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DE1918210A1 - Schokoladengetraenk-Konzentrat - Google Patents

Schokoladengetraenk-Konzentrat

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Publication number
DE1918210A1
DE1918210A1 DE19691918210 DE1918210A DE1918210A1 DE 1918210 A1 DE1918210 A1 DE 1918210A1 DE 19691918210 DE19691918210 DE 19691918210 DE 1918210 A DE1918210 A DE 1918210A DE 1918210 A1 DE1918210 A1 DE 1918210A1
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DE
Germany
Prior art keywords
chocolate
drink
ginger
milk
extract
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691918210
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English (en)
Inventor
Maurie Laskin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WR Grace and Co
Original Assignee
WR Grace and Co
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Publication date
Application filed by WR Grace and Co filed Critical WR Grace and Co
Publication of DE1918210A1 publication Critical patent/DE1918210A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/38Other non-alcoholic beverages
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/30Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/56Liquid products; Solid products in the form of powders, flakes or granules for making liquid products, e.g. for making chocolate milk, drinks and the products for their preparation, pastes for spreading or milk crumb
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G2200/00COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF containing organic compounds, e.g. synthetic flavouring agents
    • A23G2200/14COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF containing organic compounds, e.g. synthetic flavouring agents containing fruits, nuts, e.g. almonds, seeds, plants, plant extracts or essential oils

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE 1 9 1 8 2 1 Ü
G. AMTHOR isre. WOLF
D - β I1KANKFUBT AM MAIN D - 6 I1HANKI1UHT A. M., 9 · ^ · &
raiEFON (0611) 65 20 23 κιττζΐ.πκα i> rosTsoBLlssariLOH 180 144
10 430 W.R. Grace & Co., 7 Hanover Square, New York, N.Y. 10005
Schokoladengetränk-Konzentrat
Die Erfindung betrifft neueartige und spezielle Schokoladen-Getränke sowie für das Herstellen derselben geeignete Konzentrate.
In den letzten Jahren sind eine Reihe alkoholfreier Schokoladengeträiike bekannt geworden, die sich jedoch nicht des allgemeinen Zuspruchs erfreut haben.
Es wurde gefunden, daß sehr aromatische, wohlschmeckende Schokoladengetränke hergestellt werden können, indem Ingwerbier oder Ingwergetränk mit einem Schokoladengeschmack ©ermittelnden Mittel vermischt wird. Nach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform kann ein sehr ansprechendes Schokoladengetränk hergestellt werden, indem Ingwerbier oder Ingwergetränk mit Schokoladenmilch oder "Schokoladenmilch-Produkten" nicht auf der Grundlage von Milch vermischt wird. Konzentrate zum Herstellen derartiger Getränke können durch Vermischen als wesentliche Bestandteile von Ingwerbier-Extrakt oder Ingwergetränke-Extrakt und einem Schokoladengeschmack vermittelnden Mittel, d.h. Kakao, Schokoladenflüssigkeit oder einem Extrakt aus Kako oder Schokoladenflüssigkeit hergestellt werden, !fach einer erfindungsgemäßen Ausführungsform enthalten die Konzentrate als dritten wesentlichen Bestandteil eine Komponente aus der Gruppe, bestehend aus Butterfett, pflanzlichem Ersatzfefct für Molkereifett, nicht fettige Milchfestatoffe, nicht fettige pflanzliche Ersatzfeststoffe -,2 -
009836/09 26 BAD ORlGlNAt.
und Gemische derselben. In geeigneten Fällen enthalten die Konzentratie ebenfalls ein Süßungsmittel, wie Zucker, Saccharin oder Cyclamate.
