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DE1236740B - Schirm von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform - Google Patents

Schirm von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform

Info

Publication number
DE1236740B
DE1236740B DE1964K0054707 DEK0054707A DE1236740B DE 1236740 B DE1236740 B DE 1236740B DE 1964K0054707 DE1964K0054707 DE 1964K0054707 DE K0054707 A DEK0054707 A DE K0054707A DE 1236740 B DE1236740 B DE 1236740B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
umbrella
struts
roof poles
head piece
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964K0054707
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul Kraft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL KRAFT DR ING
Original Assignee
PAUL KRAFT DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL KRAFT DR ING filed Critical PAUL KRAFT DR ING
Priority to DE1964K0054707 priority Critical patent/DE1236740B/de
Priority to GB3487166A priority patent/GB1133512A/en
Priority claimed from FR72519A external-priority patent/FR1491622A/fr
Publication of DE1236740B publication Critical patent/DE1236740B/de
Priority to BE716483D priority patent/BE716483A/xx
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/02Umbrella frames

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

DEUTSCHES JmWSSiP PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT Deutsche Kl.: 33 a - 9/06
Nummer: 1236 740
Aktenzeichen: K 54707III/33 a
1236 740 Anmeldetag: 4. Dezember 1964
Auslegetag: 16. März 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schirm, insbesondere einen verkürzbaren Schirm, von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform, dessen Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben mit ihrem einen Ende, das eine Bohrung aufweist, durch welche mit einem Kopfstück, einem Schieber und gegebenenfalls einem Hilfsschieber verbundene Halteteile geführt sind, in Aussparungen des Kopfstückes, des Schiebers oder gegebenenfalls des Hilfsschiebers auf einer oder mehreren geraden Linien nebeneinander zu beiden Seiten des Schirmstockes liegen.
Bei diesen bekannten Schirmen sind die Aussparungen, in denen die Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben im Kopfstück, Schieber und gegebenenfalls Hilfsschieber gelenkig gelagert sind, parallelwandig ausgebildet, und die Toleranz zwischen den Seitenflächen der Aussparungen und den Enden der Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben muß einerseits verhältnismäßig klein sein, wenn der Abstand der freien Enden der Dachstangen bei geöffnetem Schirm konstant sein soll. Andererseits lassen sich die sektorenförmigen Teile eines Schirmbezuges nicht so genau zusammennähen, daß die Umfangsabschnitte dieser sektorenförmigen Schirmbezugsteile gleich lang sind. Wird nun, wie das bei Schirmen im allgemeinen der Fall ist, der Schirmbezug an den freien Enden der Dachstangen angenäht, so biegen sich einzelne Dachstangen unter der Wirkung der Spannung eines nicht genau zusammengenähten oder durch das Dämpfen desselben leicht verzogenen Schirmbezuges in etwa senkrechter Richtung zu den Seitenflächen der Aussparungen leicht durch. Diese Durchbiegung der Dachstangen führt zu erhöhter Reibung in den Anlenkstellen der Dachstangen, Schieber und gegebenenfalls Hilfsschieber und erschwert das öffnen und Schließen des Schirmes. Außerdem liegen die durch je eine Dachstange, ► eine Strebe und gegebenenfalls eine Hilfsstrebe gebildeten Ebenen bei geschlossenem Schirm nicht parallel zueinander, wodurch die Abstände der Anlenkstellen der Dachstangen und damit die Breite des Schirmes in geschlossenem Zustand nicht das kleinstmögliche Maß erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile dieses bekannten Schirmes zu beseitigen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seitenflächen der Aussparungen für das eine Ende der Dachstangen, Streben und Hilfsstreben entsprechend deren von der Radialen abweichenden Lage bei geöffnetem Schirm und entsprechend deren zueinander parallelen Lage bei geschlossenem Schirm schräg zur Schirm von in geschlossenem Zustand flacher
Querschnittsform
Anmelder:
Dr.-Ing. Paul Kraft,
Geislingen (Steige), Am Linsenbrunnen 1
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Paul Kraft, Geislingen (Steige)
Längsmittelachse des Kopfstückes, des Schiebers und gegebenenfalls des Hilfsschiebers verlaufen und der Durchmesser, der an dem einen Ende der Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben angeordneten Bohrungen entsprechend größer bemessen ist als der Durchmesser der Halteteile.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Dachstangen, die Streben und gegebenenfalls die Hilfsstreben bei geschlossenem Schirm in zueinander parallelen, zur Kopfstück-Längsmittelachse senkrechten Ebenen liegen. Infolgedessen liegen diese Teile bei geschlossenem Schirm eng nebeneinander, so daß die Breite des geschlossenen Schirmes geringer ist als die des bekannten Schirmes. Es kann demzufolge beim Aufspannen des Schirmdaches eine Schwenkung der Dachstangen und Streben aus der Parallellage zum Schirmstock erfolgen, und zwar bis zu einer solchen Winkelstellung, die ihre Endstellung zur durch die Halteteile gebildeten Befestigungsachse im aufgespannten Zustand entspricht.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird auch verhindert, daß bei ungenau genähtem oder durch Dämpfen verzogenem Schirmbezug das öffnen und Schließen des Schirmes beeinträchtigende Reibungskräfte in den Anlenkstellen der Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben am Kopfstück und an den Schiebern auftreten. Ferner sind die Fertigungstoleranzen für die Aussparungen, die Anlenkenden der Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben und die in diesen vorgesehenen Bohrungen größer als bei den bekannten Schirmen, wodurch die Fertigung vereinfacht wird.
Die Funktion des Erfindungsgegenstandes wird in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in geöffnetem Zustand,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach F i g. 1,
709 519/5

