DE1904755C3 - Vorgefertigte Verkleidung für einen Schornsteinkopf - Google Patents
Vorgefertigte Verkleidung für einen SchornsteinkopfInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
C5 steht. Der Rahmen kann sowohl unter Dach, als
Die Erfindung betrifft eine vorgefertigte Verklei- auch über Dach befestigt werden, wodurch der Vordung
für einen Schornsteinkopf, die den Schornstein- teil erreicht wird, daß man bei der Montage der
kopf hohlkörperförmig umgibt und von oben über Schornsteinkopfvcrklcidung von ortsfesten Auflagen.
I 904 755 Γ
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wie Dachsparren oder einem am Dachboden an- kann die Verwahrung in einem relativ weiten Bfireich
geordneten Sims, unabhängig ist. Weiterhin kann schräg gestellt, d, h. der jeweiligen Dachncigung an-
durch die Wahl der Höbe, in der der untere Rahmen gepaßt werden.
festgeklemmt wird, die Hohlkörpersäuie millimeter- Nunmehr wird auf den Hohlkörper20 ein übergenau
an die Schornsteinkopfhöhe angepaßt werden. 5 hangkasten 5Ö von oben aufgesetzt, dessen Mantel 52
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Ge- einen geringfügig größeren Querschnitt als der Hohlgenstand
der Ansprüche 3,5 und 8 bis HJ, körper 20 hat und auch über den Stutzen 42 der
An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbei- Schornsleinkopfverwahrung40 greift. An den Man-
spiel darstellt, wird die Erfindung näher erläutert. Es tei 52 des Überhangkastens 50 schließt sich oben eine
zeigt ίο nach innen verlaufende Schrägfläche 54, eine nahezu
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der zu vertikale Aufkantung56, eine Schulter58 und eine
einer Schornsteinkopfverkleidung gehörenden Ein- Aufkantung 59 an. Diese Profilierung des Überhangzelteile
und kastens 50 entspricht der oberen Profiüerung di>
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des un- Hohlkörpers 20, so daß der Überhangkasten 50 sich
teren und des oberen Endes der Schornsteinkopfver- 15 mit seiner Schulter 58 auf det Schulter 36 des Hohlkleidung
nach F i g. 1. körpers 20 abstützt.
Am Schornstein S wird in bestimmter Höhe unter- Eine innere Umbiegung 53 am Mantel 52 bewirkt
lujib des Daches ein unterer Rahmen 10 festge- eine Versteifung des Überhangkastens 50 und schafft
Hemmt und gegebenenfalls zusätzlich mit Flachei- eine Linienberührung mit dem Stutzen 42. Ohne eine
»en /' an einem Sparren Sp befestigt. Der Rahmen 10 20 solche Umbiegung 53 würde nämlich der Mantel 52
liesteht aus einem Flacheisenring 12 mit einem Quer- den Stutzen 42 weitfläduj berühren, wodurch Kapilichnitt
der etwas größer als der AuOenquerschnitt des larkräftc die Feuchtigkeit nach oben saugen wurden.
Schornsteins S ist. An zwei gegenüberliegenden Auf den Überhangkasten 50 wird nunmehr ein
Schenkeln des Rahmens 10 sind jeweils zwei Schrau- weiterer Hohlkörper 21 aufgesetzt, der mit dem
ben 14 verschraubbar, die an ihrem Kopf eine Mut- 2;>
Hohlkörper 20 identisch sein kann, sich von diesem ler 16 und eine Scheibe 18 tragen sowie eine vorste- vorzugsweise aber dadurch unterscheidet, daß er —
hende Spitze 19 aufweisen. Alle vier Schrauben 14 wie aus Fig. 1 ersichtlich — eine geringere Höhe
werden in Gewindelöchern 13 de-, Rahmens 10 so hat. Der HohlKöi per 20 wird deswegen höher ausgev/eit
verschraubt, bis die Scheiben 18 fest an der führt, weil eine gewisse Mindesthöhe oberhalb der
Außenfläche des Schornsteins 5 anliegen, wobei die 30 Dachabdeckung erforderlich ist, wobei diese Min-Spitzen
19 dann in die Außenwände des Schorn- desthöhe von der Höhe des Stutzens 42 der Schornsteins
5 eingedrückt sind und der Rahmen 10 am steinkopfverwahrung40, von der Breite der Schorn-Schornstein
5 sicher verankert ist. Die vier Schenkel steinverkleidung, in einer die Fallinie des Daches
ties Rahmens 10 haben dann vorzugsweise alle den enthaltenden Vertikalebene gemessen, und von der
gleichen Abstand vom Schornstein S. 35 Dachneigung abhängig ist. Die Hohlkörper 21 dagc-
Nunmehr wird ein Hohlkörper 20 von oben über gen sollten eine geringere Höhe haben, um der jev.eitlen
Schornsteinkopf nach unten auf den Rahmen 10 !igen vorhandenen Bauhöhe des Schornsteinkopfcs
aussetzt. Der Hohlkörper 20 ist oben und unten of- feinstufiger Rechnung tragen zu können.
