DE1919739A1 - Skisicherheitsbindung fuer den Abfahrts- und Tourenlauf - Google Patents
Skisicherheitsbindung fuer den Abfahrts- und TourenlaufInfo
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Description
- " Skisicherheitsbindung " Die Erfindung batrifft eins Skizicherheitabindung mit mindestens einem am Ski in eine Spann- und eine Lösestellung bewegbar zu lagernden halteteil für den Angriff an mindestens einem Gegenstück am Skischuh.
- Bei den bekannten Skisichscheitsbindungen, die sowchl für Abfahrts- als auch für Tourenlauf vorgeschen sind, steht eine vordere Halterung der Bindung mit einer Fersenhalterung in einem voneinander abhängigen Gegendruckverhältnis, d.h., daß der Skischuh zwischen der vorderen Halterung und der Fersenhalterung derart eingespannt wird, daß diese beiden Halterungen aufeinander-zuwirkend gegen den Skischuh drücken. Aus diesem Grund kann eine Halterung alleine den Halt des Skischuhes am Ski nicht gewährleisten, d.h., daß, wenn sich beispielsweise beim Abfahrtslauf die Fersenhalterung löst, sofort die Verbindung zwischen Schuh und Ski vollständig gelöst ist und ein Sturz nicht mehr vermieden werden kann. Ferner erfordert dieses Gegendruckverhältnis eine im wesentlichen formstarre Schuhsohle, wobei die Verwendung von Skischuhen, die derartige Schl@n aufweisen, für den Tourenlauf sehr ungünstig ist, da sich der Schuh in diesem Fall nicht dem natürlichen Abrollen des Fußes entsprechand verformen und dadurch anpassen kann, was zum Aufreiben des Fußes führt.
- Ander@rseits haben sich auch nicht die Skibindungen bewährt, die ein um die Ferse geführtes gesphntes Zugorgan aufwaisen, da diese Skisicherheitsbindungen auch bei sehr großer Belastung häufig den Fuß nicht freigehen und ausserdem beim Abfahrtslauf einen nur ungenügemdem Halt des Schuhes am Ski sicherstellen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skisicherheitabindung der eingangs beschriebenen Art so aussubllden, daß sie bei einfachem Aufbau und einfacher Handhabung gewährlein@et, daß die Bindung nur dann den Skischuh freigibt, wenn Belestungen auftreten, die möglicherweise zu Verletzungen führen könnten. Die vom Ski über die Bindung auf den Schuh übertragenen Belastungen sollen dabei nicht schlagartig, sondern gedämpft auf den Schuh und damit auf den darin hefindlichen Fuß bzw. das Bein einwirken.
- Dies wird bei einer Skisicherheitsbindung der eingangs beschriebenen Art gemäse der Erfindung dadurch erreicht, daß der quer zur Standfläche des Skischuhes bewegbare Halteteil ein nach unten federbelastetes Druckglied für die Abstützung an einer nach oben weisende Stützfläche des Gegenstückes aufweist. Dadurch kann der Schuh bei plötzlich auftretenden Belastungen seine d Lage geringfügig entgegen Feerkraft gegenüber dem Ski verändern, wonach er sofort; wieder durch die Federkraft in seins ursprüngliche Spannstellung zurückgeführt wird.
- Erst wenn die Belastung su groß wird, löst sich der Schuh von dem Druckglied und damit der Ski vom Fuß.
- Besonders zwecklässig ist es, wenn die Stützfläche durch eine nach oben offene Vertiefung gebildet ist, dadann eine Zentrierung des Schuhes gegenüber der Ski bindung gewährleistet ist. Hat dabei die Vertiefung mindestens eine schräg ansteigende asitliche Gli@etfläche für das d Druckglied, so kann der Skischuh entgegen der Feerkraft eine Abrollbewegung ausführen und dadurch die über den Ski eingeleitete Belastung besonders wirkungsvoll ge dämpft werden. Ausserdem ist es dadurch möglich, bequem Tourenläufa mit dieser Skisicherheitsbindung durchsuführen, bei welchen gerade diese Abrellbewegung zweckmässig ist. Zur Erleichterung des Abrollens bzw. der Relativbewegungen dez Skischuhes gegenüber dem Ski ist das Druckglied abg@rundet ausgebildet.
