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DE1903789U - Selbsttaetige vorrichtung zur rationierten fuetterung von schweinen. - Google Patents

Selbsttaetige vorrichtung zur rationierten fuetterung von schweinen.

Info

Publication number
DE1903789U
DE1903789U DEL30845U DEL0030845U DE1903789U DE 1903789 U DE1903789 U DE 1903789U DE L30845 U DEL30845 U DE L30845U DE L0030845 U DEL0030845 U DE L0030845U DE 1903789 U DE1903789 U DE 1903789U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
shaft
feed channel
screw conveyor
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL30845U
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Langenegger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL30845U priority Critical patent/DE1903789U/de
Publication of DE1903789U publication Critical patent/DE1903789U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

PATB BTASWALT IjKIFONi 21375
DIPL. IJTG. B. HOLZEB
89 AU G S B XJ Ii G
PHILIPPINE-\VE1S EB-STIlASSB 14
TE
Augsburg, den 6. August 1964-
Georg Langenegger, Petersdorf (Krs. Aichach) Nr. 24
Selbsttätige Vorrichtung zur rationierten Fütterung von
Schweinen
Die Neuerung betrifft eine selbsttätige Vorrichtung
zur rationierten Fütterung von Schweinen, bei welcher oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke und mit einem sich über die ganze Länge des
Zuführungskanals erstreckenden, zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist.
Zur "bestmöglichen Ausnutzung des Futters, insbesondere bei der Schweinemast, ist heutzutage die sogenannte rationierte Fütterung üblich, d. h., den Schweinen wird bei jeder Fütterung eine bestimmte, nach ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten festgelegte Futtermenge gegeben. Diese Futtermenge hängt einerseits vom Alter der Tiere und vom Nährwert und den sonstigen Eigenschaften des verwendeten Futters ab.
Es sind schon selbsttätige Fütterungsvorrichtungen bekannt. Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung sind an einem eine Förderschnecke enthaltenden Zuführungskanal mehrere Auslaufschächte angesetzt, v/elche jeweils einen in der Höhe einstellbaren Klappboden enthalten. Die einzelnen Klappböden können in verschiedenen Höhen verriegelt werden, so daß sich in den betreffenden Auslaufschachten jeweils eine bestimmte Futtermenge ansammelt. Weiterhin ist bei dieser bekannten Vorrichtung ein Hilfsauslaufstutzen vorgesehen, welcher nach Füllung sämtlicher Auslaufschächte einen Schalter betätigt, der die Förderschnecke stillsetzt und die Auslösung der Auslaufschachtböden veranlaßt. Auf diese Weise wird jedem Futterplatz das in dem zugehörigen Auslaufschacht enthaltene Futter zugeschüttet.
Bei dieser bekannten Vorrichtung erweist es sich als
nachteilig, daß einerseits die -S1Uttermenge in den einzelnen Auslaufschachten nur in Stufen und nicht kontinuierlich eingestellt werden kann und daß andererseits die Ausbringung des Futters in den Futtertrog nicht in gleichmäßiger Verteilung erfolgt, sondern so, daß sich unmittelbar unter den einzelnen Auslaufschachten Futterhaufen ansammeln. Diese ungleichmäßige Verteilung des Futters in den Futtertrögen ist insbesondere bei der Schweinemast sehr unerwünscht, denn es hat sich gezeigt, daß man den besten Masterfolg dann erhält, wenn das für die einzelnen Tiere zur Verfugung stehende Futter gleichmäßig über die Länge des Futtertroges verteilt ist, da sonst die einzelnen Tiere verschiedene Mengen des Futters erhalten können.
Bei anderen bekannten Vorrichtungen sind an einem eine Förderschnecke enthaltenden Zuführungskanal Einfüllöffnungen vorgesehen, deren Größe durch Einschieben oder durch festen Einbau von Blenden einstellbar ist. Die Einstellung der Futtermenge an den verschiedenen Futterstellen ist jedoch mit Hilfe von Blenden nicht mit der für die Schweinezucht notwendigen Genauigkeit durchführbar. Auch wird bei derartigen Vorrichtungen keine gleichmäßige Verteilung des Futters längs des Futtertroges erzielt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht bei der Anwendung zur ratio-
nierten Fütterung von Schweinen darin, daß die Schweine
nicht genügend vor bewegten Teilen und damit vor Verletzungen geschützt sind. Demnach müßte bei den bekannten Vorrichtungen ein besonderer Schutz vorgesehen sein, der die
Anlage wiederum verteuert.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu überwinden und eine gleichmäßige Verteilung des Futters über die Länge des F-uttertroges und eine stufenlose einstellung der Futtermenge zu gewährleisten.
