DE1911685B - Steppmaschine - Google Patents
SteppmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steppmaschine mit einem Rahmen, auf den das zu steppende Material
aufgebracht und gehalten wird und der mittels einer Steuer- oder Mustervorrichtung gegenüber Nähköpfen
in Längs- und Querrichtung verschiebbar ist.
Eine übliche Steppmaschine, wie sie in der deutschen Patentschrift 478 177 und in der USA.-Patentschrift
3 180 293 beschrieben wird, ist so aufgebaut, daß diese das zu steppende Material derart hält, daß
die Längsabmessungen des Materials in Längsrichtung der Maschine für eine Längs- und Querbewegung
gegenüber einem Nähkopf oder Nähköpfen liegen. Mit einem Einspannrahmen wird das Material an beweglichen
Rahmen befestigt und dieses Material wird durch Klammern an dessen Kanten und Enden flachgestreckt
gehalten. Üblicherweise werden mehrere derartige Einspannrahmen verwendet, so daß, während
ein Rahmen sich in der Maschine befindet, ein anderer zur Verfügung steht, um das nächste zu steppende
Material aufzubringen. Diese Einspannrahmen sind sehr schwer und umständlich zu handhaben, so
daß Einrichtungen vorgesehen sein müssen, um diese Rahmen auf den beweglichen Rahmen der Maschine
zu heben und anzuordnen.
Es wurde auch bereits versucht, das Material, das gesteppt werden soll, kontinuierlich von einer Materialrolle
zuzuführen, das Material im laufenden Streifen zu steppen und das gesteppte Material in Längen
7U schneiden, nachdem die gesamte Länge verarbeitet war. Eine derartige Anlage hat den Nachteil, daß eine
Steuerung und Überwachung fehlt, die die Herstellung
ίο eines annehmbaren Artikels ermöglicht, und eine derartige
Anlage macht es erforderlich, daß Fertigungsbearbeitungsvorgänge nach dem Steppen durchgeführt
werden müssen, welche die Vorteile wieder aufheben, die man anstrebt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, die Haltemittel des Einspannrahmens
so auszubilden, daß durch sie auch das Werkstück dem Einspannrahmen zugeführt wird.
Frfindunesgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an beiden Seiten des Rahmens übereinander liegende endlose Förderer so angeordnet sind, daß das untere Trum des oberen Förderers und das obere Trum des unteren Förderers das zu steppende Material auf den Rahmen führen und auf diesem halten. Es sind also Förderer zu beiden Seiten der Steppmaschine vorgesehen, die die Seitenkanten des zu steppenden Materials erfassen und die dieses Material auf den Stepprahmen aufziehen, so daß es in vorteilhafter Weise nicht mehr erforderlich ist, wie bisher das Material außerhalb der Maschine auf einen Rahmen aufzubringen und dann diese schweren Rahmen zu handhaben.
Frfindunesgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an beiden Seiten des Rahmens übereinander liegende endlose Förderer so angeordnet sind, daß das untere Trum des oberen Förderers und das obere Trum des unteren Förderers das zu steppende Material auf den Rahmen führen und auf diesem halten. Es sind also Förderer zu beiden Seiten der Steppmaschine vorgesehen, die die Seitenkanten des zu steppenden Materials erfassen und die dieses Material auf den Stepprahmen aufziehen, so daß es in vorteilhafter Weise nicht mehr erforderlich ist, wie bisher das Material außerhalb der Maschine auf einen Rahmen aufzubringen und dann diese schweren Rahmen zu handhaben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform können das obere Trum des unteren Förderers und das untere
Trum des oberen Förderers durch Führungen im Abstand und parallel zueinander gehalten sein.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform verlaufen im Endabschnitt ihrer Laufbahn das obere
Trum des unteren Förderers und das untere Trum des oberen Förderers divergierend.
Mit besonderem Vorteil können im Bereich des Endabschnittes der Fördererlaufbahn Abstreiferschienen
angeordnet sein. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die Förderer gegeneinander
versetzte Mitnehmer tragen.
Besonders einfach wird der Aufbau, wenn in vorteilhafter Weise die Förderer in U-Profilen angeordnet
sind, die mittels einstellbarer Federn im Abstand voneinander gehalten sind. Dabei können weiterhin
die Förderer in den U-Profilen über Räder geführt sein und die hinteren Räder können einen kleineren
Durchmesser aufweisen als die vorderen.
