DE1903789U - Selbsttaetige vorrichtung zur rationierten fuetterung von schweinen. - Google Patents
Selbsttaetige vorrichtung zur rationierten fuetterung von schweinen.Info
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Description
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| DIPL. IJTG. | B. HOLZEB | |
| 89 AU | G S B XJ Ii G | |
| PHILIPPINE-\VE1S EB-STIlASSB 14 | ||
| TE |
Augsburg, den 6. August 1964-
Georg Langenegger, Petersdorf (Krs. Aichach) Nr. 24
Selbsttätige Vorrichtung zur rationierten Fütterung von
Schweinen
Die Neuerung betrifft eine selbsttätige Vorrichtung
zur rationierten Fütterung von Schweinen, bei welcher oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke und mit einem sich über die ganze Länge des
Zuführungskanals erstreckenden, zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist.
zur rationierten Fütterung von Schweinen, bei welcher oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke und mit einem sich über die ganze Länge des
Zuführungskanals erstreckenden, zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist.
Zur "bestmöglichen Ausnutzung des Futters, insbesondere
bei der Schweinemast, ist heutzutage die sogenannte rationierte Fütterung üblich, d. h., den Schweinen wird bei jeder
Fütterung eine bestimmte, nach ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten festgelegte Futtermenge gegeben. Diese Futtermenge
hängt einerseits vom Alter der Tiere und vom Nährwert und den sonstigen Eigenschaften des verwendeten Futters ab.
Es sind schon selbsttätige Fütterungsvorrichtungen bekannt. Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung sind an einem eine
Förderschnecke enthaltenden Zuführungskanal mehrere Auslaufschächte angesetzt, v/elche jeweils einen in der Höhe einstellbaren
Klappboden enthalten. Die einzelnen Klappböden können in verschiedenen Höhen verriegelt werden, so daß sich in den
betreffenden Auslaufschachten jeweils eine bestimmte Futtermenge
ansammelt. Weiterhin ist bei dieser bekannten Vorrichtung ein Hilfsauslaufstutzen vorgesehen, welcher nach Füllung sämtlicher
Auslaufschächte einen Schalter betätigt, der die Förderschnecke
stillsetzt und die Auslösung der Auslaufschachtböden
veranlaßt. Auf diese Weise wird jedem Futterplatz das in dem zugehörigen Auslaufschacht enthaltene Futter zugeschüttet.
Bei dieser bekannten Vorrichtung erweist es sich als
nachteilig, daß einerseits die -S1Uttermenge in den einzelnen
Auslaufschachten nur in Stufen und nicht kontinuierlich
eingestellt werden kann und daß andererseits die Ausbringung des Futters in den Futtertrog nicht in gleichmäßiger Verteilung
erfolgt, sondern so, daß sich unmittelbar unter den einzelnen Auslaufschachten Futterhaufen ansammeln. Diese ungleichmäßige
Verteilung des Futters in den Futtertrögen ist insbesondere bei der Schweinemast sehr unerwünscht, denn es hat
sich gezeigt, daß man den besten Masterfolg dann erhält, wenn das für die einzelnen Tiere zur Verfugung stehende Futter
gleichmäßig über die Länge des Futtertroges verteilt ist, da sonst die einzelnen Tiere verschiedene Mengen des Futters erhalten
können.
Bei anderen bekannten Vorrichtungen sind an einem eine Förderschnecke enthaltenden Zuführungskanal Einfüllöffnungen
vorgesehen, deren Größe durch Einschieben oder durch festen Einbau von Blenden einstellbar ist. Die Einstellung der
Futtermenge an den verschiedenen Futterstellen ist jedoch mit Hilfe von Blenden nicht mit der für die Schweinezucht
notwendigen Genauigkeit durchführbar. Auch wird bei derartigen Vorrichtungen keine gleichmäßige Verteilung des Futters
längs des Futtertroges erzielt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht bei der Anwendung zur ratio-
nierten Fütterung von Schweinen darin, daß die Schweine
nicht genügend vor bewegten Teilen und damit vor Verletzungen geschützt sind. Demnach müßte bei den bekannten Vorrichtungen ein besonderer Schutz vorgesehen sein, der die
Anlage wiederum verteuert.
