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DE1906011A1 - Kapillartrennwand - Google Patents

Kapillartrennwand

Info

Publication number
DE1906011A1
DE1906011A1 DE19691906011 DE1906011A DE1906011A1 DE 1906011 A1 DE1906011 A1 DE 1906011A1 DE 19691906011 DE19691906011 DE 19691906011 DE 1906011 A DE1906011 A DE 1906011A DE 1906011 A1 DE1906011 A1 DE 1906011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
container
wall
inner container
container according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691906011
Other languages
English (en)
Other versions
DE1906011B2 (de
DE1906011C3 (de
Inventor
Kayser Lutz T
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kayserlutz T
Original Assignee
Kayserlutz T
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kayserlutz T filed Critical Kayserlutz T
Priority to DE19691906011 priority Critical patent/DE1906011C3/de
Priority claimed from DE19691906011 external-priority patent/DE1906011C3/de
Publication of DE1906011A1 publication Critical patent/DE1906011A1/de
Publication of DE1906011B2 publication Critical patent/DE1906011B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1906011C3 publication Critical patent/DE1906011C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/72Devices for applying air or other gas pressure for forcing liquid to delivery point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Kennwort: Kapillartrennwand Kapillartrennwand Die vorliegende Erfindung betrifft sinen Plüssigkeitsbe'hälter o. dergl. zur blasenfreien Zapfung einer in diesem gespeicherten Plüssigkeit, bis diese vollkommen erschöpft ist, und ohne dap zwischenzeitlich das nachströmende Verdrangungsgas mit austritt, und zwar sowohl im Zustand der S.chwerelosigkeit als auch bei beliebiger Lage des Behälterausflusses bezüglich eines Schwerefeldes.
  • Vielen Geräten und technischen Apparaturen sind Plüssigkeitsbehälter angeschlossen, aus denen entweder durch Druckbeaufschlagung mit einem Verdrängungsgas, das entweder von außen zugeführt oder im Behälter zusammen mit der Flüssigkeit in komprimierter Form gespeichert werden kann oder durch Pumpen eine Flüssigkeit entnommen wird. Sehr oft mup dabei vermieden werden, daß das sich im Behälter befindende Gas mit austritts Als einige Beispiele seien Getränkebehälter, Kraftstoff- und Ölbehälter von Fahrzeugen, Flugzeugen, Schiefen, sowie Raketentreibstoffbehälter innerhalb oder außerhalb eines Schwerefeldes genannt, Das Problem der blasenfreien Flüssigkeitszapfung aus einem Behälter wurde bisher durch folgende Methoden gelöst: 1. Anbringen das Ausflusses an der Unterseite des Behälters. Austritt der Flüssigkeit aufgrund der auf sie einwirkenden Schwerkraft, wobei der Druckausgleich für die ausfließende Flüssigkeit durch ein Belüftungsloch an der Oberseite des Behälters vorgenommen wird, d.h., die Flüssigkeitsentnahme aus dem Behälter kann nur in einer bestimmten Lage des Behälters vorgenommen werden.
  • 2.. Einbringen eines Steigrohres in den Behälter, Dadurch kann die Flüssigkeit auch an der Oberseite des Behälters entnommen werden, jedoch ist auch hier die Funktion der Flüssigkeitsentnahme lageabhängig.
  • 3. Einbringen mehrerer Steigrohre in verschiedenen Richtungen zueinander mi.t mechanischen Schwimmerklappen, die bei Gaseintritt in das Steigrohr schließen. Solche und ähnliche Behälter werden beispielsweise als Ölbehälter in kunstflugtauglichen Flugzeugen verwendet, damit in allen Fluglagen ein einwandfreier Ölfluß gewährleistet ist. Bei schäumendem Öl oder Kraftstoff sind auch derartige Einrichtungen störanfällig.
  • 4. Positive Austreibung durch dehnbare Membranen oder starre Kolben. Diese Mrthode wird vor allem dort angewandt, wo die vorbeschriebenen Einrichtungen zu wenig Sicherheit gegen Gasansaugung oder Gasaustritt bieten. Dies ist unter anderem bei hydraulischen Druckspeichern und insbesondere bei Austreibanlagen für Raketentreibstoffe bei Raumfahrzeugen der Fall0 Austreibmembranen für aggressive Raketentreibstoffe. sind jedoch besonders störanfällig und bilden heute noch bei Raumfahrzeugen ein ungelöstes Entwicklungsproblem, da für viele Treibstoffe noch keine geeigneten Elastomere verfügbar sind.
  • Andererseits eignen sich nur diese letztgenannten Methoden unter Bedingungen der Schwerelosigkeit.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, innerhalb des Flüssigkeitsbehälters eine zuverlässige und völlig störungsfreie Trennung zwischen dem Verdrängungsgas und den zu fördernden Treibstoffen zu schaffen, mit der Garantie, dap keine Gasblasen mit der Flüssigkeit austreten können, solange der Flüssigkeitsvorrat noch nicht erschöpft ist. Gleichzeitig werden die bei den unter den Punkten 1 bis 4 beschriebenen Methoden auftretenden Nachteile vermieden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dap innerhalb des eigentlichen Flüssigkeitsbehälters ein zweiter Behälter mit allseitig geringem Abstand zu diesem Außenbehalter angebrächt wird, dessen Wandung ganz oder teilweise aus einer Xapillarwand besteht. Diese Kapillarwand kann z. B. durch ein feines Sieb gebildet werden.
