DE1911157U - Reinigungsgeraet, insbesondere teppichkehrer. - Google Patents
Reinigungsgeraet, insbesondere teppichkehrer.Info
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Description
HA.025 71MG.1.65
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN
DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN
80/jo Kennwort: Federnde Lagerlaschen
Firma Günther Leifheit KG., Nassau/Lahn
Reinigungsgerät, insbesondere Teppichkehrer
Die Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungsgerät, insbesondere
auf einen Teppichkehrer, in dessen Gehäuse auf gegenüberliegenden
Seiten befindliche Lagerglieder angeordnet sind, die Längsschlitze
zur Aufnahme der Enden einer Achse für die Laufräder des Reinigungsgerätes besitzen.
Es sind verschiedene Ausführungsformen derartiger Reinigungsgerate,
insbesondere Teppichkehrer, bekannt. So kennt man eine Teppichkehrmaschine, bei der die Lagerglieder einseitig offene Schlitze zur
Aufnahme der Enden der Achse der Laufräder besitzen. Um dabei
eine Sicherung gegen Herausfallen der Achse zu haben, besitzen die Schlitze eine reusenartig wirkende Sperre. An sich ist eine
derartige Ausführungsform vorteilhaft,nur bringt es bei der Herstellung
Nachteile mit sich, daß die reusenartige Sperre außerordentlich präzis gestanzt sein muß. Ferner gibt es Teppichkehrer
mit Längsschlitzen zur Aufnahme der Enden der Achse der Laufräder.
Bei dieser Ausführungsform sind die Schlitze im wesentlichen
allseitig geschlossen. Um ein Einführen der Enden der Achse in die Schlitze zu ermöglichen, werden dem Schlitz benachbarte
Wandungsteile zurückgebogen. Auf diese Weise wird eine Einführungsöffnung geschaffen. Ist die Achse eingelegt, dann
-2-
muß von Hand aus ein Zurückbiegen der vorher aufgebogenen Teile erfolgen. Dieses ist für die Montage nachteilig.,
hinzu kommt,daß bei einem mehrfachen Aufbiegen die Gefahr
des Abbrechens besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Reinigungsgeräte,
insbesondere Teppichkehrer, der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, wobei insbesondere die angeführten
Nachteile bekannter Ausfuhrungsformen beseitigt
werden sollen. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen
dadurch erreicht, daß die Schlitze an einem Teil der Lagerglieder angeordnet sind, welcher aus mehreren
winklig zueinander liegenden Bereichen besteht, von denen wenigstens der am äußeren freien Ende des Teiles gelegene
Bereich federnd aufbiegbar ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die äußersten freien Enden der beiden gegenüberliegenden
Teile der Lagerglieder einen solchen Abstand voneinander haben, der größer ist, als die Länge der Achse
der Laufräder, Während der gegenseitige Abstand an den Übergangsstellen der beiden Bereiche kleiner ist als die
Länge dieser Achse. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung
eines Reinigungsgerätes wird die Herstellung und die Montage wesentlich vereinfacht. Insbesondere läßt die erfindungsgemäße
Ausbildung der Lagerglieder erheblich größere Toleranzen zu, als beispielsweise die bekannten reusenartigen
Sperren. Bei der Anbringung der Radachse kann man beispielsweise derart vorgehen, daß man vom äußersten freien Ende
her die Achse in Richtung auf die Schlitze vorschiebt.
In der ersten Phase dieser Bewegung kommen die äußersten freien Enden der Achse überhaupt nicht mit den zugeordneten
Lagergliedern in Wirkverbindung weil,, wie gesagt., der Abstand
größer ist als die Länge der Achse. Erst beim weiteren Hineinführen der Radachse kommen die freien Enden derselben
in Wirkverbindung fe mit dem abgewinkelten freien Bereich. Führt man dann die Achse noch weiter ein., dann kommt sie
schließlich in den Bereich des Schlitzes. Dies hat zur Folge, daß das Widerlager plötzlich aufhört und die Achse in den
Schlitz eintreten kann. Dadurch wird die Kraft von den äußersten freien Enden weggenommen und da diese, wie gesagt
federnd aufbiegbar sind., können sie in ihre ursprüngliche
Lage zurückkehren und verhindern dadurch ein ungewolltes Heraustreten der Achse aus den Schlitzen β. Durch unterschiedliche
Winkel zwischen den einzelnen Bereichen kann man noch ein weiteres tun., um die möglichen Toleranzen
in der Herstellung zu vergrößern.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befindet
sich der Schlitz jeweils im wesentlichen im demjenigen Bereich
des Teiles §1 der Lagerglieder, der dem freiem Ende
dieses Teiles abgekehrt ist.
