DE1906219A1 - Verfahren zur Rasenerzeugung - Google Patents
Verfahren zur RasenerzeugungInfo
- Publication number
- DE1906219A1 DE1906219A1 DE19691906219 DE1906219A DE1906219A1 DE 1906219 A1 DE1906219 A1 DE 1906219A1 DE 19691906219 DE19691906219 DE 19691906219 DE 1906219 A DE1906219 A DE 1906219A DE 1906219 A1 DE1906219 A1 DE 1906219A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lawn
- container
- grass
- growth medium
- seeds
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G20/00—Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
- Cultivation Of Plants (AREA)
Description
Dr. D. Thomson R Tiedtke ü. Bühlmg
Pipl.-Chem.' Dipping. " ,:■ ' -./ ^ ';: Dipi.-Chem.
• .8000 MÜNCHEN 2
TAL 33 TELEFON 0811/226894
■ ""."·-. ; '..-; T.ELEGRAMfcSÄDHESSE: THOPATENT
·-"-- .. ' - ■ MÜNCHEN T. Februar 1969
'■■■-■-"-"■ rS^A^: case Z.2o 817/·ί 299S
- 1908219
Scottish Agricultural Industries Limited - .■-■'-Edinburgh
(Schottland) .
Verfahren zur Easenerzeügung '■■'■■- . . '..-'.- >
.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzeugung
von Rasen, ζ*Β. . für Zier - oder Sportzwecke* .... ■
' Ein für Rasenflächen, Sportfelder, Grasfander und dgl"» geeigneter
Rasen wird im allgemeinen von Flächen gestocheri und gesaiiimelti
wo er natürlich wächst. Zu diesen gehören Salzsöemarseheh
und "permanentes Grasland". Derartige Flächen änd im allgemeinen
von ^uptbevölkerungsZentren Und-Bereieh31 recht weit entfernt, wo
Rasen verwendet Ttfird, was bedeutet>
daß die Kosteri: des 'Erähsport'es
von Rasen zu den Handeispiätzen recht beträchtlich sind»
Ausserdem haben die Tatsachen, daß Rasen guter Qualität natürlich
nur an einigen entlegenen Stellen wachst" uiid daß dei* Bedarf
909836/0288
Mündliche Abreden, Insbosondore äurch Telofön. bedürfen schrlltlldior Bestätigung
breidnir Bank München Kto. 1091CÖ · Po»tidieckkortto München 116» 74
19Ö62T9
an ihin In den letzten Jahren stärk anwuchs.; i;u einemmarktfähigem
Rasen, entweder hoher Qualität oder sogar mäßiger, ";-Qualität
geführt. .. - " . '..-..■■ ------ -../--■' --■
Natürlich gewachsener -Rasen erfordert" eine; lange7 Zw-isGh.en-.zeit,
um" einen geeigneten Zustand zum Stechen zu erlangen/.etwa■.·■:--
Io .bis:2o' Jähre* Er: wird im: allgemeinen-in Form von sehmalen- : ;~'r
rechteckigen Blöcken gestochehi-. die>
etwa 5*1 bis"7,6'öm
to three inches), stark und.etwa'3°>5: CmCtweif iMe
sin'di Eiri derartiger Näturräsen Jsänn eine tiribestimmte/ozWi vef*-
ättder'iiöhei; fedtänische ZusanunensetZuag besitzen -und- kann-vöni'löderi
fiegr-ühiieride ■ fö^ankheiten aufweisen; -ei» känh dej? O&igebiing'
■rieht ärigäpäJBt' seitti iia1 der" ei* sehließliehr ärige|>fian2t! i'
deiii kärin· die' fiintieitlicshkeit. zWisöhert Rasen:1 ü^id'R
von-Rasen* scnieeht seih' ünd-oft iiieht- zu 'erzieieh/seinv--" ~:;*.~*-*"*\
Andererseits werden Rasehfläehen,-r Spörtfeideri ; Sträßenl'Miiiil'1'
und dgli oä durch Aussäüng von Grassäineii erzeugtf In dieseni Fäll
ist die' Vorijereitung deö^'.Bodighs' ein teurer·ΐ^ηβϊ^
mit eiftifil grb£*en Samenve^lustj Wobei vom- Sa.iaeü~ imä[-i
finde Krankheiten- vörHändeh gäiri und Unkräuter ira^Smnen^ bdef«-im':^ ■"
iödeh eiilhaiteh seih föhnen» Aul diese Weise· ist die Erzeüsuftg
SräSnärBö voftgutir Qtiäiität durbh Äüssaen ein'söftwiefiger
· Φ$ί irlölglöser'Vorgang ift größer' AbhängigKilit von WittöfiftfäS
§ns ifidosh besteht dir· Hälipiiiäcnlichö'Maenteli beifc~iäeiis
„Ί ,"< - i-_
1SMD6219
von Grassamen in der-relativ langen Zeit, die erforderlich ist, ur.
dem Gras eine geeignete und starke Befestigung zu verleihen, bevor
es verwendet v/erden kann.
Gemäß der Erfindung !wurde gefunden, daß diese mit der Verwendung
von'Katurgras verbundenen Nachteile und die bei der Erzeugung
von Rasen durch Ausäen von S men im Freien auftretenden Nachteile durch Anwendung eines nachstehend beschriebenen Verfahrens zur
Erzeugung von Rasen vermindert werden können. ·
- - ; ' -■·. ■■■ i
Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung von Rasen vorgesehen, bei dem man Gras oder andere Rasen erzeugende
Pflanzenarten in einem Wachstumsmedium in einem flachen Behälter;
wachsen läßt, wodurch die .Wurzelsysteme des Grases oder anderer Rasen erzeugender Fflanzenarten wachsen und miteinander
verfilzen können. Die Erfindung liefert ferner den durch dieses Verfahren angepflanzten Rasen.
