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DE1914575B2 - Programmgesteuerte datenverarbeitungsanlage, insbesondere fuer die abwicklung von vermittlungsvorgaengen in einer fernsprechvermittlung - Google Patents

Programmgesteuerte datenverarbeitungsanlage, insbesondere fuer die abwicklung von vermittlungsvorgaengen in einer fernsprechvermittlung

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Publication number
DE1914575B2
DE1914575B2 DE19691914575 DE1914575A DE1914575B2 DE 1914575 B2 DE1914575 B2 DE 1914575B2 DE 19691914575 DE19691914575 DE 19691914575 DE 1914575 A DE1914575 A DE 1914575A DE 1914575 B2 DE1914575 B2 DE 1914575B2
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DE
Germany
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jump
information
data processing
processing system
program
Prior art date
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DE19691914575
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English (en)
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DE1914575C3 (de
DE1914575A1 (de
Inventor
Fritz Dipl.-Ing.; Ernst Wolfram Dipl.-Ing.; 8000 München Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
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Priority to NL7003480A priority patent/NL7003480A/xx
Priority to CH394270A priority patent/CH527468A/de
Priority to AR227568A priority patent/AR198942A1/es
Priority to LU60544D priority patent/LU60544A1/xx
Priority to BG014230A priority patent/BG25244A3/xx
Priority to SU701417084A priority patent/SU628834A3/ru
Priority to AT257970A priority patent/AT300907B/de
Priority to GB1265587D priority patent/GB1265587A/en
Priority to BE747712D priority patent/BE747712A/xx
Priority to US21315A priority patent/US3665510A/en
Priority to FR7010139A priority patent/FR2039799A5/fr
Priority to SE7003957A priority patent/SE404438B/xx
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Publication of DE1914575B2 publication Critical patent/DE1914575B2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/22Microcontrol or microprogram arrangements
    • G06F9/26Address formation of the next micro-instruction ; Microprogram storage or retrieval arrangements
    • G06F9/262Arrangements for next microinstruction selection
    • G06F9/264Microinstruction selection based on results of processing

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  • Computer And Data Communications (AREA)

Description

Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlagen werden nicht nur zur Verarbeitung und Auswertung von Informationen ausgenutzt, die zu Beginn der Abwicklung des vorgegebenen Progran ms bereits vorliegen, sondern werden auch dazu ausgenutzt, während der Abwicklung des Programms eintreffende neUv externe Informationen zu berücksichtigen, wodurch die Anlage als sogenannte Real-Zeit-Anlage arbeitet (siehe z. B. deutsche Auslegeschrift 1 278 150). Eine Real-Zeit-Anlage wird z.B. für die Abwicklung von Vermittlungsvorgängen in einer Fernsprechvermittlung benutzt. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Datenverarbeitungsanlage, bei der externe Informationen eintreffen. Es wird dabei von einer programmgesteuerten Datenverarbeitungsanlage ausgegangen, die jeweils ein Programm abwickelt, in dem durch Sprungbefehle veranlaßbare Verzweigungen vorgesehen sind, wie sie an sich bekannt sind (s. deutsche Auslegeschriften 1246 289, 1 076 407, I 094 493). Durch die Erfindung wird nun gezeigt, wie eine derartige Datenverarbeitungsanlage in besonders zweckmäßiger Weise ausgestaltet werden kann. Hierdurch wird unter anderem ermöglicht, daß ein vorgegebenes Programm schneller als sonst abgewickelt werden kann, wobei auch die Anzahl der sonst benötigten Befehlswörter verringert werden kann. Außerdem wird auch zusätzlich die Variation des Programms erleichtert. Damit wird die Benutzung der Anlage wegen ihres systemmäßig guten Aufbaues bedeutend erleichtert. Eine derartige Verbesserung ist bekanntlich gegenüber Verbesserungen in den elektrischen Grundschaltungen besonders einflußreich (s. Speiser: »Digitale Rechenanlagen«, 1965, S. 398).
Die Erfindung betrifft also eine programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage, die jeweils ein Programm abwickelt, in dem durch Sprungbefehle veranlaßbare Verzweigungen vorgesehen sind. Sie ist insbesondere für die Abwicklung von Vermittlungsvorgiingen in einer Fernsprechvermittlung geeignet. Diese Datenverarbeitungsanlage ist dadurch gekennzeichnet, daß die auszuführenden Sprungbefehle mittels eines Sprungschaltnctzes geliefert werden, indem hierzu interne unbedingte bzw. inlerne im Zuge der Programmabwicklung erarbeitete bedingte Sprunginformationen mit zusätzlichen externen Sprunginformationen verknüpft werden, die während der Programmabwicklung über Eingabeleitungen bei der Anlage eintreffen. Dadurch, daß die auszuführenden Sprungbefehle mittels eines Verknüpfungsfunktionen ausführenden Sprungschaltnetzes geliefert werden,
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wird die Anzahl der zur Gewinnung eines Sprungbe- Zur kurzzeitigen oder auch länger andauernden
fehles erforderlichen Schritte wesentlich verringert, Zwischenspeicherung von Informationen sind dort so daß das Programm besonders schnell abgewickelt Zwischenregister RI...R.4 vorgesehen. Das Zwiwerden kann. Außerdem wird dadurch, daß bei die- schenregister R 2 hat Zugang zu den Verteilerleitunser Gewinnung von Sprungbefehlen auch externe 5 gen B 3 und 54, die beispielsweise zu anderen, aber Sprunginformationen berücksichtigt werden, offen- gleichartigen Datenverarbeitungsanlagen führen, so sichtlich die Variation des Programms erleichtert. daß eine Zusammenarbeit mehrerer solcher Daten-
Zweckmäßigerweise enthält das Sprungschaltnetz Verarbeitungsanlagen möglich ist. Über das Zwiauszuführenden Sprungbefehlen individuell zugeord- schenregister R 3 liefern andere Einrichtungen exnete Verknüpfungsglieder, die gegebenenfalls zur Lie- ίο terne Informationen, die ebenfalls bei einer Programmierung von Sprungbefehle darstellenden Verknüp- abwicklung berücksichtigbar sind. Hierzu werden fungsergebnissen abgefragt werden, welche die Aus- sie z. ß. unter Mitwirkung des Operandenregisters führung von Sprüngen bestimmen. Es ist zwar bereits OR 1 über die Leitung 121 zum Adressendecoder bekannt, entweder interne Sprunginformationen oder AD weitergegeben, wobei sie auch zusätzlich veränexterne Sprunginformaüonen zur Gewinnung von 15 dert werden können. Über den Adressendecoder AD Sprungbefehlen auszunutzen (s. deutsche Auslege- werden sie dann zum Abrufen von Informationen bei schrift 1 094 493 und »Proceedings of the Eastern bestimmten Einrichtungen mit ausgenutzt.
