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Synchronisiert und automatisch arbeitende Formgebungs-, Behandlungs-
und Beförderunaseinheit für Produkte Die Erfindung betrifft eine synchronisiert
und automatisch arbeitende Formgebungs-, Behandlungs- und Beförderungseinheit für
Produkte, welche eine geringe Bodenfläche einnimmt und insbesondere bei industriellen
Anlagen anwendbar ist, bei denen haibfertige Gießprodukte nach der Formung auf beweglichen
Trägen bis zu einer Behandlungsanlage transportiert werden müssen, aus der das Produkt
fertig oder in einem weiter fortgeschrittenen Stadium der Fertigstellung austritt,
worauf diese Produkte bis zu einem Punkt gebracht werden müssen, an dem sis von
ihren Trägern getrennt werden.
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Derartige Anlagen werden am häufigsten in der keramischen Industrie
oder der Zementindustrie angetroffen, wo agglomerierte Produkte, bzw. Preßprodukte
hergestellt werden, die nach dem Formen und Pressen zur Bildung der Endprodukte
getrocknet oder aufgeheizt werden müssen. Die halbfertigen Produkte werden mittels
geeigneter Preisen und
Formen erhalten und auf Trägern aus den Formen
genommen, die aus Platten oder Dielen bestehen, deren Form und Abmessungen für diejenigen
des Produkts geeignet und aus einem gleichfalls geeigneten Naterial hergestellt
sind.
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Die auf diese Weise beladenen Träger werden vorzugsweise in Form-
aufeinanderfolgender Gruppen von gleicher Anzahl bis zur Grocknungs- oder lufheizanlage
gebracht, aus der sie nach einer bestimmten Aufenthaltszeit wieder herausgenommen
und zu einem Bereich gebracht werden, in dem die EndprodUkte von ihren Trägern getrennt
werden und von dem aus einerseits die leeren Träger zur Einrichtung zur Formung
der halbfertigen Produkte geführt und andererseits die Fertigprodukte zu einem Speicherbereich
oder einem Bei Transportmittel gebracht werden.
den bekannten Beförderungseinrichtungen werden in derartigen Anlagen am häufigsten
entweder Wägen oder Horizontalförderer oder auch Vertikalförderer verwendet.
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I)ie Beförderung mittels von Hand zu bedienender oder motorisierter
Wägen oder die Beförderung durch Förderer von der Art der Förderer mit endloser
Kette, endlosem Kabel oder endlosem Band eignet sich meistens nicht für eine hochentwickelte
Automatisierung. Außerdem wird mehr und mehr den Anlagen zur Beförderung der Träger
durch Aufzüge und Abwärtsförderer der Vorzug gegeben, die gegebenenialls zusammen
mit Förderern von der Art mit endlosem Band verwendet werden. Bei derartigen Anlagen
werden die halbbfertigen Produkte am Ausgang der Formeinrichtung auf ihren Trägern
angebracht, dann zu einem Aufzug gebracht, der jeden Träger um eine gegebene Höhe
anhebt, sobald dieser vor ihm erscheint. luf diese Weise ist es möglich, eine bestimmte
Menge von Trägern vertikal zu speichern. Wenn der Aufzug beladen ist, werden die
Träger entweder auf einen Elevator
oder einen vorzugsweise elektrischen
Wagen überführt,- der auf Schienen läuft und dessen Verschiebung mittels einer Umladevorrichtung
erfolgte In den beiden Fällen werden die auf diese Weise transportierten Träger
zu den Trocknungs-oder Aufheizanlagen gebracht, welche aus Kammern bestehen, die
Regale aufweisen, deren Anzahl gleich der Anzahl der übereinander gestapelten Träger
ist und in die sie dann eingebracht werden. Die auf diese Weise freigewordene Vorrichtung
nimmt dann in einer anderen Kammer sogleich wieder die mit soeben getrockneten Produkten
beladenen Träger auf, um sie zu einem Abwärtsförderer zu bringen, der analog dem
Aufzug ausgebildet ist, aber die übereinander angeordneten Träger nicht nach oben,
sondern nach unten bringt, um sie anschließend auf einen Förderer, wie einem Doppelkabel-oder
Bandförderer zu überführen, der sie zu einer Stelle bringt, an der die Fertigprodukte
von ihren Trägern getrennt und diese wieder mittels eines transversalen Förderers
zu der Formvorrichtung zurückgebracht werden.
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Bei bestimmen Anlagen sind die Kammern nicht Seite an Seite, sondern
Ende an Ende angeordnet und bilden auf diese Weise einen Tunnel. Am Ausgang der
Formvorrichtung werden die Träger der halbfertigen Produkte mittels eines Bandförderers
bis zu einem Aufzug gebracht, der am Kopfende des Tunnels angeordnet ist und jeden
Träger auf eine bestimmte Höhe anhebt, Sind die Träger in dieser Höhe angekommen,
so werden sie mittels einer winde oder einer anderen mechanischen Einrichtung in
den Tunnel gestoßen. Dieser Tunnel weist Rollwege auf, und der in der erwähnten
Weise in den Tunnel gestoßen Träger stöBt alle sich in dem Tunnel bereits befindenden
Träger. Die Träger werden auf diese Weise Schritt für Schritt bis zum Ende des Tunnels.
geschoben, und zwar im Naße des Zuführens neuer Träger am Eingang des Tunnels. Wird
somit an einem Ende ein Träger eines halbfertigen Produktes eingebracht,
so
tritt am anderen Ende ein Träger eines Fertigprodukts aus. Dieser Träger gelangt
am Ausgang entweder auf einen zum vorstehend erwähnten Aufzug analogen Abwärtsförderer,
der in bis zu einem Horizontalförderer, bzw.
