DE1902021B2 - Selbsttätig schaltende MehrgangÜbersetzungsnabe mit Planetengetriebe - Google Patents
Selbsttätig schaltende MehrgangÜbersetzungsnabe mit PlanetengetriebeInfo
- Publication number
- DE1902021B2 DE1902021B2 DE1902021A DE1902021A DE1902021B2 DE 1902021 B2 DE1902021 B2 DE 1902021B2 DE 1902021 A DE1902021 A DE 1902021A DE 1902021 A DE1902021 A DE 1902021A DE 1902021 B2 DE1902021 B2 DE 1902021B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hub
- speed
- gear
- ring
- transmission
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 45
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 15
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 15
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 15
- 238000013519 translation Methods 0.000 claims description 13
- 238000012549 training Methods 0.000 claims description 5
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 4
- 238000013461 design Methods 0.000 description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- 230000008859 change Effects 0.000 description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine selbsttätig schaltende Mehrgang-Übersetzungsnabe mit einem Planetenradsatz,
dessen inneres Zentralrad (Sonnenrad) achsenfest, dessen Träger über eine erste Freilaufkupplung
und dessen äußeres Zentralrad (Hohlrad) über eine fliehkraftbetätigte zweite Freilaufkupplung mit
der Nabenhiilse verbindbar ist und wobei das äußere Zentralrad über ei" : dritte Freilaufkupplung und der
Träger über eine fliehkraftbetätigte vierte Freilaufkupplung mit dem Treiber verbindbar ist. während
der Fliehkraftschalter von der Eingangsseite her angetrieben wird, nach deutschem Patent !750 897.
Aus der französischen Patentschrift 1 348 324 ist bereits eine selbsttätig schaltende Mehrgang-Nabe
bekannt, bei der jedoch für drei verschiedene Gangstufen zwei Planetengetriebe und drei als Klinkengesperre
ausgebildete Kupplungseinrichtungen vorhanden sind. Diese Bauelemente bilden insgesamt einen
sehr komplizierten und aufwandreichen konstruktiven
ic Aufbau.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die Mehrgang-Übersetzungsnabe nach der
Hauptanmeldung im Aufbau und in der Herstellung zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemüß dadurch gelöst, daß die Übersetzungsnabe einen im wesentlichen
symmetrischen Aufbau aufweist, wobei das oder die Planetengetriebe in der Nabenmitte angeordnet sind
und die Symmetrieebene c ^stellen. Dadurch wird ein übersichtlicher, dabei aber S' hr kompakter Aufbau
der Mehrgang-Nabe erzielt, der zu einer im Durchmesser verhältnismäßig kleinen Nab·1 führt.
Vorteilhaft ist es bei einer Mehrgang-Übersetiiungsnabe,
wobei die Fliehgewichte des getriebeausgangsseitigen Fliehkraftschalters mit der Nabenhülse
und die Fliehgewichte des getriebeeingangsseitigen Fliehkraftschalters mit d^m Antreiber verbunden
sind, daß sowohl die Fliehgewichte der Fliehkraftschalter, deren Steuervorrichtung und die durch diese
betätigten Freilaufkupplungen als auch die zwischen dem Antreiber und dem Hohlrad des ersten Planetengetriebesatzes
und die zwischen dem Planetenradtrager und der Nabenhülse angeordneten Freilaufkupplungen
jeweils auf einer mit dem Antreiber bzw. der Nabenhülse über eine Steckkupplung, vorzugsweise
eine Zahnkupplung, drehfest verbundenen Büchse angeordnet sind und diese Büchsen untereinander
gleiche Bauteile darstellen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn jeweils zwei Sperrklinken-Freilaufkupplungen
nebeneinanderliep.end auf den Büchsen angeordnet sind.
Zur Erzielung einer gedrängten Nabenbauform ist es gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung von
Bedeutung, daß die Klinken der Sperrklinken-Freilaufkupplungen
in an sich bekannter Weise in ta schenförmigen Vertiefungen der als Sperrklinken-
und Fliehgewichtsträger dienenden Büchsen gelagert sind.
