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Antennenanordnung, insbesondere Fernsehantenne Die Erfindung betrifft
eine Antennenanordnung zum Empfang von aindestens zwei Frequenzhändern mit mindestens
zwei Dipolen, die an einer gemeinsamen Halterung angeordnet sind.
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Es sind bereits verschiedene Arten von Antennen zum Aufstellen in
Räumen oder zum Befestigen an Fenstern bekannt.
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Derartige Antennenanordnungen werden auch bei tragbaren Fernsehgeräten
oder in solchen Fällen für Rundfunk- und Fersehgeräte verwendet, in denen das Anbringen
einer Dachantenne zu koatspielig oder technisch schwer zu bew£-rkstelligen ist.
Darüberhinaus findet eine Verwen artiger Antennen bei beweglichen Funk- bzw. Empfangsstationen
statt.
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Diese bekannten Antennen sind im Prinzip nach zwei Syste-@en aufgebaut.
Das eine dieser Systeme, bei welchem auf einer kupferkaschierten Hartfaserplatte
der gewänschten Antennenform entsprechende Leiterbahnen ausgeätzt sind, wobei die
Platte entweder an geeigneter Stelle im Gerät angsbracht ist oder beispielsweise
an einer Wand hinter der' Gerät aufgehängt werden kann, hat den Nachteil, daß eine
Ausrichtung auf die Haupteinfallsrichtung der elektromagnetischen Wellen unmöglich
ist und beispielsweise in Räumen mit eisenarmierten Wänden die Auswahl eines Orts
mit maximaler
Feldstärke unmöglich ist, während das andere Systen,
bei welchem ein oder zwei beispielsweise aus Drant gebogene Dipole nebeinander auf
einer Grundplatte angeordnet sind ebenfalls den Nachteil hat, daß ein optimales
Ausrichten nicht möglich ist, und darüberhinaus mit der Schwierigkeit behaftet ist,
daß bei Anordnung von zwei Dipolen auf einer Grundplatte immer nur ein ungefähres
Ausrichten des einen Dipols möglich ist, während der andere Dipol unter Umständen,
nämlich wenn die Einfallsrichtung für beide Dipole gleich ist, sogar durch den tatsächlich
ausgerichteten Dipol abgeschirmt wird, so daß als weiterer @achteil die Notwendigkeit
entsteht, bei jedesmaligem Wechsel des Frequenzbands die Antenne neu auszurichten.
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Aufgrund dieser schwerwiegenden Nachteile sind befriedigende Empfangsergebnisse
mit don bekannten Antennenanordnungen nicht möglich.
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Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden,
insbesondere also eine Antennenanerdnung zu schaffen, welche durch optimale Richtmöglichkeit
mindestens zweier Dipole die bestmöglichen Empfangsergebnisse für mindestens zwei
verschiedene Frequenzbänder zu liefern vermag.
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Eine raumsparende Anordnung und die Vermeidung gegenseitiger Abschirmung
wird insbesondere dadurch erzielt, daß die Dipole um eine gemeinsame Drehachse verschwen@bar
ineinander angeordnet sind.
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Besonders vorteilhaft vom wirtschaftlichen und technischen Standpunkt
aus ist es, wenn bei anschluß mehrerer Dipole an eine Übertragungsleitung direkt
an den Dipolanschlüssen
entsprechende Antennenweichen vorgesehen
sind.
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Optimale Richtmöglichkeit einer Stand-Antenne wird erfindungsgemäß
insbesondere dadurch erreicht, daß das Rohrüber ein Kugelgelenk mit einer Standplatte
verbunden ist, wobei das Rohr vorteilhaft aus mehreren Teleskop-Achson bestehen
kann.
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Beim Anschrauben oder Festklemmen z.B. an Wänden hinter dem Empfangsgerät,
an Vorhangleisten, Fensterrahmen usw.
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wird erfindungsgemäß ebenfalls beste Ausrichtharkoit der Antennenanordnung
dadurch gewährleistet, daß @as Rohr über ein Kugelgelenk mit dem einen Ende eines
etwa rechtwinkl@g gebogenen Tragarms verbunden ist, dessen anderes Ende eine Befestigungsvorrichtung
aufweist* wobei vorteilhafterweise die Befestigungsvorrichtung schwenkbar am Tragarm
auge lenkt @@@ sein kann.
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Die Befestigungsvorrichtung kann dabei aus Schrauben oder aus einer
beliebigen Klemmeinrichtung, Saugnäpfen o.dgl.
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bestehen. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, daß ein etwa notwendiger
Antennenverstärker entweder direkt an den Dipolanschlüssen oder in der Standplatte
ohne zusätzlichen Platzbedarf und Dämpfung durch Übertragungeleitungen angeordnet
werden kann, Wirtschaftliche Vorteile bei der Herstellung ergeben sich insbesondere
durch die einfache Kombinierbarkeit der Dipolanordnung selbst entweder mit einem
Standfuß oder mit einem Tragarm und mit zusätzlicher wahlweiser Anordnung von beliebigen
Zusatzba@teinen wie Transformationsgliedern, Verstärkern usw. Dabei ist weiterhin
die Auslegung der Antennenanordnung für verschiedene Frequenzen durch einfache Verwendung
verschieden dimensionierter Dipole bei
gleicher sonstiger Anordnung
von Vorteil.
