DE1913052U - Gehaeuse fuer fernsehempfaenger. - Google Patents
Gehaeuse fuer fernsehempfaenger.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/64—Constructional details of receivers, e.g. cabinets or dust covers
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- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
RA.033 376*21.1.65
IMPERIAI Rundfunk-und Fernsehwerk G.m.b.H. Osterode -/Harz.
Gehäuse für Fernsehempfänger« P-132.
Die Feuerung bezieht sich in erster Linie auf Gehäuse
für Fernsehempfänger. Bei Holzgehäusen für diesen Zweck ist es üblich, die Oberflächen des Gehäuses mit Furnieren (aus
Holz od· Edelholz) zu versehen und über das Furnier eine Laeksehieht aufzutragen, die nach der Trocknung dem weiteren
Vorgang des Schleifens und Polierens unterzogen werden muß*
Gehäuse dieser Art weisen - neben dem vorteilhaften Aussehen - auch beträchtliche Nachteile auf, die sich in erster
Linie in der Empfindlichkeit der Oberflächen gegen Stöße oder Reibung äußern, so daß in den meisten Fällen eine aufwendige
Verpackung erforderlich ist. Gehäuse für Fernsehempfänger müssen jedoch, wie die Erfahrung zeigt, nötigenfalls aueh
für wiedierholte Transporte, z«B» bei Reparaturen usw., mit
Notverpackung gut geeignet sein, wobei nach Möglichkeit keine Oberflächensehäden durch Kratzer oder Druckstellen auftreten
sollen.
Bei Reiseempfängern wurde daher in manchen Fällen ein
Gehäuse aus Blech mit Vorderteil (und Rückwand) aus Kunststoff verwendet. Diese Technik eignet sieh jedoch nicht für
Fernsehempfänger stationärer Art, bei welchen auch an die
akustischen Eigenschaften des Gehäuses sehr hohe Ansprüche
gestellt werden.
Zweck der Neuerung ist ein Fernsehgerät, insbesondere für den Hausgebrauch, dessen Gehäuse beispielsweise in der
an sieh, bewährten Holzteehnik hergestellt ist, jedoch in seiner
Ausbildung und durch Anordnung der Gehäuseflächen eine
überraschend vorteilhafte Verbindung mit Überzügen oder auch Bespannungen, vorzugsweise mit Kunststoff-Folien, ermöglicht«
Das Gehäuse für Fernsehempfänger, vorzugsweise in der
G-rundausführung aus Holz, ist im wesentlichen gekennzeichnet
durch eine Ausbildung und G-estaltung, bei welcher G-ehäusetei-Ie
mit Oberflächen oder Kanten aus Holz mit solchen, die Überzüge aus Kunststoff-Folien aufweisen, im gleichen G-ehäuse verbunden
sind.
Bei einer vorteilhaften Ausführung gemäß der Feuerung,
weist das Gehäuse des Fernsehempfängers eine Ausbildung auf, bei welcher der Bildrahmen aus Kunststoff als Pressteil mit
einem Oberteil (Gehäusedecke) aus Holz und Holzfurnier und
den beiden Seitenflächen mit Überzügen aus Kunststoff-Folien im gleichen Gehäuse Verbunden sind.
Einem Merkmal gemäß ist der Oberteil od. Gehäusedecke,
z.B. unter Anwendung von Randleisten, so gestaltet, daß mit etwas hervorstehenden Randleisten, ein Schutz (und Abschluß)
der an den Seitenflächen angebrachten Folienränder erreicht wird· In ähnlicher Weis© werden die Folienränder der Seitenflächen,
die bis zum Bildrahmen reichen können, so angebracht, daß ein .Schutz der Folienränder durch den Bildrahmen oder /
und durch die Bedienungs-Plakette sichergestellt ist.
Der Schutz und Abschluß des Gehäuses nach unten wird einem weiteren Merkmal gemäß mit Hilfe einer Fußleiste aus
Holz bewirkt, so daß keine Nachteile od· Störungen durch offene Folienränder zu befürchten ist.
