DE1145971B - Sicherheitsskibindung - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
M27054Ic/77b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 21. MÄRZ 1963
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung mit Fersenkabelzug, an der Schuhsohlenvorderkante
angreifendem, bei übermäßiger Drehbeanspruchung seitlich ausschwenkendem Vorderbacken und zwei an
den Sohlenseitenkanten anliegenden, schwenkbar gelagerten Seitenbacken. Der Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, bei einer derartigen Sicherheitsbindung das Laufen in der Ebene sowie den Aufstieg zu
erleichtern. Hierzu ist es notwendig, daß der Kabelzug an den vorderen Tiefzughaken eingehängt wird und
außerdem ein sehr lockerer bzw. geringer Kabelzug eingestellt wird, damit man beim Laufen in der Ebene
und auch beim Bergaufsteigen die Ferse bequem, d. h. ohne großen Widerstand des Kabelzuges, vom
Ski abheben kann. Bei einem so lockeren Kabelzug ist aber eine sichere Skiführung nicht mehr möglich,
da die Schuhspitze seitlich leicht herausrutschen kann, weil wegen des geringen Kabelzuges nur eine sehr
geringe Pressung zwischen der Sohlenvorderkante und dem Vorderbacken vorhanden ist.
Es ist eine Sicherheitsbindung bekanntgeworden, bei der außer einem schwenkbaren Vorderbacken
auch Seitenbacken vorgesehen sind, die in der Mitte des Schuhes, d. h. etwa am Schuhgelenk bzw. am
hinteren, breitesten Teil der Sohle, angreifen. Diese a5
Seitenbacken sollen beim Abfahrtslauf eine seitliche Verschiebung des Schuhes auf dem Ski verhindern.
Sie können jedoch in keiner Weise dazu beitragen, beim Laufen in der Ebene oder beim Aufstieg eine
bessere Skiführung zu geben, d. h. bei verhältnismäßig lockerem Kabel eine Drehung des Schuhes
gegenüber dem Ski zu verhindern. Dies ist deshalb nicht möglich, weil nämlich in diesem Fall der Absatz
verhältnismäßig hoch gehoben wird, also nur noch die Sohlenspitze auf dem Ski aufliegt und der übrige
Teil der Sohle aus den Seitenbacken herausgehoben wird. Außerdem können etwa in der Schuhmitte
angeordnete Backen bei lockerem Kabel die Drehung des Schuhes kaum verhindern, im Gegenteil, sie
sollen ja bei einem Sturz und übermäßiger Drehbeanspruchung ein Verschwenken des Schuhes ermöglichen,
um damit Verletzungen des Skiläufers zu vermeiden.
Es ist weiterhin eine Skibindung bekannt, die einen feststehenden Lagerbock mit einem festen vorderen
Anschlag aufweist, gegen welchen die Schuhsohlenvorderkante durch den Kabelzug gepreßt wird. Bei
dieser Skibindung sind ferner um zur Skioberfläche parallele Achsen schwenkbare Seitenbacken im vorderen
Bereich der Skischuhsohle vorgesehen, die bei einer Ausführung mittels einer Schnur, bei einer
anderen Ausführung mittels einer Zugfeder in ihrer Sicherheitsskibindung
Anmelder:
Hannes Marker, Garmisch-Partenkirchen, Alpspitzstr. 37
Hannes Marker, Garmisch-Partenkirchen, ist als Erfinder genannt worden
zum Ski senkrechten Normallage gehalten werden. Bei einer gefährlichen Drehbeanspruchung auf das
Bein des Skiläufers soll die Schnur reißen bzw. die Feder nachgeben, damit der Schuh freigegeben wird.
Diese Freigabe des Schuhes wird jedoch nicht durch die Schnur bzw. die Feder behindert, sondern auch
durch die erhebliche Reibung, die zwischen Schuhsohlenkante und dem festen Anschlag auftritt. Diese
bekannte Skibindung ist deshalb kaum als Sicherheitsbindung anzusprechen.
