DE1910711U - Befestigungseinrichtung fuer fensterbankabdeckungen. - Google Patents
Befestigungseinrichtung fuer fensterbankabdeckungen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/70—Sills; Thresholds
- E06B1/702—Window sills
Landscapes
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft verbesserte Befestigungseinriclitungen
für bestimmte Pensterbankabdeckungen für außen liegende Fensterbänke
an G-ebäuden und dergleichen.
Bekannte Fensterbankabdeckungen haben die Form einer am Fensterstock
mittels eines hochragenden Schenkels, der sogenannten Anschlagschiene, zu befestigenden dünnen Platte, die etwas
höher als die fensterbank liegt und diese überdeckt. Derartige Fensterbankabdeckungen können aus korrosionsfestem Metall,
wie z. B. Leichtmetall, oder auch einem wetterbeständigen Kunststoff ausreichender Festigkeit bestehen.
Derartige Fensterbankabdeckungen müssen an ihrem vorderen, d. h. an ihrem nach außen gerichteten Ende eine zusätzliche Verankerung
aufweisen, damit sie nicht unter der Einwirkung von unten auf sie gerichteter Windböen aufgebogen werden können.
Hierfür gibt es schon eine ganze Seihe von Lösungsvorschlägen, die aber alle entweder der Fensterbankabdeckung nicht die genügende
Festigkeit verleihen oder fertigungstechnisch sehr aufwendig sind oder aber einen großen lontageaufwand erfordern.
Auch ist es bei vielen dieser bekannten Befestigungseinriehtungen für Fensterbankabdeckungen nicht möglich, eine Anpassung
an die unvermeidlichen Bauwerkstoleranzen, die erheblich sein
können, vorzunehmen.
Eine bekannte Befestigungseinrichtung für solche fensterbanka"bdeckungen,
die mittels eines hochragenden Schenkels am fensterstock zu fixieren sind, besteht aus einem oder mehreren
an der Unterseite der fensterbankabdeckung vorgesehenen Längsstegen
mit Längsschlitzen und einer entsprechenden Anzahl von Tragwinkeln, deren horizontale oder etwa horizontale Schenkel,
deren Breite kleiner als die Schlitzbreite ist, in die Längsschlitze einschiebbar und deren lotrechter Schenkel mit mindestens
einer Bohrung zur Befestigung am Mauerwerk versehen ist. Diese bekannten Befestigungseinrichtungen für fensterbankabdeckungen
der genannten Art bieten zwar den Vorteil erhöhter festigkeit der fensterbankabdeckung, besonders gegen Verbiegen
durch Wind oder Belastung, haben andererseits aber den Nachteil, daß die zur Befestigung nötigen Tragwinkel nicht versenkbar
sind, sofern man sie nicht vor dem Verputzen anbringen will, und daß zum Ausgleich der Toleranz zwischen fensterbank
und fensterbankabdeckung den jeweiligen Gegebenheiten angepaßte
Tragwinkel unterschiedlicher Länge benutzt werden müssen.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung war es daher, Befestigungseinrichtungen
zu liefern, die alle diese Nachteile bekannter Vorrichtungen ausschliessen, eine erhöhte Stabilität der Fensterbankabdeckung
ergeben, in einheitlicher Ausführung für die verschiedensten Toleranzen zwischen fensterbank und fensterbankabdeckung
zu verwenden sind, unsichtbar angebracht sind und leicht montiert werden können.