*~ 3 —
Die Heuerung kann in Anlehnung an das beschriebene Ausführungsbeispiel
angeordnet werden, wobei aueh weitere Merkmale der !Teuerung anhand einer Abbildung des Gehäuses genauer
beschrieben sind.
Wie aus der Abbildung ~ Ansicht des Gehäuses schräg von vorn — zu erkennen, weist das Gehäuse, welches aus Holzplatten
hergestellt sein kann, den Bildrahmen 3 an der Vorderfront auf. Es ist vorteilhaft, diesen Bildrahmen mit einem
Auflagerand als Pressteil aus Kunststoff herzustellen.
Die beiden Seitenflächen des Gehäuses 2 sind, wie auf der Abbildung angedeutet, mit Überzügen oder Auflagen aus
Kunststoff-Folien versehen, wobei diese überzüge od. Pollen
mit den Rändern bis zum (oder bis unter) den Bildrahmen 3 (linke Seite) oder bis zur Plakette 6 der Bedienung u. Skala
(rechte Seite) reichen sollen» Ein Teil der Vorderfront kann vorteilhaft mit γοη der Folie bedeckt sein (5)·
!Für iiesen Zweck sind sogen. Klebfolien, die an der Innenseite
eine Klebschicht aufweisen, bestens geeignet.
Die Seitenflächen können vorteilhaft an den rückseitigen Gehäusekanten in dlas Innere des Gehäuses mitüberzogen werden,
so daß (ζ·Β·) die Struäur des Holzes an den hinteren Rändern
durch die Folien verdeckt wird*
Die Gehäusedecke 1-1 kann an ihrer Oberfläche einen
ff»im»8aiiOTRi»niBiw Holzfurnier aufweisen. Die Deekelplatte kann
hierbei an den Rändern mit Randleisten 7 (vorn und an den Seiten) versehen sein, die nach außen etwas hervorstehen, so daß
ein sicherer Schutz der Polienränder am oberen Rand erreicht wird. Nach unten wird das Gehäuse durch die leiste 4 abgeschlossen
und geschützt.
In manchen Fällen kann die Ausbildung nach der !Teuerung
aueh für solche Gehäuse von Vorteil sein, die in der wesentlichen
Grundausführung in der Kunststofftechnik hergestellt sind. Hierbei können die bezogenen !Flächen zum Schutz des
Überzuges oder der Folie insgesamt etwas vertieft angeordnet sein, so daß ein Schutz der Folienränder erreicht wird.
Durch die Ausbildung der Gehäuse für Fernsehempfänger nach der Neuerung, insbesondere in Anlehnung an das beschriebene
Ausführungsbeispiel, werden die Nachteile der polierten Gehäuse in vollem Umfange behoben: Die sonst sehr empfindlichen
Oberflächen der Seitenteile werden durch die Überzüge aus Kunststoff-Folien
nahezu unempfindlich gegen Kratzer oder Druekverletaungen, wobei auch nötigenfalls ein Abwaschen oder Reinigen
der Folien leicht durchführbar ist.
Für besondere Fälle sind rau-genarbte Folien vorteilhaft« Es sind auch Folien mit Schaumstoff-Unterlage erhältlich, die
weitgehend stoßfest sind.
Der Schutz der Gehäusedecke 1 wird sicher durch die Randleisten 7 bewirkt, wobei zusätzlich eine Auflage aus transparentem
Kunststoff über dem polierten Furnier angebracht werden kann. In manchen Fällen kann auch eine metallische Folie, insbesondere
für die ©eckelplatte, zur Anwendung kommen, die in der letzten Zeit aueh für AnteaEnbahnen eine ausreichende Eignung
aufweist.
. Bei der Wahl etwas hellerer (z.B. pergamentartiger)
Folien als Überzug für die Seitenflächen in Verbindung mit einer dunklen Edelholzfläehe der Deckelplatte wird außerdem neben
den aufgezählten technischen Vorteilen - ein neuartiges, für den Verkauf wirksames Gehäuse erreicht, weil auch die Kunden
die praktischen Vorteile des Ausbildung bei der Auswahl
der Empfänger nicht übersehen werden.