Computer Conference«, Dez. 1957, S. 128 bis 132), Die Einrichtungen, die externe Informationen lie-
es ist aber nicht bekannt, in der gemäß der Erfindung fern, können Ringkerne aufweisen, deren Betriebszuvorgesehen Weise zugleich interne und externe 20 stand über das Zwischenregister R 3 abgefragt wird, Sprunginformationen mittels eines Sprungschaltnet- wobei dieses Zwischenregister zugleich als Leseregizes zu verknüpfen und auf diese Weise auszufüh- ster mit ausgenutzt ist. Externe Informationen könrende Sprungbefehle zu gewinnen. In dem dazu be- nen auch über die Eingabeleitungen w direkt beim nutzten Sprungschaltnetz können auch mehrere in- Sprungschaltnetz SN eintreffen. Vom Zwischenregiterne Sprunginformationen und mehrere externe 25 ster R 4 können bei der Informationsverarbeitung er-Sprunginformationen jeweils für sich oder in Kombi- arbeitete Informationen an andere Einrichtungen nation verknüpft werden, so daß ein derartiges weitergegeben werden, was durch eine abgehende Sprungschaltnetz in vielfältiger Weise ausgenutzt Leitung angedeutet ist, die über einen Verstärker werden kann. führt. Werden bei der Programmabwicklung exBeispiele für die Ausnutzung eines Sprungschalt- 30 terne Informationen berücksichtigt, so arbeitet die in netzes werden im folgenden an Hand der in den F i g. 1 gezeigte Datenverarbeitungsanlage als Real-F i g. 1 und 2 gezeigten programmgesteuerten Daten- Zeit-Anlage.
Verarbeitungsanlage erläutert, die ihrerseits ein Bei- Die Operandenregister und die Zwischenregister
spiel für eine in Frage kommende Datenverarbei- sind über die Verteilerleitungen B 1 und B 2 miteintungsanlage ist. Von diesen Figuren zeigt die Fig. 1 35 ander verbunden. Die Verteilung von Informationen einen schematischen Überblick über die gesamte Da- unter diesen Registern kann dabei mit Hilfe von tenverarbeitungsanlage, während die Fig.2 insbe- Schaltstellen gesteuert werden, die in diese Verbinsondere Einzelheiten des Sprungschaltnetzes sowie düngen eingefügt sind und ihrerseits über die bereits eines zugehörigen Informationsverarbeitungswerkes erwähnten, aber nicht dargestellten Leitungen mit den zeigt. " 40 Ausgängen}· und χ des Operationsdecoders und des
Zu der in F i g. 1 gezeigten Datenverarbeitungsan- Adressendecoders für ihre Steuerung verbunden sind, lage gehören das~ Programmleitwerk PW und das In- Die Schaltstellen sind entsprechend den jeweils vorformationsverarbeitungswerk IW mit dem Sprung- gesehenen Verbindungen mity oder mit xy bezeichschalter SN. Das Programmleitwerk PW weist den net.
Befehlsspeicher BS auf, in dem Befehlswörter mit 45 Das bereits erwähnte Sprungschaltnetz SN hai Hilfe des Befehlsadressenregisters BA und des Be- Eingänge, die an die Einrichtungen VG angeschlosfehlszählers BZ aufgerufen werden, die daraufhin sen sind, außerdem hat es Eingänge, die mit χ und a dem Befehlsregister OT-AT zugeführt werden. An bezeichnet, also an den Operationsdecoder OD bzw den jeweils einen Operationsteil eines Befehlswortes Adressendecoder AD angeschlossen sind. Ferner ha aufnehmenden Teil OT des Befehlsregisters ist der 50 es Eingänge, denen mitr bezeichnete Zwischenspei Operationsdecoder OD angeschlossen, und an den je- eher vorgeschaltet sind, die ihrerseits vom Adressen weils einen Adressenteil eines Befehlswortes aufneh- decoder AD und vom Operationsdecoder OD mit In menden Teil AT dieses Befehlsregisters ist der formationen beliefert werden, wie durch Hinweiszei Adressendecoder AD angeschlossen. Der Opera- chen xy angedeutet ist. Andere Eingänge de tionsdecoder OD weist Ausgänge y auf, von denen 55 Sprungschaltnetzes SN sind an die bereits erwähntei im einzelnen nicht gezeigte Leitungen zu anderen Eingabeleitungen w angeschlossen. Vom Ausgan Stellen der Datenverarbeitungsanlage führen, um des Sprungschaltnetzes führt die Leitung 13 zum Be dort jeweils bestimmte Operationen zu veranlassen. fehlsspeicher BS des Programmleitwerkes PW. übe Der Adressendecoder A D weist Ausgänge χ auf, von die dorthin Sprungbefehle übertragen werden, di denen nicht dargestellte Leitungen zu anderen Ein- 60 vom Sprungschaltnetz SN geliefert werden,
richtungen der Datenverarbeitungsanlage führen, von Es werden nun Beispiele erläutert die zeigen, wi
denen fallweise Informationen abgerufen werden. auszuführende Sprungbefehle mittels des Spline Die Stellen, zu denen die vorstehend erwähnten Lei- schaltnetzesS/V geliefert werden, wenn rtierzu intern tungen hinführen, sind ebenfalls mit y und χ bezeich- und externe Sprunginformationen verknüpft werdei net. Das Informationswerk IW weist die beiden 65 Eine derartige Verknüpfung kann z. B. ausgenut Operandenregister OR 1 und OR 2 auf sowie spe- werden, wenn im Zuge der Programmabwicklung b< zielle Einrichtungen zur Informationsverarbeitung, reits vom Programmleitwerk durch eine inten die insgesamt mit VG bezeichnet sind. Sprunginformation angegeben wurde, daß ein Sprur
