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DE1914273A1 - Bildzeichentraeger,dessen Zeichen durch Druck auf eine Unterlage uebertragbar sind und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Bildzeichentraeger,dessen Zeichen durch Druck auf eine Unterlage uebertragbar sind und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE1914273A1
DE1914273A1 DE19691914273 DE1914273A DE1914273A1 DE 1914273 A1 DE1914273 A1 DE 1914273A1 DE 19691914273 DE19691914273 DE 19691914273 DE 1914273 A DE1914273 A DE 1914273A DE 1914273 A1 DE1914273 A1 DE 1914273A1
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DE
Germany
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adhesive
carrier
layer
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volatile component
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DE19691914273
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DE1914273C3 (de
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Inventor
Piron Jean Gustave Jules
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIRON JEAN GUSTAVE JULES
Original Assignee
PIRON JEAN GUSTAVE JULES
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Publication date
Application filed by PIRON JEAN GUSTAVE JULES filed Critical PIRON JEAN GUSTAVE JULES
Publication of DE1914273A1 publication Critical patent/DE1914273A1/de
Publication of DE1914273B2 publication Critical patent/DE1914273B2/de
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Publication of DE1914273C3 publication Critical patent/DE1914273C3/de
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M3/00Printing processes to produce particular kinds of printed work, e.g. patterns
    • B41M3/12Transfer pictures or the like, e.g. decalcomanias
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/16Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects for applying transfer pictures or the like
    • B44C1/165Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects for applying transfer pictures or the like for decalcomanias; sheet material therefor
    • B44C1/17Dry transfer
    • B44C1/1733Decalcomanias applied under pressure only, e.g. provided with a pressure sensitive adhesive
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Description

Belgien
betreffend
Bildzeichenträger, dessen Zeichen durch Druck auf eine Unterlage übertragbar sind und Verfahren zu dessen Herstellung
Die Erfindung betrifft einen Bildzeichenträger, mit dessen Hilfe sich mit Druckfarbe versehene Schrift- und Bildzeichen trocken auf eine die zeichenaufnehmende Unterlage übertragen lassen. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bildzeichenträgers.
In der vorliegenden Beschreibung werden unter dem Begriff "mit Druckfarbe versehene Schrift- und Bildzeichen11 alle graphischen Symbole verstanden, z.B. Zeichnungen, Buchstaben, Ziffern oder Satzzeichen, die auf einen Träger aufgedruckt oder auf andere Weise aufgebracht werden.
Bildzeichenträger dieser Art sind bereits bekannt. Sie umfassen die bildzeichentragende Folie sowie eine Schicht aus einem druckempfindlichen Kleber, der gleichzeitig die bildzeichentragenden und die bMzeichenfreien Bereiche der Folie bedeckt.
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So gibt es z.B. Bildzeichenträger für Trockenabzlehverfahren mit stark haftenden Klebern, vrie sie z.B. bei der Herstellung von Klebebändern verwendet uerclen. Als Trockenabziehverfaliren v/erden hierbei Verfahren bezeichnet, bei welchen die Druckfarbe auf eine Unterlage übertragen wird, ohne daß bei der Übertragung ein Lösungsmittel mitwirkt.
Derartige Bildseichenträger bieten den Vorteil, daß sie eine sehr' gute Haftung zwischen den Bild- und Sehriftzeichen und der diese Symbole aufnehmenden Unterlage bewirken. Ihr Nachteil liegt aber darin, da<3 wegen des starken Haftvermögens der verwendeten Klebstoffe der Bildzeichenträger nur aohwer auf der Unterlage gleitet und daher schlecht in die exakte Lage gebracht werden kann.· Außerdem besteht vielfach die Gefahr, daß sich die Druckfarbe unbeabsichtigt ablöst und an einer unerwünschten Stelle auf der Unterlage haften bleibt. * ··
Es sind weiterhin Bildzeiohentröger für Trockenabziehverfahren bekannt, bei welchen der Kleber beim Berühren nur wenig haftet. Diese Art Kleber besteht im allgemeinen aus Wachs oder waohsartigen Stoffen, die reit druckempfindlichen Klebern vermischt sind und die das 01elten und leichte Justieren des BUdseiohentragers auf der infornatlonaaufnehmenden Unterlag· ereögl ionen. Die Haftkraft dieser Kleber 1st Jedoch duroh die Wirkung des waohsartigen Matrial· verringert.