- Eine einfache Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht: darin daß das Druckglied am vorzugsweise nach unten abgewinkelten Ende eines Schwenkhebels vorgeschen ist.
- Um den Schuh auch seitlich sicher ausrichten und abstützen zu können, ist beidseitig am Schuh jeweils ein vorzugsweise durch einen Beschlag gebikbtes Gegen-Stück vorgesehen. Dabsi ist es zweckmässig, wenn der Schwenkhebel als Gabel ausgebildet t, die zwei Druckglieder aufweist und dadurch den Schule beidseitig hält.
- Um den Schwenkhebel, beispielsweise zum bewußten bzw.
- absichtlichen Lösen des Schuhes leicht schwenken zu können, ist der Schwenkhebel um eine zur Schuhstandfläche parallele und zur Schuhlängsrichtung rechtwinklige Achse schwenkbar gelagert.
- Xst die Federkraft, die auf das Druckglied bzw. den Halteteil einwirkt, verstellbar, so kann die Kraft, mit welcher der Schuh gehalten wird, den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden. Besonders zweckmässig ist e@ dabei, wenn die Feder en dem vom Druckglied abgewandten Arm des Schwenkhebals gelagert und vorzugsweise als Schraubendruckfeder ausgebildet ist, so daß sie leicht untergebracht werden kann Zur Vorstellbarkeit ist die Fader über eine vorzugsweise in ihrer Achse liegende Stellschraube an dem Schwenkhebel gela@prt.
- Es ist auch denkbar, den das Druckglied aufweisenden Arm des Schwenkhebels als Feder, vorzugszeise als Blattfeder auszubilden, so daß der Halteteil also in sich federnd ausgeftihrt ist und dadurch dor Schuh in der Spannstellung entgegon Federkraft gerinfrügig bewegt werden kann. In diesem Fall ist es auch möflich, den Schwenkhebel zur offenen Stellung, vorzugsweise durch eine Zugfeder federzubelasten, so das das Lösen der Bindung noch weiter ver@einfacht ist.
- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Schwenkhebel in der Spannstellung, vorzugsweise mit einem Winkelhebel feststellbar0 so daß nur das Druckglied bei entsprechender Belastung durch den Skischuh die federnden Bewegungen nach oben und unten ausführt.
- Zweckmässig weist der vom Druckglied abgewandte Arm des Schwenkhebels eine nach unten weisende Rastausn@hmung aufD in die der Winkelhebel in der Spannstellung einrastet, so daß lediglich durch entaprechendes Schwenken des Winkelhebels die verschiedenen Lagen des Druckgliedes eingestellt werden können.
- Die erfindungsgemässe Skisicherheitsbindung bietet die Möglichkeit, nur ein Gegenstück und damit auch nur an einer Stelle, bezogen auf die Längsrichtung des Schuhes, ein Druckglied vorzusehen, wenn dieses mit Abstand von dem vorderen und dei hinteren Schuhende, vorzugsweise im vorderen Bereich des Schuhes vorgesehen ist. In letzten Pall kann itt der so gebildeten Bindung sowohl Abfahrtslauf als auch Tourenlauf durchgeführt werden. Zweckmässig liegt dabei die Lagerstelle des dem vorderen Gegenstück angeordneten vorderen Halteteiles vor dem Schuh, so daß es leicht zugänglich und einfach zu handhaben ist.
- Soll, beispielsweise aus skischwungtechnischen Gründen, ein besonders fester Halt des Skischuhes am Ski gewähr-@eistet sein, so ist es zweckmässig, ein weiteres, hinteres, vorzugsweise als Fersenhalterung ausgebildetes Halteteil vorzusehen. Die Lagerstelle dieses Halteteiles ist hinter dem Schuh angeordnet.
- Diese Fersenhalterung kann jedoch je nach Wunsch außer Funktion gesetzt werden, wenn das Drudglied der Fersenhalterung in einer vorzugsweise nach unten geschwenkten Ruhestellung hinter der Schuhlaufschle liegt.
