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DE1911003A1 - Synchronisiert und automatisch arbeitende Formgebungs-,Behandlungs- und Befoerderungseinheit fuer Produkte - Google Patents

Synchronisiert und automatisch arbeitende Formgebungs-,Behandlungs- und Befoerderungseinheit fuer Produkte

Info

Publication number
DE1911003A1
DE1911003A1 DE19691911003 DE1911003A DE1911003A1 DE 1911003 A1 DE1911003 A1 DE 1911003A1 DE 19691911003 DE19691911003 DE 19691911003 DE 1911003 A DE1911003 A DE 1911003A DE 1911003 A1 DE1911003 A1 DE 1911003A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
products
carriers
elevator
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691911003
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Gerard Lucien Gust Omer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIERRE ETS
Original Assignee
PIERRE ETS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PIERRE ETS filed Critical PIERRE ETS
Publication of DE1911003A1 publication Critical patent/DE1911003A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B15/00General arrangement or layout of plant ; Industrial outlines or plant installations

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Synchronisiert und automatisch arbeitende Formgebungs-, Behandlungs- und Beförderunaseinheit für Produkte Die Erfindung betrifft eine synchronisiert und automatisch arbeitende Formgebungs-, Behandlungs- und Beförderungseinheit für Produkte, welche eine geringe Bodenfläche einnimmt und insbesondere bei industriellen Anlagen anwendbar ist, bei denen haibfertige Gießprodukte nach der Formung auf beweglichen Trägen bis zu einer Behandlungsanlage transportiert werden müssen, aus der das Produkt fertig oder in einem weiter fortgeschrittenen Stadium der Fertigstellung austritt, worauf diese Produkte bis zu einem Punkt gebracht werden müssen, an dem sis von ihren Trägern getrennt werden.
  • Derartige Anlagen werden am häufigsten in der keramischen Industrie oder der Zementindustrie angetroffen, wo agglomerierte Produkte, bzw. Preßprodukte hergestellt werden, die nach dem Formen und Pressen zur Bildung der Endprodukte getrocknet oder aufgeheizt werden müssen. Die halbfertigen Produkte werden mittels geeigneter Preisen und Formen erhalten und auf Trägern aus den Formen genommen, die aus Platten oder Dielen bestehen, deren Form und Abmessungen für diejenigen des Produkts geeignet und aus einem gleichfalls geeigneten Naterial hergestellt sind.
  • Die auf diese Weise beladenen Träger werden vorzugsweise in Form- aufeinanderfolgender Gruppen von gleicher Anzahl bis zur Grocknungs- oder lufheizanlage gebracht, aus der sie nach einer bestimmten Aufenthaltszeit wieder herausgenommen und zu einem Bereich gebracht werden, in dem die EndprodUkte von ihren Trägern getrennt werden und von dem aus einerseits die leeren Träger zur Einrichtung zur Formung der halbfertigen Produkte geführt und andererseits die Fertigprodukte zu einem Speicherbereich oder einem Bei Transportmittel gebracht werden. den bekannten Beförderungseinrichtungen werden in derartigen Anlagen am häufigsten entweder Wägen oder Horizontalförderer oder auch Vertikalförderer verwendet.
  • I)ie Beförderung mittels von Hand zu bedienender oder motorisierter Wägen oder die Beförderung durch Förderer von der Art der Förderer mit endloser Kette, endlosem Kabel oder endlosem Band eignet sich meistens nicht für eine hochentwickelte Automatisierung. Außerdem wird mehr und mehr den Anlagen zur Beförderung der Träger durch Aufzüge und Abwärtsförderer der Vorzug gegeben, die gegebenenialls zusammen mit Förderern von der Art mit endlosem Band verwendet werden. Bei derartigen Anlagen werden die halbbfertigen Produkte am Ausgang der Formeinrichtung auf ihren Trägern angebracht, dann zu einem Aufzug gebracht, der jeden Träger um eine gegebene Höhe anhebt, sobald dieser vor ihm erscheint. luf diese Weise ist es möglich, eine bestimmte Menge von Trägern vertikal zu speichern. Wenn der Aufzug beladen ist, werden die Träger entweder auf einen Elevator oder einen vorzugsweise elektrischen Wagen überführt,- der auf Schienen läuft und dessen Verschiebung mittels einer Umladevorrichtung erfolgte In den beiden Fällen werden die auf diese Weise transportierten Träger zu den Trocknungs-oder Aufheizanlagen gebracht, welche aus Kammern bestehen, die Regale aufweisen, deren Anzahl gleich der Anzahl der übereinander gestapelten Träger ist und in die sie dann eingebracht werden. Die auf diese Weise freigewordene Vorrichtung nimmt dann in einer anderen Kammer sogleich wieder die mit soeben getrockneten Produkten beladenen Träger auf, um sie zu einem Abwärtsförderer zu bringen, der analog dem Aufzug ausgebildet ist, aber die übereinander angeordneten Träger nicht nach oben, sondern nach unten bringt, um sie anschließend auf einen Förderer, wie einem Doppelkabel-oder Bandförderer zu überführen, der sie zu einer Stelle bringt, an der die Fertigprodukte von ihren Trägern getrennt und diese wieder mittels eines transversalen Förderers zu der Formvorrichtung zurückgebracht werden.
