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DE1916010U - Loesbarer sargverschluss. - Google Patents

Loesbarer sargverschluss.

Info

Publication number
DE1916010U
DE1916010U DE1965M0051029 DEM0051029U DE1916010U DE 1916010 U DE1916010 U DE 1916010U DE 1965M0051029 DE1965M0051029 DE 1965M0051029 DE M0051029 U DEM0051029 U DE M0051029U DE 1916010 U DE1916010 U DE 1916010U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coffin
lock according
case
lid
locking part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965M0051029
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV MICHEL FA
Original Assignee
GUSTAV MICHEL FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV MICHEL FA filed Critical GUSTAV MICHEL FA
Priority to DE1965M0051029 priority Critical patent/DE1916010U/de
Publication of DE1916010U publication Critical patent/DE1916010U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

RAJ35992*1U.65 I
PATENTANWALT
DlPL-ING. H. KLAUS BERNHARDT " V/
8000 MÖNCHEN 23 ■ MAINZERSTR.5 MJ G2 D
Gustav I-iicliel
1 s e i* 1 ο h η
"Lösbarer" Sarsverscliluß"
tij1 ^etz-iiift eiiTen löslaaren Sairgverrsciiliiß , mit dem ein.
-j.na.i:i:r:''i:5.lliijes öffnen, und Ve3?scliliesseii von Särgen mög-
:gi7- bekanntlich öfters verschlossen und wieder geöffnet λ:..} Tersciiliessen werden, deshalb Sargsclirauben verwendet; tXiesssri eines Sarges mit Sargs clirauben kostet verliält-/xel '-Jeitj *-/as lielufig als störend empfunden wird.
3 s .UaIb selbsttätige 8a.rgversciilii.sse entwickelt worden, dtircAi Auflegen der Sargdeckel der Sax-g selbsttätig verrrJ.rclo T=Ie Montage der selbsttätigen Sargverscliltlsse eine sorgfältige Arbeit von Fachlcräften, die bei der jlluü;;; liäiifig nicht tragbar ist.
Durch, die Neuerung soll deshalb ein lösbarer Sargverschluß verfügbar gemacht werden, der einfach, und schnell anzubringen und. zu bedienen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß in einer Bohrung im Sargkasten zwei in Längsrichtung gegeneinander verschiebbare und dabei spreizende Elemente angeordnei sind, die durch eine durchgehende Bohrung im Sargdeckel ragen, und. daß eines der beiden Elemente am aus dem Sargdeckel herausragenden Ende auf einen Querschnitt größer als der Durchmesser der Sargdeckelbohrung erweitert ist. Bei der Herstellung des Sarges genügt es dann, bei aufgelegtem Deckel eine Bohrung für jede Befestigung anzubringen, in die der neuerungsgemäße Sargverschluß dann eingesetzt wird.
Die Spreizung der beiden Elemente kann einfach dadurch hervorge r^^fen werden, daß das zweite Element am in der Sargkastenbohrung sitzenden Ende verdickt ist.
Um eine leichte Handhabung des Sargverschlusses zu erreichen, wird, in weiterer Ausbildung der Neuerung das zweite Element im aus dem Sargdeckel herausragenden Ende geführt, Damit ist gewährleistet, daß das zweite Element sicher in der richtigen, vorgesehenen Richtung mit Bezug auf das erste Element verschoben wird.
Um ein zu starkes Eintreiben des zweiten Elementes zu verhindern, wird in weiterer Ausbildung der Neuerung das zweite Element
an seinem aus dem Sargdeckel herausragenden Ende verbreitert.
Ist das zweite Element an "beiden Enden verbreitert und dazu im ersten Element geführt, so bilden die beiden Elemente zusammen eine Einheit, so daß nicht versehentlich eines der beiden Elemente verlorengehen kann.
Zur Ausbildung des ersten Elementes stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügring. Im einfachsten Fall besteht das erste SIement aus einem im wesentlichen starren Streifen, der am im Sargkasten sitzenden Ende eine zum zweiten Element weisende Schrägfläche aufweist. Ein wesentlicher Teil der Verschlußhaltekraft ist in diesem Pail gleich der Reibungskraft zwischen dem ersten Element und dear Sargkastetiboliirung, so daß die Haltekraft mit Rücksicht darauf, daß das erste Element ja herausgezogen werden muß, um den Sarg zu öffnen, begrenzt ist.