Die Erfindung soll im folgenden im einzelnen unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert
werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht in sehr kleinem Maßstab auf eine gesteppte Umhüllung für eine Seite einer Matratze,
wobei das Nähmuster gezeigt ist,
Fig. 1 a eine Schnittansicht der Fig. 1, wobei die Komponenten, die den Drillich, die Füllung und das netzartige Gewebe umfassen, voneinander getrennt sind, um diese deutlicher erkennen zu können,
Fig. 1 a eine Schnittansicht der Fig. 1, wobei die Komponenten, die den Drillich, die Füllung und das netzartige Gewebe umfassen, voneinander getrennt sind, um diese deutlicher erkennen zu können,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Maschine, mit der das Steppen durchgeführt wird,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die in F i g. 2 dargestellte
Maschine,
F i g. 4 eine Endansicht der Maschine, gesehen von der Linie 4-4 der F i g. 3 aus,
1 9
11 685
F i g. 5 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie 5-5 der F i g. 3 in einem größeren Maßstab,
Fig.6 eine senkrechte Schnittansicht, genommen
längs der Linie 6-6 der F i g. 5,
F i g. 7 eine Seitenansicht der in F i g. 6 dargestellten
Einrichtung und
F i g. ö eine Draufsicht auf den Beschickungstisch,
wobei sich die Teile der Matratzenumhüllung, die mit-
dieses Material in Richtung des Pfeiles α bewegt werden
kann. Obwohl die Oberseite des Tisches glatt genug ist, so daß das Bedienungspersonal, das auf jeder
Seite steht, die Vorderkante des Materials in Eingriff 5 mit den Förderern am Rahmen 34 bringen kann, ist
diese Arbeit etwas umständlich und kraftraubend. Der Tisch ist, wie in F i g. 2 gezeigt, mit Rädern ausgerüstet,
damit der Tisch bis zum Rahmen der Maschine gefahren werden kann, um die Vorderkante des Mate-
einander versteppt werden sollen, auf diesem Tisch in
einer Stellung befinden, aus der sie auf den Stepprah- io nals zu den Förderern zu bringen. Damit die Vorder-
men der Maschine bewegt werden können. kante ganz dicht zu den Förderern gebracht werden
In den F i ε 1 und 1 a ist eine Matratzenumhüllung kann, ist das vordere Ende des Tisches schmaler als
10 von rechteckiger Form dargestellt, die ein Stepp- der Abstand zwischen den Förderern so daß der
muster 12 auf der Oberfläche aufweist. Die Umhül- Tisch nach vorn zwischen die Forderer bewegt werden
lung besteht üblicherweise aus einer Drillichlage 14, .5 kann, wodurch die seitwärts vorstehendenKanten des
einer FüIIschkht 16 und einem netzartigen Stützgewebe
18. Die drei Lagen werden durch Steppstiche miteinander verbunden.
Die Maschine zur Verbindung dieser Lagen ist in
der angeordneten, parallelen, senkrechten Säulen 20 besteht, zwischen denen im senkrechten Abstand voneinander
parallel verlaufende und quer sich erstrek-
vorderen Endes des Materials direkt in Eingriff mit den Förderern gebracht werden können. Vorzugsweise
sind Zugeisen 39 über dem Tisch derart montiert, daß diese in Reibungseingriff mit dem Material
den Fie 7 bis 8 dargestellt und weist einen starren, 20 gelangen und diese Zugeisen sind unter divergierenstehendfη
Rahmen auf, der aus im Abstand voneinan- den Winkeln derart angeordnet, daß das Material,
M - - - wenn es nach vorn bewegt wird, auseinander gezogen
wird und weiterhin sind diese Zugeisen derart angeordnet, daß dieses Material bei der Vorwärtsbewe-
kende Träger 22 bis 24 befestigt sind. Der Träger 22 25 gung glatt und faltenfrei gehalten wird. Falls geträat
an seiner Unterseite im Querabstand voneinan- wünscht, können entsprechende Zugeisen in Schlitzen
der" angeordnete Nähköpfe 26, wobei jeder dieser
Nähköpfe eine senkrecht gelagerte Nadel 28 und
einen Drückerfuß 30 aufweist. Der Träger 24 trägt im
entsprechenden Abstand voneinander angeordnete 30
Untergehäuse 32. Der Träger 22, an dem die Nähköpfe befestigt sind, ist in senkrechter Richtung beweglich, um die Nähköpfe relativ zu den Spulenköpfen anzuheben, damit das Material zwischen diesen
Teilen eingeführt werden kann,
und die Untergehäuse sind auf
Nähköpfe eine senkrecht gelagerte Nadel 28 und
einen Drückerfuß 30 aufweist. Der Träger 24 trägt im
entsprechenden Abstand voneinander angeordnete 30
Untergehäuse 32. Der Träger 22, an dem die Nähköpfe befestigt sind, ist in senkrechter Richtung beweglich, um die Nähköpfe relativ zu den Spulenköpfen anzuheben, damit das Material zwischen diesen
Teilen eingeführt werden kann,
und die Untergehäuse sind auf
in der Oberseite des Tisches angeordnet sein, damit diese Zugeisen mit der Unterseite des Materials in
Eingriff gelangen können.
