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DE1909740A1 - Justierbarer Schleudersitz mit Aufbrecheinrichtung fuer Kabinendach - Google Patents

Justierbarer Schleudersitz mit Aufbrecheinrichtung fuer Kabinendach

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Publication number
DE1909740A1
DE1909740A1 DE19691909740 DE1909740A DE1909740A1 DE 1909740 A1 DE1909740 A1 DE 1909740A1 DE 19691909740 DE19691909740 DE 19691909740 DE 1909740 A DE1909740 A DE 1909740A DE 1909740 A1 DE1909740 A1 DE 1909740A1
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DE
Germany
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seat
piston
locking
tube
catapult
Prior art date
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Application number
DE19691909740
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English (en)
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DE1909740B2 (de
DE1909740C3 (de
Inventor
Stencel Fred B
Duncan James W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stencel Aero Engineering Corp
Original Assignee
Stencel Aero Engineering Corp
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Publication date
Application filed by Stencel Aero Engineering Corp filed Critical Stencel Aero Engineering Corp
Publication of DE1909740A1 publication Critical patent/DE1909740A1/de
Publication of DE1909740B2 publication Critical patent/DE1909740B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1909740C3 publication Critical patent/DE1909740C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
    • B64D25/08Ejecting or escaping means
    • B64D25/10Ejector seats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B13/00Details of tables or desks
    • A47B13/08Table tops; Rims therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
    • B64D25/08Ejecting or escaping means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/14Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
    • G01F23/18Indicating, recording or alarm devices actuated electrically

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  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

25. Februar 1969 6 Frankturi am Main 70 G/
Schneckenhofrfr.27-Td.A1 7079
PATENTANWALT DIPL-INO.
STENCEl AERO ENGINEERING CORPORATION
Justierbarer Schleudersitz mit Aufbrecheinrichtung für Kabinendach
Die Erfindung betrifft einen Schleudersitz für Flugzeuge und bezieht sich besonders auf einen vertikal justierbaren Schleudersitz mit einer Aufbrecheinrichtung für das Kabinendach, um das Eabinendach zu zerbrechen, bevor während des Herausschieuderas der Sitz das Kabinendach erreicht. '
Es ist bekannt, Schleudersitze in vers chi edaaen Flugzeug typ en, besonders in Militärflugzeugen, vorzusehen, so daß im Falle der Gefahr der Sitzende schnell die Schleudereinrichtung betätigen kann, um sofort den. Sitz nach oben aus dem Flugzeug heraus zu schleudern und danch der Sitzende an einem Fallschirm sicher niedergleitet. /
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Kabinendach vor dem Herausschleudern des Sitzes zu entfernen und den Sitz vertikal so zu Justieren, daß Höhenunterschiede der verschiedenen auf dem Sitz befindlichen Personen ausgeglichen werden, so daß ohne Berücksichtigung der Höhe des Sitzenden der Sitz so justiert werden kann, daß die Augen des Sitzenden sich in einer vorgesohrifbenen Augenebene der Flugzeugkänzel befinden.
009040/01OA
19as74Q
Die vorliegende Erfindung löst das Problem des Kabinendaches mittels im Sitz -befindlicher Aufbreoheinrichtungen. für das Kabinendach, die weiter unten beschrieben werden, so daß die Aufbrecheinrichtungen für das Kabinendach das Kabinendach aufbrechen, nachdem das Herausschleudern eingeleitet worden ist,und das Problem der Justierung des Sitzes wird mittels einer Hydraulikeinrichtung gelöst, welche nicht nur die Justierung des Sitzes ermöglicht, sondern auch dazu dient, die Beschleunigungskräfte, die vom Flugzeug auf den auf dem Stuhl· Sitzenden übertragen werden, zu begrenzen. Vorteilhafterweise sind gemäß der vorliegenden Erfindung die Aufbrecheinrichtung für das Dach und die Sitzjustier einrichtung in einem Katapult untergebracht, der für das Herausschleudern des Sitzes gebraucht wird. ■-■" : .
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung ergeben sich aus den.beiliegenden Darstellungen von Ausführungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung^.
Es zeigen: ■-■ ■ : /
Pig. 1 eine rückseitige Aufriß-Ansicht einer Schleudersitzein- , richtung für flugzeuge gemäß der vorliegenden Erfindung;
I1Ig, 2 eine Teilsohnittsansicht entlang der linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 schematisch einen hydraulischen und elektrischen Schalt-' plan für die vertikale Justierung des Schleudersitzes.
lig* 4 eine Teilsohnittsansicht entlang der Linie 4-4 von Fig.1;
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SNSPEGTED:
Fig. 5 eine Teilschnittsansicht entlang der Linie 5-5 von !ig. mit den Katapultrohren in geschlossener Stellung und der Aufbrecheinrichtung für das Kabinendach in normaler Stellung;
Fig. 6 eine Seitenansicht entlang der Linie 6-6 von Fig. 5; ;
Fig. 7 eine Teilschnittsansicht der Katapultrohre von Fig. 5 " in dem Moment, wo sie gelöst werden;
Fig. 8 eine Teilschnittsansicht der Anordnung von Fig. 5» nach Lösung der Katapultrohre voneinander, nachdem die Aufbrecheinrichtung für das Kabinendach nach oben angetrieben worden ist, um das Kabinendach zu zerschmettern.
Fig. 1. zeigt eine erfindungsgemäße Schleudersitzeinrichtung 2o. Die Einrichtung umfaßt einen Schleudersitz 22 mit einer hochragenden Rückenlehne 24, mit einer sich nach vorn erstreckenden Sitzfläche 26, die am unteren Teil der. Rückenlehne angeordnet ist. Wenn es erwünscht ist, kann ein zum Überleben notwendiges Notgepäck neben oder in der Sitzfläche 26 angebracht werden.
