DE1912931B2 - Halbleiterbauelement - Google Patents
HalbleiterbauelementInfo
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Description
Die Anforderungen an die Betriebsfrequenz und die Ausgangsleistung eines Hochfrequenz-Transistors für
hohe Leistungen werden immer größer und es wird erforderlich, Transistoren zu schaffen, die in der Lage
sind, eine große Energie, z.B. 1OW, im UHF-Band abzugeben. Wenn aber ein Transistor eine große
elektrische Energie verarbeitet, wird im Basisbereich durch den Widerstand des Basisbereiches und den
Basisstrom ein Spannungsabfall verursacht und als Folge davon tritt die Erscheinung auf, daß der
Emitterstrom am Umfangsteil des Emitterbereiches in der Nähe der Basiselektrode konzentriert 'ließt.
Diese bekannte Erscheinung wird als Emitterkanten-Zusammendrängungseffekt
bezeichnet und dieser Effekt wird vor allem bei einem Hochfrequenz-Transistor mit hoher Leistung bemerkt, wenn dieser in einem
Hochfrequenzband betrieben wird, in dem der Stromverstärkungsfaktor des geerdeten Emitters sich 1
annähen.
Damit ein Transistor eine große elektrische Energie verarbeiten kann, ist es selbstverständlich notwendig,
daß ein großer Strom fließt, jedoch wird wegen des Emitterkanten-Zusammendrängungseffektes, auch
J5 wenn die Fläche des Emitterbereiches einfach vergrößert
wird, nicht nur der Mittelteil des Emitterbereiches ein unwirksamer Teil, der kaum zur Strominjektion
beiträgt, sondern eine große Fläche des Emitterbereiches verschlechtert, insbesondere bei einem Hochfrequenz-Transistor
für hohe Energie, die Leistung des Transistors. Dies ist darauf zurückzuführen, daß eine
größere Emitterfläche zu einer größeren Kapazität des Emitter-PN-Überganges führt und dies führt zu einer
größeren Fläche des Basisbereiches und zu einer größeren Kapazität des Kollektor-PN-Überganges und
all dies wirkt zusammen, um die Frequenzcharakteristik des Transistors zu verschlechtern.
Deshalb ist bei einem bekannten Hochfreauenz-Tran-
iistor für hohe Leistung, um die Länge des Umfangsteies
des Emitterbereiches, nachfolgend al;» Emitterum-[angslänge
bezeichnet, zu vergrößern ohne die Kapazität der Grenzfläche zu viel zu erhöhen, der Emitierbereich
in eine Mehrzahl von Streifen oder eine Anzahl 5 von kleinen Inseln aufgeteilt und diese Sfeifen "xler
Inseln sind auf dem Basisbereich verteilt angeordnet. Diese beide;: Transistorausbildungen sind bekannt und
die erstere wird als Art des Ineinandergrcifens und die letztere als Art der Überdeckung bezeichnet.
Bei einer dieser Arten soll die Abmessung des Emitterbereiches so klein als möglich gemacht werden.
Dies ist darauf zurückzuführen, daß in einem Emitterbereich mit einer großen Fläche, wie oben beschrieben, der
Mittelteil unwirksam ist Wenn aber dieser Emitterbereich in eine Anzahl von Teilen unterteilt wird und diese
Teile sind auf dem Basisbereich verteilt vorgesehen, kann die Emitterumfangslänge ohne Änderung der
gesamten Fläche des Emitterbereiches wesentlich vergrößert werden. Selbstverständlich kann die Emitterumfangslänge
desto größer gemacht werden, je kleiner die Abmessung der unterteilten Teile gemacht
wird.
Bei den bekannten Transistorenarten werden aber beim Aufbringen der Elektroden auf die Basis- oder
Emitterbereiche Löcher im voraus in den erforderlichen Teilen eines Schutzfilmes geöffnet, der die Fläche der
Halbleiterscheibe abdeckt, und eine dünne Schicht aus einem Metall, z. B. Aluminium, wird durch Vakuumverdampfung
auf nahezu der gesamten Fläche des Schutzfilmes niedergeschlagen und dann wird die dünne
Metallschicht teilweise durch hotoätzen entfernt und
dadurch die Emitterelektrode von der Basiselektrode getrennt. Die beiden Elektroden befinden sich deshalb
in einer Ebene und die Isolation zwischen den beiden Elektroden wird nur in dieser Ebene durchgeführt.
Bei einem solchen Elektrodenaufbau ist es unvermeidbar, daß die Breite der Elektroden in entsprechender
Weise klein wird, wie die Abmessung des Emitterbereiches klein wird, und daß die Formen der
Elektroden auch kompliziert werden. Demgemäß erfordert das Verfahren des Ätzens der Elektroden eine
große Genauigkeit und wird schwierig und der Widerstand der Elektroden wird aucn ein nicht
vernachlässigbarer WerL
Bei einem Transistor von der Art des Ineinandergreifens
wird, je langer gestreckt die Form des Emitterbereiches wird, natürlich auch desto langer gestreckt die
Form der Emitterelektrode. Um jedoch den durch den Widerstand des Basisbereiches verursachten Spannungsabfall
zu vermeiden, ist es notwendig, die Basiselektrode so nahe als möglich an den Umfangsteil
des Emitterbereiches vorzusehen und entsprechend wird die Form der Basiselektrode auch lang gestreckt.
Die Dicke dieser Elektroden beträgt üblicherweise etwa 2 μιη so daß, wenn sie lang werden, ein wesentlicher
Widerstand erzeugt wird und demgemäß durch diesen Widerstand ein Spannungsabfall verursacht wird.