Sofern die Lagerglieder eine T-förmige Ausbildung besitzen,
ist es vorteilhaft, wenn die Querbalken dieses T die federnd
abbiegbaren Teile zur Lagerung der Achse für die Laufräder bilden. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden
speziellen Beschreibung zu entnehmen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung einen erfindungsgemäßen
Teppichkehrer,
PIg. 2 einen Querschnitt durch den Teppichkehrer
■gemäß der Fig. 1.,
Fig. J5 in schaubildlicher Darstellung eine Höhenverstelle
inrichtung für die Bürstenwalze des Teppichkehrers
gemäß der Fig. 1, teilweise weggebrochen, und
die Fig. 4-9 weitere Ausführungsformen des Erfindungsgemäßen Teppichkehrers, teilweise in Seitenansicht,
teilweise in Vorderansicht und weggebrochen.
Es sei zunächst vorausgeschickt, daß bei den dargestellten
Teppichkehrern nur diejenigen Teile abgebildet sind, welche für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So ist
beispielsweise in der Fig. 1 nur ein Teilstück des Stieles des Teppichkehrers sichtbar. Im übrigen kann der Stiel sowohl
einteilig als auch mehrteilig ausgebildet und auch mit einer Aufhängevorrichtung ausgerüstet sein. In der
Zeichnung fehlen ferner die Lagereinrichtungen für die Schmutzsammelbehälter. Sowohl die Schmutzsammelbehälter
selbst als auch deren Lagereinrichtungen können im übrigen einen an sich bekannten Aufbau aufweisen.
-5-
Der dem Aus führungs bei spiel gem. den Fig. 1 - 5 ä-er Zeichnung
zugrunde gelegte Teppichkehrer besitzt ein Gehäuse 10 von
etwa kastenartiger Gestalt, welches einstückig aus einem Blech gefertigt ist. An seinem unteren Rand ist das Gehäuse
10 mit einem Stoßschutz 11 aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise aus Gummi, versehen. An zwei gegenüberliegenden
Wandungen des Gehäuses 10, und zwar an der Innenseite liegend, sind die Hauptlager glieder des Teppichkehrers befestigt,
die im gewählten Ausführungsbeispiel als T-förmige Lagerbleche 12 ausgebildet sind. Zur Befestigung der Lagerbleche
12 am Gehäuse 10 dienen bekannte Befestigungselemente,
beispielsweise Nieten 16. Diese Nieten l6 dienen auch zur Halterung von je einer Platte I5 am Gehäuse 10, jedoch liegen
diese an der Außenseite des Gehäuses. Jede Platte I3 ist
einstückig aus einem Kunststoff gefertigt und besitzt eine nicht näher bezeichnete Bohrung oder ein Sackloch, in welche
das abgewinkelte freie Ende eines schwenkbaren Bügels 14 eingreift. Mit diesem Bügel 14 ist lösbar ein Stiel I5
verbunden. Außerdem ist auf der Oberfläche des Gehäuses 10 in der Fig. 1 eine Handhabe I7 erkennbar, welche, wie im
einzelnen noch zu beschreiben sein wird, einem Höhenverstellen der Bürstenwalze dient.
