DE1916016U - Schirm, insbesondere teleskop - taschenschirm. - Google Patents
Schirm, insbesondere teleskop - taschenschirm.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
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Description
P.A.023 951*16.1.65
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHONWALD
DR.-ING. TH.MEYER DR. FUES DR. EGGERT DIPL.-PHYS. GRAVE
KÖLN 1, D EI CHMANN HAUS
Sch/öü,
Firma Rosenkaimer G-.m.b.H., Leichlingen-Rhld.,
Hochstraße 33.
Schirm, insbesondere Teleskop-Taschenschirm.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schirm init Schirmstock, Dachstangen, einen auf dem Stock entlanggleitenden Schieber
und zwischen Dachstangen und Schieber gelenkig angebrachten
Hauptstreben, vornehmlich auf einen Taschenschirm mit teleskopierbaren Stockteilen und Dachstangen, wobei an den
Hauptstreben gelenkig angreifende Hilfsstreben mit einer auf dem Stock gleitenden Hülse verbunden sind.
Insbesondere bei den teleskopartig verkürzbaren Taschenschirmen kann es eintreten, dass das Öffnen des Taschen-Schirmes
Schwierigkeiten bereitet, weil trotz eines auf den Schieber ausgeübten Druckes in Sichtung zur Schirmspitze
die Dachstangen sich radial nicht naeh außen bewegen lassen. Zum sicheren und schnellen Öffnen solcher Schirme hat man
schon Spreizhilfen in der verschiedensten Form vorgeschlagen.
Die gewünschte Spreiztendenz erreicht man entweder durch eingebaute Federn in den Gelenkpunkten der Streben oder
durch die Anordnung einer Feder zwischen dem Haupt- und Hilfsschieber. lerner hat man Gummiringe an dem Schirmstock
zum Abfedern der Hilfsstreben vorgesehen oder man hat eine Einrichtung an dem Stock geschaffen, bei der der
Hilfsschieber während seiner Bewegung an dem Stock abgebremst wird, um dadurch die Dachstangen zum Spreizen zu
■bringen. In allen Pällen muß entweder ein zusätzliches
Teil eingebaut oder eine Verformung an den Streben, dem Stock oder dem Hilfsschieber vorgenommen werden.
Die Erfindung bezweckt, dem Schirm, insbesondere dem
Teleskop-Taschenschirm,eine Spreiztendenz zu geben, ohne
dass es notwendig ist, zusätzliche selbständige Teile an dem Schirmgestell vorzusehen. Die Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, dass die auf dem Stock im Abstand von dem Schieber gleitende Hülse und die an dieser angreifenden
Ίο streben einteilig bzw. einstückig ausgebildet sind, und
dass die Streben aus in sich federndem Material mit einer radial nach außen wirksamen' Rückstellkraft aufweisenden
Biegegelenkstellen gebildet sind. Vorteilhaft bestehen die Hülse und die zugehörigen Streben aus steifem und zugleich
federnd elastischem Kunststoff und weisen im Ruhezustand,
d.h. im nicht eingebauten Zustand,die gestalt eines gespreizten
Gebildes,'d.h. eines Spreizsternes, auf.
Durch diese Anordnung und Gestaltung übernimmt bei dem Teleskoptaschensohirm die als Hilfssehieber dienende
Hülse mit den zugehörigen Hilfsstreben, die die Hülse
mit den Hauptstreben gelenkig verbinden, nicht nur die bekannte Aufgabe, bei dem zusammengeklappten Taschenschirm
das Teleskopieren der Dachstangenteile zu erleichtern, sondern dieselben Teile übernehmen zugleich in sich
die Wirkung, eine ausreichende Spreiztendenz in dem Schirm im Anfang der Öffnungsbewegung zu vermitteln.
Der weitere Vorteil besteht darin, dass irgend-welche zusätzlichen Teile nicht notwendig sind. Es entfallen
insbesondere irgend-welehe Federn, die am Stock oder einzeln zwischen den einzelnen Streben angebracht und
eingebaut werden müssen. Hülse und zugehörige Streben
r- 3 -
stellen ein einziges Teil dar. Dadurch wird niclit nur
die Herstellung des Schirmes, sondern auch die Montage vereinfacht und erleichtert. Dem Spreizstern gemäß der
Erfindung läßt sich "bei der Herstellung,d.h. bei Schaffung
des einteiligen Spritzteils/ jede gewünschte vorbestimmte Spannung geben, je nach dem, mit welchem Spreizwinkel
der Streben der Spreizstern gefertigt wird, so dass im geschlossenen Zustand des Spreizsterns eine entsprechende
Vorspannung entsteht.