nicht genügend vor bewegten Teilen und damit vor Verletzungen geschützt sind. Demnach müßte bei den bekannten Vorrichtungen ein besonderer Schutz vorgesehen sein, der die
Anlage wiederum verteuert.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu überwinden und eine gleichmäßige Verteilung des
Futters über die Länge des F-uttertroges und eine stufenlose
einstellung der Futtermenge zu gewährleisten.
Die Neuerung geht von einer selbsttätigen Vorrichtung
zur rationierten Fütterung von Schweinen aus, bei welcher
oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter
Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem sich über die ganze Länge des Zuführungskanals erstreckenden zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist. Die obengenannte
Aufgabe der Neuerung wird dadurch gelöst, daß dieser Wandteil aus einer oder mehreren um eine zur Förderschneckenachse parallele felle schwenkbaren Bodenklappen besteht, die im
Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige zur Welle koaxiale Gegenwand bestreicht, und daß die Bodenklappen hinsichtlich ihrer Y/inkellage zur Förderschnecke im
zur rationierten Fütterung von Schweinen aus, bei welcher
oberhalb eines oder mehrerer nebeneinander angeordneter
Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem sich über die ganze Länge des Zuführungskanals erstreckenden zwecks Futterauswurf bewegbaren Wandteil versehen ist. Die obengenannte
Aufgabe der Neuerung wird dadurch gelöst, daß dieser Wandteil aus einer oder mehreren um eine zur Förderschneckenachse parallele felle schwenkbaren Bodenklappen besteht, die im
Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige zur Welle koaxiale Gegenwand bestreicht, und daß die Bodenklappen hinsichtlich ihrer Y/inkellage zur Förderschnecke im
Bereich der Gegenwand einstellbar sind.
Bei einer neuerungsgemäßen Eaumform sind die Bodenklappen
an der Welle fest angebracht. Außerdem trägt die «i/'elle einen Hebelarm, an welchem eine in ihrer Länge verstellbare
Zugstange angelenkt ist.
Einzelheiten der Neuerung sollen im folgenden an Hand
der zugehörigen Zeichnungen beispielsweise beschrieben werden,
ils stellen dar:
Figur 1 eine teilweise geschnittene
einer selbsttätigen Fütterungsvorrichtung nach der Neuerung,
Figur 2 einen Schnitt längs der Linie H-II
in Figur 1,
Figur 3 eine Ansicht einer weiteren Raumform
der Neuerung und
Figur 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV
in Figur 3.
Figur 1 zeigt einen Futtertrog 1 mit Seitenwänden 2. In nebeneinanderliegenden Stallboxen kann eine Vielzahl solcher
Futtertröge nebeneinander angeordnet sein. Oberhalb der Futtertröge befindet sich ein Zuführungskanal 3, welcher eine
auf einer Welle 4 angeordnete Förderschnecke 5 enthält. Die
Welle 4- ist über eine Kupplung 6 mit einem Motor 7 "verbunden und in an sich bekannter vu'eise in Lagern 8 und 8' gelagert.
Das Futter wird beispielsweise aus einem nicht dargestellten Silo entnommen und über eine Zuführungsvorrichtung 9
zugeführt, welche an sich bekannte Fördermittel 10 enthält. Die Fördermittel 10 sind über einen Riementrieb 11 angetrieben.
Mittels weiterer nicht dargestellter Kupplungen ist es möglich, jeweils nur die Welle 4- oder die Fördermittel 10 anzutreiben.