Claims (1)

  1. F i g. 3 ein erfindungsgemäß ausgebildetes Schirmgestell in geschlossenem Zustand,
    F i g. 4 eine Ansicht des Kopfstückes eines Gestelles gemäß F i g. 3 von unten,
    F i g. 5 das Kopfstück nach F i g. 4 mit den Dachstangen in einer Seitenansicht und
    Fig. 6 das Kopfstück eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schirmes samt Dachstangen in geöffnetem Zustand, halb im Schnitt und halb in der Ansicht.
    Mit 1 ist der Schirmstock bezeichnet, mit dessen oberem Ende das Kopfstück 2 fest verbunden ist. Der Hauptschieber 5 und der Hilfsschieber 7 sind auf dem Schirm verschiebbar gelagert. Am Kopfstück 2 sind die Dachstangen 3 gelenkig befestigt, die Streben 4 sind mit dem Hauptschieber 5, die Hilfsstreben 11 mit dem Hilfsschieber 7 gelenkig verbunden. Der Schirmbezug 6 ist am Kopfstück 2 mittels der Kappe 14 befestigt. Die äußeren Enden des Bezuges sind mit den Dachstangen an deren Enden 8 festgenäht.
    Aus den F i g. 3 und 4 erkennt man, daß sich in geschlossenem Zustand des erfindungsgemäß ausgebildeten Schirmes der Schieber 5 und der Hilfsschieber 7 in den durch die Länge der Dachstangen 3, der Streben 4 und der Hilfsstreben 11 bestimmten untersten Stellungen befinden. Durch im einen Ende der Dachstangen 3, Streben 4 und Hilfsstrebenll vorgesehenen Bohrungen 10 werden haarnadelförmig ausgebildete Halteteile 12 geführt. Dadurch werden die Dachstangen 3, die Streben 4 und die Hilfsstreben 11 in den Aussparungen 13 des Kopfstückes 2 und der SchieberS und 7 gehalten. Selbstverständlich können als Halteteile auch Stifte, Schrauben, Splinte oder ähnlich geformte Teile aus Metall oder Kunststoff verwendet werden.
    Der Schirm wird durch Bewegen des SchiebersS in Richtung zum Kopfstück 2 aufgespannt. Dabei werden über die Streben 4 die Dachstangen 3 nach außen bewegt. Da die äußeren Enden 8 in gleichmäßigen Abständen a (Fig. 2) am äußeren Umfang des Schirmtuches festgenäht sind, werden die Dachstangen 3 durch das Schirmtuch 6 während des Öffnens des Schirmes aus der zum Schirmstock 1 parallelen Lage in eine nahezu radiale Lage zum Schirmstock 1 gedreht. Im aufgespannten Zustand stellt sich zwischen den Dachstangenenden 8 ein über den ganzen Umfang gleichmäßiger Abstand a ein.
    In F i g. 6 ist das Kopfstück 2 mit den Dachstangen 3 in geöffnetem Zustand halb im Schnitt und halb in der Ansicht dargestellt. Man erkennt, daß die
    Verdrehung der Dachstangen 3 dadurch möglich ist. daß im Kopfstück 2 wie auch in den beiden Schiebern 5 und 7 Aussparungen 13 eingearbeitet sind, die einerseits die Parallelstellung der Dachstangen 3 zueinander und zum Schirmstock 1 in geschlossenem Zustand entsprechend den F i g. 3 und 4 erlauben und die andererseits nach dem öffnen des Schirmes den von den Dachstangen 3 und den dazugehörigen Streben 4 und Hilfsstrebenll gebildeten Ebenen ein seitliches Schwenken ermöglichen, so daß der gewünschte Abstand a zwischen den Enden 8 der Dachstangen ein gleichmäßiger ist. Das obere Ende 9 der Dachstangen 3 und die Enden der Streben 4 und der Hilfsstreben 11 sind mit Bohrungen 10 versehen. Der Durchmesser dieser Bohrungen ist so groß, daß das durch diese hindurchragende Halteteil 12 die Schwenkung der Dachstangen beim öffnen nicht hindert.
