DE1911601A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Feinstrom-Dosierung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Feinstrom-DosierungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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- B65B1/04—Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
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Description
Telefon (07221) 23933 Telegramme: JUPAT Baden-Baden
1969
O.B.668
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Feinstroa-Dosierang
an Saokfüllmasehinen mit einem Verschluß, welcher in Abhängigkeit vom Füllgewicht gesteuert wirdο
Bs sind bereits Vorrichtung dieser Art bekannt 9 bei welchen
der abzuwiegende Produictenstroia in einen Haupt- und einen
Peinstrom getrennt werden» um die Differenzen sv/ischen Soll=»
und Istgewicht zu verringern. Jedoch haben dieee 7or-rieh~ J
tungen den Nachteil, daß hierdurch die Leistung erheblich vermindert wird und außerdem eine esakts Begrenzung des
ffsinstromes bei unterschiedlichen Püllguteigenschaften nicht
immer möglich lato
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrundeF diese Hachteila
zu vermeiden, und eine Dosier- und Abfüllvorrichtung au
schaffen« mit der das abgefüllts Gewicht möglichst genau
und reproduzierbar eingehalten werden kann»
009838/1133
Postscheckkonto 22903 Frankfurt am UaIn
Girokonto 100027025 Stadt- und Krefeeparta··· Darmatadt Girokonto 2SM Stadtspaikas» Baden-Baden
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin? u-lttels elnea Membranventils,
welches am feststehenden Teil der Füll'
maschine angeordnet 1st, der Querschnitt des Abfüllrohres kurz Tor Erreichung des Sollgewichte einer Verpackung verringert und bei Erreichung des Füllgewichts ganz geschlossen wird ο
Die Torrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht vorteilhaft darin, daß in einem großen hüllrohr ein zweites kleineres Fallrohr mit kleinerem Querschnitt angeordnet 1st und beide Püllrohre einen Meabranverschluß besitzen.
Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht darin, daS durch öle
erfindungsgemäße Ausbildung bei der Abfüllung von pulverförmigen gashaltigen Produkten ein großer Teil des gaafcrmigen !Order—Mediums zurückgehalten werden kanu? so daß
der gefüllte Sack wenigere Gasanteile enthält. Baraus ergibfe
sich einmal <=,»- Möglichkeit zur Einsparung von Verpackungsmaterial, weil bei sr.nst gleichen Abmessungen kürsere Säcke
verwendet werden können und zum anderen kenn der AbfüllvoT*-
gaog wesentlich beschleunigt werden^
In den Zeichnungen sind beispielsweise Au&ftihruißgBxormen der
Erfindung dargestellt, und zwar
Fig. 1 eine Ausführungeform in geöffnetem Pige 2 die Ausführungsform oach Pig« 1 bei der
Dosierung
Fig_ 3 die Vorrichtung nach Figo 1 in vollständigem gescfiJc ssenen Zustand
Fig_ 3 die Vorrichtung nach Figo 1 in vollständigem gescfiJc ssenen Zustand
Figc 4- eine andere Ausführungsform in offenesi ZaBtand
Pig ο 5 die Ausführung nach PIg o 4 in Peinstromeiaat ellung
6 die Ausführung nach PIg3 4 in geschlossenem Zustande
009838/1133
Nach den Pig. 1-3 ißt das Fallrohr 11 durch einen flexiblen Schlauch 12 mit dem Absperrorgan 13 verbundenf daa
■einerseits an der Füllvorrichtung 14 angeschlossen ist ο
In dem großen hüllrohr 11 ist ein kleines Fallrohr 15 angeordnet, welches ebenfalls Über einen Schlauch 16 mit einer eich durch die Verschlußeinrichtung 13 erstreckenden
Verlängerung 17 fortsetEt und wobei am Ende dieser Verlängerung eine weitere Verschlußeinrichtung 18 befestigt
ist« Beide Verschlußeinrichtungen 13 und 18 sind also am
feststehenden Teil der FUllmaachine angeordnet und bestehen λ
aus sogenannten Membranventilen, bei denen eine elastische schlau chart ige Membrane 19 durch hydraulischen oder pneumatischen Druck verformt wird, bis sich entweder die elastischen Teile 19 berühren oder bis sie an einem Ventilsitz
anliegen« Der Ventilsitz 20 besteht nun fur das große Füllrohr 11 aus einem Dichtsitz, welouer auf der Verlängerung
17 des kleinen FUllrohree 15 angebracht und konkav ausgebildet ist. Der Dlohtsitz 20 hat an beiden Enden übergänge
sum kleinen hüllrohr 17·
Zu Beginn der füllung eines Sackes 22 sind beide Verschlüsse 13 und 18 offen, so daß wie in Fig. 1 dargestellt, der
gesamte Querschnitt des Fallrohres 11 zum Durchfluß des |
Füllgutes eur Verfügung steht« Damit sioh am Dichtsitz 20
kein Füllgut absetzen kann, sind die Übergänge 21 vorgeee
hen ο Kurz vor Erreichung des Sollgewichte wird die Membrane 19 dee Verschlusses 13 durch einen überdruck so weit aufgeblasen» daß die Membran 19 abdichtend am Dichtsitz 20 anliegt, so wie in Fig. 2 dargestellt ist. Als Druckmedium
tenn hierbei Hydraulikflüssigkeit oder Luft dienen, welche
durch nicht dargestellte Ventile gesteuert wird» Durch