5i. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung
besteht darin, daß die Fliehgewichte eines Fliehkraftschalters mittels achsparalleler Bolzen a.i den Büchsen
in radialer Richtung schwenkbar gelagert sind. Hierbei ist es zweckmäßig, die zur Lagerung der Fliehgewichte
dienenden Bolzen in Axialbohrungen eine; gleichzeh.g als Sperrklinkenträger dienenden
f lar.schartigen Abschnittes der Büchsen einzuschieber und durch Sprengringe in Achsrichtung zu fixieren
Einer gedrängten Bauform der Mehrgang-Über-
bo setzungsnabe dient weiterhin das Merkmal, daß das
Hohlrad eines Planelengetriebesatzes sowohl die getriebecingangsseitigen als auch die getriebeausgangsseitigen
Sperrklinken und den zu beiden Seiten mil Gesperreinnenverzahnungen versehenen Planetenradträger
umschließt und daß an seinen beiden Endabschnitten ebenfalls Gesperreinnen verzahnungen
vorgesehen sind.
Vorteilhaft für eine kompakte Bauform ist es fer-
nor. wenn die Gcsperreinnenverzahnungen des Hohlrades
und die sich zur Hohlradmitte hin anschließenden Gesperreinnenverzahnungcn des Planetcnradträgers
mit etwa gleichem Teilkreisdurchmesser ausgebildet sind und eine der beiden Gesperreinnenverzahnungen
des Hohlrades an einem drehfest mit diesem verbundenen, demontierbaren Ring vorgesehen ist, da
hierdurch eine Mehrgang-Übersetzungsnabe mit besonders geringem Durchmesser erhalten werden
kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß der eine Gcsperreinnenverzahnung des Hohlrades tragende Ring mittels radialer Vorsprünge
in Axialschlitzen des Hohlrades drehfest geführt und mittels eines Sprengringes axial gesichert
ist. Um die Funktionssicherheit des Schaltablaufes der Mehrgang-Schaltnabe zu erhöhen, kann es vorteilhaft
sein, den vorgenannten Sprengring in Achsrichtung gewölbt auszubilden, so daß zwischen dem Hohlrad
und/oder dem die eine Gesperreinnenverzahnung des Hohlrades tragenden Ring und dem Planetenradtrüger
eine reibschlüssige Verbindung vorliegt und der genannte Sprengring folglich ein Friktionsmittel bildet.
Eine weitere Vereinfachung und Verbilligung des Nabenaufbaues erhält man in Weiterbildung der Erfindung
mit einer Nabenhülse, deren Innenbohrung völlig glatt ausgebildet ist, wobei das Antriebsorgan
der Nabenhüise, l. B. eine Gesperreverzahnung oder
eine Zahnkupplung, an einer mit der Nabenhülse drehfest verbundenen Ringscheibe od. dgl. angeordnet
ist. Eine solche Nabenhülse kann mit einem Minimum an Aufwand hergestellt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die mit dem Antriebsorgan der Nabenhülse versehene
Ringscheibe in die Bohrung der Nabenhülse eingepreßt und an ihrer zur Nabenachse konzentrischen
Bohrung mit einer Steckkupplung, vorzugsweise einer Zahnkupplung, versehen, die mit der abtriebsseitigen,
als Fliehgewichts- und Sperrklinkenträger dienenden Büchse in Wirkverbindung steht. Die vorgenannte
Ringscheibe ist im Gegensatz zur Nabenhülse gehärtet und stellt einen die eine Nabenhülseniagerstelle aufnehmenden
Abschlußdeckel der Nabe dar.
Mit Rücksicht darauf, daß die Nabenhülse selbst keinem Härtevorgang unterworfen wird, wird vorgeschlagen,
im Bereich der antreiberseitigen Nabenhülsenlagerung einen gehärteten Lageraußenring in die
Bohrung der Nabenhülse einzupressen.
Eine im Aufbau besonders einfache Mehrgang-Nabe in der Ausbildung als Dreigang-Übersetzungsnabe
mit selbsttätiger Gangschaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von dem in der
Nabenmitte vorgesehenen Planetengetriebe zu beiden Seiten dieses Getriebes jeweils zwei Sperrklinken-Freilaufkupplungen,
daran anschließend die mit einer der beiden Sperrklinken-Freilaufkupplungen in Wirkverbindung stehende Steuerscheibe und daran
anschließend der die Steuerscheibe betätigende Fliehkraftschalter angeordnet sind.
