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DE1908889U - Photographische kamera mit einstellern fuer entfernung und blende. - Google Patents

Photographische kamera mit einstellern fuer entfernung und blende.

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Publication number
DE1908889U
DE1908889U DE1963G0028542 DEG0028542U DE1908889U DE 1908889 U DE1908889 U DE 1908889U DE 1963G0028542 DE1963G0028542 DE 1963G0028542 DE G0028542 U DEG0028542 U DE G0028542U DE 1908889 U DE1908889 U DE 1908889U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjuster
distance
scale
aperture
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963G0028542
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DE1963G0028542 priority Critical patent/DE1908889U/de
Publication of DE1908889U publication Critical patent/DE1908889U/de
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  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

P.A. OEA 898*28. Uk
G 28 542 / 57a
Alfred Gauthier GmbH, Calmbach/Enz 27. August 1963
Photographische Kamera mit Einstellern für Entfernung und Blende.
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit Einstellern für Entfernung und Blende, von denen der mit einer Zeigermarke versehene Entfernungseinsteller mit einer ortsfesten, eine progressive Teilung aufweisenden Entfernungsskala zusammenarbeitet und dem Blendeneinsteller eine lineare Einstellskala zugeordnet ist.
Man kennt bereits Einrichtungen, mittels derer der Entfernungseinsteller mit dem Blendeneinsteller derart kuppelbar ist, daß mit der Einstellung der Entfernung und der Leitzahl des verwendeten Blitzlampentyps zugleich die Blende automatisch auf den richtigen Wert eingestellt wird. Zu diesem Zweck hat man sich bisher bei den bekannten Anordnungen eines, die Unterschiede in den Einstellcharakteristiken von Entfernungs- und Blendeneinsteller ausgleichenden Getriebes bedient, mit dessen Hilfe beispielsweise ein zur Kupplung mit dem Blendeneinsteller vorgesehenes Glied in Abhängigkeit von der Einstellbewegung des Entfernungseinstellers angetrieben wird. Ein Nachteil dieser bekannten Ausgleichsgetriebe ist vor allem darin zu erblicken, daß sie nicht nur einen gewissen Teil des ohnehin beschränkten, in einem Verschluß zur Verfugung stehenden Einbauraumes beanspruchen, sondern darüber hinaus die Fertigungskosten der Kamera noch erhöhen.
Zur Vereinfachung der Blendeneinstellung bei Blitzlichtaufnahmen ist auch schon vorgeschlagen worden, die der Einstellung des Entfernungseinstellers dienende, eine progressive Teilung aufweisende Skala durch Leitlinien mit einer Rechenskala für die Blende zu verbinden, derart, daß an der Leitlinie des jeweils eingestellten Entfernungswertes der an der Kamera einzustellende Blendenwert abzulesen ist. Diese Einrichtung ist insofern noch unvollkommen, als es vorkommen kann, daß die 'übertragung des an der Rechenskala abgelesenen Blendenwertes auf den Blendeneinstellmechanismus vergessen wird, bzw. daß versehentlich ein anderer, mit dem abgelesenen
Blendenwert nicht übereinstimmender Wert zur Einstellung kommt. Dieser, Zeit und Aufmerksamkeit erfordernde Ibertragungsvorgang steht der an moderne Kameras erhobenen Forderung auf Bedienungseinfachheit und Schnelligkeit in der Handhabung entgegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zur Angleichung der unterschiedlichen Einstellcharakteristiken von Entfernungseinsteller und Blendeneinsteller bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird dieses Problem dadurch gelöst, daß der Entfernungsskala eine der Anpassung ihrer Charakteristik an die der Blendenskala dienende Kanal- bzw. Leitlinienskala an sich bekannter Art, ferner dem Bl endeneinst el ler ein iMachf uhrzeiger zugeordnet ist, der zwecks leitzahlgerechter Paarung von Entfernungs- und Blendenwerten bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen auf dieselbe Leitlinie wie der Entfernungseinsteller einzustellen ist. Auf diese Weise ist eine Einrichtung zur Anpassung der unterschiedlichen Einstellcharakteristiken von Entfernung und Blende sowie zur Einstellung leitzahlgerecht gepaarter Entfernungs- und Blendenwerte bei Blitzlichtaufnahmen geschaffen worden, die keinerlei zusätzlichen Einbauraum erfordert, außerdem ein Höchstmaß an Bedienungseinfachheit gewährleistet und infolgedessen jegliche Irritierungen und Fehleinstellungen der Kamera mit Sicherheit vermeidet. Der Photographierende braucht zur richtigen, d.h. leitzahlgerechten Einstellung der Kamera an sich nichts weiter zu tun, als nach Voreinstellung des Entfernungs- und gegebenenfalls des Leitzahlwertes lediglich den dem Blendeneinsteller zugeordneten Wachführzeiger der von der Zeigermarke des Entfernungseinstellers wegführenden Leitlinie gegenüberzustellen.
