DE1903562A1 - Festkoerper-Bildwandler - Google Patents
Festkoerper-BildwandlerInfo
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Description
Die Erfindung "bezieht sich auf einen Festkörper-Bildwandler
zum Steuern der lumineszenz einer elektrolumineszierenden Schicht im Verhältnis zu einer Änderung
in der elektrischen Impedanz einer energieempfindlichen Schicht, die durch licht, Strahlung oder andere auftreffende
Energie verursacht wird, und insbesondere auf eine Vorrichtung dieser Art, "bei der die Elektrolumineszenz
elektrisch im Verhältnis zur Änderung in der Impedanz einer photoleitenden Schicht gesteuert wird, die zwischen
der energieempfindlichen Schicht und der elektrolumineszierenden Schicht vorgesehen ist und zu der das Licht
von der elektrolumineszierenden Schicht im Inneren zurückgeführt
wird.
Ziele und Merkmale dieser Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeiohnung.
Darin zeigen:
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-2-
- 2 — ■ ■■- :\ '■■■'■
Pig. 1 einen Schnitt durqh einen herkömmlichen Festkör
pa r-Bild wandler |
Fig. 2 und 3 Sohnitte durch verschiedene Ausführungsformen dieser Erfindung und
fig. 4 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung.
Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt der herkömmliche
Festkörper-Bildwandler eine Schichtung, die aus einer Elektrode 1, die für Lieht, Strahlung oder andere
Arten eines auf treffenden Bildes IL mit einer Energie
durchlässig ist, einer energieempfindlichen Schicht 2,
einer elektrolumineszieren&en Schicht 4» die für das lumineszierend©
Ausgangsbila^sorgt, einer liohtundruohlässigen
Sohioht 3, die zwischen der energieempfindlichen
Schicht 2 und der elektrolomineszierenden Schicht 4 vorgesehen
ist, um eine lumineszierend© Rückführung von der elektrolumineszierenden Schicht 4 zu verhindern, einer
weiteren Elektrode 5, die lichtdurchlässig ist, und einer lichtdurchlässigen Tragplatte 6, wie z. B. einer Glasplatte, und eine Stromquelle 7 ist zwischen den Elektroden
1 und 5 angeschlossen, um die Betriebsspannung V aufzubringen.
Bei der oben beschriebenen Konstruktion verringert das auf die energieempfindliche Schicht 2 auf treffende
Bild I1 die elektrische Impedanz oder den Widerstand dieser
Schicht 2 und verändert entsprechend den elektrischen Strom. Somit wird die elektrolumineszierende Schicht 4
in Abhängigkeit von dem auf treffenden Bild L^ erregt, um
ein entsprechendes lumineszierendes Ausgangsbild Lp zu
erzeugen.
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-3-
Wenn-in der herkömmlichen, oben beschriebenen Vorrichtung
das energieempfindliche Material, aus dem die
energieempfindliche Schicht 2 hergestellt ist, keine ausreichend hohe Empfindlichkeit oder Änderung der Impedanz
oder des Widerstandes relativ zu der auftreffenden Energie
aufweist, wird die Veränderung in dem· lumineszierenden Ausgang aus der Schicht 4 in Abhängigkeit von der auftreffenden
Energie zu klein sein, um eine zufriedenstellende Bildv/andlung zu bewirken, ganz zu schweigen vom Betrieb bei hoher Empfindlichkeit.
Wenn außerdem der spezifische Dunkelwiderstand des energieempfindlichen Materials nicht ausreichend
hoch ist, flieSt ein elektrischer Strom, der stark genug
ist, umBine Elektrolumineszenz hervorzurufen, selbst
dann durch die elektrolumineszierende Schicht 4, wenn
keine auftreffende Energie vorhanden ist, wodurch der
Kontrast in dem lumineszierenden Ausgangsbild L2 auf der
Schicht 4 vermindert wird, so daß man weit von einem zufriedenstellenden
Bild entfernt ist.
Wenn andererseits die dielektrische Durchsohlagfestigkeit
der energieempfindlichen Schicht 2 nicht ausreichend
hoch ist, wird eine Betriebsspannung, die hoch genug ist, um einen ausreichend großen Strom zu veranlassen,
durch die elektrolumineszierende Schicht 4 zu
fließen, nicht aufgebracht werden können, wodurch ein
Betrieb mit hohem lumineszierendem Ausgang und hoher
Empfindlichkeit unmöglich wird.