Eine Weiterführung der Erfindung besteht darin, daß der getriebeeingangsseitige Fliehkraftschalter mit
der zwischen dem Antreiber und dem Planetenradträger angeordneten Freilaufkupplung und der getriebeausgangsseitige
Fliehkraftschalter mit der zwischen der abtriebsseitigen Büchse und dem Hohlrad angeordneten
Freilaufkupplung in Wirkverbindung stehen.
Die vom getricbecingangsseitigen Fliehkraftschalter gesteuerten Gesperreklinken stehen in Achsrichtung
über den Eingriffsbereich der zwischen diesen und der Steuerscheibe angeordneten Freilaufkupplung
hinaus und befinden sich mit in der Steuerscheibe zur Steuerung der Gesperreklinken vorgesehenen
Aussparungen in Eingriff.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist es sehr günstig,
wenn die verschiedenen, voneinander getrennten
ίο Aussparungen einer Steuerscheibe, nämlich die Aussparungen
zur Steuerung der Klinken, zur Durchführung der Fliehgewichtslagerbolzen und zur Aufnahme
der die Steuerscheibe mit den Fliehgewichten verbindenden Stifte jeweils zu einer einzigen Aussparung
vcreingt sind. Dies bedeutet, daß bei der Anwendung zweier einander diametral gegenüberliegender Fliehgewichte
und zweier einander ebenfalls diametral gegenüberliegender Sperrklinken die zur Steuerung der
Gesperreklinken dienende Aussparung jeweils so
2c ausgebildet ist, daß zusätzlich sowohl der Lagerbolzen
eines Fliehgewichtes und dessen Verbindungsstift durchgeführt bzw. vorgesehen werden kann.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besieht schließlich darin, daß die zu beiden Seiten des Planetcthadträgcrs
vorgesehenen Gesperreinnenverzahnungcn gleich ausgebildet sind, so daß das Einsetzen
des Planetenradträgers wesentlich erleichtert ist.
Ein weiterer bedeutender Vorteil der Erfindung
Ein weiterer bedeutender Vorteil der Erfindung
beSteht SChüc'Mi'*^ riot-ir» rloR r»tr«Vtf nur _. tl/jf1 hprVltS
dargelegt - dit beiden als Sperrklinken- und Fliehgcwichtsträger dienenden Büchsen, sondern auch die
Fliehgewichte, die Sleuerscheiben und die nicht gesteuerten
Gesperreklinken unter sich völlig gleich ausgebildet sind. Hierdurch wird nicht nur die Herstellung
der Nabe vereinfacht und damit verbilligt, sondern werden auch Montagefehler vermieden und
svird die Ersatzteilehaltung günstig beeinflußt.
In der Zeichnung ist eine Dreigang-Übersetzungsnabe als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt
Fi g. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Dreigang-Nabe,
Fi g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II durch die
Nabe nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III durch
die Nabe nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV durch
die Nabe nach Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V durch die
Nabe nach Fig. 1,
Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Schnit
durch die Nabe nach Fig. 1, jedoch mit geänderte: Steuerscheibe.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Dreigang
Übersetzungsnabe mit automatisch betätigbare
Gangumschaltung für Fahrräder od. dgl. ist mit 1 eini
starre Nabenachse bezeichnet, auf der ein Sonnen rad 2 des aus einem Planetenradträger 3 und Plane
tenrädern 4 und einem Hohlrad 5 besiehenden Pia
netengetriebe drehfest angeordnet ist. Zu beidei
Seiten des in der Nabenmitte vorgesehenen Planeten
getriebes sind jeweils zwei als Sperrklinke n-Freilauf
kupplungen ausgebildete Freilaufkupplungen vorge
sehen. Es sind dies die beiden getneheeingangsseiti
vorgesehenen Freilaufkupplungen 10, 25 und 11, 2·
und die beiden getriebeausgangsseitigen Freilauf
kupplungen 28, 26 und 29, 27. Die Freilaufkupplun
ge ; 10,25 und 11,24 sind axial nebeneinanderliegeni
auf einer mit dem Antreiber 7 über eine Zahnkupplung
8 drehfest verbundenen und auf der Nabenachse 1 drehbar gelagerten Büchse 9 angeordnet. An
der Büchse 9 sind Fliehgewichte 20 eines getriebeeingangsseitigen
Flichkraftschaltsystemes in einem flanschart.igen Abschnitt mittels Bolzen 21 in radialer
Richtung schwenkbar angeordnet. Der Antreiber 7 bzw. die mit ihm verbundene Büchse 9 ist über die
Freilaufkupplung 10, 25 mit dem Hohlrad 5 und mittels der Freilaufkupplung 11, 24 mit dem Plaiietenradträger
3 verbunden. Während die Freilaufkupplung 10. 25 eine selbsttätig schaltbare Freilaufkupplung
darstellt und damit ständig wirksam ist, handelt es sich bei der Freilaufkupplung 11, 24 um eine flichkraftgeschaltcte
Freilaufkupplung. Zur Steuerung der Sperrklinken 11 ist eine auf der Büchse 9 zentrierte
und mittels Stiften 22 mit den Fliehgewichten 20 verbundene Steuerscheibe 16 vorgesehen. Die auf der
Getriebcausgangsseite angeordneten Freilaufkupplungen 28, 26 und 29, 27 sind auf einer Büchse 31
untergebracht. Die Büchse 31 entspricht in ihrer konstruktiven Ausbildung der gctriebeeingangsseitigen
Büchse 9. Die Büchse 31 steht über eine Zahnkupplung 34 mit einer zugleich als Nabenabsehlußdcckel
dienenden Ringscheibe 35 in Verbindung. Die Ringscheibe 35 ist drehfest mit der Nabenhülse 36 verbunden.