Eine insbesondere für Kameras mit Ob jektiwerschluß geeignete Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ergibt sich dadurch, daß die Kanal- bzw. Leitlinienskala ebenso wie die Entfernungsskala auf der zwischen dem Entfernungs- und dem Blendeneinsteller angeordneten Verschlußfrontplatte aufgetragen ist.
In anderer Aeise läßt sich die Kanal- bzw= Leitlinienskala zusammen mit der Entfernungsskala auch am Kameragehäuse, vorzugsweise an dessen Oberseite, anordnen, wobei die mit der Entfernungs-
skala zusammenarbeitende Zeigermarke mit dem Entfernungseinsteller und der Nachführzeiger mit dem Blendeneinsteller über eine Getriebeanordnung in Wirkungsverbindung steht.
Bei photographischen Kameras mit Einstellern für Entfernung und Blende sowie einem weiteren, der Berücksichtigung unterschiedlicher Leitzahlwerte dienenden Steller läßt sich eine besonders übersichtliche sowie einfache Einstellbedienung bei Blitzlichtaufnahmen dadurch erzielen, daß der Leitzahlsteller mit dem Blendeneinsteller durch eine lösbare Kupplung in verschiedenen Relativlagen verbindbar und synchron mit diesem bewegbar ist, und daß der Leitzahlsteller den der Wachführung dienenden Zeiger trägt.
Zur Erzielung eines freizügigen Aufbaus der Einrichtung kann dem Blendeneinsteller ein synchron mit ihm bewegliches Übertragungsglied zugeordnet sein, das Träger des Wachführzeigers bzw. des Leitzahlstellers ist.
Zur Herstellung einer getrieblichen Verbindung zwischen Blendeneinsteller und "übertragungsglied kann der Blendeneinsteller mit dem Übertragungsglied durch ein den Synchronlauf der Steller gewährleistendes Zahnradgetriebe in Wirkungsverbindung stehen. Eine noch einfachere Art der Kupplung läßt sich dadurch erzielen, daß der Blendeneinste11er mittels eines an ihm befestigten starren Bügels mit dem übertragungsglied auf Drehmitnahme verbunden ist.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt:
Fig.1 die Anordnung einer Kanalskala zwischen den in dieser Darstellung als Schieber angedeuteten Entfernungs- und Blendeneinstellern liegend,
Fig.2 einen mit Kanalskala ausgestatteten Kameraverschluß in Draufsicht,
Fig.3 eine teilweise Draufsicht des mit Einrichtung zur Anzeige der Tiefenschärfe ausgerüsteten Verschlusses von unten,
Fig.4a in einer teilweisen Schnittdarstellung des Verschlusses die der Verbindung des Blendeneinstellers mit dem Leitzahleinsteller dienende Getriebeanordnung,
.4b eine weitere Möglichkeit der Verbindung des Blendeneinstellers mit dem Leitzahlsteller,
Fig. 3 die Anordnung der Entf ernungs-, Kanal- und Blendenskala an der Oberseite des Gehäuses einer in Draufsicht dargestellten photo- · graphischen Kamera.