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nach Einholung externer Sprunginformationen aus- nen sogar auch interne unbedingte und interne im zuführen ist, wobei die externen Sprunginformationen Zuge der Programmabwicklung durch das Informaerst bestimmen, welcher Zweig der Verzweigung auf tionsverarbeitungswerk IW erarbeitete bedingte Grund des Sprungbefehles bei der weiteren Abwick- Sprunginformationen mitgewirkt haben,
lung des Programms zu benutzen ist. Hierzu kann 5 Ein Sprungbefehl, wie er vorstehend behandelt z.B. zunächst die betreffende interne Sprunginforma- wurde, ist z.B. im Zusammenhang mit der Ausgabe tion einem der Zwischenspeicher r mit Hilfe eines einer Information an eine externe Einrichtung von Befehlswortes über den Adressendecoder AD und Bedeutung, die durch die programmgesteuerte Dadem Operationsdecoder OD zugeführt werden. Diese tenverarbeitungsanlage bedient wird. Die an die ex-Information bleibt dort zunächst gespeichert. Dabei io terne Einrichtung zu liefernde Information kann beisteht sie zugleich beim Sprungschaltnetz SN aus. spielsweise einen Steuerbefehl darstellen, der innerWenn dann während der weiteren Programmabwick- halb der externen Einrichtung auszuführen ist. Für lung ζ. B. eine externe Information eintrifft, die die Lieferung dieses Steuerbefehles wird dann eine unter Mitwirkung eines Zwischenregisters und des interne unbedingte Sprunginformation in der bereits Operandenregisters OR 1 zum Adressendecoder AD 15 beschriebenen Weise an einen der Zwischenspeiweitergegeben wild, so kann sie als Sprunginforma- cherr geliefert. Es ist dann als externe Spruncinfortion mit einer bereits gespeicherten internen Informa- mation von der externen Einrichtung eine Quittungstion zur Lieferung eines Sprungbefehles zusammen- information zu erwarten, die angibt, daß der Steuerwirken. Dies ist der Fall, wenn sie sich über eine zum befehl ausgeführt worden ist. Trifft diese externe Sprungschaltnetz SN hinführende Leitung auswirkt, 20 Sprunginformation ein, wie erwartet, so kann auf die solche mit λ- bezeichnete Stellen verbindet, daß Grund des Sprungbefehles derjenige Zweig der Versie die Lieferung des Sprungbefehles veranlaßt, die zweigung benutzt werden, der keine Wiederholung durch die bereits gespeicherte interne Sprunginfor- des Steuerbefehles vorsieht. Trifft diese externe mation vorbereitet ist. Es kann an Stelle oder außer Sprunginformation dagegen nicht ein, so bleibt der der gespeicherten internen Sprunginformation auch 25 Sprungbefehl aus, und es wird ein anderer Zweig der eine externe Sprunginformation anstehen, die über Verzweigung benutzt, der eine Wiederholung des eine der Eingabeleitungen w geliefert wird. Diese Steuerbefehles veranlaßt. Bei einem weiteren"Auskann auch in der vorgeschriebenen Weise zur Liefe- bleiben der externen Sprunginformation kann beirung eines Sprungbefehls beitragen, wobei eine wei- spielsweise vorgesehen werden, daß ein Zweig des tere Information über den Decoder AD mitwirkt. Die 30 Programms benutzt wird, in dem Befehle für ein über den Adressendecoder AD mitwirkende Infor- Sonderprogramm zur Überprüfung von Einrichtunmation kann auch eine interne Information sein, also gen enthalten sind, die an der Lieferung des Steuerz. B. allein aus dem Programmleitwerk PW stammen. befehles beteiligt waren, um einen gegebenenfalls Wie Sprunginformationen innerhalb des Sprungschall- aufgetretenen Fehler zu finden. Offensichtlich ibt die netzes SN zusammenwirken, wird noch an Hand 35 vorstehend beschriebene Technik, auszuführende von Beispielen näher erläutert werden. Sprungbefehle zu liefern, bei Real-Zeit-Anlagen ver-
Es wird auf Grund der vorstehend beschriebenen wendbar, die unterschiedliche externe Einrichtungen Vorgänge gegebenenfalls vom Sprungschaltnetz SN bedienen, also z. B. auch bei solchen, die für die Abein Sprungbefehl über die Leitung 13 geliefert, wel- wicklung \on Vermittlungsvorgängen in eine Ferncher einen Sprung in den dafür vorgesehenen Zweig 40 spredncmiiulung dienen. In einer Fernsprechverder Verzweigung veranlaßt. Bleibt dieser Sprungbe- mittlung sind nämlich bei der Herstellung von Verfehl aus, so wird der andere Zweig der Verzweigung bindungen zwischen Teilnehmcrstellen Steuerbefehle benutzt. Mit Hilfe eines weiteren Befehiswones kann /ur Durchschaltung von Koppclpunktkontaktcn im die interne Sprunginformalion im benutzten Zwi- zugehörigen Koppelfeld zu liefern, an die sich vielschenspeicher r wieder gelöscht werden. 45 fach Quittungen anzuschließen haben, die die voll-
AIs Eingabeleitungen können in diesem Zusam- zogene Durchschaltung des Verbindungsweges mel-
menhang die Leitungen erwirken, über die externe den.