Andererseits sind bei einem Transistor der Überdekkungsart mehrere unterteilte kleine Emitterbereiche,
wie Inseln, nachfolgend als kleine Emitterinseln bezeichnet, alle durch die Emitterelektrode parallel
geschaltet. Da aber die Basiselektrode und die Emitterelektrode in einer Ebene vorgesehen sind, wird
die Form der beiden Elektroden nicht sehr unterschiedlieh
von der Form der Elektroden bei dem Transistor der Art des Ineinandergreifen, d. h. sie wird dünn und
lang und gegenseitig ineinandergreifend. Deshalb tritt dasselbe Problem wie bei dem Transistor von der Art
des lneinandergreifens bei dem Transistor der Überdekkungsart auf.
Abgesehen von den vorstehend angeführten Problemen tritt bei dem Transistor der Überdeckungsart das
folgende Problem auf. Da die kleinen Emitterbereiche durch die Emitterelektrode parallel geschaltet sind, ist
ein wesentlicher Teil des Basisbereiches von der Emitterelektrode bedeckt Deshalb kann eine metallische
Elektrode nicht an diesem Teil des Basisbereiches angebracht werden. Aus diesem Grunde ist bei einem
Transistor dieser Art ein Raster von eindiffundierten Leitbahnen mit geringem spezifischen Widerstand
desselben Leitfähigkeitstyps wie der Basisbereich zwischen diesen kleinen Emitterbereichen vorgesehen
und dieses Raster wird als Basiselektrode verwendet. Da dieses leitfähige Raster aber eindiffundierte Bahnen
sind, die aus Halbleitermaterial bestehen, ist ihr spezifischer Widerstand um etwa drei Größenordnungen
höher als der eines Metalles, z. B. Aluminium, und deshalb besteht ein Nachteil darin, daß der Basiswiderstand
hoch wird. Wenn des weiteren dieses leitfähige Raster mi* dem Emitterbereich in Verbindung kommt,
wird die Charakteristik des Transistors verschlechtert und deshalb muß dieses leitfähige Raster in einem
bestimmten Abstand von den kleinen Emitterbereichen angeordnet werden. Aus diesem Grunde ist in dem
Basisbereich eine überschüssige Fläche erforderlich und deshalb tritt der Nachteil auf, daß die Kapazität des
Kollektor-PN-Überganges groß wird. Als ein weiterer Nachteil im Vergleich mit Transistoren anderer Arten
erfordert dieser Transistor einen weiteren Schnitt beim Diffusionsverfahren für die Bildung des leitfähigen
Rasters.
Demnach ist ein Halbleiterbauelement mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 bekannt
(Zeitschrift »Electronics«, Band 38, 1965, Nr. 17, vom 23. August, S. 70 bis 77).
Schließlich ist ein Transistor mit einer Halbleiterscheibe mi·, zwei Leitungsschichten bekannt, wobei zur
Stromstabilisierung die Emitterleitungsschicht teilweise aus einem Material mit hohem spezifischen Widerstand
besteht (FR-PS 13 58 189, Fig. 2). Hierbei ist die Widerstandsschicht auf dem gesamten schmalen Emitterbereich
aufgebracht, was für einen Hochfrequenztransistor mit hoher Leistung nachteilig ist. An dem
schmalen Emitterbereich tritt nämlich ein nicht zu vernachlässigender Spannungsabfall in Längsrichtung
des Emitterbereiches auf, so daß eine ungleichmäßige Potentialverteilung innerhalb des Emitterbereiches
erhalten wird. Auch wenn auf die Widerstandsschicht eine Metallschicht aufgebracht wird, kann bei Verringerung
der Emitterbreite der durch die Metallschicht gebildete Widerstand nicht vernachlässigt werden, so
daß in diesem Falle ebenfalls eine ungleichmäßige Potentialverteilung innerhalb des Emitterbereiches
auftritt. Bei einer Abänderung dieses bekannten Transistors (FR-PS 13 58 189, Fig. 5) sind auf einer
t].Tiilterteilzonen bedeckenden Isolierschicht streifenförmige
Widerstände vorgesehen, deren eine Enden mit einem senkrecht liegenden Emitteranschluß Kontakt
machen und deren andere Enden über Fenstern in der Isolierschicht liegen. Diese Ausbildung ist für einen
Transistor hoher Leistung im Hochfrequenzbereich auch nicht geeignet, da an dem bandförmigen
Emitteranschluß auch ein wesentlicher Spannungsabfall auftritt und deshalb der gesamte Emitterbereich auch
nicht auf gleiches Potential gebracht werden kann.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Halbleiterbauelement mit hoher Leistung
und sehr kleinem Widerstand der Basiselektrode zu schaffen, das gute Eigenschaften im Hochfrequenzbetrieb
aufweist. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein s Halbleiterbauelement nach den im Kennzeichen des
Anspruches 1 angegebenen Merkmalen ausgebildet. Weitere Ausführungsformen des Halbleiterbauelementes
nach der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei einem Transistor nach der Erfindung wird somit die Leitungsschicht, die die Emitterelektrode bildet, mit
dem Emitterbereich an mehreren Punkten einzeln kontaktiert und alle Kontaktierungspunkte sind auf dem
ersten Isolierfilm zueinander parallel geschaltet. Damit wird eine gleichmäßige Potentialverteilung über den
gesamten Emitterbereich erhalten.
Ausführungsbeispiele des Halbleiterbauelementes nach der Erfindung werden anhand der Zeichnung
erläutert, und zwar sind
F i g. 1 bis 7 Aufsichten auf ein Halbleiterbauelement, welches in der Reihenfolge der Verfahrenschritte der
Herstellung eine Ausführungsform des Halbleiterbauelement nach der Erfindung zeigen,
F i g. 8 ein Schnitt längs der Linie A-A 'in F i g. 7,
Fig. 9 bis 14 Aufsichten auf ein Halbleiterbauelement,
die in der Reihenfolge der Verfahrensschritte der Herstellung eine andere Ausführungsform des Halbleiterbauelementes
nach der Erfindung zeigen, und
Fig. 15 ein Schnitt längs der Linie B-B in F i g. 14.
