DE1911985B2 - Hochdruck-Bogenentladungslampe - Google Patents
Hochdruck-BogenentladungslampeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hochdruck-Bogencntladungslampe,
bestehend aus einem dichten, lichtdurchlässigen Kolben, der eine eine Ladung aufrechterhaltende
Füllung mit Seltenerdhalogenidzusat/ aufweist und in den Zuführleitungen eingeführt sind, an denen innerhalb
des Kolbens Elektroden aus hitzebeständigem Metall im Abstand zueinander angeschlossen sind, wobei zumindest
eine der Elektroden ein elektronenemittierendes Material trägt.
Eine derartige Bogenentladungslampe ist aus der FR-PS 14 60 272 bekannt, welche die Verwendung von
hitzebeständigen Metallelektroden, beispielsweise aus Wolfram oder Molybdän lehrt, auf denen ein elektronenemittierendes
Oxid aufgebracht ist, das aus einem Carbonat eines Erdalkalimetalls besteht und evtl. mit
anderen Zusatzkomponenten versehen ist, wie Zirkonoxid,Thoriumoxid,
Siliziumoxid oder Wolframpulver.
Thoriummetall und Thoriumoxid sind daher für die Verwendung für Elektroden mit elektronenemittierendem
Material bei Lichtbogenentladungslampen bereits bekannt, die verschiedene Entladungsfüllungen enthalten,
einschließlich Seltenerdmetallhalogeniden wie auch anderen Metallhalogeniden.
Thorium ist jedoch ein Element der akliniden Reihe
mit Atomgewichten von 89 bis 103, meist auch als Transurane bezeichnet, also nicht ein eigentliches
Seltenerdmetall.
Nachteilig ist bei den bekannten Entladungslampen, daß das elektronenemittierende Material nicht beson*
ders wiederstandsfähig gegenüber den Angriffen der Metallhalogenidzusätze während des Betriebs der
Lampe ist
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Quecksilberentladungslampe der eingangs genannten
Art, bei der sich aufgrund einer größeren Widerstandskraft des elektronenemittierenden Materials gegenüber
der im Lampenkolben enthaltenen Metallhalogenidzusätze während des Betriebs der Lampe sich auch eine
höhere Lebensdauer der Entladungslampe erg'bt
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,
ίο daß das elektronenemittierende Material im wesentlichen aus einem Oxid des gleichen Seltenerdmetalls
besteht, das als Halogenid in der Füllung enthalten ist
Dadurch wird erreicht daß — bei erhöhter Elektronenemissionsfähigkeit
— der chemische Widerstand •5 gegenüber einer Reaktion des elektronenemittierenden
Materials mit der die Entladung aufrechterhaltenden Füllung unter dem Druck und unter den Temperaturen,
die während des Betriebs der Lampe auftreten, sich ergibt
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteranspriichen.
Aus der DE-AS 11 69 593 ist bereits bekannt, bei einer
Gasentladungsröhre eine Kathode zu verwenden, die aus einem Grundmetall besteht, das noch Zusätze an
« Oxid, Karbid, Borid, Suizid oder Nitrid der seltenen
Erden oder der Elemente Thoriurr, Titan, Zirkon, Kolumbium, Tantal, Hafnium, Vanadium, Molybdän
oder Wolfram enthält. Auf diese Kathode wird dann ein elektronenemittierender Stoff, nämlich das übliche
Bariumoxid, aufgebracht.