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direkt auf einen schrägen Förderer bringt, von dem er bis zur Drennstelle
der Träger von dem Fertigprodukt transportiert wird. Ausgehend von dieser Stelle
werden die leeren Trager von neuem zur Fertigungsvorrichtung gebracht. Bei anderen
Anlagen der gleichen Art werden nach der Speicherung der Träger der halbfertigen
Produkte in einem Aufzug diese Träger nacheinander durch eine mechanische oder hydraulische
Einrichtung in die übereinander angeordneten Regale von Metallkäfigen, die alle
identisch sind, überführt. Sind diese einmal beladen, so werden sie Käfig für Käfig
zu dem Trocknungstunnel gebracht, in dem sie auf einer Rollbahn angeordnet und durch
jeden am Eingang des Tunnels zugeführten neuen Käfig weitergestoßen werden. Am Ausgang
des Tunnels wird jeder Käfig, der nunmehr Fertig produktträger enthält, auf einen
Abwärtsförderer gebracht, der bis zu der Stelle führt, an der die Trennung zwischenden
Fertigprodukten und den Trägern vorgenommen wird, wobei diese Träger von hier aus
wieder bis zum Aufzug geleitet werden, um dort wieder beschickt zu werden.
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Wenn bei den Anlagen mit nebeneinander angeordneten Kammern Produktumläufe
und somit Grägerumläunfe entsprechend relativ kurzen Bahnen möglich sind, ist es
bei diesen Anlagen jedoch erforderlich, daß die Fördervorrichtungen in die Rammern
eindringen und einige Leerwege -urücklegen, was eine- Verringerung des Nut'zkoeffizientenzur
Folge hat.
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Wenn andererseits die Anlagen mit Tunnel diese Nachteile nicht aufweisen,
so ermöglichen sie im Gegensatz dazu nicht immer die gleichzeitige Beförderung und
Behandlung von Produkten
unterschiedlicher Qualitäten und machen
es in allen Fällen erforderlich, daß die Produktträger Kreise durchlaufen, in denen
die Bahn zwischen dem Ausgang des Tunnels und der Fertigungsvorrichtung der halbfertigen
Produkte wenigstens gleich der Länge des Tunnels ist, was für einen gegebenen Durchsatz
zur Folge hat, daß die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Träger und die von
der Anlage eingenommene Bodenfläche erhöht wird.
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Durch die Erfindung werden die diesen verschiedenen Anlagentypen eigenen
Nachteile vermieden, aber deren Vorteile beibehalten, indem eine Anordnung zur automatischen
B¢förderung von Produkten geschaffen wird, die von unterschiedlichen Qualitäten
sein können, auf Hilfsträgern angeordnet sind und entsprechend Kreisen bzw. Bahnen
bewegt werden, die so kurz wie möglich sind, und zwar synchronisiert mit der Formung
der Produkte, ihrer Behandlung und ihrer Abführung, wobei diese Anordnung in der
Weise angebracht ist, daß sie die geringstmögliche Bodenfläche einnimmt.
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Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich insbesondere dadurch
aus, - daß auf einer gleichen Arbeitslinie eine Produkt-Formvorrichtung und ein
Horizontalförderer an einem ihrer Enden mit einem Auf zug und am anderen Ende mit
einem Abwärtsförderer zusammenarbeiten, - daß auf zwei zueinander parallelen und
zur Arbeitslinie senkrechte Verschiebelinien zwei gestaffelte Fördervorvor ese en
sind richt age t welche die mit den geformten Produkten beladenen äger aufnehmen,
wobei die eine aur der einen dieser Linien mit dem Aufzug und die andere entsprechend
der anderen Linie mit dem Abwärtsförderer zusammenwirkt und diese Rördervorrichtungen
im Synchronismus entsprechend diesen Verschiebelinien bewegbar sind, und
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daß zwischen diesen Verschiebelinien wenigstens eine in Etagen unterteilte geradlinige
Kammer vorgesehen ist? welche eine Behandlungslinie, bzw. Behandlungsbahn der Produkte
bildet und parallel zur Arbeitslinie gerichtet ist und an ihren Enden gleichzeitig
mit zwei in Etwagen unterteilte Fördervorrichtungen zusammenarbeiten kann.
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Nachfolgend werden weitere Besonderheiten der Erfindung angegeben.
