DE1905130U - Haltearm fuer elektroden od. dgl. an kurzwellen-diathermieapparaten. - Google Patents
Haltearm fuer elektroden od. dgl. an kurzwellen-diathermieapparaten.Info
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- DE1905130U DE1905130U DE1964S0049463 DES0049463U DE1905130U DE 1905130 U DE1905130 U DE 1905130U DE 1964S0049463 DE1964S0049463 DE 1964S0049463 DE S0049463 U DES0049463 U DE S0049463U DE 1905130 U DE1905130 U DE 1905130U
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Description
A 508 983*1 a 7. δ«
Haltearm für Elektroden od.dgl, an Kurzwellen-Diathermieapparaten
Die Erfindung betrifft einen Haltearm für Elektroden od.dgl. an
I-Iurzwellen-Diathermieapparaten, der um eine horizontale und eine
vertikale Achse schwenkbar am Apparategehäuse angelenkt ist und
aus mindestens zwei in Längsrichtung des Armes hintereinanderliegenden und gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht.
Die bisher in der Praxis verwendeten Haltearme für Elektroden bestehen aus einem steifen, teleskopartig ausziehbaren Rohr, das
um eine horizontale und eine vertikale Achse schwenkbar am Äpparategehäuse
über einen I'edergewichtsausgleich angelenkt ist. Solche
Haltearme haben den Nachteil, dass ihr Schwenkbereich vor allem für die Behandlung von Patienten im Bett nicht ausreicht,
mitunter auch dann nicht, wenn zur Einstellung der Elektrode zusätzlich der gesamte Apparat verschoben wird, Nachteilig ist ferner,
dass beim Schwenken des Haltearms um die gehäuseseitige horizontale Achslagerung - zur Höhenverstellung der Elektrode - sich
jedesmal die zuvor eingestellte Neigung der Elektrode ändert, so dass oft ein mehrmaliger Wechsel zwischen Höhenverstellung und
l\Tei gungs einst ellung erforderlich ist.
In der Patentliteratur ist ein anderer Elektroden-Haltearm vorgeschlagen
worden, der aus zwei geraden, in !Längsrichtung des
Armes hintereinanderliegenden, rohrförmigen Teilen besteht, die durch ein als Doppelgelenk ausgebildetes Winkelstück miteinander
verbunden sind, um den Haltearm in sich knicken zu können. Dabei ist das ,inkelstück in einer horizontalen Achslagerung des ersten
Armteiles gehalterto Das hat zur Folge, dass auf diese Achse
des Winkelstücks stets ein Drehmoment ausgeub-jTwird, das durch
das Gewicht der Elektrode und dem gegebenen Hebelarm bestimmt ist. Zur Halterung der elektrode muss also mindestens dieses
Tinkelstückgelenk ein solches Drehmoment aufnehmen können. So-
fern man zur Bedienungsvereinfachun^ auf F· ststel!schrauben in
diesem G-elenk verzichten will, muss es daher mit einer starken
Heibung versehen üeins die CIe Verstellbarkeit des C-elenkes erheblich
erschwert» Insbesondere für schwere "Elektroden ist dieser
Haltearm daher ungeeignet, ^usserdem ist euch bei diesem Elektroden-Haltearm
oft ein mehrmaliger Wechsel zwischen Höhenverstellung und lieigungseinstellung der Elektrode erforderlich. Dieser
vorgeschlagene Elektroden-Haltearm hat aus den genannten Gründen
keinen Eingang in die Praxis gefunden.
Der lialtearm nach der Erfindung vermeidet diese Mängel« Bei diesem
Haltearm ist am freien Ende eines ersten Armteils, der als Parallelogramm mit Federgewichtsausgleich ausgebildet und am Apparategehäuse
in bekannter Weise angelenkt ist, über ein als Winkelstück ausgebildetes Doppelgelenk ein zweiter Armteil in der Weise
angelenkt, dass das v/i nie el stück mit seinem eilen Ende in einer
vertikalen Achslagerung eines durch den Parallelogramßiteil geführten Zwischenstückeb drehbar gahaltert ist und sein anderes Ende
sie horizontale Achslagerung für den zweiten Armteil ausgebildet
ist j der rechtwinklig gebogen und an seinem freien Ende mit mindestens
einer Achslagerung fur die elektrodenhalterung versehen ist.