Für das Halbleiterbauelement kann eine Halbleiterscheibe aus einem beliebigen Halbleitermaterial eines
beliebigen Leitfähigkeitstyps verwendet werden. Nachfolgend wird ein Verfahren zur Herstellung einer
Ausführungsform des Halbleiterbauelementes beschrieben, bei dem eine Halbleiterscheibe verwendet wird, die
aus η-Silizium besteht.
F i g. 1 zeigt den Zustand eines Hochfrequenz-Transistors für hohe Leistung, der einen gitterförmigen
Emitterbereich aufweist, und zwar unmittelbar vor dem Anbringen der Elektrode.
Ein p-Basisbereich 2 und ein gitterförmiger n-Emitterbereich
3 sind auf einer Fläche einer n-Siliziumscheibe 1 gebildet. Wenn der Leitfähigkeitstyp der
Halbleiterscheibe ρ ist, wird der Leitfähigkeitstyp des Basisbereiches selbstverständlich η und der Leitfähigkeitstyp
des Emitterbereiches wird p. Wie die Zeichnung zeigt, ist die Anzahl der Gitterlöcher des
Emitterbereiches 16, jedoch kann diese Anzahl in beliebiger Weise variieren.
Der Teil der Fläche der Halbleiterscheibe 1, auf dem
die beiden Bereiche gebildet sind, ist vollständig mit einem Film bedeckt der aus einem Isoliermaterial, z. B.
Siliziumdioxyd (SiO2), besteht Der Isolierfilm ist in der
Zeichnung nicht dargestellt Außer SiO2 kann auch jedes andere den p-n-Übergang schützende Isoliermaterial
verwendet werden. Für einen solchen Film kann z. B. auch Siliziumnitrid verwendet werden.
Diese Halbleiterscheibe 1 enthält wie die Schnittdarstellung in Fig.8 zeigt eine obere und eine untere
Schicht mit verschiedenem spezifischen Widerstand. Eine solche Ausbildung ist bei Hochfrequenz-Transistoren
mit hoher Leistung bekannt Es kann aber auch eine homogene Halbleiterscheibe verwendet werden.
Löcher für die Anbringung der Elektroden sind in den
gewünschten Teilen des Isolierfilmes vorgesehen. Die Kreise in F i g. 1 zeigen die Lagen der Löcher 2a, 2b,
2c... und 2p, 2q... sind Löcher zur Anbringung der Basiselektrode und 3a, 3b. 3c... sind Löcher zum
Anbringen der Emitterelektrode. Die Löcher sind bei der vorliegenden Ausführungsform kreisförmig, jedoch
können sie auch quadratisch oder rechteckig sein. Es ist eine solche Anordnung und Form der Löcher
erwünsrht, daß der Weg, über den der Strom fließt, so kurz als möglich wird, damit der Elektrodenwiderstand
so gering als möglich gemacht werden kann.
Aluminium wird, wie dies bei 4 in Fig. 2 gezeigt ist,
auf dem Isolierfilm auf der Halbleiterscheibe 1 durch Vakuumverdampfung aufgebracht, wobei diese Aluminiumschicht
4 ohmsche Kontakte mit den Teilen der Fläche der Halbleiterscheibe 1 bildet, die an dem Boden
der Löcher freigelassen sind. Somit hat die Alumiumschicht 4 ohmschen Kontakt gleichzeitig sowohl mit
dem Basisbereich 2 und dem Emitterbereich 3. Jedoch ist es auch möglich, ohmschen Kontakt mit den beiden
Bereichen getrennt voneinander zu bilden. Im letzteren Falle können verschiedene Arten von Materialien für
die Elektrodenschichten verwendet werden.
Wie in Fig. 3 zu sehen ist, werden Teile dieser Aluminiumschicht 4, die unmittelbar oberhalb der
Löcher 3a, 3b, 3c... für die Emitterelektrode liegen, durch Ätzen entfernt. Wie die Zeichnung zeigt, wird die
Fläche der entfernten Teile etwas breiter als die Fläche der Löcher gemacht und Aluminium wird im Inneren
der Löcher belassen, wie dies durch 5a, 5b, 5c... gezeigt ist. Es ist auch möglich, das Aluminium im Inneren der
Löcher vollständig zu entfernen. Ferner ist es auch möglich, zuerst nur die Basiselektrode zu bilden und
dann die Emitterelektrode getrennt von der Basiselektrode zu bilden. Insbesondere wenn die Abmessung des
Emitterbereiches sehr klein ist, ist es erwünscht, ein Halbleitermaterial desselben Leitfähigkeitstyps wie der
des Emitterbereiches auf dem Isolierfilm durch Vakuumverdampfung von der Bildung der Emitterelektrode
niederzuschlagen, wobei das Halbleitermaterial ohmsche Kontakte mit dem Emitterbereich über die Löcher
für die Emitterelektrode bildet. Diese Anordnung schließt die Möglichkeit der Verschlechterung der
Wirkungsweise des Transistors aus, auch wenn der Emitter-PN-Übergang durch das niedergeschlagene
Halbleitermaterial überbrückt wird.
