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B e s c h r e i b u ng Vorrichtung zum Feststellen von Leckverlusten
Zusatz zu Patent...(Patentanm. P 18 00 991.1) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Feststellen von Leckverlusten aus Flüssigkeitslagerbehältern, insbes, oltanks
und Heizol-Vorratsbehältern, aus denen das Heizöl nach Bedarf von einer elektrisch
betriebenen Pörderpumpe abgezogen und dem Ölbrenner zugeführt wird.
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Gegenstand der nicht vorveröffentlichten Hauptanmeldung sind ein
Verfahren und eine Vorrichtung zum Feststellen von Leckverlusten, bei welchen die
Uberwachung der Flüssigkeitsstandsänderung im Behälter während des Püllens mit und
während der Entnahme von Flüssigkeit, vorzugsweise selbsttätig, unterbrochen wird.
Das Unterbrechen der Überwachung erfolgt durch Strömungswächter, die in die Füll-
und»oder Entnahme leitungen des Lagerbehälters eingeschaltet sind. Die bekannten
Strömungswächter sind elektrische Schaltelemente, die beim Auftreten einer Flüssigkeitsströmung
in ein Rohrleitung betätigt werden und Schaltsignale auslösen.
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Dadurch, daß Flüssigkeitsstandsänderungen nur während der Zeiten
ermittelt werden, während derer dem Behälter weder Flüssigkeit zugepumpt noch diesem
zum Verbrauch entnommen wird, deutet jede festgestellte Flüssigkeitsstandsänderung
auf
ein Behälterleck hin. Zur Durchführung des Verfahrens wurden
mehrere Vorrichtungen vorgeschlagen. Eine zeichnet sich durch in den Füll- und Entnehmeleitungen
vorgesehene Strömungswächter und einen den Flüssigkeitsstand folgenden Schwimmer,
der mittels einer von den Strömungswächtern einschaltbaren elektromagnetischen Arretiervorrichtung
in seiner Höhenlage festlegbar ist, und einen beweglichen, mit dem Schwimmer verbundenen,
dem FlüssSkeitsstand folgenden Auftriebskörper zur Betätigung eines Schalters für
eine leckanzeigeeinrichtung oder dergl. beim Absinken des Flüssigkeitsstandes aus.
Der Schwimmer dieser Vorrichtung folgt den Flüssigkeitsstandsbewegungen im Behälter
also nur, solange Flüssigkeit zugepumpt oder abgezogen wird.
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Eine Leckanzeige erfolgt nur nach Arretierung des Schwimmers beim
Absinken des Plüssigkeitsspiegels, dem der Auftriebskörper zur Betätigung eines
Schalters folgt.
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Bei einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung
des Überwachungsverfahrens, die ebenfalls Strömungswächter in den Füll- und Entnahmeleitungen
und einen dem Flüssigkeitsstand folgenden Schwimmer aufweist; dient der Schwimmer
zur Betätigung eines am Lagerbehälter angeordneten Schalters für eine Beckanzeigeeinrichtung,
Wahrneinrichtung oder dergl., bei Absinken des Flüssigkeitsstands, der mittels einer
von den Strömungswächtern einschaltbaren elektromagnetischen Arretiervorrichtung
in BetätigungsvCbindung mit dem Schwimmer bringbar ist. Bei dieser Vorrichtung folgt
der Schwimmer stets den Flüssigkeitsstandsänderungen, überträgt aber seine Bewegungen
zur Betätigung des Schalters für die Beckanzeigeeinrichtung nur während der eigentlichen
Überwachungsintervalle, weil er nur dann mit dem Schalter in der Weise gekuppelt
ist, daß er diesen bei änderung des Flüssigkeitsstandes betätigen kann. Der Schwimmer
kann an einem über eine am Oberteil des Lagerbehälters anbringbaren Umlenkrolle
geführten Seil
hängen, das an seinem anderen Ende ein Gegengewicht
zum Straffhalten des Seils aufnimmt, und daß ein mittels der Umlenkrolle über ein
gegenüber dieser bewegliches Glied betätigbaren Schalter vorgesehen ist, das mit
der Umlenkrolle durch die elektromagnetische Arretiervorrichtung zur Betätigung
des Schalters kuppelbar ist.