- Diese ist z.B. auf einfache Weise dadurch zu erreichen, daß die Schwenkachse der Fersenhalterung oberhalb der Stützfläche am Schuh für das Druckglied vorgesehen ist, so daß beim weiteren Nachuntenschwenken des Druckgliedes dieses eine nach hinten gerichtete Bewegung ausführt Die erfindungsgemäsen Skischerheitsbindung macht Riemen und Seilzüge entbehrlich, so daß also eine vollständige riemen- und seilzuglose Skisicherheitsbindung geschaffen ist.
- Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren Einzelheiten näher erläutert; die Zeichnungen geben mehrere Ausführungsbeispiele mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd maßstabgeracht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnahmen sind, anhand der Zeichnungen er läutert. Es sind dargestellt in Plgo 1 der vordere Teil einer erfindungsgemässen Skisicherheitsbindung im Spannzustand in Seitenansicht, Fig. 2 die Skibindung gemäss Fig. 1 in geöffnötem Zustand, Fig. 3 eine Fersenhalterung einer erfindungsgemässen Skisicherheitsbindung im Spannzustand in Seitenansicht, Fig. 4 die Fersenhalterung gemäss Fig. 3 in geöffnetem Zustand Fig. 5 eine weitere@usführungsform einer Fer@enhalterung in einer Darstellung gemäss Fig. 3.
- Wio die Fig. 1 und 2 zeigen, weist eine erfindunge gemässe Skisicherheitsbindung zwei vor der für den Skischuh 8 vorgesehenen Standfläche auf einem Ski 5 neheneinander befestigte Lagerböcke 6 auf, an denen ein als Druckübertragung@biste dienendes Halteteil 3 nach Art eines zweiarmigen Hebels um eine hori@ontale zur Skilängarichtung rochtwinklige Achse schwenkbar golagert ist. Die Druckübertragungsleiste 3 ist gabelförmig ausgabildet und weist an ihren zum Schuh 8 hin gerichteten, nach unten abgewinkalten Armenden jeweils ein @uckglicd 15 auf, wobei jedem Druckglied 15 seitlich an de Schle des Schuhes 8 hinter der Schuhspitze ein als Beschlag befestigtes Gegenstück 7 zugeordnet ist. Jedes Gegenstück 7 ist mit einer nach oben weisenden, vertieften Stütsfläche 16 versehen die in Seitenansicht gemäss denFig. 1 und 2 schräg ansteigende @eitliche Degrenzungsflächen 17 aufweist.
- Das vom Schuh 8 abgewandte Armende der Druckübertragungsleiste 3 weist in einer entsprechenden Gewindeführung einen Schraubenbolsen 2 auf, dessen nach unten gerichtetes Ende im oberen Ende einer Druckfeder 4 gelaget ist, die ihrerseits mit ihrem unteren Ende in den Ski S eingelassen ist. Die Schraube 2 kann mit einem bei 1 angedeuteten Skistock gedrcht werden, so daß dadurch die Vorspannung der Schraubendruckfeder 4 verändert werden kann.
- Durch die Schraubendruckfeder 4 drücken die Druckglieder 15 den Schuh 8 gegen die obere Standfläche des Skies 5, wobei der Schuh 8 durch die vertiefte Stütsfläche 16, 17 gegen Verschiebungen in Skilängsrichtung und durch die gabelförmige Ausbildung der Druckübertragu@@leiste 3 gegen seitliches Verschieben gesichert ist. Trot@dem kann sich der hintere Teil des Schuhes 8, also die Fern, beim Tourenlauf, de Bewegungsabàluf entsprechend, nach oben und nach unten bewegan, Dasselbe tr@ifft auch auf dem Abfahrtslauf zu, wenn der hinter Teil des Schuhes nicht durch eine Fersenhalterung gegenüber dem Ski f@stgelegt ist.