Informationen dem Zwischenregister R 2 oder R 3 Ein anderes Beispiel für die Lieferung eines auszuzugeführt werden, weiche dort zwischengespeichert führenden Sprungbefehles während der Abwicklung werden. Mit Hilfe des Programmleitwerkes PW oder 50 von Vermittlungsvorgängen in einer Fernsprechverunter Mitwirkung des Informationsverarbeitungswer- mittlung ergibt sich, wenn mehrere Stellen der Fernkes IW können dann diese Zwischenregister im Zuge Sprechvermittlung auf das Vorhandensein eines beder Programmabwicklung abgefragt werden, eine stimmten Betriebszustandes abzufragen sind. Die Bezwischengespeicherte Information ausgeben, die triebszustände dieser Stellen werden über Eingabeleidann auch beispielsweise unter Durchführung eines 55 tungen gemeldet, die z. B. über Zwi sch en register füh-Verglciches mit einer anderen im Informationsverar- ren, in denen dann also die in Frage kommenden Bebeitungswerk Jw anstehenden Information zur Eiar- triebszustände in Form externer Informationen zwi beitung einer Sprunginformation ausgenutzt werden schengespeichert sind. Mit Hilfe einer im Operan kann. Dieser Vergleich kann dabei in einer Einrich- denregister OR 1 stehenden Grundadresse, die den tung stattfinden, die zu den für die Tnformationsver- 60 für die Aufnahme eines Adressenteiles vorgesehenei arbeitung dienenden Einrichtungen VG gehört. Die Teil AT des Befehlsregisters und von dort der dabei gelieferte Sprunginformalion wird dann über Adressendecoder AD zugeführt wird und mit Hilf* eine der von den Einrichtungen VG zum Sprung- eines gleichzeitig sich im Befehlsrej-jster befindlich« schaltneu SN führenden Leitung dorthin ''übertragen Operationsteils, der über den Operatfonsdecoder Ot und wirkt dazu mit, die Lieferung eines Sprungbefehl- 65 ausgenutzt wird, wird dann das erste in Frage korn les zu bestimmen. Auch in diesem Falle können zur mende Zwischenregister, beispielsweise das Zwi Lieferung des Sprungbefehles interne und externe schenregister R 2, abgefragt, so daß die dort gespei Sprunginformationen verknüpft worden sein. Es kön- cherte externe Information einer der Einrichtungei
VG zugeführt werden kann, damit sie auf ihre Eigen- bedingungen auf das Sprungschaltnetz SN auswirken, art geprüft wird. Je nach deren Eigenart wird dann Hierzu werden die Sprunginformationen zweckmävon der betreffenden der Einrichtungen VG dem ßigerweise jeweils in Form eines einzelnen auf einer Sprungschaltnetz eine Information geliefert, die zur Leitung auftretenden Binärzeichen dem Sprung-Auslösung des Sprungbefehles geeignet ist oder dazu 5 schaltnetz SN zugeführt. Werden sie von den Einrichnicht geeignet ist. Im letzteren Fall wird in an sich tungen VG geliefert, so ist ihnen beispielsweise als bekannter Weise mit Hilfe eines Indexregisters die Sprungbedingung ein Vergleich zweier Informationen vorher benutzte Grundadresse um eine Einheit ver- oder eine Überprüfung einer Information nach einem ändert, so daß eine Adresse entsteht, mit der in der bestimmten Kriterium zugeordnet. Bei der Verknüpvorher beschriebenen Weise das nächste in Frage io fung von Sprunginformationen im Sprungschaltnetz kommende Zwischenregister, beispielsweise das Zwi- SN kann auch mitbestimmt werden, ob ein Sprung schenregister R 3, abgefragt werden kann, welches bei dem einen oder dem anderen binären Wert des darauf die dort zwischengespeicherte externe Infor- einer Sprungbedingung zugeordneten Binärzeichens mation der vorher benutzten Einrichtungen unter den ausgeführt wird. Dieses Kriterium wird im folgenden Einrichtungen VG zuführt. Auch in diesem Falle 15 ebenfalls als eine Sprungbedingung aufgefaßt. Sie wird entweder an das Sprungschaltnetz SN eine den kann in Form eines Binärzeichens mit Hilfe eines BeSprung auslösende Information geliefert, oder es wird fehlswortes über den Operationsdecoder OD und eine derartige Information nicht geliefert. Im letzteren über eine von dort zum Sprungschaltnetz SN führen-FaIl wird die bereits veränderte Grundadresse in der de Leitung zugeführt werden. Durch die Verknüpbeschriebenen Weise weiter verändert, was zur Ab- 20 fung von Sprunginformationen kann auch bestimmt frage eines weiteren Zwischenregisters führt. Alle werden, welche der Sprunginformationen bestimmendiese Vorgänge wiederholen sich, bis entweder eine den vorgesehenen Sprungbedingungen für die Ausden fraglichen Betriebszustand aufweisende Stelle führung bzw. Unterlassung des Sprunges maßgebend auf Grund der von ihr gelieferten externen Informa- ist. Hierzu kann eine im für die Aufnahme von tion gefunden ist oder bis alle Zwischenregister abge- 25 Adressenteilen vorgesehenen Teil A T des Befehlsrefragt worden sind, ohne daß eine in Frage korn- gisters OT-AT stehende Adresse ausgenutzt werden, mende Stelle gefunden wurde. Im ersteren Fall wird die sich über den Adressendecoder AD und über ein Sprungbefehl geliefert, der ein weiteres Abfragen eine zum Sprungschaltnetz SN führende Leitung ausvon Zwischenregistern beendet und veranlaßt, daß wirkt. Ein Beispiel für die hierbei anzuwendende ein Zweig des Programms benutzt wird, der dann 30 Technik wird im einzelnen noch beschrieben werden, andere Befehlswörter enthält, mit deren Hilfe bei- Dabei werden die sich über den Adressendecodei spielsweise die gefundene Stelle mit dem fraglichen A D auswirkenden Informationen als Sprungbedingun-Betriebszustand individuell bedient wird. Wird eine gen in Form von Adressen aufgefaßt. Bei den vorstesolche Stelle nicht gefunden, so wird der Sprungbe- hend erläuterten Betriebsbeispielen hat sich auch gefehl nicht geliefert, und es wird kein Sprung ausge- 35 zeigt, daß durch die Verknüpfung von Sprunginforführt. Falls ein Sprungbefehl geliefen wurde, so gibt mationen bestimmt werden kann, bei welcher" Stelle die zu diesem Zeitpunkt im Operandenregister OR 1 in der Abwicklung des Programms ein bevorstehensich befindliche Adresse zugleich an, welche Stelle zu der Sprung ausgeführt oder unterlassen wird. Alle bedienen ist. Wenn statt verschiedener zu bedienen- diese durch die Verknüpfung von Sprunginformatioder Steilen mit Hilfe solcher Adressen verschiedene 40 nen auftretenden Effekte lassen sich auch erzielen, in Frage kommende Sprungbedingungen berücksich- wenn die erfindungsgemäße programmgesteuerte Datigt werden, so gibt die Adresse dann an, welche tenverarbeitungsanlage als Real-Zeit-Anlage den Be-Sprungbedingung zur Lieferung des Sprungbefehls trieb einer weiteren Anlage steuert und wenn dabei beigetragen hat. über die vorgesehenen Eingabeleitungen Sprungin-
Die Stellen, deren Betriebsbedingungen in der vor- 45 formationen eintreffen, die den Zustand der weiteren
stehend beschriebenen Weise abgefragt wurden, kön- Anlage betreffen bzw. die über diese zugeführt wer
nen z. B. eine Gruppe von Teilnehmerstellen sein, den.