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Die Anordnung weist Einrichtungen auf, um aus dem Aufzug und dem Abwärtsförderer
gleichzeitig die sich darin befindenden Produktträger herauszunehmen oder gleichzeitig
auf jeder Etage bzw. Stufe Produktträger einzubringen.
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Die Anordnung besitzt ferner Nittel, um aus einer Fördervorrichtung
gleichzeitig auf allen Etagen einer gleichen Behandlungskammer die Träger der geformten
Produkte, welche die Vorrichtung enthält, einzubringen und um im Synchronismus auf
der gegenüberliegenden Seite der gleichen Kammer die gleiche Anzahl von Trägern
von Fertigprodukten herauszunehmen, indem sie auf die andere Fördervorrichtung überführt
werden.
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Im folgenden werden weitere Vorteile der Erfindung erläutert: Die
Einrichtungen zur Uberführung der Produktträger vom Aufzug zur entsprechenden Fördervorrichtung
fallen mit den Einrichtungen zur ttberführung der Produkträger von der Fördervorrichtung
zu einer Behandlungskammer der Produkte zusammen, wobei diese Einrichtungen fest
mit der Fördervorrichtung verbunden sind.
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Die Einrichtungen zur Uberführung der Produktträger von der IbhaDdlungskmmer
zur Pördervorrichtung, welche mit im Abwärtsförderer
zusammenwirkt,
fallen mit den Einrichtungen zur tberführung der Produktträger von der Fördervorrichtung
zum Äbwärtsförderer zusammen, wobei diese Einrichtungen mit der Fördervorrichtung
fest verbunden sind.
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Die mit den Fördervorrichtungen fest verbundenen Uberführungseinrichtungen
weisen Haken auf, die mit Einrichtungen zum Greifen der Produktträger zusammenwirken.
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Die Fördervorrichtungen können miteinander durch einen Laufkran fest
verbunden sein, der über den Rest der Anlage greift und ein einziges Organ zur gleichzeitigen
Uberführung der Produktträger trägt.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden
beispielsweise anhand der Zeichnung erläutert; in dieser zeigt: Figur 1 eine Draufsicht
der Anordnung einer Anlage gemäß der Erfindung, Figur 2 eine Aufrißarstellung der
in Fig. 1 gezeigten Anordnung, Figur 3 eine Schnittansicht der Anlage entsprechend
der Achse X-X in Fig. 1, Figur 4 eine Schnittansicht der Anlage entsprechend der
Achse Y-T der Fig. 1, Figur 5 eine Schnittansicht entsprechend der Achse Z-Z der
Fig. 1 einer Ausführungsvariante der Anlage, die Fig. 6a,6b und 6c eine Draufsicht,
eine Aufrißansicht und eine Vorderansicht eines Trägers, und die Fig. 7a,7b, 7c
eine Draufsicht, eine Aufrißansicht und eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform
eines Trägers.
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Nach den Fig. 1, 2, 3 und 4 weist die Anlage zwei Gruppen 1 und 2
mit fester Stellung und eine bewegliche Gruppe 3 auf. Die feste Gruppe 1 umfaßt
entsprechend einer gleichen Arbeitslinie und angebracht an einem gemeinsamen Gestell
4 eine Formgebungsvorrichtung 5 für die halbfertigen Produkte, die im allgemeinen
von einer Pressform gebildet wird, einen Aufzug 6, der an einem der Enden des Gestells
4 angeordnet ist, einen Abwärtsförderer 7, der identisch zum Aufzug 6 ist und am
anderen Ende des Gestells angeordnet ist, sowie ei oese verschiedenen Vorrichtungen
verbindender Rorizontalförderer 8, wobei diese Gruppe eine vertikale Symmetrieebene
X-X besitzt, die allen yorstehend erwähnten Vorrichtungen gemeinsam ist. Die feste
Gruppe 2 umfaßt zwischen zwei horizontalen, geradlinigen und senkrecht zur Ebene
X-X verlaufenden Rollwegen 9 und 9' und 10 und 10' wenigstens eine Behandlungslinie
bzw. Behandlungsstraße für dialbfertigen Produkte, die im allgemeinen von einer
rocknungs-oder Aufheizkammer gebildet wird, deren vertikale Axial-Symmetrieebene
r-S parallel zur Ebene X-X der Arbeitslinie ist, wobei die Rollwege 9 und 9 und
10 und 10' wenigstens bis gegenüber der Gruppe 1 verlängert sind, so daß aus diesem
Grund diese Gruppe 1 zwischen ihnen angeordnet ist.
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Die bewegliche Gruppe 3 besteht aus zwei Fördervorrichtungen 11 und
12, die jeweils entsprechend den zwei zueinander parallelen und senkrecht zur Arbeitslinie
verlaufenden Verschiebelinien auf den Rollwegen 9 und 9' einerseits und 10 und 10
andererseits verschiebbar sind.