- Bei einer auftretenden gefährlichen Belastung in horizontaler Richtung kann der Schuh 8 hinten federnd nach oben ausweichen und wieder in seine Normallage zurückkehren; bei einer zu großen Belastung jedoch kann sich der Schuh 8 radial um die Berührungsstellen der Druckglieder 15 an den Beschlägen 7 bis zur völligen Freigabe drehen. Die Druckglieder 15 sind so abgewinkelt und kreisförmig abgerundet, daß sie sich bei gefährlicher Belstung in vertikaler Richtung entlang den Schrägflächen 17 gleitend und federnd bewegen und wieder in ihre Normallage gemäss Fig. 1 zurückkehren können. Erst bei zu großer Belastung werden die Druckglieder 15 über die höchsten Stellen der Beschläge 7 hinaus gebrückt, so daß der Schuh 8 vollständig freigegeben wird.
- Um die Bindung gemäss Fig. 2 zum Einführen des Schuhes 8 zu öffnen, wird mit dem Skistock 1 auf den Bolsen 2 gedrückt, so daß die Druckübertragungsleiste 3 entgegen der Kraft der Feder 4 geschwenkt wird, und sich die Druckglieder 15 nach oben bewegen. Nach dem Aufsetzen des Schuhes auf den Ski in eine Stellung gemäse Fig. 2 wird der Skistock 1 wieder nach oben bewegt, so daß die Druckglieder 15 unter der Kraft der Weder 4 indie Vertiefungen 16, 17 bewegt werden.
- Die Fersenhalterung gemäss den Fig. 3 und 4 weist ebenfalls eine als zweiarmigen Hebel ausgebildete Druckübertragungsleiste 3a auf, die an einem Lagerbock 12 um eine zur Schwenkachse der Druckühertragungsleiste 3 parallele Achse schwenkbar gelagert ist.
- Der dem Schuh 8 zugewandte Arm 10 der Druckübertragungsleiste 3a ist als teilkreisförmig nach unten konkav gekrümmte Blattfeder ausgebildet, deren freies Ende als Druckglied 15a vorgesehen ist. Hinter dem Lagerbock 12 ist an dem Ski ein Winkelhebel 9 schwenkbar gelagrt, dessen einer Arm in Spannstellung gemäss Figa 3 senkrecht nach oben gerichtet ist und mit seinem oberen Ende in eine nach unten offene Rastaussparung der Druckübertragungsleiste 3a einrastet, während der andere Arm nach hinten gerichtet ist. Die Druckübertragungsleiste 3a ist durch eine Zugfeder 14 zu ihrer geöffneten Stellung gemäss Fig. 4 hin federbelastet. Zum überführen des Druckgliedes 15a aus der Lösestellung gemäss Fig. 4 in die Spannstellung gemäss Fig. 3 wird mit dem Skistock 1 derart auf den im Lagerbock 13 gelagerten Spannwinkelhebel 9 gedrückt, daß sich der längere, in der Lösestellung nach oben zeigende Arm des Winkelhebels nach hinten abwärts bewegt, während der andere, unter der Druckübertragungsleiste 3a liegende Arm nach oben schwenkt.
- Das freie, kreisförmig abgerundete Ende dieses kürzeren Armes drückt bei seiner Aufwärtsbewegung die Druckübertragungsleiste 3a nach oben, bis das kreisförmig abgerundete Ende in die Rastaussparung 11 einrastet und das Druckglied 15a auf den hinteren Teil der Sohle des Schuhes 8 einen federnden Druck ausübt.