Der erste wesentliche Bestandteil der erfindungsgemäßen Konzentrate ist ein Ingwerbier-Extrakt oder Ingwer-Getränk-Extrakt (unter diesem Ausdruck sind Extrakte zu verstehen als solche sowie Sirupe und weitere Geschmack vermittelnde Gemische auf der Grundlage von Ingwerbier oder Ingwer-Getränk). Diese Produkte sind allgemein bekannt. Geeignete Ingwerbier-Bestaudteile sind z.B. beschrieben in Chemical Formulary (H. Bennett, Chief Editor) Chemical Publishing Company, Inc. New York City, New York, wie folgt: Band I (1933) Seiten 25, 43; Band II (1935) Seite 210; Band III (1936) Seite 164;, Band IV (1939), Seiten 37, 39, Band V (1941) Seite 54; Band VIII (1948) Seiten l8O,l8l Band IX (1951) Seiten 206, 207; und Band XIII (1967) Seite 149-Geeignete Ingwergetränke-Bestandteiele sind beschrieben z.B. in der gleichen Veröffentlichung wie oben: Band VII (1945) Seite 54;, Band X (1957) Seiten 162, 165; und Band XII (1965) Seite 349.
Der zweite wesentliche erfindungsgemäße Bestandteil ist ein Schokoladengeschmack oder Aroma vermittelndes Mittel. Hierbei kann es sich um Kakao, Schokoladenflüssigkeit oder einen Extrakt aus Kakao oder Schokoladenflüssigkeit oder Gemische derselben handeln.
Bei denjenigen Konzentraten, die Milch oder Milchersatzbestandteile enthalten, kann die 'Milchgrundlage oder milchähnliche Grundlage, die zum Herstellen der erfindungsgemäßem Konaentrate angewandt wird, normale Vollmilch, eingedickte Milch, getrocknete Vollmilch, getrocknete Magermilch, Sahne, getrocknete Sahne, flüssige oder trockene Milch niedrigen Fettgehaltes (Diätmilch) nicht fettige Milchfeststoffe, nicht fettige Trockenmilch, nicht fettige Instant-Trockenmilch und "synthetische Ersatzstoffe für Milchprodukte" wie weiter oben angegeben
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BAOORtGtNAL
wobei der gesamte oder ein Teil des Butterfettgehaltes oder der Gehalt an nicht fettigen Milchfeststoffen, soweit vorhanden, durch ein Pflanzenöl, wie Baumwollsamenöl, Sojabohnenöl, Mais öl oder Saffloröl versetzt sein oder in dem Fall nicht ferttiger Milchfe.ststoffe erfolgt ein Ersatz durch nicht ferttige Pflanzenfeststoffe, wie nicht entfettetem Soj'abohnenmehl. Alle verschiedenen Produkte auf der Milchgrundlage, wie zum Herstellen des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet, sind allgemein bekannt. Viele derselben sind z.B. in Kirk-Othmer, Encyclopedia of Chemical Technology (zweite Ausgabe) Band 13 (I967) auf den Seiten 506 und folgenden beschrieben. Die Milchersatzstoffe, die keine Milchprodukte enthalten, sind ebenfalls allgemein bekannt. Im wesentlichen sind diese Produkte den eigentlichen Milchproduktensehr ähnlich mit der Ausnahme, daß der gesamte oder ein erheblicher Anteil des Butterfettgehaltes und/oder der nicht fettigen Milchfeststoffe der Milch durch ein Pflanzenfett, wie die oben angegebenen öle versetzt wird oder der Ersatz durch nicht fettige Pflanzenfeststoffe erfolgt.
Wenn der Verkauf des Konzentrates an Direktverbraucher (z.B. Schnellimbisse) vorgesehen ist, enthält dasselbe ebenfalls ein Süßungsmittel, wie Zucker, Glucose, Dextrose, Maissirup, Saccharin oder Cyclamate als einen wesentlichen Bestandteil. Wenn die Konzentrate .z.B. für den Verkauf an Abfüllbetriebe vorgesehen sind, enthalten dieselben normalerweise kein Süßungsmittel, da dieser Bestandteil typischer Weise durch den Abfüller in seiner Anlage selber zugesetzt wird.