Die Erfindung betrifft nun einen Bildzeichenträger für Trookenabziehverfahrenj auch Durchrelbefolie oder Anreibefolie genannt, der die Vorteile der bekannten 31ldzeichenträger bietet ohne deren Nachteile aufzuweisen, d.h. er gleitet leicht auf djsr die Bild- und Schriftzeichen'-' auf nehmenden Unterlage und IKBt sich auf dieser leicht in die erwünschte Stellung bringen, ohne daß die Klebeigenschaften und das Klebvermögen des druckempfindlichen Klebers vermindert sind.
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Um dieses Ziel zu erreichen, weist die Klebschicht einer erfinditngsgenäßen Durchreibe- oder Anreibefolie in ihrer freien, d.h. von dem Bild- oder Schriftzeichen abgewandten Oberfläche eine Lage zusammenhängender fester Teilchen auf, so daß die freie Oberfläche der Klebschicht praktisch keine Haftfähigkeit -aufweist; die Veilchen sind maximal. 50 m/U groß, weisen eine Dichte <3 und einen Brechungsindex ηβ£1,7 auf und der Kleber kenn nur unter einen ausreichenden Druck, der auf die nicht zeichentragencLe Seite der Trägerfolie ausgeübt wird, durch die Teilchenschiclit hindurchtreten, diese benetzen und diejzeichenauf nehmende Unterlage erreichen; außerdem enthalten die nit Druckfarbe vereehenen Zeichen eine flüssige, nichtflüchtige Substanz, die in die Klebschicht ausschwitzen oder langsam ausfließen kann und deren Viskosität verringert, so daß die Teilchen sich Leicht in der Klebschicht verteilen, sobald auf diese.Pruck ausgeübt wird.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Bildzeichenträgers für Trockenabzlehverfahren, viobei auf eine Trägerfölie nacheinander die «4* Druckfarbenzeichen und die Schicht des druckempfindlichen Klebers aufgebracht werden. Erfindungsgemäß wird debet ein Kleber verwendet, der eine flüchtige Komponente und eine niohtflüohtige Komponente und außerdem maximal 50 nyu große Feststoffteilchen mit Dichte ^J und Brechungsindex n^ <1,7 enthält; die Feststoffteilchen werden von der verdampfenden flüchtigen Komponente an die freie Oberfläche der Klebschicht gezogen und bilden hier eine nach außen nichtklebende Schicht fester Teilchen; außerdem wird der Druckfarbe eine nichtflüchtige Substanz zugesetzt, die in die Klebschlcht ausschwitzen oder langsam ausfließen kann und deren..Viskosltät verringert.
Erfindungsgenäö
der zeichentragendeh-Seite «Ul eineia Kohlenviasseratoffpolyneren,
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z.B. aus Polyäthylen oder Polystyrol, der eine kritische Oberflächenspannung < 37 dyn/cn aufweist. Kit Hilfe der kritischen Oberflächenspannung läßt sich die Benetzbarkeit des Polymeren durch verschiedene Flüssigkeiten unterschiedlicher Oberflächenspannung bestimmeniPlastiques Hodernes, P. Dubois Maeson & Cie,Seiten 192 ff efce.) Nach dem Aufbringen der Druckfarbe und vor den Aufbringen der Klebschicht wird-die Polarität der Oberfläche der Trägerfolie in der Weise verändert, daß die Bindung zwischen der Klebschicht und der Oberfläche der Trägerfolie in den inforraationsfreien Bereichen erhöht, aber gleichseitig die geringe Haftung zwischen Druckfarbe und Träger nicht verstärkt und die Druckfarbe nicht verändert wird. Diese Veränderung kann z.B. durch Ionenbestrahlung erfolgen, mit der sich die für eine gute Bindung erforderlichen Bedingungen erhalten lassen.
Hierzu läßt man die Trägerfolie durch eine Vorrichtung laufen, in der ihre Oberflächenpolarität durch intensive Ionenbestrahlung in Hochspannungsviechs elf eidern verändert wird (z.B. «EL"der deutschen Firma Demes). .
Da es lediglich auf die Oberfläche des provisorischen TrägermaterialB, auf das die Druckfarbe aufgebracht wird, ankommt, lassen sich selbsttragende Folien aus Kohlenwasserstoff polymer en oder Folien aus durchsichtigem Papier, das mit einer Schicht aus Kohlenwasserstoffpolymeren überzogen ist, verwenden. Die Verwendung von durchsichtigem, beschichtetem Papier als Trägermaterial empfiehlt sich dann, wenn die dünnen Folien aus Kohlenwasserstoffpolymeren allein nicht mehr ausreichend fest sind, um den Anforderungen beim Durch- oder Anreiben su genügen.
