DE1914662A1 - Vorrichtung zur restfreien Abfuellung von staubfoermigem und/oder koernigem Gut - Google Patents
Vorrichtung zur restfreien Abfuellung von staubfoermigem und/oder koernigem GutInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65B1/04—Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
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Description
19U662
_, , _. Ludwlg-Wilhelm-StraBe 12.
Dlpl.-Cnem.
Telefon (07221) 23Θ33 Telegramme: JUPAT Baden-Baden
lh, zeichen Mein Zeich«. Tag £ r« ■ I·>.:.'.: t;iO9
Vorrichtung zur restfraien Abfüllung von
staubförmigem und/oder körnigem Gut»
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abfüllen von
staubförmigem und/oder körnigem Gut in Säcke»insbesondere Ventilsäcke,bei der das abzufüllende Gut im Vorratsbehälter
mit Druckluft aufgelockert und fliessfähig gemacht undim
Vorratsbehälter mindestens während des Füllvorganges ein
überdruck aufrechterhalten wird»
Bei den bekannten Ventilsackfulimsschinen mit einem oben verschliessbaren
Vorratsbehälter wurde das Füllgut U0 a =, auch »it
Druckluft in den Ventilsack eingefüllt.Im unteren Teil des
Vorratsbehälters - also im Bereich des Füllgutauelasses wurde Druckluft oder dgl.in fein verteilter Form in das Füllgut
eingeführt,wozu poröse Teile verwendet wurdenoSs ist auch
schon vorgeschlagen worden,derartige poröse Platten nicht nur in horizontaler Ebenefsondern auch schräg anzuordnenπ
Jedoch konnte bei diesen bekannten Füllmaschinen bisher keine restlose Füllgutaustragung erreicht werden0Bei den sogenannten
Bruttoventilsackfüllmaschinenpbei denen die Füllung
_ BADORIGlNAi
098 4}/0 6 31^
und Verviegung gleichzeitig erfolgen,konnte dies noch nicht
hingenommen werden,wobei der Vorratsbehälter mit mehr Füllgut
beschickt vurde als in den Sack gefüllt werden konnte.Di*
zurcückbleibende Materialmenge verblieb in den meisten Pillen
oberhalb des FtUlgutauslasses in der Maschine.Bine Verwendung
des bereits bekannten Maschinentyfies als Netto-VentilsackfUIlraaschine wäre aufgrund des bereits erwähnten Kachteiles
nicht möglich,veil das bereits von einer vorgeschlateten
Nettoschüttwaage vervogene Produkt der Füllmaschine zugeführt
" vird„yon wo aus es vollständig in den Sack eingefüllt werden muss·
Bleiben auch nur geringe Mengen in der Füllmaschine zurück,so
stimmt das Gewicht des abgefüllten Sackes nicht mehr.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,eine Füllmaschine
zu schaffen,bei der das vorzugsweise vorgewogene,feinverteilte*
pulverförmige und/oder körnige Material restlos in den Sack gefüllt werden kann.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin„dass in einem Teil des vom
Abfüllgut durchlaufenden Weges ein Filterstein als Wand des
Vorratsbehälter oder der Zufuhrleitung eingesetzt ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Füllmaschine wird
sicher erreicht,dass keinerlei Füllgut in der Füllmaschine zurückbleibt ο Dabei ergibt sich bei der Netto-Abfüllung die Möglichkeitfdas Gewicht des gefüllten Sackes sicher einzuhalten und
bei den sogenannten Bruttosackfüllmaschinen kann die Umstellung der Füllmaschine auf ein anderes Abfüllgut schneller erfolgen, ,
weil sie nicht mehr von,in der Maschine zurückbleibendem Füllgut gereinigt zu werden braucht.