Derartige Rasen kann man im Freien wachsen lassen, man Iä3t
sie jedoch vorzugsweise nicht im Freien wachsen, z.B. in einem Gewächshaus, um die Umweltseinflüsse zu regulieren.
Der Behälter kann irgendeine Größe bzw. Form haben und kann
zweekmäßigerweise z.B. die Form einer rechteckigen flachen Schale aufweisen. Es kann ein großer Behälter von dauerhafter Beschaffenheit;
verwendet werden, der durch entfernbare !Trennwände unter-
909836/0288
teilt werden kann. Die Tiefe des Behälters beträgt vorzugsweise ■■.■/"""■""
weniger als 2,5^ cm (l" )und kann zweckmäßigerweise etwa o,.64', ; ; ■
üs 1,27 cm (1/4 bis 1/2") betragen. Der Behälter kann aus irgend - *:
einem zweckmäßigen Material, z.B. Holz, Hartfaserplatten, Kunst- ·-. .-;-■■
stoff oder behandeltem Beton, bestehen; er kann kleine Locher .
• im Boden aufweisen, um eine Entwässerung_zu ermöglichen. Vorzugsweise sollte eine Folie aus einem für; Wurzeln undurchlässigen -.
Material,z.B. Polyäthylenfilm, auf dem Innenboden des Behälters -V
vorgesehen sein. Diese verhindert,· daß die Wurzeln am Behälter
anhaften und erleichtert dadurch die Entfernung des Rasens vom. '
Behälter, wenn 4er Rasen fertig'zur Entfernung ist. Der Film ; * ν
aus Polyäthylen ( oder ähnlichem Material) kann mi% kleinen . Ent-."VC^
Wässerungslöchern versehen seih.· ' ■ ~ ":-.' _: :■-
■ Es kann irgendein Wachstumsmedium verwendet werden. Es kann >;
■ z.B. aus anorganischem Material mineralischen Ursprungs, wie Sand,\
organischem Material, wie Naturfasern und Torf, Kunstfasern oder ;
irgendeiner Mischung derselben bestehen. Es kanh eine stützende ":
faserige Grundlage, gewebt oder ungewebt, verwendet werden. Es ·
können geeignete organische oder anorganische "Düngemittel im Medium
anfangs einverleibt sein und/oder bei sjpäteren Wachstumsstufen
angewendet werden,· wobei bei der DüngemittelbehandlunE geeignete Mengen wirksamer und weniger wirksamer Pflanzenhährstoffe geliefert
werden, die zur Förderung und Unterhaltung des Rasenwachstums erforderlich sind. : ■ ; . ■"■--:■ -'."■_·.-"-;.-■ .-
Vorzugsweise v/ird dae Waehstumsmedium sterilisiert, was '■■..--.':.
zweckmäßigervieise durch Dampf, hohe Temperatur oder auf chemischem V
909836/0288
1906^19
Wege durchgeführt werden kann; ferner wird der Grassamen vorzugsweise
hinsichtlich aus Samen herrührenden Krankheiten mittels Anwendung eines Fungicids sterilisiert. · "
Die Samenart, die gesät wird, hängt von dem Zweck ab, zu dem
die fertige Narbe verwendet werden soll und von der Umgebung, in
der sie schließlich wachsen soll. Samen von schnellwurzelnden, kurzlebigen Arten, z.B. Gerste, können anfangs zum Wachstumsmedium
- gegeben werden, um die Bildung eines guten Wurzelsystems zu unterstützen.
Derartige Zugaben erzeugen Pflanzen, die nach einem '.-■■■
Schnitt verschwinden. ,.''.·'
Die Erfindung kann zweckmäßigerweise auf Gras angewendet werden,
jedoch können auch andere Rasensorten aus nicht-grasartigen Specien,
. Z..B'. Thymian und Kamille, erzeugt werden. Ausserdem können Rasen gemäß diesem Verfahren unter·Verwendung von vegetativen Pflanzenteilen,
z.B. Abschnitten von Ausläufern oder Wurzelstöcken erzeugt werden. Dies kommt z.B. im Fall von Kamille, Agrostis stolonifera
und bestimmten tropischen Gräsern, z.B. Bermüda-Graa zur Anwendung.
Das gewünschte anzuwendende Sämaß hängt von der verwendeten
Samenart und anderen Faktoren ab« Jedoch ist es im allgemeinen
bevorzugt, mit einem Maß von etwa 34 g/m (l oz. per sq. yd.)
O -
zu säen, obgleich es so klein wie etwa 8,5 g/m (l/4 oz. per
sq. yd.) sein kann.
909836/02 8 8
-dem Keimungsvorgang der Samen kajin l^gotoen jwerden|F bevor
sie, entweder.mit oder ohne dasι Waehstujmsnredium,' ,in deji^h&Lter,
©bracht werdenj. z, B. kann ein? Mischung aus Samen ,und angefeuchtetem Wachstumsmedium zwei oder,-drei Tage 1$^ wt$v,g,eelj&iet$n
Temperaturbedingungen, gehalten werden,, bevor sie .in den fiachen.. ■.