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Es sind also zwei Vorrichtungen zur Durchführung des Meßprinzips
vorgeschlagen worden, die sich prinzipiell dadurch unterscheiden, daß während des
Meßintervalls im einen Pall der Schwimmer dem Flüssigkeitsstand folgt und im anderen
Fall nicht.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine weitere Vorrichtung vorzuschlagen,
die sich vorteilhaft zur Durchführung des eingangs erläuterten Meßverfahrens eignet,
bei der ebenfalls ein Schwimmer vorgesehen ist, der den Flüssigkeitsstand stets
folgt, die aber einen noch einfacheren Aufbau gestattet.
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Zur Lösung dieses Problems ist die Vorrichtung ebenso wie die gemäß
des älteren Vorschlags mit einem dem Flüssigkeitsstand folgenden Schwimmer, welcher
mit einer vorzugsweise auf dem Flüssigkeitslagerbehälter angeordneten Einrichtung
in Verbindung steht, welche der Verlagerung des Schwimmers folgt und bei Überschreiten
einer bestimmten Schwimmerverlagerung ein Auslösesignal für eine Wa rneinrichtung
abgibt, sowie mit in den Füll- und Entnahmeleitungen vorgesehenen Strömungswächtern,
welche bei Auftreten der Strömung zur Unterbrechung der Signalabgabe an die Wahrneinrichtung
wirksam werden, ausgerüstet.
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Gemäß der Erfindung ist nun vorgesehen, daß ein die Schwimmer verlagerung
in Impulse oder Signale umsetzende Analog-Digital-Wandler vorgesehen ist, dessen
Ausgang über die Strömungswächter mit einem Impulsspeicher verbunden ist, der nach.
Überschreiten
einer ivorbestimmten Anzahl gespeicherte Impulse ein
Auslösesignal für die Wahrnanlage abgibt.
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Der Analog-Digital-Wandler läßt sich in vorteilhafter und einfacher
Weise auf verschiedene Art verwirklichen. Es ist beim einer Ausführungsform der
Erfindung vorgesehen, daß mit dem Schwimmer ein über eine auf dem Behälter gelagerte
Seilrolle geführtes Seil, vorzugsweise mit Gegengewicht, verbunden ist, das auf
die Rolle jede Schwimmerverlagerung schlupffrei überträgt, und daß mit der Seilrolle
eine Scheibe in Verbindung steht, welche an ihrem Umfang mit Kontakten oder Kontaktbetätige
zur Analog-Digital-Wandlung und Impuls- oder Signalerzeugung besetzt ist. Statt
eines gasgefüllten höhlen Schwimmers kann auch eine massive Tastplatte verwendet
werden, die eine größere Pläche besitzt und üblicherweise aus einem leichten Kunststoff
mit einem spezifischen Gewicht um 1,5 g/cm3 besteht.
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Jeweils ein bestimmter Winkelbetrag, um den die Seilrolle als Polge
der Flüssigkeitsstandsänderung gedreht wird, führt zur Erzeugung eines Impulses.
Die Schwimmerverlagerung wird also inkrementweise in Signale umgesetzt. Da die Schwimmerverlagerung
bei Auftreten eines Lecks nicht nur langsam sondern auch nur klein sein wird, und
sein soll, bis das Leck erkannt ist, muß eine gute Auflösung der Verlagerung gegeben
sein.
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Diese erreicht man dadurch, daß die Bewegung an der Stelle, an der
die Wandlung erfolgt, vergrößert erscheint. Gemäß einem Merkmal der Erfindung istdaher
torgesehen, daß-in die Verbindung von Seilrolle und Scheibe ein Übersetzungsgetriebe
eingeschaltet ist. Das Übersetzungsgetriebe wird gemäß eines anderen Merkmals der
Erfindung dadurch vermieden, daß die Scheibe mit der Seilrolle koaxial starr verbunden
ist und einen größeren, insbesondere erheblich größeren Durchmesser als diese aufweist.