Die Dimensionierung der Streben kann leicht der auftretenden Belastung angepaßt werden. Die Streben können
mit Rundprofilen versehen werden. Man kann aber auch
den Spreizstreben einen in Spreizrichtung länglichen Querschnitt, z.B. ein Ovalprofil geben, wobei die
^0 Biegegelenkstellen mit einem entsprechend schwächeren
Profil ausgebildet sein können. Die Strebe selbst soll sonst auf der Länge möglichst biegesteif sein und ein
großes Widerstandsmoment aufweisen. Hierzu kann die Gestaltung so vorgesehen werden, dass der Querschnitt
der Spreizstreben zur Mitte der Strebenlänge anwachsend ausgebildet ist. Auf diese Weise hat man es in der Hand,
dem Spreizstern jede gewünschte Federungseigenschaft der Streben zu verleihen.
TTm das Einsetzen des einteiligen Spreizsterns in das
Schirmgestell zu erleichtern, kann man die Verbindung der Strebenenden mit den Hauptstreben ve- montagemäßig
einfach gestalten. Dies kann durch Wahl einer Schnappverbindung erreicht werden, bei der ein kugelförmiges
Ende oder ein abgeschrägter Querzapfen in eine Lochung der Hauptstrebe einschnappen kann.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Teleskop-Taschenschirm im geöffneten
Zustand schematisch.
Fig. 2 stellt den Teleskop-Taschenschirm der Fig. 1
in nahezu zusammengeklapptem "bzw. etwas geöffnetem Zustand dar.
Fig. 3 veranschaulicht den erfindungsgemäßen Spreizstern
in nicht eingebautem Zustand, wobei jeweils wie auch in den Figuren 1 und 2 nur zwei Streben veranschaulicht
sind.
•^ig. 4 veranschaulicht den Spreizstern in eingebautem
und unter Torspannung stehenden ^Zustand.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Spreizsterns,
In den Fig. 7 sowie 8,9 und 1o sind mehrere Yerbindungsmöglichkeiten
der Strebenenden des Spreizsterns mit den Hauptstreben im größeren Maßstab dargestellt.
Der dargestellte Teleskop-Taschenschirm weist teleskopierbare Stockteile 1 und 2 mit-einem Handgriff 3 auf.
An der oberen Krone 4 sind die Eachstangen angelenkt,
die aus den teleskopierbaren Dachstangenteilen 5 und 6 bestehen. Längs des Stockes 1,2 gleitet der HauptSGhieber
?,an dem die Hauptstreben 8 angelenkt sind, die/äußeren
Dachstangenteilm. 6 in Verbindung stehen. Weiterhin ist
eine auf dem Stock gleitbare Hülse 9 vorgesehen, an der
/ί/ί Streben 1ο angelenkt sind, die bei 11 mit den
itauptstreben 8 gelenkig verbunden sind.
Erfindungsgemäß sind die Hülsen 9 und die Hilfsstreben
1o als sogenannter Spreizstern 12 einteilig bzw. einstückig ausgebildet. Die Streben 1o bestehen aus
in sich, federndem Material mit durch, das Material bedingten B/iegegelenkstellen 13, die eine radial
nach außen wirksame Rückstellkraft gewährleisten. Der Spreizstern 12 besteht beispielsweise aus einer
Anzahl, z.B. 1o Streben, die über die Biegelgelenke mit der zylindrischen Hülse 9 werkstoffmaßig verbunden
sind. Als Werkstoff kommt hauptsächlich Kunststoff infrage. Der Stern 12 ist bei geöffnetem Schirm in Form
eines Sternes mit mehr oder weniger radial gerichteten Streben 1o. Beim Schließen des Schirmes legen sich die
Streben 1o ebenso wie die Dachstangen und die Hauptstreben
8 an den Stock 1,2 an.· Hierbei nimmt der Spreizstern 12 die in der Fig. 4 dargestellte Stellung
ein, wobei die Streben 1o gegebenenfalls noch dichter
zu dem nicht dargestellten Stock herangeführt wein können. In der Stellung der Teile der Fig. 3 wird
der Kunststoffspreizstern z.B. durch Spritzen hergestellt. Die Rückstellkraft in den Biegegelenken
reicht aus, die gewünschte Spreiztendenz dauerhaft zu gewährleisten.
Die Streben 1o sind in sich, d.h. über ihre Länge
möglichst biegesteif, was durch entsprechende Profilierung des Querschnittes erreicht werden kann. Beispielsweise
kann man den Querschnitt der Streben zu 3-0 den freien Enden hin leicht anwachsen lassen.