Schalen ausgebreitet-wird. - ?.„··'. r.r-s· -.·"·:-:: V-V-; = .·-■' .^s. ,*;;-;, \
Es* ist bevorzugt, daß· die. Feuchtiglceitszugabezum wachsenden
Gras oder -zu* den^^ anderen^^ wachsenden.Pflanzen reguliert, wird,und f
daß regulierte alternierende Tag- und Nacht-Temperaturen und -Beleuchtung angewendet werden, ·, Aysserdem lcann die atmosphärische Zusammensetzung durch Einverleibung, von Gasen;, ^,^.K
reguliert-werden»·wodurch
Behälter,, in »denen jman- Rasen gemäß der Eirf indungwachsen, lä£
können :bei irgendeiner Stufe-übereinander" auf, Gestellen -gestapelt
werden,, so daß mehr Rasen auf einer gegebenen Fläche untergebracht
Vor und/oder während der :Keimung können Me Samen* ; falls rgewünschty
einem die Keimung landi^oder das Wachstum .beschleunigendlen
"Vferfiihren, entweder auf physikalischem oder auf chemischem Wegfc/;·,.
unter "Einschluß von wachstumsfOrdernden und -beschleunigenden; ;
Substanzen, z.B. "Gibberell-Säure, Wasserstöffperoxyd und Säuere;
stoff unterworfen werden. Während der aktiven Wachstumsperiode können: sich' eritwiokelride Rasen tiicht geregelter Intensität und.„
spektraler Zusammensetzung ausgesetzt werdenir . ;: "· ^ : :V'·:
9 0 983670288 - ' - -
INSPECTED
Ί§0ΐ-219-
Wenn die Wurzelsysteme eine dichtverbundene verflochtene
Matte gebildet haben, können die Rasen aus ihren Behältern, in
der regulierten Umgebung entfernt und auf eine geeignete Stützfläche
überführt werden, wo sie befestigt und gegen, extreme
Wetterbedingungen geschützt werden, die zu dieser Zeit auftreten können. In dieser Zeit kann das Gras bzw. können die Pflanzen
kurz gehalten werden und kann der Rasen bewässert werden ; ein möglicher Filzbefall während dieser empfindlichen Stufe kann
durch Anwendung von Fungiciden mit Erfolg bekämpft werden.
Gemäß der Erfindung hergestellter Raseh besitzt eine Anzahl
von bedeutenden Vorteilen sowohl gegenüber Naturrasen als auch gegenüber aus Samen unter normalen Bedingungen gewachsenem
Gras. Ausser dem Vorteil, daß Rasen zu Jeder Jahreszeit hergestellt werden kann, besteht einer der Hauptvorteile gemäß der
Erfindung in der sehr kurzen zur Erzeugung von Rasen erforderlichen
Zeit, wobei eine Zeit von nur sechs bis acht Wochen gegenüber
etwa Io bis 2o Jahren bei Naturrasen oder 6 Monaten bis
2 Jahren im Fall von auf normalem Wege aus Samen gewachsenem
Rasen' erforderlich ist. Ausserdem ist die Zeit, die vom Anlegen von Rasen bis zu dem Zeitpunkt erforderlich,ist, wo sie voll gekräftigt
sind und verwendet werden können, bei gemäß der Erfindung
hergestelltem Rasen wesentlich kürzer als bei Naturrasen, bei dem ein Teil seines Wurzelsystems entfernt wurde.
Das gemäß der Erfindung verwendete sehr flache Wachstums*·
medium führt zu einer beträchtlichen Verminderung des Samenverlustes, da es gewährleistet, daß die Samen nicht zu tief gesät
909836/0288
β 190652
und ferner erzeugt es einen leichten und äuseerst flexiblen
Rasen-"Teppich", der für· eine leichte Handhabung und leichten Transport
zweckentsprechend aufgerollt werden kann. Die geringe Masse
und das geringe Gewicht des Produktes vermindern die Transportkosten
im Vergleich zu den Kosten, die bei Naturraaen auftreten. Ausserdem können Erzeugungseinheiten fichnoll und leicht in oder
in der Nähe von Bereichen großen Bedarf3 hergestellt werden, ein Faktor, der die Transportkosten nooh weiter beträchtlich vermindert.
Die flexible teppichartige Beschaffenheit des im Verfahren gemäß der Erfindung erzeugten Rasens machen ihn geeignet, um ihn
sogar auf schnell vorbereitete Flüchen zu legen; wenn der Rasen
gelegt wird, schaffen die relativ großen Formate, die er haben
kann, einen bedeutenden Vorteil gegenüber den kleineren Üblichen
Rasenformen.
Noch ein anderer' bedeutender Vorteil des Verfahrens gemäß der
Erfindung besteht darin, daß sowohl vom Boden als auch vom Samen
herrührende Krankheiten als auch Unkrauter aus dem Rasen vollständig
beseitigt werden können, wodurch ein Produkt mit einer sehr viel besseren Qualität erzeugt wird, ala sie entweder mit
Naturrasen oder mit Raeen erhalten wird, der im Freien aus Samen
gewachsen ist. Ferner Rann durch geeignete Auswahl der Samen, die gesät werden, die botanische Zusammensetzung der Rasen genau reguliert
werden, und auf diese Weise können sie einheitlich und
genau reproduzierbar sein.
9098 36/0288
Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erzeugter Rasen
kann leicht verfügbar erzeugt und verwendet warden, um in ungewöhnlich
kurzer Zeit eine Rasenfläche, Sportflächen oder eine andere
Grasnarbenart höchster Qualität zu schaffen.