  • Bei bestimmen Anlagen sind die Kammern nicht Seite an Seite, sondern Ende an Ende angeordnet und bilden auf diese Weise einen Tunnel. Am Ausgang der Formvorrichtung werden die Träger der halbfertigen Produkte mittels eines Bandförderers bis zu einem Aufzug gebracht, der am Kopfende des Tunnels angeordnet ist und jeden Träger auf eine bestimmte Höhe anhebt, Sind die Träger in dieser Höhe angekommen, so werden sie mittels einer winde oder einer anderen mechanischen Einrichtung in den Tunnel gestoßen. Dieser Tunnel weist Rollwege auf, und der in der erwähnten Weise in den Tunnel gestoßen Träger stöBt alle sich in dem Tunnel bereits befindenden Träger. Die Träger werden auf diese Weise Schritt für Schritt bis zum Ende des Tunnels. geschoben, und zwar im Naße des Zuführens neuer Träger am Eingang des Tunnels. Wird somit an einem Ende ein Träger eines halbfertigen Produktes eingebracht, so tritt am anderen Ende ein Träger eines Fertigprodukts aus. Dieser Träger gelangt am Ausgang entweder auf einen zum vorstehend erwähnten Aufzug analogen Abwärtsförderer, der in bis zu einem Horizontalförderer, bzw.
  • direkt auf einen schrägen Förderer bringt, von dem er bis zur Drennstelle der Träger von dem Fertigprodukt transportiert wird. Ausgehend von dieser Stelle werden die leeren Trager von neuem zur Fertigungsvorrichtung gebracht. Bei anderen Anlagen der gleichen Art werden nach der Speicherung der Träger der halbfertigen Produkte in einem Aufzug diese Träger nacheinander durch eine mechanische oder hydraulische Einrichtung in die übereinander angeordneten Regale von Metallkäfigen, die alle identisch sind, überführt. Sind diese einmal beladen, so werden sie Käfig für Käfig zu dem Trocknungstunnel gebracht, in dem sie auf einer Rollbahn angeordnet und durch jeden am Eingang des Tunnels zugeführten neuen Käfig weitergestoßen werden. Am Ausgang des Tunnels wird jeder Käfig, der nunmehr Fertig produktträger enthält, auf einen Abwärtsförderer gebracht, der bis zu der Stelle führt, an der die Trennung zwischenden Fertigprodukten und den Trägern vorgenommen wird, wobei diese Träger von hier aus wieder bis zum Aufzug geleitet werden, um dort wieder beschickt zu werden.
  • Wenn bei den Anlagen mit nebeneinander angeordneten Kammern Produktumläufe und somit Grägerumläunfe entsprechend relativ kurzen Bahnen möglich sind, ist es bei diesen Anlagen jedoch erforderlich, daß die Fördervorrichtungen in die Rammern eindringen und einige Leerwege -urücklegen, was eine- Verringerung des Nut'zkoeffizientenzur Folge hat.
  • Wenn andererseits die Anlagen mit Tunnel diese Nachteile nicht aufweisen, so ermöglichen sie im Gegensatz dazu nicht immer die gleichzeitige Beförderung und Behandlung von Produkten unterschiedlicher Qualitäten und machen es in allen Fällen erforderlich, daß die Produktträger Kreise durchlaufen, in denen die Bahn zwischen dem Ausgang des Tunnels und der Fertigungsvorrichtung der halbfertigen Produkte wenigstens gleich der Länge des Tunnels ist, was für einen gegebenen Durchsatz zur Folge hat, daß die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Träger und die von der Anlage eingenommene Bodenfläche erhöht wird.
  • Durch die Erfindung werden die diesen verschiedenen Anlagentypen eigenen Nachteile vermieden, aber deren Vorteile beibehalten, indem eine Anordnung zur automatischen B¢förderung von Produkten geschaffen wird, die von unterschiedlichen Qualitäten sein können, auf Hilfsträgern angeordnet sind und entsprechend Kreisen bzw. Bahnen bewegt werden, die so kurz wie möglich sind, und zwar synchronisiert mit der Formung der Produkte, ihrer Behandlung und ihrer Abführung, wobei diese Anordnung in der Weise angebracht ist, daß sie die geringstmögliche Bodenfläche einnimmt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, - daß auf einer gleichen Arbeitslinie eine Produkt-Formvorrichtung und ein Horizontalförderer an einem ihrer Enden mit einem Auf zug und am anderen Ende mit einem Abwärtsförderer zusammenarbeiten, - daß auf zwei zueinander parallelen und zur Arbeitslinie senkrechte Verschiebelinien zwei gestaffelte Fördervorvor ese en sind richt age t welche die mit den geformten Produkten beladenen äger aufnehmen, wobei die eine aur der einen dieser Linien mit dem Aufzug und die andere entsprechend der anderen Linie mit dem Abwärtsförderer zusammenwirkt und diese Rördervorrichtungen im Synchronismus entsprechend diesen Verschiebelinien bewegbar sind, und - daß zwischen diesen Verschiebelinien wenigstens eine in Etagen unterteilte geradlinige Kammer vorgesehen ist? welche eine Behandlungslinie, bzw. Behandlungsbahn der Produkte bildet und parallel zur Arbeitslinie gerichtet ist und an ihren Enden gleichzeitig mit zwei in Etwagen unterteilte Fördervorrichtungen zusammenarbeiten kann.
  • Nachfolgend werden weitere Besonderheiten der Erfindung angegeben.
  • Die Anordnung weist Einrichtungen auf, um aus dem Aufzug und dem Abwärtsförderer gleichzeitig die sich darin befindenden Produktträger herauszunehmen oder gleichzeitig auf jeder Etage bzw. Stufe Produktträger einzubringen.