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Der Förderer 8 ist eine an sich bekannte diskontinuierlich arbeitende
Träger-Vorschubeinrichtung, welche ein diskontinuierlich arbeitendes Antriebsorgan
aufweist, das den Vorschub der Träger durch aufeinanderfolgende StöBe von gleicher
Länge bewirkt. Dieses Antriebsorgan'kann beispielsweise
von einer
Träger-Stoßvorrichtung 8a gebildet werden, die mit Zapfen 8b ausgestattet ist, welche
in regelmäßigen Abständen auf einer endlosen Iängskette angebracht und teilweise
um die Achse eines Glieds der Kette drehbar sind, und die durch eine Winde 8c angetrieben
ist, welche den Träger 9 bei ausgefahrener Stange antreibt und ihn mittels einer
bekannten Einrichtung unbeweglich läßt, wenn ihre Stange eingezogen ist. Die auf
Stützen 8' und 8' ' des Gestells 4 in regelmäßigen Abständen angebrachten Träger
gleiten auf diesen Stützen, wenn sie mit den Zapfen 10 in Eingriff kommen.
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Diesem Förderer 8 ist eine Vorrichtung zur Abführung der Endprodukte
angepaßt, die schematisch bei 5' dargestellt und bezüglich der Laufrichtung oberhalb
der Vorrichtung zur Formung der halbfertigen Produkte angeordnet ist. Der Aufzug
6 und der Abwärtsförderer 7 sind von der Art eines Elevatorförderers mit Plattenträgern.
Einander gegenüber angeordnet weisen sie zwei bewegliche Teile auf, die von endlosen
Ketten, welche Platten wie 13 tragen, gebildet werden, die freitragend und in regelmäßigen
Abständen an jeder Kette angebracht sind. Die endlosen Ketten werden in der Weise
mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, daß zwei sich gegenüberliegende Platten
13 stets in gleicher Höhe bleiben. Diese die Enden der Produktträger tragenden Platten
ermöglichen es - wie in Fig. 2 angegeben -, diese Produktträger gleichzeitig anzuheben
oder abzusenken, und zwar solange bis sämtliche Etagen dieser Vorrichtungen gefüllt
oder geleert sind Die Träger-Stoßvorrichtung 8a ist fest mit einer endlosen Kette
14 verbunden, die über Antriebsräder 15 und 16 geführt ist, welche jeweils fest
it Rädern 7 und 18 verbunden sind, die auf den gleichen Achsen wie sie angeordnet
sind. Diese Räder 17 und 18 treiben jeweils die endlosen Ketten 19 und 20 ans di.
jeweils über die Spannrollen 21 und 22 lun,
wobei die beweglichen
Teile von Aufzug 6 und Abwärtsförderer 7 jeweils fest mit den Ketten 19 und 20 verbunden
sind. Bei diesen Bedingungen wird jedesmal dann, wenn die Träger-Stoßvorrichtung
8a einen Träger in Richtung des Aufzugs 6 um eine vorgegebene Lange vorschiebt,
einerseits dieser Aufzug 6 um eine vorgegebene Höhe angehoben, wahrend der am entsprechenden
Ende des Förderers 8 angeordnete Produktträger mit seinen Seitenenden auf die unteren
Platten 13 des Aufzugs kommt, und andererseits der Abwärtsförderer 7 um die gleiche
Höhe abgesenkt, um die der Aufzug angehoben wird, während der sich auf der unteren
Platte dieses letzteren befindende Träger, der mit einem Zapfen der Träger-Stoßvorrichtung
in Eingriff kommt, auf die Stützen 81 und 8' ' des Gestells 4 geschoben wird.
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Die Fördervorrichtungen 11 und 12 sind identisch, Sie weisen jeweils
auf selbstfahrenden Wägen angeordnete Käfige 23 und 24 auf, die aus übereinander
angeordneten Etagen zusammengesetzt sind, wobei jede Etage von zwei festen Seitenplatten
gebildet wird, die freitragend in gleicher Höhe angeordnet sind und auf die mit
ihren seitlichen Baden die Produktträger gestellt werden können. Die Abmessungen
dieser Käfige und die Anzahl ihrer Etagen sind die gleichen wie die des Aufzugs
6 und des Abwärtsförderers 7. Die Vorrichtungen 11 und 12 weisen jeweils Motore
26 und 27 auf, welche jeweils über Ketten 28 und 29, von denen jede einerseits über
ein mit der Antriebswelle fest verbundenes Rad und andererseits über ein mit einer
um die feste Achse 30 oder 31 drehbaren Welle fest verbundenes Rad gewickelt ist,
Arme 32 und 33 antreiben, welche selbst Schubstangen 34 und 35 betätigen. In analoger
Weise weisen diese Vorrichtungen jeweils Schubstangen 36 und 37 auf, welche durch
Arme 38 und 39 betätigt sind, die mit Wellen 40 und 41 fest verbunden sind, welche
drehbar um olne gotc Achse sind und durch
Ketten 38' und 39 in
Drehung versetzt werden, welche jeweils über Räder geführt sind, die einerseits