Diese Befestigungseinrichtung für fensterbankabdeckungen in
form einer am fensterstock mittels eines hochragenden Schenkels zu befestigenden, die fensterbank überdeckenden dünnen
Platte, an deren Unterseite ein Längssteg mit Längsschlitzen vorgesehen ist, nach der Neuerung besteht aus einem im Querschnitt
kammförmigen Teil mit mehreren parallelen in Längsrichtung verlaufenden Nuten und einem durch die Schlitze des
Längssteges zu steckenden Zapfen, dessen Breite kleiner als die Schlitzlänge ist, an der gegenüberliegenden Seite sowie
einem mit einem waagerechten Schenkel in die Nuten des im Querschnitt kammförmigen Teils eingreifenden und mit einem zweiten
—■ 3 —
auf der Fensterbank aufliegenden waagerechten Schenkel versehenen
Stützteil. Vorzugsweise besitzt dieses Stützteil S-förmigen Querschnitt, wobei zweckmäßigerweise der auf der
Fensterbank aufliegende waagerechte Schenkel des Stützteils etwa mit Hilfe von eingeschossenen Stiften, Schrauben oder
dergl. auf der Fensterbank befestigt sl&sx ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der !Teuerung besteht
darin, daß der durch die Längsschlitze des Steges zu steckende Zapfen aus einem solchen Material und von solcher Dicke ist,
daß er mit einfachen Mitteln nach oben oder unten umgebogen werden kann, wenn er durch den Schlitz gesteckt ist, um so das
Teil mit kammförmigem Querschnitt an dem Längssteg der Fensterbankabdeckung
festzulegen. Bei der Montage einer mit der Einrichtung nach der Neuerung zu befestigenden Fensterbankabdekkung
wird zuerst in vorbestimmtem Abstand von dem Fensterstock
eine Reihe der Stützteile in bestimmten Abständen auf der Fensterbank etwa durch Einschiessen von Stiften befestigt. Da
hierbei eine Festlegung der Fensterbankabdeckung noch nicht erfolgt, kann diese beim Befestigen der Stützteile nicht beschädigt
oder verkratzt werden, was ein besonderer Vorteil der Einrichtung nach der !Teuerung ist.
Gleichzeitig mit oder nach dem Anbringen der Stützteile auf der Fensterbank werden die Teile mit kammförmigem Querschnitt
mit ihren Zapfen in bestimmten Abständen, die etwa den Abständen der Stützteile entsprechen, in die Schlitze des längs-"
steges der Fensterbankabdeckung gesteckt und durch Umbiegen der Zapfenenden hinter dem Längssteg auf diesem festgelegt.
Darauf wird der obere Schenkel des Stützteils in eine passende Nut des Teils mit kammförmigem Querschnitt eingeschoben und
der hochragende Schenkel der Fensterbankabdeckung am Fensterstock
befestigt. Da das Teil mit kammförmigem Querschnitt eine Reihe von parallelen Nuten in Längsrichtung besitzt, kann mit
diesem Teil jede gegebenenfalls vorliegende Toleranz zwischen der Fensterbank und der Abdeckung ausgeglichen werden, in/dem
' der ©bersbhenkel des Stützteils bei größerer Toleranz in eine
weiter unten gelegene Nut, bei kleinerer Toleranz in eine weiter
oben gelegene Nut des Teils mit kammförmigem Querschnitt eingeschoben
wird.
Außer den oben aufgezeigten Vorteilen, daß nämlich nach der Neuerung eine verdeckte Befestigung geliefert wird, die für
alle Toleranzen zwischen Fensterbank und Fensterbankabdeckung einheitlich vorgefertigt sein kann, ergibt sich der weitere
Vorteil einer erhöhten Stabilität, da durch die neue Befestigungseinrichtung
die Fensterbankabdeckung in jeder Richtung festgelegt ist. Wählt man die Breite der Stützteile mit vorzugsweise
S-förmigem Querschnitt größer als den Abstand der Längsschlitze in dem Steg an der Unterseite der Fensterbankabdeckung,
so hat man die Gewähr, daß die Teile mit kammförmigem Querschnitt an diesem Iängssteg auf jeden Fall so befestigt
werden können, daß jedes dieser Teile auf eines der Stützteile trifft. Daher können die Stützteile vor Anbringung
der Teile mit kammförmigem Querschnitt an dem Iängssteg ohne genaue Festlegung der Abstände voneinander angebracht werden.
Die Teile mit kammförmigem Querschnitt werden zweckmäßigerweise erst dann nach den Abständen der Stützteile, von denen etwa
zwei bis drei pro Meter verwandt werden können, in den Längssteg eingesetzt.
Die Zeichnung beschreibt eine mögliche Ausführungsform nach
der Neuerung, die lediglich der Erläuterung der Neuerung dienen soll, ohne daß letztere auf die spezielle Formgebung, Anordnung
oder Dimensionierung der dargestellten Vorrichtung beschränkt sein soll.
