DE1905396U - Ampulle zum nachfuellen von gasfeuerzeugen. - Google Patents
Ampulle zum nachfuellen von gasfeuerzeugen.Info
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Description
3« Dez. 1963 - Mei/Eh
Diving. Holzhäuser
Patentanwalt
OFFEN BA CH A.vl M--!M
Herrnstr. 37 / Tel. S5ft4 >
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Herrnstr. 37 / Tel. S5ft4 >
Rowenta Metallwarenfabrik GmbH Offenbach (Main), Waldstr. 232
" Ampulle zum Uaehfüllen von Gasfeuerzeugen "
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ampulle zum Nachfüllen von Gasfeuerzeugen.
Bei bekannten Gasfeuerzeugen ist ein als Rückschlagventil ausgebildetes
Einfüllventil vorgesehen, über das das Nachfüllen von Brennstoff aus einer Ampulle durchgeführt wird. In bekannter
Weise kann die Ampulle ebenfalls ein Rückschlagventil enthalten.
Die Schwierigkeit beim Nachfüllen von Gasfeuerzeugen besteht
darin, dem Tank des Gasfeuerzeuges jeweils nur die benötigte Brennstoffmenge zuzuführen. Hierbei muß auch darauf geachtet
werden, daß eine bestimmte Sicherheitszone bzw. ein Ausdekungsraum
im Tank belassen wird.
Um dieses zu erreichen, v/erden bisher Ampullen verwendet, die nur eine dem jeweiligen Tankvolumen entsprechende Brennstoffmenge
enthalten. Um jedoch auch Nachfüllampullen zum mehrmaligen Nachfüllen verwenden zu können, werden diese aus durchsichtigem
Kunststoff hergestellt und mit einer Meßskala versehen, auf der die jeweils benötigte Brennstoffmenge abgelesen ?/erden kann.
In derartigen Nachfüllampullen ist außer dem Brennstoff auch noch ein Treibgas unter einem "bestimmten Druck vorhanden, durch
das die Überführung des Brennstoffes aus der Ampulle in den Brennstofftank durchgeführt wird.
Bekannt ist es auch, eine Mehrfach-Nachfüllampulle mit einer Dosiereinrichtung zu versehen, durch die jeweils nur eine iank-r
füllung abgegeben wird.
Bekannt ist es ferner, die Tankbehälter von Gasfeuerzeugen mit
einer Entlüftungsvorrichtung zu versehen, so daß während des
Nachfüllvorgangs die sich noch im Tank befindliche Luft bzw. das noch nicht verbrauchte Gas an die Atmosphäre abzuführen.
Durch alle oben geschilderten Mittel soll ein Überfüllen des Feuerzeugtanks verhindert werden.
Die bisher bekannten Maßnahmen schliessen jedoch erfahrungsge-
Beziehungsweise
maß ein überfüllen des Gasfeuerzeuges nicht aus. S&Sss haben sie
den Nachteil, daß beim PüllVorgang hohe Gasverluste auftreten.
Im wesentlichen liegt dieses daran, daß der Füllvorgang mit einer derartigen Geschwindigkeit abläuft, daß der !Benutzer des
Feuerzeugs das Ende des Füllvorganges nicht exakt genug bestimmen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bisherigen
Nachteile des Nachfüllens von Gasfeuerzeugen zu vermeiden
und mit einfachen Mitteln eine Ampulle zu entwickeln, die ein Auffüllen der u-asfeuerzeuge bzw. hohe Gasverluste beim Füllvorgang
vermeidet.
Erfahrungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Ausflußweg
des Brennstoffes mindestens ein Drosselglied vorgesehen
ist. Hierdurch läßt sich die Brennstoff-Ausflußgeschwindigkeit so gering halten, daß vom Benutzer das Ende des Füllvorgangs
leicht erkannt und der Füllvorgang im richtigen Augenblick abgebrochen werden kann.
Ein besonderer Vorteil liegt darin, daß die Drosselung der Brennstoff-Ausflußgeschwindigkeit Tor dem Brennstofftank und
nicht beispielsweise durch den Querschnitt des Entlüftungskanal hinter dem Brennstoffkanal vorgenommen wird.