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Der Umfang dieser Scheibe größeren Durchmessers legt bei gleichem
Drehwinkel einen größeren Weg zurück. Die Impuls-und Signalerzeugung kann dadurch
erfolgen, daß die Scheibe mit Schutzrohrkontakten besetzt ist, welche von einem
ortsfesten Magneten schmalen Wirkungsbereichs betätigbar sind. Es
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ist aber ebenso gut möglich, daß die Scheibe mit Stiften zur Betätigung eines ortsfest
angeordneten Momentschalters, insbesondere in Mikrobauweise, ausgerüstet ist. Eine
weitere Möglichkeit der Impulserzeugung besteht darin, daß die Scheibe an ihrem
Umfang mit Durchbrechungen versehen ist, vorzugsweise kleinen Bohrungen, und diesen
eine Lichtschranke ortsfest zugeordnet ist, so daß der Lichtempfänger der Lichtschranke
je nach Winkelstellung der Scheibe gegenüber der Lampe abgedeckt ist oder nicht.
Statt einer Durchgangslichtschranke läßt ach auch eine Reflexlichtschranke verwenden,
wenn die Scheibe statt der Durchbrechungen an ihrem Umfang mit reflektierenden Bereichen,
beispielsweise kleinen Spiege]+ versehen ist. Die Verwendung einer Durchgangslichtschranke
hat allerdings den Vorteil, daß Verschmutzungen, die im Laufe der Zeit nie ganz
zu vermeiden sind, weniger leicht zu Strörungen führen.
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Ebenso ist es zweckmäßig, insbesondere wenn der Behälter höherer ist
und an einem Seil hängt, diesen in vertikaler Richtung zu führen, beispielsweise
an einer Schiene.
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Als Impulsspeicher kann im einfachsten Fall ein Schrittschaltwerk
verwendet werden, welchem beisqielsweise nur jeder 5. Kontakt zur Warneinrichtung
führt, um diese auszulösen. Es müssen also jeweils 5 Impulse angefallen sein, bevor
die Warneinrichtung ausgelöst wird.
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Es hat sich ferner als zweckmäßig erwiesen, Mittel vorzusehen, die
die Speicherung des Impulses oder Signals, welches unmittelbar nach Wiederunwirksamwerden
der Strömungswächter auftritt, verhindern. Dies kann im einfachsten Fall dadurch
geschehen, daß dem Impulssepeicher Relais vorgeschaltet sind, die gesteuert durch
die Strömungswächter bei deren Wirksamwerden die Verbindung zum Impuls speicher
trennen und diese nach dem ersten Signal, das der Wandler erzeugt,.weider herstellen.
Dieses Unterdrcken des ersten Impulses ist erforderlich, weil damit zu rechnen ist,
daß nach Beendigung eines Füll- oder Entleerungsvorgange der Wandler, der dann wieder
abgefragt
wird, aufgrund der zufälligen Stellung einen Impuls auslöst. Tritt nun kein Leck
auf, was ja der Regelfall ist, und würde nach jeder Beendigung eines Püll- oder
Entleerungsvorgangs ein Impuls erzeugt werden, würde bereits nach beispielsweise
5 solchen Wechselspielen die Wa-rneinrichtúng ausgelöst werden, ohne daß tatsächlich
ein Leck vorhanden ist.
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Führt der Füllvorgang des Lagerbehälters zu großen Bewegungen der
Plüssigkeitsoberfläche, dann muß eine Verzögerungsschaltung vorgesehen werden, mit
welcher die Impuls- oder Signalerzeugung und/oder Weiterleitung an den Impulsspeicher
eine vorbestimmbare Zeitspanne nach Beendigung eines Füll- oder Entleerungsvorgangs
unterbrechbar isty wobei die Zeitspanne so gewählt ist, daß die Flüssigkeitsoberfläche
wieder völlig zur Ruhe gekommen ist. Eine solche Verzögerungsschaltung kann zweckmäßig
dadurch verwirktlicht sein, daß ein von dem Strömungswächter der Fülleitung betätigbares
Verzögerungsrelais in die Verbindung des Analog-Digital-Wandlers mit dem Impulsspeicher
eingeschaltet ist. Es wird also noch eine Zeit lang nach Beendigung des Füllvorgangs
ein solcher dadurch, daß das Verzögerungsrelais noch nicht abgefallen ist, simuliert.