Man kann auch zur Mitte der Strebenlänge den Querschnitt an den beiden Enden der Strebe allmählich größer wer4en
lassen, wie dies bei den Streben loa des Spreizsterns 12a
dargestellt ist. Der Strebenquersohnitt kann ein Kreisprofil sein. Man kann weiterhin Ovalprofile vorsehen,
wobei der größere Durchmesser des Ovalprofils je naeh
dem verfolgten Zweck in Spreizrichtung der Strebe oder in Querrichtung dazu angeordnet sein kann«
Fig. 5 zeigt ein achtförmiges Querschnittsprofil für die -ι Streben 1ο.. .Die Biegestellen 13 sind vorteilhaft mit
einer vorbestimmten Querschnittsschwächung versehen.
Die Verbindung der Strebenenden mit der Hauptstrebe 8
kann in. verschiedener Weise vorgenommen werden. Man kann eine Nietverbindung aus einer Massivniete oder einer
Hohlniete 14 anordnen (fig. 8). Vorteilhaft ist die Wahl
einer Schnappverbindung. Hierzu können die Streben der Spreizsterne am Ende mit einem Kugelkopf 15 versehen sein,
der in eine Iiochung 16 der U-förmig profilierten Hauptstrebe
8 eingreifen kann. Man kann aber auch das Strebenende mit Querzapfen 17 mit abgeschrägten Stirnflächen
8 ausstatten, wobei die Querzapfen in entsprechende Lochungen 16 der Hauptstreben 8 eingreifen. Bei der
letzteren Schnappverbindung wird erreicht, dass der Einschnappvorgang erleichtert, ein/ Herausziehen der
!Teile jedoch fast verhindert wird. Die Endprofilierung
der Streben mittels der Kugelform 15 oder den Zapfen 16 ist vorteilhaft einstückig mit den Streben bzw. dem
ganzen Spreizstern. Beim Montieren des Schirmes läßt sich der einteilige Spreizstern leicht anbringen und
schnell und sicher mit den Hauptstreben 8 verbinden.
Claims (8)
1. Schirm mit Schirmstock, Dachstangen, einem auf dem
Stock entlang gleitenden Schieber und zwischen Dachstangen und Schieber gelenkig angebrachten Hauptstreben, insbesondere
Taschenschirm mit teleskopierbaren Stockteilen und Dachstangenteilen, wobei an den Hauptstreben gelenkig
angreifende Hilfsstreben mit einer auf dem Stock gleitenden Hülse verbunden sindk dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülse (9) und die an dieser angreifenden Streben (1o) einteilig bzw. einstückig ausgebildet sind und
die Streben (io) aus in sich federndem Material mit eine radial nach außen wirksame Rückstellkraft aufweisenden
Biegegelenkstellen (13) gebildet sind,
2. Sohirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
Hülse (9) und Streben (1ο) aus steifem und zugleich federnd elastischem Kunststoff bestehen und in nicht
eingebautem Zustand die Gestalt eines gespreizten G-ebildes (Spreizsternes) (12,12g.) aufweisen.
3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstreben (1o) eine biegest-eife Profilierung
mit Ausnahme der Biegegelenkstellen aufweisen»
4. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschnitt der Spreizstreben (ioa) zur Mitte der Strebenlänge anwachsend vorgesehen ist.
5. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (1o,1oa) mit einer
Ovalquerschnittsprofilierung versehen sind.
6. Schirm nach, einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Spreizstern (12,12a) mit den Spreizstrebenenden mittels einer Schnappverbindung in die
Hauptstreben (8) eingreift.
7. Schirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstabenden mittels eines Kugelkopfes (15)
in Ausnehmungen (16.) des Profils der Hauptstreben (8) greifen·
8. Schirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstabenden einstückig angebrachte Querzapfen
mit abgeschrägten Stirnflächen aufweisen, die in Ausnehmungen (j6) des Profils der Hauptstreben (8)
greifen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965R0029856 DE1916016U (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Schirm, insbesondere teleskop - taschenschirm. |
| FR46180A FR1463703A (fr) | 1965-01-16 | 1966-01-17 | Parapluie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965R0029856 DE1916016U (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Schirm, insbesondere teleskop - taschenschirm. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1916016U true DE1916016U (de) | 1965-05-20 |
Family
ID=33369127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965R0029856 Expired DE1916016U (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Schirm, insbesondere teleskop - taschenschirm. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1916016U (de) |
| FR (1) | FR1463703A (de) |
-
1965
- 1965-01-16 DE DE1965R0029856 patent/DE1916016U/de not_active Expired
-
1966
- 1966-01-17 FR FR46180A patent/FR1463703A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1463703A (fr) | 1966-12-23 |
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