Ein Paar Katapulteinrichtungen 28 erstrecken sich nach oben entlang der Lehne des Schleudersitzes 22 und weisen die in Fig. T gezeigte form auf; zwei solcher Katapulteinrichtungen 28 sind symmetrisch entlang der Rückenlehne vorgesehen. Die Katapulteinrichtungen 28 erstrecken sich weit über den oberen Teil der Rükkenlehne 24, und eine Kopfstütze 3o ist zwischen dem oberen Ende dieser Katapulteinrichtungen befestigt. '
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BAD ORIGINAL
An ihren unteren Enden verbinden sich die Katapulte. 28 mit einem querliegenden flüssigkeitsbehälter odery*§SSmelleitung 52, welche sich dagegen lehnen kann oder mit dem Tragelement verbunden ist', auf welchem der Sitz 22 angebracht ist. Ein nach oben ragendes zentral angeordnetes- zylindrisches Teil 34 auf dem Flüssigkeitsbehälter weist eine explosive Ladung oder Patrone auf, welche durch das Wegziehen einer Abzugstange 36 betätigt wird. Da die explosiven Patronen für die Betätigung dieses Schleudersitzes, wie auch die Einrichtungen für das Abziehen der; Abzttgstänge 36, um die Patrone abzufeuern, aligemein bekannt sind, braueheh sie hier nicht detailliert beschrieben zu werden. Es wird jedoch bemerkt, daß sich das Teil 34 zentral in der Sammelleitung 32 befindet, so daß sie einen gleichmäßigen Druck durch d'en-quer in der Sammelleitung 32 verlaufenden Kanal errichten kann, welche die aufrecht stehenden Katapulteinrichtungen 28 an beiden Enden miteinander verbindet. ■ ■
Jede Katapulteinrichtung 28umfaßt ein längliches, aufrecht stehendes, innen hohles Rohr 38, dessen unteres Ende mit der Sammelleitung 32 gekoppelt ist, so daß die Bohrung des Teile 38 mit der dazu senkrechten Bohrung in der Sammelleitung 32 zusammenarbeitet. Sd kann der Druck, der von dem Patronenteil 34 erzeugt wird, gleichmäßig in das aufrechtstehende Innere der. beiden Rohre 38 übertragen werden. Wie in Fig. 1 und noch deutlicher in Fig. 4 gezeigt ist, ist das Innenrohr 38 mit einer Anzahl äußerer Ge-Windegänge 4o versehen, die in geringem Abstand über der Sammelleitung 32 angeordnet sind, und diese Gewindegänge, dienen dazu, eine Justiermutter 42 aufzunehmen, welche wiederumyin axialer Richtung längliches äußeres Katapultrohr 44 trägt. Sind einmal das innere und das äußere Rohr jeder Katapulteinrichtung 28zusammengefügt, dann kann die Justiermutter 42 festgezogen werden,
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bis jedes Spiel zwischen diesen Rohren beseitigt ist. Die inneren und die äußeren Rohre 38 bzw. 44 dienen dazu, eine teleskopische Rohranordnung vorzusehen, worin die äußeren Rohre 44 mit dem Sitz so verbunden sind, wie es später beschrieben-wird, und die inneren Rohre 38 sind wie vorher beschrieben, an der Sammelleitung 32 befestigt, welche starr im Flugzeug befestigt zurückbleibt. Jedes innere Rohr und sein zugehöriges äußeres Rohr ist anfänglich mittels Befestigungsmittel, die weiter unten beschrieben werden, fest miteinander Verbunden. Aber die Befestigungsmittel sind unter Einwirkung der Druckkräfte, welche aufgebracht werden, wenn'die Patrone in dem zylindrischen Teil 34-abgefeuert wird, lösbar. Die Druckkraft dient dazu, den Sitz32 und die damit verbundenen" äußeren Rohre 44 nach oben ," aus dem Flugzeug hinauszuschieben, während die inneren Rohre 38 und die Sammelleitung 32, auf denen sie angebracht sind, im Flugzeug verbleiben.
TJm zu verstehen, wie die Katapult einrichtung 28 und besonders die äußeren Rohre 44 davon mit der Lehne 24 des Schleudersitzes 22 verbunden sind, wird in Fig. 1 und noch klarer in Fig. 2 verdeutlicht, daß die äußeren Rohre 38 sich aufwärts durch die vier zylindrischen Buchsen 46 erstrecken, von denen jede ein interes Endstück 46 und ein oberes Endstück 5ο aufweist. Jedes Endstück ist mit einem Paar' Flanschen 52 versehen, welche sich nach außen erstrecken, so daß eine Mutter und Bolzeneinrichtung 54 zwischen den Flanschen und der Rückenlehne 24 befestigt werden kann. Es wird bemerkt, daß zwei der zylindrischen Buchsen 46 und deren Befestigimgseinrichtungen nahe dem unteren Teil der Rückenlehne 24 vorgesehen sind, während die anderen zwei der zyiinclrisehen Buchsen nahe bei der oberen Endkante der Rückenlehne 24 vorgesehen sind. Ein Brückenglieä 56 erstreckt sfeh zwischen den beiden
Katapulteinrichtungen 28 gerade oberhalb der äußeren Kante der Rückenlehne, und dieses Brückenglied lehnt sich'gegen- die zwei obersten Endglieder 5o, um die gesamte Einrichtung zu verstärken und sicherzustellen, daß die Katapulte in gehörigem Abstand voneinander verbleiben. Um den Sitz 22 während des Schleuderns zu führen, sind ein Paar aufrechtstehender Führungsschienen 58 vorgesehen;, jede dieser Führungsschienen ist an ihrem unteren Ende mittels Bolzen 6o an einem Flansch am Ende der Sammelleitung 32 befestigt. Hierdurch wird deutlich, daß 'die Führungsschienen 58 wegen ihrer Befestigung an der Sammelleitung 32 fest im Flugzeug verbleiben. Zusätzlich können·geeignete Befestigungsblöcke mit den äußeren Kanten der Führungsschienen und dem Rumpfspant des Flugzeuges befestigt werden, um die Schienen in ihrer ' genauen Lage zu halten.
Auf der inneren Oberfläche der Führungsschienen 58:,; und zwar auf der Oberfläche, die jeder Katapultrohreneinrichtung 28 gegenüberliegt, ist eine durchgehende Hut einer bestimmten Form vorgesehen, und Lagerblöcke oder Kissenblöcke 64 können innerhalb einer solchen Nut entlang gleiten, um den Sitz 22 auf seinem Schleuderweg zu führen. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, erstreckt sich einer dieser Kissenblöcke 64 seitwärts nach außen von jedem der untersten Endstücke 48., um mit den Nuten in den: Schienen 58 in Eingriff zu stehen und ein ähnliches Kissenblockteil, erstreckt sich seitwärts nach außen von den beiden obersten Endteilen 5o für denselben Zweck. Wie vorher beschrieben,„bleiben die Schleuder schien en 58 fest im Flugzeug, aber der Sitz mit den zylindri-: sehen Buchsen 46 und ihren Endteilen, welch«? mittels Muttern und Bolzen 54 roi* der Lehne verbunden sind, bewegen sich während des Herausschleuderns nach oben, um sich vom Flugzeug zu lösen.
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ein Herausschleudern stattfindet, gleiten die Kissenblöcke 64 innerhalb der Hüten der Schienen 58 nach oben und geben so der anfänglichen Flugbahn des Sitzes 22 eine Führung. Die Anorndung der Befestigungsblockteile 62, welche die Sitzschienen 58 mit dem Rumpfspant verbinden, können so gewählt sein, daß die Schienen selbst die Sammelleitung 52 ein wenig über dem Boden des Cockr:'. pits im Abstand halten. Bei dieser Anordnung würde die ganze
^•^einrichtung 22 von dem -Schleuder schienen 58 getragen, und so würde das Gewicht des Sitzes und "des Sitzenden nicht direkt auf den Boden des Cockpits des Flugzeuges übertragen. Diese Art der Befestigung kann besonders nützlich sein in einigen Flugzeugen, welche keinen entsprechend strukturierten Boden haben, der stark genug ist, um das Gewicht sowohl des Schleudersitzes als auch des Sitzenden zu tragen.