Der Zuführungskanal 3 wird nach unten einerseits durch eine feste Gegenwandung 12 abgeschlossen, welche in bezug auf
die Achse einer Welle 13 kreisbogenförmig verläuft. Andererseits schließt eine fest an die Welle 13 angelenkte Bodenklappe
14- den Zuführungskanal nach unten ab. Die Welle 13 kann mittels einer an einem Arm 15 angreifenden Schubstange 16 verstellt
werden. Diese Stange 16 ist über eine Kurbel 16a und eine Welle I7 an einen Elektromotor 18 angeschlossen. Weiterhin
ist die Länge der Stange 16 mittels an sich bekannter Spann-
6 -
glieder 19 veränderlich.
Am Ende des Zuführungskanales 3 ist ein Kolben 20 angeordnet,
welcher durch eine Druckfeder 21 in Stellung gehalten ist. Sin an dem Kolben 20 angesetzter Kontaktstift 20' dient
zur Betätigung eines Schalters 22. -^n die Anschlüsse a und b
ist der SchaltStromkreis des Elektromotors 7 angeschlossen.
Dieser Schaltstromkreis wird von einer Stromquelle 23 mit
elektrischer Energie versorgt. Ein Schalter T mit einem Selbsthaltekontakt
dient zur Einschaltung des Elektromotors 7· Weiterhin ist in dem EinschaltStromkreis ein Selbsthalterelais E vorgesehen,
dessen Ruhekontakt r geöffnet ist, solange der Elektromotor 7 läuft. Im Schaltstromkreis des Elektromotors 18 findet
sich weiterhin ein Selbsthalterelais S, welches unter der Wirkung eines nicht dargestellten Kontaltgliedes den Schaltstromkreis
des Motors 18 öffnet, sobald die Welle 17 des Exzentertriebes
16, 16a eine volle Umdrehung gemacht hat.
Die selbsttätige fütterungsvorrichtung nach der Neuerung
arbeitet in folgender ffeise: Zunächst wird die Länge der Schubstange
16 mit Hilfe der Spannglieder 19 so eingestellt, daß der durch die verstellbare Bodenklappe 14 bestimmte Querschnitt
des Zuführungskanals der gewünschten rationierten 3?uttermenge
entspricht. Me gewünschte Futtermenge bestimmt sich, wie schon
- 7
gesagt, nach dem Futterbedarf der Tiere und nach dem Nährstoffgehalt
des Futters. Das Futter wird über die Zuführungsvorrichtung 9 beispielsweise aus einem Silo zugeführt. Zur
Einleitung einer Fütterung wird der Schalter T betätigt, so daß der Elektromotor 7 anläuft und das Futter mittels der
Fördermittel 10 und der Schnecke 5 zugeführt wird. Der Zuführungskanal
3 wird sich also vollständig mit Futtermittel füllen. Wenn der Zuführungskanal 3 gefüllt ist, wird der Kolben 20
unter dem Druck des von der Schnecke 5 bewegten Futtermittels mit seinem Kontaktglied 20' den Schalter 22 öffnen, wodurch
der Elektromotor 7 stillgesetzt wird und eine weitere Futterzufuhr unterbleibt. Gleichzeitig wird der Ruhekontakt r des
Relais R geschlossen, so daß der Motor 18 anläuft und über die vifelle 17 und mittels des Exzenterbetriebes 16, 16a, die Bodenklappe
14· öffnet. Das im Zuführungskanal 3 enthaltene Futter entleert sich in die einzelnen Futtertröge. Die Bodenklappe 14
schließt bei weiterer Drehung des Motors 18 wieder den Zuführungskanal 3 nach unten ab. Mittels eines nicht dargestellten,
an sich bekannten Kontaktgliedes wird der Stromfluß des Selbsthalterelais S nach Ablauf einer vollen Umdrehung des Exzentertriebes
16 unterbrochen. Die selbsttätige Fütterungsvorrichtung steht somit nach Ausgabe des !"utters in die Futtertröge wieder
still und ist für den nächsten Fütterungsvorgang bereit.