Aus den oben erwähnten Gründen ist es eine wesentliche Erfordernis für den herkömmliohen Festkörper-
$09.8 34/108!
Bildwandler» dafl dae energieeapfindllehe Material eine
aohe lmpfiadliohkeit für aoftreffende laergie,hohe Impedana oder k>hen Wideretend, wenn es Aaron keine auftref
fende lnergle beetrahlt wird, und hohe dielektrieohe Doroh
•ohlagfeitlgkeit aufweist.
Allgemein werden jedoohdie obigen Erfordernisse
duroh die üblicherweise in verschiedenen herkömmlichen Inergiedetektoren verwendeten Materialien durchaus nioht
erfüllt. D. h. ein Material, dae eine oder awei der obigen BrfordernlMe erfüllt» erfüllt nioht die Übrigen Br-
fordernieee. Daher let ee unaöglioh, bei dem oben beeohrie
benen herkbittliohen Zustand, einen zufriedenstellenden
Bildwandler iuerhalten.
Sin Siel dieser Erfindung ist es, einen neuartigen feetktirper-Blldwandler bu eohaffen, der die oben erwähnte Schwierigkeit beseitigt.
der Erfindung besteht die energieempflndliohe
Sohioht aus ewei ßohiohten, von denen eine eine energie*
empfindliche Sohioht ist, die als Energiefühler wirkt, und die andere eine photoleitende Sohioht 1st, die einen hohen
Dunkelwideretand und hohe dielektrisohe Durchschlagfestigkeit
aufweist. Die liohtundurohlässige Sohioht bei der
herkömmlichen Vorrichtung wird durch eine halbtraneparente
Sohioht ersetzt, um das von der elektrolumineszieren-
den Sohioht zurüokgeführte Licht zu übertragen. Außerdem
kann die halbtransparente Sohioht entfernt oder durch eine transparente Sohioht ersetzt werden, wenn die Materialien
der photoleitenden Sohioht und der elektrolumineszierenden
Sohioht so ausgewählt sind, daß der Bmpfindliohkeits-
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bad si?*
bereioh dtr ereteren auf geeignete leise zu dem lumineszierenden Bereioh der letzteren in Beziehung steht. Bei
einer solchen Anordnung kann die Vorriohtung außerdem
eine Bildspeioherwirkung aufweisen, die durch die vollständige Rliokführung des lumineszierenden Lichtes bewirkt
. Nachfolgend werden Ausführungaformen dieaer Erfindung beschrieben, die dazu bestimmt sind, Höntgenatrahlen
als auftreffende Energie zu empfangen.
Die in Pig. 2 gezeigte Vorriohtung umfaßt eine , Tragplatte 6 aua transparentem Glas, daa mit einer lichtdurchlässigen
Elektrode 5, beispielsweiae aua Zinnoxyd
überzogen ist, eine elektrolumineszierende Sqhicht 4 im
Bereioh von 50 Mikron Dicke, die aua einem Pulver aus elektrolumineazierendem, fluoreszierendem ZnS beateht,
das über die Elektrode 5 mit Hilfe einesBindemittels,
wie z. B. Epoxydharz, gesprüht ist, eine LichtrUckführungs-Steuersohicht
31 in der Größe, von 10 bis 20 Mikron Dicke, die auf die elektrolumineazierende Schioht 4 aufgebraoht
ist und ein Gemisch aus BaTiO,-Pulver od. dgl.
und einem dem oben erwähnten ähnliohen Bindemittel ist,
und eine zusammengesetzte photoleitende Schicht 20, die
auf die Lichtrüpkführungs-Steuerschicht 31 aufgeschichtet ist und aus einer ersten photoleitenden Sohicht 21,
die mit einer mit Spalten versehenen Elektrode 10 darauf
ausgestattet ist, und einer zweiten photöleitenden,Sohioht
22 besteht, und eine Stromquelle 7 ist. zwischen der mit Spalten versehenen Elektrode 1,0 und der lichtdurchlässigen Elektrode 5 angeschlossen, um die Betriebsspannung V
aufzubringen.