In der Fig. 3 der Zeichnung ist eines der beiden Lagerbleche
12 des Teppichkehrers dargestellt.Daraus folgt, daß das Lagerblech 12 T-förmig gestaltet ist und mit
seinem Standbalken l8 nach oben weist. Demgemäß liegen die
-6-
beiden Querbalken I9 unten. Die beiden Querbalken I9 sind
untereinander gleichgeschaltet, jedoch spiegelbildlich zueinander
angeordnet. Jeder Querbalken ist in drei Bereiche aufgeteilt, die winkelig zueinander stehen. Der erste Bereich
schließt sich an eine Seitenkante des Standbalkens l8 an.,
und ist von diesem aus gesehen in Richtung aum Gehäuseinneren hin abgebogen. Der mittlere mit 26 bezeichnete Bereich des
Querbalkens I9 ist derart zurückgebogen, daß er etwa parallel zur Grundfläche des Standbalkens 18 verläuft (s. dazu die
Fig. 3). Der letzte Bereich 27 ist wiederum abgebogen, gedoch
nunmehr nach außen, d. h. vom Gehäuseinneren weg. Wie ebenfalli
am besten aus der Fig. 3 der Zeichnung zu ersehen, ist jeder
Querbalken I9 mit einem Schlitz 20 versehen. Diese verlaufen waagegerecht zu den Längskanten des Querbalkens 19 und erfassen
die beiden Bereiche 26 und 27> jedoch in der Art, daß
der größte Teil jedes Schlitzes 20 sich im Bereich 26 des Querbalkens I9 befindet. Die Schlitze 20 dienen zur Lagerung
einer Radachse 21. Diese nimmt in bekannter Weise Laufräder 22
auf. Je zwei Laufräder 22 und eine Achse 21 bilden einen Radsatz 21. Wie die Fig. 2 am besten erkennen läßt, wirken
je zwei Laufräder 22 mit einem Antriebsrad 23 zusammen.
Diese beiden Laufräder sind auf ein- und derselben Seite des Teppichkehrers angeordnet und auf unterschiedlichen
Radachsen 21 befestigt. Das Antriebsrad 23 gehört zu einer
Bürstenwalze 24, deren Ausbildung und Lagerung im einzelnen noch angegeben wird. Jede Radachse 21 wird im übrigen in
bekannter Weise dazu benutzt, schwenkbar einen Schmutzsammelbehälter 25 aufzunehmen.
-7-
Die Enden der Radachsen 21 greifen, wie schon erwähnt, jeweils in einen der Schlitze 2o ein. Auf diese Weise ist eine begrenzte
Längsverschiebung der Eadachsen 21 möglich.
Die schon geschilderte und der Fig. 3 zu entnehmende Ausbildung
der Querbalken 19 dient einer leichten und schnellen Einführung der Radachsen in die Schlitze 2o. Dadurch,
dass wie schon erwähnt, die Bereiche 27 zweier gegenüberliegender Querbalken 19 nach aussen abgewinkelt sind, haben sie
in ihren äussersten Endbereichen einen solchen gegenseitigen Abstand voneinander, der grosser ist als die Länge einer
Radachse 21. Der gegenseitige Abstand zweier gegenüberliegender Bereiche 29 der Querbalken 19 ist demgegenüber
kleiner als die Länge der Radachse 21. Dies gilt auch für denjenigen Teil des Bereiches 27, der dem Bereich 26 des
Querbalkens benachbart ist. Wenn man daher die Radachse 21 aus ihrer Lage gemäss der Fig. 3 in Richtung auf den Schlitz
2o verschiebt, dann kommen in der ersten Bewegungsphase
die äussersten Enden der Radachse 21 gar nicht mit dem Querbalken 19 in Verbindung. Dies geschieht erst in dem Augenblick,
in dem der gegenseitige Abstand zweier gegenüberliegender Querbalkenbereiche gleich ist der Länge der
Radachse 21. Von diesem Augenblick an erfolgt bei einer weiteren Vorwärtsbewegung der Radachse 21 ein Auffedern
von Teilen des Querbalkens 19, was durch geeignete Werkstoffe ohne weiteres möglich ist. Wenn bei der an-
schließenden Welterbewegung der Radachse 21 dessen freie
Enden in den Bereich des Schlitzes 20 gelangen, dann hört die Unterstützung plötzlich auf und die freien Enden der
Achse 21 können in die Schlitze 20 eintreten. Andererseits federn die Bereiche 27 des Querbalkens wieder in ihre ursprüngliche
Lage zurück, so daß ein ungewolltes Wiederaustreten der Radachse 21 aus den Schlitzen 20 verhindert ist.