- Durch die Blattfeder 10 wird der hintere Teil des Schuhen 8 auf dem Ski 5 derart festgehalten, daß bei stak@rer horizontaler Belastung die Blattfeder 10 zuerst den gefährlichen Druck federnd nach oben ausgleicht und der Schuh 8 wieder in seiner Normallage zurückkehren kann; erst bei einer zu großen Belastung gibt die Blattfeder 10 bzw. das Druckglied 15e d@en Schuh 8 nach oben frei. Auch bei einer gefährlichen Vrdrehung in vertikaler Richtung gibt die Fersenhalterung den Schuh 8 frei, Bei der in Fig@. f5 dargestellten Ausführungsform einer Fersenhalterung kann das Druckglied 15b in drei verschiedene Stellungen geschwenkt werden, von denen in Fig. 5 zwei strichpunktiert angedeutet sind. Bei gans nach unten geschwenktem Druckglied 15b befindet sich dieses hinter der Schle des Skischuhes 8 in seiner Nichtgebrauchsstellung, so daß also nur der vordere Teil der Bindung gemäss den Fig. 1 und 2 wirksmm ist und sowohl Abfahrtslauf als auch Tourenlauf durchgeführt verden kann. Wird dagegen das Druckglied 15b gegenüber dem Lagerbock 12b entgegen der kraft der Feder 4b in seine höchste Stellung geschwenkt, so kann der Schuh 8 nach Aufstellen auf den Ski 5 mit der Fersenhalterung dadurch eingespannt werden, daß das Druckglied 15b dans nach unten geschwenkt wird und sich auf der oberen Fläche 16 b des hinteren Endes der Sohle des Schuhes 8 unter der Kraft der Feder 4b abstützt.
- Zum Machobenschwenken des Druckgliedes 15b wird mit den Skistock 1 auf die Druckübertragungsleiste 3b gedrückt. Der das Druckübertragungsglied 15b bildende Arm 10b der Druckübert@gungsli@este 3b kann als Blattfeder ausgeführt sein.
- Die erfindungegemässe Skisicherheitabindung hat den Vorteil, daß der Schuh beim Tourenlauf nur in seinem vorderen Bereich am Ski festgehalten ist und dadurch der hintere Teil des Schuhes eine federnde Bewegungsfreiheit nach oben und unten hat und somit ein natürliches und bequemes Laufen ermöglicht wird. Ferner löst beim Abfahrtelauf sowie beim Tourenlauf die vordere Halterung in horizontaler und vertikaler Richtung bei starker Belastung nicht gleich aus, sondern es wird zuerst der gefährliche Druck federnd ausgeglichen, so daß das Druckglied wieder in seine Normallage zurückkehren kann; erst bei zu hoher Belastung wird der Schuh gans freigegeben. Auch die Fersenhalterung kann bei horizontaler Belastung zuerst federnd ausg@leichen und dann wieder in die Nofallage zurückkahren, webei die Fersenhalterung den Schuh erst bei zu großer Belastung im hinteren Bareich freigibt. Löst sich die Fersenhalterung durch eine derart große Belestung, so ist der Schuh mit Ski immer nach im vorderen Bareich verbunden, so daß der Ski mit den Fuß nach geführt werden kann und ein vollstädiges Verlieren des Skis bzw. ein schwerer Sturz vermisden ist. D@ der vorders Teil der skibindung den Schuh ausreichend festhält, kann auch aussehliesslich mit diesem vorderen Teil ein Abfahrtelauf @urchgeführt werden. Die Tersemhalterung und die vordere Halterung der erfindungsgemässen Skibindung wirken jeweils derart, daß sie den Schuh nach unten gegen den Ski drücken und nicht derart, daß die Schle des Schuhes in ihrer Längerichtung belastet wird, so daß Schuhes in ihrer Längerichtung belastet werden können, die ein natürliches Abrollen des Fußes ohne Beschwerden ermöglichen. Es können aber auch Schuhe mit starren Schlen verwendet werden, da beim Laufen ohne Fersenhalterung die Bewegungsfreiheit des hinteren Schuhteiles nach oben und unten gewährleistet ist.
