DE1919072U - Flaschenkasten aus kunststoff. - Google Patents
Flaschenkasten aus kunststoff.Info
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Description
"Flaschenkasten aus Kunststoff"
Die Heuerung bezieht sieh auf Piaschenkästen aus Kunststoff,
wie sie insbesondere als Transport- und Stapelkästen für Milch-, Bier- oder sonstige Haschen in den letzten Jahren weitgehende
Verbreitung gefunden haben. Der Vorteil dieser Kästen aus Kunststoff gegenüber den zuvor gebräuchlich gewesenen
Flaschenkasten aus Stahl besteht vor allem in der geringeren Geräuschbildung beim Verladen und beim Transport. Gerade diese
Eigenschaft hat sehr zur allgemeinen Einführung beigetragen, zumal es Kunststoffe gibt, die auch hinsichtlich Festigkeit und
Lebensdauer den Erfordernissen genügen. Ein sehr wesentlicher Vorteil dieser Kunststoffkästen ist ferner das erheblich geringere
Gewicht.
Wenngleich somit zu Gunsten der Kunststoffkästen mehrere beachtliche Vorteile geltend zu machen sind, so haften den bisher
gebräuchlichen Ausführungsformen aber doch auch gewisse Hachteile
an, und zwar machen diese sieh bei der Verwendung in Brauereien, Molkereien, Mineralwasserbetrieben und ähnlichen
Betrieben "bemerkbar, in denen selbsttätige Transportanlagen vorhanden
sind. Bei diesen Anlagen handelt es sieh meist wa. Gurnmi·-
bänder, die zum Transportieren der leeren tand der gefüllten
Flaschenkasten dienen und die oft schräg geführt werden. Bei diesen
Transportanlagen hat es sieh gezeigt, daB die Kmnststoffkästen
nur von geringer Rutsehfestigkeit sind und daher zm Schwierigkeiten Anlaß geben. Um diesen Mangel zu beseitigen, hat man sehon
Gegenmaßnahmen versucht. Man hat den BMea der Kästen eine gewisse Rauhigkeit gegeben, und zwar in form kleiner vorspringender
Grate, die beim Spritzgießen durch feine Rillen in der Wandung
der Form erzeugt werden. Hinsichtlich dieser Kästen ist die feuerung aber von der Auffassung ausgegangen, daß in den genannten
Graten noch nicht die bestmögliche Lösung zu sehen ist und
daß eine Erhöhung der Rutsehfestigkeit von großer praktischer Bedeutung wäre. Infolgedessen wurde naeh einer wirksameren lösung
gesucht.
Die gebräuchlichen Piasehenkästen aus Kunststoff sind auf
ihrem Boden mit Standleisten versehen, d.h. einer Gruppe paralleler
!»eisten in längsriehtung und ebenso einer Gruppe paralleler
leisten in Querrichtung. In gleicher Weise ist auch der Flaschenkasten gemäß der Neuerung aus Kunststoff gefertigt und ist mit
solchen Standleisten ausgestattet. Sein wesentliches Merkmal, durch das er sich gegenüber diesen bekannten Flaschenkasten
unterscheidet und durch das die Erhöhung der Rutsehfestigkeit erzielt wird, besteht darin, daß diese Standleisten nach Art
einer Zahnstange mit nach unten weisenden Zähnen versehen sind.
Diese Zähne erhöhen die Rutsehfestigkeit in derart wirksamer
Weise, daß die Verwendung solcher Kästen auf den üblichen fransportanlagen
mit schrägen Gummibändern ohne jede Schwierigkeit
möglieh ist. :
Gebräuchlich sind allerdings amch fransportanlagen in form
von Rollenbahnen, und die gleichen flaschenkasten müssen natürlich
auch hierfür verwendbar sein. Aus diesem Grunde werden die Standleisten gemäß weiterer feuerung so ausgebildet, daß jeweils
die Zähne der parallel liegenden Standleisten gegeneinander versetzt
sind. Dadurch wird erreicht, daß die Rollen nicht in die
Zahnlücken eindringen können, vielmehr ruhen während des ganzen
Transportweges die Kästen jeweils mit Zahnköpfen einzelner leisten auf den Rollen, so daß ein völlig gleichmäßiger und glatter frans—
port erfolgt. Durch das Versetzen der Zähne gegeneinander wird also das Auftreten von Rattergeräusehen vermieden. Torteilhaft
ist es, innerhalb einer Gruppe von parallel liegenden Standleisten
möglichst bei jeder dieser leisten die Zähne gegenüber denjenigen aller übrigen zu versetzen. Wenn man die Zähne mit eine® Zahnkopf
von einer gewissen Breite ausstattet, erfolgt hierbei eine Überlappung
der tragenden Zahnköpfe. Als praktisches Beispiel s£i
angenommen, daß die Zahnteilung 8 mm betragen möge, wobei der Zahnkopf und die Zahnlücke je etwa die Hälfte hiervon einnehmen
mögen.