Yföhrend die Buchsenteile 46 dazu dienen, die Katapulteinrichtung 28 mit der Lehne 24 zu verbinden, haben die Buchsen 46 auch noch andere Funktionen. Wenn es erwünscht ist, können die äußeren Katapultrohre mit Öffnungen, nicht gezeigt, versehen werden, welche im untersten Teil des Paares der zylindrischen Buchsen 46 angeordnet sind. Diese Öffnungen können dazu dienen, die Katapultgase zu leiten, welche zwischen den inneren und den äußeren Rohren des Katapults entweichen während des Endes der telesko— pischen Arbeitsweise, um irgendeine Folge-Arbeitsweise einzuleiten. Zum Beispiel können die Gase, die durch diese Öffnungen entweichen, dazu benutzt werden, Zündungsteile in Hilfsraketen zu betätigen, wenn solche Raketen an der Sitzeinrichtung vorgesehen sind. Auch können solche Gase dazu benutzt werden, eine automatische Schenkelriemenöffnungsvorrichtung zu betätigen, um Verzögerungsvorrichtungen zu betätigen, wenn mehrere Sitze ausgeschleudert werden sollen, so daß ein Sitz nicht ausgeschleudert wird, bis kurz nachdem der andere mit dem Ausschleudervorgang beginnt, und so weiter.
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Die zwei obersten zylindrischen Buchsen 46 werden für die vorher beschriebene vertikale Justierung des Sitzes 22 "benötigte Die. vertikale Justiereinrichtung der vorliegenden Erfindung wird an- : hand der !ig. 2 und 3 beschrieben^ in" denen zu sehen ist? daß das äußere Katapultrohr 44 durch die zylindrischen Buchsen 46 und" deren Endteile hindurchgeht und dabei, einen ringförmigen Raum oder Aussparung 66 zwischen dem Äußeren des Rohres 44 und dem Inneren der Buchse oder dem Zylinder 46 bildet. Das unterste Endteil 48 ist mit einer nach außen gericht©ten Schulter 68 versehen, gegen welche sich das untere Ende der zylindrischen Buchse
P 46 lehnt. Ein erster O~Ring und eine Dichtring-Einrichtung 7o sind zwischen dem äußeren Endteil und dem Inneren der zylindrischen Buchse .46 vorgesehen und eine zweite Q-Ring und Dichtungsring-Anordnung 72 sind entlang der inneren Bohrung des Endteils 48 vorgesehen, um die äußere Oberfläche gegen die Oberfläche des Katapultrohres 44 zu dichten, Am oberen Bnäe des Endteiles 5o ist die zylindrische Buchse 46 mit einer nach innen gerichteten Schulter 74 versehen,, welche sich gegen die Unterseite des Endteiles 5o "lehntj wobei die Schulter dann in einen eich axial erstreckenden Teil 76 der Buchse verminderten Durchmessers übergeht, welcher das Katapultrohr 44 geschlossen umgibt., Dieser Teil 76 verminderten Durchmessers paßt in eine sich nach unten öffnen-
^ de ringförmige Aussparung 78 im Endteil 5o und ein .O-Ring und eine Dichtung se inr ich tung 8o sind in der Aus-sparung vorgesehen, um gegen das Äußere des Teiles 76 zu dichten» Ein ähnlicher O-Ring und eine Dichtungseinrichtung 82 sind im Endteil 5ο über der Aussparung 78 vorgesehen, um gegen die äußere Oberfläche des Katapultrohres 44 zu dichten.
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Innerhalb der Buchse 4-6 ist das. äußere Katapultrohr 44 einstückig mit einem nach außen geriohten Flanschteil versehen, welches dazu dient, einen KoIIden 84 gleitbar entlang der inneren Oberfläche der zylindrischen Euohse 46 vorzusehen. In dem äußeren Umfang des Kolbens 84 ist eine Aussparung 86versehen, die einen O-Ring und .eine Diohtungseinrichtung 88 trägt, welche eng gegen die innere Oberfläche der Buchse 46 dichtet, um einen Austausch von Flüssigkeit zwischen den ringförmigen Aussparungsteilen 66 auf beiden Endseiten des Kolbens zu verhindern. Ein Paar Flüssigkeitsöffnungen 9o und 92 arbeiten mit den ringförmigen Aussparungen 66 auf den beiden entgegengesetzten Seiten des Kolbens 84 zusammen. In der Ausführungsform gemäß Figo 2 sind diese Öffnungen 9o und 92 so gezeigt, daß sie durch die Buchse 46 ah ihren entgegengesetzten Enden hindurchgehen und nahe bei den Endteilen 48 und 5o liegen; diese vereinfachte Darstellung dient zur Illustrierung. In Wirklichkeit erstrecken sich die Öfffnungen 9o und 92 durch die Endteile selbst und arbeiten mit den entgegengesetztan Enden der ringförmigen Aussparung 66 zusammen. Es ist in federn Falle augenscheinlich, daß die Öffnungen 9o und 92 in einer Flüssigkeitsschaltung verbunden sind, so daß die Flüssigkeit in die ringförmige Aussparung 66 an den entgegengesetzten Enden des Kolbens 84 eingeführt werden kannf wenn dann di® Druckströmung durch die Öffnung 9ο anwächst, dann wird das Yolumen der Aussparung 66 oberhalb des Kolbens größer und das Volumen unterhalb des Kolbens nimmt ab, dadurch, daß die Flüssigkeit duroh di© Öffnung 92 ausströmt* Umgekehrt wenn der Flüssigkeitsdruck durch; di© Öffnung 92 zunimmt9 nimmt das Yolnj^an darüber ab ^. indem di© Flüssigkeit durch die Öffnung 9o
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.:/ ORiGlNAL INSPECTED
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Fig. 3 zeigt einen hydraulischen und elektrischen schematischen Schaltplan, wobei din Wirklichkeit die gesamte hydraulische; und elektrische Schaltung sich auf dem Schleudersitz 22 befindet, und die hydraulische Schaltung mit dessen Lehne verbunden ist. In Fig. 3 ist das ringförmige Aussparungsteil oberhalb des KoI--bens 84 weiterhin mit 66 bezeichnet. Eine erste hydraulische leitung 96 verbindet die Öffnungen 92, die mit den ringförmigen Aussparungsteilen 66' zusammenarbeitet. Die Leitmg 96 trägt eine Armatur 98, so daß der Strom von beiden Öffnungen 92 durch eine einzige Leitung 1oo geleitet werden kann, der durch eine Armatur. 1o2 zu einer Pumpe 1o4, die mittels eines Elektromotors 1p6'angetrieben wird, geleitet wird. Die Pumpe 1o4 ist eine in einer V Richtung wirkende Pumpe, welche in Richtung der in Fig«, 3 gezeigten Pfeile, pumpifci Und daher wird der durch eine Leitung Too . zu der Pumpe' 1o4 geführte Flüssigkeitsstrom unter Druck von der Pumpe durch eine Leitung 1o6 abgelassen, die ein Absperrventil 1o8s ein Paar Armaturen 11o und 112 aufweist und die mit einer der Öffnungen 9o verbunden ist und mit den ringförmigen Aussparungsteilen 66 zusammenarbeitet.