Durch die Anlenkung des .'.inkelstücks an eine vertikale achslagerung
des vom Parallelogrammteil geführten Zwischenstücks ist erreichtj,
dass auf diese Anlenkung in keinem Pail ein Drehmoment ausgeübt wird. Mindestens diese Gelenkstelle kann also weitgehend
reibungsfrei und damit leicht einstellbar ausgeführt werden. Der Umstand, dass das Doppelgelenk-.,inkelstück in einer vertikalen
üchslögerung eines vom Parallelogrammteil geführten Zwischenstücks
gehaltert und der zweite Armteil rechtwinklig gebogen ist, vereinfacht die Einstellung der Elektrode ausserordentlich. Beispielsweise
sind für eine Verstellung der Elektrode aus einer höchsten, nach unten gerichteten Lage in eine niedrigste, nach oben gerichteten
Lage lediglich zwei Verstellvorgänge erforderlich, nämlich das Schwenken des ersten Armteils um die gehäuseseitige, horizontale
Achse nach unten und das Schwenken des zweiten Armteils um die horizontale Achslagerung im Winkelstück um 180°B Im Gegensatz
dazu erfordert bei dem in der Patentliteratur vorgeschlagenen
— 3 _
Elektroden-Haltearm diese Verstellung mindestens drei ,jchwenk-■bewegungen.
Ausserdem ist bei dem Haltearm nach der Erfindung ein
mehrmaliger "Vechsel zwischen Höhenverstellung und Efeigungseinstellung
der Elektrode nicht mehr erforderlich.
Bei Tragarcea, die anderen Zwecken als der Halterung von Elektroden
dienen, ist es bekannt, einen ersten Armteil als Parallelogramm
mit Federgevvichtsausgleich auszubilden und an einen damit
geführten Zwischenteil einen gebogenen zweiten ,"rmteil mittels
einer vertikalen Achslagerung anzulenken. Diesen Tragarm fehlt jedoch das beim Haltearm nach der Erfindung wesentliche Doppelgelenk-".7inkelstüek.
Die geschilderte vorteilhafte Einstellmöglichkeit des neuen Elektroden-Haltearms besitzt daher auch dieser bekannte
, anderen Zwecken dienende Tragarm nicht.
Ein Ausführungsbeispiel des Haltearms nach der Erfindung ist in
den Figuren dargestellt.
Aus £"ig« 1 ist ein Teil eines Kurzwellen-Diathermieapparates
mit dem daran gehalterten Elektroden—Haltearm ersichtlich,
Fig. 2 stellt eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht des Haltearms nach JIg0 1 in vergrössertem Massstab dar und
Fig. 3 veranschaulicht einen Schnitt längs der Linie HI-III der Pig. 2.
An der einen Seitenwand des Kurzwellen-Diathermieapparates 1 ist der Parallelogrammteil 2 des Elektroden-Haltearms über das Zwischenstück
3 um die vertikale Achse 4 (Fig. 2) schwenkbar angelenkt,,
Die beiden Parallelogrammarme werden von dem Profilrohr und der Strebe 6 gebildet,, Das Profilrohr 5 ist um die horizontale
Achse 7 und ,die Strebe β ist um die horizontale Achse 8 schwenkbar
an dem Zwischenstück 3 gehaltert. Die Strebe 6 wird von der
Druckfeder 9 umgeben, deren in der Fig. 2 unteres Ende bei 10 mit der Strebe β verbunden ist und die mit ihrem anderen Ende bei 11
über die Querstrebe 12 an dem Profilrohr 5 befestigt ist und die
in bekannter Weise als Gewichtsausgleich dient,, Mit dem Profilrohr
5 ist nahe seinem gehäuseseitigen Ende das Klemmstück 13 fest verbunden, mit dem die Strebe 6 zwischen zwei durch die
Schraube 14 gegeneinandergezogene Klemmbacken einstellbar eingeklemmt
ist. Der Kopf der Schraube 14 ist durch die Aussparung 15 im Profilrohr 5 von aussen zugänglich. Die durch das Klemmstück
13 bewirkte einstellbare Reibung zwischen den beiden Parallelogrammarmen
vergrössert den Bereich,, in dem die Feder 9 das Gewicht
der für die Behandlung benötigten Elektroden ausgleicht. Mittels der Schraube 14 kann diese Reibung so eingestellt werden,
dass ein Gewichtsausgleich bei allen praktisch vorkommenden Behandlungselektroden
gegeben ist.