In der Regel werden die Kästen, die τβη rechteckigem Grundriß
sind, in der Richtung ihrer Längsachse transportiert. Dann kommt es auf die längsgerichteten Standleisten an, die in der
angegebenen Weise mit Zähnen, vorzugsweise mit gegeneinander
versetzten Zähnen, auszustatten sind. Da aber die gleichen Kästen gelegentlich aueh in Querrichtung transportiert werden können,
ist es das gegebene, aueh die kürzeren Querleisten in der angegebenen
Weise auszubilden.
Zur Yeranschaulichung des Heuerungsgedankens sind in der
Zeichnung ein Ausführungsbeispiel sowie eine geringfügig abgewandelte Ausführungsform dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Bodenansickt des gnr rolls tändigen Yeranschaulichung
gewählten Flaschenkasten, während
Pig. 2 einen senkrechten Sehnitt gemäß der in fig. 1 bezeichneten
Schnittebene II-&II darstellt.
Fig. 3 zeigt in gleicher Ansieht wie fig. 1, jedoch etwa
in natürlicher Größe, die reehte obere leke eines Flaschenkastens
ait etwas kleineren Zellen.
Fig. 4 stellt eine der in Fig. 1 oder 5 senkrecht Verlaufenden, also quer gerichteten Standleisten in Seitenansicht
dar. "-"■"/
Bei dem Flaschenkasten gemäß Pig. 1 und 2 sind in der üblichen Weise ein Bodenrahmen 1 and ein Oberrahmen 2 durch SeIcleisten
3 starr miteinander verbunden. Die "beiden Eahmen sind so
bemessen, daß der Randflanseh 2* des Qberrahmens 2 in den Bodenrahmen
1, der die form einer maeh unten offenen Sinne aufweist,
hineinpasst. Auf diese Weise lassen sieh mehrere Kästen dieser
Art zuverlässig stapeln.
Wie es ebenfalls bekannt ist» ist der Innenraum des Flaschen*
kastens durch Längswände 4 und Querwände 5 in die einzelnen Flasehenzellen 6 unterteilt. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist
das Fachgitter zwei Längswände 4 und drei Querwände 5 auf, so daß
hierdurch insgesamt zwölf Flasehenzellen β abgeteilt werden. Der
Boden ist durch Längsstege 7 und Querstege 8 gebildet. Auf diesem Steggitter stehen also die Flaschen. Wie Fig. 1 zeigt, wird der
Boden jeder Zelle 6 sowohl in Längsrichtung als aueh in Querrichtung
durch zwei Stege durchsetzt. Hierbei ist also angenommen worden, daß es sieh um Zellen für größere Flaschen handelt, beispielsweise
Literflasehen für Milch-. Bei fransp ortkäs ten, die für
kleinere Flaschen bestimmt sind und dementsprechend mit kleineren Zellen ausgestattet werden, genügt es, den Boden jeder Zelle,
durch einen Längssteg 7 und einen Quersteg 8 zu bilden, wie in
Fig. 3 dargestellt.
Diese Stege 7 und 8, die den Boten der Zellen bildes, und
auf denen die Flaschen stellen,, atellen zugleich die Standleisten
des Kastens dar. Die Faehgitterwlnde sinl Ms zu diesen Stausleisten herabgeführt, wie es Fig. 2 erkennen läSt. Diese nach
unten herabgeführten Zellenwände können, wie es bei dem dargestellten
Beispiel der Pail ist, dureh Sippen 9 versteift sein,
deren Scheitelkanten zur Führung der flaschen dienen.
Die leuerung hat die Ausgestaltung der genannten Standleisten
7 und 8 zum Gegenstand, und zwar sind die leisten nach
Art einer Zahnstange ausgebildet. Da die Zähne dieser Zahnstangen im Hinblick auf die eingangs als Beispiel benannte,
verhältnismäßig kleine feilung sieh in der Gesamtansicht der Pig. 1 und 2 schlecht veranschaulichen lassen, ist in Fig. 3
in gleicher Ansicht wie in Fig. 1 nur' die rechte ©bere löke
eines Flaschenkasten etwa in natürlicher Größe wiedergegeben.
Hierbei ist eine etwas abgewandelte Ausfflhrungsf©rm gewählt
worden, und zwar ein Flaschenkasten mit kleineren Zellen, wabei die Flaschen durch gestrichelte Kreise angedeutet sind.
Hier ist der Boden jeder Zelle nur dureh eine einzige Iiängsleiste
7 und eine einzige Querleiste 8 gebildet. Hechts neben
Fig. 3 zeigt Fig. 4 eine solche Querleiste 8 in Seitenansicht,
um das Profil dieser "Zahnstangen" erkennbar zu machen.