Die Anteile der verschiedenen wesentlichen Bestandteile des erfindungsgemäßen Produktes sind nicht kritisch. Die wesentlichen Faktoren, die derartige Anteile bestimmen, werden der Verdünnungsfakttor bei dem Herstellen des abschließend vorliegenden Schokoladengetränkes und der in dem Endprodukt angestrebte spezielle Geschmack und Aroma sein. Diese hängen von dem Geschmack des individuellen Verbrauchers ab. Es ist somit eine Sache der Rou-
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tineuntersuchung festzustellen, welche Zusammensetzung und Anteile der Bestandteile den größtmöglichen Zuspruch finden. Nach einer zur Zeit bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform sind Konzentrate hergestellt worden, indem ein handelsübliches Ingwerbier-Extrakt (Verno's Inc. Detroit3 Michigan) mit einer spezifischen Dichte von etwa 1,0, das etwa 26 Gew.% Feststoffe enthält mit eiern handelsüblichen Schokoladenextrakt (Milwaukee Food Laboratories, Milwaukee, Wisconsin) mit einem durchschnittlichen Gewicht von angenähert 1,03 kg/1, das etwa 27,6Gew.$ Feststoffe enthält, siehe die folgende Tabelle, miteinander vermischt werden:
Volumen
entsprechendes Gewicht
Bereich bevorzugt Bereich
bevorzugt
Ingwerbier-Extrakt
SchokoladenextBfekt
91,7 - 163,5 ml 91,5 -
458,8 ml 457 g
32m5 τ 28,9 1 33,4 -
18,04 1 18,5 kg
183 g 29,8 kg
Die entsprechenden Gewichts&nteile belaufen sich auf der Grundlage der Trockenfeststoffe auf etwa 23,8 bis etwa 118,8, vorzugsweise 47,6 g Ingwerbier-Extrakt und etwa 9,2 bis etwa 5, vorzugsweise etwa 8,22 kg Schokoladen-Extrakt. In der Praxis werden derartige Konzentrate sodann mit geeigneten Mengen an zusätzlichen zweckmäßigen Bestandteilen, z.B. kleinen Mengen an Zitronensäure-Geschmacksmittel und Zucker oder weiteren Süßungsmitteln in geeigneten Geschmacksmengen und einer ausreichenden Wassermenge vermischt unter Ausbilden eines Sirups in einer Menge von 142 1 für den Verkauf an den Abfüllbetrieb.mnfl Schnellimbiß. Das abschließende Getränk wird sodann hergestellt, indem dieser Sirup mit zusätzlichem Wasser, vorzugsweise Kohlendioxid enthaltendem Wasser, in einem Verhältnisvon 4:1 vermischt wird, d.h. es werden 4 Volumina an zusätzlichem Verdünnungswasser pro Volumen des Sirups angewandt.
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Es versteht sich, daß ähnliche erfindungsgemäße Konzentrate, Sirupe und Getränke hergestelltwerden können, indem bei den obigen Ausführungsformen an die Stelle von Ingwerbier-Extrakt ein Ingwergetränk-Extrakt tritt.
Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform, wo ein Milch- oder milchähnlicher Bestandteil vorliegt, werden die Konzentrate auf der Trockengewichtsgrundlage pro 100 Gew-Teile Butterfett, nicht fettige Milchfeststoffe oder Gemische derselben etwa 2 bis etwa 20 (vorzugsweise etwa 10 Teile) Ingwerbier-Extrakt oder Ingewergetränke-Extrakt, etwa 2 bis etwa 20 (voraugsweise etwa 10 Teile) Kakao oderäquivalentes Schokoladengeschmacksmittel und (wo dies geeignet ist) etwa 20 bis etwa 100 (vorzugsweise etwa 50) Teile Zucker enthatten..