Um diese Mängel zu beseitigen, sind nach der Erfindung die beiden Seitenbacken in an sich bekannter
Weise im vorderen Bereich der Schuhsohle angeordnet und je für sich schwenkbar gelagert, wobei
beide Seitenbacken durch eine geringe Federkraft in ihrer Normallage gehalten sind, während zum Feststellen
der Seitenbacken in ihrer Normallage eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist. Die Seitenbacken
der erfindungsgemäßen Sicherheitsskibindung sind beim Abfahrtslauf praktisch unwirksam, da sie
nur mit geringer Federkraft in ihrer Normallage gehalten sind. Sie können auch deshalb unwirksam sein,
weil ein starker Kabelzug vorhanden ist, der den Schuh mit der Sohlenvorderkante stark gegen den
Vorderbacken preßt und ihn damit sicher auf dem Ski hält. Bei einer gefährlichen Drehbeanspruchung
kann der Schuh und zugleich der Vorderbacken seitlich ausschwenken, ohne daß durch die zusätzlichen
Seitenbacken eine Behinderung eintritt. Die schwache auf die Seitenbacken einwirkende Federkraft ist nur
vorgesehen, um beim Abfahrtslauf die Seitenbacken
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lose an den Sohlenkanten anliegen zu lassen, damit sie nicht frei um ihre Achsen verschwenken können
und dadurch den Skiläufer behindern. Erst beim Lauf in der Ebene oder beim Bergaufsteigen kommen die
zusätzlichen Seitenbacken zur Wirkung. In diesem Fall werden sie durch eine Verriegelungsvorrichtung
in ihrer Normallage festgestellt, so daß sie nunmehr wie normale, starre Seitenbacken wirken und eine
gute Skiführung auch bei lockerem Kabelzug ermöglichen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind bei Verwendung von zwei winkelförmigen Seitenbacken
diese in an sich bekannter Weise um je eine zur Skioberfläche senkrechte Achse schwenkbar gelagert,
wobei die hinteren Enden der auf dem Ski aufliegenden Backenschenkel eine Verzahnung aufweisen, in
die zum Feststellen der Seitenbacken ein mit einer entsprechenden Verzahnung versehener Schieber eingreift.
Die senkrechten Achsen sind dabei vor dem Vorderbacken und in an sich bekannter Weise seitlich
verstellbar angeordnet.
Vorteilhaft ist erfindungsgemäß auch eine solche Ausbildung, bei der die zum Ski senkrechten Achsen
unmittelbar am Vorderbacken gelagert und mit Federzug und Anschlag gegen eine Stellschraube in
ihrer Normallage gehalten sind. Schließlich ist es zweckmäßig, gemäß der Erfindung am Vorderbacken
ein senkrecht zur Skioberfläche verschiebbares Schutzblech vorzusehen, an dem sich die Sohlenvorderkante
des Skischuhes abstützen kann.
An Hand der Zeichnung, die mehrere Ausführungsbeispiele zeigt, ist die Erfindung erläutert. Es stellt
dar »
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Sicherheitsskibindung mit schwenkbarem Vorderbacken und zusätzlichen,
ebenfalls schwenkbar angeordneten Seitenbacken,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Skibindung nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie HI-III der Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Sicherheitsskibindung in anderer Ausführung,
Fig. 5 die zugehörige Seitenansicht,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform einer Sicherheitsskibindung,
Fig. 7 die zugehörige Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Ski bezeichnet, auf dem ein sich gegen die Sohlenvorderkante abstützender
schwenkbarer Vorderbacken montiert ist. Dieser Vorderbacken kann beliebig ausgeführt sein. Bei dem
gezeigten Ausführungsbeispiel besteht dieser Vorderbacken aus einem Stützbacken 2, der sich mit den
zum Ski senkrechten Seitenkanten 2a und 2b an der (nicht dargestellten) Sohlenvorderkante des Skischuhes
abstützt, und aus einem Schwenkglied 3. Stützbacken und Schwenkglied sind bei 4 durch einen Nietbolzen
od. dgl. gelenkig miteinander verbunden, und es ist das Schwenkglied 3 um einen Bolzen 5 schwenkbar,
der an einer fest mit dem Ski verbundenen Grundplatte 6 angeordnet ist.