Ein gleiches, weiteres Verzögerungsrelais kann in der Verbindung zum Impulsspeichs
vorgesehen sein, welches von Strömungswächter der Entnahmeleitung gesteuert wird.
Hierauf kann aber im allgemeinen deshalb verzichten, weil beim Entleeren die Flüssigkeitsoberfläche
ruhig genug bleibt, als daß es zur Erzeugung von Pldssigkeitsstandsänderungsimpulsen
kommt Schließlich ist es zweckmäßig, auch einen die Flüssigkeitstemperatur des Lagerbehälters
messenden Thermostat vorzusehen, mit welchem die Verbindung zum Impuls speicher
bei tber- oder Unterschreiten eines vorgebbaren Temperaturbereichs unterbrochen
werden kann. Es darf nämlich bei starken Temperaturänderungen des Behälterinhalts
nicht übersehen werden, daß bereits dessen Wärmeausdehnung oder -Zusammenziehung
zur Auslösung eines ein Leck vortäuschenden Impulses kommen kann. Es ruß daher-dafUr
Sorge
getragen werden, daß bei starken Temperaturänderungen keine nur auf diese zurückzuführenden
Impulse erzeugt werden.
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Endlich ist es zweckmäßig, daß ein Schalter vorgesehen ist, mit welchem
die Wirkung der Strömungswächter nach dessen Ansprechen aufhebbar ist. Ein solcher
Schalter dient zur Kontrolle der Funktionsfähigkeit des Überwachungssystems.
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Denn dadurch, daß die Wirkung der Strömungswächter unterbrochen wird,
werden während eines Füll- oder Entleerungs-vorgangs Impulse erzeugt und nach kurzer
Zeit, insbes. beim Füllen, ein Probeaarm ausgelöst, was darauf hindeutet, daß die
Anlage einwandfrei arbeitet.
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Die 1Warneinrichtung oder Leckanzeigeeinrichtung ist als elektrisch
betätigte, optische oder akustische Warn- oder Aneigevorrichtung ausgebildet, die
an beliebiger Stelle angebracht werden kann. Zweckmäßig wird das ganze Warnsystem
nach dem Ruhestromprinzip aufgebaut.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist ebenso, wie die gemäß demXälteren
Vorschlag, nur während der Ruhepausen zwische-n den Entnahmen und Befüllungen in
Betrieb. Ein Absinken des Flüssigkeitsspiegels während dieser Ruhepausen wird als
Leckverlust angezeigt, sofern er ein gewisses Mindestmaß erreicht hat; die durch
die Pörderpumpe entnommene Plüssigkeitsmenge bleibt unberücksichtigt. Damit entfällt
auch hier außer der Messung der Pumpenförderung auch noch die Bestimmung des Behälterinhalts
aus dem Flüssigkeitsstand, wie dies bei den bekannten Vorrichtungen der Pall ist,
da ein relatives Sinken des Flüssigkeitsstandes ohne Rücksicht auf seine augenblickliche
Höhe in jedem Fall eine Leckage anzeigt.
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Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind im
folgenden anhand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung
zur Festtellune von Beckverlusten, bei welcher die Festetellung
einer
Leckage zur Einschaltung einer Alarmlampe und eines Summers führt. Die Füllung und
Entnahme eines Lagerbehälters 1 erfolgt über eine Fülleitung 2 bzw. Entnahmeleitung
3, welche durch einen domartigen Portsatz 4 im Oberteil des Behälters 1 in ihn hineingeführt
sind. In die Füll- und Entnahmeleitung sind Strömungswächter 5 und 6 eingeschaltet.
Zur Ermittlung des Plüssigkeitsstands und dessen Veränderung dient eine Tastplatte
7, welche an einem Seil 8 hängt, das über eine Umlenkrolle 9 läuft, welche in einem
Lagerbock 10 gelagert ist, der -auf dem Deckel 11 des Doms 4 befestigt ist. Eine
Kompensation des Gewichts der Tastplatte oder des Schwimmers, sofern ein solcher
verwendet ist, erfolgt durch ein Gegengewicht 12, welches das Seil 8 an seinem freien
Ende aufweist.. Das Gegengewicht 12 kann sich in einem unten verschlossenen Führungsrohr
13 bewegen, welches nach oben offen ist. Das Führungsrohr 13 dient gleichzeitig
zur Führung der Tastplatte 7, welche dieses umkreis.