Die erfindungsgemäßen Konzentrate werden ein Pulver, eine Paste oder eine sirupartige Flüssigkeit in Abhängigkeit von den Konzentrationen der verschiedenen wesentlichen Bestanflteile and der Mengen an Flüssigkeit, soweit sie vorliegen, in diesen Bestandteilen sein, wobei normalerweise ein Wasser- oder Wasser-Alkohol-Träger vorliegt. In jedem Falle ist es einfach, eine geeignete Wassermenge unter Ausbilden eines Sirups geeigneter Konsistenz zuzusetzen,der für die Verteilung an Schnellimbisse oder ähnliche Verkaufsstellen geeignet, ist. Gegebenenfalls ist es natürlich möglich, das Konzentrat aus Bestandteilen zusammenzumischen, die eine ausreichende Wassermenge enthalten unter Ausbilden eines für den Verkauf geeigneten Sirups.
Die erfiridurigsgemäßen Schokoladengetränke lassen sich leicht durch Ausbilden einer praktisch homogenen wässrigen Lösung oder Dispersion der oben angegebenen Getränkekonzentrate herstellen. Dies läfii; aich Leicht ausführen, indem das Konzentrat gründlich mituinur geeigneten Menge an Vefdünnungswasser vermischt wird, da« cjt-i.';obf;nenfal.ls Kohlendioxid enthalten kann. Bei der zur Zeit bov'ifMißt'my 't;i"i"uidnn$ü£(2m(i&on Auafuhrungsform int das Anwenden von ι'Miil- ii'ii.·-.·-. M.itif-.h-ij.b.-.'udfjiii Wa rs sei' Cik' das fertige Gelvilnk bo-
, η ■-*
f!i! *) ί! Ί V) / 0 1J 2 ϋ BAD ORIGINAL
Es versteht sich natürlich., daß man das erfindungsgemäße Schokoladengetränk direkt aus geeigneten Lösungen oder Dispersionen der Hauptbestandteile herstellen kann., Nach einer zur Zeit bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird somit z.B. ein Getränk hergestellt3 indem unter Bilden einer praktisch homoge- nen Lösung oder Dispersion 80 VoI„Teile eines Schokoladengetränks, das etwa 5sO8 Vol.% des Milwaukee Pood Laboratmries Schokoladenextraktes, wie weiter, enthält, mit 20 VoI.Teilen feines Ingwerbiers, das etwa O313 VoI.% des Vernor's Inc. Ingwerbier-Extraktes enthält, siehe weiter oben, vermischt werden. Ein derartiges Gemisch (mit zusätzlicher Zitronensäure oder Zucker oder weiterem Süßungsmittel für das Einstellen auf den entsprechenden Geschmack) ist identisch den Getränken, die durch eine 4:1 Verdünnung des weiter oben angegebenen 142, 1 Sirups hergestellt werden, wenn ein derartiger Sirup die oben angegebenen bevorzugten Mengen an Ingwergetränk und Schokoladen-Extrakt enthält (183,5 ml und 28,9 D- Geeignete. Getränke können ebenfalls durch Vermischen von 50 bis 90 VoI„-Teilen des Schokoladengetränkes (5,08 Vol.% Schokoladenextrakt) und entsprechend 50bi s 10 Vol.Teile des Ingwerbiers (0,13 VoI „$ Ingwerbier-Extrakt) oder eines ähnlichen Ingwergetränkes hergestellt werden.
Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform wird ein milchenthaltendes Getränk hergestellt vermittels Vermischen " und Ausbilden einer praktisch homogenen Lösung und- Dispersion eines Gemisches aus 50 Gew.Teilen eines handelsüblichen Schokoladenmilch und 50 $Few.Teilen handelsüblichen, mit- Kohlendioxid, versetzten Ingwerbiers oder handelsüblichen Ingwergetränkes. Geeignete Ingwerbier-Produkte für diesen Zweck sind beschrieben in Chemical Formulary (H. Bennett, Chief Editor) Band I (1933)* Seiten 26, 4O341, Band VIII (1948) Seiten 18D, l8l, Band IX (1951) Seiten 206, 207 und Band XIII (I967) Seite 149S (SiB-dort, wo erforderlich so modifiziert sind, daß mit Kohlendioxid ver= setates Wasser anstelle eines einfachen Wassers heraagezogen wid». Die anderen Ingwergetränkeprodukte sind ebenfalls allgemein bekannt;.