Ein Verschieben der Radachse 21 in Richtung der Achse kann auf unterschiedliche Art und "Weise verhindert werden. So
ist es nach einem ersten Vorschlag möglich., die freien
Enden der Radachse an den Innenwandungen des Gehäuses zur Anlage zu bringen. Man kann aber auch der Radachse 21
besondere Begrenzer zuordnen. Beispielsweise können diese die Form von niederringen od. dgl. aufweisen. Natürlich
wäre es auch möglich, die Laufräder gegen Verschieben gesichert
auf der Radachse 21 zu befestigen, wobei dann die Räder mit der benachbarten Fläche des Querbalkens 19 zusammenwirken
könnten.
Der Standbalken 18 jedes T-förmigen Lagerbleches 12 besitzt
Durchbrüche 28, die - wie schon erwähnt - zum Befestigen der Lagerbleche 12 am Gehäuse 10 dienen, wobei auch die Latte
zugleich mit festgelegt wird. Durch die Durchbrüche 28 können Niete 16 od. dgl. in bekannter Weise hindurchgeführt
werden. Wie nachfolgend im einzelnen hu schildern sein
wird, wirken mit den Lagerblechen 12 noch ein bügeiförmiger Träger 29 sowie ein Verstellbügel 30 zusammen.
-9-
Wie am besten aus der Pig. 3 der Zeichnung hervorgeht, ist der Träger 29 als U-förmiger Bügel ausgebildet. Seine beiden
nicht näher bezeichneten Schenkel wirken mit den Innenflächen der beiden Lagerbleche 12 zusammen. .Der bügeiförmige Träger
ist höhenverstellbar angeordnet., d. h. er kann in Bezug auf
die zu säubernde Fläche höhenverstellt werden. Um bei einer solchen Verstellung dem Träger eine gute Führung zu geben,
besitzt jedes Lagerblech 12 durch dreiseitiges Freischneidei
und Abbiegen gebildete Lappen J>13 die mit Seitenkanten des
Schenkels des Trägers 29 zusammenwirken. Auf diese Weise ist mit einfachen und wohlfeilen Mitteln ein seitliches Ausweichen
des Trägers verhindert.
Die beiden freien Enden der Schenkel des Bügels 29 tragen je einen Lagerzapfen 32. Die beiden Lagerzapfen 32 in den
beiden Schenkeln sind genau gegenüberliegend angeordnet und greifen jeweils in eine nicht näher bezeichnete Bohrung
der Bürstenwalze 24 ein. Die Befestigung der Bürstenwalze 24
am Bügel 29 geschieht in einfacher Weise dadurch, daß man zeitweise die Schenkel des Bügels etwas aufspreizen kann.
Nachdem die Bürstenwalze in den Bereich zwischen den Schenkeln des Bügels 29 eingeführt ist, können die Schenkel
wieder zurückfedern, wobei dann die Lagerzapfen 32 in die
zugeordneten Bohrungen eingreifen.
Wie aus der Fig. 2 der Zeichnung hervorgeht, istder bügeiförmige Träger 29 durch Federn 33 belastet. Von diesen
ist allerdings nur eine einzige Feder erkennbar. Jede
-10-
Feder 33 istals doppeIschenklige Feder ausgebildet und
greift mit einem abgebogenen ösenförmigen Teil in einen Durchbruch
40 des Steges des Bügels 29 ein. Die freien Enden der Federn 33 wirken in an sich bekannter Weise mit den Schmutzsammelbehältern
25 zusammen und zwar derart, daß diese in ihrer Schließlage gehalten werden.