Es wurden 7,08 kg (15,6 lh.) Wachsturasmedium hergestellt, das aus gleichen Volumenteilen sterilisiertem Sand und Torf bestand,
in das 8,96 g einer Verbindung .als Düngemittel mit der Zusammensetzung
• N lo£, P2O5 ?.%, K2O 155*
einverleibt wurden.
Es wurden 36 g einer GrassameatiischUj.g, bestehend aus vier
Gewichtsteilen kriechendes rotes Schwingelgras (S.A.I.) und einem Gewichtsteil Agrostis tenuis (S.A.I.) und behandelt mit einem
Fungicid (V/arenzeichen SAIsan) in einer Menge von o,5 Gew.-^ (Gew./Gew.),
bezogen auf den Samen in die vorstehend angegebene Menge des Wachstumsmediums eingemischt.
Diese Mischung eois Samen, Düngemittel und Wachstumsmedium
wurde in einem Behälter ausgebreitet, der 6l χ 183 x 0,6h om
(2 ft. χ 6 H. l/k in.) maß und innen mit Polyäthylenfolie
ausgekleidet war, wobei Entwa'saerungslöcher eingestanzt waren.
909836/0288
COPY BAD ORlGiNAL
119OB219
Die vorstehend angegebenen Mengen waren so bemessen, daß ein Behälter
der vorstehend angegebenen Ülmeneionen vollständig gefüllt
wurde.
Dar B- hälter wurde in einer Umgebung angeordnet, die für
eine Tagestemperatur von 25 C und eine Nachttemperatur von
2o C und zusätzliches Licht einer l8-8tUndlgen Tageslänge sorgte.
Das Medium wurde entsprechend seinem Auih&nm<evGnnögen gegen die
Schwerkraft bewässert und bei diesem Grad gehalten.
Die Keimung begann 3 bis 4 Tage später«und die Entwicklung
einer V/urzelmatte begann etwa 13 Tage später. Nach 14 Tagen wurde
der Behälter auf eine im Freien befindliche Aufnahmefläche Uberflihrt,
die den zuder Zeit herrschenden atmosphärischen Tenperaturbcdingungen
unterworfen war. Sie wurde entsprechend «it Wasser versorgt.
Sechs Wochen nach Beginn des Verfahrens hatte sich ein Rasen mit einer dichten konzentrierten Wurzelmasse mit einer
Stärke von o,64 cm (i/4 in.) gebildet. Es wurde gsohütrt, daß
mindestens 5°$ des BehHlterinhalts zu diesen Zeitpunkt aus
Oraswurzeln bestanden.
Dieser RaHen wurde -· aufgerollt, . .in seine
dauerhafte Lage Übergeführt und auf eine ebene BodenoberflKche
2 '
gebracht, in die 34 g/m (l oz. per sq. yd.) einer Verbindung
als Düngemittel mit der Zusammensetzung
909836/0288'.
19.06?!
N Ιοί*, P2O5 25#, K2O
einverleibt worden waren.
einverleibt worden waren.
Er wurde sofort festgewalzt. Es wurde Wassar entsprechend
einer Kapazität eines freien Feldes fUr eine Woche angewendet, wonach der Rasen ausreichend befestigt war., υΐη fUr eine normale
Verwendung geeignet zu nein.
Bei den nachstehend angegebenen Beispielen waren als anfängliche
Umgebungsbedinsungen eine Tagestemperatur von 25°C, eine
Nachttemperatur von 2o C und eine zusätzliche Quecksilberdampfbleuchtung
mit einer Mindest- Intensität von 129 Lumen/dorn (I2oo lumens/sq. ft.) zur Schaffunu einer l6-stlindigen Tageslunge
vorgesehen. Bei gewissen Jahresabsohnitten ist die zusätzliche
Beleuchtung nur fUr kurze Tngesabsohnitte erforderlich. Im spH-ton
Herbat und Winter Bind einige Stunden zusätzlicher Beleuohtung
erforderlich, um fUr eine l6-etlindige TegoslKnge zu sorgen.
Balaplel £
Es wurden 28,3 1 (o,*U cubio foot) Wachstumsmedium aus Torf
hergestellt, der ein Sieb mit einer Maschenweite von 6,4 mm (l/4")
durchlaufen Hatte uü dem 62,2 g einer baslachen Schlacke mit 8,7 5#
P.O,- einverleibt wurden*
2 5 .
Es wurden 31,1 g einer Graaeamenmischung aus
Agrostis tenuie (S.A.I.)
909836/0288
CGPY
BADrORIGlNAL
BADrORIGlNAL
Kriechendes rotes Schwingelgras
(S.A.I.)
(S.A.I.)
Poa pratensis (e.V. Merion) ,
Lolium perenne· (e.V. Aberystwyth
S.
die mit einem Pungicid (Warenzeichen SAIsan) in einer Menge von
o,5 Gew.-^, bezogen auf den Samen,behandelt waren, in die vorstehend
angegebene Menge des Wachstumsmediums eingemischt, mit 852 ml
(l 1/2 pints) Wasser befeuchtet und in einem Polyäthylertsack "
(polythene) j? Tage lang bei einer Temperatur von 25 G gehalten. :
Die Keimung begann nach zwei Tagen. .'