909834/1086 Γβ~
BAD
D4i auftreffende Bild L1 ist ein BöntgeniBtrahXen.-bild in diesem lall, und die Vrate photöieitendje Sohioht
21 dient -ale 'enirgitempfinäiiche '
Die ersteι photOleitendV Sohibht 21, die
Röntgenätrah.ienf linier dient, beöteht aus einer "dünnen
Schiöht eines Materials, wie z; B. OdHgTe, OdSe, PbS oder
PbSe, oder eines Gemisches aus Pulver dieses Materials
und einem Bindematerial, wie ζ. ΊΒ"; Epoxydharz, und die
Dicke der Sehlöht'-liegt in Bereich, von 5Q bis 80 Mikron,
Die obigen Materialien wurden wegen der hohen Empfindlichkeit
und wegen des schnellen Anspreohens auf ein auftreffendes Bild ausgewählt. Auf dieser ersten photoleitenden
Sohioht 21 ist eine Elektrode vorgesehen in
Borm eines parallelen G-itters, das aus feinen Metalldrähten
hergestellt ist,-beispielsweise Wolframdrähten von'etwa TO bis 50 Mikron "Durchmesser, die mit einer Teilung von etwa 200 bis 600 Mikron angeordnet sind, Oder
in Form eines' Netzes mit 30 bis 150 mesh, das aus ähnlichen
Metalldrähten gewebt ist:, öder in anderen geeigneten
Formen.
Die zweite photoleitende Sohioht 22 ist aus einem Material hergestellt, das einen hohen spezifischen
Dunkelwiderstand und hohe dielektrische Durchschlagfestigkeit aufweist, um einen hohen lumineszierenden Aus- "
gang und den Betrieb mit hoher Empfindlichkeit sicherzustellen, und das entsprechend auf das Von der elektrolumineszierenden
Schicht zurüokgeführteLicht anspricht.
Wenn es erforderlich ist, einen Halbton in Abhängigkeit
von auf treffenden Strahlen naturgetreu wiederzugeben,
BAD
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■mi dl· tmttäohliehe Menge dtr lumineeeierenden luokftthrung begrenet werden duroh Verringerung dtr Überlappung
dtr spektralen Anepreohkurven dtr Aotoleitfähigkeit dtr
■weiten pfeotöleitenden Sohioht 22 and dtr lumineeeierenden Inergie τοη dtr elektrolumineeeierenden Sohioht 4,
ob die photoelektrieohen bistabilen Cherakterietiken
infolge dtr lumineieierenden EUokfUhrung von dtr Sohioht
auf die Sohioht 22 iu unterdrücken* In dieter AoefUhrungefoi« besteht die sweite photoleitende Sohioht 22 tut
photoleitendem Pulrer aue Odi-OdSe (feete Löeung au·
OdS und CdSe), das mit eint« Bindemittel, ft.B. Ipoxydhare, gtmiebht und in einer 8ohioht τοη 200 bit 400 Mikron
Diokt aufgebracht ist, die dioker iet all die Sohioht 21.
In diteem Fall beiteht die elektrolumineeeierende Bohioht
4 aue einem Material von der Irt eines grlin-luaineeEierenden ZnS, das einen intensiven lumineeeierenden luagangergibt, auf das aber das oben erwähnte photoleitende Material nicht sehr stark anspricht, um dtn Inneren
luminesElerenden RliokfUhrungeeffekt und die spektralen
Anapreohoharakteristiken zu steuern.
Bit Stromquelle 7, die die Betriebsspannung V aufbringt» let Ewieohen den Elektroden 5 und 10 verbunden.
Die auf die erste photoleitende Sohioht 21 auftreffenden
Strahlen I1 ändern deren Impedanz und verursachen daduroh,
daß die elektroluminesssierende Sohioht 4 luminesEiert.