mit den Wellen 30 und 40 und andererseits mit den Wellen 31 und 41 fest verbunden
sind. Die Schub stangen 34 und 36 einer seits und die Schubstangen 35 und 37 andererseits
sind jeweils mit Vertikalstangen 42 und 43 fest verbunden, und die Schubstangen
jeder der zwei vorstehend erwähnten Schubstangengruppen sind identisch und parallel
zueinander, und zwar ebenso wie die Arme, an denen sie angelenkt sind. Diese Arme
werden durch die Wellen 30, 40 und 31, 41 angetrieben, deren Umdrehungen synchronisiert
sind, so daß diese Schubstangen die Stangen 42 und 43 in horizontaler Translationsbewegung
parallel zur Achse der Verschiebung der Träger auf der Träger-Vorschubeinrichtung
antreiben. Die Stangen 42 und 43 sind jeweils mit Haken 44 und 45 versehen, von
denen jeder drehbar um eine feste Achse ist, die parallel zu derjenigen der Wellen
der Motore 26 und 27 ist und in Höhe der Platten der entsprechenden Käfige 23 und
24 gelegen sind. Diese Haken können mittels einer an sich bekannten mechanischen
Vorrichtung entweder in Horizontalstellung oder in Vertikalstellung gebracht werden,
wie dies in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
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Wie in den Fig. 6a, 6b und 6c dargestellt ist, bestehen die Produktträger
aus rechteckigen Brettern bzw. Tischen 46, die von beliebigem geeigneten Material
wie Holz, Metall, Kunststoff gebildet sein können und von denen jeder an seinen
zwei Längs-Seitenwänden Ansätze 47 und 47' und 48 und 48' aufweist, die symmetrisch
angeordnet sind. Gemäß einer anderen in den Fig. 7a, 7b und 7c dargestellten Ausführungsform
unterscheiden sich die Produktträger von den vorhergehenden Trägern einzig dadurch,
daß sie keine Ansätze, sondern zwei Paare von Ausnehmungen 50 und 50' und 51 und
51' auSweisen, die aus dem Material der Brettchen längs ihrer
Längs-Seitenwände
herausgearbeitet und symmetrisch angeord net sind. Unabhängig von der Art des verwendeten
Trägers besitzen die Haken 44 und 45 eine derartige Form, daß dann, wenn sie sich
in horizontaler Stellung befinden, zwei dann sätze, die einander gegenüber an zwei
gegenüberliegenden Wänden eines Trägers vorgesehen sind, in die Hohlteile der Haken
eingreifen, oder auch die Enden dieser Haken in zwei Ausnehmungen eingreifen, die
einander gegenüber an zwei gegenüberliegenden Seiten eines Trägers angeordnet sind.
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Wenn sich diese Haken in vertikaler Stellung befinden, so stützen
sie sich mit einer ihrer Seiten auf einer Stirnwand des Trägers ab. Auf diese Weise
ist es den Haken 44 und 45 entsprechend der ihnen gegebenen Stellung möglich, im
Verlauf der Translationsbewegungen der Stäbe 42 und 43 die in gleichen Höhen wie
sie in den verschiedenen Etagen des Käfigs der Fördervorrichtung angeordneten Trager
entweder zu stoßen oder zu ziehen.
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Die Anlage zur Behandlung der Produkte besteht aus Kammern wie beispielsweise
A, die eine vertikale Axialebene Y-Y aufweisen, welche parallel zur Ebene X-X ist
und soviele bzw.Etagen Stufen/besitzen wie einerseits der Aufzug 6 und der Abwartsförderer
7 und andererseits der Stufenkäfig der Beförderungsvorrichtung aufweisen. Jede Kammer
besitzt bei derseits ihrer Seitenwände eine Reihe von gestoßen und freitragenden
Platten P und P'. Zwei in gleicher Höhe angeordnete Platten stützen die Ränder eines
Produktträgers, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Auf diese Weise kann auf einer
gleichen Stufe eine bestimmte Anzahl von Trägern (in jeder Stufe jeder Kammer die
gleiche Anzahl) gespeichert werden.
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Als Beispiel ist in den Fig. 1,2,3,4 und 5 eine Anlage dargestellt,
welche sieben Behandlungskammern A,B,C,D,E,F und G aufweist, von denen jede acht
Stufen besitzt, wobei auf jeder
dieser Stufen zehn Produktträger
gespeichert sind. Als Folge dieses Aufbaus wurde ein Aufzug 6 und ein Abwärtsförderer
7 sowie Fördervorrichtungen 11 und 12 mit ebenfalls jeweils acht Stufen dargestellt.
Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Anzahl der Kammern, ihre Länge, ihre Stufenzahl
und ausgehend davon die entsprechende Anzahl bei den Beförderungsvorrichtungen beliebig
sein können und in jedem Fall an die Produktionskapazität der Anlage angepaßt werden
können.