  • Die Anordnung besitzt ferner Nittel, um aus einer Fördervorrichtung gleichzeitig auf allen Etagen einer gleichen Behandlungskammer die Träger der geformten Produkte, welche die Vorrichtung enthält, einzubringen und um im Synchronismus auf der gegenüberliegenden Seite der gleichen Kammer die gleiche Anzahl von Trägern von Fertigprodukten herauszunehmen, indem sie auf die andere Fördervorrichtung überführt werden.
  • Im folgenden werden weitere Vorteile der Erfindung erläutert: Die Einrichtungen zur Uberführung der Produktträger vom Aufzug zur entsprechenden Fördervorrichtung fallen mit den Einrichtungen zur ttberführung der Produkträger von der Fördervorrichtung zu einer Behandlungskammer der Produkte zusammen, wobei diese Einrichtungen fest mit der Fördervorrichtung verbunden sind.
  • Die Einrichtungen zur Uberführung der Produktträger von der IbhaDdlungskmmer zur Pördervorrichtung, welche mit im Abwärtsförderer zusammenwirkt, fallen mit den Einrichtungen zur tberführung der Produktträger von der Fördervorrichtung zum Äbwärtsförderer zusammen, wobei diese Einrichtungen mit der Fördervorrichtung fest verbunden sind.
  • Die mit den Fördervorrichtungen fest verbundenen Uberführungseinrichtungen weisen Haken auf, die mit Einrichtungen zum Greifen der Produktträger zusammenwirken.
  • Die Fördervorrichtungen können miteinander durch einen Laufkran fest verbunden sein, der über den Rest der Anlage greift und ein einziges Organ zur gleichzeitigen Uberführung der Produktträger trägt.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung erläutert; in dieser zeigt: Figur 1 eine Draufsicht der Anordnung einer Anlage gemäß der Erfindung, Figur 2 eine Aufrißarstellung der in Fig. 1 gezeigten Anordnung, Figur 3 eine Schnittansicht der Anlage entsprechend der Achse X-X in Fig. 1, Figur 4 eine Schnittansicht der Anlage entsprechend der Achse Y-T der Fig. 1, Figur 5 eine Schnittansicht entsprechend der Achse Z-Z der Fig. 1 einer Ausführungsvariante der Anlage, die Fig. 6a,6b und 6c eine Draufsicht, eine Aufrißansicht und eine Vorderansicht eines Trägers, und die Fig. 7a,7b, 7c eine Draufsicht, eine Aufrißansicht und eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform eines Trägers.
  • Nach den Fig. 1, 2, 3 und 4 weist die Anlage zwei Gruppen 1 und 2 mit fester Stellung und eine bewegliche Gruppe 3 auf. Die feste Gruppe 1 umfaßt entsprechend einer gleichen Arbeitslinie und angebracht an einem gemeinsamen Gestell 4 eine Formgebungsvorrichtung 5 für die halbfertigen Produkte, die im allgemeinen von einer Pressform gebildet wird, einen Aufzug 6, der an einem der Enden des Gestells 4 angeordnet ist, einen Abwärtsförderer 7, der identisch zum Aufzug 6 ist und am anderen Ende des Gestells angeordnet ist, sowie ei oese verschiedenen Vorrichtungen verbindender Rorizontalförderer 8, wobei diese Gruppe eine vertikale Symmetrieebene X-X besitzt, die allen yorstehend erwähnten Vorrichtungen gemeinsam ist. Die feste Gruppe 2 umfaßt zwischen zwei horizontalen, geradlinigen und senkrecht zur Ebene X-X verlaufenden Rollwegen 9 und 9' und 10 und 10' wenigstens eine Behandlungslinie bzw. Behandlungsstraße für dialbfertigen Produkte, die im allgemeinen von einer rocknungs-oder Aufheizkammer gebildet wird, deren vertikale Axial-Symmetrieebene r-S parallel zur Ebene X-X der Arbeitslinie ist, wobei die Rollwege 9 und 9 und 10 und 10' wenigstens bis gegenüber der Gruppe 1 verlängert sind, so daß aus diesem Grund diese Gruppe 1 zwischen ihnen angeordnet ist.
  • Die bewegliche Gruppe 3 besteht aus zwei Fördervorrichtungen 11 und 12, die jeweils entsprechend den zwei zueinander parallelen und senkrecht zur Arbeitslinie verlaufenden Verschiebelinien auf den Rollwegen 9 und 9' einerseits und 10 und 10 andererseits verschiebbar sind.
  • Der Förderer 8 ist eine an sich bekannte diskontinuierlich arbeitende Träger-Vorschubeinrichtung, welche ein diskontinuierlich arbeitendes Antriebsorgan aufweist, das den Vorschub der Träger durch aufeinanderfolgende StöBe von gleicher Länge bewirkt. Dieses Antriebsorgan'kann beispielsweise von einer Träger-Stoßvorrichtung 8a gebildet werden, die mit Zapfen 8b ausgestattet ist, welche in regelmäßigen Abständen auf einer endlosen Iängskette angebracht und teilweise um die Achse eines Glieds der Kette drehbar sind, und die durch eine Winde 8c angetrieben ist, welche den Träger 9 bei ausgefahrener Stange antreibt und ihn mittels einer bekannten Einrichtung unbeweglich läßt, wenn ihre Stange eingezogen ist. Die auf Stützen 8' und 8' ' des Gestells 4 in regelmäßigen Abständen angebrachten Träger gleiten auf diesen Stützen, wenn sie mit den Zapfen 10 in Eingriff kommen.