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BAD ORIGINAL
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Reihe von Ausführungsbeispielen erläutert:
Beispiel 1
Es wird ein spezielles aromatisches und sher wohlschmeckendes SchokoladengeJbränk hergestellt, indem in einer handelsüblichen Mischausrüstung 11,3 kg einer handelsüblichen Schokoladenmilch und 11,3 kg eines handelsüblichen, mit Kohlendioxid versetzten Ingwerbiers vermischt und das Produkt schnellstmöglich nach dem Vermischen auf Flaschengezogen wird, um so den Kohlendioxidgehalt aufrechtzuerhalten.
Beispiel 2
Es wird ein Schokoladengetränk-Konzentrat hergestellt, indem die folgenden Bestandteile miteinander vermischt sind:
Bestandteile Gew.Teile
1. ferockene Vollmilch 100
2. trockener Ingwerbier-Extrakt 10
3. Kakao 10
4. Zucker 50
Es wird ein'geeigneter, für den Verkauf an Imbißstuben geeigneter Sirup aus diesem Getränkekonzentrat hergestellt, indem das oben angegebene, trockene, pulverförmige Gemisch mit geeigneten Wassermengen vermischt wird. Ein Schokoladengetränk praktisch identisch dem Getränk nach Beispiel 1 wird aus diesem Sirup hergestellt, indem mit unter Druck stehendem,
kohlendioxidenthaltendem Wasser in einer handelsüblichen
Ausrüstung vermischt wird.
Das oben angegehene, trockene, pulverförmige Konzentration
kann ebenfalls direkt in ein Schokoladengetränk-überführt
werden, indem mit Kohlendioxid versetztem Wasser im Gewichtsverhältnis von etwa 1 Gew.Teil Konzentrat mit 7 Gew.Teilen
mit Kohlendioxid versetztem Wasser vermischt wird. Auch hier istdas Schokoladengetränk praktisch identisch dem im Beispiel 1 beschriebeen Getränk.
-8 009836/0926
Beispiel 3
Es wird ein Schokoladengetränk aus den folgenden Bestandteilen nach einer der folgenden Arbeitsweisen hergestellt: Bestandteile
1.. 4,9 kg Holland-Verfahren Kakao
2. 1,5 kg Schokoladenmilch-Stabilisator
3. 23,1 kg Rohrzucker
4. 378,5 1 Milch '
5. 4,5 .kg Ingwerbier-Extrakt.
Verfahren für das Pasteurisieren des Ansatzes:
" 1. Die Milch wird unter Rühren auf etwa 5O°C erhitzt.
2, Zwischenzeitlich wird der Kakao und der Schokoladenmilch-Stabilisator mit etwa 2,7 kg Zucker vermischt.
3. Man läßt das Gemisch aus Kakao, Schokoladenmilch-Stabilisator und Zucker in die warme Milch an der Stelle einstreuen, wo das stärkste Rühren erfolgt.
k. Der verbleibende Zucker wird an der Stelle, wo das stärkste Rühren erfolgt, zugesetzt.
J5. Das Erhitzen der Schokoladenmilch mird auf 360° fortgestzt, und bei dieser Temperatur wird unter konstantem Rühren 30 Minuten lang pasteurisiert.
6. Der pasteurisierten Milch wird das Ingwerbier-Extrakt zuge- | setzt und eingemischt.
7· Es wird Vanille-Aroma, Salz usw. unter Einstellen auf eine entsprechende Geschmacksrichtung eingemischt. 8. Es wird auf 40°C abgekühlt und auf Flaschenabgezogen. Es ist wichtig, daß während des Abziehens auf die Flaschen möglichst wenig gerührt wird. Ein gelegentliches Rühren ist ausreichend.