Auf den genannten Trägern erzielt man ein'gutes Aufliegen und ein nur schwaches Haften des Druckfarbfilms, so daß
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sich dieser unter eier Einwirkung der Zugkraft des drucken?- findlichen Klebers gut ablöst, verm man Druckfarben oder Lacke verwendet, deren Oberflächenfilm oder -schicht durch Verdampfen der Lösungsmittel gebildet irircl und die als Bindemittel lineare thermoplastische Harze enthalten. Vorzüglich geeignet sind Polyvinylbutyral, nitrocellulose und Äthylcellulose. Diese Harze werden allgemein in üblicher V/eise plastifiziert, um dem trockenen Druckfarbenfilm gute elastische Eigenschaften zu verleihen.
Die Druckfarbe enthält darüberhinaus erfindungsgemäß eine nichtflüchtige Substanz, die in die die Druckfarbe bedeckende Klebschicht ausschwitzen oder langsam ausfließen soll, um deren Viskosität zu verringern. Diese flüssige nichtflüohtige Substanz hat vorzugsweise ein Molekulargewichte 600. Sie muß gegenüber dem Polymeren der Druckfarbe indifferent sein und darf mit diesem' keine Solvate bilden,
damit sie leicht aus dem Molekül verband ausschvritzen kann. » ...
Als Beispiel für derartige ausschwitzende nichtflüchtige Stoffe lassen sich Di(2-äthylheryl)azelat, Butylstearat, Tri äthylphosphet, pflanzliche Öle und lüneralöle nennen.'
Ist das Informationszeichen aus mehreren übereinander liegenden versohiedenfarbigen Schichten gebildet, so braucht die ausschwitzende Substanz oder das fließfähig machende Mittel nicht in eile Schichten eingebracht werden; es muß lediglich in der obersten Schicht, die mit dem Kleber in Berührung tritt, enthalten sein.. Vorzugsweise weist diese oberste Schicht bzw. die einzige Schicht, wenn das Informationszeichen nur aus einer einzigen Schicht besteht, eine Dicke von mindestens 7/U auf.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das fließfähig machende Kittel In Form der ausschwitzenden Substanz zugleich ein Weichmacher für den druekempf leidlichen Kleber, wodurch dessen Klebelgensohaften
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verbessert werden. So sind z.B. Butylstearat und H3£.iniisöl l/eichmacher für PolyvinylHthyläther.
Nachstehend v/erden als Beispiel einige Rezepturen für Druckfarben angegeben, die sich erfindungsgeiaäß lassen.
Druckfarbe 1
Nitrocellulose 1/2 see. Druckfarbe 2 100 Gew. -Teile
KoI ophoniumes t er 10 "
Dioctylphthalat IiO ■ ■
Butylalkohol *50 ■
Isopropylglycol 3¥*. ■ ■
X t hylgl ycol ac e ta t 208 ■ ■
Butylstearat 12 ■ "
Rizinusöl . 5 ■ » :-'
— i
-
Polyvinylbutyral 100 Get?.-Teile Diootylphthalat 8 ■ ■
!«opropylalkohol έθ ' ■
Butylglyool . IK) . ■ ' ■ Di(2-äthylhexyl)ai:elat 10 ■ *
Diese Rezepturen ergeben durchsichtige Farbschicht en. Will man gefärbte Schichten erzielen, so werden &em Rezepturen die erforderlichen Pigmente zugesetzt.
Die druckempfindlichen Kleber oder Haftmittel sind bereits seit langen bekannt. Si® bestehen im wesentlichen-aus a) «inwa BiMeraittel, das ein imtürliehes oder-synthetisches ein Polyser mit M®h@m Ilelekullärgeuiclit sein'
eimm ^ertriglichen thermoplastisciasn Ilaterial,
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BAD-ORIGiNAL
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das die Adhäsion und das Klebvermögen vermittelt und ein Harzkleber oder ein Polymer mit niederem Molekulargewicht sein kann.