Bei höheren Ansprüchen an die Haltekraft besteht deshalb das erste Element in weiterer Ausbildung der Neuerung aus einem elastisch nachgiebigen Streifen, der U-förmig gebogen und mit der Öffnung des U in den Sargkasten eingeführt ist, und der an den beiden im Sargkasten sitzenden Snden dem zweiten Element zuweisende, im wesentlichen starre Schrägflächen aufweist.
Zur dauernden Befestigung von Schrauben, Haken und dergleichen in Mauerwerk oder Beton sind sogenannte Spreizdübel bekannt. Diese bestehen heute im allgemeinen aus einer Kunststoffhülse mit Längsschlitzen, deren lichte Weite nach einem Ende hin abnimmt und/oder
deren Außenumfang in der gleichen Richtung zunimmt. In weiterer Ausbildung der Neuerung wird als erstes Element ein solcher an sich bekannter Spreizdübel verwendet, der allerdings im Gegensatz zu den meisten bekannten Spreizdübeln mit einem Kopf versehen sein muß.
Bei besonders hohen Anforderungen an die Haltekraft ist es zweckmäßig, das erste Element am im Sargkasten sitzenden Ende mit die Haftung verstärkenden Ansätzen, Widerhaken oder dergleichen auszustatten.
Die Neuerung soll anhand, der Zeichnung näher· erläutert werden: es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Sinatecksperrteil;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Einstecksperrteils nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Untersicht des Sperrteils nach Fig. 1 ι
Fig. k eine Seitenansicht eines federnden Sinstecksperrteils;
Fig. 5 eine Ansicht des Sperrteils nach Fig. 4 von. einer· anderen Seite;
Fig. 6 eine Aufsicht auf das Sperrteil nach Fig. h;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines starren Einstecksperrteils j
..•/5
Fig. 8 eine Ansicht des Einstecksperrteils nach Fig. 7 von einer anderen Seite j
Fig. 9 eine Aufsicht auf «in Sperrteil nach Fig. 7;
Fig.10 eine Ansicht eines Sicherungsstiftes;
Fig.11 ein Einstecksperrteil nach Fign. 1-3 mit zugehörigem Sicherungsstift nach Fig. 10 in der Arbeitsstellung in einem Sarg;
Fig.12 eine Ansicht eines Einstecksperrteils nach Fign. h - 6 mit einem Sicherungsstift nach Fig. 10 in der Arbeitsstellung in einem Sarg; und
Fig.13 ein Einstecksperrteil nach Fign. 7-9 mit einem Sicherungs stift nach Fig. 10 in der Arbeitsstellung in einem Sarg.
Sin Einstecltsperrteil nach Fign. 1 - 3 ist im wesentlichen in Form eines Spreizdübels ausgebildet; es besteht aus einer mit einem Längsschlitz 1 versehenen Hülse 2, die am unteren Ende verdickt ist und am oberen Ende einen Kopf h trägt. Im Kopf
sitzt eine Führungsbohrung 5> die einen kleineren Durchmesser hat als die eigentliche Hülsenbohrung 6.
Ein Sicherungsstift nach Fig. 10 besteht aus einem am unteren Ende 7 verdickten Stift 8 und einem Kopf 9; die Verdückung läuft am unteren Ende bei 10 konisch zu.
Gemäß Pig. 11 ist in der Arbeitsstellung das spreizdiibelartige Einstecksperrteil nach Pign. 1-3 in eine durchgehende Bohrung im Sargdeckel 11 und eine mit dieser ausgefluchtete Bohrung im Sargkasten 12 eingesetzt. Die beiden Bohrungen sind mit dem Durchmesser des Einstecksperrteils so abgestimmt, daß dieser normalerweise leicht eingesetzt und. wieder herausgenommen werden kann.
Im Einstecksperrteil sitzt ein Sicherungsstift nach Fig. 10, dessen schlanker Teil 8 in der Pührungsbohrmag 5 im Kopf 4 geführt ist; das verdickte Ende 7 sitzt leicht verschiebbar in der eigentlichen Hülsenbohrung 6. In der beschriebenen Stellung kann das Einstecksperrteil zusammen mit dem Sicherungsstift leicht aus den beiden Bohrungen herausgenommen werden, indem am Kopf des Sicherungsstiftes gezogen wird. Das obere Ende des verdickten Teils 7 schlägt dann am Einstecksperrteilkopf 4 an, so daß das Ganze herausgezogen werden kann.