Wie Fig.4 zeigt, wird ein Isolierfilm 6 auf der Aluminiumschicht 4 aufgebracht. Dieser Isolierfilm kann
aus z. B. Siliziummonoxyd SiO bestehen und wird mittels Vakuumverdampfung aufgebracht. Außer SiO kann
SiO2 oder Siliziumnitrid verwendet werden. Es ist auch möglich, SiO2 durch thermische Zersetzung einer
organischen Siliziumverbindung oder durch Zerstäuben niederzuschlagen. Der Isolierfilm 6 wird nachfolgend als
zweiter Isolierfilm bezeichnet da er auf dem SiO2-FiIm
angebracht ist der oben in Bezug auf Fig.] beschrieben
worden ist. Dieser SiO2-FiEm unter der Aluminiumschicht
4 wird nachfolgend als erster Isolierfilm bezeichnet Wie die Fi g. 4 zeigt sind die Umfangsteile
der Aluminiumschicht 4 nicht mit Isoliermaterial überzogen, sondern freigelassen. Diese Teile werden zur
Befestigung der Zuleitung zu der Basiselektrode verwendet
Als nächstes werden die Teile des zweiten Isolierfilmes 6, die unmittelbar oberhalb der Löcher 3& 3b, 3c...
in Fi g. 1 liegen, für die Anbringung der Emitterelektrode durch Atzen entfernt und die Aluminiumschichten 5a,
5b, 5c... in Fig.3 werden im Inneren der Löcher bis
zum Boden der neuerlich geöffneten Löcher freigelegt. Hierbei ist es erwünscht daß der Durchmesser der
Löcher 7a, 7b, 7c... in dem zweiten Isolierfilm 6 nahezu
gleich dem Durchmesser der Alumiuniumschichten 5a, 5b, 5c... gemacht wird.
Nachdem das Ätzen des zweiten Isolierfilmes 6 beendet worden ist, wird eine leitfähige Schicht 8 aus
einem leitfähigen Material mit hohem spezifischen Widerstand auf den Isolierfilm 6 aufgebracht; vgl.
Fig. 6. Die zuerst aufgebrachte Aluminiumschicht 4 wird nachfolgend als die erste Leitungsschicht und die
vorstehend erwähnte leitfähige Schicht 8 aus einem Material mit hohem spezifischen Widerstand, einschließlich
etwa vorhandenen Aluminiumschichten 5a, 5b, 5c, wird als zweite Leitungsschicht bezeichnet. Diese
zweite Leitungsschicht 8 ist zu dem Zwecke vorgesehen, einen Serienwiderstand zu dem Emitterbereich zu
bilden. Deshalb ist es erforderlich, daß ein Material mit einem spezifischen Widerstand von mehr als etwa
104Ohmcm zur Bildung der zweiten Leitungsschicht
verwendet wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird z. B. η-Silizium mit einem spezifischen Widerstand
von 0,1 Ohm cm verwendet. Die zweite Leitungsschicht kann durch Vakuumverdampfung oder durch Zerstäubung
oder durch Epitaxie aufgebracht werden.
Wie F i g. 7 zeigt, wird als nächstes eine Metallschicht 9 auf nahezu der gesamten Fläche der zweiten
l.citungsschicht 8 aus Silizium durch Verdampfung gebildet. Es ist nicht notwendig, die Form dieser
Metallschicht 9 durch Ätzen zu regulieren, und deshalb kann ein Metall das nicht in einfacher Weise geätzt
werden kann, als Material für diese Metallschicht 9 verwendet werden, und die Dicke dieses Metalles kann
verhältnismäßig groß gemacht werden. Zum Beispiel wird Gold (Au) für die Metallschicht 9 verwendet und
die Dicke dieser Schicht, die durch Verdampfung niedergeschlagen ist, wird etwas oberhalb 5 μπι gewählt.
Anstatt Gold kann auch Aluminium verwendet werden und außer diesen beiden Metallen können fast alle
Metalle verwendet werden, /.. B. Silber, Platin, Nickel. Molybdän. Titan und Tantal.
Dit^e Goldschichi 9 wird zu dem Zwecke vorgesehen,
die gesamte Fläche der zweiten Leitungsschicht 8 parallel zur Fläche der Halbleiterscheibe 1 auf im
wesentlichen demselben Potential zu halten. Deshalb ist es erwünscht, daß die Goldschicht 9 den größten Teil
der Fläche der zweiten Leitungsschicht 8 überdeckt.
Durch den vorstehenden Vorgang wird das Verfahren zur Herstellung einer Halbleiterscheibe des Transistors
beendet. Dann wird die Halbleiterscheibe 1 nach der Fig. 7 auf einem Sockel befestigt und die Elektroden
werden mit den Leitungen des Sockels verbunden und dieser wird hermetisch abgedichtet, wodurch das
vollständige Halbleiterbauelement erhalten wird. Bei diesem Bauelement bildet die Goldschicht 9 die
Emitterelektrode und die Aluminiumschicht 4 bildet die Basiselektrode.
F i g. 8 zeigt einen Schnitt längs der Linie A-A' der Halbleiterscheibe der Fig. 7. Wie in der Fig.8
dargestellt, ist der zweite Isolierfilm 6 zwischen der ersten Leitungsschicht, d. h. der Basiselektrode 4, und
der zweiten Leitungsschicht 8 aus Silizium von dem unteren Teil der zweiten Leitungsschicht 8, d. h. von der
Basiselektrode 4, durch den ersten Isolierfilm 10 getrennt Obwohl die beiden Leitungsschichten große
Flächen und die Form von einfachen Platten haben, sind die beiden Schichten vollständig voneinander isoliert.
Die Siliziumscheibe 1 enthält zwei Schichten, und zwar die obere Schicht la mit hohem spezifischen Widerstand und die untere Schicht Ib mit niedrigem
spezifischen Widerstand, und der Basisbereich 2 und der Emitterbereich 3 werden in der oberen Schicht la
gebildet.