  • Diesem Förderer 8 ist eine Vorrichtung zur Abführung der Endprodukte angepaßt, die schematisch bei 5' dargestellt und bezüglich der Laufrichtung oberhalb der Vorrichtung zur Formung der halbfertigen Produkte angeordnet ist. Der Aufzug 6 und der Abwärtsförderer 7 sind von der Art eines Elevatorförderers mit Plattenträgern. Einander gegenüber angeordnet weisen sie zwei bewegliche Teile auf, die von endlosen Ketten, welche Platten wie 13 tragen, gebildet werden, die freitragend und in regelmäßigen Abständen an jeder Kette angebracht sind. Die endlosen Ketten werden in der Weise mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, daß zwei sich gegenüberliegende Platten 13 stets in gleicher Höhe bleiben. Diese die Enden der Produktträger tragenden Platten ermöglichen es - wie in Fig. 2 angegeben -, diese Produktträger gleichzeitig anzuheben oder abzusenken, und zwar solange bis sämtliche Etagen dieser Vorrichtungen gefüllt oder geleert sind Die Träger-Stoßvorrichtung 8a ist fest mit einer endlosen Kette 14 verbunden, die über Antriebsräder 15 und 16 geführt ist, welche jeweils fest it Rädern 7 und 18 verbunden sind, die auf den gleichen Achsen wie sie angeordnet sind. Diese Räder 17 und 18 treiben jeweils die endlosen Ketten 19 und 20 ans di. jeweils über die Spannrollen 21 und 22 lun, wobei die beweglichen Teile von Aufzug 6 und Abwärtsförderer 7 jeweils fest mit den Ketten 19 und 20 verbunden sind. Bei diesen Bedingungen wird jedesmal dann, wenn die Träger-Stoßvorrichtung 8a einen Träger in Richtung des Aufzugs 6 um eine vorgegebene Lange vorschiebt, einerseits dieser Aufzug 6 um eine vorgegebene Höhe angehoben, wahrend der am entsprechenden Ende des Förderers 8 angeordnete Produktträger mit seinen Seitenenden auf die unteren Platten 13 des Aufzugs kommt, und andererseits der Abwärtsförderer 7 um die gleiche Höhe abgesenkt, um die der Aufzug angehoben wird, während der sich auf der unteren Platte dieses letzteren befindende Träger, der mit einem Zapfen der Träger-Stoßvorrichtung in Eingriff kommt, auf die Stützen 81 und 8' ' des Gestells 4 geschoben wird.
  • Die Fördervorrichtungen 11 und 12 sind identisch, Sie weisen jeweils auf selbstfahrenden Wägen angeordnete Käfige 23 und 24 auf, die aus übereinander angeordneten Etagen zusammengesetzt sind, wobei jede Etage von zwei festen Seitenplatten gebildet wird, die freitragend in gleicher Höhe angeordnet sind und auf die mit ihren seitlichen Baden die Produktträger gestellt werden können. Die Abmessungen dieser Käfige und die Anzahl ihrer Etagen sind die gleichen wie die des Aufzugs 6 und des Abwärtsförderers 7. Die Vorrichtungen 11 und 12 weisen jeweils Motore 26 und 27 auf, welche jeweils über Ketten 28 und 29, von denen jede einerseits über ein mit der Antriebswelle fest verbundenes Rad und andererseits über ein mit einer um die feste Achse 30 oder 31 drehbaren Welle fest verbundenes Rad gewickelt ist, Arme 32 und 33 antreiben, welche selbst Schubstangen 34 und 35 betätigen. In analoger Weise weisen diese Vorrichtungen jeweils Schubstangen 36 und 37 auf, welche durch Arme 38 und 39 betätigt sind, die mit Wellen 40 und 41 fest verbunden sind, welche drehbar um olne gotc Achse sind und durch Ketten 38' und 39 in Drehung versetzt werden, welche jeweils über Räder geführt sind, die einerseits mit den Wellen 30 und 40 und andererseits mit den Wellen 31 und 41 fest verbunden sind. Die Schub stangen 34 und 36 einer seits und die Schubstangen 35 und 37 andererseits sind jeweils mit Vertikalstangen 42 und 43 fest verbunden, und die Schubstangen jeder der zwei vorstehend erwähnten Schubstangengruppen sind identisch und parallel zueinander, und zwar ebenso wie die Arme, an denen sie angelenkt sind. Diese Arme werden durch die Wellen 30, 40 und 31, 41 angetrieben, deren Umdrehungen synchronisiert sind, so daß diese Schubstangen die Stangen 42 und 43 in horizontaler Translationsbewegung parallel zur Achse der Verschiebung der Träger auf der Träger-Vorschubeinrichtung antreiben. Die Stangen 42 und 43 sind jeweils mit Haken 44 und 45 versehen, von denen jeder drehbar um eine feste Achse ist, die parallel zu derjenigen der Wellen der Motore 26 und 27 ist und in Höhe der Platten der entsprechenden Käfige 23 und 24 gelegen sind. Diese Haken können mittels einer an sich bekannten mechanischen Vorrichtung entweder in Horizontalstellung oder in Vertikalstellung gebracht werden, wie dies in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
  • Wie in den Fig. 6a, 6b und 6c dargestellt ist, bestehen die Produktträger aus rechteckigen Brettern bzw. Tischen 46, die von beliebigem geeigneten Material wie Holz, Metall, Kunststoff gebildet sein können und von denen jeder an seinen zwei Längs-Seitenwänden Ansätze 47 und 47' und 48 und 48' aufweist, die symmetrisch angeordnet sind. Gemäß einer anderen in den Fig. 7a, 7b und 7c dargestellten Ausführungsform unterscheiden sich die Produktträger von den vorhergehenden Trägern einzig dadurch, daß sie keine Ansätze, sondern zwei Paare von Ausnehmungen 50 und 50' und 51 und 51' auSweisen, die aus dem Material der Brettchen längs ihrer Längs-Seitenwände herausgearbeitet und symmetrisch angeord net sind. Unabhängig von der Art des verwendeten Trägers besitzen die Haken 44 und 45 eine derartige Form, daß dann, wenn sie sich in horizontaler Stellung befinden, zwei dann sätze, die einander gegenüber an zwei gegenüberliegenden Wänden eines Trägers vorgesehen sind, in die Hohlteile der Haken eingreifen, oder auch die Enden dieser Haken in zwei Ausnehmungen eingreifen, die einander gegenüber an zwei gegenüberliegenden Seiten eines Trägers angeordnet sind.