Diese allgemein bei der Herstellung von Klebestreifen verwendeten Kleber haben ein Haftvermögen, das größer ist, als das -Haftvermögen der Druckfarbe gegenüber der Trägerfolie. Sie bewirken daher ein sehr gutes Haften der Druckfarbe auf der informationsaufnehmenden Fläche und können für die vorliegende Erfindung Verwendung finden. Nachstehend werden einige Rezepturen für Kleber angegeben:
Gew.-Teile
Polyvinyläthyläther, MG > 100 000 UO ... ·
(Bindemittel)
Polyvinyläthyläther, MG < 30 000 60 "]'
(Haftmittel)
Toluol 10
Benzin 100/1*10, aliphatisches Lösungsmittel 200 Heptan 90
Kleber 2
Gew.-Teile
Kautschuk von an der Luft getrock- 50 neten Walzfeilen, (Bindemittel) Styrol-Butadien-Kautschuk (Bindemittel) 50 Polyalkylhydroxyphenol, Antioxydans 1 thermoplastisches Terpenharz Piccolyte S 85 50 (Haftmittel)
Hexan 600 ,
Naphta-Iiösungsmittel 5
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Kleber 3
Gew.-Teile
Polyvinylisobutyläther mit hohem MG, 4-5 (Bindemittel)
Polyvinylisobutyläther mit niederem MG,
(Haftmittel) kQ
Pflanzengummiester 5
Heptan 200
Äthylenglycol 100
Xylol 10
Diese Kleberrezepturen enthalten als nichtflüchtige. Komponente mindestens einen Polyvinylalkyläther oder einen natürlichen oder synthetischen Kautschuk und als flüchtige Komponente mindestens einen flüssigen aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff.
Folgt Seite 8
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Die oben beschriebenen Kleber weisen alle eine starke Oberflächenklebwirkung auf, die das in die richtige Lage bringen des Bildzeichentrögers behindert oder sogar ein unerwünschtes Haftenbleiben der Seichen auf der Unterlage bewirkt, so daß die Zeichen an der falschen Stelle übertragen werden.
Erfindungogemäß wird die Oberflächenklebwirkung ausgeschaltet, indem man "Ji^cisoÄtal" eine sehr dünne Schicht eines sehr feinen Pulvers zum "horizontalen" Aufschwimmen (·flooding) an die Kleboberfläche bringt.
Um wirksam zur Geltung zu kommen, muß diese Pulverschicht jede unmittelbare Berührung der Klebmasse mit der die zeichenaufnehmenden Unterlage unterbinden, ohne dabei die Eigen-' schäften der darunter liegenden Klebmasse zu beeinträchtigen. Bleibt das Pulver in der Klebmasse eingeschlossen, so .bleibt die Oberflächenklebviirkung bestehen, es sei denn, daß' so viel Pulver vorhanden 1st, daß sich eine Verringerung der Oberflächenklebwirlning aus einer entsprechenden Verringerung der Klebeigenschaften der gesamten Masse ergibt; dies stünde aber im Gegensatz zu dem gewünschten Ziel.
Es lassen sich auch keine zufriedenstellenden Ergebnisse dadurch erzielen, daß der Kleber nach dem Aufbringen auf die mit Bildseichen versehene Trägerfolie mit Puder bestäubt wird, weil hierbei weder die Menge noch die Gleichmäßigkeit der Puderschicht gesteuert werden kenn.
Erfindungsgenttß muß das Pulver, uri gut aufzuschwimmen, den oben angegebenen Bedingungen hinsichtlich Größe und Dichte entsprechen, d.h. eine Teilchengröße von- maximal 50 myu und eine Dichte < 3 aufweisen.
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Aus Gründen, die nachstehend noch näher erläutert tier den, ist es ebenfalls wesentlich, daß der Brechungsindex nr> des Pulvers (l,7 ist und außerdem soll das Pulver durchscheinend sein.
Als Beispiele für Pulver, die diesen Bedingungen entsprechen, werden synthetische Kieselerde,' d 2,4, n^ 1,50» synthetische Silicate wie Calciumsilicat, d 2,6o;n~ lf53 und gefälltes Calciuncarbonat, d 2,C7, np 1,55, genannt.
Ohne sich auf eine bestimmte Theorie festlegen zu wollen, wird angenommen, daß das Aufschwimmen der Pulverteilchen in dem Kleber dem Aufschwimmen von Pigmenten in Lacken und Anstrichmitteln entspricht. .