Verfahren für HTST (Hochtemperatur-Kurzzeit) Pasteurisieren
1. Es werden 7,6 1 Milch auf 60°C, wie weiter oben beschrieben erhitzt.
2. Zwischenzeitlich wird der Kakao und der Schokoladen-Milch-Stabilisator mit 2,7 kg Zucker vermischt.
3. Das Gemisch aus Kakao, Schokoladenmilch-Stabilisator und Zucker wird in die heiße Milch unter starkem Rühren eingestreut. 009836/0926 -9 -
4· Zwischenzeitlich wird der restliche Zucker in der restlichen Milch aufgelöst, die entweder kalt oder warm sein kann.
5. Sobald das Gemisch aus Kakao, Kakaomilch-Stabilisator und Zucker in der warmen Milch gut dispergiert ist, wird sofort unter Rühren in den Hauptansatz eingegossen.
6. Dem Ansatz wird das Ingwerbier-Extrakt zugesetzt und damit vermischt.
7. Es wird Vanille-Aroma, Salz usw. unter Einstellen auf die Geschmacksrichtung zugesetzt.
8. Es wird das gesamte Produkt nach dem HTST System (etwa 71°C, 15 Sekunden lang) pasteurisiert.
9. Es wird auf 4O0G abgekühlt und auf Flaschen abgezogen. Es ist wichtig, daß während des Abziehens auf die Flaschen das Rühren möglichst hintenangehalten wird.
Gelegentliches Rühren ist ausreichend.
Erfindungsgemäße Getränkekonzenträte können gegebenenfalls hergestellt werden, indem vollständige Getränke, wie sie nach den obigen Beispielen 1 oder 3 hergestellt worden sind, eingeengt oder denselben das Wasser entzogen wird.
Beispiel 4
Es wird ein sehr aromatisches, gut schmeckendes Schokoladengetränk hergestellt, indem 20 Vol.Teile eines handelsüblichen, mit Kohlendioxid versetzten Ingwergetränkes (2,95 1 mit 26 Gew. Feststoffen eines Ingwergetränke-Extraktes der Vernor's Ine, in 2,271 1 des abschließenden Ingwerbier-Getränkes) mit 80 Volumenteilen eines Schokoladengetränkes, das 5,08 Vol.# des handelsüblichen Schokoladenextraktes enthält, wobei 27*6 Qew,% Feststoffe vorliegen, - von den Milwaukee Food Laboratoris -. vermischt werden und nach dem Vermischen wird unter Aufrechterhalten des Kohlendioxidgehaltes auf Flaschen abgezogen.
Beispiel 5
Ss wird ein für an Imbißstuben zu liefernder, geeigneter Sirup unter Anwenden der folgenden Bestandteile und der angegebenen Mengen hergestellt. Ein Schokoladengetränk praktisch identisch
- io -
009836/0928
-IQ-
dem Getränk nach Beispiel 4 wird hergestellt, indem. 1 Vol.Teil des Sirups mit 4 Teilen des mit Kohlendioxid versetzten Wassers in einer herkömmlichen Ausrüstung vermischt werden. Durch ähnliches Verdünnen (d.h. 4 bis 1) in einer handelsüblichen Flaschenabzieh-Vorrichtung führt der 142 1 Ansatz des Sirups zu 683,2 1 des fertigen Getränkes3 entsprechend 100 Kisten mit jeweils 24 Flaschen mit einem Gehalt'von 295 ml.
Beispiel 5 - Sirup-Zusammensetzung
Ingwergetränk-Extrakt (Vernor's Ine. .