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Mit Umlenkrolle 9 ist mechanisch fest verbunden eine Scheibe 14 größeren
Durchmessers des Analog-Digital-Wandlers.
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Diese Wandlerscheibe 14 weist an ihrem Umfang mit gleichem Abstand
voneinander eine große Anzahl von kleinen Löchern 15, denen ortsfest zugeordnet
eine Lichtschranke 16 aus Lichtgeber und Lichtempfänger zugeordnet ist. Bei einer
Plüssigkeitsstandsänderung, welche eine Schwimmerverlagerung zur Folge hat, wird
die Umlenkrolle 9 um einen entsprechenden Bogenbetrag verdreht.
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Der Winkelbetrag der Drehung der Umlenkrolle gleicht dem der Wandlerlochscheibe
14 und führt dazu, daß der Lichtweg der Lichtschranke unterbrochen und wieder freigegeben
wird, wobei je nach Winkelbetrag mehrere derartige Wechselspiele erfolgen.
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Durch den Wechsel von hell und dunkel, den der Lichtempfänger aufnimmt,
werden Impulse erzeugt. Die Impulserzeugung kann auch dadurch bewirkt werden, daß
die Scheibe 14 an ihrem Umfang mit Schutzrohrkontakten besetzt ist und daß anstelle
der l,ichtschranke 16 ein Permanentmagnet vorgesehen ist, dessen Wirkungsbereich
stark gebündelt ist, so daß jeweils nur ein Schutzrohrkontakt
geschlossen
wird, wenn die entsprechende Zuordnung erfolgt ist. Umgekehrt können auch Stifte
am Umfang der Scheibe vorgesehen sein, die nacheinander einen-anstelle der Lichtschranke
16 vorgesehenen Momentschalter in Mikrobauweise betätigen.
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Der Strömungswächter 5 in der Fülleitung 2 kann eventuell aus Kostengründen
ersetzt werden durch eine aufschraubbare Tankkappe mit elektrischem Kontakt. Ebenso
kann der Strömungswächter 6 in der Entnahmeleitung 3 ersetzt werden durch einen
entsprechenden elektrischen Kontakt an der Entnahmepumpe, der anstelle des Strömungswächters
bei Berieb der Pumpe umgelegt wird. Der Begriff Strömungswächter soll daher in den
Patenian.
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diese zuletzt genannten mittelbaren Strömungswächter mit umfassen.
Es kommt lediglich darauf an, daß bei Entnahme und Vei Füllung ein Kontakt umgelegt
wird, welcher im Steuerstromkreis einer Warnanlage liegt und dafür sorgt, daß während
des Füllens oder Entnehmens die Flüssigkeitsstandsänderung nicht gemessen und daher
auch kein Alarm ausgelöst werden kann.
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Es muß die Temperatur der gelagerten Flüssigkeit berücksichtigt werden.
Da bereits bei Einlagerung von Mineralöl (Heizöl extra leicht bzw, Dieselkraftstoff)
eine Temperaturänderung des Öls um 10 00, eine Volumenänderung von 0,8 Vo bedeutet,
muß die temperaturabhängige Zusammenziehung der eingelagerten Flüssigkeit berücksichtigt
werden. Es ist dazu, insbes. bei unterirdischen Tanks, ein Thermostat 17 mit in
den Behälter weit hineinragendem Temperaturfühler 18 vorgesehen.
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Schließlich gehört zu--einem Lecksicherungsgerät eine Wahrneinrichtung;
die im vorliegenden Fall aus einem Transformator 19 und direkt angeschalteter Warn-leuchte
20 und Summer 21 besteht. In dem Stromkreis liegt noch ein Schaltkontakt 22, welcher
von einem elektrischen Zählwerk, insbes. Schrittschaltwerk 29 im Alarinfall geschlossen
wird und so die Auslösung der
Lampe und des Summers bewirkt. Diesem
Impulsspeicher zählt die von der Lichtschranke 16 abgegebenen Impulse. Impulse,
die immer nur von dem gleichen Locher Lochscheibe ausgelöst werden, werden nicht
gezählt. Nach einer vorher festzulegenden Anzahl von Impulsen, variabel je nach
der geforderten Empfindlichkeit m der Vorrichtung zur Feststellung von Leckverlusten,
löst der Speicher über den Alarmteil den optischen und akustischen Alarm aus.
