DE1913744U - Kuechenmaschine. - Google Patents
Kuechenmaschine.Info
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- DE1913744U DE1913744U DE1962B0047902 DEB0047902U DE1913744U DE 1913744 U DE1913744 U DE 1913744U DE 1962B0047902 DE1962B0047902 DE 1962B0047902 DE B0047902 U DEB0047902 U DE B0047902U DE 1913744 U DE1913744 U DE 1913744U
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Description
Patentanwalt1
Wolfgang Schönherr
T R i ER1 Chrl3f;p;.s:r. 23
T R i ER1 Chrl3f;p;.s:r. 23
ΪΑ.10Β 565*-2.3.65
Trier, den 22.2.1965 B 217
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Alfred B ö r η e r
Dudeldorf
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Küchenmasohine mit hin— und hergehendem Messer
Die Neuerung liegt auf dem Gebiet der elektrisch betriebenen Küchenmaschinen und betrifft insbesondere eine Vorrichtung mit
hin- und hergehendem Messer zum Schneiden von Brot, Wurst, Käse,
aber auch Gemüse wie Kohl, Kilben, Bohnen, Salat od. dgl..
Es sind Küchenmaschinen der verschiedensten Arten bekannt,
die zum Schneiden von Nahrungsmitteln geeignet sind. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die "bekannten Schneidvorrichtungen
meist nur zum Zerteilen ganz bestimmter Lebensmittel gebraucht; werden können. So kann man mit manchen dieser Schneidvorrichtungen
zwar gut Wurst und Käse schneiden, ein Schnippeln von Bohnen in größeren Mengen wäre jedoch ausgeschlossen.
Weiterhin ist ein einwandfreies Schneiden von frischem Weißoder Graubrot etwa mit den b isher bekannten Haushaltgeräten
überhaupt kaum in der gewünschten Weise möglich, da bei all diesen Vorrichtungen der Druck, mit dem das Gut gegen das
Messer geführt wird, einseitig angreift und au groß ist, so daß beim Schneiden von lockeren Stoffen in dünneren Scheiben
diese leicht zerbröckeln. Vielfach wird das Brot auch erst zusammengequetscht, ehe das Messer die Brotrinde durchdringt.
Die Neuerung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, diesem Mangel abzuhelfen und eine vielseitig verwendbare Küchenmaschine zu
schaffen, mit der die verschiedensten Nahrungsmittel in befriedigender Weise zerschnitten werden können.
Zur lösmng dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine elektrisch
betriebene Vorrichtung zum Schneiden Ton lebensmitteln mit
einem hin- undhergehenden Messer vorgeschlagen, die sich da-
durch auszeichnet, daß das Messer einendig an einer Schwinge mit Schlitzführung, in die ein Führungsstift einer mit einer
Welle des Antrie"bsmotors verbundenen Exzenterscheibe greift,
gelagert ist, und mit seinem anderen Ende in einem Handgriff sitzt, der an einer Führung verschiebbar angeordnet iac.
Wie nämlich eingehende Versuche gezeigt haben, kann eine hin- und hergehende Bewegung des Messers während des Schneidens vollzogen
werden, ohne daß sich das Messer von der Schnittlinie ab— heBt, wenn das Messer an einer Schwinge angebracht ist. Bei einer
solchen Ausbildung nimmt der Führungsstift der Exzenterscheibe
während der Drehung der Exzenterscheibe die Schwinge mit, so
daß die rotierende Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung
verwandelt wird.
Damit das Messer immer gleichmäßig auf der ganzen Fläche angreifen
kann, ist die Schwinge derart schwenkbar, daß bei ^eder Messerstellung
der Winkel zwischen Messer und Schwinge gleichbleibt.
Ueben einer Ausführungsform, bei der das Messer als schwenkbarer
Arm ausgebildet ist, ist es auch möglich, das waagerecht hin- und herbewegliche Messer in senkrechter Richtung verschiebbar zu
führen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich ferner erwiesen, eine vorzugsweise
winklig ausgebildete Schneidgutlage vor dem Messer vorzusehen, die derart schwenkbar ist, daß entweder eine spitze Ein-
lagerinne gebildet wird, oder daß der eine Schenkel plan auf der Auflageplatte liegt, während der andere Schenkel als
seitliche Begrenzung hierzu senkrecht steht. Beim Schneiden von Bohnen od. dgl. wird die Schneidgutlage so gekippt, daß
das zu schneidende Gut von selbst vor das Messer rutscht.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus den beispielhaften Zeichnungen "bevorzugter Ausführungsformen erkennbar.
ig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Küchenmaschine in Vorderansicht.