  • Wenn sich diese Haken in vertikaler Stellung befinden, so stützen sie sich mit einer ihrer Seiten auf einer Stirnwand des Trägers ab. Auf diese Weise ist es den Haken 44 und 45 entsprechend der ihnen gegebenen Stellung möglich, im Verlauf der Translationsbewegungen der Stäbe 42 und 43 die in gleichen Höhen wie sie in den verschiedenen Etagen des Käfigs der Fördervorrichtung angeordneten Trager entweder zu stoßen oder zu ziehen.
  • Die Anlage zur Behandlung der Produkte besteht aus Kammern wie beispielsweise A, die eine vertikale Axialebene Y-Y aufweisen, welche parallel zur Ebene X-X ist und soviele bzw.Etagen Stufen/besitzen wie einerseits der Aufzug 6 und der Abwartsförderer 7 und andererseits der Stufenkäfig der Beförderungsvorrichtung aufweisen. Jede Kammer besitzt bei derseits ihrer Seitenwände eine Reihe von gestoßen und freitragenden Platten P und P'. Zwei in gleicher Höhe angeordnete Platten stützen die Ränder eines Produktträgers, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Auf diese Weise kann auf einer gleichen Stufe eine bestimmte Anzahl von Trägern (in jeder Stufe jeder Kammer die gleiche Anzahl) gespeichert werden.
  • Als Beispiel ist in den Fig. 1,2,3,4 und 5 eine Anlage dargestellt, welche sieben Behandlungskammern A,B,C,D,E,F und G aufweist, von denen jede acht Stufen besitzt, wobei auf jeder dieser Stufen zehn Produktträger gespeichert sind. Als Folge dieses Aufbaus wurde ein Aufzug 6 und ein Abwärtsförderer 7 sowie Fördervorrichtungen 11 und 12 mit ebenfalls jeweils acht Stufen dargestellt. Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Anzahl der Kammern, ihre Länge, ihre Stufenzahl und ausgehend davon die entsprechende Anzahl bei den Beförderungsvorrichtungen beliebig sein können und in jedem Fall an die Produktionskapazität der Anlage angepaßt werden können.
  • Bei diesen Bedingungen arbeitet diese Anlage nach Inbetriebsetzung folgendermaßen: Es wird angenommen, daß in den verschiedenen Behandlungskammern in den verschiedenen Stufen bzw. Etagen auf der gesamten Lange sich in Behandlung befindende Produktträger gespeichert sind, daß in jeder Etage des Abwärtsförderers 7 ein Träger angeordnet ist, auf dem sich fertige Produkte befinden, während die verschiedenen Etagen des Aufzugs 6 leer sind, und daß sich unter der Vorrichtung 5 zur Formgebung der Produkte ein Träger befindet, auf dem soeben gegossene und gepreßte halbfartige Produkte geformt wurden. Träger von halbfertigen Produkten werden regelmäßig gestaffelt auf die Börder- oder Vorschubvorrichtung 8 der Träger zwischen der Formgebungsvorrichtung und dem Aufzug gebracht. Wenn die Vorrichtung zum Vorschub der Träger in Lauf gesetzt wird, schreiten alle Träger, die auf ihr angebracht sind, um einen Schritt weiter. Aufgrund des bestehenden Synchronismus im Lauf der Vorschubeinrichtung, des Aufzugs und des Abwärtsförderers wird der Bertigproduktträger, der in der unteren Etage des Abwärtsförderers 7 angeordnet ist, auf die Vorschubvorrichtung gebracht, und die Fertigprodukte, die sich auf dem llnmlttelbar nachfolgenden Träger befinden, werden als der Abführeinrichtung 5' fiir die Fertigprodukte genommen, so daß auf diese Weise der Träger frei wird, der auf der Vorschubeinrichtung bleibt.Der Träger, der sooben die halbfertigen Produkte aufgenommem hat, wird ebenso wie die folgenden um einen Schritt weitergerückt und unter der Fertigungsvorrichtung durch den oder einen leeren Trager ersetzt, während der Träger der halbfertigen Produkte, der am hinteren Ende der Vorschubeinrichtung angeordnet ist, zum Auf zug gestoßen wird, dessen untere Platte bis zur Höhe der Vorschubeinrichtung vorbewegt wird, um den Trager aufzunehmen.