Zwischen den Teilen 2 und 3 ist ferner eine Rastvorrichtung vorgesehen. Bei der gezeigten Ausführung
ist in einem gabelförmigen Lagerbock 7 des Stützbackens 2 der Winkelhebel 8 um den Bolzen 9
schwenkbar gelagert, der durch die in ihrer Spannung regelbare Schraubenfeder 10 mittels einer kleinen
•Rollell in eine Ausnehmung (Rast) des Schwenkglieds
3 gedruckt wird.
Bei der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführung sind zweiteilige Winkelbacken vorgesehen, deren zum Ski
paraUelliegender Plattenteil 12 verstellbar auf dem Ski befestigt ist, während der dazu senkrechte Backenteil
13 mit dem Teil 12 durch ein in der Schnittlinie der beiden Teile liegendes Scharnier gelenkig verbunden
ist. Der Stift dieses Scharniers ist mit 14 bezeichnet. Auf diesem Stift ist eine Schraubenfeder 15
aufgewunden, die mit ihrem einen Ende 15' von außen gegen den Seitenbacken anliegt und diesen
gegen einen Anschlag 16 der Platte 12 drückt, so daß die Seitenbacken 13 damit in der zum Ski senkrechten
Stellung gehalten werden.
Es werden verhältnismäßig schwache Schraubenfedern 15 verwendet, so daß die Funktion der Sicherheitsbindung
nicht beeinträchtigt wird, d. h. also bei einer Drehbewegung des Schuhes diese Seitenbacken
13 ohne merklichen Widerstand seitlich um den Stift 14 nach außen in Richtung A der Fig. 3 geschwenkt
werden.
Bei der gezeigten beispielsweisen Ausführung greifen die zum Ski parallelen Plattenteile 12 mit je
einer Verzahnung 17 in an sich bekannter Weise in eine entsprechende Verzahnung 18 in einer Grundplatte
19 ein, die auf dem Ski befestigt ist. Die Platten 12 der Backen werden mit einer Deckplatte und
Schrauben in der üblichen Weise festgehalten.
Um die schwenkbaren Seitenbacken 13 beim Aufstieg und auch beim Laufen in der Ebene feststellen
zu können, skid sie mit einem Schlitz 20 zum Durchziehen eines Zehenriemens versehen.
Gegebenenfalls kann an Stelle dieses Zehenriemens auch eine andere mechanische Verriegelung der
Seitenbacken 13 vorgesehen werden. So sind beispielsweise in Fig. 1 abgewinkelte Stifte 21 und 22 angedeutet,
die auf dem SM mit einem Lagerblech 23 so gehalten werden, daß sie beim Abfahrtslauf die in
Fig. 1 gezeigte Stellung einnehmen. Zur Verriegelung der Seitenbacken 13 werden diese Stifte 21 und 22 in
Richtung B und C nach außen gezogen, die Stiftarme 21a und 22 a nach oben geschwenkt und in
geeigneter Weise mit den Backen 13 lösbar verbunden, so daß diese damit starr in der senkrechten
Stellung gehalten werden.
Nach Fig. 2 sind an den Seitenbacken ferner Kabelzugniederhalter 24 vorgesehen. Beim Einhängen des
Kabelzuges in diese Halter wird ein sehr günstiger, geringer Kabelzug erzielt, der], ein müheloses, be-,
quemes Abheben des Absatzes und damit ein bequemes Laufen in der Ebene gestattet.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 und 5 sind zwei winkelförmige Seitenbacken 25 vorgesehen, die um
zwei zur SMoberfläche senkrechte, seitlich und vor dem Vorderbacken 2 angeordnete und seitenverstellbare
Achsen 27 schwenkbar gelagert sind. Diese Achsen sind auf zwei Grundplatten 28 befestigt, die
ihrerseits einen Querschlitz 29 aufweisen und mittels Schrauben 40 querverstellbar auf dem Ski befestigt
sind. Die auf dem Ski aufliegenden Schenkel der Seitenbacken 25 sind am hinteren Ende mit einer
Verzahnung 30 versehen, die zur Feststellung dieser Backen in die entsprechende Verzahnung31 eines
Schiebers 32 eingreifen kann, der in Richtung D in Längsrichtung des Skis verschiebbar angeordnet ist.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Stellung können die Backen 25, die durch einen leichten (nicht dargestellten)
Federzug an die Sohlenflanken gedrückt werden, frei um die Achsen 27 schwenken (Abfahrtslauf). Für
den Aufstieg und den Lauf in der Ebene wird der Schieber 32 in die Verzahnung 30 der auf dem Ski
aufliegenden Schenkel der Seitenbacken gedruckt, so daß diese damit verriegelt werden.
