DE1907460U - Haupttrennschlater mit parallel geschaltetem lasttrennschlater. - Google Patents
Haupttrennschlater mit parallel geschaltetem lasttrennschlater.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H1/00—Contacts
Landscapes
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
Fritz Driesclier Spezialfabrik für Elektrizitätswerksbedarf,
Rheydt / RhId., Schwalmstraße 206
"Lasttrennschalter mit einem "beim Einschalten
nacheilenden Hilfsmesser"
Die Erfindung "betrifft einen Lasttrennschalter mit einem beim Einschalten nacheilenden, im spitzen Winkel zum
Hauptmesser angeordneten Hilfsmesser, das mit dem durch eine Kur"bel und eine Schubstange angetriebenen Hauptmesser um
eine gemeinsame Achse schwenkbar ist und nach dem Öffnen des Hauptmessers den Stromkreis in einer Löschkammer unterbricht,
wobei das mit einem in Richtung auf den Gegenkontakt abgewinkelten Ende, vorzugsweise Kontaktstift, versehene
Hilfsmesser mit dem Hauptmesser über eine gelenkige Gleitführung eines an dem Hauptmesser angelenkten Schwenkarmes
mechanisch gekuppelt ist und der Schwenkarm beim Ausschalten über eine sich hierbei zunehmend spannende Gelenkfeder das
Hilfsmesser aus seinem federnden Gegenkontakt herausreißt. Bei einem bekannten Schalter dieser Art wird das Hilfsmesser,
Zum Schreiben vom an .".Ii§.§J.l£§.¥^s c.fealte.r,.. mit einem ........'.'.... Blatt 2
das die Form eines Rundstabes mit abgewinkeltem Kontaktende hat, beim Einschalten vom Hauptmesser über die gelenkige
Gleitführung bei nahezu entspannter Feder mitgenommen; beide Messer bewegen sich also mit gleicher Winkelgeschwindigkeit,
und der zeitliche Abstand zwischen der Kontaktgabe des Hauptmessers und des Hilfsmessers kommt dadurch zustande,
daß die festen Gegenkontaktstellen der beiden Messer entsprechend gegeneinander versetzt sind. Aus dem Umstand, daß
sich beim Einschalten das Hilfsmesser mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit durch die Löschkammer bewegt und
seinen Gegenkontakt schon beinahe erreicht hat, bevor sich die Hauptkontakte berühren und den Stromkreis schließen,
ergibt sich der Nachteil, daß schon vor dem Schließen des Stromkreises durch das Hauptmesser eine Zündung zwischen
den beiden Hilfskontakten innerhalb der Löschkammer zustande kommen kann, weil beim jedesmaligen Abschalten unter Ziehen
eines Lichtbogens an den Wänden der Löschkammer sich Verbrennungsrückstände anlagern, die diese Wände zunehmend
elektrisch leitend machen. Derartige Vorzündungen sind aber durchaus unerwünscht, unter Umständen sogar gefährlich, da
sie zur Beschädigung oder gar Zerstörung der Löschkammer führen können. Man hat zwar schon versucht, diese Vorzündungen
dadurch zu verhindern, daß man die Gas abgebenden Wände der Löschkammer von dem darin angeordneten Pestkontakt des
Hilfsmessers räumlich durch eine Luftstrecke oder durch Einbaustücke aus nicht Gas abgebendem Isoliermaterial, z.B.
Zum Schreiben vom an ..!.!.Iiasttrennschalter mit einein ."
B|att
aus keramischen Stoffen, trennt, um auf diese Weise einen Teil der Bewegungs"bahn des beweglichen. Kontakts als kriechstromfreie
Strecke auszubilden. Auch durch das Anbringen von Rillen in den in Nähe des ^estkontakts befindlichen
Teilen der Löschkammerwand hat man versucht, eine Verlängerung des Kriechweges zu erreichen. Diese Maßnahmen haben
jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht, da nach längerem Gebrauch des Schalters auch die nicht G-as abgebenden
Teile der Löschkammer allmählich verrußen und damit mehr oder weniger leitend werden. Außerdem bringt das fehlen von
Gas abgebenden Materialien gerade in der ITähe des ITestkontaktes
den Nachteil mit sich, daß beim Abschalten die Gasabgabe verzögert einsetzt und dadurch der Lichtbogen entsprechend
länger aufrechterhalten wird. Verlängerte Aufrechterhaltung der Abschaltlichtbögen führt anderseits aber wieder
zu einer stärkeren Abnutzung und einer entsprechend kürzeren Lebensdauer der Löschkammer.
