DE1916985B - Zerlegbare Fußbank - Google Patents
Zerlegbare FußbankInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine zerlegbare Fußbank mit einer schrägliegendcn Fußaufsetzplatte aii^
Kunststoff oder Leichtmetall, einer Lampe oberhalb der Fußaufsetzplatte und einem Stützgriff. Sie soll
zum An- und Ausziehen von Schuhwerk und zur Fußpflege, insbesondere für ältere Leute und korpulente
Personen, die sich beim Aufsetzen eines Fußes auf eine Fußbank mit den Händen abstützen müssen.
Verwendung finden und die Benutzer auf Reisen begleiten.
Fußbänke für diese Zwecke sind in. mancherlei Bauformen bekannt, auch kombiniert mit clektrisehen
Lampen und Handgriffen. Die bekannten Fußbänke sind in der Regel schwer zerlegbar und verhältnismäßig
sperrig. Sie sind daher schwierig zu verpacken und kostspielig zu versenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Knit einer schrägliegenden Fußatifsetzplatte aus
Kunststoff oder Leichtmetall, einer oberhalb derselben angeordneten Lampe und mit einem Stützgriff
ausgerüstete Fußbank so auszubilden, daß sie leicht Verlegt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fußatifsetzplatte auf einem Gestell aus
lösbar ineinandergeschobenen oder zusammengeklemmten, vorzugsweise metallischen Rohstücken
und der Stützgriff an einem das hintere Ende der Fußaufsetzplatte umgreifenden und an den hinteren
Rohstücken unterhalb der Fußaufsetzplatte lösbaren Rohr angeordnet ist.
Der durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß sich die in ihre Einzelteile zerlegte Fußbank zu einem flachen kleinen Paket zusammcnpakkcn und ohne große Kosten versenden läßt.
findung ist das Rohr an einem torsionssteifen an seinen beiden Enden in Längsschlitze der Rohrstücke
eingreifende Ansätze aufweisenden Metallteil angeordnet. Außerdem ist die Lampe an dem Rohr lösbar angeordnet.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine Fußbank teilweise geschnitten im Seitenriß,
F i g. 2 die gleiche Fußbank im Grundriß und
F i g. 3 von vorne.
Die Fußaufsetzplatte 1 aus gepreßtem Kunststoff odei aus gespritztem Leichtmetall ist auf einem aus
gebogenen, vorzugsweise metallischen Rohrstücken 4 und 5 bestehenden dreibeinigen Gestell angeordnet
und an diesem durch Schrauben mit Flügelmuttern befestigt. Das obere Ende des Rohres 4 trägt oberhalb
der Fußaufsetzplatte 1 einen Stützgriff 2 und eine Lampe 3 mit Schalter 19. Das gebogene Rohr 5
bildet die hinteren Füße der Fußbank. Mit ihm ist das den Stützgriff 2 und die Lampe 3 tragende, gebogene
Rohr 4. das das hintere Ende der Fußaufsetzplatte 1 umfaßt, unterhalb dieser durch eine lösbare Klemmverbindung
6 verbunden. Das zweite Ende des Rohres 4 bildet den Vorderfuß des dreibeinigen Gestells.
In dem dargestellten Beispiel ist am Ende des Vorderfußes für die Stromeinschaltung zur Lampe 3 ein
bekannter Tastschalter 8 mit Schaltknopf 7 und Fußkappe 23 eingebaut. Die Fußaufsetzplatte 1 ist in
Form und Stärke sehr einfach gehalten. Ihre am oberen Ende abgewinkelte und verbreiterte Fläche 9, die
etwa bodenparallel verläuft, bietet die Möglichkeit, Schuhe, Putzzeug od. dgl. darauf abzustellen.
Im Ausführungsbcis.niel n.:ch Fig. 4 ist die Fußaufsetzplatte
1 mit Einstecköffnungen 17 für die kurzen und langen Rohrstücke 15 und mit einer Öffnung
für die Befestigung eines biegsamen Halters 26 für die Lampe 3 mit Ein- und Ausschalter 19 versehen.
Das Rohr 14 dringt mit dem Stützgriff 2 nicht in das Material der Fußaufsetzplatte 1 ein, sondern es umgreift
deren oberes Ende und führt unterhalb der Fußaufsetzplatte 1 zu den langen Füßen 15 der Fußbank,
um mit diesen dicht unterhalb der Fußaufsetzplatte 1 eine lösbare Verbindung einzugehen. Als Befestigungsmaterial
dient eine leicht lösbare Klemmverbindung 16. Der Tastschalter 8 für die Lampe 3
ist in die aus Kunststoff gepreßte oder in Leichtmetall gespritzte Fußaufsetzplatte 1 so eingelassen, daß sein
Schaltknopf 7 um die Länge des Schaltweges des Tastschalters 8 über die Oberfläche der Fußaufsetzplatte
1 hervorragt.