In ähnlicher Weise lassen sich auch optische Vorteile,
die dem fernsehbild eine verbesserte Raumlage bieten, dureh besondere Tönung der Seitenflächen des Gehäuses erreichen.
So lassen sich metallisch feingemusterte Folien sehr wirksam für eine optische Eahmenwirkung mit dem Bild kombinieren, so
daß mit der Neuerung aueh eine technische (Grundlage von grosser Tragweite gegeben ist.
G-ehäuse nach der Neuerung können auch bei kleineren räumlichen Abmessungen, so z.B. für tragbare Fernsehempfänger mit
angebauter Antenne usw*, anstelle von Metallgehäusen von Vorteil
sein.
Beim Farbfernsehen ist es nach der Neuerung leicht möglich Gehäuse in farblich neutralen Tönen, wie Bronze oder Altgold,
auszubilden« Auf diese Weise wird eine Kollision mit den Bildern in jedem Falle vermieden, so daß aueh in dieser Hinsicht
ein greifbarer Vorteil vorhanden ist.
Claims (7)
1. Gehäuse für Fernsehempfänger, vorzugsweise in der Grundausführung
aus Holz, gekennzeichnet durch eine Ausbildung und Gestaltung, "bei welcher Gehäuseteile mit Oberflächen od.
Kanten aus Holz mit solchen, die Überzüge aus Kunststoff Folien aufweisen, im gleichen Gehäuse verbunden sind.
2. Gehäuse nach Anspruoh 1, gekennzeichnet durch eine Ausbildung
land Gestaltung, bei welcher der Bildrahmen (3) aus
Kiaststoff mit einem Oberteil (Gehäusedecke 1) aus Holz, vorzugsweise
mit Holzfumer, und den Seitenflächen (2-2) mit Überzügen aus Kunststoff-Folien im gleichen Gehäuse verbunden
sind.
3. Gehäuse nach Anspruch 1-2, gekennzeichnet durch eine
^anordnung von Randleisten (7) an der Gehäusedecke (1), die
so angebracht sind, daß ein Schutz (Abschluß) der Folienränder (2) erreicht wird.
4. Gehäuse nach Anspruch 1-3> gekennzeiohnet durch eine
Anordnung der Folien an den Seitenflächen (2-2), die bei Umfassung der Hinterkanten in das Gehäuse eingeführt sind.
5* Gehäuse nach Anspruch 1-4* gekennzeichnet durch eine
Anordnung, bei welcher durch die Ränder des Bildrahmens (3) und der Bedienungs-Plakette (6) ein Schutz der Folienränder
bewirkt wird,
6. Gehäuse naeh Anspruch 1-5, gekennzeichnet durch die Anwendung von Kunststoff-Folien, die rau^genarbt sind.
7. Gehäuse nach Anspruch 1-5, £ekennz£i_ehnet durch die Anwendung
von metallischen Kunststoff-Folien, die eine Musterung aufweisen»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ13440U DE1913052U (de) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Gehaeuse fuer fernsehempfaenger. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ13440U DE1913052U (de) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Gehaeuse fuer fernsehempfaenger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1913052U true DE1913052U (de) | 1965-04-01 |
Family
ID=33346489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ13440U Expired DE1913052U (de) | 1965-01-21 | 1965-01-21 | Gehaeuse fuer fernsehempfaenger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1913052U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN118854650A (zh) * | 2023-04-26 | 2024-10-29 | 青岛海尔洗衣机有限公司 | 用于衣物护理机的内胆及衣物护理机 |
-
1965
- 1965-01-21 DE DEJ13440U patent/DE1913052U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN118854650A (zh) * | 2023-04-26 | 2024-10-29 | 青岛海尔洗衣机有限公司 | 用于衣物护理机的内胆及衣物护理机 |
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