Eine andere Hydraulikleitung 114 erstreckt sich von der Armatur 112 zu der Öffnung 9o auf dem anderen zylindrischen Teil 46. Ein elektromagnetisch betätigtes Regelventil 116 mit einem steuerbaren Elektromagneten 118 ist zwischen den Armaturen 1o2 und 11 ο angeordnet und mit den erstgenannten mittels der Leitung:12ο verbunfen und mit den letztgenannten mittels der Leitung 122 verbunden. In der hydraulischen Schaltung von Fig. 3 kann jede Art von Flüssigkeit verwendet werden, vorzugsweise wjtjrd eine nicht verdampfbare Siliconflüssigkeit verwendet, welch% keinen störenden Film, der die Sicht durch das transparente .Kabinendach behindern würde, verursacht, wenn ein Leck innerhalb einer nicht unter Druck stehenden Kabine auftreten sollte. Im elektrischen Teil der
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Schaltung von Mg. 3 ist ein Dreistellungs-Schalter zu sehen, der im allgemeinen mit 124 "bezeichnet ist; solch ein Schalter ist normalerweise auf einem zugänglichen Teil der Schleudersitz-Einrichtung 22 'befestigt« Bas bewegt are Schaltteil 126 ist mit ' einer elektrischen Führungsleitung II verbunden und befindet sich normalerweise in der "Beutral"- oder HAus"-Stellung. Wenn der Schalter 126 aufwärts bewegt wird, berührt er einen Endschalter 128, der mittels einer Leitung 13o mit dem Motor 1o6 verbunden ist, der die Pumpe "antreibt» Wenn der Schalter 126 abwärts bewegt wird, berührt ar einen Endschalter 132, der mit einer Führung:;leitung134 mit dem Elektromagneten 118 .verbunden ist, der das Ventil 116 betätigt» Me andere elektrische Leitung L2 verbindet mittels einer Leitung 136 den Motor 1o6 und mittels einer Leitung 136 den Elektromagneten 118« Die Kraftleitungen L1 und L2 können mit einer im Flugzeug befindlichen Kraftanlage oder mit einer Hilfskraftanlage verbunden sein»
Um die Arbeitsweise der Schaltung von H1Xg0 3 zu verstehen, und die Art, in der der Sitz vertikal justiert wird, ist es verständlich, daß die hydraulisch© Schaltung im Normalzustand, vollständig mit einer geeigneten hydraulischen Flüssigkeit gefüllt ist, und daß der Schalter 126 sich normalerweise in seiner leutralstellung
befindet,, in der das Yentil 116 geschlossen ist» Wenn eine Person den Sitz 22 besteigt, bewirkt·das Gewicht des Sitzes und das Gewicht des Sitzenden ein Anwachsen des Druckes auf die Flüssigkeit im ringförmigen Aussparungsteil 66. Mit anderen Worten verbleiben die Kolben 84 fest in ihrer Stellung, aber das Gewicht des Sitzes und des Sitzenden wirken abwärts und ziehen so dl® oberen Endteile 5o nach unten gegen die Kolben 84 und komprimieren dabei die Flüssigkeit zwischen dem oberen Teil des Kolbens und dem unteren Teil des Endteiles 5o„ Dieser vergrößerte Druck wird entlang der
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Leitung 106 bis zu dem Absperrventil To$ übertragen. Er /wird auch, entlang der Leitung 114 und durch die Armatur 112 Übertragen, um mit dem Druck in der Leitung 1o6 zusainmenzukommen. Schließlich wird ®r durch die Zweigleitung 122 zum geschlossenen elektromagnetisch betätigten Ventil 116 übertragen. Wenn der Sitz einmal in seiner richtigen Stellung ist, und die Person besteigt ihn, dann ist keine Justierung erforderlich^ und der Sitz bleibt fest in seiner Stellung, wobei die DrüokiEräfte so eind? wie eben beschrieben worden ist. Wenn der Sitz zu hoch ist und der Si-teBnde wünscht ihn niedriger zu stellen, dann betätigt er den Schalterteil 126 in die MNieder»-Stellungi dabei bermrt. dss: Sühalterteil den Endschalter 132. In dieser "Meder»»St©llung betätigt der Schalter den Elektromagneten 118* um das Ventil 116 zu Öffnen, so daß komprimierte Flüssigkeit-vom Ventil 116 hindurchgelassen wird und durch die Leitung 12o in die Leitung too fließt. Solange wie der Si/teende den Schalter in seiner' "Hieder^-Stellung hält, bewegt sich der Sita nach unten und wenn ar seine erwünschte Stellung erreicht hat, läßt der Sitzende den Sehalter los, der danach in seine Eeutral-Stellung zurückkehrt, die αίη Fig. 3 gezeigt ist, Nun ist das vertikale Herunterstellen des Sitzes vollendet, und der Sitz hat seine neujustierte untere Stellung erreicht. Andererseits, wenn eine Person den Sitz besteigt und ihn zu niedrig findet, bewegt sie 'das Schalterteil 126 in seine "Aufwärts"-Stellung in Berührung mit dem Endschalter 128, wodurch, der Motor 1o6 zu arbeiten anfängt« Dies bewirkt, daß die Pumpe 1o4 komprimierte Flüssigkeit von den Teilen 66! abzieht und dieselbe; durch die Leitung 1o6 hinter das Absperrventil 1o8 : pumpt. Wenn' das magnetbetätigte Ventil 116 zu dieser Zeit geschlossen wird, dann fließt die Pumpflüssigkeit durch die Leitung 1o6 und die Leitung 114 und dringt in das ringförmige;Teil 66 über dem Kolben ein, wodurch das Volumen dieses Teiles vergrößert wird, dadurch, daß die zylindrische Buohse, wabhe mit dem Sitz verbündten ist, gehoben wird. Wenn der Sitz seine justierte öl·lere Stellung erreicht hat, kann der Sitzende den bewegbaren Schalter
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126 loslassen, der wiederum in seine Neutral-Steilung zurückkehrt, die in Fig. 3 gezeigt ist.