009841/0631
19U662
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsforra
der Erfindung d arge stellt, und zwa;? zeigt:
Pig» 1 eine VentilsacltfUllinaschine mit konischer Belüftungseinrichtung,
Fig. 2 eine VentilsackfUllmaschine mit einer Förderschnecke,
Pig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Figt 2c
Mach Figur 1 besitzt die VentilsackfUllmaschine π einen
Vorratsbehälter 12 an dessen untei*en Ende ein poröser Kegelituapf 13 angeordnet ist,welcher den Übergang vom veiten
Querschnitt des Vorratsbehälters"12 zum engen Querschnitt der
Leitung 14 für den Abfüllstutzen 15 bildeten der Zuleitung 14 ist noch eine Absperrung 16 vorhanden„Um den porösen tegelstumpf 13 ist ein Zylinder 17 dicht angeordnet.wobei durch
die Zuleitung 18 Luft in den Zylinder 17 geleitet werden kann.
In oberen Teil des Vorratsbehälters 12 ist in an sich bekannter Weise ein« Absperrvorrichtung 19 und eine Zuführung 2o für
Druckluft angeordnet.Aue"serdem ist an Vorratsbehälter 12
noch ein Entlüftungsventil 21 vorgesehene
Bei dieser Füllmaschine wird zum Füllen eines Ventilsackes ftuerst die Absperrvorrichtung 19 g»öffnet und gleichzeitig
durch die Luftzuführung 18 Luft in den Zylinder gegeben,weIcher
dann durch den porösen regelstumpf 13 gute ^liessfähigkeit des
Füllgutes ergibttDabei ist noch da3 Absperrventil 16 geschlossen.Das Füllprodukt ist also jetzt in <?.en Vorratsbehälter 12
gekoanen und wenn dieser Vorgang abgeschlossen istrwird die
Absperrvorrichtung i9 wieder geschlossen.Nun wird durch die
Lufteintrittsstelle 2o Druckluft gofUhrt,wodurch sich im Vorratsbehälter 12 ein überdruck aufbaut,Hat der überdruck die
gewünschte Grosse erreicht ,öffnet «»ich die Absperrvorrichtung
16 und das Produkt gelangt über die; Leitung 14 in die Füllröhre
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Füllröiire 15 und von da ans In dem Sack 22«Bei diesem Vorgang
vird durch die durch den perösen Kegelstumpf 13 hindurchtretende
feinverteilte Luft das Füllgut fliessfähig gehalten und flies.-st vollständig aus dem ^orratsbehäl trer 12 in die
Leitung 14 ab lsi der Vorratsbehälter 12 entleert ,sch lie S-St
sich die Absperreinrichtung 16 und gleichzeitig öffnet sich
das Ventil 21 um den überdruck in Vorratsbehälter 12 abzulassen«
Nach einer einstellbaren Zeit irisd das Ventil 21 wieer
vieder geschlossen und ansehlies land die Absperrvorrichtung
geöffnet,während ein neuer Abftil'..Vorgang eingeleitet
Das in den Vorratsbehälter 12 einfüllende Füllgut vird dabei
P vorher von einer Schüttvaage gewogen,vobei die Waage mit der
Absperrvorrichtung 19 gekoppelt sein kann.Durch die kegelstumpf
förmi ge Ausbildung des porösen Teils 13 hat das, den
Vorratsbehälter 12 verlassende Füllgut keinerlei Möglichkeit
sich festzusetzen,so dass die gesamte im Vorratsbehälter vorhandene und vorher abgevogene Füllgutmenge aus dem Vorratsbehälter
in den Ventilsack 2i! abfliessen kann.
