DE1907674U - Befestigung von leuchtroehren fuer lichtreklame. - Google Patents
Befestigung von leuchtroehren fuer lichtreklame.Info
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Description
P.A. IkI Ik \ *έΙΜ
PATENTANWALT DIPL-ING. VIERKÖTTER
KÖLN/RHEIN
HOHENZOLLERNRING 2-10 (CONCO RDIAH AUS) - TELEFONi 212593
, 21. Oktober 1964 V/R
Ir it ζ Kamphausen, Köln
Befestigung von Leuchtröhren für Lichtreklame
Die Erfindung betrifft die Befestigung von Leuchtröhren, insbesondere für Lichtreklame, also insbesondere
von Leuchtröhren, die im Freien aufgehängt sind.
Zur Halterung derartiger Röhren werden üblicherweise Abstandstützen verwendet, an denen die Leuchtröhren
mit dünnem Draht festgebunden werden. In vielen Fällen tragen die Stützen an ihren vorderen Enden eine Gabel aus
stärkerem Draht, in die die Leuchtröhre eingelegt wird.
-
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Die beiden Gabelarme wiederum sind an ihren freien Enden
hakenförmig umgebogen, so daß ein dünner Haltedraht eingelegt und zur Festlegung der Röhre mehrfach hin- und hergespannt
werden kann. Haltedraht und Haltegabel korrodieren natürlich infolge der Witterungseinflüsse, d.h. sie werden
in erster Linie unansehnlich und lassen Rost oder dergleichen sich an der Leuchtröhre absetzen. Außerdem setzen sich
leicht Staub, Ruß und dergleichen hinter die .Befestigung, so daß mit der Zeit an den Halterungsstellen der Röhre und
in deren Umgebung mehr oder weniger starke Verschmutzungen und Lichtabschwächungen entstehen*
Diese Mangel sollen durch die Erfindung in erster Linie behoben und darüber hinaus eine Befestigung für die
Leuchtröhren für Lichtreklame erzielt werden, bei der die Anbringung und die Abnahme der Röhren weitgehend erleichtert
ist. Dieses Ziel könnte man gemäß der Erfindung in einfachster Weise bei einer Leuchtröhre für Lichtreklame,
die von Abstandsstützen, sogenannten Rohrhaltern, getragen wird, dadurch erreichen, daß man die Haltestützen mit einem
Ende unmittelbar an die Rückseite der Leuchtröhre anklebt bzw. anschmilzt. Da durch eine solche Befestigungsart möglicherweise
bei der Montage Spannungen in der Glaswandung erzeugt werden-*, können, ist es zvieckmäßiger, den Halter
aus zwei und möglicherweise auch mehr Teilen, von denen einer fest mit der Röhre verbunden ist, auszubilden.
Der fest mit der Röhre verbundene Teil kann hierbei wiederum
an die Leuchtröhrenwandung angeklebt oder angeschmolzen oder im Extremfall sogar einstückig mit der leuchtrÖhrenwandung
ausgebildet sein.
Die Teile des Rohrhalters können auf die mannigfachste Art miteinander verbunden sein. Zur Montageerleichterung wird
zweckmäßigerweise eine Steck- oder Schnappverbindung vorgesehen,
die beispielsweise nach Art eines Druckknopfes ausgebildet sein kann.
Die Erfindung läßt die mannigfachsten Ausführungsmöglichkeiten zu. Einige Ausführungsbeispiele für Befestigungen
von Leuchtröhren für Lichtreklame sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
]?ig. 1 einen Teil einer Leuchtröhre im Schnitt mit angeklebtem Rohrhalter,
Eig. 2 einen Teil einer Leuchtröhre im Schnitt mit eingeschmolzenem Rohrhalter,
Eig. 3j 4 und 5 leicht lösbare Schnappverbindungen
zwischen Leuchtröhre und Rohrhalter,
Eig. 6, 7 und 8 Einsteckverbindungen in zwei unterschiedlichen
Ausführungsformen.
4 -
Bei der Ausführungsform einer Leuchtröhrenbefestigung nach. Fig. 1 ist an das Leuchtrohr 11 ein Gewindebolzen 12
mit seiner Stirnfläche bei 13 angeklebt bzw. angekittet»
Als Klebstoff kann beispiels¥/eise einer der bekannten Kunstharzkleber,
beispielsweise ein sogenannter Zweikomponenten— kleber, Verwendung finden. Pig. 2 zeigt eine abgewandelte
Ausführungsform, bei der der Gewindebolzen 21 mit seinem einen Ende in die Wandung des Leuchtrohres 22 eingeschmolzen
ist.
Bei der Ausführungsform einer Befestigung gemäß
Fig. 3 sind in der Wandung der Leuchtröhre 31 napfförmige, sich nach innen konisch erweiternde Eindrückungen 32 vorgesehen.
In diese napfförmige Vertiefung der Eohrwandung greifen Stopfen 33 aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen,
die sich nach ihrem freien Ende hin kugelförmig erweitern, so daß sie sich in der konisch geformten Vertiefung
der Leuchtröhrenwandung festklemmen. Anstelle kugelförmiger Stopfen könnten auch konische verwendet werden.