Wie vorher beschrieben, ist es erwünscht, Einrichtungen vorzusehen, um die Abwärts "beschleunigung, die auf den auf dem Sitz Sitzenden übertragen werden kann, zu begrenzen. Wenn die Abwärtsbeschleunigung einen vorher bestimmten Wert erreicht, kann der Sitz um ein bestimmtes Maß abwärts bewegt werden, um die Kräfte, die auf den Sitzenden übertragen werden, so weit abzuschwächen, daß sie physiologisch ertragbar sind. Diese, die Abwärtsbeschleunigung begrenzenden Einrichtungen können 'z.B. bei P^gzeugunfällen I sehr wertvoll sein, um die Kräfte während eines Zusammenstoßes, die direkt von dem Flugzeug auf den Sitz und auf den Sitzenden übertragen werden, zu verhüten. Eine einfache Einrichtung, um diese abwärts gerichteten Beschleunigungen zu begrenzen, ist eine zerreißbare Membran, die dann zerreißt, wenn der Flüssigkeitsdruck einen vorbestimmten Wert übersteigt« Solch eine Membran kann in einem Nebenauslaß zwischen den oberen und-den unteren Aussparungsteilen 66 bzw. 661 vorgesehen werden. Alternativ kann eine solche Membran in dem magnetbetätigten Ventil 116 vorgesehen werdan, aber in beiden Fällen erlaubt das Zerreißen der Membran einen Strom der Flüssigkeit in die iTebenleitung, wobei die Flüssigkeit im unteren Aussparungsteil der Buchse als Shock-Absorber (Stoßdämpfer) arbeitet. Bei einer Einrichtung mit einer zerreißbaren Membran, wie sie gerade beschrieben worden ist, würde die Größe der Öffnung oder deren Bereich, der beim Zerreißen entsteht, ziemlich konstant sein, deshalb würde der Flüssigkeitsdruck von den Beschleunigungskräften abhängen. Um jedoch noch ©ine genauere und gleichmäßig arbeitende Einrichtung zur Begrenzung der Beschleunigung vorzusehen, sollte der Bereich der Öffnung variabel sein und
dadurch
dies kann ζ.ΒΓ/ermbglicht werden, daß ein veränderlich einstellbares Druckbegrenzungsventil 139 in der ,Nebenleitung zwischen den
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oberen und unteren Aussparungsteilen 66 bzw. 66' vorgesehen wird, Ein solches Druckbegrenzungsventil 139 ist in Fig. 3" gezeigt., "' und es ist klar ersichtlich, daß ein solches Ventil im Normalzustand geschlossen ist. Wenn jedoch der abwärts gerichtete Beschleunigungsdruck über ein bestimmtes Maß anwächst, dies kann z.B. beim Sturzflug oder beim Trudeln der ITaIl sein, dann öffnet sich die Öffnung zu einer bestimmten Größe. Bei größerem Druckanstieg, z.B. bei einem Flugzeigzusammenstoß, Öffnet sich das Ventil 139 und die Öffnung wird größer.
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Es wurde vorher "beschrieben, daß die inneren und die äußeren Katapultrohre 38 bzw. 4-4 anfänglich fest miteinander verbunden sind, aber bei einer solchen Arbeitsweise werden die Rohre gelöst, um eine telesköpische' Bewegung zu ermöglichen. Zusätzlich dient die Wirkungsweise des Katapults dazu, die Aufbrecheinrichtung für das Kabinendach au betätigen, um das Kabinendach, welches sich über dem Schleudersitz 22 befindet, zu zerschmettern. Weitere Teile dieser Anordnung sind in Fig» 5 gezeigt, worin zu sehen ist,, daß das äußere Katapultrohr 44 sich weiter nach oben bewegt und in einem einstückigen Oberen Endteil 14o endet, das M eine innere Bohrung mit Gewindegängen 142 aufweist. Ein Buchsenglied 144 ist innerhalb des Ehdteiles 14o in dem oberen Ende des äußeren Katapultrohres 44 untergebracht, wobei das Buchsenglied
Ober- -..-..-
eine flache obere /fläche 146 und eine Anzahl äußerer Schraubengänge 148 aufweist, die sich abwärts von seiner oberen Oberfläche befinden und mit den inneren Gewindegängen 142 des Endteiles 14o in Eingriff kommen. Auf diese Weise ist das Buchsengleid .144 in Stellung geschraubt, um.von dem Endteil "1.4-0 des Katapultrohres 44 getragen zu werden und mit ihm verbunden zu sein. Außen besitzt das Buchsenteil 144 eine abwärts und nach außen gerichtete konische Schulter 15o unter den Gewindegängen' 148;. die Schulter geht in den zylindrischen Teil 152 über, dessen Durchmesser ein wenig geringer ist, als der innere Durch- i messer des äußeren Katapultrohres 44. Weiter abwärts geht der verminderte Durchmesserteil 152 einstückig in eine nach außen gerichtete flache Schulter 154 über, die sich auswärts zu der inneren Oberfläche des Katapultrohres 44 erstreckt und danach hat das Buchsenteil einen abwärts gerichteten unteren Randteil 156, der sich entlang der Wand des Katapultrohres 44 erstreckt und in der unteren Endfläche 158 endet.
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Innerhalb de» Buchsenteiles 144 erstreckt sich ein erstes kiel« nes Bohrungeteil 160 axial abwärts von der oberen Fläqh® Ϊ46 ':,-'-dee Buchsenteiles und vereinigt sich mit einem darunterliegenden Zwisohenbohrunget eil 162 β Wenn das Bohrungsteii 160 das Bohrungsteil 162 trifft, bildet sich eine nach außen gerichtete Schulter 164,.Das dazwischen liegende Bohrungstöil 162 geht in einen größeren inneren Bohrungsteil 166 mit einer Schulter 168 über, die an der Vereinigung gwischen diesen Bohrungsteilen : vorgesehen ist * Das Bohrungsteil 166 geht in eine kleine, nach unten und außen gerichtete konische Schulter 170 über« weiche wiederum in eine nach außen gerichtete Schulter 172'übergeht, die die obere. Oberfläche eines noch größeren Bohrungstsiles 174 bildet, welches sich nach untenmbu der unteren Fläch® 158:des Buchsenteiles erstreckt» Bine durchgehende ringförmige Befestig gungsnut 176 ist entlang der Bohrung 174 sswisohen der Schulter' 172 und dem unteren Ende 158 der Btachse vorgesehen,, FIg0 8 zeigt" die Hut:. 1.76, die ein flaches jsentrales Tal und ein Paar sich V-gegenüberliegender konischer abgefalter Schulterteile aufweist«
Der Teil des äußeren Katapultrohres 44, der dem Teil 152 der . Buchse gegenüberliegt, umfaßt eine Aussparung 178, die vorzugsweise rechtwinklig ausgebildet ist * .so daß ein Dichtungsring 180 darin untergebracht werden kann, um als eine Dichtung zwischen dem Inneren des Katapultrohres 44 und dem zylindrischen Teil 152 der Buchs© au dienen« Weiter umfaßt das Randteil 156 des Buchsenteiles 144 eine ringförmige Aussparung 182, die einen' O-Ring 184 "aufweist, der darin angeordnet is.tt um gegen die innere Oberfläche de» äußeren Katapultrohres 44 au dichten»
Das obere Ende des Katapultrohree 38 ist als Kolben 188 ausgebildet und hat eine äußere Oberfläche 190, die sich gegen die innere Oberfläche des äußeren Katapultrohres 44 lehnt« Eine