Sie Eweite photoleittnde Sohioht 22, die einen hohen
Dunkelwiderstand und eine hohe dielektrische Durchschlagfestigkeit aufweist, verringert ihre elektrische Impedans
beim Empfang des von der elektroluminesEierenden Sohioht 4 Burtlokgeführten Liohtes, und der elektrische Strom von
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BAD ORIGINAL
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der Stromquelle 7 steigt entsprechend. Infolgedessen wird
die elektrolumineszierende Schicht 4 weiter erregt, und ein verstärktes und umgewandeltes Bild Ip wird als Ausgang
erhalten. Da die erhöhte dielektrische Durchschlagfestigkeit zwischen "beiden Elektroden infolge der Einführung
der Schicht 22 ein Aufbringen einer extrem hohen Spannung ermöglicht, kann ein stark leuchtendes Ausgangsbild
Ip erzielt werden. D. h. wenn die erste photoleitende
Schicht 21, die hohe Empfindlichkeit und schnelles
Ansprechvermögen gegenüber der auftreffenden Energie aufweist,
ein auftreffendes Bild empfängt, das ein Röntgenstrahlenbild
I1 ist, dann nimmt der Querwiderstand über
den Spalten der mit Spalten versehenen Elektrode 10 effektiv mit dem höhen Ansprechvermögen und der hohen
Empfindlichkeit ab. Entsprechend fließt ein Strom unter der Betriebsspannung V von der Stromquelle 7 her, um die
elektrolumineszierende Sohicht 4 zum Lumineszieren zu
veranlassen, was wiederum die zweite photoleitende Sohioht 22 duroh die halbtransparente Schicht 31 hindurch
erregt. Die erregte zweite Schioht 22 verringert ihren Widerstand und erregt dadurch weiterhin die elektrolumineszierende
Sohioht 4. Somit wird ein verstärktes und umgewandeltes Ausgangsbild Ip von der Schicht 4 erhalten.
Die lumineszierende lichtrüakführungs-Steuersohicht
31t die im wesentlichen aus einem Pulver aus ferroelektrisohem Material besteht, wie z. B. BaTiO-,
und deren lichtdurchlässigkeit vorherbestimmt werden kann, steuert die Menge der pichtrüokführung von der Schicht 4
zu der Schioht 22, je nachdem wie es erforderlich ist,
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und erhöht gleichzeitig die Stärke des Ausgangslichtes '
mit ihrer guten Reflexionsfähigkeit. Außerdem dient die hohe dielektrisohe Konstante des Materials der Schicht 31
dazu, einen wesentlichen Abfall der Wechselstromspannung zu verhindern, und die hohe dielektrische Durchschlagfestigkeit
der Schicht 31 ist sehr wirksam, um einen dielektrischen Zusammenbruch der Sohichten zwischen den
Elektroden 5 und 10 zu verhindern.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausfuhrungsform dieser
Erfindung, die aus einer transparenten Tragplatte 6, die mit einer lichtdurchlässigen Elektrode 5 überzogen ist,
einer ersten elektrolumineszierenden Schicht 42, die
auf der Elektrode 5 vorgesehen ist, um das Ausgangslioht zu erzeugen, einer lichtundurchlässigen Schicht 31, die
auf der Sohicht 42 vorgesehen ist, um das von der Sohioht 42 kommende Licht abzufangen, einer zweiten elektrolumineszierenden
Sohioht 41, die auf der lichtundurchlässigen Sohioht 31 vorgesehen ist, um die lumineszierende
Rückführung su bewirken, und einer zusammengesetzten
photoleitenden Sohicht 20 besteht, die auf der Sohicht 41 vorgesehen ist und aus einer ersten photoleitenden
Schicht 21, die mit einer mit Spalten versehenen Elektrode 10 darauf versehen ist und als Fühler für die auftreffenden
Strahlen dient, und einer zweiten photoleitenden Sohioht 22 besteht, und eine Stromquelle 7 zum Zuführen
der Betriebsspannung V ist zwischen der mit Spalten versehenen Elektrode 10 und der liohtdurchlassigen
Elektrode 5 verbunden.
Wenn das auftreffende Bild beispielsweise ein
Röntgenstrahlenbild iat, besteht die erste photoleitend·
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- ίο -
Schicht 21, die als Fühler dienen soll, aus einem photoleitenden
Material, das schnell auf das auftreffende
Röntgenstrahlenbild anspricht, und eine mit Spalten versehene
Elektrode, beispielsweise in Form eines parallelen G-itters aus dünnen Metalldrähten, ist auf der Schioht
21 vorgesehen.