Bei der in Figur 2 dargestellten. Ventilsackfüllmaschine be-,zeichnen
gleiche Stellen die gleichen Teile vie in Figur Bei diesen Maschinen ist am Vorratsbehälter 12 eine schrägliegende
Förderschnecke 23 vorgesehen,velche sich bis in das
. Füllrohr 24 für den Sack 25 erstreckt.Die untere der Schnecke
23 liegende Behälterwand 26 ist hierbei als poröse Wand ausge
bildet -Um diese poröse Wand 26 int eine Druckkammer 27 mit
Luftzuführung 28 angeordnet. <
Bei dieser Abfüllmaschine vird ebenfalls durch die Absperrvorrichtung 19 das Füllgut in den Vorratsbehälter 12 abgevogen
eingefüllt Ist dieser SinfüllVorgang beendetpvird
die Absperrvorrichfr-ii. t 9 geschlossen und Über die Luftzuführungen
ao und 2 8 ilrd gleichzeitig Druckluft gegeben o
Dadurch baut sich im Vorratsbehälter 12 ein Überdruck auf und
die durch die poröse Wand 26 hindurchtretende Druckluft hält
das Füllgut fliessfähig,wodurch die Schnecke 23 das Füllgut
ohne Verlust durch den Füllstutzen 24 ift den Sack 25 transportieren kann3Bs bleibt keinerlei! Rückstand im Vorratsbehälter zurück,so dass der Sack 23 mit der vorher abgewogenen
Menge Füllgut gefüllt ist,Ist das Füllgut durch die Schnecke 23 ausgetragen,vird der Luftzutritt bei 28 und 2o unterbrochen
und die Schnecke 23 stillgesetzteGleichzeitig wird das
Entlüftungsventil 21 für eine vorbestimmte Zeitspanne geöffnete Danach kann ein neuer AbftilIvorgang durch die Öffnung der
Absperrvorrichtung 19 eingeleitet werden„ -■
In Figur 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Figur 2
dargestellt,woraus zu sehen ist,dass die Behälterwand 26
die Schnecke 23 umfasst,so dass als Schrägflächen der unteren
Abschlusswand des Vorratsbehälters 12 von porösen Teilen gebildet werden,wodurch sich keinerlei Gut an dieser Stelle
absätzen kann ,weil es von der durchtretenden Druckluft fliese*
fähig gehalten wird.
Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht darin,dass im Vorratsbehälter oder in der Förderschnecke keinerlei Füllgut anbacken
oder sich festsetzen kann,so dass das bereits abgewogene Füllgut im Vorratsbehälter vollständig in den Sack aufgetragen
wird«Gewichtsdifferenzen zwischen einzelnen Säcken werden
absolut vermieden.
BAD ORJQINAL 00 98A1/0631
Claims (1)
- P Λ T S W T A W 5 P,R ti 0,-H B- ■■ ■ . ■njj) Vorrichtung zum Abfüllen von staubfurmigen und/oderköroigem Gut in 5äelce, insbesondere Ventii3äcke,bei der das abzufüllende Gut im Vorratsbehälter mit Druckluft aufgelockert und fliassfähig gemacht und im Vorratsbehälter mindestens vährend des Füllvorganges ein Überdruck aufrechterhalten vird, dadurch gekennzeichnet,dass in einem Teil des vom Abfüllgut durchlaufenden Veg«s ein Filterstein als Wand des Vorratsbehälters öder der Zufuhrleitung eingesetzt ist.2») Vorrichtung nach Anspruch , dadurch gekennzeichnet,dass der Filterstein (13) trichterförmig am unteren Ende des Vorratsbehälter (12) vorgesehen iste3») Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet»dass unmittelbar am unteren Ende des Filtersteines (13) ein an sich bekannter Verschluss (16) angeordnet ist,4.) Vorrichtung nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet,raindeäens ein Teil (26) der unter der Förderschnecke (23) liegenden Behälterwand als Fi lter stein ausgebildet ist«.1 '■ORIGINAL INSPECTED 009841/0631Leerseifeί €
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3625034A1 (de) * | 1985-12-30 | 1987-07-02 | Cozzoli Machine | Vorrichtung zum automatischen abfuellen eines fliessfaehigen produktes in aufnahmebehaelter |
| DE3807254C1 (en) * | 1988-03-05 | 1989-07-20 | Haver & Boecker, 4740 Oelde, De | Filling pipe for a valve bag filling machine |
Families Citing this family (1)
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1970
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- 1970-03-20 NL NL7003988A patent/NL7003988A/xx not_active Application Discontinuation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NL7003988A (de) | 1970-09-24 |
| AT306640B (de) | 1973-04-25 |
| FR2039054A5 (de) | 1971-01-08 |
| CH517016A (de) | 1971-12-31 |
| BE747599A (fr) | 1970-08-31 |
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