Die Figur der Zeichnung bedeutet einen senkrechten Schnitt durch eine nach der Neuerung befestigte Fensterbankabdeckung
auf einer gemauerten Fensterbank.
Auf der gemauerten Fensterbank 1 ist mit Hilfe eingeschossener
Stifte 2 ein Stützteil 3 mit S-förmigem Querschnitt so befestigt, daß der eine Schenkel des Stützteils auf der Fensterbank aufliegt
und der andere Schenkel vom Fensterstock abgewandt ist. Die Fensterbankabdeckung 4 besitzt einen hochragenden Schenkel
5, der mit Hilfe von Stiften β am Fensterstock 7 befestigt ist,
sowie an ihrer Unterseite einen mit Längsschlitzen versehenen längssteg 8. Durch die längsschlitze dieses Steges ist ein
Teil 9 mit kammförmigem Querschnitt, parallel in Längsrichtung
verlaufenden Hüten 10 und einem Zapfen 11 an der gegenüberliegenden
Seite gesteckt und durch UmMegen des Zapfenendes nach
oben festgelegt. Durch gestrichelte Linien ist in der Zeichnung die Lage des Zapfens nach Durchstecken durch den Längsschlitz
des Steges gezeigt, während die ausgezogene Linie das Zapfenende nach Aufbiegen darstellt.
Zur Erleichterung des Einführens des oberen Schenkels des S-förmigen
Stützteils in eine der Buten des Teils mit kammför-Eiigem
Querschnitt sind sowohl die Stege zwischen den parallelen Hüten der kammförmigen Teils wie auch der obere Schenkel des
Stützteils an den Enden von kegelförmigem Querschnitt. Die Höhe des Teils mit kammförmigem Querschnitt sowie die Zahl der darin
angebrachten parallelen Längsnuten 10 hängt davon ab, welche Toleranzunterschiede zwischen fensterbank und Fensterbankabdeckung
üblicherweise zu überwinden sind.
Claims (5)
1. Befestigungseinrichtung für Fensterbankabdeckungen in Form
einer am !Fensterstock mittels eines hochragenden Schenkels zu befestigenden, die Fensterbank überdeckenden dünnen Platte,
an deren Unterseite ein Längssteg mit längsschlitzen vorgesehen
ist, gekennzeichnet durch ein im Querschnitt kammförmiges Teil
(9) mit mehreren parallelen in Längsrichtung verlaufenden Hüten
(10) und einem durch die Schlitze des Längssteges (8) zu stekkenden
Zapfen (11), dessen Breite kleiner als die Schiitslänge ist, an der gegenüberliegenden Seite sowie durch ein mit einem
waagerechten Schenkel in die Hüten (10) des im Querschnitt kammförmigen Teils (9) eingreifendes und mit einem zweiten,
auf der Fensterbank (1) aufliegenden waagerechten Schenkel versehenes Stützteil (3)·
2. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützteil (3) von S-förmigem Querschnitt ist.
3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützteil (3) mit seinem auf der Fensterbank (i) aufliegenden waagerechten Schenkel auf dieser befestigt
ist.
4- Befestigungseinrichtung nach Anspruch/1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Teil (9) mit kammförmigem Querschnitt
auf dem Längssteg (8) durch Umbiegen des Endes des Zapfens (11) lösbar befestigt ist.
5. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 4>
dadurch gekennzeichnet, daß die -^nden der Stege zwischen den Nuten (10)
des Teils (9) mit kammförmigem Querschnitt und des in diese Hüten eingreifenden Schenkels des Stützteils (3) kegelförmigen
Querschnitt besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964A0022972 DE1910711U (de) | 1964-12-18 | 1964-12-18 | Befestigungseinrichtung fuer fensterbankabdeckungen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964A0022972 DE1910711U (de) | 1964-12-18 | 1964-12-18 | Befestigungseinrichtung fuer fensterbankabdeckungen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1910711U true DE1910711U (de) | 1965-02-25 |
Family
ID=33317524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964A0022972 Expired DE1910711U (de) | 1964-12-18 | 1964-12-18 | Befestigungseinrichtung fuer fensterbankabdeckungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1910711U (de) |
-
1964
- 1964-12-18 DE DE1964A0022972 patent/DE1910711U/de not_active Expired
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