Claims (1)
- A n s p r ü c h e1. Skisicherheitzbindung mit mindestens einem am Ski in eine Spann- und eine Lösestellung bewegbar zu lagernden Halteteil für den Angriff an mindestens einem Gegenstück am Skischuh, dadurch gekennzeichnet, daß der quer zur Standfläche des Skischuhes (8) bewegbare Halteteil ein nach unten faderbelastetes Druckglied (15 bzw. 15a bzw. 15b) für die Abstützung an einer nach oben weisenden Stützfläche (16 bzw. 16b) des Gegenstückes aufweist.2. Skischerheitsbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (16) durch eine nach oben offene Vertiefung gebildet ist.3. Skisicherheitabindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (16) mindestene eine schräg ansteigende seitliche G@itfläche (17) für das Druckglied (15) aufweist.4. Skisicherheitab@indung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied (15 bzw. 15@ bzw. 15b) abgerundet ausgebildet ist.5. Skisicherheitabindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, d@ das Druckglied (15 bzw. 15a bzw. 15b) am vorrugsweise nach unten abgewinkelten bzw. gekrümmten @@d@ eines Schwenkhebels (3 bzw. 3a bzw. 3b) vorgeschen ist.6. Skisicherheitabindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig am Schuh (8) jeweils ein vorzugsweise durch einen Beschlag (7) gebildetes Gegenstück vorgesehen ist und daß der Schwenkhebel (3) als Gabel ausgebil@et ist, die zwei Druc@glieder (15) aufweist.7. Skisicherheitabindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhabel (3 bzw. 3a bzw. 3b) um eine zur Schuhstandfläche parallele und zur Schuhlängerichtung rechtwinklige Achse schwenkbar gelagert ist.8. Skisicherheitabindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft verstellbar ist.9. Skisicherheitzbindung nach Anspruch 8, dadurch gekenzeichnet, daß die Feder (4) an dem vom Druchglied (15) abgewandten Arm des Schwenkhebels (3) gelagert und vorzugsweise als Schraubendruckfeder ausgebil@@t ist.10. Skisicherheitsbindung nach anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (4) über eine vorzugsweise in ihrer Achse liegende Stellzchraube (2) an dem Schwenkhebel (3) gelagert ist.11. Skisicherheitabindung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruck@eder (4 bzw. 4b) in einer Vertiefung des Skis (5) gebalten ist.12. Skisicherheitabindung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der das Druckglied (15a bzw. 15b) aufweisende Arm des Schwenkhebels (3a bzw. 3b) als Feder, vorzug@weise als Balttfeder (10 bzw. 10b) ausgefbildet ist.13. Skisicherbeitabindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (3a) zur offenen Stellung, vorzog@weise durch eine S@gfeder (14) federbelastet ist.15. Skisich@@@@@@@@@@@g nach einem der vorhergahenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (3a) in der Spannstellung, vor@wgeweise mit einem Winkelhebel (9) feststellbar ist.16. Skisischerheitabindung nach Ansgruch@@, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Druckglich (15a) abgewendte Arm des Schwenkbabals (3a) eine nach unten waisende Rastausnehnung (11) aufweist, @ die der Winkelhebel (9) in der Spannstellung ein@estet.17. Skisicherheitabindung nach einme der vorhergchenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ga@@stück @ mit Abstend @on dem vorderen und dem hinteren Schuhende, vorzuger@@@@ in vorderen Borsich des Schuhes (8) vorgeschen ist.18. Skisich@@heitabindung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lageratelle des dem vordren Gegenstück (7) zug@erdneten vorderen Halteteiles (3) vor dem Schuh liegt.19. Skisichrheitabindung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres, hinteres, vorzugeweise als Fersenhalterung ausgabildetes Halteteil (3a bzw. 3b) vorgeschen ist.20. Skisicherheitsbindung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle des hinteren Halteteiles (3a bzw. 3b) hinter dem Schuh (8) vorgesehen ist.21. Skisicherbeitsbindung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied (15b) dar Fersenhalterung in einer vorzugsweise nach unten geschwenkten Fuhestellung hinter der Schuhschle liegt.22. Skisicherheitsbindung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwankachse der Fersenhalterung oberhalb der Stätzfläche (16b) am Schuh (8) für das Druckglied (15b) vorgeschen ist.L e e r s e i t e
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|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0035613A1 (de) * | 1980-03-07 | 1981-09-16 | Howard Ford | Skibindung sowie mit einer solchen Skibindung versehener Ski und Skischuh |
-
1969
- 1969-04-18 DE DE19691919739 patent/DE1919739A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0035613A1 (de) * | 1980-03-07 | 1981-09-16 | Howard Ford | Skibindung sowie mit einer solchen Skibindung versehener Ski und Skischuh |
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