Demgegenüber ist es Zweck der Erfindung, einen Schalter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
Vorzündungen innerhalb der Löschkammer beim Einschalten dadurch vermieden werden, daß das Hilfsmesser dabei gegenüber
dem Hauptmesser verzögert be\?egt wird. Sein kontaktgebendes Ende soll sich noch mit genügendem Abstand außerhalb
der Löschkammer befinden, wenn das Hauptmesser seinen Gegenkontakt bereits erreicht und damit den Stromkreis geschlossen
hat. Von diesem Augenblick an soll das Hilfsmesser derart
Zum Schreiben vom an ".lasttren2i.schalter....mit einem .......'.' B|att 4
beschleunigt werden, daß sein Kontaktende mit hoher Geschwindigkeit
durch die Löschkammer bis in den festen Gegenkontakt
eingeführt wird, während sich das Hauptmesser nach seiner ersten Berührung mit seinem Gegenkontakt vollends in diesen
einschiebt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schwenkarm mit dem Hauptmesser über einen Zwischenhebel
verbunden ist, der nahe dem freien Ende des Hauptmessers angelenkt ist, daß das eine Gelenk zwischen Schwenkarm und
Zwischenhebel durch eine in Streckrichtung des Gelenks wirkende schwächere Feder und das andere Gelenk durch eine in
Richtung der Parallelstellung des Zwischenhebels zum Hauptmesser wirkende stärkere Jeder belastet ist, daß das erste
Gelenk beim Einschalten von einer in Richtung auf das freie Ende des Hauptmessers abgewinkelten Verlängerung der Schubstange
unter Streckung seines Y/inkels bis zur ersten Berührung
zwischen Hauptmesser und Gegenkontakt mitgenommen und dann überholt wird, und daß das gleiche Gelenk beim Ausschalten,
ohne mitgenommen zu werden, von der Schubstangenverlängerung in umgekehrter Richtung überholt wird.
An sich ist es bei Lasttrennschaltern bekannt, das dem Hauptmesser nacheilende Hilfsmesser beim Einschalten
zu beschleunigen, nachdem das Hauptmesser seinen Gegenkontakt berührt hat. Bei diesen Schaltern ist jedoch das Hilfsmesser
am Hauptmesser angelenkt. Die sich dadurch ergebende getrennte Lage der beiden Messerdrehpunkte wird dazu aus-
Zum Schreiben vom an !!..Ii.ast.tremi.sc]aalter....mit einem ......,.'.' Blatt
genutzt, um mit Hilfe von teils ortsfest, teils auf dem Hauptmesser angeordneten Hebeln und Anschlägen die erforderliche
Gescliwindigkeitsübersetzung zu erreichen. Die an sich schon unerwünschte Lagerung des Hilfsmessers auf dem
Hauptmesser und dessen Steuerung bedingen eine besondere Ausbildung des Hauptmesserschwenklagers, was für eine Fertigung
in möglichst großen Stückzahlen möglichst vermieden werden soll. Außerdem sind Hilfsmesser, die sich beim Abschalten
zwischen dem Hauptmesser und der den Kontaktstellen zugewandter Seite des Hauptmessers bewegen, nicht ohne weiteres verwendbar,
wenn Hilfsmesser mit einem in Richtung der Kontaktstelle bzw. der Schaltbewegung abgewinkelten Kontaktstiftende verwendet
werden sollen, die kleine Löschkammerabmessungen erlauben.
Zum näheren Verständnis des Aufbaues des den Gegenstand der Erfindung bildenden Schalters und seiner Wirkungsweise
sei auf die Zeichnung verwiesen, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in drei verschiedenen
Stellungen dargestellt ist, und zwar in
Fig. 1 eingeschaltet, in
Fig. 2 ausgeschaltet und in
Fig. 2 ausgeschaltet und in
Fig. 3 während des Einschaltvorganges in der Stellung, die
die Schalterteile einnehmen, wenn der bewegliche Kontakt des Hauptmessers seinen Gegenkontakt gerade berührt.