Der Transistor, nach diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung, hat die folgenden Vorteile, die auf dem
s Aufbau der Elektroden, wie vorstehend beschrieben, beruhen.
Bei der Halbleiterscheibe des Transistors nach den F i g. 7 und 8 bilden die vertikalen Teile 8a, Sb, 8c... der
zweiten Leitungsschicht 8 ohmsche Kontakte mit dem
ίο Emitterbereich 3 über die Löcher 3a, 3b, 3c. ... die einen
geringen Abstand voneinander in dem zweiten Isolierfilm 6 haben. Dies bedeutet, daß Widerstände zwischen
den Kontaktpunkten des Emitterbereiches 3 und der Emitterelektrode 9 eingeschaltet sind. Durch diese
is Widerstände wird eine negative Stromrückkopplung
erhalten und demgemäß können eine Stromstabilisierung und eine Gleichförmigkeit der Stromdichte in den
lokalen Punkten des Emitterbereiches 3 erhalten werden.
Der vorstehend erwähnte Effekt kann mehr oder weniger auch erreicht werden, falls ein Metall mit
hohem spezifischen Widerstand als Material für die zweite Leitungsschicht verwendet wird, jedoch kann ein
besseres Ergebnis erhalten werden, falls ein Halbleiter, /.. B. Silizium, Germanium oder Galliumarsenid, hierfür
verwendet wird. Dies wird als nächstes im einzelnen beschrieben.
Im allgemeinen ist ein in einem Halbleiter fließender Strom gesättigt, wenn das elektrische Feld in dem
Halbleiter einen bestimmten Wert erreicht. Wenn z. B. das elektrische Feld in Silizium etwa 104V/cm
übersteigt, wird der Strom nahezu konstant unabhängig von der angelegten Spannung. Wenn nun die Querschnitssfläche
der vertikalen Teile 8a, Sb. Sc. der zweiten Leitungsschicht 10 μηι2 ist und deren Länge zu
der Emitterelektrode 1 μηι beträgt und die Teile durch
Silizium mit einem spezifischen Widerstand von 0,1 ohm cm gebildet sind, bedeutet dies, daß Widerstände
von etwa 100 Ohm zwischen die Kontaktpunkte des Emitterbereiches und der Emitterelektrode eingeschaltet
sind. Nachdem aber die Spannung zwischen der Emitterelektrode und dem Emitterbereich etwa 1 V
erreicht hat, steigt der Strom kaum an, auch wenn die Spannung weiter ansteigt, und zwar wegen der oben
erwähnten Stromsättigungserscheinung. Wenn der Sättigungsstrom aus den Widerstandswerten dieser
vertikalen Teile berechnet wird, kann sich ergeben, daß der über die vertikalen Teile gehende Strom bei etwa
10 mA begrenzt wird, was bedeutet, daß der Strom nahezu gleichförmig auf alle Teile des Emitterbereiches
verteilt ist.
Die Wirkung der Strombegrenzung und der Gleichförmigkeit, wie oben beschrieben, verhindert nicht nui
eine örtliche Überhitzung oder einen Bruch dei Halbleiterscheibe, sondern verbessert auch die Frequenz-Ausgangscharakteristik. Wenn nämlich im allgemeinen ein großer Strom oberhalb eines bestimmter
Wertes in einem Transistor fließt, wird die Frequenz h
bei welcher der Stromverstärkungsfaktor mit geerde tem Emitter 1 wird, sehr schnell verringert Wenn eine
örtliche Zusammendrängung des Emitterstromes auf tritt wird die Frequenz fr örtlich in dem Emitterbereicl
und somit übrigens auch die Frequenz fr des Transistor ais Ganzes verringert Aus diesem Grunde kann di<
Gleichförmigkeit des Emitterstromes wirksam eini solche Verringerung von der Frequenz fr verhindern.
Für den Aufbau der Elektroden, durch den die obei
beschriebenen Wirkungen erhalten werden könner
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sind verschiedene Abwandlungen möglieh. Einmal ist es
offensichtlich, daß im wesentlichen dieselbe Wirkung erhalten werden kann, indem die Basiselektrode, d. h.
die erste Leitungsschicht 4 und die Emitterelektrode, d. h. die zweite Leitungsschicht 8, in der Anordnung
nach F i g. 8 vertauscht werden. In diesem Falle wird die Basiselektrode 4 auf dem zweiten Isolierfilm 6
angebracht und ihre vertikalen Teile durchdringen die beiden Isolierfilme 10 und 6.
Wenn auch bei dem in F i g. 8 dargestellten Transislonuifbau
der Strom nicht gleichförmig über die gesamte fläche des Teiles der /weiten Leitungsschicht 8
fließt, die parallel zur Fläche der Halbleiterseheibe 1.
ei. h. des horizontalen Teiles ist. so fließt der Strom jedoch meistens in vertikaler Richtung über die Teile
der zweiten Leimngsschicht 8 unmittelbar oberhalb der
vertikalen Teile. Aus diesem Grunde wird die Arbeitsweise des Transistors kaum beeinflußt, auch
wenn das Stück des horizontalen Teiles entfernt wird, durch das kein Strom fließt. Wenn deshalb auch nur
vertikale Teile der zweiten Leitungsschicht 8 durch ein Material mit hohem spezifischen Widerstand, /.. B.
einem Halbleiter, gebildet werden und der plattenfönni
ge horizontale Teil vollständig aus einer Metallschicht gebildet wird, kann im wesentlichen dieselbe Arbeitsweise
wie bei dem in 1 ι g. 8 gezeigten Transistor erhallen werden.