  • Während des Stillstands der Vorschubeinrichtung werden halbfertige Produkte durch die Formgebungsvorrichtung auf dem vorher unter ihm angeordneten leeren Träger angebracht, und dann wird die Vorschubvorrichtung von,neuem in Betrieb gesetzt. Auf diese Weise ist nach einer bestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden Schrittfolgen der Träger auf der Vorschubeinrichtung (bei dem in den Figuren dargestellten Beispiel acht) die Gesamtheit der Etagen des Aufzugs mit Trägern von halbfertigen Produkten beliefert, während die Gesamtheit der Fertigproduktträger, die in den verschiedenen Etagen des Abwärtsförderers angeordnet waren, abgeführt ist. Wenn dieser Zustand erreicht ist, wird die Fördervorrichtung 11 vor den Aufzug 6 gebracht, falls sie nicht bereits dort war, und zwar in der Weise, daß sich ihre Käfige einander gegenüber befinden. Die die Haken 44 tragende Schiene 42 der Vorrichtung 11 wurde dabei bereits vorher (mittels der vorstehend bereits beschriebenen Vorrichtung, die durch den Motor 26 betätigt wird) vor die Träger der halbfertigen Produkte gebracht, welche von den Platten des Aufzugs getragen werden und die Haken 44 werden dann in die horizontale Lage gebracht, in der sie - wie bereits erläutert - in Eingriff mit den Trägern kommen. Die Schiene 42 wird dann in Richtung der Dräger-Stoßeinrichtung 8a von oben nach unten in Bewegung gesetzt, was zur Folge hat, daß die auf den verschiedenen Platten des Aufzugs 6 ruhenden Träger gleichzeitig bis zu den entsprechen den Platten des Käfigs der Fördervorrichtung 'fl geschoben werden, d.h. mit anderen Worten, daß die Überführung der Träger von dem Aufzug zur Fördervorrichtung 11 durch£efuhrt wird.
  • Die Haken 44 werden am Ende des Vorgangs wieder in die vertikale Stellung gebracht. Die auf diese Weise beladene Fördervorrichtung 11 wird dann ebenso wie die Fördervorrichtung 12, die jedoch keinen Träger enthält, vor eine geeignet gewählte Behandlungskammer geführt, wobei sich die Vorrichtung 11 dann am Eingang und die Vorrichtung 12 am Ausgang dieser Kammer befindet. Wenn die zwei Vorrichtungen in dieser Weise angeordnet sind, befindet sich die mit Haken versehene Schiene 43 der Vorrichtung 12 in der vom Motor 27 entfernten Stellung, und die Haken 45 nehmen die vertikale Stellung ein. Diese Haken werden dann in Horizontalstellung gebracht und gelangen auf diese Weise in Eingriff mit den Produktträgern, die sich am Ausgang der verschiedenen Etagen der Behandlungskammer befinden. Dann werden die Stangen 42 und 43 der zwei Vorrichtungen 11 und 12 gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit in Richtung de vom Eingang zum Ausgang der Kammer bewegt. Die Haken 44 stoßen dann die in den verschiedenen Etagen der Vorrichtung 11 angeordneten Trager entsprechend einer ihrer Stirnwände. Diese Trager stoßen ihrerseits die auf den entsprechenden Platten der verschiedenen Etagen der Kammer aufliegenden Träger, wahrend die in den verschiedenen Etagen der Kammer auf der Ausgangs seite gelegenen Träger gleichzeitig durch die Haken 45 aus der Kammer gezogen und auf entsprechende Platten des Käfigs der Vorrichtung 12 gebracht werden. Wenn deninach die vollstandige Verschiebebewegung der Schienen 42 und 43 beendet ist, sind die verschiedenen Träger von halbfertigen Produkten vollstandig aus der Vorrichtung 11 entnommen und an den Eingang der verschiedenen Etagen der Kammer gebracht, wahrend die Gruppe der sich in den verschiedenen Etagen der Kammer in Behandlung befindenden Produktträger um eine Entfernung gleich der Breite eines Trägers vorgeschoben wurde und die End-Träger, bei denen es sich dann um Träger von Fertigprodukten handelt, auf den verschiedenen Etagen des Käfigs der Fördervorrichtung 12 angeordnet worden sind. Die Vorrichtungen 11 und 12 werden dann zurück vor den Auf zug 6 und den Abwärtsförderer 7 geführt, und zwar der eine leer und der andere beladen. Ist diese Stellung erreicht, so werden die Haken 44 wieder in die Horizontalstellung gebracht, und gleichzeitig werden die Haken 45 wieder in Vertikalstellung gebracht. Falls (oder wenn) der Abwärtsförderer 7 keine Träger von Sertigprodukten mehr enthält, d.h. falls (oder wenn) der Aufzug 6 vollständig mit Trägern von halbfertigen Produkten beladen ist, werden die Schienen 42 und 43 gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit in Richtung vom Ausgang zum Eingang der Kammern verschoben, was zur Folge hat, daß einerseits die Träger von halbfertigen Produkten vom Aufzug 6 zur Fördervorrichtung 11 und andererseits die Träger ton Bertigprodukten von der Fördervorrichtung 12 auf den Äbwärtsförderer 7 überführt werden. Von da an befindet sich die Anlage wieder im gleichen Zustand wie vorher, und es kann ein neuer Zyklus beginnen.
  • Gemäß einer anderen Ausfühuungsform der Anlage, die nunmehr im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben wird, können die Fördervorrichtungen 11 und 12, die obwohl sie unabhangig voneinander sind, synchron arbeiten, durch eine einzige Anordnung ersetzt werden, die von einem Laufkran 52 getragen wird. Diese besteht beispielsweise aus einem Gestell, das die gesamte Anordnung der Kammern oben und an den Seiten umfaßt und senk recht zur Richtung der Behandlungskammern längs Rollwegen verschiebbar ist, die beispielsweise im Boden wie die Rollwege 53 und 54 und/oder (getragen durch die Träger 57 des tberbaus der Kammern) wie die Rollwege 55 und 56 angebracht sind. Auf diesen Rollwegen oder Rollgeleisen wird der Laufkran durch Rollen angetrieben, die synchron mittels geeigneter Organe in Drehung versetzt sind, wie z.B. mittels elektrischen oder hydraulischen Motor-Untersetzungseinheiten. Beiderseits der Behandlungskammern sind zwei Käfige, die analog den bei den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen 11 und 12 vorgesehenen Käfigen sind und die gleiche Anzahl von Etagen wie diese Käfige aufweisen, fest an den Kran oder seinen Seitenschenkeln angebracht.