/I4ß
An Stelle des Kolbens 20 kann man auch andere Schaltmittel zur Stillsetzung des Motors 7 und zur Ingangsetzung
des Motors 18 verwenden. Es ist "beispielsweise möglich, am Ende des Zuführungskanals 3 eine Druckmembran anzuordnen,
welche durch das von der Schnecke 5 geförderte Futter eingedrückt
wird und dadurch einen Schaltkontakt betätigt.
Eine weitere Raumform einer Fütterungsvorrichtung nach der Neuerung ist in den Figuren 3 und 4 dargestellt. Entsprechende
Teile sind mit denselben Bezugsziffern wie in den Figuren 1 und 2 bezeichnet. Figur 3 zeigt vier nebeneinander
angeordnete Futtertröge 1a, 1b, 1c und 1d, welche Jeweils zu benachbarten Stallboxen gehören. Es können selbstverständlich
noch weitere Futtertröge vorgesehen sein. Die zu verschiedenen Stallboxen gehörenden Futtertröge sind durch Trennwände 23»
23a und 23b voneinander abgeteilt. Der Zuführungskanal 3 erstreckt sich über sämtliche Futtertröge und ist im Bereich einer
jeden Futterboxe durch eine schwenkbare, jeweils mit der festen Gegenwandung 12 zusammenwirkende Bodenklappe 14a, 14b, 14c
bzw. 14d nach unten abgeschlossen. Die Klappen 14a bis 14d sind jeweils an einer in Lagern 24 aufgehängten Welle 25a, 25b,
25c bzw. 25d befestigt. Oberhalb der Wellen 25a bis 25d ist eine sich über die Länge sämtlicher Futtertröge erstreckende,
in am Zuführungskanal 3 befestigten Lagern 26 gelagerte Welle 13'
vorgesehen. Zur Verdrehung der Welle 13' dient ein Arm 1V,
welcher mit einer Schubstange 16' und einer Kurbel 16a' zusammenwirkt.
Die Welle 13' trägt im Bereich einer jeden Bodenklappe 14a "bis 14d einen mit der Welle 13 ' fest verbundenen
Arm 27a, 27b, 27c bzw. 27d. Zur Verbindung einer jeden Bodenklappe
mit dem zugehörigen Arm dient jeweils ein Jünstellglied
in Form eines Gewindestiftes 28a, 28b, 28c bzw. 28d mit einem kugelförmigen Endteil, ζ. B. 29c, welches in ein mit
der zugehörigen Bodenklappe, ζ. B. 14c, verbundenes Kugelgelenk, z. 3. 30c, eingesetzt ist. Jeder Gewindestift, ζ. B. 28c, wird
jeweils mittels zweier Muttern 31 gegenüber dem zugehörigen Arm 27c festgehalten. ?/eiterhin sind im oberen Endteil einer
jeden Zwischenwand 23, 23a, 23b ein oder mehrere Löcher 32 vorgesehen.