Umgekehrt wird die Arbeitsweise des Transistor nicht wesentlich geändert, auch wenn alle vertikalen
"!ViIe durch ein Metall mit geringem spezifischen Widerstand gebildet werden und wenn der horizontale
Feil durch ein Material mit hohem spezifischen Widerstand gebildet wird. In diesem Falle ist es jedoch
u ie im Falle des 1 ransistors nach der Fi g. H erwünscht,
eine Metallschicht mit geringem spezifischen Widerstund auf dem horizontalen Teil aufzubringen und dieses
Metall als Emitterelektrode zu verwenden.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform eines Transistors nach der Erfindung ist der Emiuerbereieh
gitierförmig und Reihenwiderstände werden zu dem Lmitterbcreich hinzugefügt. Bei Transistoren nach der
Erfindung kann jedoch auch irgendeine andere Emitterform angewendet werden. Wenn eine extrem große
Ausgangsleistung nicht gefordert wird, ist es auch möglich, die Reihenwiderständc wegzulassen und die
/weite Leitungsschicht vollständig aus einem Metall mit geringem spezifischen Widerstand zu bilden und die
zweite Leitungsschicht selbst als Emitterelektrode zu verwenden. Insbesondere der erfindungsgemäßen Ausbildung
eines Trans:stors der Oberdecklingsart, bei dem
der Emiuerbereieh in eine Anzahl von Inseln aufgeteilt ist. tritt der Vorteil auf. daß das Leitfähigkeitsraster in
dem Basisbereich weggelassen werden kann.
Als nächstes wird eine Ausführungsform eines solchen Transistors beschrieben. In F i g. 9 bezeichnet 1
eine Halbleiterscheibe aus η-Silizium und 2 einen p-Basisbereich. Der Emitterbereich ist bei dieser
Ausführungsform in eine Anzahl von Inseln 11a, Wb. 11 c... aufgeteilt. Eine solche Form und Anordnung des
Emitterbereiches ist im wesentlichen dieselbe wie bei einem bekannten Transistor der Überdeckungsart.
Dennoch kann das Leitfähigkeisraster mit einer hohen Fremdstoffkonzentration in dem Basisbereich vermie
den werden. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zwischen dem bekannten Transistorder Überdeckungs
art und dem Transistor nach der Erfindung. Obwohl dies in der Zeichnung nicht dargestellt ist, ist die Fläche der
Halbleiterscheibe 1 wie im Fall der Ausführungsform des Transistors nach der Fig. 1 mit dem erstet
Isolierfilm aus z. B. S1O2 bedeckt.
Der Teil des ersten Isolierfilmes, der sich unmittelbai
oberhalb des Basisbereiches 2 befindet, wird durch
s Ätzen entfernt, um die Fläche des Basisbereiches 7
freizulegen. Zu diesem Zeitpunkt bleibt der erste Isolierfilm oberhalb der kleinen Emitterberciche Ua
Wb, Hc... und deshalb ist der leere Teil, von dem der erste Isolierfilm entfernt worden ist, giuerförmig. Dies
ist in Fig. 10 gezeigt. In der Zeichnung sind die
Kanlenlinien, längs deren der erste Isolierfilm entfernt worden ist, durch volle Linien dargestellt und die
Stellen, an denen p-n-Übergänge an die Oberfläche der Halbleiterscheibe 1 treten, sind durch gestrichelte
ι«, Linien dargestellt.
Draufhin wird ein Metall mit geringem spezifischen Widerstand, z. B. Aluminium, auf den ersten Isolierfilm
aufgebracht, so daß der größte Teil der Fläche des Isolierfilmes bedeckt wird und die Aluminiiimschicht 4
mit dem freigelegten Teil des Basisbereiches einen ohmschcn Kontakt bildet. Dann werden nur die Teile
der Aluminiumschiclu 4. die auf dem ersten Isolierfilm über den kleinen Emitierbereichen 11,7. Wb. Hc...
vorhanden sind, durch Ätzen entfernt. Dies ist in F i g. 11
.-.<, gezeigt. Wie diese Figur zeigt, ist der Teil der
Aluminiumschicht 4, der ungeätzi bleibt, gitterlörmig.
Diese gitterförmige Aluminiumschicht 4 wird von dem zweiten Isolierfilm b bedeckt, wie dies Fig. 12 zeigt.
Dieser zweite Isolierfilm 6 kann durch das oben unter
V) Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Verfahren gebildet
werden. Als nächstes werden, wie in F i g. I 3 gezeigt,
die Löcher 12a. \2b. 12c..., die durch den in der F i g. I 3
nicht dargestellten ersten Isolierfilm und den zweiten Isolierfilm 6 durchtreten, über den kleinen Emitterbereichcn
Wa, Wb. lic... geöffnet, um die Flächen der
kleinen Emitterbereiche am Boden der Löcher freizulegen. Draufhin wird, wie Fig. i4 zeigt, ein Metall, z. B.
Gold, stark auf dem zweiten Isolierfilm 6 durch Verdampfung niedergeschlagen, wobei diese GoIdschicht
13 ohmsche Kontakte mit den kleinen Emitterbereichen Wa. l\b. lic... bildet. Die GoIdschichl
13 wird als Emitterelektrode verwendet. Damit ist die Herstellung der Halbleiterscheibe des Transistors
allgeschlossen. Die Halbleiterscheibe 1 wird an einem Sockel befestigt, die Elektroden werden mit den
Leitungen des Sockels verbunden und der Sockel wird hermetisch abgedichtet, wodurch ein vollständiges
Halbleiterbauelement erhalten wird.