  • Zwei koaxiale und horizontal ausgerichtete Rollen (oder Walzen) oder zwei Reihen von Rollen (oder Walzen) wie 58 und 59, die um ihre Achsen drehbar und am oberen Teil des Laufkran angebracht sind, tragen einen horizontalen Träger 60, der mit zwei Seitenschenkeln 61 und 62 versehen ist und senkrecht zu den Laufschienen des Krans, d.h.
  • parallel zur Richtung der Kammern verschiebbar ist. Eine Druckfluidwinde, deren Zylinder 63 fest mit dem Laufkran und deren Ende der Stange 64 fest mit dem Träger 60 verbunden ist, ermöglicht diesem eine Verschiebung in den zwei Richtungen, wobei er auf den Rollen oder Walzen 58 und 59 rollt und bei seinen Bewegungen die Seitenschenkel 61 und 62 mitnimmt. Diese Schenkel, welche die gleiche Rolle wie die Schienen 42 und 43 der Vorrichtungen 11 und 12 der vorstehend erläuterten Anordnung spielen, sind mit Haken versehen, die zu den Haken 44 und 45 identisch sind und mittels einer beliebigen geeigneten Vorrichtung in die horizontale Stellung oder vertikale Stellung gebracht werden können und bezüglich der Käfige mit den die Träger tragenden Etagen wie die vorstehend beschriebenen Schienen.42 und 43 angeordnet sind, d.h. in ihren Mittelebenen.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der der-erfiildungsgemäßen Vorrichtung arbeitet in gleicher Weise wie die bereits erläuterte Ausführungsform, jedoch mit dem Unterschied, daß die die Träger tragenden Käfige sich gleichzeitig bewegen und immer automatisch sich einander gegenüber wieder finden, und insbesondere immer- gleichzeitig die eine am Eingang und die andere am Ausgang einer gleichen Kammer oder auch die eine vor dem Aufzug 6 und die andere vor dem Abwärtsförderer 7,-und daß die Einbringung einer Gruppe von Trägern für halbfertige Produkte am Eingang einer Kammer und die gleichzeitige Abführung einer Gruppe von Erregern für Fertigprodukte am ausgang der gleichen Kammer mittels einer einzigen und gleichen Vorrichtung synchronisiert ist.
  • Diese Vorrichtung vereinfacht die Mittel zur Durchführung der Synchronisierung der Bewegungen der Fördereinrichtungen beträchtlich.
  • Eine Anlage wie eine der vorstehend beschriebenen Anlagen kann selbstverständlich eine beliebige Anzahl von Behandlungskammern aufweisen, und jede dieser Kammern kann eine beliebige Zahl von Etagen besitzen, wobei die jeweiligen Zahlen an eine hinsichtlich der Quantität und Qualität gewählte Fertigungsmenge von Produkten anpassbar ist. Die Eatsa..che, daß über mehrere Behandlungskammern verfügt werden kann, ermöglicht es insbesondere, bestimmte dieser Kammern für die Behandlung bestimmter Produkte zu spezialisieren, da es unabhängig von der erforderlichen Aufenthaltsdauer der Produkte in einer Kammer stets möglich ist, die anderen Kammern für andere Produktqualitäten zu verwenden Gleichermaßen ist es stets möglich, durch geeignete Wahl der mechanischen und geometrischen Charakteristiken der Anlage, und insbesondere der Bewegungsgeschwindigkeiten der Fördervorrichtungen, die Anlage kontinuierlich arbeiten zu lassen.
  • Die Anlagen gemäß der Erfindung ermöglichen somit eine Vereinfachung und Automatisierung der verschiedenen Fördervorgänge, wobei sie stets mit den Fertigungs- und Abfülirvorgängen der Produkte synchronisiert sind Unter Belbehaltung der Vorteile der Anlagen mit Tunnel werden deren Wach teile vermieden. Tatsächlich treten die Endprodukte stets in der Reihenfolge aus den Kammern aus, in der sie eingebracht wurden, wodurch die Gleichmäßigkeit ihrer 2aalität gewährleistet wird. Falls anstelle von nebeneinander angeordneten Kammern die Anlage einen Tunnel aufweisen würde, der äquivalent zu: stirnseitig hintereinander angeordneten Kammern ist, müßte dieser Tunnel eine Länge besitzen, die gleich der der erwähnten Kammern multipliziert mit der Anzahl dieser Kammern ist. Neben der Eatsa.che9 daß eine derartige Anordnung nur die gleichzeitige Behandlung einer einzigen Produktqualität zulassen wurde, wurde sie es auch nicht ermöglichen, die Synchronisierung zwischen der Zuführung und Abführung der Produkte zu erzielen, oder aber diese Synchronisierung wäre zumindest wesentlich schwieriger zu erreichen, und die Produktträger würden überdies vor ihrer Rückführung im leeren Zustand zur Fertigungsvorrichtung für die halbfertigen Produkte einen Weg zu durchlaufen haben, der wenigstens gleich dem des Tunnels ist. Des weiteren bleiben die Fertigungsvorrichtungen stets außerhalb der Behandlungskammern, und ihre Translationsbewegungen sind immer geradlinig und horizontal.