Diese Mischung aus keimendem Samen, Düngemittel und Wachs-?
tumsmedium wurde in einem 6l χ 1535x1,2 cm (2* χ 51 χ' l/2")
messendem Behälter ausgebreitet, der innen mit Polyäthylenfolie ausgekleidet war. Die vorstehend angeführte.n Mengen reichten
aus, um einen Behälter mit den vorstehend angegebenen Dimensionen
vollständig zu füllen. ' .·
Das Medium wurde entsprechend seinem Aufnahmevermögen entgegen der Schwerkraft bewässert und bei diesem Grad.gehalten. Im
Wasser war ein vollständig lösbares Düngemittel in einem Ausmaß'
gelöst, das die nachstehend angegebenen Konzentrationen im Wasser ergab: Stickstoff 168 Teile je Million, PO l44 Teile Je
Million, K3O 12o Teile je Million. . ;;
Die Entwicklung einer Wurzelmatte begann Io Tage später.
Nach 28 Tagen hatte sich eine Wurzelmatte gebildet und wurde
909836/02 8 8
13 190^2-19
der. Rasen vom Behälter entfernt und auf eine im Freien befindliche
Aufnahmefläche überführt, wo er geschnitten und bewässert wurde.
Sechs Wochen nach dem Beginn der Keimung hatte sich ein Rasen mit einer dichten konzentrierten Wurzelmasse mit einer Stärke
von 1,27 cm (1/2") gebildet, der fertig war, um ihn.in seine
endgültige Lage zu legen. . '
Dieser Rasen wurde · aufgerollt,- · , in seine beständige
Lage überführt und auf eine ebene Bodenoberfläche gelegt,
der ^4 g/m (l oz. per sq. yd.) einer Verbindung als Düngemittel
mit einer Zusammensetzung von N 1ο#, ^o^ ^^ und K2°
einverleibt worden waren. Er wurde sofort festgewalzt. Es wurde Wasser entsprechend einer Kapazität eines freien Feldes für eine
Woche aufgebracht," wonach weitere Wurzeln in dem Ausmaß entwickelt
wurden, daß der Rasen in seiner endgültigen Lage festhaftete.
Beispiel
3 · ' .
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 2 mit der Ausnahme, daß
ein Stück gewebter Jute mit den Maßen 1525 x 61 cm (5' χ 21) auf der
Polyäthylenauskleidungsfolie angeordnet · und die Samen-Wachstumsmedium-Mischung
auf der Jute ausgebreitet wurde. Die Umgebungsbedingungen waren dieselben, wie äie vorstehend für den ersten
l4-tägigen Zeitabschnitt beschrieben wurden.
909 8 36/02 8 8
ORIGINAL WSPECTED
. iaU-6219
Nach lh Tagen wurde der Behälter in eine Umgebung gebracht,
die für eine Tagestemperatur von 2oC, eine Nachttemperatur von
15 C und natürliches Tageslicht für etwa 11 Stunden/Tag sorgte.
Der Behälter wurde in dieser Umgebung weitere lh Tage lang gehalten,
wonach er auf eine im Freien befindliche Aufnahmefläche übergeführt
wurde, die den zur Zeit (Mitte Oktober) herrschenden Witterungsbedingungen ausgesetzt war. Von der Zeit an, da das Wachstumsmedium
in den Behälter gebracht wurde, wurde es entsprechend
seiner Kapazität entgegen der Schwerkraft bewässert und bei diesem
Grad gehalten. Im Wasser war ein vollständig lösliches Düngemittel
gelöst, das im Wasser die nachstehend angegebenen Konzentrationen lieferte:Stickstoff l68 Teile Je Million, Pg0 l44 Teile je Million,
KO 12o Teile je Million»
55 Tage nach dem Beginn des Verfahrens hatte sich eine Wurzelmatte
gebildet, die sich durch das gewobene grobe Sackzeug (Hessian) derartig "verzweigte',1, daß das Hessian mit der Wurzelmatte unter Bildung eines Rasens hoher Festigkeit untrennbar .
verbunden war, der aufgerollt werden und mit Leichtigkeit und
ohne Zerstörung gehandhabt werden konnte. Der oberste Wuchs wurde auf eine Höhe von 1,9 cm 0/4") zur Bildung eines Rasens mit
annehmbarem Äusseren und annehmbarer ' Struktur . . zu erzeugen« ■;■
. Beispiel h .
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 2 mit der Ausnahme, daß
das Wachstumsmedium aus drei TeilenTorf und einem Teil sterili7 ·
siertem mineralischem^chieferabfall ("^Abbrand") bestand, wobei
. 1 y U b" 2 1
beide ein Sieb mit einer Maschenweite yon 6,J55 mm (l/^") passiert
hatten. Ihm wurden 62,2 g basische Schlacke mit einem Gehalt
von 8,75^ P O1. einverleibt.
2
2
28 Tage nach dem Beginn der Keimung hatte sich eine Wurzelmatte
gebildet. Der Rasen wurde aus dem Behälter entfernt und . auf eine im Freien befindliche Auflagefläche übergeführt, wo er
feucht gehalten wurde und der obere Wuchs auf eine Länge von
Ij9o cm (3/4") abgeschnitten wurde.
Sechs Wochen nach dem Beginn der Keimung hatt sich ein Hasen mit dichter kompakter Wurzelmasse gebildet. Dieser Rasen
wurde leicht aufgerollt und gehandhabt.