Fig. 15 zeigt einen Schnitt längs der Linie B-B der in
Fig. 14 gezeigten Halbleiterscheibe. Wie Fig. 15 zeigt,
werden die kleinen Emitterbereiche lla. Wb. Wc...
durch die Emitterelektrode 13 aus Gold parallel geschaltet und die Emitterelektrode 13 wird von der
Basiselektrode 4 durch den ersten Isolierfilm 14 und den zweiten Isolierfilm 6 getrennt und deshalb ist die
isolation zwischen den beiden Elektroden vollständig. Wie in der Fig. 15 gezeigt, ist es deshalb möglich, die
Basiselektrode 4 aus einem Metall mit geringem spezifischen Widerstand über allen Teilen des Basisbe reiches 2 anzubringen, die sich zwischen den kleinen
Emitterbereichen 11a. 11.6. lic... befinden. Dadurch
wird die Strominjektion über alle Umfangsteile der kleineren Emitterbereiche wirksam verteilt, ohne daß es
notwendig wäre, ein Leitfähigkeitsraster vorzusehen.
obwohl derselbe Emitteraufbau wie bei einem Transistor der Überdeckungsart vorhanden ist.
Bei dem Transistor nach der Erfindung, kann der Widerstand der Basiselektrode darüber hinaus wesent-
lieh kleiner gemacht werden im Vergleich /ti dem
Widersland eines Transistors der Überdeckungsart und
deshalb kann der Spannungsabfall, der auf dem Widersland der Basiselektrode beruh), wesentlich
verringert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, daß, wie sich aus den l·' ig. 14 und 15 ergibt, man sagen kann,
daß bei dieser Aiisführungsform das Leitungsfähigkeitsraster bei dem Transistor der Ubcrdeckungsart durch
ein Metall mit einem spezifischen Widerstand ersetzt worden ist. der wesentlich kleiner als der des I lalblciters
ist.
Wie oben beschrieben, hat ein Transistor nach der Erfindung aiilgruncl des Aufbaues der Elektroden
dadurch einen großen Vorteil, daß es auch möglich ist. negative Rückkopphingswiderstände den kleinen Emitterbereichen
hinzuzufügen, wo dieses Bedürfnis besteht. Wenn negative Rückkoppliingswiderstände nicht erfor
derlieh sind, können die Basis- und Emitterelektroden
nahe aneinander angeordnet werden, was bei einem Hochfrequenz-Transistor mit hoher Leistung von
Vorteil ist. der kompliziert geformte und kleine Kmitt erber eiche aufweist.
Darüber hinaus ist die Form der Emittcrclektrotle.
wie sie von oberhalb der Halbleiterscheibe /u sehen im. eine einfache Platte mit großer Fläche. Deshalb kann
beim Verbinden eier Emitterelektrode mit der Zuleitung
des Sockels mittels einer Verbindnngsleitting tier
Anschluß eier Verbindungsleitung in einfache!' Weise ausgeführt werden. Da eine ausreichend starke Verbindung'-k'itiinj!
verwendet werden kann, können Ά·:ι
Widerstand und die Induktivität der Verbindungsleitung
vei ringen werden. Als F.rgebnis intl der Vorteil auf, da!',
die Frequenzcharakteristik und die Slromkapazirit de·.
\ olKtäiuligcn Transistors noch besser werden.
Darüber hinaus kann die I lalhleitersch.'ilie di·-
Tiansistors nach der Frfindiing auf einer,! Sockel in
solcher Weise befestigt werden, daß die Fläche dei Fmilterelektrode in Kontakt mit der oberen Fläche de;
Sockels sein kann. Dadurch wird es möglich, die bein"
Betrieb des Transistors erzeugte Wärme wirksair abzuleiten. Die beim Betrieb des Transistors erzeugte
Wärme wird nämlich im wesentlichen in dem Kollektot PN-Übergang ei zeugt. Der Abstand von dem Kollektor·
PN-Übergang zur Fläche der Emitterelektrode liegi
üblichei weise unterhalb 10 μιη. jedoch ist der Abstaue
von dem Kollcktor-PN-Übcrgang zur Oberfläche des
Kolleklorberciches, d. h. der Bodenfläche der Halbleiterscheibe,
üblicherweise etwa KK) bis 200 um Deshalb ist es viel wirksamer, die erzeugte Hitze vor
der Fläche der Emitterelektrode statt von dei Oberfläche des Kollektorbereiches abzuleiten. Bei der
üblichen bekannten Transistoren der Art des lneinan· dcrgreifens und der Überdeckungsart ist es aber weger
der Form der Elektroden unmöglich,.die Fläche det Emitterelektrode an dem Sockel zu befestigen. Air
diesem Cirunde wird die Wärme unvermeidlich hauptsächlich
über die Oberfläche des Kollektorbereiche« abgeleitet. Bei eiern Transistor nach der Erfindung ist dk
obere Elektrode (Emitterelektrode oder Basiselektrode eine einfache Platte mit einer großen Fläche line
deshalb ist es möglich, die Oberfläche der Elektrode l'cs'
mit dem Sockel zu verbinden. Aus diesem Grunde kam die in dem Kollektor-PN-l Miergang erzeugte Wärme zi
dem Sockel über diese Elektrode übertragen tint wirksam abgeführt werden.
Bei dem Transistor nach licr Erfindung ist es auef
möglich, die Emitterelektrode und die Basiselektrode
kreisscheiberiförmig zu machen und die beiden Elektro
den s·. /Li formen, daß sie konzentrische Kreisscheibei
bilden, wenn sie vor -.'the, HvJb der Halhleiterscheibf
geseher \ν:.Ί u.:i. Dei Transistor kann dann vorieilhal
mit einer Koaxialleitung verbunden werden.