Der Rahmen 34 zur Halterung des Materials beim Steppen weist in Querrichtung im Abstand voneinander
angeordnete U-Profile 46, 46 auf, die am Rahmen 36 befestigt sind, und senkrecht über diesen U-Profilen
sind im Abstand voneinander angeordnete paral-Die Nähköpfe 35 lele U-Profile 48, 48 vorgesehen, die elastisch oberihren
Trägern halb der U-Profile 46, 46 getragen sind, wie noch beeinstellbar, um den Abstand oder die Einstellung schrieben werden soll.
zu verändern und das Muster der Steppstiche ändern An den Innenseiten der U-Profile (Fig. 5, 6 und 7)
zu können. sind in Längsrichtung im Abstand voneinander an-
Die Maschine weist einen Rahmen 34 auf, der der- 40 geordnete Kettenräder 50 und 52 montiert, um die
art gestaltet ist, daß dieser das zu steppende Material eine endlose Kette 54 herumgelegt ist. Auf den Innenin
einer horizontalen Lage hält, um dieses in Längs- Seiten der U-Profile 48 sind in Längsrichtung im Abrichtung
und in Querrichtung zwischen den Nähköp- stand voneinander angeordnete Kettenräder 56 und
fen und den Spulenköpfen hindurchzubewegen. Die 58 montiert, über die ebenfalls eine endlose Kette 60
Längsbewegung und die Querbewegung werden durch 45 gezogen ist. Das obere Trum der unteren Kette 54 und
die Rahmen 36 und 38 ermöglicht, die von üblichem das untere Trum der oberen Kette 60 werden durch
Aufbau sind und die nicht weiter beschrieben werden die Führungen 62 und 64 parallel und im Abstand
müssen. Die Längs- und Querbewegang dieser Rah- voneinander gehalten. Die Führungen 62 und 64 sind
men werden im allgemeinen durch eine Musterein- an den Innenseiten der U-Profile montiert und errichtung
und einen Nachläufer erzeugt, die nicht dar- 50 strecken sich in Längsrichtung der U-Profile von den
gestellt sind. Es können jedoch auch andere Steuerein- Kettenrädern 50 und 56 am Eingangsende zu den Ketrichtungen
verwendet werden, wie beispielsweise in tenrädern 52 und 58 am Auslaßende hin. Es sind Vorentprechender
Weise ausgebildete Nocken oder He- sprünge oder Zapfen 66 alternierend an den Gliedern
bei oder ein programmiertes Steuerband. der Kette vorgesehen, und diese Ketten sind an den
Das Material, das gesteppt werden soll, wird auf 55 Kettenrädern derart montiert, daß die Vorsprünge an
den Rahmen 34 aufgebracht, ohne daß es erforderlich einer Kette mit den Vorsprüngen an der anderen Kette
ist, die üblichen Spannrahmen zu verwenden. Dies abwechseln, so daß diese Vorsprünge mit dem Matewird
dadurch ermöglicht, daß der Tragrahmen 34 mit rial in Eingriff gelangen und dieses einspannen, damit
Förderern versehen ist, die im folgenden beschrieben das Material vom Beschickungstisch nach vorn auf
werden sollen. Es ist ein Zuführungstisch 37 an einem 6<>
den Rahmen 34 zwischen die parallelen Kettentrums Ende des Rahmens 34 vorgesehen, auf dem das zu gezogen wird und auf diese Weise in Querrichtung
steppende Material vollständig flach und gleichförmig ausgebreitet und in einer horizontalen Lage gehalten
ausgebreitet wird, um dieses für eine Einführung in wird, damit das Material gesteppt werden kann. Teile
den Rahmen 34 vorzubereiten. Wie F i g. 8 zeigt, wird der Kette am Austrittsende werden divergierend
die Materiallage, die aus dem Drillich, der Füllung 65 zueinander geführt, wie es in Fig.5 gezeigt ist und
und dem netzartigen Gewebe besteht, auf die Ober- zwar dadurch, daß kleinere Kettenräder an jedem
seite des Tisches 37 aufgebracht und zwar derart, daß Ende vorgesehen sind, so daß diese Abschnitte der
das vordere Ende neben dem Rahmen 34 Hegt, damit Kette sich voneinander fortbewegen, wodurch die An-
sätze 66 von dem gesteppten Material gelöst werden. Abstreifer 68 sind an jeder Seite des Rahmens zwischen
den divergierenden Abschnitten der Ketten vorgesehen, um mit der Unterseite des gesteppten Materials
an dessen Kanten in Eingriff zu gelangen, um dieses von den Vorsprüngen der unteren Ketten abzuheben.