Eine derartig aufgebaute Bariumkathode ist jedoch für den Betrieb von Quecksilberentladungslampen mit
Seltenerdmetallhalogenidzusätzen in der Kolbenfüllung wegen ihrer mangelnden chemischen Kompatibilität
>■> nicht geeignet und gibt dem Durchschnittsfachmann
auch keinen Hinweis darauf, wie die aus der FR-PS 14 60 272 bekannte Quecksilberentladungsla.npe auszubilden
wäre, um diese hohe Emissionsfähigkeit und Widerstandskraft zu erreichen, wit er, beim Erfindungs-•lo
gegenstand der Fall ist
Durch die Kombination einer Kolbenfüllung mit Seltenerdmetallhalogenidzusät/.en, die besonders gute
Farbwiedergabe liefern, mit einem Kathodenemissionsmaterial aus im wesentlichen einem Oxid des gleichen
Seltenerdmetalls, das als Halogenidsalz in der Füllung enthalten ist, wird neben der schon erwähnten
besonders günstigen Farbwiedergabe auch eine hohe Lebensdauer bei den üblichen Betriebstemperaturen
der Lampe erreicht
w Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden naher
beschrieben. Es zeigt
Fig. I einen Längsschnitt durch die Entladungslampe;
und
w Fig. 2 einen Querschnitt durch eine teilweise fertiggestellte Elektrode.
Die allgemein mit 10 bezeichnete Lampe der Fig. I
weist einen für die sichtbare Strahlung durchlässigen, dichten äußeren Kolben 12 aus einem lichtdurchlässigen
Werkstoff wie Glas auf, an dessen einem Ende ein Sockel 14, etwa mit einem Standardschraubgewinde,
befestigt ist Innerhalb des Kolbens 12 ist mit Abstand davon ein innerer Kolben oder ein Bogenentladungs-
rohr 16 befestigt, das etwa aus Quarz oder einem anderen lichtdurchlässigen, hochtemperaturbeständigen
Werkstoff wie polykristalliner Tonerde besteht. Der Raum zwischen dem äußeren Kolben 12 und dem
Bogenentladungsrohr 16 ist vorzugsweise evakuiert
oder kann mit einem inerten Gas wie Stickstoff gefüllt
sein. Die Befestigung des Entladungsrohres 16 innerhalb des äußeren Kolbens 12 kann mittels einer herkömmlichen
rahmenartigen Halterung 18 sowie Stegen 20 erfolgen. Innerhalb des Entladungsrohres 16 befinden
sich an dessen gegenüberliegenden Enden Elektroden 22 und 24. Die Elektroden 22 und 24 sind an
Zuführungen 32 bzw. 40 angeschlossen, die mittels herkömmliche, Bandleiter 26 dicht durch die gegenüberliegenden,
durch Quetschung abgedichteten Enden des Entladungsrohres 16 geführt sind. Um die Zündung
der Lampe zu erleichtern, ist mit der Elektrode 24 eine Hilfszündwendel 28 verbunden. Zur Betätigung der
Hilfszündwendel ist ein allgemein mit 30 bezeichneter
Bimetall-Zündmechanismus vorgesehen. Ein Paar Zuführungen 34 und 36 stellt über einen QuetschfuB 38 die
elektrische Verbindung des Elektrodenpaares 22,24 mit dem Sockel her. Die Zuführung 34 ist dabei über die
rahmenartige Halterung 18 mit dem Zündmechanismus 30 verbunden, während die Zuführung 36 über die
Zuleitung 40 mit der Elektrode 2b unmittelbar in Verbindung steht. An der Außenseite der Endbereiche
des Entladungsrohres 16 ist eine hitzespcichernde Schicht 42 aus Zirkondioxid-Siliziumclioxid angebracht,
die verhindert, daß es zum \uftreten eines extrem großen Temperaturabfalles im Elektrodenbereich des
Entladungsrohres 16 kommt.
Die Füllung des Entladungsrohres 16 besteht aus einem ionisierbaren Trägergas wie Argon mit einem
Druck von etwa 26,7 bis 33,3 mbar sowie 32 bis 40 mg ->°
Quecksilber, 5 mg Thallium(l)-jodid, etwa 3 mg Dysprosiummetall sowie etwa 12 mg Quccksilber(l!)-jodid,
bezogen auf ein Füllvolumen von etwa !4 cm3. Bei Beginn der Inbetriebnahme geht das Dysprosiummetall
in das Iodid über. Die Elektroden 22 und 24 sind als J5
Wolframdoppelwendel mit einer inneren und einer äußeren, um einen Wolframstützdraht gewundenen
Wendel ausgebildet. Die gewendelten Abschnitte der Elektroden 22 und 24 sind aus etwa 40 χ IO-bm
starken Woiframdraht hergestellt und umgeben den
etwa 75 χ ΙΟ-6 m starken Wolframstützdraht auf einer
Länge von 5 mm. Die Entfernung der Elektroden 22 und 24 in dem Entladungsrohr 16 voneinander ist so gewählt,
daß sich eine Bogenentladungslänge! von etwa 5 cm ergibt.