unter denen eine zu finden ist, die gerade eine Ver- An Hand der F i g. 2 ist unter anderem gezeigt, w«
bindung anfordert. Es kann sich dabei aber auch um das Sprungschaltnetz SN im einzelnen beispielsweis«
eine Gruppe von Wegestücken handeln, die inner- 50 aufgebaut werden kann. Das gezeigte Sprungschalt
halb einer Koppelstufe des Koppelfeldes für einen netz enthält auszuführenden Sprungbefehlen indivi
Verbindungsweg zwischen zwei Teilnehmerstellen in duell zugeordnete Verknüpfungsglieder, die nacr
Frage kommen und von denen eine zu suchen ist, die dem Auftreten von Befehlswörtern für Verzweigun
für diesen Verbindungsweg tatsächlich verfügbar ist. gen während der Programmabwicklung fallweise zui
Offensichtlich können aber auch zusammengehö- 55 Lieferung von Sprungbefehle darstellenden Verknüp
rcnde Stellen einer ganz anderen externen Einrich- fungsergebnissen abgefragt werden, welche die Aus-
rung in dieser Weise überprüft werden. führung von Sprüngen bestimmen. Jedes Verknüp
Wie aus dem vorstehend beschriebenen Betriebs- fungsglied weist dabei ein Paar von UND-Glieden
beispiel für eine programmgesteuerte Datenverarbei- mit je drei Eingängen auf. So stellen die UND-Glie
tungsanlage, die gemäß der Erfindung ausgestaltet 60 der U 11 und i/12 ein Verknüpfungsglied dar
ist. hervorgeht, sind über ihre Eingabeleitungen ein- ebenso die UND-Glieder 1/21 und U 21 usw. Jede!
treffende externe Informationen über den Betriebszu- Paar von UND-Gliedern kann über eine individuel't
stand des Koppelfeldes und über den Betriebszustand mit χ bezeichnete Leitung mit Hilfe einer iin Befehls-
von Teilnehmerstellen einer durch sie bedienten register sich befindlichen Adresse unter Mnwirkunj
Fernsprechvermittlung als Sprunginformationen aus- 65 des Adressendecoders AD abgefragt werden. Gege
nutzbar. Mit Hilfe dieser und der anderen im Zusam- benenfalls wird dann von den zusammengefaßter
menhan£ mit Bctriebsbeispielen erläuterten Sprung- Ausgängen der zu einem Verknüpfungsglied gehö
informationen V.önnen sich unterschiedliche Sprung- renden beiden UND-Glieder ein Binärzeichen gelie·
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fert, welches als Sprungbefehl die Ausführung eines registers OT-AT verbunden sind, in dem fallweise Sprunges bestimmt, wenn es den einen binären Wert der Adressenteil eines Befehlswortes ansteht. Dahat, dagegen die Unterlassung des Sprunges be- durch wird zustande gebracht, daß die bei einer Verstimmt, wenn es den anderen binären Wert hat. Die knüpfung von Sprunginformationen berücksichtigte Ausgänge aller UND-Glieder sind über das 5 Adresse eines Paares von UND-Gliedern durch den ODER-Glied M an die zum Befehlsspeicher führende Adressenteil eines Befehlswortes dargestellt wird. Leitung 13 angeschlossen. Ein Eingang des ODER- Wird dieser Adressenteil vom Befehlsspeicher BS geGliedes M ist auch an einen Ausgang einer der Ein- liefert, so stellt sie eine interne Sprunginformation richtungen VG angeschlossen, welche in der F i g. 2 dar, die bestimmt, welche andere Sprunginformation mit C bezeichnet ist. Es ist daher auch vorgesehen, io bei der Verknüpfung mit zu berücksichtigen ist, die daß ein Sprungbefehl durch ein anderes Verknüp- einer der vorgesehenen Sprungbedingungen zugeordfungsglied geliefert werden kann. net ist. Diese mit zu berücksichtigenden Sprunginfor-
Die UND-Glieder, die paarweise ein Verknüp- mationen werden nämlich über jeweils individuell zu fungsglied bilden, haben jeweils drei Eingänge, wie einem Paar von UND-Gliedern hinführende Leitunbereits erwähnt. Die beiden ersten Eingänge der zu 15 gen übertragen, wie bereits erläutert wurde. Bei der einem Paar gehörenden UND-Glieder sind gemein- bei der Verknüpfung mit berücksichtigten Sprunginsam an einer der Adresse des Paares zugeordneten formation kann es sich dabei um eine externe oder Leitung λ: angeschlossen, wie ebenfalls bereits er- um eine weitere interne Sprunginformation handeln, wähnt wurde. Die beiden zweiten Eingänge der zu Eine externe Sprunginformation wird beispielsweise einem Paar gehörenden UND-Glieder sind unter 20 über die Leitung w zu dem Paar von UND-Gliedern Vorschaltung eines Nichtgliedes vor einem der bei- t/51 bis U52 übertragen, eine weitere interne Sprungden Eingänge gemeinsam an eine interne oder an information wird z. B. vom Zwischenspeicher r zu eine externe Sprunginformationen übertragende Lei- dem Paar von UND-Gliedern U 61 bis U 62 übertratung angeschlossen. Die NICHT-Glieder sind den gen.