Wie bereits dargelegt, werden die U-Profile 48 in nachgiebiger oder elastischer Weise von den U-Profi-
mens divergieren von den Enden, an denen sie mit den Kettenrädern SO und 56 in Eingriff stehen, zu den Enden,
an denen sie mit den Kettenrädern 52 und 58 in Eingriff stehen, in Querrichtung, d. h. voneinander
fort um eine Strecke von etwa einem Zoll von einem Ende zum anderen Ende. Der Zweck dieser Maßnahme
ist es, eine gewisse Spannung zu erzeugen, wenn das Material auf den Rahmen aufgezogen wird,
und dadurch wird jegliches Durchhängen in der Mitte
len 46 getragen. Der Zweck dieser Anordnung ist es, io zwischen den Seiten des Rahmens unterhalb der
den Druck zwischen den einander gegenüberliegenden Köpfe 32 verhindert.
~ Nachdem das Material vollständig auf den Rahmen
Trums der Ketten zu verändern und damit die Einspannung zu verändern, die auf die Kanten des Materials
aufgebracht wird, um dieses Material auf den Rahmen zu ziehen und um dieses Material, nachdem
es sich auf dem Rahmen befindet, während des Steppens straff zu halten. Für die Halterung sind in Längsrichtung
im Abstand voneinander angeordnete Profilbauteile 69 vorgesehen, die mit ihren unteren Enden
aufgezogen ist, müssen dessen Enden eingespannt werden und zu diesem Zweck sind Spannvorrichtungen
91 an jedem Ende vorgesehen. Jede Einspannvorrichtung weist eine in Querrichtung sich erstreckende
Stange 93 auf, die an ihrem Ende schwenkbar an Zapfen 95 gelagert ist, die am Rahmen befestigt sind, so
daß diese Einspannstange aus einer zurückgezogenen
an den U-Profilen 46 befestigt sind, wobei sich deren ao Stellung und zwar gegenüber der Ebene des Materials
obere Enden nach oben erstrecken, wie es in den angehoben, in eine Betriebsstellung in Eingriff mit
F i g. 6 und 7 dargestellt ist. Die Profile 69 weisen im dem Material gebracht werden kann, wobei dieser
Eingriff über die gesamte Breite des Rahmens erfolgt.
Die Einspannstange am Austrittsende ist in Längs-
Abstand voneinander angeordnete parallele Flansche 70 auf, und an ihren unteren Enden sind Abstandhal
ter 72 zwischen den U-Profilen 69 und den U-Profilen 25 richtung des Rahmens für verschiedene Breiten des
46 vorgesehen und eine Halterung erfolgt mittels BoI- Materials einstellbar. Während es üblich ist, das Material
aus dem die Matratzenumhüllung hergestellt werden soll, derart anzuordnen, daß dessen Längsab
messung in Längsrichtung der Steppmaschine an-
U-Profilen 48 über Abstandhalter 78 zwischen diesen oberen Enden und den U-Profilen 69 verbunden, wobei
die Verbindung mittels Schraubenbolzen 80 erzen 74, die durch die U-Profile 69 und die Abstandhalter
hindurchgehen und sich in die U-Profile 46 hinein erstrecken. Die oberen Enden der U-Profile 69
weisen in senkrechter Richtung angeordnete Schlitze 3° geordnet ist, ist die Maschine so gestaltet, daß das Ma-76
auf, und die oberen Enden sind mit den oberen terial, welches gesteppt werden soll, mit seiner Längsabmessung
quer zur Maschine angeordnet ist, und diese Tatsache zusammen mit der Tatsache, daß eine
Anzahl von Nähköpfen vorgesehen ist, ermöglicht die
folgt, die sich durch Blöcke 82 hindurch erstrecken, 35 Verminderung der Bodenfläche, die für die Maschine
die die Schlitze 76 überspannen. Diese Schraubenbol- erforderlich ist, da die Länge der Maschine und die
zen 80 erstrecken sich durch die Schütze 76 und die Differenz zwischen der Länge der Umhüllung und der
Abstandhalter 78 hindurch und in die U-Profile 48 Breite der Umhüllung herabgesetzt ist, und da die
hinein. Die Abstandhalter 78 weisen Ansätze 84 auf, Querbewegung des Rahmens proportional zur Anzahl
die sich nach vorn durch die Schlitze 76 hindurch er- 40 der verwendeten Nähköpfe verringert ist.