Neben der festen, unteren Abschlußwand 12 des Zuführungskanals 3 ist ein zylindermantelförmiges Teilstück 33 in Verlängerung
der oberen zylinderförmigen Abschlußwand des Zuführungskanals
3 vorgesehen, welches Teilstück sich bis etwa lotrecht unterhalb der «feile 4' der Schnecke 5' erstreckt und
unter anderem auch zur Abstützung der Schnecke 51 dient. Die
einzelnen Zwischenwände 23, 23a, 23b erstrecken sich jeweils etwa bis zur Fortsetzung des zylindermantelförmigen Teilstückes
33·
- 10 -
Diese Raumform der Neuerung arbeitet in ähnlicher V/eise wie die eingangs beschriebene Raumform der Heuerung. Bei der
zuerst beschriebenen Eaumform der Neuerung kann jeder einzelnen Stallboxe bzw. jedem einzelnen Futterplatz jeweils nur
eine gleiche, einstellbare Futtermenge zugeführt werden. Meist ist es jedoch so, daß in den verschiedenen Stallboxen Tiere
verschiedenen Alters mit einem verschiedenen Futterbedarf untergebracht sind. Die Raumform der Neuerung nach den Figuren 3
und 4 ermöglicht es, einer jeden Stallboxe eine bestimmte einstellbare Futtermenge zuzuführen, welche von den Futtermengen
der übrigen Ställboxen verschieden ist. Jede einstellbare Bodenklappe 14a bis 14d kann mittels der Einstellglieder 28a
bis 28d so eingestellt werden, daß der betreffenden Stallboxe eine gewünschte Futtermenge zugeführt wird. Figur 3 zeigt eine
Einstellung der einzelnen Bodenklappen, bei welcher der Querschnitt des Zuführungskanales im Bereich des Futtertroges 1d
am größten ist, so daß damit bei jeder Fütterung dem Futtertrog 1d jeweils die größte Futtermenge zugeführt wird. Die
Bodenklappe 14c ist auf ihren Kleinstwert eingestellt, so daß dem Futtertrog 1c bei jedem Fütterungsvorgang die jeweils
geringst mögliche Futtermenge zugeteilt wird. Die beiden übrigen Bodenklappen 14a und 14b sind auf Zwischenwerte eingestellt.
Es ist auch möglich, die Futterausgabe in einer bestimmten Stallboxe ganz zu unterbinden, wenn die betreffende Stall-
- 11 -
boxe nicht mit Tieren "belegt ist. Zu diesem Zweck wird das
betreffende ülnstellglied, z. B. 28c, gelöst und die betreffende
Klappe, z. B. 14c, wird in ihrer kleinsten Einstellung mittels in die Öffnungen 32 der benachbarten Z?fischenwände,
z. B. 23a und 23b, eingehängter Haltestifte festgehalten, so
daß in den betreffenden Futtertrog 1c keine Futterausgabe erfolgt.
Die Steuerung des Fütterungsvorganges erfolgt ebenfalls
in der oben mit Bezug auf die Raumform nach den Figuren 1 und 2 beschriebenen Weise. Sobald der Zuführungskanal 3 Tollständig
mit Futter gefüllt ist, wird beispielsweise mittels des Kontaktgliedes 20' der Schalter 22 geöffnet, so daß durch den Motor 18
über den Exzentertrieb 16a1, 16', 15' clie verschiedenen Bodenklappen
14a bis 14d geöffnet werden. Nachdem die Welle 17 eine
Umdrehung gemacht hat, wird der Motor 18 selbsttätig stillgesetzt und die Bodenklappen 14a bis 14d befinden sich wieder in
der zuvor eingestellten Lage.
Insbesondere bei der Anordnung sehr vieler Stallboxen nebeneinander hat die Schnecke 5 eine erhebliche Länge, so daß
ihre Lagerung Schwierigkeiten bereitet. Zu schwere Lager lassen sich dadurch vermeiden, daß die Schnecke auf dem zylindermanteiförmigen
Teilstück 24 des Zuführungskanales aufliegt. In diesem
12 -
Pall sind die Schneckengänge mit einem selbstschmierenden
Kunststoffüberzug versehen. Es genügen dann verhältnismäßig
einfach und leicht gebaute Endlager für die Welle 4-'.
Die Bodenklappen 14- bzw. 14a bis 14-d müssen jeweils
fest in ihrer eingestellten Lage gehalten sein. Hierfür ist es vorteilhaft, beispielsweise an dem Arm 15 bzw. 15'» a;Q·-
greifende, in den Figuren nicht dargestellte Zugelemente, beispielsweise Federn, vorzusehen, welche eine jeweils genaue
Rückstellung der einzelnen Klappen sicherstellen.
Eine selbsttätige Fütterungsvorrichtung nach der Neuerung eignet sich insbesondere für die Schweinemast. Me Vorrichtung
ist jedoch auch mit Vorteil bei der Silofütterung von Rindern zu verwenden.