Fig. 2 ist die gleiche Küchenmaschine in Seitenansicht.
Fig. 3 stellt eine Draufsicht der Küchenmaschine dar.
Fig. 4 gibt die Schwenk- und Kippbewegung der Schneidgutlage vor dem Messer wieder.
Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Küchenmas di ine.
Die Küchenmaschine nach der Erfindung besteht, wie aus den
Fig. 1 bis 3 erkennbar, aus einem elektrischen Antriebsmotor mit einer Welle 2. Auf dieser Welle 2 sitzt exzentrisch eine
Seheibe 3 mit einem Führungsstift 4. leben der Scheibe 3 ist
eine Schwinge 5 angeordnet, die eiänlängschlitz 6 aufweist.
Dabei greift der Führungsstift 4 der Exzenterscheibe 3 in die
Schlitzführung 6 der Schwinge 5 ein.
Am unteren Ende der Schwinge 5 ist ein Schneidmesser 7 einendig schwenkbar angeordnet. Dieses Schneidmesser 7» dessen Schneide 8
vorteilhaft mit einem Wellenschliff versehen und mit sägeartigen Zähnen ausgerüstet ist, ist an seinem anderen Ende in einer Hülse
geführt, die in einem Handgriff 1o sitzt. Mit Hilfe dieses Handgriffes
1o ist das Messer 7 an einer Führung 9 verschiebbar gelagert,
so daß sieh das Messerende während der Schneidbewegung im Handgriff hin und her schiebt, ohne, daß der Griff selbst diese
Bewegung mitmaeht.
Nach der Ausführungsform der Fig. 5 ist das Messer 7 zusammen mit
dem Motor 1, dem Antrieb 2, 3 sowie der Schwinge 5 vertikal verschiebbar
ausgebildet, wobei das Messer selbst stets, auch beim Schneiden, seine waagerechte Stellung beibehält. Eine solche
Ausführungsform hat sich besonders da bewährt, wo es darauf
ankommt, den Schnitt immer in gleicher Ebene zu führen.
Die auf- im ab verschiebbaren Teile sitzen bei dieser Ausführungsform vorteilhaft an drei lührungsbolzen 11, 12, 13. Die Bewegung
selbst wird mit bekannten, hierfür geeigneten Übertragungsmitteln, wie Rollen oder Zahnräder und Zahnstangen ausgelöst.
Bei allen Ausführungsformen befinden sich unterhalb des Messers 7
eine Auflageplatte 14» gegen die sich das Messer beim Schneiden bewegt. Vor dem Messer ist eine Schneidgutlage 15 angeordnet.
-B-
Diese Schneidgutlage 15 bestellt vorteilhaft aus einem Winkelstück
16 mit zwei Schenkeln 16a und 16Td. Die so gebildete Einlagerinne
15 ist schwenkbar und kippbar gegenüber der Auflageplatte 14>
wie aus Pig. 4 zu erkennen ist. So ist es möglich,
die Schneidgutlage entweder derart einzustellen, daß der eine Schenkel 16a auf der Auflageplatte 14 ruht, während der andere
Schenkel 16b senkrecht hierzu steht. Es ist jedoch auch möglich, die Schneidgutlage etwas zu schenken, so daß eine Spitzrinne gebildet
wird. Ferner kann die Einlegerinne an ihrem vom Messer abgewandten Ende angehoben werden, so daß sich eine Schräge zum
Messer hin bildet. Hinter dem Messer 7 befindet sieh ein Anschlag 17, der in an sieh bekannter Weise verstellbar ausgebildet ist.
ist
Diese Anschlagschiene 17 an ihrem einen Ende drehbar gelagert, so daß sie parallel zum Messer 7 geschwenkt werden kann, ferner .steht sie unter dem Druck einer Feder, die die Anschlagschiene nach oben drückt. Ein Anschlagstift 18, der mit dem Messer 7 in Berührung steht, verbindert jedoch ein weiteres Ausschwenken und gewährleistet, daß die Anschlagschiene 17 stets parallel mit dem Messer bleibt.