Die Büchse 31 bzw. die Zahnkupplung 34 stellen damit 'as Antriebsorgan der Nabenhülsc 36 dar. Die
Fliehgewichte 32 des gctriebeausgangsseitigcn Fliehkrafischaiiers
sind irs cntsprcchcnHiT Weise wie die
Fliehgewichte 20 mittels Bolzen 21 an der Büchse 3t schwenkbar angelcnkt.
Während die Fliehgewichte 20 des gctriebeeingangsseitigen Fliehkraftschalters mit der tretkurbeldreh/ahlabhängigen
Antreiberdrehzahl angetrieben werden, erfolgt der Antrieb der Fliehgewichte 32 des
getricbeausgangsseitigen Fliehkraftschalters fahrgeschwindigkeitsabhängig,
d.h., mit der Drehzahl der Nabenhulse 36. Wie bei dem getriebeeingangsseitigen
Fliehkraftschaltsystem (Fliehgewicht 20) ist auch hier eine zur Steuerung der Freilaufkupplung 29. 27 dienende,
mit 30 bezeichnete Steuerscheibe vorgesehen. Die nähere Ausbildung der Steuerscheibe 30 oder
bzw. 39 ist aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich. Bei beiden
fliehkraftgesteuerten Freilaufkupplungen 11. 24 und 29, 27 sind die Sperrklinken in Achsrichtung so breit
ausgelegt, daß sie in eine entsprechend profilierte Aussparung 17(vgl. Fig. 5) bzw. 40 (vgl. Fig. 6) hineinragen.
Die Form dieser Aussparungen 17 bzw ist so gewählt, daß die Sperrklinken 11 bzw. 29 unterhalb
der Ansprech- bzw. Ausrückdrehzahl des jeweiligen Fliehkraftschalters außer Eingriff mit der jeweiligen
Gesperreinnenverzahnung 24 bzw. 27 gehalten werden. Beim Ausrücken eines Fliehkraftschalters
wird die zugehörige Steuerscheibe um einen gewissen Betrag verdreht und damit die vorher gehaltenen
Sperrklinken freigegeben.
Das Hohlrad 5 des Planetengetriebes umschließt sowohl die getriebeeingangsseitigen Freilaufkupplungen
10, 25 und 11, 24 als auch die getriebeausgangsseitigen Freilaufkupplungen 28, 26 und 29, 27 und
den zu beiden Seiten mit Gesperreinnenverzahnungen 24 und 26 versehenen Planetenradträger 3 und weist
an seinen beiden Endabschnitten die Gesperreinnenverzahnungen 25 und 27 auf. Die Gesperreinnenverzahnungen
25 und 27 am Hohlrad 5 und die sich zur Hohlradmitte hin anschließenden Gesperreinnenveriahnungen
24 und 26 am Planetenradträger 3 sind jeweils mit gleichem Teilkreisdurchmesser ausgebildet.
Um eine Montage des Planetenradträgers 3 zu ermöglichen,
ist die eine der beiden Gesperreinnenverzahnungen 25 und 27 des Hohlrades 5, hier die Gesperreinnenverzahnung
25, an einem drehfest mit dem Hohlrad verbundenen, demontierbaren Ring 12 vorgesehen.