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Weiter besteht vorteilhaft die Möglichkeit, durch Anordnung von entsprechenden
Transformationsgliedern zur elektrischen Verlängerung oder Verkürzung direkt an
den Anschlüssen eines Dipols diesen zum Empfang mehrerer Frequeng bänder zu benutzen.
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Die wirtschaftliche Herstellung der Antennenanordnung, insbesondere
beim Anbringen von Zusatzbausteinen, wie Verstärkern, Transformationsgliedern, Antennenweichen
usw.
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direkt an den Dipolanschlüssen wird erfindungsgemäß dadurch gewährleistet,
daß die Leiterbahnen der Zusatzbausteine und des Dipols zusammen auf die Isolierplatte
aufgeschichtet sind, oder daß die Leiterbahnen der Zusatzbausteine und des Dipols
zusammen aus einer auf der Platte befindlichen leitfähigen Schicht herausgeätzt
sind.
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Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele der @rfindung anhand der
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Antennenanordnung mit den Merkmalen
der Erfindung mit eine Standfuß, und Fig. 2 einen Tragarm mit Befestigungsvorrichtung
zum Anbringen der Anordnung an vertikalen Flächen.
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Die in Fig. 1 dargestellte Antennenanordnung weist zwei Dipole 20,
30 auf, welche je einen aus plattenföraigea Isoliermaterial 22, 32 bestehenden Grundkörper
mit darauf angebrachter leitfahiger Schicht 24, 34 aufwaisen und beispielsweise
für den Empfang je eines Fernseh-Frequenzbands (UHF bzw. VHF) vorgesehen sein können.
Beide Dipole 20, 30
sind unabhängig voneinander um ca. 90° in beiden
Richtungen um eine gemeinsame Achse verschwenkbar, die beispielsweise durch eine
gemeinsame Hohlwelle 2 gebildet sein kann. Zweckmäßigerweise ist der Dipol 20 mit
den geringeren Abzessungen in einer Öffnung 33 des äußeren Dipols 30 an der gemeinsamen
Hohlwelle 2 befestigt. An der Hohlwelle 2 kann eine Verlängerung 2a als Teleskopantenne
für UKW-Empfang vorgesehen sein.
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Die Hohlwelle 2 ist an ihrem unteren Ende mit einem allseitig schwenkbaren
Kugelgelenk 4 verbunden, welches seinerseits auf einer Standplatte 6 befestigt ist.
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Die Dipole 20, 30 weisen an ihren Ver@indungspunkten mit der Hohlwelle
2 nicht dargestellte Verbindungsleitungen auf, welche durch die Hohlwelle 2 hindurch
zur Standplatte 6 geführt sind.
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Die Standplatte kann entweder entsprechend massiv ausgeführt sein,
um die Dipole 20, 30 in jeder Stellung stabil zu haltern oder mit nicht dargestellten
Saugnäpfen zur Befestigung am Standplatz versehen sein. Sofern entsprechende zusatzbausteine
vorgesehen werden sollen, kann die Standplatte vorteilhaft als Gehäuse zur Aufnahme
dieser bauteile verwendet werden.
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1ig. 2 zeigt einen aus zwei Te1 eakopatäben 8a und bestehenden Tragarm
8, an dessen einem Ende eine mit Bohrungen 12 zum Anschrauben an einem Fensterrahmen,
einer Vorhangleiste o.dgl. versehene Befestigungsplatte 10 vorgesehen ist. Selbstverständlich
können anstelle der Eohrungen 12 auch nicht dargestellte Klemmschrauben, Saugnäßfe
o.dgl. Mittel zur lösbaren Verbindung der Befestig@@@platte 10 an beliebigen Stellen
vorgesehen sein.
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Die Figuren zeigen nur den grundsätzlichen Aufbau der Antennenanprdnung,
während auf-die Darstellung von Zusatzbausteinen, wie Transformationsgliedern, Verstärkern
usw.
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auf der Dipolplatine verzichtet wurde, da einerseits die Platinen-Schaltungstechnik
oder die Ausführung von Transformationsgliedern durch Leiterbahnen auf Platinen
grundsätzlich bekannt ist und andererseits sich die detaillierte Ausführung immer
nach spesiellen Parametern, wie dem gewählten Frequenzband, richtet.
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Die Detailausführung wird dem Fachmann nach Studium der Ansprüche
in Verbindung mit der Beschreibungkeine Schwierigkeiten bereiten. Es besteht dabei
eine breite Variationsmöglichkeit, welche im Rahmen der Erfindung liegt. Insbesondere
sei dabei auch auf die Verwendung der Antennenanordnung (sender- und empfängerseitig)
für außerhalb des Unterhaltungsfernsehens oder Rundfunks liegenden kommerziellen
Funkverkehr im MHz- und GHz-Bereich verwiesen,