  • Dieser so gebildete Siebbehälter list die Eigenschaft, daß durch seine Wandung solange ausschließlich Flüssigkeit dringt, solange der Druck des in den Siebbehälter zur Austreibung der Flüssigkeit einströmenden Gases kleiner als der durch-die Siebmaschen entstehende Espillardruck ist. Damit wird abhängig von der Oberflächenspannung der Flüssigkeit und des Kapillardurchinessere des Siebes das Verdrängungsgas solange innerhalb des Siebbehälters eingeschlossen bleiben, solange der Differenzdruck über der Siebwandung einen bestimmten ert nicht übersteigt. Erst bei Auftreten eines kritischen Massenflusses pro Oberflächeneinheit der Siebwandung oder wenn die Flüssigkeit erschöpft ist, ist dieses nicht mehr gewährleistet.
  • Da diese Gas-Flüssigkeits-Trennungsmethode nur auf der physikalischen Wirkung des Kapillardruckes' beruht und keinerlei bewegliche mechanische Teile erfordert, ist sie absolut zuverlässig, betriebssicher und wartungsfrei. Als weiterer wichtiger Vorteil ist die Einsatzfähigkeit bei den aggressivsten Flüssigkeiten und Gasen hervorzuheben, sowie die einwandfreie Funktion im Zustand der Schwerelosigkeit, weshalb sich diese Methode vor allem zur Anwendung in der Weltraumfahrt eignet, Darüber hinaus ist ein derartiger Kapillarsiebbehälter wesentlich leichter als eine Austreibmembrane und fungiert außerdem noch als Filter.
  • An Hand der Abbildungen sollen nun die wesentlichsten Merkmale der erfindung an zwei Ausführungsbeispielen beschrieben werden0 Fig. 1 zeigt eilen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Fördertank; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen derartigen Tank gemäß Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch ein weiteres husführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fördertanks; Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung Fig. 5 zeigt eir;en Querschnitt durch einen erfindungsgemäen Fördertank mit vergrö?erter Kapillaroberfläche und Fig0 6 zeigt einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindun, bei dem nur der zylindrische Teil der Wandung des Behälters doppelwandig, in Form einer Kapillarinnenwand ausgebildet ist und die Flüssigkeit seitlich abgezapft wird0 Der Pördertank besteht aus einem beliebig geformten, z. B.
  • kugel-, ellipsoid-, quader- oder torusförmigen Behälter, in den Ausführungsbeispielen zylindrischen Druckbehälter 1, mit konkaven oder konvexen Kugelböden, der durch den Ausflup 2 an den Verbraucher und durch den Zulauf 3 an eine Druckgasversorgung oder Belüftungsvorrichtung angeschlossen ist9 Innerhalb des Druckbehälters 1 ist ein Innenbehälter 4 eingebracht, der in sich allseitig geschlossen ist und nur von der Gaszuführungsleitung 3 durchdrungen wird0 Die Wandungen des Innenbehälters 4 bestehen ganz oder teilweise aus feinen Kapillaren wie zO B, einem rostfreien Stahldrahtgewebe, Kunststoffgewebe oder einem porösen Sinterwerkstoff. Beim Ausführungsbeispiel gemäp Fig0 3 besteht nur der Zylindermantel des Innenbehälters 4 aus einer Kapillarwand, während die Stirnfläche der vereinfachten Herstellung wegen aus massivem Material hergestellt ist, ohne dap die blasenfreie Flussigkeitsentnahme beeinträchtigt wird, da sich die Flüssigkeit auch im Zustand der Schwerelosigkeit im Innern des Behälters so verteilt, dap de Oberflächenenergie der Flüssigkeit ein Minimum erreicht, wodurch auch bei Entnahme von Flüssigkeit im Zustand der Schwerelosigkeit gewährleistet ist, dap die gesamte, im Behälter enthaltene Flüssigkeit blasenfrei entnommen werden kann. Zwischen dem Innenbehälter 4 und dem Druckbehälter 1 können Distanzstücke 5 angebracht sein, die einen freien Zwischenraum 6 vor den Abfluß der Flüssigkeit zwischen den Wandungen zaun Austlup hin bereitstellen; Die gleiche Wirkung wird erreicht, wenn, wie in Fig, 4 und 5 der Aupenbehälter und/oder der Innenbehälter mit einer Längsrillung 11 bzw, 12 versehen ist, wobei der Innenbehäl-ter gleichzeitig noch eine Oberflächenvergrößerung der wirksamen Kapillarwandung erfährt, wodurch die Förderleistung erhöht werden kann, ohne daP der kritische Massenfluß pro Oberflächeneinheit der Siebwandung überschritten wird.
  • Herrscht im Gasraum 7 ein höheror Druck als hinter dem Ventil 8, so strömt beim Öffnen des Ventils die Flüssigkeit 9 unabhängig von ihrer jeweiligen Lage im Behälter durch die Siebinnenwand hindurch, den Zwischenspalt 6 entlang zum Ausflup 2 und über das Ventil 8 zum Verbraucher0 Das Verdrängungsgas jedoch kann nicht durch die benetzte Siebinnenwandung hindurchdringen, da die Oberflächenspannung die Flüssigkeit in den Siebmaschen festhält und somit eine absolute Gassperre bildet.
  • Dabei ist es unerheblich, ob das Verdrängungsgas von aupen über die Zuleitung 3 zugeführt wird oder bereits komprimiert in dem nur mit einem Ausfluß versehenen Behalter enthalten ist0