UND-Gliedern U11... U 62 vorgeschaltet und dort 25 Die bei einer Verknüpfung von Sprunginformatiojeweils dadurch angedeutet, daß der betreffende Ein- nen zu berücksichtigende Adresse eines Paares von gang mit einem auffallenden Punkt versehen ist. In- UND-Gliedern kann auch durch eine Information terne Sprunginformationen werden über Leitungen dargestellt werden, die im Zuge der Programmabübertragen, die von den Zwischenspeichern r zu den wicklung unter Mitwirkung des Informationsverar-UND-Gliedern hinführen. Interne Sprunginformatio- 30 beitungswerkes erarbeitet wurde. Sie ist hierzu dem nen können auch über die Leitungen übertragen wer- Adressendecoder AD beispielsweise vom Operanden, die von dem 1-Addierer l/i und von den Prüf- denregister OR 1 her weiterzugeben. Um dies zu erg!iedernlv6 und 2v6 zu UND-Gliedern hinführen. möglichen, ist der Adressendecoder AD zusätzlich Die über diese Leitungen übertragenen Sprunginfor- über eine Schaltsielle y mit dem Operandenregister mationen können aber auch dadurch entstanden sein, 35 OR 1 des Informationsverarbeitungswerkes über die daß bei ihrem Zustandekommen sowohl interne In- Leitung/21 verbunden. Die Übertragung einer derformationen als auch externe Informationen zusam- artigen Adresse wird durch den Operationsteil eines mengewirkt haben, wobei das Informationsverarbei- Befehlswortes veranlaßt, der über den Operationsdctungswerk JW mitgewirkt hat. Externe Sprunginfor- coder OD die Durchschaltung der erwähnten Schaltmationen werden in der Regel von den vom Informa- 40 stelle y veranlaßt. Die im Zuge der Programmabtionsdecoder D zu den UND-Gliedern hinführenden wicklung unter Mitwirkung des Informationsverar-LeitungenP übertragen. Externe Informationen wer- beitungswerkes IW erarbeitete Adresse kann sich den auch über die mit Hilfe des Hinweiszeichens w auch auf Grund externer Informationen ergeben, die bezeichneten Leitungen übertragen, die von einer an- vorher von einem der Zwischenregister R 2 oder R 3 deren Anlage zur programmgesteuerten Datenverar- 45 abgefragt wurden. Ein derartiger Betriebsfall wurde beitungsanlage herführen. Die dritten Eingänge der bereits im Zusammenhang mit der Erläuterung der in mit NICHT-Gliedern verbundenen UND-Glieder F i g. 1 gezeigten Datenverarbeitungsanlage beschriesind hier noch an eine mit y bezeichnete Steuerlei- ben. Die vom Operandenregister OR 1 zunächst getung angeschlossen, über die bestimmbar ist, daß ein lieferte Adresse kann auch in diesem Zusammenhang Sprung nur ausgeführt wird, wenn Sprangbedingun- 50 über die Leitung 122 dem zur Aufnahme eines gen zugeordnete Binärzeichen den betreffenden einen Adressenteils eines Befehlswortes vorgesehenen Teil binären Wert haben. Die dritten Eingänge der nicht des Befehlsregisters OT-AT zugeführt werden, um mit NICHT-Gliedern verbundenen UND-Glieder zusätzliche Effekte, nämlich die Ausnutzung eines sind an eine andere mit y bezeichnete Steuerleitung Indexregisters, zu ermöglichen. Die bei der Verknüpangeschlossen, über die bestimmbar ist, daß ein 55 fung mitberücksichtigte Sprunginformation kann Sprung nur ausgeführt wird, wenn die Sprungbedin- eine weitere externe oder eine interne Sprunginforgungen zugeordneten Binärzeichen den anderen binä- mation sein. Das Sprungschaltnetz kann daher also ren Wert haben. Um die Ausführung des Sprunges zu nicht nur zur Verknüpfung externer und interner, veranlassen, wird hierzu jeweils über die betreffende sondern auch zur Verknüpfung externer und zui mity bezeichnete Leitung ebenfalls ein Binärzeichen 60 Verknüpfung interner Sprunginformationen ausgemit dem einen binären Wert zugeführt, das über den nutzt werden. In jedem Fall kann auch zugleich be-Operalionsdecoder OD mit Hilfe des Operationstei- stimmt werden, an welcher Stelle ir der Abwicklung les des gerade im Befehlsregister stehenden Befehls- des Programms ein bevorstehend« Sprung ausgewortes geliefert wird. führt wird. Hierzu wird beispielsweise der Zeitpunkt
Die Adressen von Paaren von UND-Gliedern zu- 65 zu dem die als Adresse dienende Information von geordneten Leitungen χ führen zum Adressendecoder Operandenregister zum Adressendecoder weitergege
AD, dessen Eingänge seinerseits mit demjenigen Teil ben wird, ausgenutzt. Er kann unmittelbar oder mit
des zum Programmleitwerk PW gehörenden Befehls- lelbar die Stelle, an der der Sprung ausgeführt wird
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bestimmen. Die Ausfühaing des Sprunges wird dabei registers verändert worden ist, einem Vergleich mit z.B. dadurch, daß einem der Zwischenspeicherr vor- einer beispielsweise im Operandenregister OÄ2 Steher eine Sprunginfbrmation zugeführt wird, vorberei- henden Information unterzogen werden kann. Dieser tet. Vorgang ist bereits bei einem der eingehend erwähn-In der F i g. 2 sind im einzelnen verschiedene Ein- 5 ten Betriebsbeispiele benutzt worden. Dadurch, daß richtungen zur Informationsverarbeitung gezeigt, von auch der 1-Addierer an die Leitung Zl angeschlossen denen bereits einige erwähnt wurden, nämlich der ist, kann dieser wie ein Indexregister zur Verände-1-Addierer 1A, die Prüfglieder 1 ν 6 sowie der Infor- rung einer Adresse ausgenutzt werden,