Die Neuerung geht von einer selbsttätigen Vorrichtung
zur rationierten Fütterung von Schweinen aus, bei welcher
oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter
Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem sich über die ganze Länge des Zuführungskanals erstreckenden zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist. Die obengenannte
Aufgabe der Neuerung wird dadurch gelöst, daß dieser Wandteil aus einer oder mehreren um eine zur Förderschneckenachse parallele felle schwenkbaren Bodenklappen besteht, die im
Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige zur Welle koaxiale Gegenwand bestreicht, und daß die Bodenklappen hinsichtlich ihrer Y/inkellage zur Förderschnecke im
Bereich der Gegenwand einstellbar sind.
Bei einer neuerungsgemäßen Eaumform sind die Bodenklappen an der Welle fest angebracht. Außerdem trägt die «i/'elle einen Hebelarm, an welchem eine in ihrer Länge verstellbare Zugstange angelenkt ist.
Einzelheiten der Neuerung sollen im folgenden an Hand der zugehörigen Zeichnungen beispielsweise beschrieben werden, ils stellen dar:
Figur 1 eine teilweise geschnittene
einer selbsttätigen Fütterungsvorrichtung nach der Neuerung,
Figur 2 einen Schnitt längs der Linie H-II
in Figur 1,
Figur 3 eine Ansicht einer weiteren Raumform
der Neuerung und
Figur 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV
in Figur 3.
Figur 1 zeigt einen Futtertrog 1 mit Seitenwänden 2. In nebeneinanderliegenden Stallboxen kann eine Vielzahl solcher Futtertröge nebeneinander angeordnet sein. Oberhalb der Futtertröge befindet sich ein Zuführungskanal 3, welcher eine auf einer Welle 4 angeordnete Förderschnecke 5 enthält. Die Welle 4- ist über eine Kupplung 6 mit einem Motor 7 "verbunden und in an sich bekannter vu'eise in Lagern 8 und 8' gelagert.
Das Futter wird beispielsweise aus einem nicht dargestellten Silo entnommen und über eine Zuführungsvorrichtung 9 zugeführt, welche an sich bekannte Fördermittel 10 enthält. Die Fördermittel 10 sind über einen Riementrieb 11 angetrieben. Mittels weiterer nicht dargestellter Kupplungen ist es möglich, jeweils nur die Welle 4- oder die Fördermittel 10 anzutreiben.
Der Zuführungskanal 3 wird nach unten einerseits durch eine feste Gegenwandung 12 abgeschlossen, welche in bezug auf die Achse einer Welle 13 kreisbogenförmig verläuft. Andererseits schließt eine fest an die Welle 13 angelenkte Bodenklappe 14- den Zuführungskanal nach unten ab. Die Welle 13 kann mittels einer an einem Arm 15 angreifenden Schubstange 16 verstellt werden. Diese Stange 16 ist über eine Kurbel 16a und eine Welle I7 an einen Elektromotor 18 angeschlossen. Weiterhin ist die Länge der Stange 16 mittels an sich bekannter Spann-
6 -
glieder 19 veränderlich.
Am Ende des Zuführungskanales 3 ist ein Kolben 20 angeordnet, welcher durch eine Druckfeder 21 in Stellung gehalten ist. Sin an dem Kolben 20 angesetzter Kontaktstift 20' dient zur Betätigung eines Schalters 22. -^n die Anschlüsse a und b ist der SchaltStromkreis des Elektromotors 7 angeschlossen. Dieser Schaltstromkreis wird von einer Stromquelle 23 mit elektrischer Energie versorgt. Ein Schalter T mit einem Selbsthaltekontakt dient zur Einschaltung des Elektromotors 7· Weiterhin ist in dem EinschaltStromkreis ein Selbsthalterelais E vorgesehen, dessen Ruhekontakt r geöffnet ist, solange der Elektromotor 7 läuft. Im Schaltstromkreis des Elektromotors 18 findet sich weiterhin ein Selbsthalterelais S, welches unter der Wirkung eines nicht dargestellten Kontaltgliedes den Schaltstromkreis des Motors 18 öffnet, sobald die Welle 17 des Exzentertriebes 16, 16a eine volle Umdrehung gemacht hat.