Claims (1)

  1. A N 5 P R Ü C H E-1) Flüssigkeitsbehälter für blasen- und gasfreie Flüssigkeitszapfung, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Behälters ein in sich geschlossener zweiter Innenbehälter, der eine ganz oder teilweise aus Kapillaren bestehende Wandung aufweist, in einem den Flüssigkeitsdurchfluß gestattenden Abstand angebracht istc 2) Innenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da die Kapillarwandung aus einem Sieb besteht.
    3) Innenbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dap die wirksame Kapillarwandung durch Ein- oder Ausformungen vergrößert ist.
    4) Flüssigkeitsbehälter gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daS der freie Durchflup zwischen Auuen- und Innenbehälter zum Ausfluß hin größer wird.
    5) Innenbehälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem gegenuber der Flüssigkeit und de das korrosionsfesten Material besteht.
    6) Innenbehälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Til seiner Wandung mit der des Außenbehälters identiscil ist.
    L e e r s e i t e
DE19691906011 1969-02-07 Flüssigkeitsbehälter Expired DE1906011C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691906011 DE1906011C3 (de) 1969-02-07 Flüssigkeitsbehälter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691906011 DE1906011C3 (de) 1969-02-07 Flüssigkeitsbehälter

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1906011A1 true DE1906011A1 (de) 1970-09-03
DE1906011B2 DE1906011B2 (de) 1976-10-14
DE1906011C3 DE1906011C3 (de) 1977-05-26

Family

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1906011B2 (de) 1976-10-14

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