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Jede Veränderung des Plüssigkeitsstandes im Tank, sei es durch Befüllung,
sei es durch gewollte Entnahme, führt zu einer Verlagerung der Tastplatte 7 und
löst eine-mehr oder weniger große Drehbewegung an der Umlenkrolle 9 aus. Der elektrische
Teil der Leckfeststellungsvorrichtung kann erst ansprechen, wenn die Strömunbwächter
5 und 6 in der Püllleitung 2 und in der Entnahmeleitung 3 geschlossen sind,d.h.
wenn weder eine Strömung in der Fülleitung noch eine Strömung in der Entnahmeleitung
vorliegt. Weiterhin muß der Thermostat angesprochen haben, d.h. die Temperatur der
Lagerflüssigkeit muß sich auf eine Temperatur von 10 oO + -4 oC eingependelt haben.
Bei oberirdischen, in Kellerräumen befindlichen Tanks muß die Temperatur entsprechend
höher eingestellt werden. Erst wenn diese drei Voraussetzungen erfüllt sind, beginnt
der elektrische Teil der Vorrichtung zu arbeiten. Der Vorteil dieser, durch die
notwendige Abkühlung bedingten, längeren Verweilzeit, insbes. nach Füllungen, ist,dsß
sämtliche. durch die Befüllung entstehenden Schwingungen der Oberfläche, die sich
mittlerweile ausgeglichen haben,und Störungen durch eine nocht nicht beruhigte Flüssigkeitsoberfläche
nicht zu befürchten sind. Um sicher zu-gehen, daß der elektrische Teil erst dann
nach einer Befüllung zu arbeiten beginnt, wenn die Plüssigkeitsoberfläche zur Ruhe
gekommen ist, kann auch ein vom Strömungswächter 5 gesteuertes Verzögerungsrelais
in die zum Speicher führende eitung eingeschaltet sein, so daß erst eine vorgegebene
Zeit nach Beendigung der Befüllung ein von der
Lichtschranke erzeugter
Impuls an das Zählwerk gelangen kann.
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Nachdem nun der elektrische Teil der Vorrichtung eingeschaltet ist,
wird die Lichtschranke einen ersten Impuls abgeben, welcher nicht zum Zähler 23
gelangt, sondern ein Schrittschaltrelais 25 um einen Leerschritt weiterschaltet.
Erst der nächste Impuls, welcher das Relais 25 abermals weiterstellt, gelangt über
einen dann geschlossenen Kontakt des Relais 25 auch zum Zähler 23. In einem aus
einer Batterie 26, den beiden Stromwächtern 5 und 6 und dem Thermostaten 17, gebildeten
Serienkreis liegt ein Relais 24, das mit einem Arbeitskontakt den Lichtschrankenstromkreis
schließt, wenn die Stromwächter keine Strömung und der Thermostat keine anormalen
Temperaturen wahrnehmen. Über einen Ruhekontakt stellt das Relais 24 bei jedem Abfallen
das Schrittschaltrelais 25 in die Ausgangslage zurück.
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Eine Lampe 27 parallel zum Relais 24 zeigt die Zählbereitschaft der
Anlage an, welche sich durch Drücken einer Taste 28 auch bei betätigten Stromwächtern
imitieren läßt.
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Im Falle einer Leckage wird der Flüssigkeitsstand im Tank absinken.
Die Tastplatte 7 folgt nach und versetzt aufgrund ihrer Verlagerung über das Seil
8 die Umlenkrolle 9 in eine Drehbewegung. Diese Drehbewegung löst in der Lichtschranke
16 eine Reihe von Impulsen aus, die an ihrem Ausgang in Form von Stromstößen anstehen.
Diese können nunmehr auf das Zählwerk bzw. den Impulsspeicher 25 übertragen werden.