strecken, und diese Ansätze 84 weisen senkrechte Ge- Es ist ein Antrieb vorgesehen, um eine Längs- bzw.
windebohrungen 86 auf, in denen Schrauben 88 an- Querbewegung der Rahmen 36 bzw. 38 durchzufühgcöiunel
sind. Senkrecht unter den unteren Enden der ren und um den Tragrahmen 34 relativ zu den Näh-Schrauben
sind Blöcke 90 vorgesehen, die an den un- köpfen quer zu bewegen, und zusätzlich sind Einrichteren
Enden der U-Profile 69 angeschweißt oder in 45 tungen vorgesehen, um die Fördererketten anzutreianderer
Weise befestigt sind, und diese Blöcke weisen ben, um das zusammengesetzte Material auf den Rahsenkrechte
Bohrungen 92 auf. Schraubenfedern 94 men aufzuziehen. Nachdem das Steppen durchgeführt
sind in den Bohrungen 92 derart angeordnet, daß de- ist, wird dieser Antrieb wieder betätigt, um das geren
obere Enden gegen die unteren Enden der Schrau- steppte Material vom Rahmen abzugeben. Wahlweise
ben 88 anliegen. Es ist ersichtlich, daß die U-Profile 50 können Einrichtungen vorgesehen sein, um die End-48
relativ zu den U-Profilen 46 aufwärts und abwärts klammern in ihre Einspannlage hinein und aus dieser
bewegbar sind und zwar in eine obere Stellung, in der heraus zu bewegen.
die unteren Enden der Schlitze 76 gegen die unteren Der Ausdruck »Steppen« wird hier in dem Sinne
Blöcke 82 anliegen und in eine untere Stellung, in der verwendet, daß damit ganz allgemein die Verbindung
die oberen Enden der Schlitze gegen die oberen 55 von zwei oder mehr Materiallagen gemeint ist und
Blöcke anliegen. Durch eine Drehung der Schraube 88 zwar üblicherweise mit einer weichen Füll-Lage und
kann die Spannung der Feder 94 erhöht oder verrin- zwar durch Nähte, die geradlinig, zick-zack-förmig
gert werden, um auf diese Weise den Druck zwischen oder gekrümmt verlaufen, je nachdem, wie es geden
Fördererketten zu verändern. wünscht ist, um eine Verbindung dieser Teile zu errei-
Die Ketten an den entsprechenden Seiten des Rah- 60 chen, und um ein gefälliges Aussehen zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Steppmaschine mit einem Rahmen, auf den das zu steppende Material aufgebracht und gehalten
wird und der mittels einer Steuer- oder Mustervorrichtung gegenüber Nähköpfen in Längsund
Querrichtung verschiebbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an beiden Seiten des Rahmens (34) übereinanderliegende endlose Förderer
(54, 60) so angeordnet sind, daß das untere Trum des oberen Förderers (60) und das obere
Trum des unteren Förderers (54) das zu steppende Material auf den Rahmen führen und auf diesem
halten.
2. Steppmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Trum des unteren
Förderers (54) und das untere Trum des oberen Förderers (60) durch Führungen (62, 64) im Abstand
und parallel zueinander gehalten sind.
3. Steppmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Endabschnitt ihrer
Laufbahn das obere Trum des unteren Förderers (54) und das untere Trum des oberen Förderers
(60) divergierend verlaufen.
4. Steppmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Endabschnittes
der Förderlaufbahn Abstreiferschienen (68) angeordnet sind.
5. Steppmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (54,
60) gegeneinander versetzte Mitnehmer (66) tragen.
6. Steppmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (54,
60) in U-Profilen (46, 48) angeordnet sind, die mittels einer einstellbaren Feder (94) im Abstand
voneinander gehalten sind.
7. Steppmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer (54, 60) in den
U-Profilen (46,48) über Räder (50,52,56,58) geführt sind, und daß die hinteren Räder (52, 58)
einen kleineren Durchmesser aufweisen als die vorderen.
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