Das Verdampfen der Lösungsmittel des Klebers naöh dem Aufbringen auf die (provisorische) Trägerfolie und die Bildzeichen ist von einer starken Inneren Bewegung begleitet, die an wirbeligen und aufsteigenden Strömungen zu erkennen ist, deren Umfang und Häufigkeit von der Menge der im Kleber enthaltenen flüchtigen Komponente und von der Dicke der aufgetragenen Schicht abhängen. Diese aufsteigenden und wirbeligen Strömungen bringen das aufeohnaxemwam Pulver an dl· Oberfläche der Klebechioht. In de« MaSe8 im den die Lösungsmittel verdaapfen, verschwindet dl« obex*- flächenklebtrlrkung und der Kleber seheint einen Teil seiher Durchslohtigkeit zu verlieren. Diese Ersohelnung tritt -. gleichmäßig auf und erinnert an das "horizontale" Aisfesteis» men oder die gleichmäßige Farbänderung, die bei einem we©h feuchten Farbanstrich auftritt. Das Verschwinden der Ober· flächenklebwirkung und der Transparenz des Klebers-beruht höchstwahrscheinlich auf de? Msasralung mehrerer Schiebten Pulverteilchen an der Oberfläoh©, die'"von der Klebkompbnente mit niederem Molekulargewicht nur unvollständig benetzt sind·
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Bei der Defornation dee Klebers unter einer entsprechenden Druckeinwlrlomg wird die Molekülarbewegung verstärkt. Infolgedessen gleiten die Klebmoleküle zwischen den Pulverteilchen hindurch, die dabei wieder vollständig benetzt und erneut im Innern des Klebers verteilt werden. In der Tat stellt man fest, daß der Kleber hierbei seine Transparenz wiedergewinnt.
Selbstverständlich hängt diese Erscheinung von der Konsentration des Pulvers im Kleber ab. Oberhalb einer bestimmten Konzentration gewinnt die Klebmasse"immer weniger ihre ursprüngliche Transparenz zurück und man beobachtet gleichzeitig eine Verminderung der Klebeigenschaften. Alles verläuft denn so, als hätte das Klebmedium nicht mehr die erforderliche Fähigkeit, alle Pulverteilchen vollständig zu benetzen.
Die Veränderung der Transparenz des Klebers ermöglicht also, das Verschwinden und Auftreten der Oberflächenklebwirkung des Klebers nachzuweisen. Dies erklärt die Bedeutung der optischen Eigenschaften und zwar Brechungsindex.und Lichtdurchlässigkeit des den Kleber zugesetzten Pulvers.
Nachstehend werden die Bedingungen aufgeführt, denen der erfindungsgemäße Kleber genügen muß:
1) Der druckempfindliche Kleber wird auf den mit BiId- und/oder Schriftzeichen versehenen Träger mit Hilfe eines bekannten Verfahrens wie Siebdruck aufgebracht, mit dem eine Schicht in einer Dicke von mindestens 20/U vor dem Verdcnpfen der Lösungsmittel aufgetragen werden kann. Die Stärke der Klebschicht soll nach dem Verdampfen der Lösungsmittel mindestens 5/U betragen. Hierzu muß das/.-Gewichtsverhältnis von flüchtiger Komponente : nichtflüchtiger Komponente des Klebers Mindestens 3 .:' 1 betragen.
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2) Das Verschwinden der Oberflächenklebwirkung wird unter den optimalen Bedingungen erzielt, wenn das Gewichtsverhältnis von Pulver : flüchtiger Komponente mindestens 1 : 45 beträgt.
3) Das Wiederauftreten der Transparenz und der Oberfläohenklebwirkung unter Druckeinwirkung wird unter den optimalen Bedingungen erzielt, wenn das Gewichtsverhältnis von Pulver : nichtflüchtiger Komponente höchstens 2:5 beträgt. '■''.''
Der für die Übertragung der Bild- und/oder Schriftzeichen erforderliche Druck hängt von diesem letzten Verhältnis und von den durch die Wanderung des fließfähig machenden Mittels bewirkten Änderungen der Theologischen Eigenschaften des Klebers ab. Um das Eindringen des fließfähig machenden llittels in den Kleber zu bewirken, genügt es, wie festgestellt wurde, daß der Kleber flüchtige Stoffe enthält, die Acht v/irklich losend gegenüber dem -Polymeren der. Druckfarbe wirken, so daß nur ein leichtes Aufquellen des Oberflächenbereiches der Druckfarbe bewirkt wird. So wurde festgestellt, daß für eine Druckfarbe auf Nitrocellulose-Bael8 (Druckfarbe 1) eine sehr kurze Berührungszeit ausreicht* um das Eindringen des Stearats In einen Kleber zu bewirken, der aliphntlsche Lösungsmittel wie Benzin oder aromatische Lösungsmittel wie Toluol enthält. Die Theologischen Eigenschaften des über der Druckfarbe aufgebrachten Klebers werden durch das eindringende fließfähig machende MIttel in solcher Weise verändert, daß der die Zeichen überziehende Kleber leichter auf einen auf die andere Seite des Trägers ausgeübten Druck anspricht, zwischen den Pulverteilchen hindurchgleitet, diese benetzt und die informationsaufnehmende Unterlage erreicht r um» hier das Zeichen "zum Haften zu bringen. Id. Gegensatz hierzu spricht Ίΐβ rieben den
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BAD
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Bildseiclien befindliche Klebmasse erst bei höherem Druck an und durchdringt infolgedessen nicht oder nur kaum die Pulversohioht. Die Veränderung der Theologischen Eigenschaften des Klebars über den Bildzeichen bewirkt auch, daß sich der Kleber am.Bildzeichenrand leiohter ablöst, als bisher üblloh so daß die Zeichen gestochen schcrf auf die Unterlage übertragen werden.