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Bei diesen Bedingungen arbeitet diese Anlage nach Inbetriebsetzung
folgendermaßen: Es wird angenommen, daß in den verschiedenen Behandlungskammern
in den verschiedenen Stufen bzw. Etagen auf der gesamten Lange sich in Behandlung
befindende Produktträger gespeichert sind, daß in jeder Etage des Abwärtsförderers
7 ein Träger angeordnet ist, auf dem sich fertige Produkte befinden, während die
verschiedenen Etagen des Aufzugs 6 leer sind, und daß sich unter der Vorrichtung
5 zur Formgebung der Produkte
ein Träger befindet, auf dem soeben gegossene und gepreßte halbfartige Produkte
geformt wurden. Träger von halbfertigen Produkten werden regelmäßig gestaffelt auf
die Börder- oder Vorschubvorrichtung 8 der Träger zwischen der Formgebungsvorrichtung
und dem Aufzug gebracht. Wenn die Vorrichtung zum Vorschub der Träger in Lauf gesetzt
wird, schreiten alle Träger, die auf ihr angebracht sind, um einen Schritt weiter.
Aufgrund des bestehenden Synchronismus im Lauf der Vorschubeinrichtung, des Aufzugs
und des Abwärtsförderers wird der Bertigproduktträger, der in der unteren Etage
des Abwärtsförderers 7 angeordnet ist, auf die Vorschubvorrichtung gebracht, und
die Fertigprodukte, die sich auf dem llnmlttelbar nachfolgenden Träger befinden,
werden als der Abführeinrichtung 5' fiir die Fertigprodukte genommen, so daß auf
diese Weise der Träger frei wird, der auf der Vorschubeinrichtung bleibt.Der Träger,
der sooben die halbfertigen Produkte aufgenommem hat, wird ebenso wie die folgenden
um
einen Schritt weitergerückt und unter der Fertigungsvorrichtung durch den oder einen
leeren Trager ersetzt, während der Träger der halbfertigen Produkte, der am hinteren
Ende der Vorschubeinrichtung angeordnet ist, zum Auf zug gestoßen wird, dessen untere
Platte bis zur Höhe der Vorschubeinrichtung vorbewegt wird, um den Trager aufzunehmen.
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Während des Stillstands der Vorschubeinrichtung werden halbfertige
Produkte durch die Formgebungsvorrichtung auf dem vorher unter ihm angeordneten
leeren Träger angebracht, und dann wird die Vorschubvorrichtung von,neuem in Betrieb
gesetzt. Auf diese Weise ist nach einer bestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden
Schrittfolgen der Träger auf der Vorschubeinrichtung (bei dem in den Figuren dargestellten
Beispiel acht) die Gesamtheit der Etagen des Aufzugs mit Trägern von halbfertigen
Produkten beliefert, während die Gesamtheit der Fertigproduktträger, die in den
verschiedenen Etagen des Abwärtsförderers angeordnet waren, abgeführt ist. Wenn
dieser Zustand erreicht ist, wird die Fördervorrichtung 11 vor den Aufzug 6 gebracht,
falls sie nicht bereits dort war, und zwar in der Weise, daß sich ihre Käfige einander
gegenüber befinden. Die die Haken 44 tragende Schiene 42 der Vorrichtung 11 wurde
dabei bereits vorher (mittels der vorstehend bereits beschriebenen Vorrichtung,
die durch den Motor 26 betätigt wird) vor die Träger der halbfertigen Produkte gebracht,
welche von den Platten des Aufzugs getragen werden und die Haken 44 werden dann
in die horizontale Lage gebracht, in der sie - wie bereits erläutert - in Eingriff
mit den Trägern kommen. Die Schiene 42 wird dann in Richtung der Dräger-Stoßeinrichtung
8a von oben nach unten in Bewegung gesetzt, was zur Folge hat, daß die auf den verschiedenen
Platten des Aufzugs 6 ruhenden Träger gleichzeitig bis zu den entsprechen den Platten
des Käfigs der Fördervorrichtung 'fl geschoben werden, d.h. mit anderen Worten,
daß die Überführung der Träger von dem Aufzug zur Fördervorrichtung 11 durch£efuhrt
wird.