Da wie die Figur 2 erkennen läßt, die Federn an der Innenseite
des Steges des Trägers 29 angreifen, wird dieser so belastet, daß die Bürstenwalze stets nach oben verschoben
wird. Dies bedeutet, daß dann, wenn eine Verschiebung der Bürstenwalze in Richtung auf die zu säubernde Fläche erfolgen
soll, dies entgegen der Wirkung der Federn 33 geschehen muß.
Die obere Lage des Trägers 29 ist durch einen Verstellbügel 30 begrenzt. Andererseits kann dieser Verstellbügel in seiner
Lage verändert werden, wobei der dann auch eine Veränderung der Höhenlage der Bürstenwalze bzw. des Trägers durchführt.
Um dies zu erreichen, ist folgende Anordnung gewählt worden.
Der Verstellbügel 30 ist seiner Grundform nach ebenfalls ein
U-Bügel, wenn auch dessen Schenkel mehrfach abgegriffen sind.
Die äußersten freien Enden der Schenkel sind in Richtung auf die Lagerbleche 12 abgewinkelt, und greifen in nicht näher
bezeichnete Durchbrüche der Lagerbleche 12 ein. Auf diese Weise ist eine Schwenkbarke it des Verstellbügels 30
-11-
gewährleistet. Wie die Fig. 3 am besten erkennen läßt, stützen
sich Bereiche der Schenkel des Verstellbügels 30 auf dem Steg
des Trägers 29 ab. Andererseits wirkt mit dem Steg des ■Verstellbügels
30 die schon erwähnte Handhabe I7 zusammen, die
mit Teilen durch das Gehäuse hindurch nach außen greift (s. dazu die Fig. 1). Die Bedienungsperson kann daher durch Betätigen
der Handhabe I7 eine Höhenverstellung der Bürstenwalze
vornehmen. Die Handhabe 17 ist drehbar im Gehäuse 10 des Teppichkehrers
gelagert. Sie besitzt zwei im Durchmesser unterschiedliche Bereiche, durch die eine Schulter gebildet ist
(Fig. 2). Im Bereich dieser Schulter ist an der Umfangsfläche des Drehknopfes I7 eine Nut vorgeehen, in die ein
Federring ~$h mit Teilen eingreift. Die Breite des Federringes
3^ ist so gehalten, daß sich andere Teile noch an
der Innenwandung desGehäuses abstützen können, wie dies am besten aus der Fig. 2 der Zeichnung hervorgeht. Der in das
Innere des Gehäuses 10 hineinragende Teil des Drehknopfes 17 hat eine Grundfläche 41. Aus dieser Grundfläche ragen stetig
ansteigende bzw. stetig abfallende Wandteile 42 hervor.
Mit diesen Randteilen 42 wirkt der Steg des Verstellbügels 30
zusammen. Es ist beim Betrachten der Fig. 2 ohne weiteres verständlich, daß durch Drehen des Knopfes I7 andere Randteile
mit dem Steg in Wirkverbindung treten und zwar solche, die unterschiedliche Höhe aufweisen. Dadurch erfolgt ein Verändern
der Höhenlage des Verstellbügels 30 und da dieser mit dem Träger 29 unmittelbar zusammenwirkt, auch ein Verändern
der Höhenlage der Bürstenwalze 24. Da - wie die Fig. 2 erkennen läßt - die Randteile ihre Hohe stetig ändern,
-12 -
ist damit auch eine stufenlose Höhenverstellung der Bürstenwalze 24 erreicht. Die Federn 33 sorgen dafür, daß der Verstellbügel
ständig an der freien Fläche der Wandteile 42 zur Anlage kommt.
Wie die Fig. 2 der Zeichnung ferner erkennen läßt, besitzt
der erfindungsgemäße Teppichkehrer zwei weitere Bürstenwalzen 35;
die sich von der Bürstenwalze 24 zunächst dadurch unterscheiden, daß sie nicht angetrieben werden, sondern sich frei auf
dem Teppich od. dgl. abwälzen können. Außerdem ist der Durchmesser der beiden weiteren Bürstenwalzen 35 wesentlich kleiner
als cir jenige der angetriebenen Bürstenwalze 24. Die Fig. 2
zeigt auch, daß die weiteren Bürstenwalzen 35 zu beiden Seiten der angetriebenen Bürstenwalze 2% lagern und zwar
im gleichen Abstand hiervon. Die Achse 36 jeder Bürstenwalze
greift in ein Langloch 38 ein, welches jeweils in einer Lagerlasche 37 des Schmutzsammelbehälters 25 vorgesehen ist. aus
der Fig. 2 ist ferner zu erkennen, daß die Schlitze 38 im wesentlichen senkrecht zur zu säubernden Fläche stehen.