Aus der Zeichnung, Fig. 1 und 4, ist ersichtlich, daß die Seitenbacken 13 bzw. 25 beim Einschieben
des Schuhes in die Bindung zugleich eine Führung bilden und den Schuh in die richtige Mittellage
bringen. Um die selbsttätige Zentrierung des Schuhes beim Einschieben in die Bindung zu ermöglichen, ist
ferner noch ein am Vorderbacken angreifender leichter Feder- oder Gummizug 33 vorgesehen, der
diesen Backen in seiner Mittelstellung hält. Das Ausschwenken des Vorderbackens wird bei einem
schweren Sturz durch diesen leichten Federzug 33 nicht behindert.
Die Ausführungsbeispiele 1 bis 3 bzw. 4 und 5 zeigen, daß die Seitenbacken 13 bzw. 25 unabhängig
von den Vorderbacken angeordnet sind. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die zahlreichen schon
in Benutzung befindlichen Sicherheitsskibindungen mit Vorderbacken noch nachträglich mit diesen
schwenkbaren und feststellbaren Seitenbacken 13 bzw. 25 ausgerüstet werden können.
Gegebenenfalls können die Seitenbacken auf einer a5
Grundplatte gelagert und mit dieser, beispielsweise mittels Bajonettverschluß, leicht lösbar auf dem Ski
befestigt sein. Eine solche Ausbildung ermöglicht es, normalerweise bei einem Abfahrtslauf nur mit
Vorderbacken zu fahren und bei Tourenlauf wahlweise die Seitenbacken leicht lösbar anzubringen.
In Fig. 6 und 7 ist eine weitere vorteilhafte Ausführung gezeigt, bei welcher Vorderbacken und
Seitenbacken zu einer gedrungenen Einheit miteinander verbunden sind.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die beiden ebenfalls winkelförmig ausgebildeten Seitenbacken 34
am Vorderbacken 2' um je eine zur Skioberfläche senkrechte Achse 35 schwenkbar gelagert. Beim gezeigten
Ausführungsbeispiel sind auf dem Vorderbacken 2' (Stützbacken) zwei seitenverstellbare Lagerböcke
36 zur schwenkbaren Lagerung der Seitenbacken 34 vorgesehen. Die Lageraugen der Seitenbacken
34 sind mit einem kurzen Winkelarm 37 versehen, an dem ein Federzug 38 angreift, der die
Seitenbacken 34 mit leichtem Druck gegen die Sohlenflanken drückt, wobei am Lagerbock 36 eine sich
gegen den Winkelarm 37 abstützende Anschlagschraube 38 a vorgesehen ist. Die Lagerböcke 36 sind
mit Querschlitz 39 versehen und durch eine Schraube 5<>
40 mit dem Stützbacken 2' verbunden. Es ist damit eine Einstellung der Seitenbacken 34 möglich.
Auch bei dieser Ausführung kann zweckmäßig ein am Vorderbacken angreifender leichter Federzug 41
vorgesehen sein, der den Vorderbacken zusammen mit den Seitenbacken 34 in der dargestellten Mittellage
hält.
Zur Verriegelung der Seitenbacken ist auch hier ein Schieber 32 vorgesehen, der mit seiner Verzahnung
31 in die Verzahnung 30 der Seitenbacken eingreifen kann. Zur Verschiebung kann ein auf dem
Ski um die Achse 42 schwenkbarer Winkelhebel 43 vorgesehen sein, der mit einem Zapfen 44 in einen
Querschlitz 45 des Schiebers 32 eingreift. Die Anordnung kann zweckmäßig so getroffen sein, daß in der <\r
Verriegelungsstellung des Schiebers 32 sich der Winkelhebel 43 in der Totlage befindet, also eine
selbsttätige Verriegelung eintritt.