• en und hat einen rechteckigen, dem Schnrnsteinau- Beiden Hohlkörpern 20 und 2! ist im übrigen geßenquerschnitt ähnlichen Querschnitt mit einer unte- 4° meinsam, daß die Ringwanne 24 in ihrem Boden eine ren Profiüerung in Form einer Ringwanne 24, an de- Reihe von öffnungen ^5 zum Ablauf von Schwitzren innerem Rand eine Schulter 30 vorgesehen ist. wasser aufweist.
• en und hat einen rechteckigen, dem Schnrnsteinau- Beiden Hohlkörpern 20 und 2! ist im übrigen geßenquerschnitt ähnlichen Querschnitt mit einer unte- 4° meinsam, daß die Ringwanne 24 in ihrem Boden eine ren Profiüerung in Form einer Ringwanne 24, an de- Reihe von öffnungen ^5 zum Ablauf von Schwitzren innerem Rand eine Schulter 30 vorgesehen ist. wasser aufweist.
Eine Isolierschicht 26 ist innenseitig an dem Man- Aul den Hohlkörper 20 bzw. auf den auf ihm hantel
28 des Hohlkörpers 20 vorgesehen. Der Mantel 28 genden Überhangkasten 50 werden nacheinander
besteht aus verzinktem Eisenblech, Aluminium oder 45 Hohlkörper 21 aufgesetzt, wobei sich die untere
Kupfer. Die Isolierung ist etwa 2 bis 3 cm stark. Die Schulter 30 des Hohlkörpers 21 auf der Schulter 58
Schulter 30 stützt sich auf dem Rahmen 10 ab. Das des Überhangkastens 50 abstütz·, während die Schulobere
Ende de: Hohlkörpers 20 ist ebenfalls profi- ter36 am oberen Ende jedes Hohlkörpers 21 die
licrt, und zwar schließt sich an den Mantel 28 bis Schulter 30 des unteren Endes des nächst höheren
ctv.a zur Mitte der Isolierschicht26 eine Schräg- 5° Hohlkörpers21 abstützt. Auf diese Weise kann eine
fläche 32, eine Aufkantung34, eine Schulter 36 unj beliebige Anzahl von Hohlkörpern übereinandergecine
weitere kurze Aufkantung 38 an, weiche die in- schoben werden, wobei die Ringwannen 24 mit ihren
nere Begrenzung für die Isolierschicht 26 definiert. öffnungen 25 jeweils oberhalb der Schrägflächen 32
Nachdem der Hohlkörper 20 auf den Rahmen i0 liegen, die das Schwitzwasser noch außen ableiten,
aufgesetzt ist, wird eine Schornsteinkopfveiwah- 55 Auf die Schulter 36 des obersten Hohlkörpers 21
rung40 von oben über den Hohlkörper 20 geschoben wird e;n weiterer Rahmen 60 aufgesetzt, der entspre-
und auf Dachlatten D befestigt, die auf üblichen chend dem Rahmen 10 ebenfalls mit Schrauben 14
Dachsparren Sp liegen. Die Dachabdeckung ist mit A am Schornstein S sicher verankert wird. Die gesamte
bezeichnet und greift über die Verwahrung, wie in Schornsteinkopfverklcidung ist damit am Schornstein
Fig. 2 gezeigt ist. Ein Schenkel 43 der Verwahrung 60 befestigt; die einzelnen Elemente können sich also
greift seinerseits über die Dachabdeckung A. Die nicht von selbst lösen. Andererseits ist jederzeit ein
Schornsteinkopfverwahrung 40 besitzt einen Stut- Austauschen von Einzelelementen möglich, da der
zen42, dessen zum Dachfirst hin Hegende Fläche 44 obere Rahmen 60 durch Lösen der vier Schrauben 14
und die gegenüberliegende untere Fläche 46 sich abgenommen und die darunter befindlichen Hohl-
nach unten hin konkav erweitern. Der obere End- 65 körper einzeln nacheinander abgehoben werden kön-
querschnitt des Stutzens 42 paßt gerade über den nen.