Die selbsttätige fütterungsvorrichtung nach der Neuerung arbeitet in folgender ffeise: Zunächst wird die Länge der Schubstange 16 mit Hilfe der Spannglieder 19 so eingestellt, daß der durch die verstellbare Bodenklappe 14 bestimmte Querschnitt des Zuführungskanals der gewünschten rationierten 3?uttermenge entspricht. Me gewünschte Futtermenge bestimmt sich, wie schon
- 7
gesagt, nach dem Futterbedarf der Tiere und nach dem Nährstoffgehalt des Futters. Das Futter wird über die Zuführungsvorrichtung 9 beispielsweise aus einem Silo zugeführt. Zur Einleitung einer Fütterung wird der Schalter T betätigt, so daß der Elektromotor 7 anläuft und das Futter mittels der Fördermittel 10 und der Schnecke 5 zugeführt wird. Der Zuführungskanal 3 wird sich also vollständig mit Futtermittel füllen. Wenn der Zuführungskanal 3 gefüllt ist, wird der Kolben 20 unter dem Druck des von der Schnecke 5 bewegten Futtermittels mit seinem Kontaktglied 20' den Schalter 22 öffnen, wodurch der Elektromotor 7 stillgesetzt wird und eine weitere Futterzufuhr unterbleibt. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt r des Relais R geschlossen, so daß der Motor 18 anläuft und über die vifelle 17 und mittels des Exzenterbetriebes 16, 16a, die Bodenklappe 14· öffnet. Das im Zuführungskanal 3 enthaltene Futter entleert sich in die einzelnen Futtertröge. Die Bodenklappe 14 schließt bei weiterer Drehung des Motors 18 wieder den Zuführungskanal 3 nach unten ab. Mittels eines nicht dargestellten, an sich bekannten Kontaktgliedes wird der Stromfluß des Selbsthalterelais S nach Ablauf einer vollen Umdrehung des Exzentertriebes 16 unterbrochen. Die selbsttätige Fütterungsvorrichtung steht somit nach Ausgabe des !"utters in die Futtertröge wieder still und ist für den nächsten Fütterungsvorgang bereit.
/I4ß
An Stelle des Kolbens 20 kann man auch andere Schaltmittel zur Stillsetzung des Motors 7 und zur Ingangsetzung des Motors 18 verwenden. Es ist "beispielsweise möglich, am Ende des Zuführungskanals 3 eine Druckmembran anzuordnen, welche durch das von der Schnecke 5 geförderte Futter eingedrückt wird und dadurch einen Schaltkontakt betätigt.
Eine weitere Raumform einer Fütterungsvorrichtung nach der Neuerung ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. Entsprechende Teile sind mit denselben Bezugsziffern wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet. Figur 3 zeigt vier nebeneinander angeordnete Futtertröge 1a, 1b, 1c und 1d, welche Jeweils zu benachbarten Stallboxen gehören. Es können selbstverständlich noch weitere Futtertröge vorgesehen sein. Die zu verschiedenen Stallboxen gehörenden Futtertröge sind durch Trennwände 23» 23a und 23b voneinander abgeteilt. Der Zuführungskanal 3 erstreckt sich über sämtliche Futtertröge und ist im Bereich einer jeden Futterboxe durch eine schwenkbare, jeweils mit der festen Gegenwandung 12 zusammenwirkende Bodenklappe 14a, 14b, 14c bzw. 14d nach unten abgeschlossen. Die Klappen 14a bis 14d sind jeweils an einer in Lagern 24 aufgehängten Welle 25a, 25b, 25c bzw. 25d befestigt. Oberhalb der Wellen 25a bis 25d ist eine sich über die Länge sämtlicher Futtertröge erstreckende, in am Zuführungskanal 3 befestigten Lagern 26 gelagerte Welle 13'
vorgesehen. Zur Verdrehung der Welle 13' dient ein Arm 1V, welcher mit einer Schubstange 16' und einer Kurbel 16a' zusammenwirkt. Die Welle 13' trägt im Bereich einer jeden Bodenklappe 14a "bis 14d einen mit der Welle 13 ' fest verbundenen Arm 27a, 27b, 27c bzw. 27d. Zur Verbindung einer jeden Bodenklappe mit dem zugehörigen Arm dient jeweils ein Jünstellglied in Form eines Gewindestiftes 28a, 28b, 28c bzw. 28d mit einem kugelförmigen Endteil, ζ. B. 29c, welches in ein mit der zugehörigen Bodenklappe, ζ. B. 14c, verbundenes Kugelgelenk, z. 3. 30c, eingesetzt ist. Jeder Gewindestift, ζ. B. 28c, wird jeweils mittels zweier Muttern 31 gegenüber dem zugehörigen Arm 27c festgehalten. ?/eiterhin sind im oberen Endteil einer jeden Zwischenwand 23, 23a, 23b ein oder mehrere Löcher 32 vorgesehen.