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 4 mit der Ausnahme, daß
das Wachstumsmedium 11,6 dem sterilisierter Sand waren, dem loo g basische Schlacke mit einem Gehalt von 8,75$f^pc einverleibt worden
varen. Ausserderii wurden nach l4 Tagen in der anfänglichen Umgebung
die Umgebungsbedingungen zur Schaffung einer Tagestemperatur.von
2o C, einer Nachttemperatur von 15 C und einer natürlichen Tagesbeleuchtung
von etwa l6 Stunden/Tagabgeändert. 28 Tage nach dem Beginn der Keimung hatt eine Wurzelmattenbildung begonnen und
wurde der Behälter auf eine im Freien, befindliche Auflagefläche
übergeführt, wo er mit verdünnter Düngemittellösung, wie in den
909836/028
vorstehenden Beispielen angegeben, feuchtg'ehalten wurde. . , Λ
Acht Wochen nach dem Beginn der Keimung hatte :sich ein Ra- :.
sen mit einer dichten verflochtenen Würzelmasse gebildet, rder ; ' ;
leicht aufgerollt und vom Behälter entfernt werden konnte. ' ". ^
Beispiel.6 ,-, ■ ^I . V; ;' ':.(;
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 5 mit der Ausnahme, daßi V' ■
das Wachstumsmedium aus gleichen. Volumenteilen. Torf und steri-, ; ■
lisiertem mineralischem Schiefefabfall (-"Abbrand")"'bestand,."wobei
beide ein Sieb mit einer Maschenweite von 6ä35 πήή (i/V( ) passierit
hatten, und daß ihm loo g basische Schlacke ihiteinem Gehall; von :'■:
8,7^P2O- und 62,2 g Düngemittel mit einem Gehält an Magnesiums ΐ ν
ammoniumphosphat (Warenzeichen ENMAG) einverleibt war, wobei die ; ;.
Analyse 6,c$> .· N, 28,3^ P0 0K* io,4^ K0C
Nach l4 Tagen anfänglichen Umgebungsbedingungen .yrurdeii ;
·-'■"■ ' ' ~ . ""'"■ "■■-.' ■-' ■.-·." ·'."- ο /: - ; :
die Bedingungen geändert, um eine Tagestemperatur von 2o C, eine
Nachttemperatur von 15 C und eine natürliche Tagesbeleuchtung von etwa ]D-stündiger Dauer für eine Zeit von l\ Tagen vorzusehen,
wonach der Behälter auf eine im Freien befindliche Fläche übergeführt wurde, wo er den herrschenden Witterungsbedingungen (später
Oktober) ausgesetzt wurde. Sieben Wochen nach dem Beginn der
Keimung hatte sich eine feste verflochtene Wurzelma-tte gebildet,
die fest genug war, um aufgerollt und gehandhabt zu werden.
ORIGINAL
"Τ at) 6Γ2 1
• Beispiel 7 ·
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 5 mit der Ausnahme, daß
das Wachstumsmedium aus 11,6 dom (o,4l cu. ft.) im Gartenbau verwendeten
Vermiculit bestand, dem loo g basische Schlacke mit
einem Gehalt von 8,75$ P0 0Ir einverleibt worden waren.
• 2 5
Nach der anfänglichen Behandlung wurden die Umgebungs-
o temperaturen geändert, um eine Tagestemperatur von 2o C, eine
Nachttemperatur von 15 C und natürliches Tageslicht von etwa ■ ■
'11-stündiger Dauer für weitere l4 Tage zu ermöglichen. Der Behälter
wurde danach auf eine im Freien befindliche Aufnahmefläche übergeführt, wo er den herrschenden klimatischen Bedingungen
(Mitte Oktober) ausgesetzt und ferner feuqht gehalten wurde.
Acht Wochen nach der Keimung hatte sich eine dichte verflochtene
Wurzelmatte.gebildet, die · aufgerolltund gehandhabt werden
konnte. Der obere Wuchs wurde auf einer Länge von 1,9° cm abgeschnitten, um einen Rasen von annehmbarem Äusseren und annehm-
barer .· Struktur · „ zu erzeugen. .
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 5 mit der Ausnahme, daß
das Wachstumsmedium aus Torf bestand, der ein Sieb mit einer Maschenweite von 6,35 mm (1/4") passiert hatte und dem loo g
909836/0288 ;■'-"'
ORIGINAL INSPECTED
.ν
ίο
ίο
basische Schlacke mit einem Gehalt von 8,75# ?J5C einverleibt
worden waren. " . . " · - ' . . :
Als Samen wurden 2o,5 S Agrostis tenuis . (S,Ä.-.I.")* gesät;
eine Keimung des Samens. begann nach drei Tagen*. ■ :
Die anfänglichen Umgebungsbedingungen wurden nach l4 Tagen
geändert, um eine Umgebung mit einer Tagestemperatur von- 2opC,
einer Nachttemperatur von 15 C und natürlichem Tageslicht für Λ
täglich etwa l4 Stunden für die nächsten l4 Tage vorzusehen. .
Der Behälter wurde danach im Freien angeordnet und mit einer
verdünnten Düngemittellösung versorgt, wie vorstehend beschrieben.
Sieben Wochen nach dem Beginn der Keimung hatte sich ein
Rasen mit einer 1,27 cm starken (1/2") Wurzelmatte gebildet, der leicht aufgerollt/Wdgehandhabt werden konnte.
Beispiel 9 - : v '—"■'-.--'-
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 8 mit der Ausrahme, daß
der gesäte Samen 46,6 g Lolium perenne (c.v. Aberystwyth S.23)
5 1/2 Wochen nach Beginn-der Keimung hatte sich ein.Rasen
mit einer Ij27 cm (l/2") starken Wurzelmatte gebildet, der leicht
aufgerdlt und gehandhabt werden konnte, _
9098:36/0288
ν ■■.«■" '■■«·
Beispiel. Io ·
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 8 mit der Ausnahme, daß .