  • Schließlich wird durch die Tatsache, daß die Produkträger stets entweder horizontal gestoßen oder horizontal gezogen werden, vermieden, daß sie durch die Fördervorrichtungen weder zum Einbringen oder Herausnehmen in den Behandlungskammern noch in dem Aufzug oder dem Abwärtsförderer angehoben werden müssen. Schließlich ermöglicht es die getroffene Anordnung, eine wesentlich kompakter aufgebaute Anlage zu erhalten, die für eine gegebene Produktionskapazität eine viel geringere Bodenfläche einnimmt und keine Ausnehmungen im Boden oder Aufstockungen bestimmter Teile erfordert.
  • Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung stellen selbstverständlich nur Beispiele dar. So ist es z.B.
  • insbesondere möglich, daß die Synchronisierung der Bewegungen des Aufzugs und des Abwärtsförderers mit den Bewegungen der Träger-Vorschubeinrichtung gleichermaßen insbesondere mittels synchron laufender Gruppen von Motor-Untersetzungen oder mittels synchronisierter hydraulischer Einrichtungen erhalten werden kann, und daß auch die Verschiebebewegungen der mit Haken versehenen und zum Stoßen der Träger dienenden Schienen gleichermaßen mittels hydraulischer Winden erhalten werden können.
  • - Patentansprüche -

Claims (7)

  1. Pat entansprüche $) Automatisch arbeitende Anordnung zur Formgebung, Behandlung und Beförderung von Produkten mit einer Einrichtung zur Produktformung auf Produktträgern, einem Auf zug, einen Abwärtsförderer, wenigstens einer Behandlungsstrecke für die auf ihren Trägern angeordneten Produkte und einer Vorrichtung zur Abführung der fertigen Produkte, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auf einer gleichen Arbeitslinie die Vorrichtung (5) zur Formgebung der Produkte und eine diskontinuierlich arbeitende Eorizontale Vorschubeinrichtung (8) an einem ihrer Enden mit dem Aufzug (6) und am anderen Ende mit dem Abwärtsförderer (7) zusammenarbeiten, daß auf zwei zueinander parallelen und zur Arbeitslinie senkrecht verlaufenden Verschiebelinien zwei gestaffelte Fördervorrichtungen (11 und 12) vorgesehen sind, welche die mit geformten Produkten beladenen Träger aufnehmen und von denen die eine (11) entsprechend der einen dieser Linien mit dem Aufzug (6) und die andere (12) entsprechend der anderen Linie mit dem Abwärtsförderer (7) zusammenarbeitet, daß die Fördervorrichtungen synchronum eine gleiche Größe jedesmal in einer gleichen Richtung entsprechend den Verschiebelinien bewegbar sind, und daß zwischen diesen Verschiebelinien wenigstens eine geradlinige, in Etagen aufgeteilte Kammer (A) vorgesehen ist, die parallel zur Arbeitslinie gerichtet ist und die Behandlungslinie, bzw Behandlungsstrecke der Produkte bildet, wobei diese Kammer an ihren Enden gleichzeitig mit den #### Etagen aufweisenden Fördervorrichtungen (11 und 12) zusammenarbeiton kann.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um gleichzeitig aus dem Aufzug und dem Abwärtsförderer die sich darin befindenden Produktträger herauszunehmen oder gleichzeitig auf jeder Etage Produkttrager einzubringen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i zu c h n e t, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um gleichzeitig von einer der zwei Fördervorrichtungen (11) und in alle Etagen der Behandlungskammer die Träger der geformten Produkte einzubringen, welche die Fördervorrichtung enthält, und um synchron dazu von der gegenüberliegenden Seite der Kammer die gleiche Anzahl von Trägern von Endprodukten herauszunehmen und auf die andere Fördervorrichtung (12) zu berführen.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtungen zur Überführung der Produktträger vom Aufzug (6) zur entsprechenden Fördervorrichtung (11) mit den Einrichtungen zur Überführung der Produktträger von der Fördervorrichtung (11) zur Behandlungskammer (A) der Produkte zusammenfallen, wobei diese Einrichtungen fest mit der Fördervorrichtung (11) verbunden sind0
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtung zur Überführung der Produktträger von der Behandlungskammer (A) zur Fördervorrichtung (12), die mit dem Abwärtsförderer (7) zusammenarbeitet, mit den Einrichtungen zur ueber führung der Produktträger von der Fördervorrichtung (12) zum Abwärtsförderer (7) zusammenfällt, wobei diese Einrichtungen fest mit der Fördervorrichtung (12) verbunden sind.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die mit den Fördervorrichtungen (11 und 12) fest verbundenen tberführungseinrichtungen Mittel (42 und 43) zur Horizontalverschiebung aufweisen, welche in zwei Stellungen bewegbare Haken (44 und 45) tragen, wobei die eine Stellung zum Stoßen und die andere zum Ziehen dient, und daß diese Haken mit Greifeinrichtungen (47, 50) an den Produktträgern (46, 49) zusammenwirken.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die in Etagen unterteilten Fördervorrichtungen miteinander materiell durch einen Laufkran (52) fet verbunden sind, welcher über den Rest der Anlage greift und ein einziges Organ (60) mit Seitenschenkeln (61 und 62) trägt, das parallel zur Richtung der Behandlungskammern translatorisch bewegbar ist, um eine gleichzeitige tberführung der Produktträger zu gewährleisten.
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