In der Zeichnung bedeutet 1 das Gehäuse einer photographischen Kamera, an dessen Vorderseite in an sich bekannter Weise ein photographischer Objektiwerschluß 2 befestigt ist. Am Gehäuse 2a des Objektiwerschlusses ist koaxial zur Verschlußachse ein ringförmiger Blendeneinsteller 3 drehbar gelagert, der in an sich bekannter Weise zur Beeinflussung eines in der Zeichnung nicht weiter dargestellten Blendenmechanismus dient. Der Blendeneinsteller 3 trägt eine mit linearer Teilung versehene Blendenskala 4. Dieser ist eine ortsfeste, den eingestellten Blendenwert anzeigende Einstellmarke 5 zugeordnet. Gleichachsig zum Blendeneinsteller 3 ist am Verschlußgehäuse 2a ferner ein Belichtungszeiteinsteller 6 drehbar gelagert, der mit einem nicht weiter veranschaulichten Belichtungszeitenhemmwerk zusammenarbeitet und mittels einer an ihm befindlichen Marke 7 gegenüber einer am Verschlußgehäuse 2a angebrachten Belichtungszeitskala 8 einstellbar ist. Der zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen einzustellende Belichtungszeitwert 1/30 see dieser Skala ist hierbei durch ein Blitz symbol besonders gekennzeichnet.
Gemäß dem in Fig.1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel kann zur Berücksichtigung der Leitzahl des verwendeten Blitzlampentyps auf dem Blendeneinsteller 3 ein Steller 9 angeordnet sein. Dieser Steller ist mit einer Leitzahlskala 9a versehen, die gegenüber einer auf dem Blendeneinsteller 3 angeordneten Marke 3a einstellbar ist. Der Blendeneinsteller 3 und der Leitzahlsteller 9 sind in verschiedenen, durch die Leit-zahlwerte der Skala 9a gekennzeichneten Relativlagen miteinander verbindbar. Zu diesem Zweck kann beispielsweise auf dem Leitzahlsteller 9 ein federbelasteter Kupplungsstift befestigt sein, der in entsprechend ausgebildete Bohrungen 3b des Blendeneinstellers 3 eingreift. Die Bohrungen 3b sind am Blendeneinsteller 3 in einer dem jeweiligen Abstand der Skalenwerte der Leitzahlskala 9a entsprechenden Distanz voneinander entfernt angeordnet, so daß in jeder markierten Einstellage des Leitzahlstellers 9a eine Kupplungsverbindung zwischen diesem und dem Blendeneinsteller 3 erfolgen kann. - 5 -
Wie aus Fig.2 und 5 ersichtlich, können Leitzahlsteller 9 und Blendeneinsteller 3 örtlich voneinander entfernt angeordnet sein. In Fig.2 ist ein ringartiger Leitzahlsteller 11 an der Vorderseite des Gehäuses 2a des Objektiwerschlusses 2 drehbar gelagert, während in Fig.5 der Leitzahlsteller 12 an der Oberseite des Kameragehäuses 1 angeordnet ist. Die getriebliche Verbindung zwischen diesem mit einer Leitzahlskala 12a versehenen Leitzahlsteller 12 und dem an der Rückseite des Verschlußgehäuses 2a gelagerten Blendeneinsteller 3 ist in Fig.5 lediglich durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. Das Endglied dieser Getriebekette besteht aus einer runden Scheibe 13, die als Träger des Leitzahlstellers 12 dient und eine mit der Leitzahlskala 12a zusammenarbeitende Einstellmarke 13a aufweist.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 sind der Blendeneinsteller 3 und der Leitzahlsteller 11 so miteinander verbunden, daß sie stets synchrone Drehbewegungen ausführen. Hierzu kann gemäß Fig.4a ein Zahnradgetriebe Anwendung finden, das eine in der seitlichen Wandung des Verschlußgehäuses 2a drehbar gelagerte Welle 14 aufweist, die an beiden Enden drehfest angeordnete Ritzel 15 und 16 trägt. Das Ritzel 15 kämmt mit einer am Blendeneinsteller 3 ausgebildeten Verzahnung, während das Ritzel 16 mit der Verzahnung eines gleichachsig zu den Stellern 3 und 11 angeordneten sowie als Ring ausgebildeten Übertragungsgliedes 17 in Eingriff steht. Dieses Übertragungsglied 17 trägt, wie aus Fig.2 ersichtlich, eine Leitzahlskala 17a, mit der eine am Leitzahlsteller 11 angeordnete Marke 11a zusammenarbeitet. Ferner kann am übertragungsglied 17 eine Kupplungsfeder 18 befestigt sein, die ein Griffstück 18a, ferner an ihrem freien, beweglichen Ende eine Rastnase trägt. Diese kann mit einer der Rastausnehmungen 11b des Leitzahlstellers 11, die mit der Teilung der Leitzahlskala 17a übereinstimmend angeordnet sind, in Eingriff gebracht werden.