Da von der Voraussetzung ausgegangen werden kann, daß im Falle eines Zwecks dieses
Leck zunächst sehr klein ist und die Verlustmenge pro Zeiteinheit sehr gering ist,
sollte nicht bereits der erste gezählt: Impuls, sondern erst eine vorher festlegbare,
im wesentlichen von der Größe des Tanks abhängige Anzahl von Impulsen die Warneinrichtung
auslösen. Daher ist der Speicher derart ausgebildet, daß er erst nach Überschreiten
einer vorbestimmten Anzahl gespeicherteclmpulse ein Auslösesignal für die Warnanlage
abgibt. Bei einem angenommen Durchmesser der Umlenkrolle 9 des Seils 8 von 20 mm
bedeutet eine Absenkung der Tastplatte 7 von 4 mm einen Drehwinkel von ca. 2,3 °.
Nimmt man an, daß die Wandlerscheibe 14 mit den Bohrungen 15 einen
Durchmesser
von 100 mm hat, so bedeutet das, daß in der selben Zeit, in der die Tastplatte sich
um 4 mm gesenkt hat, 20 mm Umfang der Scheibe an der Lichtschranke vorbeigedreht
sind.
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Bei einem Abstand der Bohrungen 15 von 4 mm würde dies bedeuten, daß
der Impulsspeicher 23 fünf Impulse aufgenommen hat.
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Wenn also der Speicher so eingestellt ist, daß er nach fünf Impulsen
den Alarm auslöst, bedeutet das, daß bei einem angenommenen Normtank von 10 m3 Inhalt
(Länge 5,3 m, Durchmesser 1,6 m), die Beckfeststellungsvorrichtung nach spätestens
34 1 ausgelaufener Flüssigkeit den Alarm auslöst. Der Zeitraum, in dem diese 34
1 Mineralöl auslaufen, ist dabei unerheblich, da die Impulse durch zwischendurch
erfolgte gewollte Volumenänderungen (Befüllungen und Entnahmen) nicht gelöscht werden
sondern gespeichert bleiben.
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Aus Gründen der Abschirmung der Umlenkrolle 9 vor Öldämpfen, die
eventuell verharzen können, ist es sinnvoll, die Umlenkrolle mit der Wandlerscheibe
und der Lichtschranke in einem Gehäuse auf dem Domdeckel 11 zu befestigen. Es wäre
sinnvoll, die Vorderseite dieses Gehäuses aus einem durchsichtigen Werkstoff zu
wählen, damit bei der Befüllung die Drehbewegung der Lochscheibe zur Kontrolle beobachtet
werden kann. Außerdem wäre durch eine Kontrolltaste bzw. einen Kontrollschalter
28, der die Strömungswächter 5 und 6 und den Thermostat ten 17 überbrückt, bei einer
Füllung oder einer Entnahme die an sich durch das stromlose Relais 24 unterbrochene
Verbindung von der Lichtschranke 16 zum Speicher 23 wieder einzuschalten, so daß
nach einer kurzen Plüssigkeitsstandsänderungszeit der Alarm ausgelöst wird und damit
die Wirksamkeit der Vorrichtung prüfbar ist.
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Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
daß selbst bei geringsten Leckagen, die sich über längere Zeiträume hinweg erstrecken,
nach Erreichen der
vorher festgelegten Leckage-Höchstmenge der
Alarm ausgelöst wird, ohne daß durch zwischenzeitliche Füllungen oder Entnahmen
das bisher gewonnene Meßergebnis verloren geht. Um sicher zu gehen, daß kein blinder
Alarm ausgelöst wird, wird die Schwimmerverlagerung in einer Anzahl von Impulsen
umgewandelt und -nicht nur wie bei den älteren Vorschlägen in einen einzigen. Es
ist auch möglich, über die Pestlegung der zur Alarmauslosung erforderlichen Impulse
die Vorrichtung in ihrer Empfindlichkeit den Abmessungen des Lagerbehälters anzupassen
und somit es auch ohne große weitere Umbauten größerer Lagerbehälter bei entsprechend
heraufgesetzter BeckhöcEstmenge zu verwenden.
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Pat entans rüche