Der Ring 12 ist - vgl. Fig. 3 - mittels radialer Vorsprünge 14 in entsprechenden Axialschlitzen 13
des Hohlriides 5 drehfest geführt und mittels eines ίο Sprengringes 15 axial gesichert. Der Sprengring 15
kann dabei in Achsrichtung gewölbt ausgebildet sein, so daß unter der Wirkung des derart in axialer Richtung
federnd wirkenden Sprengringes der Ring 12 reibschlüssig am Planetenradträger 3 zur Anlage
kommt. - Im Bedarfsfälle könnte man daher mit einem derartigen Sprengring auf einfachste Weise eine
zusätzliche Friktionseinrichtung /ur Erleichterung der Schaltvorgänge erzielen.
Die Nabenhulse 36 ist mit glatter Innenbohrung ausgebildet und nicht gehärtet. Wie bereits erwähnt,
ist das Antriebsorgan der Nabenhülse 36, hiei die Zahnkupplung 34, an der zur Nabenachse 1 konzentrischen
Bohrung der Ringscheibe 35 angeordnet. Da die Ringscheibe 35 gleichzeitig die eine Lagerstellc
der Nabenhülse 36 bildet, ist sie während des Fertigungsverfahrens
einem Härtevorgang unterworfen worden. Im Bereich der antreiberseitigcn Nabenhülsenlagerung
38 ist ein gehärteter Lageraußenring 37 in die Nabenhulse 36 eingepreßt.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Planetcnräder 4
in schlitzförmigen Aussparungen 41 des Fianetenradträgers 3 angeordnet und auf Bolzen gelagert sind.
Fig. 3 läßt erkennen, daß die Klinken der Freilaufkupplungen
10, 25 und 11, 24 in taschenförmigen Aussparungen 23 der zur Nabenachse 1 konzentrischen
Büchse 9 gelagert sind. Das gleiche gilt auch für die Anordnung der Klinken der Freilaufkupplungen
28, 26 und 29, Ll auf der anderen Büchse 31. Aus F i g. 4 wiederum ist ersichtlich, daß bei dem Ausführungsbeispiel
ein Fliehkraftschalter aus jeweils zwei diametral gegenüberliegenden Fliehgewichten
20 bzw. 32 auf Lagerbolzen 21 besteht. Die axialen Stifte zwischen den Fliehgewichten 20 bzw. 32 und
den davon beaufschlagten Steuerscheiben 16 bzw. sind mit 22 bezeichnet. Die Fliehgewichte stehen unter
Einfluß von Rückholfedern 33.
Wie die Fig. 3 und 5 erkennen lassen, bestehen sowohl die selbsttätig schaltbaren Freilaufkupplungen
10. 25 und entsprechend 28, 26 als auch die durch Fliehkraftschalter betätigten Freilaufkupplungen 11,
24 bzw. 29, 27 jeweils aus zwei einander diametral gegenüberliegenden Sperrklinken. Wie die Fig.
zeigt, weist die Steuerscheibe 16 und entsprechend auch die Steuerscheibe 30 drei verschiedene Aussparungen
auf. Die mit 17 bezeichnete Aussparung dient zur Steuerung der Sperrklinken H bzw. 29. Die Aussparungen
18 dienen zur Durchführung der Fliehgewichtslagerbolzen 21 und sind in Umfangsrichtung
schlitzförmig ausgebildet, um eine Verdrehung der Steuerscheibe 16 bzw. 30 zu ermöglichen. Aus dem
gleichen Grunde sind die mit 19 bezeichneten, jeweils zur Aufnahme des axial gerichteten Verbindungsstiftes
22 dienenden Aussparungen in radialer Richtung als Langloch ausgebildet. Bei der in Fig. 6 gesondert
dargestellten Steuerscheibe 39 sind die bei der Steuerscheibe 16 bzw. 30 erwähnten drei verschiedenen
Aussparungen 17,18 und 19 jeweils zu einer Durchbrechung 40 zusammengefaßt.