Außenquerschnitt des Hohlkörpers 20. Dank der Der obere Rahmen 60 weist zwei Bügel 62 auf, die
konkaven Erweiterung der Abschnitte 44 und 46 über die obere Stirnfläche des Schornsteins .S'greifen
und Gcwindcstückc 64 (ragen. Auf die Bügel 62 wird eine Schornsteinabdeckung 70 mit in den Schornstein
hineinragender Hülse aufgesetzt, wobei Löcher 72 vorgesehen sind, durch welche sie mittels der Gcwindcstückc
64 befestigt wird. Mit 76 ist eine umlaufende, nach unten weisende Abkantuni; bezeichnet.
die gemäß 1-' i g. 2 über die gesamte Höhe de gel 62 nach unten gezogen und am unteren
selbst wie die einzelnen Hohlkörper ausgcbilde kann. Unter Verwendung der Gewindestücke 6 oberen Ra'imcns 60 wird auf die Schornsteine kung 70 eine Schnrnsteinhaubc 80 aufgeschraubt
selbst wie die einzelnen Hohlkörper ausgcbilde kann. Unter Verwendung der Gewindestücke 6 oberen Ra'imcns 60 wird auf die Schornsteine kung 70 eine Schnrnsteinhaubc 80 aufgeschraubt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- den Schornsteinkopf nach unten bis zu einer AuflngePaienwnsprüche: L EhK-'vorgefertigte Verkleidung für einen Schorn-stcinkopf dieser Art ist aus dem deutschen Ge-i. Vorgefenigte Vcrkleidmg für einen Schorn- s brauchsmuslcr 1 W 232 bekannt. Sie besieht aus steinkopf, die den Schornsteinkopf hohlkörper- einem einsiückigen Formstein, der an seinem oberen förmig umgibt und von oben über den Schorn- Ende einen inneren Ringflansoh aufweist, mittels steinkopf nach unten bis zu einer Auflage schieb- dessen sich der Formstein am oberen Ende des bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Schornsteinkopfes abstützt. Der Formstein ist alsi; sich die Verkleidung aus mehreren aufeinander- io über den Schornsieinkopf gehängt und muß an On. stehenden Hohlkörpern (20 und 21) zusammen- und Stelle an die Schornsieinkopflänge angepaßt, setzt und daß der oberste und der unterste Hohl- also auf Länge bearbeitet werden, was einen bc·- körper (20 bzw. 21) verankert sind. trächtlichen Aufwand und Zeitverlust bei der Mou-
- 2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch ge- tage der Verkleidung verursacht.kennzeichnet, daß jeder Hohlkörper (20 bzw. 21) 15 "Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verkleidung fürdünnwandig ausgebildet und am oberen Ende mit einen Schornsteinkopf der eingangs genannten Art soeiner umlaufenden Schulter (36) versehen ist, an auszubilden, daß eine leichte Anpassung an beliebigederen innerem Rand eine nach oben ragende Schornsteinkopfhöhen ermöglicht wird, ohne dieAufkantung (18) angeordnet ist, und daß am un- Verkleidung an der Baustelle bearbeiten zu müssen,teren Ende jedes Hohlkörpers ebenfalls eine so Diese Auigabe wird erfindungsgemäß daduieh ge-Schultcr (30) vorgesehen ist, die auf der oberen löst, daß sich die Verkleidung aus mehreren aufein-Schultet (36) des darunterstehenden Hohlkörpers anderstehenden Hohlkörpern zusammensetzt ur.uruht. daß der oberste und der unterste Hohlkörper veran-
- 3. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch ge- kert sind.kennzeichnet, daß jeder Hohlkörper (20 bzw. 21) 25 Die Verkleidung nacn der Erfindung hat den Voreine Isolierschicht (26) aufweist. teil, daß durch dr; Aufteilung der Verkleidung in
- 4. Verkleidung nach einem der Ansprüche I einzelne Hohlkörper, die in unterschiedlichen Länbis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste gen vorgefertigt werden können, mit einer geringen Hohlkörper (21) mittels eines am Schornstein- Zahl unterschiedlich langer Hohlkörper nahezu jede kopf festklemmbaren Rahmens (60) befestigt ist. 30 Schornsteinkopfhöhe ohne eine Bearbeitung der