Hierzu 7 Biati Zeichnungen
Claims (10)
1. Halbleiterbauelement mit einer Halbleiterscheibe mit einem Leitungstyp, mit einem ersten an der
einen Seitenfläche der Halbleuerscheibe gebildeten Bereich mit zu der Halbleiterscheibe entgegengesetztem
Leitungstyp, mit einem zweiten in dem ersten Bereich gebildeten Bereich mit demselben
Leitijngstyp wie die Halbleiterscheibe, mit einem ersten Isolierfilm zum Bedecken der Teile der
pn-Übergänge, die zwischen den beiden Bereichen und zwischen dem ersten Bereich und der Halbleiterscheibe
gebildet sind und an dieser einen Seitenfläche der Halbleiterscheibe an die Oberfläche
treten, und mit einer ersten Leitungsschicht, die auf dem ersten Isolierfilm gebildet ist und ohmschen
Kontakt mit einem der beiden Bereiche über Löcher macht, die in dem ersten Isolierfilm vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Isolierfilm (6) die Oberfläche der ersten Leitungsschicht (4) bedeckt und wenigstens einen Teil der
ersten Leitungsschicht (4) in ihrem Umfang unbedeckt läßt, und daß eine zweite Leitungsschicht (8),
die auf dem zweiten Isolierfilm (6) gebildet ist, ebenso wie die erste Leitungsschicht (4) plattenförmig
ausgebildet ist und über Löcher durch die beiden Isolierfilme (10, 6) und, von dem ersten Isolierfilm
(10) isoliert, durch die zwischen diesen Isolierfilmen (10, 6) liegende erste Leitungsschicht (4) dringt und
ohmschen Kontakt mit dem anderen der beiden Bereiche (2, 3) macht, und daß die eine der beiden
Leitungsschichten (4, 8) mindestens teilweise aus einem Material mit hohem spezifischen Widerstand
besteht.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Stück der
Teile der ersten Leitungsschicht (4), die den ersten Isolierfilm (10) durchdringen, aus einem Material mit
hohem spezifischen Widerstand besteht und daß die Teile der ersten Leitungsschicht (4), die parallel zu
der Fläche der Halbleiterscheibe (1) liegen, aus einem Metall bestehen.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der ersten
Leitungsschicht (4), die den ersten Isolierfilm (10) durchdringen, aus einem Metall mit geringem
spezifischen Widerstand bestehen, daß die Teile der zweiten Leitungsschicht (8), die parallel zur Fläche
der Halbleiterscheibe (1) liegen, aus einem Material mit hohem spezifischen Widerstand bestehen und
daß eine Metallschicht (9) im wesentlichen auf der gesamten Fläche der zweiten Leitungsschicht (8)
aufgebracht ist.
4. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Leitungs-Schicht
(8) vollständig aus einem Material mit hohem Spezifischen Widerstand besteht und daß eine
Metallschicht (9) im wesentlichen auf die gesamte Fläche der Teile der zweiten Leitungsschicht (8)
aufgebracht ist, die parallel zur Fläche der Halbleiterscheibe (1) liegen.
5. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bereich (2) der
Basisbereich eines Transistors ist, daß der zweite Bereich (3) der Emitterbereich ist, daß die erste
Leitungsschicht (4) ohmschen Kontakt mit dem Basisbereich macht und daß die zweite Leitungsschicht (8) ohmschen Kontakt mit dem Emitterbe
reich macht.
6. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bereich (2) der
Basisbereich eines Transistors ist, daß der zweite Bereich (3) der Emitterbereich ist, daß die erste
Leitungsschicht (4) ohmschen Kontakt mit dem Emitterbereich macht und daß die zweite Leitungsschicht (8) ohmschen Kontakt mit dem Basisbereich
macht.
7. Halbleiterbauelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsschichten
(4, 8) die Form von konzentrischen Kreisscheiben aufweisen.
8. Halbleiterbauelement nach einem der Ansprüehe 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halbleiterscheibe (1) zwei Schichten (la, Xb) desselben Leitfähigkeitstyps und mit voneinander
verschiedenem spezifischen Widerstand aufweist und daß der Basisbereich (2) und der Emitterbereich
(3) in der Schicht (la) mit hohem spezifischen Widerstand vorgesehen sind.
9. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material mit hohem
spezifischen Widerstand ein Halbleitermaterial ist.
10. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material mit hohem
spezifischen Widerstand ein Metall ist.
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| JP43022262A JPS5025306B1 (de) | 1968-04-04 | 1968-04-04 |
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| GB (1) | GB1264032A (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2944069A1 (de) * | 1978-11-01 | 1980-05-14 | Westinghouse Electric Corp | Halbleiteranordnung |
| DE3119288A1 (de) * | 1980-05-19 | 1982-06-09 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Halbleiteranordnung |
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| FR3111031B1 (fr) | 2020-05-26 | 2022-10-14 | Univ De Chambery Univ Savoie Mont Blanc | Système et procédé de surveillance d’installations d’énergie solaire |
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- 1968-04-04 JP JP43022262A patent/JPS5025306B1/ja active Pending
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- 1969-04-03 GB GB07672/69A patent/GB1264032A/en not_active Expired
- 1969-04-03 NL NL696905257A patent/NL144436B/xx not_active IP Right Cessation
- 1969-04-04 FR FR696910473A patent/FR2005564B1/fr not_active Expired
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|---|---|
| DE1912931C3 (de) | 1981-11-26 |
| JPS5025306B1 (de) | 1975-08-22 |
| NL144436B (nl) | 1974-12-16 |
| DE1912931A1 (de) | 1969-11-13 |
| GB1264032A (en) | 1972-02-16 |
| FR2005564A1 (de) | 1969-12-12 |
| NL6905257A (de) | 1969-10-07 |
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|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
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