In Fig.4b ist gezeigt, daß zur Verbindung des Blendeneinstellers 3 mit dem Leitzahlsteller 11 anstelle des Zahnradgetriebes 14 bis 16 auch ein Bügel 19 Anwendung finden kann, der sowohl mit dem Blendeneinsteller 3 als auch mit dem Übertragungsglied 17 fest verbunden ist. Das Übertragungsglied 17 wiederum kann in gleicher Weise, wie in Fig.4a veranschaulicht, mittels einer lösbaren Kupplungsfeder mit dem Leitzahlsteller 11 verbunden sein.
An der Vorderseite des Verschlußgehäuses 2a ist in an sich bekannter Weise eine Frontplatte 20 "befestigt, der der drehbar angeordnete Entfernungseinsteller 21 vorgelagert ist. Zur Einstellung des Entfernungseinstellers 21 dient eine ortsfeste Entfernungsskala 22 mit progressiver Teilung. Diese ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig.i an der Frontplatte 20 angeordnet und arbeitet mit einer am Entfernungseinsteller 21 befestigten Zeigermarke 23 zusammen. Vorzugsweise ist die Zeigermarke 23 mit einem Fenster 23a versehen, in dem der eingestellte Entfernungswert sichtbar wird. Gemäß Fig.5 kann die Entfernungsskala 22 auch an der Oberseite des Kameragehäuses 1 in gewissem Abstand vom Leitzahlsteller 12 sowie konzentrisch zu diesem angeordnet sein. Mit der Entfernungsskala 22 arbeitet hierbei ein achsgleich zur Drehachse 24 des Leitzahlstellers angeordneter Zeiger 25 zusammen, der mit dem Entfernungseinsteller in getrieblicher Verbindung steht. Zu diesem Zweck weist die mit dem Entfernungseinsteller 21 gekuppelte Frontlinsenfassung eine Steuerkurve 21a auf, die ihren Steuereinfluß auf einen in Richtung der optischen Achse verschiebbar gelagerten Stift 26 überträgt. Der Stift 26 seinerseits steht über weitere, der Einfachheit halber lediglich durch eine strichpunktierte Linie angedeutete Getriebeteile mit dem Zeiger 25 in Wirkungsverbindung.