Die Bürstenwalzen 35 können sich somit innerhalb der Abmessungen der Schlitze 38 auf- und abbewegen. Die beiden Bürstenwalzen
35 erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wie schon erwähnt,
dienen sie einserseits dazu, etwaige von der angetriebenen Bürstenwalze weggeschleuderte Schmutzteilchen zurück
in den Wirkungsbereich der Bürstenwalze 24 zu überführen. Andererseits können sie auch etwa ihre Radspuren im Teppich
beseitigen. Dies ist dadurch möglich., daß die Borsten der
Bürstenwalze auch noch in einem solchen Bereich angeordnet
-13-
sind, der den Laufrädern 22 vor- bzw. nachgeschaltet ist.
In den Fig. 4 bis 9 der Zeichnung sind andere Ausführungsformen
der Handhabe für die Höhenverstelleinrichtung des Teppichkehrers dargestellt. Der Einfachheit halber sind in diesen Fig.
der Zeichnung Teile des Teppichkehrers, wie beispielsweise des Stiels und des damit zusammenwirkenden Bügels fortgelassen.
Auch sei erwähnt, daß der mit der jeweiligen Handhabe zusammenwirkende
Verstellmechanismus sowohl den im einzelnen geschilderten Aufbau als auch einen davon abweichenden besitzen
kann. Im einzelnen gilt dazu folgendes:
Während bei der Ausführungsform des Teppichkehrers nach den
Fig. 1 bis ^ (vgl. dazu insbesondere die Fig. 1) die Handhabe
eine waagerechte Lage zur zu reinigenden Fläche einnimmt, zeigt die Ausführungsform gem. den Fig. 4 und 5 eine Handhabe
17!j die senkrecht zu der zu säubernden Fläche angeordnet ist.
Die Achse der Handhabe 17* verläuft daher parallel zur Achse
der Bürstenwalze 24. Außerdem ragt die Handhabe 17* jeweils
nur bereichsweise aus dem Gehäuse 10 heraus. Die Umfangsflache
der Handhabe 17' ist zur Erhöhung der Griffigkeit gerändelt.
Dieser Handhabe 17' können beispielsweise Nockenkurven zugeordnet
sein, die auf den eigentlichen Verstälmechanismus
einwirken. Es ist auch möglich, der Handhabe 17' ein flexibles,
beispielsweise unendliches Übertragungselement zuzuordnen, welches mit dem eigentlichen Verstellmechanismus des
-14-
- 14 Teppichkehrers gekuppelt werden kann.
Bei der in den Fig. 6 und J dargestellten Aus führ uiigs form
besitzt der Teppichkehrer eine Handhabe 17!', die mit einem
längsverschiebbaren Riegel 59 verbünden ist. Durch Längsverschieben
der Teile I711 und 59 kann eine Veränderung
des Verstellmechanismus und damit eine Änderung der Höhenlage der Bürstenwalze 24 erreicht werden. Beispielsweise kann der
Schieber 39 in seinem in das Gehäuse hineinragenden Teil
eine schräg verlaufende Nut besitzen, die mit dem Verstellbügel 30 zusammenwirken kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Teppichkehrers gem. den Fig. 8 und 9 der Zeichnung sind mehrere Druckknöpfe I7!!' vorgesehen,
mit deren Hilfe eine Höhenverstellung der Bürstenwalze 24 erfolgen kann. Dem gewählten Ausführungsbeispiel sind insgesamt
4 Druckknöpfe 17fIf vorgesehen. Daher ist es möglich,
die Bürstenwalze 24 in vier unterschiedliche Höhenlagen zu überführen. Bei diesem Äusführungsbeispiel können entweder
die Knöpfe I7''! unterschiedliche Höhen aufweisen, oder es
ist ein unterschiedlich tsfes Eindrücken der Druckknopftasten möglich. Darüber hinaus wäre es auch umgekehrt möglich,
denjenigen Bereich des Verstellmechanismus, der mit den einzelnen Druckknopftasten zusammenwirkt, unterschiedlich zu gestalten
und zwar derart, daß sich unterschiedliche Höhenlagender Bürstenwalze 24 ergeben.