Neben der festen, unteren Abschlußwand 12 des Zuführungskanals 3 ist ein zylindermantelförmiges Teilstück 33 in Verlängerung der oberen zylinderförmigen Abschlußwand des Zuführungskanals 3 vorgesehen, welches Teilstück sich bis etwa lotrecht unterhalb der «feile 4' der Schnecke 5' erstreckt und unter anderem auch zur Abstützung der Schnecke 51 dient. Die einzelnen Zwischenwände 23, 23a, 23b erstrecken sich jeweils etwa bis zur Fortsetzung des zylindermantelförmigen Teilstückes 33·
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Diese Raumform der Neuerung arbeitet in ähnlicher V/eise wie die eingangs beschriebene Raumform der Heuerung. Bei der zuerst beschriebenen Eaumform der Neuerung kann jeder einzelnen Stallboxe bzw. jedem einzelnen Futterplatz jeweils nur eine gleiche, einstellbare Futtermenge zugeführt werden. Meist ist es jedoch so, daß in den verschiedenen Stallboxen Tiere verschiedenen Alters mit einem verschiedenen Futterbedarf untergebracht sind. Die Raumform der Neuerung nach den Figuren 3 und 4 ermöglicht es, einer jeden Stallboxe eine bestimmte einstellbare Futtermenge zuzuführen, welche von den Futtermengen der übrigen Ställboxen verschieden ist. Jede einstellbare Bodenklappe 14a bis 14d kann mittels der Einstellglieder 28a bis 28d so eingestellt werden, daß der betreffenden Stallboxe eine gewünschte Futtermenge zugeführt wird. Figur 3 zeigt eine Einstellung der einzelnen Bodenklappen, bei welcher der Querschnitt des Zuführungskanales im Bereich des Futtertroges 1d am größten ist, so daß damit bei jeder Fütterung dem Futtertrog 1d jeweils die größte Futtermenge zugeführt wird. Die Bodenklappe 14c ist auf ihren Kleinstwert eingestellt, so daß dem Futtertrog 1c bei jedem Fütterungsvorgang die jeweils geringst mögliche Futtermenge zugeteilt wird. Die beiden übrigen Bodenklappen 14a und 14b sind auf Zwischenwerte eingestellt. Es ist auch möglich, die Futterausgabe in einer bestimmten Stallboxe ganz zu unterbinden, wenn die betreffende Stall-
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boxe nicht mit Tieren "belegt ist. Zu diesem Zweck wird das betreffende ülnstellglied, z. B. 28c, gelöst und die betreffende Klappe, z. B. 14c, wird in ihrer kleinsten Einstellung mittels in die Öffnungen 32 der benachbarten Z?fischenwände, z. B. 23a und 23b, eingehängter Haltestifte festgehalten, so daß in den betreffenden Futtertrog 1c keine Futterausgabe erfolgt.
Die Steuerung des Fütterungsvorganges erfolgt ebenfalls in der oben mit Bezug auf die Raumform nach den Figuren 1 und 2 beschriebenen Weise. Sobald der Zuführungskanal 3 Tollständig mit Futter gefüllt ist, wird beispielsweise mittels des Kontaktgliedes 20' der Schalter 22 geöffnet, so daß durch den Motor 18 über den Exzentertrieb 16a1, 16', 15' clie verschiedenen Bodenklappen 14a bis 14d geöffnet werden. Nachdem die Welle 17 eine Umdrehung gemacht hat, wird der Motor 18 selbsttätig stillgesetzt und die Bodenklappen 14a bis 14d befinden sich wieder in der zuvor eingestellten Lage.