    Patentanspruch:
    Schirm, insbesondere verkürzbarer Schirm, von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform, dessen Dachstangen, Streben und gegebenenfalls Hilfsstreben mit ihrem einen Ende, das eine Bohrung aufweist, durch weiche mit einem Kopfstück, einem Schieber und gegebenenfalls einem Hilfsschieber verbundene Halteteile geführt sind, in Aussparungen des Kopfstückes, des Schiebers und gegebenenfalls des Hilfsschiebers auf einer oder mehreren geraden Linien nebeneinander zu beiden Seiten des Schirmstockes liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der Aussparungen (13) für das eine Ende (9) der Dachstangen (3), Streben (4) und gegebenenfalls Hilfsstreben (11) entsprechend deren von der Radialen abweichenden Lage bei geöffnetem Schirm und entsprechend deren zueinander parallelen Lage bei geschlossenem Schirm schräg zur Längsmittelachse (1) des Kopfstückes (2), des Schiebers (5) und gegebenenfalls des Hilfsschiebers (7) verlaufen und der Durchmesser, der an dem einen Ende (9) der Dachstangen (3), Streben (4) und gegebenenfalls Hilfsstreben (11) angeordneten Bohrung (10) entsprechend größer bemessen ist als der Durchmesser der Halteteile (12).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 796 335.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    709 519/5 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1964K0054707 1964-12-04 1964-12-04 Schirm von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform Pending DE1236740B (de)

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DE1964K0054707 DE1236740B (de) 1964-12-04 1964-12-04 Schirm von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform
GB3487166A GB1133512A (en) 1964-12-04 1966-08-03 Improvements in or relating to umbrellas
BE716483D BE716483A (de) 1964-12-04 1968-06-13

Applications Claiming Priority (2)

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DE1964K0054707 DE1236740B (de) 1964-12-04 1964-12-04 Schirm von in geschlossenem Zustand flacher Querschnittsform
FR72519A FR1491622A (fr) 1966-08-09 1966-08-09 Parapluie pliant présentant, replié, une section transversale plate

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1236740B true DE1236740B (de) 1967-03-16

Family

ID=25984003

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BE (1) BE716483A (de)
DE (1) DE1236740B (de)
GB (1) GB1133512A (de)

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BE716483A (de) 1968-11-04
GB1133512A (en) 1968-11-13

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