. Je nach der vorgesehenen Verwendung des erfindungsgemäßen Bildzeichenträgers für Trockenabsiehverfahren und den Anforderungen des Gebrauchers kann die Pulverkonzentration in den angegebenen Grenzen so erhöht und der prozentuale Anteil an fließfähig aaohendem Illttel im Kleber derart variiert werden, daß die Bildzaiohen vollständig und gut unter einem Druck von 50 - 350 g/m auf die Unterlag« übertragen warden.
Bs muß darauf hingewiesen warden, daft dia dam Kleber zugesetzten Pulvarta.ilohan in Gegenwert von öl eindicken, &h, ■ie können ölige Stoffe und ähnlioha relativ hoonmolekulare ~ Stoffe absorbieren; diese Eigenschaft steht in unmittelbaren Zusammenhang mit dar Teilchengröße. Wird ein Druck auf den Kleber ausgeübt, vm seine Obarfläohanklabtrlrkung wieder zum Vorschein zu bringen, so warden in dar Tat dia Teilchen von dar niedrigmolekülaren Komponente daa Klebers benetzt. Daa Resultat lit aina Verringerung das Klebvermögens da· Klebers, Um diese Verringerung auszugleichen wurda erfladung·- garaäa vorgesehen, dia niedrigmolekulare KLebarkonpoaanta βίι erhöhen oder dam Kleber ein Plast if !Klärmittel wie Trioreayl— phoaphat, Bizinusöl odar Abietlnaäuremethylettar zuzusetzen. . Brfindungsgemäö beträgt daa Gewichtsverhältnis von zugesetzten. Plaetlflzienaittel zu mit dam Kleber vermischte· Pul* var mindestens 2:1.
Bai dem erfindungsgeraäßen Bildzeichenträger für Trockenabz iahverfahr an warden dia ODerfläohanklabalgenaohaf tan daa
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BADORiGiNAL
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Klebers unter Druckeinwirkung wirksam. Es muß deshalb der Bildzeichenträger vor seiner Vervrendung durch eine nichtklebende Schutzfolie geschützt, d.h. kaschiert werden. Hierzu wird erfindungsgemäß ein mit Silicon behandeltes Papierblatt verwendet. Da die Oberflächenklebwirkung des Klebers verschvnmden ist, kann die Schutzfolie nicht, auch nicht leicht am Kleber haften.
Um zu verhindern, daß die Schutzfolie gleitet oder während der Handhabung vor der Verwendung des Bildzeichenträgers verrutscht, muß sie mit diesem z.B. mit druckempfindlichen Bändern, die auf einer oder mehreren Seiten des Trägers angebracht v/erden (belgische Patentschrift 6l4 782), verbunden sein; sie kann auch auf dem Träger aufgeheftet, mit ihm verschweißt oder durch Klammern mit ihm verbunden sein.
Die Zeichnung zeigt einen stark vergrößerten Teilquerschnitt durch einen erfindungsgemäßen Bildzeichenträger für Trockenabziehverfahren.
Auf die Trägerfolie 1 aus z.B. Polystyrol ist das Bildzeichen 2 aufgedruckt. Trägerfolie 1 und Bildzeichen 2 sind mit einer Klebschicht 3 überzogen. Erfindungsgemäß enthält das Bildzeichen 2 eine, wie oben beschrieben, nichtflüchtige ausschwitzende Substanz ht die an der oberen Fläche des Bildzeichens konzentriert ist und in die Klebschicht 3 ausschwitzt oder ausfließt, wenn diese in Berührung mit dem Bildzeichen 2 gebracht wird. Ebenfalls in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung enthält die Klebschicht 3 an ihrer freien Oberfläche eine Schicht 5» gebildet aus einer oder mehreren Lagen von übereinanderliegenden Kieselerde- Pul verteilchen, wie oben beschrieben; diese Schicht wird durch Ausschwimmen eines im Kleber enthaltenen Kieselerdepulvers beim Verdampfen der flüchtigen Komponente des Klebers nach dem Aufbringen der Klebschicht auf die Trägerfolie 1 und das Bildzeichen 2 gebildet, · ·
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Die ausschwitzende oder ausfließende nichtflüchtige !festem 4 verändert die Eigenschaften des Klebers 3 über dea Bildzeichen 2 derart, daß der über dem Bildseichen 2 befindliche Kleber unter Einwirkung eines ausreichenden Druckes die Pulverteilchen-Schicht 5 leichter durchdringt als der Kleber neben dem Bildzeichen, so daß er diese benetzt und auf eine (nicht gezeigte) die zeichenaufnehmende Unterlage'gelangt und hier selektiv das Bildzeichen 2 zum Haften bringt.