Die zweite photoleitende Schicht 22 besteht aus
einem photoleitenden Material, das auf die Lichtrückführung von der elektrolumineszierenden Schicht 41 ansprioht,
und hat einen hohen spezifischen Dunkelwiderstand und hohe dielektrische Durchschlagfestigkeit, wie es vorher
erwähnt wurde. Außerdem ist das Material für die zweite
photoleitende Schicht 22 so ausgewählt, daß es einen Empfindliohkeitsbereich für eine Wellenlänge hat, der
im wesentlichen den Betriebsbereioh des elektrolumineszierenden
Materials überlappt, das die Schicht 41 bildet. Somit wird die Speichertätigkeit mit der Sohicht 22 für
das auftreffende Bild möglich gemaoht durch Verwendung
der photoelektriaohen bistabilen Charakteristiken infolge
der inneren lumineszierenden Rückführung. In diesem
Jail wird ein organges elektrolumineszierendes Material
der ZnCdS-Art für die Sohicht 4-1 verwendet, und ein photoleitendes Material von der CdS-Art wird für die
Sohioht 22 verwendet. Eine Stromquelle zum Zuführen der Antriebsspannung V ist zwisohen den Elektroden 5 und 10
verbunden. Wenn bei dieser Anordnung die Vorrichtung die auf treffende Energie empfängt, d. h. das Röntgenetrahlenbild
I1, verringert die erste photoleitende Sohioht 21,
die hohe Empfindlichkeits- und schnelle Anspreoheigensohaften
aufweilt, wirksam Ihren Qutrwiderstand über den
Spalten der mit Spalten versehenen Elektrode 10 mit der
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schnellen Ansprechgeschwindigkeit und der hohen Empfindlichkeit. Die Verringerung dieses Widerstandes ruft einen
unter der Betriebsspannung V der Stromquelle 7 fließenden elektrischen Strom hervor, der die elektrolumineszierenden
Schichten 41 und 42 zum lumineszieren bringt.
Das Licht von der Sohioht 41 erregt die zweite photoleitende Schicht 22, um deren elektrischen Widerstand zu
verringern, was wiederum einen weiteren elektrischen Strom veranlaßt, durch die elektrolumineszierende Schicht 42
zu fließen und dadurch die Schicht 42 noch stärker zum Lumineszieren veranlaßt. In diesem Zusammenhang sei bemerkt,
daß Teile der Sohicht 41, die duroh eine relativ schwache auftreffende Energie beeinflußt werden, mit
entsprechend niedriger Intensität lumineszieren und relativ wenig Licht zu der Sohicht 22 zurückführen. Wenn
daher das auftreffende Bild entfernt wird, stellen diese
Abschnitte den anfänglichen dunklen Zustand wieder her.
Abschnitte die durch relativ starke auftreffende Energie beeinflußt werden, können jedoch eine derart große Liohtmenge
zu der Schicht 22 zurückführen, daß das Hüokftihrungs-
und Verstärkungssystem, das aus den Schichten 41 und 22 besteht, veranlaßt wird zu oszillieren, und der
lumineszierende Ausgang aus den entsprechenden Absohnitten der elektrolumineszierenden Sohioht 42 hält den starken
und stabilen lumineszierenden Zustand aufrecht. In diesem Zustand kann die Vorrichtung, selbst wenn die
auftreffende Energie entfernt wird, nioht mehr den anfänglichen
dunklen Zustand wieder herstellen. D. h. die Vorrichtung kann als Speicherbild verwendet werden, indem
das auftreffende Bild L1 auf einen bistabilen luminoszierenden
Pegel eingestellt wird.
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D. h. gemäß der Erfindung wird selbst die geringste Veränderung in der Lumineszenz der elektrolumineszierenden
Schicht infolge einer Änderung des Widerstandes oder der Impedanz des Fühlers, wie z. B. der photoleitenden
Schicht, verstärkt und durch ein inneres Rückführungs-
und Verstärkungssystem dargestellt, das aus einem elektrolumineszierenden Element und einem photoleitenden
Element besteht. Daher können jetzt energieempfindliche
Materialien, wie z. B. magnetische Widerstandsmaterialien oder Piezo-Widerstandsmaterialien, die bisher infolge
ihres niedrigen spezifischen Widerstandes, ihrer geringen Empfindlichkeit und ihrer geringen dielektrischen
Durchschlagfestigkeit nioht in Bildwandlern verwendet werden konnten, zur Bildung der Schicht 21 verwendet werden,
und dadurch wird die Umwandlung von magnetischer Energie, elastischer Energie oder anderen Energiestrahlen
möglich. Diese Möglichkeit wird erreicht durch Einführung eines photoleitenden Elementes, das hohen spezifischen
Widerstand, hohe dielektrische Durchschlagfestigkeit und hohe Empfindlichkeit gegen sichtbares licht
aufweist, in das innere Riickfiihrungs- und Verstärkungssystem.