Die Stopfen 33 sind fest mit Haltestützen 34 verbunden oder auf diese aufschiebbar. Die Haltestützen wiederum sind am
Hintergrund, beispielsweise einer Platte, einem Unterbuchstaben oder dergleichen befestigt. Bei der Montage brafeht
die Leuchtröhre 31 lediglich auf die Kugelstopfen 33 gedruckt zu werden, bis diese in der Vertiefung der fiohrwandung einrasten,
worauf dann der elektrische Ansehlui3 erfolgen kann*
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 besitzt die
Wandung 41 der Leuchtröhre knopfartige Ausbuchtungen
Diese Ausbuchtungen sitzen natürlich, wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 3 die Vertiefungen 32, auf der Rückseite der Röhre. Sie haben an ihrem äußeren Ende einen
größeren Durchmesser als an ihrer Verbindungsstelle mit
der Rohrwandung. Über diese Ausbuchtungen 42 ist eine
Gummikappe 43 geschoben. Die Abmessungen der Öffnung der Gummikappe 43 sind so gewählt, daß sich diese auf der Ausbuchtung
42 festklemmt. Die Gummikappe 43 sitzt am Ende einer Haltestütze 44» die ihrerseits in der üblichen Weise
durch Muttern befestigt ist*
Eine Abwandlung der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform,
die dieser funktionsmäßig weitgehend entspricht, ist in lig, 5 dargestellt. Der Vorteil dieser Aus—
führungsform besteht in erster Linie darin, daß von den herkömmlichen Ausführungsformen für Leuchtröhren nicht
abgewichen zu werden braucht, und daß diese Art der Befestigung
auch bei bereits vorhandenen Leuchtröhren nachträglich ohne Schwierigkeiten anbringbar ist. Bei dieser
Art der Befestigung wird auf der Wandung 51 der Leuchtröhre ein Teil 52 aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff
befestigt. Dieses Teil 52 kann auf die Glaswandung 51 aufgeklebt sein. Hierzu^ würde es beispielsweise genügen, die
auf der Wandung 51 aufliegende Fläche des Teiles 52 mit einer durch eine Schutzfolie abgedeckten Klebstoffschicht
zu versehen, so daß diese Fläche nach dem Abziehen der Schutzfolie nur noch an die Glaswandung angedrückt zu
werden braucht. In dem Teil 52 befindet sich eine nach hinten offene Vertiefung 53? die sich nach innen hin erweitert.
Die Abmessungen dieser Vertiefung 53 sind so gewählt, daß ein in die Vertiefung eingedrückter Knopf
einer Schraube 55 stramm umfaßt und gehalten wird, aber trotzdem aus der Vertiefung herausgezogen und wieder eingedrückt
werden kann»
Bei der in !ig. 6 dargestellten Ausführungsmöglichkeit
ist an die Leuchtröhre 61 der Fuß 62 einer Haltestütze 63 angeklebt, die in eine Hülse 64 eingeschoben ist,
die mit ihrem Fuß 65 an die Wand 66 oder dergleichen angeklebt ist. Die Stütze 63 kann, wenn die Hülse 64 etwas
nachgiebig ist, stramm eingepaßt sein. Man kann aber auch zur Sicherung gegen Verschiebungen einen Splint 67 oder
dergleichen yorsehen.
Eine besonders einfache Ausführungsform einer Befestigung gemäß der Erfindung ist in Fig. 7 und 8 dargestellt.
Hier wird auf die Leuchtröhrenwandung 71 ein Streifen 72 etwa mit seiner halben Länge 73 aufgeklebt».
Der Streifen könnte hierzu als Selbstklebeband ausgebildet
sein. In der anderen Streifenhälfte 74 ist eine Durchsteeköffnung
75 für den Schaft 76 einer Schraube vorgesehen, deren Knopf 77 ,"bei U-förmig umgebogenem Streifen 72 zwischen
dessen beiden Hälften 73 und 74 liegt. Bei zweckentsprechender Wahl des Abstandes der öffnung 75 von dem Biegefalz des
Streifens 72 im Hinblick auf die Abmessungen des Schraubenkopfes ist eine spielfreie Halterung zu erzielen. Der Schaft
der Schraube 76 kann in der üblichen Weise befestigt werden.
Claims (5)
1. Befestigung von Leuchtröhren für Lichtreklame,
die von Abstandsstützen, sogenannten Rohrhaltern, getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestützen mit einem
Ende unmittelbar an die Rückseite der Leuchtröhre angeklebt bzw. angeschmolzen sind.
2» Befestigung von Leuchtröhren für Lichtreklame, die von Abstandsstützen, sogenannten Rohrhaltern, getragen
Yiferden, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter zwei oder mehr
Teile umfaßt, von denen einer fest mit der Röhre verbunden ist*
3. Befestigung von Leuchtröhren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der fest mit der Röhre verbundene Teil an
die Leuchtröhrenwandung angeklebt oder angeschmolzen ist.
4. Befestigung von Leuchtröhren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der fest mit der Röhre verbundene Teil
einstückig mit der Röhrenwandung ausgebildet ist.
5. Befestigung der Leuchtröhren nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Teile
des Rohrhalters durch eine Steck- oder Schnappverbindung, beispielsweise nach Art eines Druckknopfes, leicht lösbar
miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK46064U DE1907674U (de) | 1963-10-23 | 1963-10-23 | Befestigung von leuchtroehren fuer lichtreklame. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK46064U DE1907674U (de) | 1963-10-23 | 1963-10-23 | Befestigung von leuchtroehren fuer lichtreklame. |
Publications (1)
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| DE1907674U true DE1907674U (de) | 1964-12-31 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK46064U Expired DE1907674U (de) | 1963-10-23 | 1963-10-23 | Befestigung von leuchtroehren fuer lichtreklame. |
Country Status (1)
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-
1963
- 1963-10-23 DE DEK46064U patent/DE1907674U/de not_active Expired
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