Die Parallelogrammarme führen das Zwischenstück 16, an dem sie mittels der beiden Drehgelenke mit den horizontalen .Achsen 17, 18
angelenkt sind. In dem Zwischenstück 16 ist um die vertikale Achse 19 drehbar das Winkelstück 20 gehaltert. Um die horizontale Achse
21 schwenkbar trägt das Winkelstück 20 den rechtwinklig gebogenen Armteil 22 an seinem in der Fig. 2 lotrechten Ende. Dazu ist das
Winkelstück 20 mit dem '.Teilenstumpf 23 versehen, auf dem der Armteil
22 gelagert ist (Fig. 2 und 3). Der 'vYellenstumpf 23 hat einen
Plansch 24 mit vier über seinen Umfang gleichmässig verteilten Einkerbungen 25, in die beim Schwenken des Armteils 22 um die
Achse 21 der im Innern des Armteils 22 um die horizontale Achse 26 drehbar angelenkte, doppelarmige Hebel 27 unter dem Druck der
Feder 28 nacheinander einrastet. Das der Feder 28 anliegende Ende des Hebels 27 weist den Teil 29 auf, der durch die Wandung des
Armteils 22 hindurchgeführt ist, um durch Druck auf ihn die Rastung lösen zu können. Falls es erwünscht ist, ein unbegrenztes Schwenken
des Armteils 22 um die Achse 21 zu vermeiden, kann der Flansch 24 mit dem gestrichelt angedeuteten Anschlag 30 oder 30' für den Hebel
27 versehen sein (Fig. 3). Beide Anschläge sind so angeordnet, dass der Armteil 22 von der beispielsweise vertikal nach oben gerichteten,
eingerasteten Lage nur in einer Drehrichtung in die vertikal nach unten gerichtete 9 eingerastete Lage verstellt werden
kann. Während der Anschlag 30 in seiner Breite in Drehrichtung des Armes 22 schmal ausgebildet ist und daher eine Schwenkbewegung
des Armes 22 um etwa 340° gestattet, erstreckt sich der
Anschlag 30' in seiner Breite in Drehrichtung des Armes 22 zwischen
zwei gegenüberliegende'Einkerbungen 25 und gestattet daher
nur eine Lchwenlcbewegung dec Armes 22 um 180 · Den Abschluss des
horizontalliegenden Endes des Armteils 22 bildet das Verbindungsstück
31 zur eigentlichen rlektrodenhslterung 32, die entsprechend
dem OBGM 1 891 869 als Steckzapfenkupplung ausgebildet sein kann.
Das Verbindungsstück 31 ist um die Achse 33 drehbar im Armteil 22
geheitert und die Elektrodenhalterung 32 ist um die Achse 34
schwenkbar am Verbindungsstück 31 angelenkt (Pig. 2). Diese beiden G-elenkstellen sind mit Reibung versehen^ die die verhältnis—
massig geringen Drehmomente aufnimmt, die durch das Gewicht der Elektrode und dem nur kurzen liebelarm gegeben sind. An diesen
Gelenkstellen stört die Reibung übrigens wenig, weil Verstellungen an diesen Stellen selten erforderlich sind. Die Elektrode 35
entspricht der Elektrode nach der deutschen Patentschrift 1 082 358,
Das .vtromsuführungskabel ist mit 36 bezeichnet.
- 6
Claims (4)
1. iiältearm. für elektroden od.dgl. an Kurzwellen-Diathermiec>poaraten,
oer um eine horizontale und eine vertikale Achse
&chwenicbt-r am /pparate^ehuuse anrelenkt ist und aus mindestens
zwei in Längsrichtung des Armes hintereinanderliegenden und gelenkig
miteinander verbundenen Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem freien Ende eines am Apparategehäuse angelenkten
ersten Armteils, der als Parallelogramm mit !"'edergewichtsausgleich
ausgebildet ist, über ein als winkelstück ausgebildetes Doppelgelenk ein zweiter Armteil in der '»Veise angelenkt ist, dass
das Winkelstück mit seinem einen Ende in einer vertikalen Achslagerung
eines durch den Parallelogrammteil geführten Zwischenstückes drehbar gehaltert ist und sein anderes Ende als horizontale
Achslagerung für den zweiten Armteil ausgebildet ist, welcher zweite Armteil rechtwinklig gebogen und an seinem freien Ende
mit mindestens einer Achslagerung für die Elektrodenhalterung versehen ist»
2» Haltearm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Drehgelendverbindung zwischen dem Winkelstück und dem zweiten
Armteil um 90 gegeneinander versetzte Raststellungen aufweist.
3. Haltearm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
eine der vier RastStellungen als Anschlag zur Begrenzung der
Lch.venkbewegung des zweiten Armteils um die horizontale Achslagerung
des Winkelstücks ausgebildet ist,
4. Haltearm nach Anspruch 3$ dadurch gekennzeichnet, dass
sich der Anschlag zwischen zwei gegenüberliegende Raststellungen erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049463 DE1905130U (de) | 1964-07-18 | 1964-07-18 | Haltearm fuer elektroden od. dgl. an kurzwellen-diathermieapparaten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049463 DE1905130U (de) | 1964-07-18 | 1964-07-18 | Haltearm fuer elektroden od. dgl. an kurzwellen-diathermieapparaten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1905130U true DE1905130U (de) | 1964-11-26 |
Family
ID=33379605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049463 Expired DE1905130U (de) | 1964-07-18 | 1964-07-18 | Haltearm fuer elektroden od. dgl. an kurzwellen-diathermieapparaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1905130U (de) |
-
1964
- 1964-07-18 DE DE1964S0049463 patent/DE1905130U/de not_active Expired
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