Zum Schreiben vom an "laäitre.^schalter...mit einem #...«,..". Blatt
Der Schalter "bestellt im wesentlichen aus dem Haupttrennmesser
1 mit seinem Gegenkontakt 9 und dem beweglichen Hilfsmesser 2 in Form eines hakenförmigen Rundstabes mit
seinem in einer Löschkammer 14 aus Gas abgebenden Wänden untergebrachten, nicht dargestellten Gegenkontakt. Das
Hauptmesser 1 und das Hilfsmesser 2, das auch als Flachmesser ausgebildet sein könnte, sind in einem gemeinsamen Lager
11 schwenkbar auf einem Stützisolator gehalten und dort elektrisch leitend miteinander verbunden. Die Betätigung
des Schalters erfolgt in üblicher Weise von einer angetriebenen Kurbel 12 (Fig. 2) aus über eine Schubstange 13» die
das Hauptmesser 1 zwischen seinem freien, kontaktgebenden Ende unddem Lager 11 angreift. Das Hilfsmesser 2 ist mit dem
Hauptmesser 1 durch einen Schwenkarm 3 mechanisch gekuppelt, der einen am Hilfsmesser 2 angeordneten Zapfen 6 mit einer
Gleitführung 7 angreift. Mit dem Hauptmesser 1 ist der
Schwenkarm 3 über den Zwisehenhebel 4 verbunden, dessen eines Ende mit dem Schwenkarm 3 ein Gelenk 8 bildet, und
dessen anderes Ende in einem Lager 10 schwenkbar am freien Ende des Hauptmessers 1 befestigt ist. Zwischen dem Schwenkarm
3 und dem Zwisehenhebel 4 ist eine Feder 8' in Richtung
des Pfeils um das Gelenk 8 wirksam, und auf den Zwisehenhebel
4 wirkt eine Feder 10', die am Hauptmesser 1 abgestützt ist und in Richtung des Pfeils um das Gelenk 10 den Zwisehenhebel
4 in Deckung mit dem Messer 1 gegen einen Anschlag an
Zum Schreiben vom an .Jlljasttrennschalter mit einem ..." B|att 7 f
diesem zu halten sucht, und zwar unter Überwindung der schwächeren
Federkraft 8' am Gelenk 8. An diesem Gelenk 8 ist ferner ein aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Einwegmitnehmer
an sich bekannter Art "vorgesehen, über den das Gelenk 8 von einer gegen das freie Ende des Hauptmessers 1 abgewinkelten
Verlängerung 5 der Schubstange 13-beim Einschalten
zeitweise unter Mitnahme nach außen gedruckt und nach Abgleiten dann überholt wird und der beim Ausschalten die Verlängerung
5 am Gelenk 8 in umgekehrter Richtung vorbeigehen läßt, ohne daß dieses mitgenommen wird.
Bei geschlossenem Schalter befinden sich die Schalterteile in der in Fig. 1 gezeichneten Lage. Dabei wird der
Swischenhebel 4 du.rch die Feder 10' am Lager 10 in Deckung
mit dem Hauptmesser 1 und in Berührung mit einem Anschlag an diesem gehalten, während das Hilfsmesser 2 von seinem
federnden Gegenkontakt in diesem festgehalten wird, und zwar gegen die schwach vorgespannte Feder 8' am Gelenk 8,
Wird aus dieser Lage das Hauptmesser 1 durch die Schubstange 13 ausgeschwenkt, dann bleibt zunächst die Lastschaltstelle
geschlossen, jedoch wird der Winkel zwischen Schwenkarm 3 und Zwischenhebel 4 verkleinert und hierdurch
die Feder 81 am Gelenk 8 zunehmend gespannt. Die Kraft der
Feder 81 und die Klemmwirkung des Festkontaktes in der
Löschkammer 12 sind so aufeinander abgestimmt, daß das Hilfsmesser
2 über den Schwenkarm 3 aus seinem Gegenkontakt aus-
Zum Schreiben vom an .".Ϊ!.§.§ttrennschjilter_mit einem ........".... Blatt .8.
gezogen und mit hoher Geschwindigkeit durch die Löschkammer
14 und aus dieser heraus bewegt wird, nachdem das Hauptmesser 1 außer Eingriff mit seinem Gegenkontakt 9 gekommen
ist. Die Ausschaltstellung zeigt Pig. 2.
Während beim Übergang aus der Stellung nach Pig. 1 in die nach Pig. 2 die Schubstangenverlängerung 5 das Gelenk
8 frei passiert hat, nimmt beim Schließen des Schalters, also beim Übergang aus der Stellung nach Pig. 2 in die nach
Pig. 3 diese Verlängerung 5 das Gelenk 8 zunächst mit. Dabei wird der Zwischenhebel 4 unter Spannung der stärkeren Peder
10' am Lager 10 ausgeschwenkt und zugleich der Winkel zwischen dem Schwenkarm 3 und dem Zwischenhebel 4 gestreckt.