Insbesondere bei der Anordnung sehr vieler Stallboxen nebeneinander hat die Schnecke 5 eine erhebliche Länge, so daß ihre Lagerung Schwierigkeiten bereitet. Zu schwere Lager lassen sich dadurch vermeiden, daß die Schnecke auf dem zylindermanteiförmigen Teilstück 24 des Zuführungskanales aufliegt. In diesem
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Pall sind die Schneckengänge mit einem selbstschmierenden Kunststoffüberzug versehen. Es genügen dann verhältnismäßig einfach und leicht gebaute Endlager für die Welle 4-'.
Die Bodenklappen 14- bzw. 14a bis 14-d müssen jeweils fest in ihrer eingestellten Lage gehalten sein. Hierfür ist es vorteilhaft, beispielsweise an dem Arm 15 bzw. 15'» a;Q·- greifende, in den Figuren nicht dargestellte Zugelemente, beispielsweise Federn, vorzusehen, welche eine jeweils genaue Rückstellung der einzelnen Klappen sicherstellen.
Eine selbsttätige Fütterungsvorrichtung nach der Neuerung eignet sich insbesondere für die Schweinemast. Me Vorrichtung ist jedoch auch mit Vorteil bei der Silofütterung von Rindern zu verwenden.

Claims (9)

Schutz ansprüche
1. Selbsttätige Vorrichtung zur rationierten Fütterung von Schweinen, "bei welcher oberhalb eines oder mehrerer,
nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem, sich über die ganze Länge des Zuführungskanals
erstreckenden, zwecks Putt er auswurf bewegbaren V/anateil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Wandteil aus
einer oder mehreren, um eine zur Förderschneckenachse parallelen Welle (13) schwenkbaren Bodenklappen (14) besteht, die im Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige, zur Welle (13) koaxiale Gegenwand (12) bestreicht, und daß
die Bodenklappen (14) hinsichtlich ihrer Winkellage zur Förderschnecke (5) im Bereich der Gegenwand (12) einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenklappen (14) an der Welle (13) fest angebracht sind und die Welle (13) einen Hebelarm (15) trägt, an welchem eine in ihrer Länge verstellbare Schubstange (16) angelenkt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
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daß die zu den einzelnen Futtertrögen (1a, 1b, 1c, 1d) gehörenden Bodenklappen (14a, 14b, 14c, 14d) an Scharnieren angelenkt sind und daß eine mit mehreren, jeweils mit der zugehörigen Klappe verbundenen Armen versehene, über eine Sxzenterstange (16) betätigte Welle (13') vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem jeden Arm und der zugehörigen Klappe (14a, 14b, 14c, 14d) ein Einstellglied (28a, 28b, 28c, 28d) vorgesehen ist, mittels welchem der Abstand zwischen Arm und zugehöriger Klappe einstellbar veränderlich ist.
5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch an dem Arm (15 bzw. 15') angreifende Rückstellfedern.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet, daß die, die Umhüllung der Förderschnecke größtenteils bildende Zylinderwand bis lotrecht unterhalb der Welle (4) geführt ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Kunststoffüberzug auf den Schneckengängen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen am Ende des Zuführungskanales (3) angeordneten, innerhalb desselben gegen die Wirkung einer leder (21) verschiebbaren Kolben (20), welcher einen Kontaktfinger (20') zur Betätigung eines Schalters (22) trägt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine, am Ende des Zuführungskanales (3) angeordnete Membran, welche mit einem Druckkontakt zusammenwirkt.
; Diese Unterlege /Beschreibung und SchutTonsp,.) ist die zuleW eingereicht
urspröngl-ch emgertfeh-en ünier.ooen oö D.e rechtliche Bedeu-ung der Abhebung W mcW Λ Jpn-,.,,,* en^ei^en ün^noger, oefnoen *ch -n den Am«o«en S,e könne« ^^ oH*> ine* Γ«Λ.ΐ«:.βί --n-e-esses, qeoumen-re, e.nqeseoef, «eroen Auf Λητοο werden hiervon ouch Fotok,x^n ;^;.n,c Λ .er üDLcher P^sen ge.-elerl Dorsches ?o.en-Ofn.. 3eb^c,,,rw.
- 16 -
DEL30845U 1961-12-01 1961-12-01 Selbsttaetige vorrichtung zur rationierten fuetterung von schweinen. Expired DE1903789U (de)

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