diesen Verschluß des großen Füllrohres bleibt für die Zuführung des Füllgutes nur noch der kleine Querschnitt des
kleinen *üllrohres 15 zur Verfügung„ Der dadurch entstehende Feinstrom fließt jetzt solange, bis das Sollgewicht im
009838/1133 -a~
Sack 22 erreicht ist„ worauf der Verschluß 18 durch Auf-=
blasen der Membrane 19 bia zur gegenseitigen Berührung derselben geschlossen wirdo Dies ist in Figo 3 dargestellte
Der Vorteil dieser Vorrichtung liegt darin, daß zum Abfüllen des Sackes mit der Hauptmenge des Füllgutes praktisch der
volle Querschnitt des großen Füllrohres 11 zur Verfügung etehtg wohingegen durch das einfache Membranventil 13 kurzzeitig eine Verringerung des Querschnitts auf das kleine
Füllrohr 15 möglich
Nach den Figo 4-6 besteht die Fülleinrichtung aus einem großen hüllrohr 419 welches über einen bekannten Schlauch .42
mit dem Verschluß 43 verbunden ist, welcher seinerseits an der Fülleinrichtung 44 angeschlossen isto Der Verschluß
43 besteht hierbei nur aus einem Membranventil 45» welches
über Steuerventile mit einem Druckerzeuger verbunden isto
Zum Abfüllen des Sackes 22 steht auch hierbei wieder dervolle Querschnitt des großen Füllrohres 41 zur Verfügungc
Kurz vor Erreichen des Sollgewichtes wird in die Membran»
ventile 45 soviel Druck eingegeben, daß der Durchlaßquerschnitt 46 an dieser Stelle wesentlich vermindert wirdp wo
wie es in Figo 5 dargestellt ist* Dadurch wird ein Fein=·
strom des Füllgutes erhalten mit dem das Istgewicht des
Sackes 22 relativ einfach auf das Sollgewicht einreguliert werden kann,' indem bei Erreichen des Sollgewichte
weiterer Druck auf die Membrane 45 gegeben wird, so daß
diese den Durchfluß völlig sperrtf gemäß Figc 6„ Die
Steuerung des Druckes wird hierbei in an sich bekannter Weise von Steuerventilen übernommen und kann in Abhängigkeit vom Gewicht automatisch durchgeführt werden* Der Vorteil dieser iänrichtung liegt darin? daß die Querschnitts-■
verringerung zur Herstellung des Feinstromes in Abhängigkeit
von Teilchengröße j Fließfähigkeit etco des Füllgutas
eingestellt werden kann, so daß immer optimale Verhältnisse
vorhanden sind
Patentansprüche 009838/1133 ' ~T "-~
Claims (1)
- Patentansprüche1 ο Verfahren zur Peinstrom-Dosierung von Füllmascainen m1'; einem Verschluß,, welcher in Abhängigkeit vom Füllgewicht gesteuert wirds dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Membranventils, welches am feststehenden Teil der ^Ullmaaohine angeordnet istp der Querschnitt dee AbfUlirohres (11g 41) kurz vor Erreichung des Sollgewichta einer Ver~ packung verringert und bei Erreichung des Füllgewichte ganz geschlossen wird«20 Vorrichtung naßh dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetρ daß in dem großen Füllrohr (11) ein zweites Λ kleines hüllrohr (I5)mit kleinem Querschnitt angeordnet 1st und beide Fallrohre je einen Membranverschluß (13» 18.) besitzen,,3 ο Vorrichtung nach Anspruch 2f dadurch gekennzeichnet v daß im Bereich dea Verschlusses (13) für das große Füllrohr f 1 ί) auf dem kleinen ffuilrohr (17) ein ^ichtsitz (20) für die Verschlußmembran (19) angebracht ist ο4ο Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3» dadurch gekennzeichnet ρ daß der Dichtsitz (20) an seinen Enden einen stetigen Übergang (21) sum kleinen Füllrohr (17)'besitzto5 ο Vorrichtung nach dem Verfahrensanspruch 1s dadurch gekennzeichnet, daß der Membranverschluß (43) durch an 3ica bekannte Ventile zuerst in eine Stellung mit verringertem Durchlaßquerschnitt (46) und dann in vollständige Veraohlußstellung gesteuert wirdn009838/1133
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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| CH180670A CH517017A (de) | 1969-03-07 | 1970-02-09 | Verfahren und Vorrichtung zur Feinstrom-Dosierung |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102011112925A1 (de) * | 2011-09-13 | 2013-03-14 | Khs Gmbh | Verfahren, Füllsystem und Füllelement zum Füllen von Behältern |
-
1969
- 1969-03-07 DE DE19691911601 patent/DE1911601A1/de active Pending
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1970
- 1970-02-09 CH CH180670A patent/CH517017A/de not_active IP Right Cessation
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- 1970-03-05 NL NL7003132A patent/NL7003132A/xx unknown
- 1970-03-06 AT AT212670A patent/AT311260B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011112925A1 (de) * | 2011-09-13 | 2013-03-14 | Khs Gmbh | Verfahren, Füllsystem und Füllelement zum Füllen von Behältern |
| US9637254B2 (en) | 2011-09-13 | 2017-05-02 | Khs Gmbh | Method, filling system and filling element for filling containers |
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| AT311260B (de) | 1973-11-12 |
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