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ringförmige 'Aussparung 192, lot entlang; der Oberfläche 190 vorgesehen*·'-um den dichtenden Q-Ring 194- zu befestigen," welcher gegen die' ':tTinere''b"berf lache dee äußeren Katapult rohr es 44 drückte Der Kolben 188 ist mit einer einwärts gerichteten abgestuften Schulter 196 versehen, die dazu geeignet ist, sich gegen die ' untere- Seite Ί 58 des Buchsenteiles 144 zu lehnen, wie in Figβ 5 gezeigte Der Kolben umfaßt auch eine aufwärts stehende ringr* förmi'ge -Rippe 198 mi* einer äußeren Oberfläche 200, deren Durchmesser "dem Bohrungsteil 174 in dem.Buchsenteil entspricht^ Die Rippe 198 endet in einer oberen Kante 202, welche sich gegen die g Schulter 172 auf dem Buchsenteil 144 lehnt« Der inneape Durchmesser der Röhre 38 und diese zwei Durchmesserteile sind miteinander mittels einer kleinen konisch nach innen und unten abgeschrägten Schulter 2Ό6 verbunden, wie man am besten in .Fig»8 sehen kann*
Ein Verriegelungsglied 208 ist mit einem unteren zylindrischen Teil 210 gebildet, das einen äußeren Durchmesser hat, der im wesentlichen gleich dem.inneren Durchmesser des Rohres 38 ist und einen oberen zylindrischen Teil 212 aufweist, der.-einen äußeren Durchmesser hat, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser des Bohrungsteile 166 des Buchsenteiles ists welcher mit dem Durchmesser dar Wand 204 Musammenarbeitety die die innere Oberfläche j der Rippe 198 bildete, Eine kleine, sich.radial erstreckend© Schulter 214 wird dort gebildet, wo die T#ile $ίθ und 21.2 der Verriegelungsglied&r ineinander übergehen und wenn das Yerriegelungsteil in einer Stellung ist·, die in Figo '0 g®z©igt ist, dann lehnt sich die äußere Kante dieser Schulter' 214 gegen den oberem Teil der konischen Schulter 206 auf dem Inneren Katapultrohr _ 38»Eine Druckfeder 216, die Innerhalb ker Bohrungsteile 162 und 166 des Buchsenteiles angeordneil ist3 wird zwischen der Schulter I64 auf dem Buchse&teil und der.oberen Oberflache 218 des
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Befestigungselementes 2o6- angeordnet« So dient die Feder 216 :. normalerweise dazu, das Verriegslungsglied in die Stellung,die . in Fig. 5 gezeigt ist9 zu zwingen. Die Rippe 198 oben am Kolben 188 ist mit einer Anzahl im Abstand befindlicher Öffnungen 22ip verseilen, wie in Fig, 8 zu sehen ist; solche Öffnungen-sind -^ normalerweise mit der Haltenut 176 in dem Buchsenteil 144' ausgerichtet, wenn die Teile sich in der Stellung befinden-, die in Fig. 5 gezeigt ist. Eine Anzahl sphärischer Verriegelungs—//. kugeln 222 kann durch diese Löcher eingeführt werden und wenn " . das Verriegelungsglied 2o8 abwärts vorgespannt ist? wie in Fig, 5 zu sehen ist, dann sind die Kugeln 222 sowohl innerhalb der Ver- :' riegelungsnu-t 176 als auch innerhalb. der Öffnungen 22ο angeorfeet.' Folglich dienen die Kugeln dazu, den Kolben 188 zu halten, der - einen Teil des inneren Rohres 38 bildet und innerhalb des=Buchsenteiles 144 befestigt ist, welches an dem äußeren Katapultrohr-44: befestigt ist. Wenn anders ausgedrückt9 das .Verriegelungselement ; 2o6 in seiner normalerweise vorgespannten Stellung ,von Fig. 5 ist, dann arbeiten die Verriegelungskugeln 222 und die "Verriegelungs- ;' nut 176 zusamffien, um das innere und das äußere Katapultrohr ;38v;:: bzw, 44 fest miteinander zu verbinden. Es wird erwähnt, daß- der ';"".-;. unter-e Teil 21 ο des Verriegelungsslementes mit einer ringförmigen ^ Fiit 224 versehen ist, welche einen dichtenden O-Ring 226 tragt, we'leher gegen die innere Oberfläche des Katapultrohrea 38 dichtet. "' In gleicher Weise ist der obere Teil 212 des Verriegelungselementes mit einer ringförmigen Aussparung 228 versehen, welche einen dichtenden Q-Ring 23ö trägt, der gegen.die Wände des Bohrungsteiles 166 im Buchsenteil 144 dichtet. - \ ■;.-■'■' '
Bn Aufbrecher für das Kabinendach ist mit 232 bezeichnet; er. ist" ' am oberen Ende der Katapulteinrichtung vorgesehen« Solche Aufbrechteile tunfassen in der dargestellten Ausführungsform einen Kopf mit einer konischen oberen Fläche 234 und einer im wesent- ■
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lichen flachen unteren Oberfläche 236V wie.in den 3?ig«5 und 8 zu sehen ist; ein Schaftteil 238 von vermindertem !Durchmesser verläuft von der unteren Oberfläche 236- der Aufbrecheinrichtung und geht mittels einer feonfechen Schulter 240 in ein ein wenig größeres verlängertes zylindrisches Schaftteil 242 über» Der obere Bohrungsteil 160 des Buchsenteiles 144 ist mit einer ringförmigen Aussparung 244 versehen, welche einen runden O-Ring 246 trägt, der das Schaftteil 238 der Aufbrecheinrichtung berührt, um gleichzeitig als Staubdichtung und als Rüekhalteeinriohtung für die Aufziehvorrichtung zu arbeiten» Das längliche Teil 244 ist innerhalb des Verriegelungselementes 208 ausgebildete Ein ringförmiger Einschnitt oder Kanal 250 ist entlang der Bohrung 248 vorgesehen, Am einen dichtenden 0«R±ng 252 zu tragen, welcher normalerweise gegen"das Äußere des Schaftes für die Aufbrecheinrichtung 242 dichtet» Ein Absperrglied, im allgemeinen mit 264 bezeichnet, ist unterhalb des Aufbrechgliedes 232 vorgesehen} solch ein Absperrglied besteht aus einem Kopfteil 256, welcher in das offene untere Ende des Schaftes 242 des Aufbrechers paßt und einer nach außen gerichteten-Schulter 258, gegen welche die untere Kante des Schaftes 242 des Aufbrechers sieh anlehnt. Eine ringförmige Hut 260 ist entlang der Peripherie des Absperrlcopf teiles 256 ausgebildet und eine ähnliche s gegenüberliegende ringförmige Nut 62 ist im Inneren des Schaftteiles 242 der Aufbreche inriciitung ausgebildet, wie in Fig«, 5 zu sehen ist. Eine O-Ring-Dichtung 264 paßt zwischen die-Hüten 260 und 262 und dient dort als lösbare Verriegelung des Absperrgliedes mit dem Aufbrechglied. Das Absperrglied umfaßt auch einen Schaftteil 266, der von dem Kopfteil 256 innerhalb des inneren Katapultrohreß 38 ausgeht und das Absperrglied endet in einem vergrößerten Basisteil 268, dessen Durchmesser im wesentlichen dem inneren Durchmesser des Rohres 38 gleicht, so daß das Absperrglied 254 während seiner gleitenden Bewegung innerhalb des Katapultrohres
geführt wird» Yfie am besten in Fig* 6 au. sehen ist, sdnd iine. Anzahl halbsylindrischer Öffnungen"2-70· in dem Basisteil 268 · vorgesehen* sÖ daß Gase, die durch das innere Katapultrohr 38 strömen, durch die Öffnungen 270 dringen können, um die untere Oberfläche 272 des Verriegelungsgliedes 208 su berühren«. Das' ·. Absperreleinent 254 ist mit einem inneren Hohlraum 274 versehen, welcher dazu dient, das Gewicht des Absperrgliedes au reduzieren; vom Standpunkt der funktion aus, hat dsr Hohlraum 274 keinen; anderen Aufgabenbereich, der nicht auch durch ein undurchbrochenes Absperrglied ebenso gut versehen werden"könnte, außer, daß die Nut 272 durch die Basis geht.