In Fig. 5 und 6 ist die Fußaufsetzplatle 10 als Hohlkasten 12 aus Kunststoff mit einem um Scharniere
Il schwenkbaren Deckel ausgebildet. Im Kasten 12 können die zur Fußpflege notwendigen Medi'
kamente und Werkzeuge und die zur Schuhpflege erforderlichen Schnürsenkel, Bürsten, Lappen oder
auch weiches Papier oder Zellstoff in Blatt- oder RoI-lcnform zum Polieren des Oberleders, eventuell auch
durch einen Seitenschlitz im Kasten entnehmbar u. dgl. verstaut werden. Für den Versand der Fußbank sollen möglichst viele Einzelteile des Rohrgestells einschließlich Lampe 3 und StUtzgriff 2 im Kasteninneren untergebracht werden, so daß sich die
Fußbank auf kleinstem Raum verpacken läßt, Der Kasten 12 besitzt im Boden Einateckoffnungen für
die Rohrstücke IS. An sämtlicher) Rohrfilßen sind an
den unteren Enden Muttern 34 fest eingepreßt, in die
Schraubspindeln 35 hineinpassen, die an ihrem Ende Fußkappen 23 aus Gummi tragen. Durch diese Bauweise
sind alle Füße in der Länge beliebig verstellbar, und Höhe und Neigung der Fußbank können individuell
der Größe des Benutzers angepaßt werden. Da andererseits die Schraubspindeln 35 aus den einzelnen
Füßen ganz herausgeschraubt werden können, ergibt sich auch eine Zerlegbarkeit der Füße in kurze
Einzelteile, so daß alle Fußteile im Inneren des Kastens 12 verpackt werden können.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 5 bis 8 weist die lösbare Verbindung zwischen dem Rohrstück
14 und den hinteren Einsteckfüßen 15 keine Schrauben auf. Die Wandung der beiden hinteren
Füße 15 ist am oberen Ende mit einem längeren Schlitz 18 versehen. Diese Schlitze sind in beiden
Rohrfüßen gleichlang, aber langer als die Fußeinstecköffnungen in der Fußaufsetzplatte tief sind. In diese
Schlitze 18 greifen die beiderseitiger Ansätze 32 des
torsionssieifen Metallteiles 31 ein, an dem das Rohr 14 starr befestigt ist. Rohr 14 kann aber auch lose
durch eine öffnung im Metallteil 31 geführt werden, es muß aber dann, ähnlich wie in Fig, I dargestellt,
an der Fußaufsetzplatte I oder an den Vorderfüßen
durch eine lösbare Verbindung befestigt werden. Die in Fig. 5 bis 8 dargestellten starren Halter 26 und 36
mit den Kugelgelenken 33 für die Lampe 3 mit dem Schalter 19 sind am Rohr 14 und damit auch an dem
Metallteil 31 lösbar befestigt.
ίο Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 und 8
ist das Rohrstück 14. das die Fußaufsetzplatte 1 an ihrem oberen Ende umgreift, zweiteilig und U-förmig
zum Stützgriff 2 ausgebildet. Die Befestigung zwischen den Rohren 14 und den hinteren Füßen 15 erfolgt
über das Metallteil 31 in den Schlitzen 18. Unterhalb der Fußaufsetzplatte 1 ist eine Schublade 27,
die seitlich herausgezogen werden kann, angeordnet. Der Schalter 8 mit dem SvJraltknopf 7 zur Stromversorgung
der Lampe 3 ist hier ui einer der Einstecköff-
nungen für die beiden Vorderfüße untergebracht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Zerlegbare Fußbank mit einer schrägliegenden Fußaufsetzplatte aus Kunststoff oder Leichtmetall,
einer Lampe oberhalb der Fußaufsetzplatte und einem Stützgriff, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußaufsetzplatte (1,10) auf einem Gestell aus lösbar ineinandergeschobenen
oder zusammengeklemmten, Vorzugsweise metallischen Rohrstücken (5, IS) und der
Stützgriff (2) an einem das hintere Ende der Fußaufsetzpiatte (1,10) umgreifenden und an den
hinteren Rohrstücken (5,15) unterhalb der Fußaufsetzplatte
(1. 10) lösbaren Rohr (-Γ14) angeordnet
ist.
2. Fußbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (14) an einem torsionssteifen, an seinen beiden Enden in Längsschlitze
(18) der Rohrstücke (5, 15) eingreifende Ansätze (32) aufweisenden Metaliteil (31) angeordnet
ist.
3. Fußbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe (3) an dem Rohr
(4. 14) lösbar angeordnet ist.
4. Fußbank nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gc.innzcichnet. daß an den Rohstücken
05) Muttern (34) mit Schraubspindel (35) angeordnet
sind.
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