Wenigstens eine der zum Teil zusammengesetzten Elektroden wird dabei mit der elektronenemittierenden
Beschichtung 44 gemäß dem Kernzeichenteil des
Hauptanspruchs versehen. Wie in Fig. 2 veranschaulicht
ist, sind die um den ebenfalls aus Wolfram w besiehendeti Stützdraht 48 gewundenen Windungen der
inneren Wolframwendel 46 durch Abstände voneinander getrennt. Die emittierende Beschichtung 44 befindet
sich in dem Bereich, in dem der Stützdraht 48 von der inneren Wendel 46 umgeben ist, und besteht bei einer ^
Üysprosiumjodid enthaltenden Lampe vorzugsweise aus Dysprosiumoxid. Das zur Bildung der Beschichtung
44 vorgesehene Dysprosiumoxid wird zu einem feinen Pulver vermählen und mit einer ausreichenden Menge
Aceton oder Alkohol gemischt, so daß ein dicker Brei Μ
erhalten wird. Der Einzelwendelteil dir Elektrode wird dabei dann in den Brei getaucht und kann nach seinem
Herausziehen leicht erhitzt werden, um die Trocknung zu beschleunigen und das Aceton oder den Alkohol
auszutreiben. Die fertige, die obigen Abmessungen h5
aufweisende Elektrode trägt dann eine Beschichtung von etwa 20 mg Dyspro.iumoxid. Die Dysprosiumoxidbeschichtung
44 dient dann als wirksame Elektronenquelle für die Aufrechterhaltung der Entladung, wobei
sie sich gleichzeitig jedoch gegenüber einem Angr'ff durch die in der Lampe enthaltenen Metalljodide als
besonders widerstandsfähig erweist
Nach dem Aufwickeln der die Elektrode vervollständigenden
Außenwendel 50 wird die Elektrode entweder vor ihrem Einbau in das Entladungsrohr oder auch nach
der Anordnung in diesem Rohr, jedoch noch vor Einleitung der Füllung für das Entladungsrohr und vor
der Abdichtung, vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 1000"C im Vakuum ausgebacken. Dieses Ausbakken
trägt mit dazu bei, eine Verschmutzung der Entladungsröhre 16 während des Betriebes zu verhindern.
Statt das Dysprosiumoxid in der beschriebenen Form als Schicht auf den Wolframtragkörper aufzubringen,
kann dieses auch mit oder ohne ein Bindemittel oder kleinen Mengen ausgewählter Metalle in Tablettenform
gebracht und dann, in ähnlicher Weise wie es beim Anbringen von Thoriumoxidsplitt^n geschieht, zwischen
dem Elektrodenträger und dem d esen umgebenden Teil der Wicklung angeordnet werden.