Claims (9)
1. Selbsttätige Vorrichtung zur rationierten Fütterung
von Schweinen, "bei welcher oberhalb eines oder mehrerer,
nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem, sich über die ganze Länge des Zuführungskanals
erstreckenden, zwecks Putt er auswurf bewegbaren V/anateil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Wandteil aus
einer oder mehreren, um eine zur Förderschneckenachse parallelen Welle (13) schwenkbaren Bodenklappen (14) besteht, die im Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige, zur Welle (13) koaxiale Gegenwand (12) bestreicht, und daß
die Bodenklappen (14) hinsichtlich ihrer Winkellage zur Förderschnecke (5) im Bereich der Gegenwand (12) einstellbar sind.
nebeneinander angeordneter Futtertröge ein allseitig geschlossener Zuführungskanal mit einer Förderschnecke angeordnet und mit einem, sich über die ganze Länge des Zuführungskanals
erstreckenden, zwecks Putt er auswurf bewegbaren V/anateil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Wandteil aus
einer oder mehreren, um eine zur Förderschneckenachse parallelen Welle (13) schwenkbaren Bodenklappen (14) besteht, die im Schließbereich mit ihren Außenkanten eine kreisbogenförmige, zur Welle (13) koaxiale Gegenwand (12) bestreicht, und daß
die Bodenklappen (14) hinsichtlich ihrer Winkellage zur Förderschnecke (5) im Bereich der Gegenwand (12) einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenklappen (14) an der Welle (13) fest angebracht
sind und die Welle (13) einen Hebelarm (15) trägt, an welchem eine in ihrer Länge verstellbare Schubstange (16) angelenkt
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- 14 -
daß die zu den einzelnen Futtertrögen (1a, 1b, 1c, 1d) gehörenden
Bodenklappen (14a, 14b, 14c, 14d) an Scharnieren angelenkt sind und daß eine mit mehreren, jeweils mit der zugehörigen
Klappe verbundenen Armen versehene, über eine Sxzenterstange
(16) betätigte Welle (13') vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem jeden Arm und der zugehörigen Klappe (14a,
14b, 14c, 14d) ein Einstellglied (28a, 28b, 28c, 28d) vorgesehen ist, mittels welchem der Abstand zwischen Arm und zugehöriger
Klappe einstellbar veränderlich ist.
5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch an dem Arm (15 bzw. 15') angreifende Rückstellfedern.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch
gekennzeichnet, daß die, die Umhüllung der Förderschnecke größtenteils bildende Zylinderwand bis lotrecht unterhalb
der Welle (4) geführt ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
einen Kunststoffüberzug auf den Schneckengängen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen am Ende des Zuführungskanales (3) angeordneten,
innerhalb desselben gegen die Wirkung einer leder (21) verschiebbaren Kolben (20), welcher einen Kontaktfinger
(20') zur Betätigung eines Schalters (22) trägt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch eine, am Ende des Zuführungskanales (3) angeordnete
Membran, welche mit einem Druckkontakt zusammenwirkt.
; Diese Unterlege /Beschreibung und SchutTonsp,.) ist die zuleW eingereicht
urspröngl-ch emgertfeh-en ünier.ooen oö D.e rechtliche Bedeu-ung der Abhebung W mcW
Λ Jpn-,.,,,* en^ei^en ün^noger, oefnoen *ch -n den Am«o«en S,e könne« ^^ oH*>
ine* Γ«Λ.ΐ«:.βί --n-e-esses, qeoumen-re, e.nqeseoef, «eroen Auf Λητοο werden hiervon ouch Fotok,x^n
;^;.n,c Λ .er üDLcher P^sen ge.-elerl Dorsches ?o.en-Ofn.. 3eb^c,,,rw.
- 16 -
Priority Applications (1)
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| DEL30845U DE1903789U (de) | 1961-12-01 | 1961-12-01 | Selbsttaetige vorrichtung zur rationierten fuetterung von schweinen. |
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Publications (1)
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| DE1903789U true DE1903789U (de) | 1964-11-05 |
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