309 540/57
Eine solche Ausbildung der Steuerscheibe 39 hat den Vorteil, daß sie schmaler ausgebildet werden
kann, wobei hinzukommt, daß einfachere und vor allen Dingen standfestere Stanzwerkzeuge bei der Fertigung
verwendet werden können.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen, selbsttätig schaltenden Dreigang-Übersetzungsnabe
ist folgende:
Das Einschalten der fliehkraftgeschaltetcn Freilaufkupplungen 11, 24 und 29, 27 erfolgt nach Erreichen
der entsprechenden Fahrgeschwindigkeit selbsttätig und ohne Einflußnahme des Fahrers. In Fig. 1
ist die Berggang-Schaltstellung der Übersetzungsnabe dargestellt, in der die beiden Fliehkraftschalter ausgeschaltet
sind, d. h., die Fliehgewichtc 20 und 32 befinden sich jeweils in ihrer Ruhelage. Hierbei werden
die Sperrklinken 11 bzw. 29 durch die Stcueraussparung 17 der jeweiligen Steuerscheibe 16 bzw. 30 wie
aus Fig. 5 ersichtlich ist - außer Eingriff mit den Gesperreinnenverzahnungen 25 bzw. 27 des Hohlrades
5 gehalten. Der Kraftfluß erfolgt somit vom Zahnkranz 6 über den Antreiber 7, die Zahnkupplung
8 auf die als Fliehgewichts- und Sperrklinkenträger dienende Büchse 9 und von hier über die ständig
wirksame Freilaufkupplung 10, 25 auf den Ring 12 und damit auf das Hohlrad 5 und von hier über die
Planetenräder 4 auf den Planetenradträger 3, wobei dieser mit einer ins Langsame übersetzten Drehzahl
angetrieben wird. Vom Planetenradträger 3 erfolgt der Drehmomentfluß über die ebenfalls ständig wirksame
Freilaufkupplung 28, 26 auf die Büchse 31, von dieser über die Zahnkupplung 34 auf die eingepreßte
Ringscheibe 35 und damit auf die Nabenhülse 36sclbst.
Wird die Fahrgeschwindigkeit durch Erhöhung der Tretkurbeldrehzahl gesteigert und eine gewisse Drehzahl
überschritten (Schaltpunkt), so spricht entweder der erste oder der zweite Fliehkraftschalter, d.h. der
getriebeeingangsseitige oH-;r der getriebeausgangsseitige
Fliehkraftschalter an und schaltet die ihm zugeordnete Freilaufkupplung ein, wobei die andere,
ebenfalls durch Fliehkraft gesteuerte Freilaufkupplung ausgeschaltet bleibt. Welcher der beiden
Fliehkraftschalter (Fliehgewichte 20 oder Fliehgewichte 32) zur Schaltung des »Normal«- bzw. »Direkt«-Ganges
herangezogen wird, ist eine Frage der Auslegung der Übersetzungsnabe. Sind die Fliehgewichte
20 und 32 der beiden Fliehkraftschalter gleich ausgebildet, so wird der getriebeeingangsseitige
Fliehkraftschalter mit den Fliehgewichten 20 infolge der höheren Antriebsdrehzahl zuerst ansprechen.
Beim Ausschwenken der Fliehgewichte 20 wird die Steuerscheibe 16 über die axialen Verbindungsstifte
22 in Richtung des Pfeiles 42 in Fig. 5 verdreht und damit die Sperrklinken 11 aus der Haltposition in der
Steuerscheibe 16 freigegeben. Hiermit ist die direkte Gangstufe der Übersetzungsnabe eingeschaltet. Der
Kraftfluß geht nunmehr von der Büchse 9 über die Freilaufkupplung 11, 24 auf den Planetenradträger 3.
Dieser treibt auch das Hohlrad 5 an, welches sich infolge der Getriebeübersetzung schneller dreht, se daß
die bisher wirkende Freilaufkupplung 10, 25 überholt wird. Auf der anderen Getriebeseite ist der Kraftfluß
über den Planetenradträger 3 und die Freilaufkupplung 28, 26 auf die Büchse 31 und damit auf die Nabenhülse
36 bestehen geblieben.