Man kann auch ein Entladungsrohr etwas größeren Volumens verwenden und dieses mit einer anderen
Füllung zur Aufrechterhaltung der Entladung versehen, wobei das bevorzugte emittierende Material dann
Yttriumoxid enthalten würde. Im einzelnen besitzt das Entladungsrohr 16 dabei ein Volumen von etwa 28,8 cm3
und ist mit einer Füllung versehen, Jie etwa 117 mg Quecksilber, etwa 24 mg Natriumjodid, 5 mg Thallium(II)jodid
sowie 20 mg Thalliummetall enthält, wobei das Entladungsrohr mit Argon gefüllt ist. das unter
einem Druck von etwa 26,7 mbar steht. Es wurde gefunden, daß Yl'.riumoxid als Emissionsmaterial in
dieser Entladungsanordnung eine Emission langer Lebensdauer gewährleistet. Das Yttriumoxid wird in der
gleichen Weise wie das Dysprosiumoxid in dem zuvor beschriebenen Beispiel in die Lampe eingebaut. Zs wird
zu einem feinen Pulver vermählen und mit Aceton oder Alkohol gemischt, so daß ein dicker Brei erhalten wird,
in jen die innere, um den Stützdraht 48 gewundene Wendel 46 getaucht wird. Auf den Wolframträger wird
dann vorzugsweise eine Schicht von etwa 20 mg Yttriumoxid aufgebracht. Die Elektrode wird vorzusweise
wieder durch sorgfältiges Ausbacken im Vakuum vor ihrem Einbringen in die Lampe entgast. Das
Yttriumoxid kann ganz oder teilweise durch andere Seltenerdmetalloxide ersetzt sein.
Die Seltenerdoxide, denen wegen ihrer verhältnismä-Big niedrigen Austrittsarbeit eine besondere Bedeutung
als Emissionsmaterial zukommt, sind Yttrium. Dysprosium, Gadolinium und Terbium. Die Seltenerdmetalle mit
abnehmendem angenähertem Widerstand gegenüber einer Reaktion mit Jod sind Yttrium, Neodym,
Praseodym, Cer un i Lanthan. Die Seltenerumetalloxide
mit zunehmender Flüchtigkeit im Vakuum sind Yttrium, Gadolinium, Dysprosium, Terbium, Erbium, Lanthan,
Holmium, Lutetium, Praseodym, Neodym und Cer.
In einer Lampe mit Kolben aus polykristalliner Tonerde worden Seltenerdmetalloxide als Dichtungswerkstoff zwischen dem Kolben und den Metpllzuführungen
verwendet. Die als Emissionsmaterial in der Lampe verwendeten Seltenerdmetalloxide sollen eine
niedrigere Austrittsarbeit als die zur Dichtung verwendeten Seltenerdmetaiioxide haben, um zu gewährleisten,
daß die Entladung zu der Elektrode und nicht zu der Dichtung hin gerichtet ist.
Die erfindungsgemäß an die Kolbenfüllune anaepaß-
ten Seltenerdmetalloxide weisen insbesondere auch
bessere Eigenschaften hinsichtlich ihrer Beständigkeit auf. Bei der zuvor beschriebenen Lampe stellt
Dysprosiumoxid das bevorzugte Emissionsmaterial für die Verwendung in einer Dysprosiumjodid enthaltenden
Entladungseinrichtung dar. Das Dysprosiumoxid als Emissionsmaterial gewährleistet auch, daß die Zerstäubung von Elektrodenmaterial in dem Lichtbogen zu
keiner unerwünschten Änderung in dem spektralen Verhalten des abgegebenen Lichtes führt.
Das zur Aufrechterhaltung der Entladung dienende Material enthält im allgemeinen eine Kombination von
mehreren Metallhalogenide^ insbesondere eine Kombination von Seltenerdmetallhalogeniden. Entsprechend
wird das Emissionsmaterial eine Zusammenstellung von Seltenerdmetalloxiden enthalten, und wenn
eine Zusammenstellung von Seltenerdmetallhalogeniden das Material für die Aufrechterhaltung der
Entladung enthält, so weist das Emissionsmaterial vorzugsweise dieselbe Seltenerdmetallzusammensetzung
in Oxidform auf.
So können in den speziellen Ausführungsbeispielen das Dysprosiumoxid- bzw. Yttriumoxid-Emissionsmate-HaI
jeweils ganz oder teilweise durch ein oder mehrere andere Seltenerdmetalloxide oder Gemische davon
ersetzt sein.