In den obigen Ausführungsformen wurde eine mit
Spalten versehene Elektrode verwendet, um die Änderung des Widerstandes oder der Impedanz des Fühlers oder der
Schicht 21 hauptsächlich in Querrichtung infolge auftreffender
Energie zu verwenden. Es kann jedoch auch eine ebene Elektrode ohne Spalte benutzt werden, die allerdings
fttr auftreffende Energie durchlässig ist, um die
Widerstandsänderung der'Sohicht 21 in Richtung der Dicke
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zu verwenden. Außerdem ist der Eingang der Vorrichtung nicht auf ein Energiebild begrenzt. Gemäß der Erfindung
kann ein auftreffendes Energiesignal L1 in einen lumineszierenden
Ausgang L2 umgewandelt werden, das in monostabiler
oder bistabiler Weise gesteuert wird, und zwar mit der in Pig. 4 gezeigten Anordnung, die ein Fühlerelement
21, wie z. B. ein Piezo-Widerstandselement oder
magnetisches Widerstandselement, ein photoleitendes Element 22 und ein lumineszierendes Element 4* wie z. B. .
ein elektrolumineszierendes Element, aufweist, wobei diese Elemente elektrisch mit einer Stromquelle 7 verbunden
sind und das photoleitende Element 22 so angeordnet ist, daß es eine Lichtrückführung von dem lümines-.zierenden
Element 4 aufnimmt.
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Claims (6)
1. Festkörper-Bildwandler, gekennzeichnet durch ein lumineszierendes Element (4)>
dessen lumineszierende Intensität entsprechend der Intensität eines angelegten elektrischen Feldes gesteuert wird, und ein zusammengesetztes
Element (20), das ein photoleitendes Element (21), das auf eine Lichtrückführung von dem lumineszierenden
Element (4) anspricht, und ein energieempfindliches
Element (22) einschließt, das seine Impedanz in Abhängigkeit von auftreffender Energie ändert, wobei die
Änderung der lumineszierenden Intensität des lumineszierenden Elementes (4) infolge der Änderung der Impedanz
des energieempfindlichen Elementes (22) im Verhältnis
zu der auftreffenden Energie durch ein lumineszierendes
Rüokführungs- und Verstärkungssystem verstärkt wird, das
aus dem lumineszierenden Element und dem photoleitenden Element besteht.
2. Pestkörper-Bildwandler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das energieempfindliche Element (22) eine photoleitende Schicht ist.
3. Pestkörper-Bildwandler nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine zwischen dem lumineszierenden Element (4) und dem zusammengesetzten Element (20) vergesehene
Zwischenschicht (31), die einen Teil des Lichtes von dem lumineszierenden Element (4) gegen das Iuffiineszierende
Element reflektiert und einen anderen Teil des Lichtes zu dem zusammengesetzten Element (20) zurückführt
.
-15-
4. Festkörper-Bildwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das photoleitende Element (21)
und das lumineszierende Element (4) so gewählt sind, daß der Empfindlichkeitsbereich in der Wellenlänge des
photoleitenden Elementes (21) das lumineszierende Spektrum des lumineszierenden Elementes (4) beträchtlich
überlappt, um einen bistabilen Zustand der Lumineszenz zu erhalten.
5. Festkörper-Bildwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die photoleitende Schicht (22)
des zusammengesetzten Elementes (20) so gebildet ist, daß sie eine hohe Empfindlichkeit und eine sohnelle Ansprechzeit
gegen auftreffendes Licht aufweist, und daß ein weiteres photoleitendes Element (21) eine photoleitende
Schicht ist, die einen hohen Dunkelwiderstand und eine hohe dielektrische Durchschlagfestigkeit aufweist.
6. Festkörper-Bildwandler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das lumineszierende Element aus einer ersten elektrolumineszierenden Schicht (42)
zum Erzeugen des lumineszierenden Ausgangs und aus einer zweiten elektrolumineszierenden Schicht (41) zum Zurückführen
von Licht zu dem zusammengesetzten Element (20) besteht und daß eine lichtabfangende Schicht (31) zwischen
die ersten und zweiten elektrolumineszierenden Schichten eingeschaltet ist.
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