Beispiel
Auf eine 800 nun lange, 400 mm breite und 0,12 mm starke Tr%erfolie aus Polystyrol wurden mit Siebdruck eine Reihe von Bildzeichen aufgebracht; dabei vnirde eine helle Druckfarbe auf Nitrocellulose-Basis entsprechend der Druokfarbenrezeptur Nr. i verwendet. 7-·'
Hach dem Aufdrucken der Bildzeionen und vor dem Auf-' bringen des Klebers wurde die Polarität der (bedruckten) Polyetyrolfolie durch lonenbestrahlung aus Hochspannungs-Weohselfeidern in einer Apparatur EL-I der deutschen Firma Deaae verändert, um ein besseres Haften des Klebers am Polystyrol su bewirken. Darauf wurde eine 24yu starke Schicht eines druckempfindlichen Klebers vom Typus Polyvinyläther entsprechend der oben gegebenen Kleberrezeptur 1 aufgetragen; der Kleber enthielt in 445 Oew.-Teilen Kleber 100 Oew.-Telle nichtflüchtige Komponente und zwar Polyvinyläther sowie 300 Gen.-Teile flüchtige Komponente und zwar ein Gemisch aus Toluol, Benzin 100/140 und Heptan in den in der obigen Rezeptur angegebenen Mengenverhältnisse». Erfindungsgemäß enthielt der Kleber darüberhinaus 15 Gew.-Teile pulverige gebrannte Kieselerde, Teilchengröße 5 - 20 nyu,. pichte d etna 2t4 und Brechungsindex n^ etwa 1,5. Außerdem enthielt der Kleber ebenfalls erfindungsgemäe etwa 30 Oew.-Teile RlsiausSl als Plaetifiziernittel.
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Zum Vergleich wurde auf eine gleichartige Trägerfolie unter denselben Bedingungen derselbe Kleber ohne Kieselerdepulver aufgebracht.
Nachdem die Kleber auf den Trägerfolien getrocknet waren, wurde die Oberflächenklebwirkung des Klebers auf dem erfindungsgemäßen Bildzeichenträger aus Trägerfolie, Bildzeichen UHd Kleber hervorgerufen, indem der Träger mit einem harten Gegenstand angerieben vmrcle. Hierauf vrurde in einem entsprechenden Gerät die optische Dichte des Vergleichs-Bildzeichenträgers, des nichtangeriebene.n und des angeriebenen erfindungsgemäßen Bildseichenträgers jeweils in weißem Licht mit folgenden Ergenissen gemessen:
Kleber Vergleich (rein) 96,.5 % durchgelassenes Licht Kleber (anger leben) 96,0 d ■ ... · " Kleber (nicht angerieben) 85,0 " " ( "
Die unterschiedlichen Werte für die Llcht-Traiisnission zwischen angeriebenem Kleber und nicht angeriebenen Kleber zeigen die Bildung einer sehr dünnen, durch Aufschwlmnen erhaltenen Pulverschicht an. Die beinahe Identischen Werte für den reinen Kleber (Vergleich) und den angeriebenen Kleber mit Pulverteilohen zeigen, daß die Pulverkonzentration praktisch keinen Einfluß auf die Transparenz het. Außerdem wurde festgestellt, daß die Oberflächenlclebuirkung des Vergleichsklebers identisch war mit der Qberflächenklebwirkung des angeriebenen Klebers.
Hit einem Dynamometer wurde weiterhin festgestellt, daß zur Übertragung des Bildzeichens auf die Unterlege ein Druck von 220 g/mm während 20 see ausgeübt werden mufitte und daß unter diesem Druck und während dieser Zeit die neben άβπ Bildzeichen befindlichen Klebermoleküle die zelchenaufnehmende Unterläge nicht erreicht.