Infolgedessen bleibt das Hilfsmesser 2 beträchtlich hinter dem Messer 1 zurück, und zwar so weit, daß es sich noch in
einem jede Vorzündung ausschließenden Luftabstand a (Pig. 3) vor der Löschkammer 14 befindet, wenn das Hauptmesser 1
seinen Gegenkontakt 9 bereits berührt und damit den Stromkreis schließt. Erst nachdem dies geschehen ist, wobei die
Schalterteile die in Pig. 3 gezeichnete Stellung einnehmen, gleitet das Gelenk 8 vom Ende der Verlängerung 5 ab und ermöglicht
dadurch der auf den Zwischenhebel 4 wirkenden starken Peder 10", diesen Hebel 4 bis zur Deckung mit dem Hauptmesser
1 einzuschwenken. Dabei wird das Hilfsmesser 2 mit hoher Geschwindigkeit in die'löschkammer 14 bewegt und in
seinen Gegenkontakt eingeführt und zugleich die zuvor völlig
Zum Schreiben vom an"last .trennsc.halter,...mit einem ........". Blatt
entspannte Feder 8' am Gelenk 8 wieder teilweise vorgespannt,
Da nach Schließen des Stromkreises über das Hauptmesser 1 keine Spannungsdifferenz zwischen dem Hilfsmesser 2 und
seinem Gegenkontakt besteht, ist jede Vorzündung innerhalb der Löschkammer ausgeschlossen.
Claims (1)
- Zum Schreiben vom an "..Lasttrennsehalt e.r....mit einem............1.' Blatt IQ.IPritz Driescher Spezialfabrik für Elektrizitätswerksbedarf, Kheydt / RhId., Schwalmstraße 206Schutzanspruch:Lasttrennschalter mit einem beim Einschalten nacheilenden, im spitzen Winkel zum Hauptmesser angeordneten Hilfsmesser, das mit dem durch eine Kurbel und eine Schubstange angetriebenen Hauptmesser um eine gemeinsame Achse schwenkbar ist und nach dem Öffnen des Hauptmessers den Stromkreis in einer Löschkammer unterbricht, wobei das mit einem in Richtung auf den Gegenkontakt abgewinkelten Ende, vorzugsweise Kontaktstift, versehene Hilfsmesser mit dem Hauptmesser über eine gelenkige Gleitführung eines an dem Hauptmesser angelenkten Schwenkarmes mechanisch gekuppelt ist und der Schwenkarm beim Ausschalten über eine sich hierbei zunehmend spannende Gelenkfeder das Hilfsmesser aus seinem federnden Gegenkontakt herausreißt, dadurch gekennzeichnet , daß der Schwenkarm (3) mit dem Hauptmesser (1) über einen Zwischenhebel (4) verbunden ist, der nahe dem freien Ende des Hauptmessers angelenkt (10) ist, daß das eine Gelenk (8) zwischen Schwenkarm (3) und Zwischenhebel (4) durch eine in Streckrichtung des Gelenkes wirkende, schwäche-Zum Schreiben vom an !!.ϊi§.§.t.^£^ä.9.ίl§1..1i.§.Γ.....ffi.i.ί. einem ........„|.i Blatt 1.1re Feder (8r) und das andere Gelenk (10) durch eine in Richtung der Parallelstellung des Zwischenhebels (4) zum Hauptmesser (1) wirkende stärkere Feder (101) belastet ist, daß das erste Gelenk (8) beim Einschalten von einer in Richtung auf das freie Ende des Hauptmessers abgewinkelten Verlängerung (5) der Schubstange (13) unter Streckung seines w'inkels bis zur ersten Berührung zwischen Hauptmesser (1) und Gegenkontakt (9) mitgenommen und dann überholt wird und daß das gleiche Gelenk (8) beim Ausschalten, ohne mitgenommen zu werden, von der Verlängerung (5) in umgekehrter Richtung überholt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1962D0024862 DE1907460U (de) | 1962-05-24 | 1962-05-24 | Haupttrennschlater mit parallel geschaltetem lasttrennschlater. |
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Publications (1)
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| DE1907460U true DE1907460U (de) | 1964-12-31 |
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1962
- 1962-05-24 DE DE1962D0024862 patent/DE1907460U/de not_active Expired
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