Um bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen mit geringstmöglichem baulichem Aufwand eine einfache Einstellbedienung der Kamera zu erzielen, ist der Einstellskala 22 des Entfernungseinstellers 21 eine Kanal- bzw. Leitlinienskala 27 zugeordnet. Diese, bei Belichtungsmessern und Rechengeräten an sich bekannte Skalenanordnung ist dazu vorgesehen, die progressive Einstellcharakteristik des Entfernungseinstellers 21, an die lineare Charakteristik des Blendeneinstellers 3 anzupassen, wobei jeder Leitlinie ein bestimmter Entfernungswert der Skala 22 zugeordnet ist. Um die Einstellung leitzahlgerecht gepaarter Entfernungs- und Blendenwerte vornehmen zu können, ist dem Blendeneinsteller 3 bzw. dem mit diesem drehfest verbindbaren Leitzahlsteller 9 bzw. 11 bzw. 12 ein !Nachführzeiger 9b bzw. 11b bzw. 12b zugeordnet. Die Einstellung des Blendenwertes, der nach der Leitzahlgleichung L=BxE einem bereits eingestellten Entfernungswert zuzuordnen ist, erfolgt hierbei einfach dadurch, daß der Blendeneinsteller 3 soweit gedreht wird, bis der am Leitzahlsteller 9 bzw.11 bzw. 12 angeordnete !Nachführzeiger 9b bzw.11b bzw. 12b dem gleichen
Kanal bzw. der gleichen Leitlinie der Kanal- "bzw. Leitlinienskala 27 gegenübersteht, wie die Zeigermarke 23 bzw. 25 des Entfernungseinstellers 21. Hierzu wäre beispielsweise in Fig.1 und 2 der Blendeneinsteller 3 nach rechts in den Bereich des dem eingestellten Entfernungswert 1,8 ι zugeordneten Kanals zu bewegen. Der eingestellte Blendenwert kann hierbei mittels der Marke 5 an der Blendenskala 4 abgelesen werden.
Die Anordnung der Kanal- oder Leitlinienskala 27 ist jeweils abhängig von der Lage und Anordnung der Entfernungsskala und des Blendeneinstellers 3 bzw. des Leitzahlstellers 9 bzw. 11 bzw. 12. Demgemäß ist die Kanal- bzw. Leitlinienskala 27 im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 am Außenmantel der Frontplatte 20 angebracht, während die Skala bei der in Fig.5 veranschaulichten Ausführungsform an der Oberseite des Kameragehäuses 1 zwischen der Entfernungsskala und dem Leitzahlsteller 12 angebracht ist.
Zwecks Anzeige des bei einer Aufnahme zur Verfugung stehenden Tiefenschärfebereiches, kann ferner am Entfernungseinsteller 21 des Verschlusses 2 eine weitere, der Entfernungsskala 22 entsprechende Skala 28 angeordnet sein. Der Skala 28 sind eine an der Frontplatte 20 angebrachte ortsfeste Einstellmarke 29 sowie zwei dieser Marke sich beidseitig anschließende Blendenskalen 3Ö zugeordnet, welche in Verbindung mit der Skala 28 für die verschiedenen Blendenwerte den scharf abgebildeten Bereich abzulesen ermöglichen. Anhand dieser Skalenanordnung ergibt sich beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.2 und 3 unter Zugrundelegung der eingestellten Werte für Blende und Aufnahme entfernung ein Tiefenschärfebereich von etwa 1,10 m bis 3 ·Ε·· Dies bedeutet, daß bei einer Aufnahme alle Gegenstände, die sich in diesem Entfernungsbereich vor der Kamera befinden, auf dem Film scharf abgebildet werden..
Beim Ausführungsbeipiel gemäß Fig.2 und 3 wird die dem Photographierenden bei normaler Kamerahaltung zugekehrte Mantelfläche der Frontplatte 20 von der Entfernungsskala 22 und der Kanal- bzw. Leitlinienskala 27 eingenommen, so daß die Skalen 28 und 30 zur Anzeige der Tiefenschärfe an der Unterseite der Frontplatte 2o bzw. des Entfernungseinstellers 21 angeordnet sind. Bei der in Fig.5 veranschaulichten Kamera hingegen ist die der leitzahlgerechten Einstellung der
Faktoren Blende und Entfernung bei Blitzlichtaufnahmen dienende Skalen- und Markenanordnung an der Oberseite des Kameragehäuses 1 angebracht. Dies ermöglicht die der Anzeige des Tiefenschärfebereiches dienenden Skalen 28 und 30 am Entfernungseinsteller 21 sowie der Frontplatte 20 so anzubringen, daß sie bei normaler Kamerahaltung im Blickfeld des Photographierenden liegen.