•der gewählte Samen 4-I4,1 g kriechendes rotes Schwingelgras (S.A.I.)
war. , . - '
In diesem EaIl betrug die Zeit bis zur Bildung eines leicht-•
· handhabbaren Rasens sechs Wochen.
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 2 mit der Ausnahme, daß
zusätzlich zur Sairoenmischung dieses Beispiels 7,5 S englisches
Raigras bzw. ausdauernder Lolch (Landras Westerwolds) einverleibt wurden.
Nach 3o Tagen unter den anfänglichen* Umgebungsbedingungen
hatte sldi ein Rasen mit einer dichtvernetzten Wurzelmatte gebildet,
der leicht aufgerollt und gehandhabt werden konnte.
Dieses Beispiel gleicht Beispiel. 2 mit der Ausnahme, daß
zusätzlich zu der Simenmischung dieses Beispiels 15 g Hafer einv
erleibt wurden.
09836/02 8 8
ORIGINAL INSPECTED
1-90f219
Nach 3o Tagen unter den-anfänglichen ümgebungsbedingungen ■-'-"■;;
hatte sich ein Rasen mit einer dichten dichtvernetzten Wurzelmätte
gebildet, der leicht aufgerollt und' gehandhabt werden konntet, V ~\
■■■ "■■ ': -_:-. - Beispiel 13 v '..- '■. -'";' ■..; ;_- ■"--_ -:^Y
Dieses.Beispiel gleicht Beispiel 12 mit der Ausnahme, daß - : ·
die 15 g Hafer durch 15 g Gerste ersetzt wurden. Ein leicht^ >
: zu handhabender Rasen hatte.sich nach 3o Tagen unter den an- ν ;"..
fänglichen ümgebungsbedihgungen gebildet. ' · , ' -."■>; ;Λ : i
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 12 mit der.Ausnahme,'daßι ; die
15 g Hafer durch 15 g Weizen ersetzt wurden. Ein leicht zu;
handhabender Rasen hatte sich nach 3o Tagen unter den anfänglichen
Umgebungsbedingungen gebildet*· . ; ; v
Dasin diesem Beispiel verwendete Wachstumsmedium war das
gleiche wie das in Beispiel 8. Das Wachstumsmedium wurde in einem
Behälter mit den Maßen 6l. χ 152»^ χ 1,27 cm ausgebreitet^ der
innen.mit einer Polyäthylenfolie ausgekleidet war. ' .-
Eine Meige von Agrbstis stolonifera-Äüsläüfern wurde zu
Längen von etwa 1,3 cm (l/2n) derart abgeschnitten, daß; Jedes
; .' 909836/0280 · ' -'
9J ->19062Ί9
Stück einen Knoten aufwies, von dem aus ein Wachstum stattfinden
konnte. Diese Stücke von Ausläufern wurden in das Wachstumsmedium in einem Abstand von 5,1 cm gepflanzt, ■
Der Behälter wurde den anfänglichen Umgebungsbedingungen ausgesetzt
und entsprechend seinem Aufnahmevermögen entgegen der Schwerkraft mit der verdünnten Düngungsmittellösung bewässert
und bei diesem Grad gehalten. ,
Die Entwicklung einer Wurzelmatte hatte nach drei Wochen begönnen*und
nach neun Wochen hatte sich eine leicht zu handhabende Wurzelmatte gebildet, die aufgerollt werden konnte. In dieser
Stufe wurde der obere Wuchs auf eine · Länge von 1,91 cm (3/^")
abgeschnitten.
Dieses Beispiel gleicht Beispiel 15 mit der Ausnahme, daß
anste.lle der Ausläufer von Agrostis stolonifera Pflänzchen von Chamaemelum nobile ("Kamille") im Wachstumsmedium mit einem Abstand
von 5,1 cm (2") gepflanzt wurden.
Der Behälter wurde ,in der ursprünglichen Umgebung angeordnet
und mit verdünnter Düngemittellösung behandelt, wie in den vorstehenden
Beispielen beschrieben wurde. Eine Wurzelbildung hatte etwa Io Tage später begonnen, und nach etwa Io Wochen hatte sich unter
den ursprünglichen Umgebungsbedingungen eine Wurzelmatte von ausreichender
Stärke zur Handhabung gebildet.
9 0 9836/0288
Claims (7)
- PatentansprücheVerfahren zur Erzeugung von Rasen, dadurch gekennzeichnet; daß man Gras oder andere rasenerzeugände Pflanzenarten in einem Wachstumsmedium in einem flachen Behälter wachsen laßt, wodurch : die Wurzelsysteme des Grases bzw. der anderen rasenerzeugenden λ Arten wachsen und miteinander verfilzen können.
- 2) Verfahren nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet, daß man als Behälter einen solchen in Form einer rechteckigen flachen- Schale verwendet. . -. : ;"-■"".-."
- 3) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man als Behälter einen solchen mit einer Tiefe von o, 64 bis 25,f>4cm (l/V and i").verwendet. .
- 4) Verfahren nach einem .der.vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man als Behälter einen solchen verwendet, der auf der Bodeninnenseite mit einer Folie aus einem von Wurzeln nicht zu druchdringenden Material versehen ist. "
- 5") Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man" als Wachstumsmedium ein solches mit einem einverleibten Düngemittel verwendet.
- 6) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man zu Beginn zu dem Wächstumsmedium zur Unter-90 983 6/02 88 .13 ν Μ^Ο-6219Stützung der Bildung eines guten Wurzeisystems Samen von schnell wurzelbildenden «curzlebigen Arten hinzufügt.