Bei Betrachtung der Wirkungsweis© des Katapults und der" Äufbxech-. einrichtung für das Kabinendach ist es8 wie vorher beschrieben9 ersichtlich, daß eine solche Arbeitsweise durch das Abziehen des Sicherungsstiftes 36 ausgelöst wird, um die explosiv© Patrone zu betätigen, die sieh im Teil der Sammelleitung J2-befindet«, Die "Druckkräfte", die durch die Explosion freigesetzt werden, werden durch die Sammelleitung und gleichzeitig hinauf zu den inneren Katapultrohren 38 übertragen« Die Gase, die durch die inneren Katapultrohre 38 fließen, dringen in den Hohlraum 274 im Absperrglied 254 und bewegen denselben mit Kraft aufwärts» Gleichzeitig dringen die Gase durch die Öffnungen 270 in der Basis des Absperrgliedes und berühren die. Unterseite 272 des Verriegelungselementes 208, um dasselbe nach oben gegen die Vorspannkraft der Feder 216 zu bewegen. Mg5 -7 verdeutlicht das Verriegelungselement 208, wenn es ein wenig über seine Anfangsposition nach oben bewegt ist, und wie vorher erwähnt, wird eine •solche Aufwärtsbewegung gegen die Vorspannkraft der Feder mittels des Gasdruckes innerhalb des inneren Katapultrohres 38 ermöglicht« In Fig. 7 hat die Schulter 214 des Verriegelungselementes eine Höhe über den öffnungen 220 in der Rippe 198 eassicht, so daß
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die Kugeln 222 in der Lage sind, sich seitwärts zu "bewegen gegen den Teil verminderten Eurobaiessers 210 des Verriegelungselement©». Wenn einmal die E&geln sich nach innen bewegen, wie in Fig. 7 zu sehen ist, dann sind sie von der Haltenut 176 in dem Buchsenglied 144 gelöst; und dann sind auch die inneren und äußeren Katapultrohre voneinander getrennte
Wenn die Gaskräfte weiter in das innere Katapultrohr dringen, wird das Verriegelungselement 208 nach oben bewegt, bis die obere Oberfläche 218 davon auf der Schulter 164 im Buchsenglied 144 · aufsitzt, wonach die Feder 216 vollkommen zusammengedrückt wird. Sowohl das Absperrelement 254 als auch die Aufbrecheinrichtung 232 für das Kabiriendaeh werden nach oben mittels der Gase bewegt, wobei die Glieder durch den sie verbindenden O^Hing"-".264 zusammengehalten werden, bis das obere Ende des Basisteils 268 des Absperrgliedes sich gegen das untere Ende 272 des Verriegelungselementes setzt» Hierdurch wird eine weitere Aufwärtsbewegung des Absperrgliedes verhindert, aber der O-Eing 264 schert ab, so daß der Aufbrecher232 für das Kabinendach sich weiter nach oben bewegen kann, um das Kabinendach zu zerschmettern, wie mit C in Figo 8 gezeigt ist» Da das zylindrische oder dazwischenliegende Seil 266 des Absperrgliedes die Bohrung 248 in dem Verriegelungselement 208 vollständig ausfüllt., werden die Katapultgase daran gehindert, auszutreten·, und da si©.; sehr schnell anfangen su expandieren^bewirken sie, daß die inneren und die äußeren Katapultrohre auseinandergeschaclitelt werden-. Wie genauer in 3?ige 8 gezeigt ist, wirken die Gase weiter gegen das Absperrelement und gagen alle hervorstehenden Oberflächen am unteren Seil des Buchsengliedes 144?VM das äußere Katapultrohr nach oben zu schieben und den SIts 22 nach oben durch das
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Kabinendach auszu3chleudern,welches an diesem Punkt mittels der Aufbrecheinrichtung 232 für das Kabinendach zerschmettert" worden ist. Bei Verwendung von einem Kabinendach aus Kunststoff/, welcheB nicht vollkommen durch die beiden mittels der Aufbrecheinrichtung eingebrachten Löcher zerstört werden würde, ist es möglieh, einen Balken zu verwenden, welcher die beiden Aufbrecheinrichtungen überbrückt, so daß die Aufbrecheinrichtungen und der Balken zusammen das Kabinendach aufbrechen. Hieraus ist klar'zu erkennen, daß das Abfeuern des Katapults erstens dazu dient j die \ inneren und die äußeren Katapultröhre . voneinander zu trennen und zweitens, die Aufbrecheinrichtung für das Kabinendach auf-* wärts zu treiben, um das Kabinendach zu «erschmettern und drittens, den Sitz nach oben und aus dem Flugzeug herauszuschleudern, wobei die anderen Katapultrohre mit der Rückenlehne des Sitzes ·■ verbunden bleiben, während die inneren Katapultrohre und die. Sammelleitung innerhalb des Flugzeuges befestigt bleiben«, Die Schleuderschienen führen den Sitz entlang seines Weges bis zum dem Punkt, wo er vom Plugzeug getrennt wird« .
Die vorliegende Beschreibung stellt mir ein bevorzugtes Aiisführ» rungsbeisp"iel des Gegenstandes der Erfindung dar,,
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Claims (1)

  1. 25. Februar 1969 Gzd/lh.