Claims (7)

Schutzansprüche
1) Photographische Kamera mit Einstellern für Entfernung und Blende, von denen der mit einer Zeigermarke versehene Entfernungseinsteller mit einer ortsfesten, eine progressive Teilung aufweisenden Entfernungsskala zusammenarbeitet und dem Blendeneinsteller eine lineare Einstellskala zugeordnet ist, dadurch, gekennzeichnet, daß der Entfernungsskala (22) eine der Anpassung ihrer Charakteristik an die der Blendenskala (4-) dienende Kanal- bzw. Leitlinienskala (27) an sich bekannter Art zugeordnet ist und der Blendeneinsteller (3) mit einem bei Durchführung von Blitzlichtaufnahmen auf dieselbe Leitlinie wie die Zeigermarke (25*, 25) des Entfernungseinstellers (21) einzustellenden Nachführzeiger (9b", 11b1, 12b) in Wirkungsverbindung steht.
2) Photographische Kamera mit Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanal- bzw. Leitlinienskala (27) ebenso wie die Entfernungsskala (22) auf der zwischen dem Entfernungs- und dem Blendeneinsteller (21 bzw. 3) angeordneten Verschlußfrontplatte (20) aufgetragen ist.
3) Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanal- bzw. Leitlinienskala (27) zusammen mit der Entfernungsskala (22) am Kameragehäuse (1), vorzugsweise an dessen Oberseite, angeordnet ist, wobei die mit der Entfernungsskala zusammenarbeitende Zeigermarke (25) mit dem Entfernungseinsteller (21) und der Nachführzeiger (12b) mit dem Blendeneinsteller (3) über eine Getriebeanordnung in Wirkungsverbindung steht.
4) Photographische Kamera mit Einstellern für Entfernung und Blende sowie einem weiteren, der Berücksichtigung unterschiedlicher Leitzahlwerte dienenden Steller nach einem der
Dtssa Unfcrlcigs fnf-r)raUnim"i nnrt Schutzanspr,) Ist die ,oilefzf elitgsrslchte; slo weicht von dw Wortij'ivi ·ΐ-ι· -ti - -!!"'i-iüötr '.'lngarolehten Unterlagen ab. Die rechtliche Bedeutung dar AHwclrtvjng isf ni-'lit caftfSff, ;■■■*. >._■ ·■· .·- .. ι ■'*-·■-,·. Unfälagsn bsffndsn sich In den Amtsakim SIo kfrv,i.ri iet'ora!!- ;,ή.'-« rH,!w-ls ·.·» ■■»■" ' ■■>■( . -.I;λ; Oiiljühroiifral elngösehen werden. Auf Antrag v^rdsn hiervon ouoir Fofokoplon *'!»>? rib'!· otiv« ·.· * >;'.. -!.ii PreliBii geliefert. Deutsches Pflfantofti», öefafouchsmusterstfell«.
— 2 —
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Leitzahlsteller (9$ 11; 12) und Blendeneinsteller (3) eine lösbare, der Verbindung beider Teile in verschiedenen Relativlagen dienende Kupplung (10$ 18) vorgesehen ist, und daß der Leitzahlsteller den der Nachführung dienenden Zeiger (9b; 11b; 12b) trägt.'
5) Photographische Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Blendeneinsteller (3) ein synchron mit ihm bewegliches Übertragungsglied (17) zugeordnet ist, das Träger des NachfUhrzeigers (11b) bzw. des Leitzahlstellers (11) ist.
6) Photographische Kamera nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet, daß der Blendeneinsteller (3) mit dem Übertragungsglied (17) durch ein den Synchronlauf beider Steller gewährleistendes Zahnradgetriebe (14 bis 16) in Wirkungsverbindung steht.
7) Photographische Kamera nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Blendeneinsteller (3) mittels eines an ihm befestigten Bügels (19) mit cLem Übertragungsglied (17) auf Drehmitnahme verbunden ist.
DE1963G0028542 1963-08-28 1963-08-28 Photographische kamera mit einstellern fuer entfernung und blende. Expired DE1908889U (de)

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