Bestimmte Mengen ausgewählter Metalloxide können in Verbindung mit den Seltenerdmetalloxiden
verwendet werden, wie sie auch auf dem Gebiet der Niederdruckentladung mit Erfolg in Verbindung mit
Erdalkalimetalloxiden eingesetzt werden konnten. Zu diesen Metalloxiden gehören Zirkonoxid, Scandiumoxid
und Aluminiumoxid. Beispielsweise kann bis etwa zur Hälfte des in der beschriebenen Natriumjodidlampe als
Emissionsmaterial verwendeten Yttriumoxids durch Aluminiumoxid ersetzt sein, um die Stabilität des
Emissionsmaterials noch zu erhöhen. Ebenso kann in dem Beispiel, in dem Dysprosiumoxid als Emissionsmaterial
dient, das Dysprosiumoxid in einer Menge von bis zu 50 Gew.-% des Seltenerdmetalloxids durch Zirkonoxid
ersetzt sein.
Ebenso kann ein Ersatz durch andere Metalloxide, die
sich als brauchbare Emissionszusätze erwiesen, in dem Seltenerdoxidemissionsmaterial in Mengen von bis zu
in 50 Gew.-% des Seltenerdmetalloxids erfolgen. Ferner
können sich bei den .Seltenerdmetalloxiden in kleinen
Mengen in Pulverform zugemischte ausgekühlte Metalle als günstig erweisen. Solche Metalle sind
Wolfram. Tantal, Molybdän und Niob, sowie die
ii Seltenerdmetallc. Vorzugsweise beträgt die Menge des
zugegebenen Metalls nicht mehr als etwa 10 Gevv.-ft/'<
> des Seltenerdoxids.
In einer ein Seltencrdmetallhalogenid enthaltenden
Lampe kann das Emissionsmaterial, wenn das SeI-tenerdmetalloxid, mit oder ohne kleine Mengen
desselben Seltenerdmetalls, das Emissionsmaterial bildet, auch als mögliche Quelle für das Seltenerdmetall für
den Fall dienen, daß das Scltenerdmetal! im Verlaufe
eines längeren Betriebes der Lampe aufgezehrt wird.
Bei den speziellen Ausführungsbeispielen wird das Seltenerdmetallhalogenid bei der Herstellung gebildet,
indem man das Quecksi!ber(ll)jodid verdampft und das Selteiierdmetall mit dem in der Lampe befindlichen jod
reagieren läßt. Das Scltenerdmetalljodid kann der
jo Lampe zwar unmittelbar zugefügt werden, jedoch stellt
das angegebene Verfahren allgemein die bequemere Lösung dar. Statt der in Verbindung mit den
Ausführungsbeispielen als F.ntladungsmaterial angeführten Metalljodide können in an sich bekannter Weise
ii Metallbromide und -chloride Verwendung finden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche:L Hochdruckbogenentladungslampe, bestehend aus einem dichten, lichtdurchlässigen Kolben, der eine eine Entladung aufrechterhaltende Füllung mit Seltenerdhalogenidzusatz aufweist und in den Zuführleitungen eingeführt sind, an denen innerhalb des Kolbens Elektroden aus hitzebeständigem Metall im Abstand zueinander angeschlossen sind, wobei zumindest eine der Elektroden ein elektronenemittierendes Material trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronenemittierende Material im wesentlichen aus einem Oxid des gleichen Seltenerdmetalls besteht, das als Halogenid in der Füllung enthalten ist
- 2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seltenerdmetall Yttrium, Dysprosium, Gadolinium und/oder Terbium ist
- 3. Lampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronenemittierende Material ein Oxid wenigstens eines hitzebesiändigen Metalls aufweist, das mit dem Oxid des Seltenerdmetalls gemischt ist, insbesondere Zirkon-, Scandium- und Aluminiumoxid.
- 4. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronenemittierende Material wenigstens ein in Pulverform vorliegendes Metall enthält, das mit dem Oxid des Seltenerdnietalis gemischt ist.
- 5. Lampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ti:>s in Pulverform vorliegende Metall wenigstens eines der Seltenerdmetalle oder der Metalle Wolfram, Tantal, Molybdän oder Niob ist.
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