit den seitlichen,
vertikalen Wänden verbunden ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1888778U true DE1888778U (de) | 1964-03-05 |
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1888778U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29513791U1 (de) * | 1995-08-28 | 1995-12-21 | Tempelmann, Herbert, 48703 Stadtlohn | Türfutter |
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|---|---|---|---|---|
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