- 5. Verkleidung nach Anspruch 4, dadurch ge- Hohlkörper an der Baustelle verkleidet werden kann kennzeichnet, daß der Rahmen (60) am oberen Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der ErEnde des obersten Hohlkörper (21) angreift. findung ist jeder Hohlkörper dünnwandig ausgebildet
- 6. Verkleidung nach einem der Ansprüche 4 und am oberen Ende mit einer umlaufenden Schulter oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen 35 versehen, an deren innerem Rand eine nach oben ra-(60) mit Bügeln (62) versehen ist, die über das gende Aufkantung angeordnet ist, und am unteren obere Ende des Schornsteinkopfes hervorragen Ende jedes Hohlkörpers ist ebenfalls eine Schultor und an denen eine Schornsteinabdeckung (70) vorgesehen, die auf der oberen Schulter des darun- bzw. eine Schornsteinabdeckung (70) und eine (erstehenden Hohlkörpers ruht. Auf diese Weise las-Schornsteinhaubr (80) befestigt sind. 40 SCn sich alle Hohlkörper auch von ungelernten Kräf-
- 7. Verkleidung nach einem d■.·;■ Ansprüche i tcn aufeinandersetzen, wobei jeder Hohlkörper für bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage den darüberstehenden Hohlkörper eine Führung darfür den untersten Hohlkörper (20) aus einem am stellt. Die einzelnen Hohlkörper sind vergleichsweise Schornstein (S) festklemmbaren Rahmen (H)) be- leicht, so daß für die Verkleidung des Schornsteinstcm· 45 kopfes keine Hilfsmittel, wie Kräne u.dgl.. notwcn-
- 8. Verkleidung nach einem der Ansprüche 4 dig sind.bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungund/oder der untere Rahmen (60 bzw. 10) der Erfindung ist dei oberste Hohlkörper mittelsmehrere Schraubelemcnte zum Festklemmen am eines am Schornsteinkopf festklemmbau-n RahmensSchornstein (S) tragen. 50 befestigt. Die Montage ist somit möglich, ohne am
- 9. Verkleidung nach Anspruch 2 oder?, da- Schornstein selbst bohren und/oder schrauben zu durch gekennzeichnet, daß am unteren Ende je- müssen. Auch erlaubt dieser Rahmen eine leichte des Hohlkörpers (20 bzw. 21) Öffnungen Demontage, falls eine Überholung notwendig werden (25) zum Ablauf von Schwitzwasser angeordnet sollte. Der Rahmen ist vorzugsweise mit Bügeln vers'nd-55 sehen, die über das obere Ende des Schornsteinkop-
- 10. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 fes hervorragen und an denen eine Schornsteinabbis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der unterste deckung bzw. eine Schornsteinhaube befestigt sind. Hohlkörper (20) länger ist als die darüberstehen- Dieser festklemmbare Rahmen erleichtert die Monden Hohlkörper (21). tage der Verkleidung einschließlich einer Schom-60 steinhaube maßgeblich.Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung derVerkleidung nach der Erfindung besteht noch darin.daß die Auflage für den untersten Hohlkörper auseinem am Schornstein festklemmbaren Rahmen be-
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| DE1904755A DE1904755C3 (de) | 1969-01-31 | 1969-01-31 | Vorgefertigte Verkleidung für einen Schornsteinkopf |
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| DE1904755C3 true DE1904755C3 (de) | 1974-02-07 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| GB2294751A (en) * | 1994-11-02 | 1996-05-08 | Eugene Edward Finn | Minimising the ingress of moisture through a chimney |
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- 1970-02-02 GB GB4970/70A patent/GB1280773A/en not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
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