Detroit, Michigan, 26 Gew.% Feststoffe
spezifisches Gewicht etwa 1,0) . I83 g
Schokoladenextrakt (Milwaukee Food Lab., Milwaukee, Wisconsin, 27»6 Gew.% Feststoffe,
angenähert 1,02-1,04 kg pr 1) 28,9 1
Zitronensäure (Geschmacksstoff) 27 g
Zucker (Zuckerrohrzucker erste Qualität) '86,2 kg
Wasser ' unter Auffüllen auf 142
Ansatz (etwa 113 1)
Beispiele 6 und 7
Es werden Getränke entsprechend einem 50-50 und 9O-IO auf der Volumengrundlage Gemisches aus Schokoladengetränk bzw. Ingwergetränk, wie im Beispiel 4 angegeben, ausgehend von vier Gruppen, siehe die folgenden Zusammensetzungen, in der im Beispiel 5 beschriebenen Weise hergestellt.
Beispiel 6 Beispiel 7
(90-10) . 91,5 g 32,4 1
27 g 86,2 kg Wasser aufzufüllen auf 142 1 142 δ
5) (50-50) g
Ingwerbier-Extrakt
(gleich wie Beispiel
5) 457
Schokoladenextrakt
(gleich wie Beispiel
18 g
Zitronensäure 27 ,2 kg
Zucker 86
- Ii
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Beispiele 8 - 14.
Erfindungsgemäße Schokoladengetränke und/oder Schokoladengetränke-Konzentrationen werden eb enfalls wie weiter oben beschrieben und in den Beispielen 1 bis 7 erläutert, hergestellt, indem ein Easatz durch eine gleiche Menge an Ingwerbier-Extrakt oder handelsüblichem Ingwerwurzelbier an die Stelle von Ingwergetränke-Extrakt oder Ingwergetränkeprodukt erfolgt.
- 12 -
0 0 9 8 3 6/0926

Claims (6)

- 12 ■ Patentansprüche
1. Schokoladengetränk-Konzentrat j dadurch gekennzeichnet 3 daß ■" dasselbe als wesentliche Bestandteile enthält:
a) Ingwergetränke-Extrakt oder Ingwerbier-Extrakt und
b) wenigstensein Schok'oladengeschmacksmittel aus der Gruppe bestehend aus Kakao oder Kakaoextrakt und Schokoladenflüssigkeit oder Schokoladenflüssigkeit-Extrakt.
2. Schokoladengetränk-Konzentrat ,nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe ebenfalls wenigstens ein Glied der Gruppe, bestehend aus Butterfett, pflanzliches Ersatzfett für Molkereifett und nicht fettige Milchfeststoffe, wie
Z konzentrierte Mollmilch enthält.
3· Schokoladengetränk-Konzentrat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe ebenfalls ein Süßungsmittel, wie Zμcker enthält.
4. Schokoladengetränk-Konzentrat nach Ansprüchen 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe eine ausreichende Wassermenge unter Ausbilden eines für den Verkauf in Imbißstuben geeigneten Sirups enthält.
5- Schokoladengetränk, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe _ eine wässrige Lösung und Dispersion des Konzentrates nach einem der Ansprüche 1 bis H enthält'.
6. Schokoladengetränk nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß das dasselbe im wesentlich aus einem praktisch homogenen Gemisch aus 50 bis 90 und vorzugsweise 80 VoI.-Temäen eines wässrigen Schokoladengetränks, das etwa 5,08 Vol.# Schokoladenextrakt enthält, und dementsprechend 50 -10 Vol.-Teilen
- 13 -
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- 13 Ingwergetränk oder Ingwerbier besteht.
7· Schokoladengetränk, das Milch und wesentliche Bestandteile des Konzentrates nach einem der Ansprüche 1 bis 4 enthält, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe im wesentlichen aus einem praktisch homogenen Gemisch aus 50 Gew.Teilen Schokoladenmilch und 50 Gew.Teilen Ingwergetränk oder Ingwerbier besteht.
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