Das Drosselglied "besteht erfindungsgemäß aus porösem Material.
Mit Torteil kann auch eine Lederscheibe bzwl eine Scheibe aus
Kunstleder verwendet werden.
Mit einem besonderen Ausführungsbeispiel wird als Drosselglied eine labyrinthdichtung verwendet.
Ohne Schwierigkeit kann auch eine der Durchtritt-üffnungen am
AusELußweg als Drosselglied ausgebildet sein. Eine besonders einfache Lösung ist dadurch möglich, daß auf den Ampullenhals
einer handelsüblichen Ampulle ein Adapter aufgesetzt ist, durch den ein Drosselglied aus porösem Material auf dem Ampullenhals
festgeklemmt werden kann. Hierdurch läßt sich erreichen, daß das Auffüllen bfew. Nachfüllen der Uachfüllampulle durch ein verhältnismäßig
grossen Ampullenhals-Querschnitt erfolgen kann, während das Nachfüllen von Gasfeuerzeugen unter Zwischenschaltung
des Drosselgliedes geschieht.
"./erden am Ampullenhals und Adapter miteinander entsprechende
Gewinde versehen, so kann durch einfache Verdrehung des Adapters das Drosselglied mehr oder weniger zusammengepresst werden, wodurch
die Überprüfungsgeschwindigkeit des Brennstoffes regulierbar ist.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und Ausführungsbeispiel,
die sich auf die Zeichnung bezieht.
Ss zeigen:
Fig. 1 ein Ampullenmundstück mit Adapter
Ig. 2 ein Ampullenmundstück mit kleinem Ausfluß quer
schnitt
Pig. 3 ein Ampullenmundstück mit im Ventilstößel angeordnetem Drosselglied
Pig. 4 ein Ampullenmundstück mit aufgeschraubtem Adapter
Pig. 5 ein Ampullenmundstück mit einer Einschnürung und
Pig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ampullenmundstückes
Pig. 1 läßt den oberen Teil eines Ampullenmundstückes 1 erkennen, auf dem eine Drosselscheibe 3 aus porösem Material
liegt. Die Drosselschreibe wird durch einen Adapter 2 auf das Ampullenmundstück 1 gepresst. Beim Pullen der Ampulle
werden Adapter und Drosselscheibe abgenommen, so daß zum Nachfüllen der Ampulle der volle Querschnitt des Ampullenhalses
zur Verfügung steht. Beim Nachfüllen des Feuerzeugtanks kann die Austrittsgeschwindigkeit des Brennstoffes aus der
Nachfüllampulle durch das Drosselglied 3 so beeinflußt werden, daß das Ende des lachfüllvorgangs mit Leichtigkeit erkannt
werden kann.
Bei bisherigen Nachfüllampullen werden die Durchtrittsöffnungen im Brennstoffübertragungsweg so groß wie möglich gemacht,
um den Überführungswiderstand des Brennstoffes so gering wie möglich zu halten.
Fig. 2 zeigt einen Ampullenhals mit einer Durchtrittsöffnung,
deren Durchmesser so klein gehalten ist, daß der Hachfüllvor-
gang ebenfalls so langsam verläuft, daß das Ende gut abpaßbar
ist.
Gemäß I1Ig. 3 ist in dem Ampullenhals 1 eine Drosselscheibe 3
eingesetzt, die ebenfalls die Austrittsgeschwindigkeit des Brennstoffes reguliert.
Erfahrungsgemäß kann das Drosselglied 3 in allen Ausführungsbeispielen aus beliebigem geeignetem porösem Material bestehen.
Vorteilhafterweise können Lederscheiben bzw. Scheiben aus Kunstleder Verwendung finden. In besonderen Fällen lassen sich auch
Labyrinthdichtungen verwenden.
Die ringförmige Erweiterung im Ampullenhals 1 , die gemäß Fig. ü
die Dosierscheibe aufnimmt, kann beispielsweise durch Stauchen des Ampullenhalses hergestellt werden. Das Drosselglied läßt
sich in jeder beliebigen Stelle im Ausflußweg des Brennstoffes anordnen.