    Patentansprüche %
    (I J Schleudersitzanordnung für das Herausschleudern eines Sitzenden und des Sitzes aus dem Flugzeuge &i® eine Justierung der Höhe des Sitzes Tor dem Herausschleudern erlaubt und die das Aufbrechen des Kabinendaches über dem Sitz erlaubt, dadurch gekennzeichnet j daß eine Katapultvorrichtung (28) mit einem Paar Teleskoprohre (3S5 44) versehen ist, von denen eines (38) mit dem Flugzeug und das andere (44) mit dem Sitz (22) verbunden ie·';j daß eine Gas erzeugende Einrichtung (32, 44) mit der Katapultvorrichtung (28) verbunden ist, um Gase mit hohem Druck in die Teleskoprohre (38, 44) zu leiten, um den Sitz aus dem Flugzeug herauszuschleudern;, und daß eine Aufbrecheinrichtung lösbar auf dem oberen Ende des mit dem Sitz verbundenen Rohres (44) befestigt ist, ferner daß die Aufbrecheinrichtung für das Kabinendach vom Rohr (44) gelöst und nach oben getrieben wird, infolge des hohen Gasdrucks von der Gas erzeugenden Einrichtung (32, 44), um das Kabinendach (c)s welches sich im Abstand über dem Sitz (22) befindet, aufzubrechen, und daß ein mit dem Sitz verbundenes Rohr (44) ein vergrößertes Umgebungsteil (84), welches einen Kolben . * bildet? umfaßt-, daß Umhüllungsteile (46) am Sitz (22) um das am Sitz angebrachte Rohr herum angeordnet sind, um einen Zylinder zu bilden, in welchem der Kolben (84) angeordnet ist, und daß eine hydraulische Strömungseinrichtung (96-122), die Strömungsleitungsverbindungen (9os 92), zu dem Zylinder (46) an den gegenüberliegenden Seiten des Kolbens (84) und eine hydraulisch® Flüssigkeit umfaßt, die auf den Kolben (84) wirkt und so «sine Relativbewegung zwischen dem Kolben (84) und dem Zylinder (46) bewirkt und daß ferner eine Kontrolleinrichtung eine hydraulische Strömungseinrichtung steuert, um den Kolben (84) relativ zu dem Zylinder (46) zu bewegen und dadurch die Höhe des Sitzes zu justieren,
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    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Dichtungseinrichtungen (88) zwischen dem Kolben (84) und, dem Zylinder (46) vorgesehen sind, um zu verhindern, daßilüss.igkeit von einer Seite des Kolbens zur anderen Seite, außer durch die Schaltungseinrichtungen (96-122) gelangt.
    3.Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßBegrenzungseinrichtungen für eine nach unten gerichtete Beschleunigung vorgesehen sind, die eine Nehenleitung, die mit dem Zylinder (44) an "beiden Seiten des Kolbens i(84) verbunden ist, umfassen, und daß sich in der Nebenleüung eine abschaltbare Blockiereinrichtung (139) für den Strom befindet, die normalerweise die Nebenleitung geschlossen hält, aber sie beim Anwachsen des Druckes der hydraulischen Flüssigkeit Öffnet, die durch eine Abwärtsbeaehleunigung verursacht wird. r
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    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Katapültrohre (38,44) mit inneren Bohrungen versehen sind und die Aufbrecheinriehtung für das Kabinendach (232) normalerweise in einer der inneren Bohrungen angeordnet ist und mit einem Absperrzylinder (254) gekoppelt ist, wobei die innere Bohrung auch als Gehäuse für ein Teil (2o8) dient, gegen welches sich das Absperrglied abstützt, wenn der Gasdruck das. Absperrglied nach oben zwingt,/und wobei diese Abstützung des Absperrgliedes (254) mit dem Teil. (2o8) die innere Bohrung schließt, um den Gasdruck· darin zurückzuhalten, während die Aufbrecheinrichtung (282) für das Kabinendach sich vom Absperrglied (254) dreht und sich weiter nach oben bewegt. . ;
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdruck erzeugende Einrichtung eine Sammelleitung(32) und eine explosive, ladung (34) umfaßt, welche beim Abfeuern hohe ; Gasdrücke innerhalb der Teleskoprohre erzeugt.
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    Einrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Plugzeug verbundene Rohr (38) ein vergrößertes Kolbenteil (188) am oberen Ende desselben aufweist, welches mit dem am Sitz befestigten Rohr (44) in gleitendem Eingriff steht, daß der Kolbenteil (188) ein Teil (198) hat, welches einen Heil eines? lösbaren. Verriegelungseinrichtung bildet, daß das mit dem Sitz verbundene Rohr (44) angrenzend an sein oberes Ende einen Teil (144) aufweist, welcher ebenfalls einen Teil der lösbaren Verriegelungsnut (176) aufweist und im anderen Teil (198) eine bewegbare Eingriffseinrichttmg (222) hat, die in die Verriegelungsnut eingreift, um die Rohre (38, 44) miteinander zu befestigen, daß ferner ein gleitbares Verriegelungsglied (2o8) mit mindestens einem der Rohr© bewegbar verbunden ist»und eine vorgespannte Einrichtung (216) normalerweise das Verriegelungsglied in eine Verriegelungsstellung zwingt, wo es in die Eingriffeeinrichtung in der Verriegelungsnut (176) eingreift, und daß das Verriegelungsglied (2o8) zumindest einen . Teil (272) aufweist, der von den xmter hohem Druck stehenden Gasen berührt wird? wenn die hohsiGasdruck erzeugende Einrichtung ('5Z9 34) betätigt wird, daß die Gase die vorgespannte Einrichtung (216) überströmen, um das Verriegelungsglied (2o8) in eine gelöste Stellung gleiten zu lassen, wodurch die Eingriff seinrichtung (222) gelöst wird, um der Eingriffseinrichtung zu erlauben, von der Verriegelungsnut (176) außer Eingriff zu kommen und dabei die Rohr® (38 s .44) zu lösen«
    Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet5 daß der Rohfceil (144) ©in Buchsenteil ist s welcher die Verri©galungsnut (176) enthält, daß der Kolbsnteil (198) eine ringförmige Rippe mit einer Reihe Öffnungen (22o) ists daß dl© Verriegelung seinrichtungen Verrisg©lungskugeln (222) sind, die zwischen den Öffnungen (22o) und der Verriegelungsnut (176) eingreifen, und daß das Verriegelungsglied (2o8) innerhalb des Buchsenteiles (144) gleitend befestigt ist.
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    8» Einrichtung nach Anspruch 7-, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (2o8) eine zentrale Bohrung (248) aufweist,. und das Schaltteil (242) der Aufbrecheinrichtung (232) für ' das Kabinendach gleitbar innerhalb der zentralen Bohrung angeordnet ist«,
    9. Einrichtung nach Anspruch 8? dadurch gekennzeichnety daß das Absperrglied (254) ein Körperteil (266) aufweist, welches ": sich in gleicher Richtung wie das Schaftteil (242) erstrecktj mit lösbaren Kopplungsgliedern (264) versehen ist, wodurch, wenn die Gase die Aufbrecheinrichtung (232) für das Kabinendach sich aufwärts bewegen, um das Schaftteil (242) von der zentralen Bohrung (248) abzuziehen, der Teil (266) der'Absperreinrichtung in die zentrale Bohrung eintritt, um dieselbe abzudichten und dadurch ein Austreten der Sase zu Terhindern. /■'"■■'..
    Einrichtung nach Anspruch 9S dadurch gekennzeichnet, daß das Buchsenglied (144) ein Schulterteil $168) umfaßt, gegen welches die Gase das obere Ende (218) des Verriegelungsgliedes (2o8) aufsetzen, und daß das Absperrglied (254) einen ver- . ■ größerten Teil (268) umfaßt, welcher sich gegen das untere Ende (272) des Verriegelungsgliedes (2o8) setzts wenn das . Teil (266) in die sentrale Bohrung (248) vollkommen eingepaßt .is.tj $aß die lösbaren Kopplungsteile (264) abscherbar sind, wenn das vergrößerte feil (268) sich gegen das untere Ende des Verriegelungsgliedes setzt, um dadurch die. Aufbrqch— einrichtung (232) für das Kabinendach von dem Absperrglied (254) zu trennen) -
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