-15-
Wie bereits erwähnt,, sind die dargestellten Ausführungen
nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere
Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann insbesondere die Höhenversteileinrichtung eine andere Ausführung und Gestalt
erhalten. Dies kann beispielsweise in der Form geschehen, daß die Handhabe unmittelbar auf einen verschiebbaren
Träger für die Bürstenwalze einwirkt. In diesem Falle kann auf die Zwischenschaltung eines Verstellbügels verzichtet
werden. Schließlich braucht die Handhabe nicht unbedingt die Form eines Knopfes oder einer Taste zu besitzen, sondern
sie kann auch hebelartig gestaltet sein. Ferner ist es möglich, dße Lagerbleche 12 mit Längsschlitzen zu versehen,
in welchen Zapfen oder Nasen des Trägers 29 eingreifen. In diesem Falle können diebesonderen Lagerzapfen 32 in
Fortfall kommen. Schließlich kann auch die Anordnung und Ausbildung der Federn 33 abweichend vom gewählten Ausführungsbeispiel
genommen werden.
Claims (4)
1. Reinigungsgerät, insbesondere Teppichkehrer, in dessen Gehäuse
auf gegenüberliegenden Seiten "befindliche Lagerglieder angeordnet
sind, die Längsschlitze zur Aufnahme der Enden einer Achse für die Laufräder des Reinigungsgerät es "besitzen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schlitze (2o) an einem Teil (19) der
Lagerglieder (12) angeordnet sind, welcher aus mehreren winklig
zueinander liegenden Bereichen (26,27) besteht, von denen wenigstens der am äusseren freien Ende des Teiles (19) liegende
Bereich (27) federnd aufbiegbar ist,
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussersten freien Enden der beiden gegenüberliegenden Teile
(19) der Lagerglieder (12) einen solchen Abstand voneinander haben,
der grosser ist als die Länge der üChse (21) der Laufräder
(22), während der gegenseitige Abstand an den Übergangsstellen
(26,27) kleiner ist als die Länge der Achse (21),
3. Reinigungsgerät nach Anspruch 1 und 23 dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Schlitz (2o) im wesentlichen in den Bereich (26) des Teiles (19) befindet, der dem freien Ende des Teiles (19)
abgekehrt ist.
4. Reinigungsgerät nach einem oder mehreren der wangehendeii Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (19) die Querbalken eines einstückigen T-förmigen Lagerbleches (12) sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965L0038778 DE1911157U (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Reinigungsgeraet, insbesondere teppichkehrer. |
| AT1115965A AT267119B (de) | 1965-01-16 | 1965-12-10 | Reinigungsgerät, insbesondere Teppichkehrgerät |
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| GB210766A GB1114882A (en) | 1965-01-16 | 1966-01-17 | A wheeled cleaning appliance |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965L0038778 DE1911157U (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Reinigungsgeraet, insbesondere teppichkehrer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1911157U true DE1911157U (de) | 1965-03-04 |
Family
ID=7268416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965L0038778 Expired DE1911157U (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Reinigungsgeraet, insbesondere teppichkehrer. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT267119B (de) |
| DE (1) | DE1911157U (de) |
| GB (1) | GB1114882A (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5970558A (en) * | 1996-11-19 | 1999-10-26 | Bissell Inc. | Floor sweeper |
-
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-
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- 1966-01-05 NL NL6600083A patent/NL6600083A/xx unknown
- 1966-01-17 GB GB210766A patent/GB1114882A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| NL6600083A (de) | 1966-03-25 |
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