Aus diesen beiden Darstellungen ist die gezahnte Ausbildung
der Standleisten ersichtlich. Als Standleisten werden
hierbei nicht nur die den Boden der Zellen bildenden leisten 7 und 8 benutzt, sondern auch die äußere Bahmenleiste 10, die rundherum verläuft. AtLt diesen aus fig. 3 ersichtlichen drei
parallelen leisten 8 und 10 sind ;}e längs eines kurzen Abschnitts die Zähne etwa in natürlicher Sröße dargestellt, und
ebenfalls in fig. 4. Wie insbesondere tiese fig, 4 erkennen
läßt, ist die Breite der Zähne 11 am Kopfende etwa ebenso groß
wie die Breite der Zahnlücken 12 am fulemde. fig. 3 veranschaulicht,
daß die Zähne der beiden dargestellten Querleisten 8
und des hierzu parallelen rechten feiles der Sandleiste 10
gegeneinander versetzt sind. Um dieses deutlicher erkennbar zu
machen, sind in fig. 3 die Zahnköpfe schraffiert. In gleicher Weise versetzt sind die Zähne der nach links anschließenden,
durch fig. 3 nicht mehr erfassten weiteren parallelen Standleisten
8 sowie schließlich auch ier linken Randleiste. Jede in
fig. 3 waagerecht hindurchgezogene §eraie, die der den flaschenkasten
berührenden Erzeugenden einer !Transportrolle entsprechen
möge, verläuft somit durch einige Zahnköpfe, niemals aber ausschließlich über Zahnlücken hinweg. Badmreh ist gewahrleistet,
daß der Kasten trotz hoher Rmtsehfestigkeit auf einem ömamiband,
doch andererseits auf eimer Hollenbahn ratterfrei transportiert werden kann.
fig. 3 veranschaulicht zugleich eine weitere Terbessermng,
die für den praktischen Gebrauch soleher Kästen sehr wesentlich ist. Wenn ein Kasten in Richtung seiner Längsachse transportiert
wird, sind die Auflaufenden der Standleisten 7, also die in Fig.3
rechts liegenden Inten dieser Leisten 7, einem besonders hohen
"Verschleiß unterworfen. Um dem entgegenzuwirken, sind an den Enden
dieser Leisten Metallstifte 13 — vorzugsweise mit rundem Kopf eingelassen.
Diese Stifte können beim Spritzen des Kastens mit eingespritzt werden. Einfacher ist es jedoch, sie nachträglich
anzubringen. Der Kunststoff des Kastens ist naeh Herausnehmen des Kastens aus der Spritzgußform noch warm und einigermaßen
weich, so daß man diese Stifte dann noeh leicht hineiMrüeken
kann. Infolge des bei der weiteren Abkühlung auftretenden Sehrumpf«
Vorganges sitzen die Stifte dann in dem erkalteten Flaschenkasten zuverlässig fest.
Bs ist nicht erforderlieh, solche Metallstifte an den Enden
sämtlicher Längs-Standleisten 7 anzubringen, sondern es genügen
Stifte an den beiden äußersten leisten 7, natürlich an beiden Enden. Die Stifte werden so bemessen, daß ihre KSpfe etwa in der
Ebene der Köpfe der Zähne 11 liegen, vorzugsweise diese Ebene ein wenig - um 1 bis 2 mm - überragen, so daß die beiden am Auflaufende
des Kastens befindlichen Stifte zuverlässig die beim Auf~ laufen auf eine Rollenbahn auftretenden erhöhten Beanspruchungen
aufnehmen und dadurch von den Enden der Standleisten fernhalten.
Da, wie schon gesagt, ein Transport amen in Querrichtung
Vorkommen kann, ist es zweckmäßig, entsprechende Metallstifte H auch an den Enden der kurzen Quer-Ständleisten 8 anzubringen, wobei
es ebenfalls genügt, nur die beiden äußersten Querleisten 8 an ihren beiden Enden mit solchen Stiften 14 auzustatten.
10 -
Claims (5)
1. Flaschenkasten aus Kunststoff mit Standleisteii, dadurch gekennzeichnet, daß die Standleisten (7, 8) nach Art
einer Zahnstange mit nach unten weisenden, die Rutsehfestigkeit erhöhenden Zähnen (11) versehen sind.
2. Flaschenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne der parallel zueinander liegenden Stantleisten
gegeneinander versetzt sind.
3. Flaschenkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der vier Ecken des Kastenbodens mindestens je ein Metallstift (13) eingelassen ist, dessen Kopf etwa
in der Ebene der Kopfenden der Zähne liegt, vorzugsweise diese
Ebene um einen geringen Betrag überragt.
4. Flaschenkasten, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein solcher Metallstift je in die beiden Enden der beiden
äußersten Längs-Standleisten (7) eingelassen ist.
5. Flaschenkasten nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Metallstift (14) je in die beiden Enden der
beiden äußersten Quer-Standleisten (8) eingelassen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0059682 DE1919072U (de) | 1964-11-13 | 1964-11-13 | Flaschenkasten aus kunststoff. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0059682 DE1919072U (de) | 1964-11-13 | 1964-11-13 | Flaschenkasten aus kunststoff. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1919072U true DE1919072U (de) | 1965-07-01 |
Family
ID=33320772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964B0059682 Expired DE1919072U (de) | 1964-11-13 | 1964-11-13 | Flaschenkasten aus kunststoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1919072U (de) |
-
1964
- 1964-11-13 DE DE1964B0059682 patent/DE1919072U/de not_active Expired
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