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Die Haken 44 werden am Ende des Vorgangs wieder in die vertikale Stellung
gebracht. Die auf diese Weise beladene Fördervorrichtung 11 wird dann ebenso wie
die Fördervorrichtung 12, die jedoch keinen Träger enthält, vor eine geeignet gewählte
Behandlungskammer geführt, wobei sich die Vorrichtung 11 dann am Eingang und die
Vorrichtung 12 am Ausgang dieser Kammer befindet. Wenn die zwei Vorrichtungen in
dieser Weise angeordnet sind, befindet sich die mit Haken versehene Schiene 43 der
Vorrichtung 12 in der vom Motor 27 entfernten Stellung, und die Haken 45 nehmen
die vertikale Stellung ein. Diese Haken werden dann in Horizontalstellung gebracht
und gelangen auf diese Weise in Eingriff mit den Produktträgern, die sich am Ausgang
der verschiedenen Etagen der Behandlungskammer befinden. Dann werden die Stangen
42 und 43 der zwei Vorrichtungen 11 und 12 gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit
in Richtung de vom Eingang zum Ausgang der Kammer bewegt. Die Haken 44 stoßen dann
die in den verschiedenen Etagen der Vorrichtung 11 angeordneten Trager entsprechend
einer ihrer Stirnwände. Diese Trager stoßen ihrerseits die auf den entsprechenden
Platten der verschiedenen Etagen der Kammer aufliegenden Träger, wahrend die in
den verschiedenen Etagen der Kammer auf der Ausgangs seite gelegenen Träger gleichzeitig
durch die Haken 45 aus der Kammer gezogen und auf entsprechende Platten des Käfigs
der Vorrichtung 12 gebracht werden. Wenn deninach die vollstandige Verschiebebewegung
der Schienen 42 und 43 beendet ist, sind die verschiedenen Träger von halbfertigen
Produkten vollstandig aus der Vorrichtung 11 entnommen und an den Eingang der verschiedenen
Etagen der Kammer gebracht, wahrend die Gruppe der sich in den verschiedenen Etagen
der Kammer in Behandlung befindenden Produktträger um eine Entfernung gleich der
Breite eines Trägers vorgeschoben wurde und die End-Träger, bei denen es sich dann
um Träger von Fertigprodukten handelt, auf den verschiedenen Etagen des Käfigs der
Fördervorrichtung 12 angeordnet
worden sind. Die Vorrichtungen
11 und 12 werden dann zurück vor den Auf zug 6 und den Abwärtsförderer 7 geführt,
und zwar der eine leer und der andere beladen. Ist diese Stellung erreicht, so werden
die Haken 44 wieder in die Horizontalstellung gebracht, und gleichzeitig werden
die Haken 45 wieder in Vertikalstellung gebracht. Falls (oder wenn) der Abwärtsförderer
7 keine Träger von Sertigprodukten mehr enthält, d.h. falls (oder wenn) der Aufzug
6 vollständig mit Trägern von halbfertigen Produkten beladen ist, werden die Schienen
42 und 43 gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit in Richtung vom Ausgang
zum Eingang der Kammern verschoben, was zur Folge hat, daß einerseits die Träger
von halbfertigen Produkten vom Aufzug 6 zur Fördervorrichtung 11 und andererseits
die Träger ton Bertigprodukten von der Fördervorrichtung 12 auf den Äbwärtsförderer
7 überführt werden. Von da an befindet sich die Anlage wieder im gleichen Zustand
wie vorher, und es kann ein neuer Zyklus beginnen.
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Gemäß einer anderen Ausfühuungsform der Anlage, die nunmehr im Zusammenhang
mit Fig. 5 beschrieben wird, können die Fördervorrichtungen 11 und 12, die obwohl
sie unabhangig voneinander sind, synchron arbeiten, durch eine einzige Anordnung
ersetzt werden, die von einem Laufkran 52 getragen wird. Diese besteht beispielsweise
aus einem Gestell, das die gesamte Anordnung der Kammern oben und an den Seiten
umfaßt und senk recht zur Richtung der Behandlungskammern längs Rollwegen verschiebbar
ist, die beispielsweise im Boden wie die Rollwege 53 und 54 und/oder (getragen durch
die Träger 57 des tberbaus der Kammern) wie die Rollwege 55 und 56 angebracht sind.
Auf diesen Rollwegen oder Rollgeleisen wird der Laufkran durch Rollen angetrieben,
die synchron mittels geeigneter Organe in Drehung versetzt sind, wie z.B. mittels
elektrischen oder hydraulischen Motor-Untersetzungseinheiten. Beiderseits der Behandlungskammern
sind zwei Käfige, die analog den bei den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen
11 und 12 vorgesehenen
Käfigen sind und die gleiche Anzahl von
Etagen wie diese Käfige aufweisen, fest an den Kran oder seinen Seitenschenkeln
angebracht.
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Zwei koaxiale und horizontal ausgerichtete Rollen (oder Walzen) oder
zwei Reihen von Rollen (oder Walzen) wie 58 und 59, die um ihre Achsen drehbar und
am oberen Teil des Laufkran angebracht sind, tragen einen horizontalen Träger 60,
der mit zwei Seitenschenkeln 61 und 62 versehen ist und senkrecht zu den Laufschienen
des Krans, d.h.
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parallel zur Richtung der Kammern verschiebbar ist. Eine Druckfluidwinde,
deren Zylinder 63 fest mit dem Laufkran und deren Ende der Stange 64 fest mit dem
Träger 60 verbunden ist, ermöglicht diesem eine Verschiebung in den zwei Richtungen,
wobei er auf den Rollen oder Walzen 58 und 59 rollt und bei seinen Bewegungen die
Seitenschenkel 61 und 62 mitnimmt. Diese Schenkel, welche die gleiche Rolle wie
die Schienen 42 und 43 der Vorrichtungen 11 und 12 der vorstehend erläuterten Anordnung
spielen, sind mit Haken versehen, die zu den Haken 44 und 45 identisch sind und
mittels einer beliebigen geeigneten Vorrichtung in die horizontale Stellung oder
vertikale Stellung gebracht werden können und bezüglich der Käfige mit den die Träger
tragenden Etagen wie die vorstehend beschriebenen Schienen.42 und 43 angeordnet
sind, d.h. in ihren Mittelebenen.