Fig. 4 zeigt wiederum einen Adapter 2, der jedoch in diesem Ausführungsbeispiel auf den Ampullenhals 1 aufgeschraubt ist.
Hierdurch läßt sich das Drosselglied mehr oder weniger zusammendrehen, wodurch die Drosselwirkung regulierbar ist.
G-emäß ^'ig. 5 ist der Ampullenhals 1 mit einer Einschnürung 4
versehen, in der eine Einpunzung zum Verengen des Eintrittskanals vorgesehen sein kann. Die Einpunzung 5 kann in einfacher
Weise durch einen Körnerschlag hervorgerufen werden. Je nach Tiefe der Einpunzung 5 ergibt sich ein genau definierter Drosselwiderstand.
In Abwandlung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 5 kann in der Einschnürung auch eine G-e winde bohrung vorgesehen sein, die eine
Drosselschraube aufnimmt, mit deren Hilfe eine mehr oder weniger
- β
große Veränderung des Durchflusses erzielbar ist.
Pig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungs To eispiel der Erfindung,
bei dem im unteren Teil der Bohrung des Ampullenhalses 1 ein Pfropfen 3 aus porösem Material angeordnet ist, der das Drosselorgan
"bildet. T/7ird gemäß ^ig 6 nach unten bewegt, so hebt
sich der Ventilkopf 6 entgegen der Jeder 7 ion der Dichtung
ab, wobei die seitliche Querbohrung im Ampullenhals 1 unterhalb der Dichtung 8 zuliegen kommt, so daß das Gas aus der
Ampulle über den Pfropfen 3 in den Ampullenhals 1 gelangen kann.
Claims (11)
1. Ampulle zum Nachfüllen von Gasfeuerzeugen dadurch gekennzeichnet,
daß im Ausflußweg des Brennstoffes mindestens ein Drosselglied (3) Torgesehen ist.
2. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselglied (3) aus porösem Material besteht.
3. Ampulle nach den Ansprüchen 1 - 2 , dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselglied (3) eine Lederscheibe ist.
4. Ampulle nach den Ansprüchen 1 — 2 „ dadurch gekennzeichnet,
daß das Drosselglied (3) eine Scheibe aus Kunstleder ist.
5. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselglied (3) eine Labyrinthdichtung ist.
6. Ampulle nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß eine der Durchtrittsöffnungen im Ausflußweg als Drosselglied ausgebildet
ist.
7· Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den
Ampullenhals (1) einer handelsüblichen Ampulle ein Adapter (2) aufgesetzt ist, vermittels dessen das Drosselglied (3) auf
den Ampullenhals festpressbar ist.
8. Ampulle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Adapter (2
und Ampullenhals (1) mit einander entsprechenden Gewinden versehen sind, derart, daß durch Verdrehen des Adapters (2) das
Drosselglied (3) zusammenpressbar ist.
9. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im
Ampullenhals (1) eine Einschnürung (4-) vorgesehen ist, die vermittels einer Einpunzung (5) verengt ist.
10. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Ampullenhals (1) eine Einschnürung (4) vorgesehen ist, in
der eine Gewindebohrung mit einer Drosselschraube liegt.
11. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Bohrung des Ampullenhalses (1) ein Pfropfen
(3) aus porösem Material vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER27544U DE1905396U (de) | 1963-12-11 | 1963-12-11 | Ampulle zum nachfuellen von gasfeuerzeugen. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER27544U DE1905396U (de) | 1963-12-11 | 1963-12-11 | Ampulle zum nachfuellen von gasfeuerzeugen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1905396U true DE1905396U (de) | 1964-11-26 |
Family
ID=33368596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER27544U Expired DE1905396U (de) | 1963-12-11 | 1963-12-11 | Ampulle zum nachfuellen von gasfeuerzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1905396U (de) |
-
1963
- 1963-12-11 DE DER27544U patent/DE1905396U/de not_active Expired
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