Diese Anschlagschiene 17 an ihrem einen Ende drehbar gelagert, so daß sie parallel zum Messer 7 geschwenkt werden kann, ferner .steht sie unter dem Druck einer Feder, die die Anschlagschiene nach oben drückt. Ein Anschlagstift 18, der mit dem Messer 7 in Berührung steht, verbindert jedoch ein weiteres Ausschwenken und gewährleistet, daß die Anschlagschiene 17 stets parallel mit dem Messer bleibt.
Soll nun ein Gut, beispielsweise Brot, geschnitten werden, so wird der Brotlaib auf die Auflageplatte 14 bis gegen die Anschlagschiene
17 geführt, nachdem das Messer 7 am Handgriff 10 erfaßt und innerhalb der führung 9 hochgeschwenkt (Fig. 1 bis 3) oder
zusammen mit seinem Antrieb hochgeführt (fig. 5) wurde. Liegt das Brot in Schneidstellung, so bringt man das Messer wieder nach
unten bis die Schneide auf der Oberfläche des Brotes ruht. Durch
Anstellen des Antriebmotors 1 erfährt die Exzenterscheibe 3 eine rotierende Bewegung, die sieh auf den Stift 4 überträgt. Dieser
Stift 4 nimmt die Schwinge 5 mit, wodurch dem mit ihr verbundenen Messer 7 eine hin- und hergehende Bewegung gegeben wird.
Es ist natürlich möglich, beim Schneiden ron mehreren Stücken
hintereinander, den Motor ständig laufen zu lassen und das Messer jeweils erneut hochzuheben, wenn ein Stück abgeschnitten ist.
In ähnlicher Weise können außer Brot auch andere Lebensmittel geschnitten werden* Will man beispielsweise Bohnen schnippeln,
so stellt man vorher die Einlegerinne so ein, daß die zu schneidenden Bohnen bis vor das Messer rutschen. Auf diese Weise ist es
möglich, fortlaufend zu schneiden, wobei jeweils nur das Messer wieder hochgeschwenkt werden muß, wenn es einmal die Auflageplatte
14 erreicht hat.
Claims (6)
1. Elektromotorisch "betriebene Küchenmaschine zum Schneiden von
Lebensmitteln, wie Brot, Wurst, Käse, Gemüse od.dgl. mit hin- und hergehendem Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das Masser (7)
einendig an einer Schwinge (5) mit Schlitzführung (6), in die
ein Führungsstift (4) einer mit einer Welle (2) des Antriebsmotors (1) verbundenen Extenterscheibe (3) greift, gelagert ist,
und mit seinem anderen Ende in einem Handgriff (10) sitzt, der an einer Führung (9) verschiebbar angeordnet ist.
2. Elektromotorisch betriebene Küchenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (5) derart schwenkbar ist, daß bei geder Messerstellung der Winkel zwischen Messer (7)
und Schwinge (5) gleichbleibt.
3. Elektrisch betriebene Küchenmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Messer eine Schneidgutlage (15 für das zu schneidende Gut schwenkbar und/oder kippbar angeordnet
ist.
4. Elektrischbetriebene Küchenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sehneidgutlage (15) als Einlagerinne ausgebildet ist.
— 2 —
5. Elektrisch "betriebene Küchenmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, ■
dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Messer eine verstellbare Anschlagschiene (17) angeordnet ist, die parallel zum Messer (7)
schwenkbar ist.
6. Elektrisch "betriebene Küchenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagschine (17) federnd gelagert und
derart mit dem Messer (7)verbunden ist, daß der Abstand zwischen der Oberkante der Anschlagschiene und des Messers bei jeder Messer«
stellung gleich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962B0047902 DE1913744U (de) | 1962-01-24 | 1962-01-24 | Kuechenmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962B0047902 DE1913744U (de) | 1962-01-24 | 1962-01-24 | Kuechenmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1913744U true DE1913744U (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=33319594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962B0047902 Expired DE1913744U (de) | 1962-01-24 | 1962-01-24 | Kuechenmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1913744U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3631162A1 (de) * | 1986-09-12 | 1988-03-24 | Wolfram Sontheimer | Scheibenschneidvorrichtung |
-
1962
- 1962-01-24 DE DE1962B0047902 patent/DE1913744U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3631162A1 (de) * | 1986-09-12 | 1988-03-24 | Wolfram Sontheimer | Scheibenschneidvorrichtung |
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