Ein weiterer Vorzug der Sicherheitsskibindung nach der Erfindung besteht darin, daß die Seitenbacken
13, 25 oder 34 verhältnismäßig leicht ausgebildet bzw. mit geringem Materialaufwand hergestellt
werden können, da diese Backen nur verhältnismäßig geringe Kräfte aufzunehmen haben.
Beim Abfahrtslauf sind die Seitenbacken überhaupt wirkungslos, und beim Aufstieg oder Lauf in der
Ebene werden die Kräfte des Kabelzuges vom Vorderbacken aufgenommen, so daß also die Seitenbacken
von diesem Kabelzug entlastet sind und lediglich die seitliche Führung übernehmen, wobei
diese Seitenkräfte beim Langlauf und Aufstieg verhältnismäßig gering sind.
Die neue Sicherheitsskibindung ermöglicht beim Flachlauf und Aufstieg und bei geringem Kabelzug
ein weites und bequemes Abheben des Absatzes. Bei dieser Laufbewegung tritt eine größere Verschiebung
der Vordersohlenkante gegenüber dem Stützbacken 2 bzw. 2' ein, die eine Abnutzung bzw. Beschädigung
der Sohlenkante zur Folge haben kann. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, wie in Fig. 1 angedeutet,
am Vorderbacken 2 bzw. 2' noch ein senkrecht zum Ski verschiebbares Schutzblech 46 vorzusehen, an
dem sich die Sohlenvorderkante abstützt. Gegebenenfalls kann dieses Schutzblech an den Stützkanten 46 α
noch quer gerieft sein, um eine sichere Mitnahme durch die Sohlenkante zu bewirken.
Claims (5)
1. Sicherheitsskibindung mit Fersenkabelzug, an der Schuhsohlenvorderkante angreifendem, bei
übermäßiger Drehbeanspruchung seitlich ausschwenkendem Vorderbacken und zwei an den
Sohlenseitenkanten anliegenden, schwenkbar gelagerten Seitenbacken, gekennzeichnet dadurch,
daß die beiden Seitenbacken in an sich bekannter Weise im vorderen Bereich der Schuhsohle angeordnet
und je für sich schwenkbar gelagert sind, wobei beide Seitenbacken durch eine geringe
Federkraft in ihrer Normallage gehalten sind, während zum Feststellen der Seitenbacken in
ihrer Normallage eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, unter Verwendung von zwei winkelförmigen
Seitenbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbacken (25 bzw. 34) in an sich bekannter
Weise um je eine zur Skioberfläche senkrechte Achse (27 bzw. 35) schwenkbar gelagert sind,
wobei die hinteren Enden der auf dem Ski aufliegenden Backenschenkel eine Verzahnung (30)
aufweisen, in die zum Feststellen der Seitenbacken ein mit einer entsprechenden Verzahnung (31)
versehener Schieber (32) eingreift.
3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Oberfläche des
Skis senkrechten Achsen (27), auf denen die Seitenbacken (25) schwenkbar gelagert sind, vor
dem Vorderbacken (2) und in an sich bekannter Weise seitlich verstellbar angeordnet sind.
4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Skioberfläche
senkrechten Achsen (35) für die Seitenbacken (34) am Vorderbacken (2') angeordnet und mit Federzug
(38) und Anschlag gegen eine Stellschraube (38 a) in ihrer Normallage gehalten sind.
5. Sicherheitsskibindüng nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderbacken
(2 bzw. 2') ein senkrecht zur Skioberfläche verschiebbares Schutzblech (46) vorgesehen ist, an
dem sich die Sohlenvorderkante des Skischuhes abstützt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 157 067, 170;
französische Patentschrift Nr. 1 090 051; USA.-Patentschriften Nr. 2 517795, 2 586 339.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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