Zur Festlegung des Deckels 11 am Sargkasten 12 wird das Einstecksperrteil so tief in die Bohrungen eingeschoben, daß der Kopf kam Deckel 11 anliegt, und dann wird der Sicherungsstift, wie in j?ig. 11 dargestellt, soweit in diesen eingetrieben, daß das untere Ende des Spreizdübels auseinandergespreizt wird. Dabei
sowird der Sicherungsstift zweckmäßigerweise/weit eingetrieben, bis der Sicherungssperrstiftkopf 9 am Einstecksperrteilkopf h anschlägt.
Statt eines Einstecksperrteils nach Pign. 1 - 3kann auch ein
aus Blech bestellendes Sinstecksperrteil nach Fign. 4-6 verwendet werden. Dieses besteht aus einem Blechstreifen 13, der Haarnadel- oder U-förmig gebogen ist, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist. In der Mitte, also nach dem Biegen an dem in der Zeichnung oben dargestellten Ende, ist der Streifen verbreitert, so daß ein Kopf 14 gebildet wird; die beiden freien Enden des Streifens sind, wie ebenfalls aus Fig. 5 am besten ersichtlich ist, abgeschrägt, so daß nach innen weisende Schrägflächen 15 gebildet werden. - Im Kopf 14 des Einstecksperrteils ist ein Führungsloch 16 vorgesehen (vgl. Fig. G).
Das Einstecksperrteil nach Fign. 4-6 wird, wie in Fig. 12 dargestellt, in der gleichen Weise mit einem Sperrstift nach Fig. verwendet, wie in Verbindung nach Fig. 11 für ein Einstecksperrteil nach Fign. 1-3 erläutert; auf eine nochmalige Beschreibung wird deshalb verzichtet.
Eine dritte Ausführungsform eines Eiastecksperrteils ist in Fign. 7-8 dargestellt. Dieses besteht aus einem im wesentlichen starren Streifen 17j der an einem Ende verbreitert und. recht winklig abgebogen ist, so daß ein Kopf 18 gebildet wird., der mit einem Führungsloch 19 (vgl. Fig. $>) versehen ist. Das andere Ende ist leicht abgebogen, so d.aß eine Schrägfläche 20 gebildet wird, die zum Führungsloch 19 im Kopf 18 hinweist.
Die Verwendung eines Einstecksperrteils nach Fign. 7-9 ist in Fig. 13 dargestellt. Das Einstecksperrteil wird wie die vorangehend beschriebenen Ausführungsformen in eine Bohrung eingesetzt,
die durch den Sargdeckel 11 und in den Sargkasten 12 reicht. Im Führungsloch 19 ist wieder der schlanke Teil 8 des Sperrstiftes nach Fig. 10 geführt, und das verdickte Ende 7 des Sperrstiftes liegt am unteren Ende des Einstecksperrteils mit der Schrägfläche 20 an. Der Kopf 18 liegt wieder am Sargdeckel 11 an, und sobald der Sperrstift soweit in die Bohrung eingetrieben wird, daS das untere Ende 10 an der Schrägfläche 20 gleitet, beginnen die unteren Enden der beiden Teile sich auseinanderzuspreizen. Dabei legt sich das verdickte Ende 7 des Sperrstiftes auf der einen Seite und das utitere Ende des Einstecksperrteils in der Nähe der Schrägfläche 20 auf der anderen Seite an die die Bohrung begrenzenden Flächen.kraftschlüssig an, so daß eine gewisse Haftreibung erzielt wird.
Sobald der Sperrstift nach Fig. 1.0 aus einem Verschluß nach Fig. 11, 12 oder 13 herausgezogen wird, wird die Spreizung aufgehoben, so daß das Einstecksperrteil und gegebenenfalls auch der Sperrstift selbst bei der Ausführungsform nach Fig. 13 frei in der Bohrung bzw. in beiden Bohrungen verschiebbar ist. Die ganze Einheit kann dann ohne weiteres herausgezogen werden, wobei der Anschlag des verdickten Teils 7 am Führungsloch 5j 16 bzw. 15 das Herausziehen, erleichtert.
Um die Haltekraft der Verbindung zu verbessern, sind bei allen Ausführungsformen am unteren Ende Widerhaken vorgesehen, es können selbstverständlich auch andere, die Haftung erhöhende Ansätze oder Sperrelemente vorgesehen werden.