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Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der der-erfiildungsgemäßen
Vorrichtung arbeitet in gleicher Weise wie die bereits erläuterte Ausführungsform,
jedoch mit dem Unterschied, daß die die Träger tragenden Käfige sich gleichzeitig
bewegen und immer automatisch sich einander gegenüber wieder finden, und insbesondere
immer- gleichzeitig die eine am Eingang und die andere am Ausgang einer gleichen
Kammer oder auch die eine vor dem Aufzug 6 und die andere vor dem Abwärtsförderer
7,-und daß die Einbringung einer Gruppe von
Trägern für halbfertige
Produkte am Eingang einer Kammer und die gleichzeitige Abführung einer Gruppe von
Erregern für Fertigprodukte am ausgang der gleichen Kammer mittels einer einzigen
und gleichen Vorrichtung synchronisiert ist.
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Diese Vorrichtung vereinfacht die Mittel zur Durchführung der Synchronisierung
der Bewegungen der Fördereinrichtungen beträchtlich.
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Eine Anlage wie eine der vorstehend beschriebenen Anlagen kann selbstverständlich
eine beliebige Anzahl von Behandlungskammern aufweisen, und jede dieser Kammern
kann eine beliebige Zahl von Etagen besitzen, wobei die jeweiligen Zahlen an eine
hinsichtlich der Quantität und Qualität gewählte Fertigungsmenge von Produkten anpassbar
ist. Die Eatsa..che, daß über mehrere Behandlungskammern verfügt werden kann, ermöglicht
es insbesondere, bestimmte dieser Kammern für die Behandlung bestimmter Produkte
zu spezialisieren, da es unabhängig von der erforderlichen Aufenthaltsdauer der
Produkte in einer Kammer stets möglich ist, die anderen Kammern für andere Produktqualitäten
zu verwenden Gleichermaßen ist es stets möglich, durch geeignete Wahl der mechanischen
und geometrischen Charakteristiken der Anlage, und insbesondere der Bewegungsgeschwindigkeiten
der Fördervorrichtungen, die Anlage kontinuierlich arbeiten zu lassen.
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Die Anlagen gemäß der Erfindung ermöglichen somit eine Vereinfachung
und Automatisierung der verschiedenen Fördervorgänge, wobei sie stets mit den Fertigungs-
und Abfülirvorgängen der Produkte synchronisiert sind Unter Belbehaltung der Vorteile
der Anlagen mit Tunnel werden deren Wach teile vermieden. Tatsächlich treten die
Endprodukte stets in der Reihenfolge aus den Kammern aus, in der sie eingebracht
wurden, wodurch die Gleichmäßigkeit ihrer 2aalität
gewährleistet
wird. Falls anstelle von nebeneinander angeordneten Kammern die Anlage einen Tunnel
aufweisen würde, der äquivalent zu: stirnseitig hintereinander angeordneten Kammern
ist, müßte dieser Tunnel eine Länge besitzen, die gleich der der erwähnten Kammern
multipliziert mit der Anzahl dieser Kammern ist. Neben der Eatsa.che9 daß eine derartige
Anordnung nur die gleichzeitige Behandlung einer einzigen Produktqualität zulassen
wurde, wurde sie es auch nicht ermöglichen, die Synchronisierung zwischen der Zuführung
und Abführung der Produkte zu erzielen, oder aber diese Synchronisierung wäre zumindest
wesentlich schwieriger zu erreichen, und die Produktträger würden überdies vor ihrer
Rückführung im leeren Zustand zur Fertigungsvorrichtung für die halbfertigen Produkte
einen Weg zu durchlaufen haben, der wenigstens gleich dem des Tunnels ist. Des weiteren
bleiben die Fertigungsvorrichtungen stets außerhalb der Behandlungskammern, und
ihre Translationsbewegungen sind immer geradlinig und horizontal.
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Schließlich wird durch die Tatsache, daß die Produkträger stets entweder
horizontal gestoßen oder horizontal gezogen werden, vermieden, daß sie durch die
Fördervorrichtungen weder zum Einbringen oder Herausnehmen in den Behandlungskammern
noch in dem Aufzug oder dem Abwärtsförderer angehoben werden müssen. Schließlich
ermöglicht es die getroffene Anordnung, eine wesentlich kompakter aufgebaute Anlage
zu erhalten, die für eine gegebene Produktionskapazität eine viel geringere Bodenfläche
einnimmt und keine Ausnehmungen im Boden oder Aufstockungen bestimmter Teile erfordert.
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Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung stellen
selbstverständlich nur Beispiele dar. So ist es z.B.
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insbesondere möglich, daß die Synchronisierung der Bewegungen des
Aufzugs und des Abwärtsförderers mit den Bewegungen der Träger-Vorschubeinrichtung
gleichermaßen insbesondere mittels synchron laufender Gruppen von Motor-Untersetzungen
oder mittels synchronisierter hydraulischer Einrichtungen erhalten werden kann,
und daß auch die Verschiebebewegungen der mit Haken versehenen und zum Stoßen der
Träger dienenden Schienen gleichermaßen mittels hydraulischer Winden erhalten werden
können.
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- Patentansprüche -