Patentansprüche
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    (ij Bildzeichenträger, dessen Zeichen durch Druck auf eine Unterlage übertragbar sind, bestehend aus einer Trägerfolie (1) mit Bildzeichen (2) aus Druckfarbe und einer Schicht eines druckempfindlichen Klebers (3)j der die bildzeichentragende und die bildzeichenfreien Bereiche der Trägerfolie (1) bedeckt, dadurch gekennzeichnet , daft die Oberseite der ■ ·>■ Klebschicht (3) eine das Klebvermögen des Klebers aufhebende dicht besetzte Oberflächenschicht von Feststoffteilchen (5) mit Größe maximal 50 nyu, Dichte <3 und Brechungsindex nD <1,7 aufweist und die Druckfarbe der Bildzeichen eine nichtflüchtige, die Viskosität des Klebers vermindernde Substanz (^) enthält, die in die Klebschicht ausschwitzt oder ausfließt.
    2. Bildzeichenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis der Feststoffteilchen (5) der Oberflächenschicht zur Hasse der Klebschicht (3) maximal 2 : 5 beträgt.
    3. Bildzeichenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Klebschicht (3) ein Plastifiziermittel in mindestens der doppelten Gewichtsmenge, bezogen auf die Feststoffteilchen, enthält.
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    19H273
    h, Bildzeichenträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Plastifiziermittel Trikresylphosphat, Rizinusöl oder Abietinsäuremethyläther ist.
    5. Bildzeichenträger nach Anspruch 1 bis K, dadurch g e ^■kennzeichnet ,daß der Schichtaufbau mit einer Schutzfolie, deren Innenfläche mit Silicon überzogen ist, abgedeckt ist.
    6. Bildzeichenträger nach Anspruch 1 bis 5f dadurch gekennzeichnet , daß die Trägerfolie (1) zumindest auf der bildzeicheiitragenden Seite aus einem Kohl enwass erst off polymeren wie Polyäthylen oder Polystyrol besteht.
    7. Bildzeichenträger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Kohlenwasserstoffpolymer eine kritische Oberflächenspannung ^37 dyn/cm aufweist. . ·
    8. Bildzeichenträger nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffteilchen (5) synthetische Kieselerdeteilchen mit einer Dichte von etwa. 2,Λ und einem Brechungsindex n~ von etwa 1,5 sind.
    9. Bildzeichenträger nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Druckfarbe des Bildzeichens (2) als nichtflüchtige ausschwitzende Substanz Di(2-äthylhexyl)azelat, Butylstearat, Triäthylphosphat, ein pflanzliches Öl oder ein Mineralöl enthält. ■' ,
    10. Verfahren zur Herstellung des Bildzeichenträgers na.ch Anspruch 1 bis 9 durch Auftragen von Bildzeichen aus Druckfarbe auf eine Trägerfolie und. Überziehen der bildzeichentragenden Seite der Trägerfolie mit einer» druckempfindlichen Klebschicht, dadurch gekennzeichnet , daß man einen Kleber aufträgt, der eine flüchtige und.eine nicht- . flüchtige Komponente sowie die Peststoffteilchen enthält und daß man durch Verdunsten der flüchtigen Komponente die Peststoffteilchen an die Oberfleiche der Klebschicht aufschwimmen läßt»
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    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß man nach dem Aufbringen der Bildzeichen und vor dem Aufbringen der Klebschicht die Polarität der Oberfläche der Trägerfolie in solcher Weise ändert, daß die Bindung zwischen Klebschicht und Oberfläche der Trägerfolie in den bildzeichenfreien Bereichen verstärkt wird.
    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß mancLie Änderung der Polarität durch Ionenbestrahlung in Hochspannungs-V/echselfeidern bewirkt.
    13. Verfahren nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß man im Kleber ein Gewichtsverhältnis von flüchtiger Komponente : nichtflüchtiger Komponente von mindestens 3 '♦ 1 einhält.
    14. Verfahren nach Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß man im Kleber ein Gewichtsverhältnis von Feststoffteilchen : flüchtiger Komponente > von mindestens 1 : 45 einhält.
    15. Verfahren nach Anspruch 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß man im Kleber ein Gewichtsverhältnis von Peststoffteilchen : nichtflüchtiger Komponente von maximal 2 : 5 einhält.
    16. Verfahren nach Anspruch 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet , daß man als nichtflüchtige Komponente des Klebers mindestens einen Polyvinylalkylather oder natürlichen oder synthetischen Kautschuk verwendet.
    17. Verfahren nach Anspruch 10 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß man als flüchtige Komponente des Klebers mindestens einen flüssigen aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff verwendet,
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    Leer seife
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