Claims (1)

1. Lösbarer Sargverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Bohrung im Sargkasten zwei in Längsrichtung gegeneinander verschiebbare und dabei spreizende Elemente angeordnet sind, die durch eine durchgehende Bohrung im Sargdeckel ragen, und daß eines der "beiden. Elemente am aus dem Sargdeckel herausragenden Ende auf einen Querschnitt größer als der Durchmesser der Sargdeckelbolirung erweitert ist.
2. Sargverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element am in der Sargkastenbohrung sitzenden Ende verdickt ist.
3. Sargverschluß nach Anspruch 1 oder Z, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element im aus dem Sargdeckel herausragenden Ende geführt ist.
k. Sargverschluß nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zxi/eite Element an seinem aus dem Sargdeckel herausragenden Ende verbreitert ist.
- A2 -
5. Sargverschluß nach einem der Ansprüche 1 - 4 , dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element aus einem im wesentlichen starren Streifen besteht, der am im Sargkasten sitzenden Ende eine zum zweiten Element weisende Schrägfläche aufweist.
6. Sargverschluß nach einem der Ansprüche 1 - k , dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element aus einem elastisch nachgiebigen Streifen besteht, der U-förmig gebogen und. mit der Öffnung des XJ in den Sargkasten eingeführt ist, und der an den beiden im Sargkasten sitzenden Enden dem zweiten ISlenient zuweisende, im wesentlichen starre Sehrägflachen aufweist.
7. Sargverschluß nach einem der Ansprüche 1 - k , dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element ein an sich bekannter Spreizdübel ist, der mit einem Kopf versehen ist,
8. Sargverschluß nach einem der Ansprüche 1 - 7 > dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element am im Sargkasten sitzenden Ende mit die Haftung verstärkenden Ansätzen, !Widerhaken oder dergleichen ausgestattet ist.
DE1965M0051029 1965-03-16 1965-03-16 Loesbarer sargverschluss. Expired DE1916010U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965M0051029 DE1916010U (de) 1965-03-16 1965-03-16 Loesbarer sargverschluss.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1965M0051029 DE1916010U (de) 1965-03-16 1965-03-16 Loesbarer sargverschluss.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1916010U true DE1916010U (de) 1965-05-20

Family

ID=33359037

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965M0051029 Expired DE1916010U (de) 1965-03-16 1965-03-16 Loesbarer sargverschluss.

Country Status (1)

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DE (1) DE1916010U (de)

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