mationsdecoder D. Der 1-Addierer dient zur Verän- Zu den internen Sprungfunktionen gehören unbederung einer in einem Operandenregister anstehen- w dingte Sprunginformationen, z. B. solche, die mittels den Information im Sinne der Addierung einer 1. Aufrufs eines Befehlswortes im Befehlsspeicher über Das .Prüfglied 1 ν6 dient zur Vollständigkeitsprüfung den Teil AT des Befehlsregisters geliefert werden, einer aus 6 Binärzeichen bestehenden Information, Interne bedingte Sprunginformationen können in wobei geprüft wird, daß mindestens ein Binärzeichen verschiedener Weise durch das Informationsverarbeiden einen vorgegebenen binären Wert hat. Das Prüf- 15 tungswerk IW erarbeitet werden. Hierzu werden z. B. glied Iv6 dient zur Mehrdeutigkeitsprüfung einer als Sprungbedingung mittels des VergleichsgliedesC solchen Information, wobei eine Meldung erfolgt, Informationen verglichen, die im Zuge der Programmwenn mehr als eins der zugehörigen Binärzeichen abwicklung in zwei Operandenregistern des Inforden erwähnten einen binären Wert aufweist. Der In- mationsverarbeitungswerkes JW auftreten. Dabei formationsdecoder D dient zur Umsetzung einer der 20 kann die ein1; der beiden zu vergleichenden Informaerwähnten Informationen in eine Form mit dem tionen ein zwischengespeichertes früheres Ergebnis Code 1 von in. Außer diesen Einrichtungen ist noch" einer Informationsverarbeitung sein. Die eine der das NICHT-Glied N vorhanden, das Verschiebungs- beiden zu vergleichenden Informationen kann aber glied S, das Vergleichsglied C, das UND-Glied U und auch vorher von einer gesteuerten weiteren Anlage das ODER-Glied O. Die Eingänge all dieser Einrich- 25 geliefert worden und bis zum Vergleich zwischengetungen zur Informationsverarbeitung sind in unter- speichert sein. Die schließlich erarbeitete Sprunginschiedlicher Weise, wie sie ihrem jeweiligen Verwen- formation beruht in diesem Fall sowohl auf internen dungszweck entspricht, an die Ausgänge der Operan- als auch auf externen Informationen. Bedingte denregister OR 1 und OR 2 angeschlossen. Der In- Sprunginformationen können auch dadurch erarbeiformationsdecoderD ist jedoch an das zusätzliche 30 tet werden, indem als Sprungbedingung lnformatio-Operandenregister OR 3 angeschlossen, das zur Auf- nen aus η Binärzeichen, die im Zuge der Programmnahme von externen Sprunginformationen dient. Die abwicklung in einem Operandenregister des Infor-Einrichtungen C, U und IA sind außerdem noch di- mationsverarbeitungswerkes auftreten, auf Einhalrekt über die Leitung /1 an den Teil A T des Befehls- tung des Codes λ-νοη-η überprüft werden, wobei .v-;t registers OT-AT angeschlossen, damit auch eine ur- 35 vorgegeben ist.
sprünglich vom Operandenregister OR 1 gelieferte Beispiele dafür wurden bereits an Hand der Prüf-
Grundadresse, die inzwischen mit Hilfe eines Index- glieder 1 ν 6 und 2 ν 6 erläutert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (24)

Patentansprüche:
1. Programmgesteuerte Datenverarbeitungsanlage, die jeweils ein Programm abwickelt, in dem durch Sprungbefehle veranlaßbare Verzweigungen vorgesehen sind — insbesondere für die Abwicklung von Vermittlungsvorgängen in einer Fernsprechvermittlung —, dadurch gekennzeichnet, daß die auszuführenden Sprungbefehle mittels eines Sprungschaltnetzes (SN) geliefert werden, in dem hierzu interne unbedingte bzw. interne im Zuge der Programmabwicklung erarbeitete bedingte Sprunginformationen mit zusätzlichen externen Sprunginformationen verknüpft werden, die während der Programmabwicklung über Eingabeleitungen (w) bei der Anlage eintreffen.
2. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 1, die als Real-Zeit-Anlage den Betrieb einer weiteren Anlage steuert, dadurch gekennzeichnet, daß über ihre Eingabeleitungen (w) Sprunginformationen eintreffen, die den Zustand der weiteren Anlage betreffen bzw. die über diese zugeführt werden.
3. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 2, die eine Fernsprechvermittlung steuert, dadurch gekennzeichnet, daß über ihre Eingabcleitungen (tv) als Sprunginformationen Informationen über den Betriebszustand des Koppclfeldes und über den Betriebszustand von Teilnehmerschaltungen eintreffen.
4. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verknüpfung von Sprunginformationen bestimmt wird, welche der Sprunginforniationen bestimmenden vorgesehenen Sprungbedingungen für die Ausführung bzw. Unterlassung des Sprunges maßgebend ist.
5. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Sprungbedingung jeweils individuell mittels eines einzelnen auf einer Leitung als Sprunginformation auftretenden Binärzeichens auf das Sprungschaltnetz (STV) auswirkt.
6. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verknüpfung von Sprunginformationen mitbestimmt wird, ob ein Sprung bei dem einen oder dem anderen binären Wert des einer Sprungbedingung zugeordneten Binärzeichens ausgeführt wird.
7. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verknüpfung von Sprunginformationen bestimmt wird, bei welcher Stelle in der Abwicklung des Programms ein bevorstehender Sprung ausgeführt oder unterlassen wird.
8. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sprungschaltnetz (SN) auszuführenden Sprungbefehlen individuell zugeordnete Verknüpfungsglieder (UU1 1UU, Uli/ U 22 ... U61/62) enthält, die nach dem Auftreten von Befehlswörtern für Verzweigungen während der Programmabwicklung fallweise zur Lieferung von Sprungbefehle darstellenden Verknüpfungsergebnissen abgefragt werden, welche die Ausführung von Sprüngen bestimmen.
9. Datenverarbeitungsanlage nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verknüpfungsglied jeweils ein Paar von UND-Gliedern (z.B. U11, U12) mit je drei Eingängen aufweist, daß
a) die beiden ersten Eingänge der zu einem Paar gehörenden UND-Glieder gemeinsam an eine der Adresse des Paares zugeordneten Leitung (x) angeschlossen sind, daß
b) die beiden zweiten Eingänge der zu einem Paar gehörenden UND-Glieder unter Vorschaltung eines NICHT-Gliedes vor einen der beiden Eingänge gemeinsam an eine interne oder externe Sprunginformationen übertragende Leitung (Zr, w) angeschlossen sind und daß
c) die dritten Eingänge der mit NICHT-Gliedern verbundenen UND-Glieder (z.B. U12) an eine Steuerleitung (y) angeschlossen sind, über die bestimmbar ist, daß ein Sprung nur ausgeführt wird, wenn Sprungbedingungen zugeordnete Binärzeichen den betreffenden einen binären Wert haben, daß dagegen die dritten Eingänge der nicht mit NICHT-Gliedern verbundenen UND-Glieder (z.B. i/11) an eine andere Steuerleitung (y) angeschlossen sind, über die bestimmbar ist, daß ein Sprung nur ausgeführt wird, wenn die Sprungbedingungen zugeordneten Binärzeichen den anderen binären Wert haben.
10. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Adressen von Paaren von UND-Gliedern (z. B. UIVU12) zugeordnete Leitungen (x) zu einem Adressendecoder (AD) führen, dessen Eingänge mit dem Teil (AT) des zum Programmleitwerk (PW) gehörenden Befehlsregisters verbunden sind, in dem fallweise der Adressenteil eines Befehlswortes ansteht.
11. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die bei einer Verknüpfung von Sprunginformationen berücksichtigte Adresse eines Paares von UND-Gliedern (z.B. 17 11'U 12) durch den Adressenteil eines Befehlswortes dargestellt wird.
12. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei der Verknüpfung mitberücksichtigte Sprunginformation eine externe oder eine weitere interne Sprunginformation ist.
13. Datenverarbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Adressendecoder (AD) zusätzlich über eine Schallstelle (y) mit einem Operandenregister (OR 1) des Informationsverarbeitungswerkes (JW) verbunden ist und daß die bei einer Verknüpfung von Sprunginformationen berücksichtigte Adresse eines Paares von UND-Gliedern (z.B. UWIU 12) durch eine Information dargestellt wird, die im Zuge der Programmabwicklung unter Mitwirkung des Informationsverarbeitungswerkes erarbeitet wurde und dem Adressendecoder (AD) über das Operandenregister (ORi) weitergegeben wird.
14. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Information darstellende Adresse unter Berücksichtigung von externen Sprunginformationen er-
arbeitet wurde, die über Eingabeleitungen (w) fallweise zugeführt werden.
15. Datenverarbeitungsaitlage nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine bei der Verknüpfung mitberücksichtigte Sprunginfor- S mation eine weitere externe oder eine interne Sprunginformation ist.
16. Datenverarbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Zeitpunkt, zu dem die als Adresse dienende Information vom Operandenregister (OR 1) zum Adressendecoder (AD) weitergegeben wird, bestimmt wird, an welcher Stelle in der Abwicklung des Programms ein bevorstehender Sprung ausgeführt wird.
17. Datenverarbeitungsanlage nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerleitungen (y) an die dritten Eingänge der UND-Glieder (z. B. t/11, t/12) angeschlossen sind, mit einem Operationsdecoder (OD) verbunden sind, dessen Eingänge mit dem Teil (OT) des zum Programmleitwerk (PW) gehörenden Befehlsregisters verbunden sind, in dem fallweise der Operationsteil eines Befehlswortes ansteht.
18. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß interne bedingte Sprunginformationen erarbeitet werden, indem als Sprungbedingung Informationen aus /1 Binärzeichen, die im Zuge der Programmabwicklung in einem Operandenregister (z. B. OR 1) des Informationsverarbeilungswerkes (IW) auftreten, auf Einhaltung des Codes .v-von-« überprüft werden, wobei x-n vorgegeben ist.
19. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß interne bedingte Sprunginformationen erarbeitet werden, indem als Sprungbedingung Informationen verglichen werden, die im Zuge der Programmabwicklung in zwei Operandenregister (ORi, OR 2) des Informationsverarbeilungswerkes (IW) auftreten.
20. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden zu vergleichenden Informationen ein zwischengespeichertes früheres Informationsverarbeilungsergebnis ist.
21. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden zu vergleichenden Informationen vorher von einer gesteuerten weiteren Anlage geliefert wurde und bis zum Vergleich zwischengespeichert war.
22. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sprungschaltnetz (.SW) internen unbedingten Sprunginformationen individuell zugeordnete Zwischenspeicher (r) vorgeschaltet sind, die derartige Sprunginformationen bis zum Zeitpunkt ihrer Verknüpfung mit zu erwartenden zusätzlichen Sprunginformationen zwischenspeichern.
23. Datenverarbeitungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Eingabeleitungen (/;·) für externe Sprunginformationen vorgesehen sind, die über Zwischenregister (R 2, R 3) zur Zwischenspeicherung von Sprunginformationen führen; die im Zuge der Programmabwicklung unter Mitwirkung des Informationsverarbeitungswerkes (IW) abgefragt werden.
24. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß zwischengespeicherte Sprunginformationen mittels eines Informationsdecoders (D) ausgenutzt werden, von dessen Ausgängen individuell Eingabeleitungen (p) zum Sprungschaltnetz (SN) weiterführen.
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