- 7) Verfahren nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man den Samen des Grases oder anderen rasener-. zeugenden Pflanzenarteh keimen läßt, bevor man ihn-in den Behälter bringt»; . ..8.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man den Rasen unter regulierten Umgebüngsbedingungen wachsen laßt. -90 9 8 36 /0288ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB6064/68A GB1194281A (en) | 1968-02-07 | 1968-02-07 | Turf. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1906219A1 true DE1906219A1 (de) | 1969-09-04 |
Family
ID=9807779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691906219 Pending DE1906219A1 (de) | 1968-02-07 | 1969-02-07 | Verfahren zur Rasenerzeugung |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE728032A (de) |
| DE (1) | DE1906219A1 (de) |
| DK (1) | DK126223B (de) |
| FR (1) | FR2001485A1 (de) |
| GB (1) | GB1194281A (de) |
| NL (1) | NL6901953A (de) |
| SE (1) | SE376533B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2753553A1 (de) * | 1976-12-03 | 1978-06-08 | Michel Chamoulaud | Pflanzenteppich, insbesondere rasenteppich, sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung |
| DE3334882A1 (de) * | 1983-09-27 | 1985-04-18 | Lothar Bestmann | Verfahren und vorrichtung zur herstellung insbesondere von uferbepflanzungen |
| WO1999051080A1 (en) * | 1998-04-02 | 1999-10-14 | Grass In The Air Ltd. | Method and apparatus for creating areas of greenery |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH688516A5 (de) * | 1993-11-22 | 1997-10-31 | Guenther Weiss | Rasengitterplatte. |
| CN103371040A (zh) * | 2012-04-12 | 2013-10-30 | 宋博 | 轻便式紧牢扎根型卧茎景天商品草皮卷的生产方法 |
-
1968
- 1968-02-07 GB GB6064/68A patent/GB1194281A/en not_active Expired
-
1969
- 1969-02-06 SE SE6901594A patent/SE376533B/xx unknown
- 1969-02-06 BE BE728032D patent/BE728032A/xx unknown
- 1969-02-07 DK DK67669AA patent/DK126223B/da unknown
- 1969-02-07 NL NL6901953A patent/NL6901953A/xx unknown
- 1969-02-07 FR FR6902875A patent/FR2001485A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-02-07 DE DE19691906219 patent/DE1906219A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2753553A1 (de) * | 1976-12-03 | 1978-06-08 | Michel Chamoulaud | Pflanzenteppich, insbesondere rasenteppich, sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung |
| DE3334882A1 (de) * | 1983-09-27 | 1985-04-18 | Lothar Bestmann | Verfahren und vorrichtung zur herstellung insbesondere von uferbepflanzungen |
| WO1999051080A1 (en) * | 1998-04-02 | 1999-10-14 | Grass In The Air Ltd. | Method and apparatus for creating areas of greenery |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1194281A (en) | 1970-06-10 |
| SE376533B (de) | 1975-06-02 |
| BE728032A (de) | 1969-08-06 |
| FR2001485A1 (de) | 1969-09-26 |
| DK126223B (da) | 1973-06-25 |
| NL6901953A (de) | 1969-08-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60012006T2 (de) | Saatkeimmedium | |
| Bot et al. | The importance of soil organic matter: Key to drought-resistant soil and sustained food production | |
| Lal | Effects of macrofauna on soil properties in tropical ecosystems | |
| DE2115714A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Wald kulti vierung | |
| DE2651353A1 (de) | Verfahren zur herstellung von rasen | |
| EP0172839B1 (de) | Vegetationskörper | |
| DE69823884T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bildung von grünflächen | |
| US2351256A (en) | Method of fertilizer distribution | |
| DE2530683A1 (de) | Verfahren zur herstellung kohaerenter torfplatten, insbesondere als substrate fuer saatgut, das zum keimen gebracht werden soll, und pflanzen | |
| DE1126663B (de) | Verfahren zum Herstellen eines Rasenfelles | |
| DE69601535T2 (de) | Zusammensetzung für die ernährungsschicht von grasfeldern | |
| DE3336249C2 (de) | Formkörper, bestehend aus zerkleinerter Baumrinde und Düngemittel | |
| Vogel | Revegetating surface-mined lands with herbaceous and woody species together | |
| DE1906219A1 (de) | Verfahren zur Rasenerzeugung | |
| DE3828843A1 (de) | Transportable, schnellanwachsende rasenmatte sowie verfahren zu ihrer herstellung und anwendung | |
| DE69102378T2 (de) | Strohplatte für hydroponisches Substrat. | |
| DE2150770A1 (de) | Auslege-samenteppich, vorzugsweise rasensamen | |
| DE2537056B2 (de) | Bodenbedeckung für Pflanzungen, Baumschulen oder dergl. | |
| WO1995028827A1 (de) | Verfahren zur erzeugung einer humusschicht auf kippen und anderen erosionsgefährdeten und vegetationsfeindlichen böden | |
| CH518054A (de) | Auflage für zu kultivierende Erdflächen | |
| DE2829324A1 (de) | Bodenabdeckung fuer gartenbeete | |
| DE2706584B2 (de) | Pflanzenbegasung | |
| DE102022113773A1 (de) | Wurzelschutzhülle | |
| WO1996022011A1 (de) | Unkrautunterdrückungsmittel, verfahren zu seiner herstellung sowie verwendung zur unkrautbekämpfung | |
| DE805205C (de) | Verfahren zur Untergrundbewaesserung von Gewaechshaeusern |