Wird die Fahrgeschwindigkeit weiter gesteigert, so erreicht auch der mit der Nabenhülse 36 umlaufende
Fliehkraftschalter mit den Fliehgewichten 32 die vorgesehene Schaltdrehzahl und gibt über die Steuerscheibe
30 die Sperrklinken 29 frei. Die Gesperreverzahnung 27 des Hohlrades 5 holt die mit geringerer
Drehzahl umlaufenden Sperrklinken 29 ein und übernimmt den Kraftfluß von der axial neben ihm liegenden
Freilaufkupplung 28, 26, die nun, nachdem sie
ίο durch die Untersetzung langsamer geworden ist,
überholt wird. Der »Schnell«-Gang der Übersetzungsnabc ist damit eingeschaltet. In dieser Gangstufe
geht der Kraftfluß vom Antreiber 7 über die Büchse 9 und die Freilaufkupplung 11, 24 in den Planctenradträger
3, von hier durch die Planctenräder 4 übersetzt ins Schnelle auf das Hohlrad 5 und von doit über die
Freilaufkupplung 29, 27 und die Büchse 31 über die Ringscheibe 35 auf die Nabenhülse 36.
Der Fahrer bestimmt den Zeitpunkt des Zuriick-
schaltens der Uberselzungsnabe in jedem Falle selbst.
Allerdings muß die dem Gangwechsel zugeordnete Fahrgeschwindigkeit erreicht oder unterschritten sein.
Beim Zurückschalten vom Schnell- in den Notmalgang genügt ein kurzzeitiges leichtes Zurückbleiben
mit der Pedaldrehzahl, zum Wechsel von Normal- in den Berggang dagegen muß eine Rücktrittbewegung
erfolgen, sonst unterbleibt die eigentliche Schaltung bis zum Stillstand des Fahrrades und das folgende Anfahren
erfnlot Hnnn rt-ijt dem Normal^sn" Der Fahrer
kann also wählen, ob er trotz geringer Fahrgeschwindigkeit weiter im Normalgang bleiben oder im Berggang
fahren will. In diesem Fahrbereich liegt also eine Wahlschaltung vor. Will der Fahrer nach dem Stillstand
im Berggang anfahren, so muß er vorher zu-
riicktreten oder zurückgetreten haben; andernfalls ist bereits im Stillstand der Normalgang eingeschaltet. So
ist das hier wirksame, von der TretkurbeHrehzahl abhängige Schaltsystem (Gesperre 11) von unnötigen
Schaltungen, die sonst von jeder Freilaufphase ausge-
löst würden, verschont. Das andere Schaltsystem (Freilaufkupplung 29, 27) ist dagegen fahrgeschwindigkeitsabhängig
und somit vor unnötigen Schaltungen ohnehin sicher.
Durch die Widerstände in den Verzahnungen des
Planetengetriebes ist gesichert, daß im Freilaufzustand stets der mit der Nabenhülse 36 gekuppelte
Sperrklinkenträger, d. h. die Büchse 31, entsprechend umläuft, während das Hohlrad 5 und der Planetenradträger
3 nur mit der Drehzahl des Antreibers 7
umlaufen. Es tritt dabei ein Freilaufzustand der beiden Klinkenkupplungen auf. Diese Widerstände k<
ien noch, falls erforderlich, durch zusätzliche Friktionsmittel - etwa durch Anwenden eines in Achsrichtung
gewölbt ausgebildeten Sprengringes 15 - verstärkt
werden. Beim Zurücktreten bewirken die genannten Widerstände eine Bremsung der Getriebeteile, so daß
das mit dem Antreiber 7 bzw. der Büchse 9 gekuppelte Sperrklinkensystem (Sperrklinken 10 und 11)
die zugehörigen Sperrklinkenverzahnungen im Hohl-
rad und Planetenradträger überholt.
Eine mögliche Ausführungsvariante des Erfindungsgedankens wäre darin zu sehen daß an Stelle
der nebeneinanderliegend angeordneten Freilaufkupplungen konzentrisch ineinander angeordnete
Freilaufkupplungen angewandt werden würden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Selbsttätig schaltende Mehrgang-Übersetzungsnabe mit einem Planetenradsatz, dessen inneres Zentralrad (Sonnenrad) achsenfest, dessen Träger über eine erste Freilaufkupplung und dessen äußeres Zentralrad (Hohlrad) über eine fliehkraftbetätigte zweite Freilaufkupplung mit der Nabenhülse verbindbar ist und wobei das äußere m Zentralrad über eine dritte Freilaufkupplung und der Träger über eine fliehkraftbetätigte vierte Freilaufkupplung mit dem Treiber verbindbar ist. während der Fliehkraftschalter von der Eingangsseite her angetrieben wird, nach deutschem Patent ij 1 750 897, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsnabe einen im wesentlichen symmetrischen Aufn.iu aufweist, wobei das oder die Planetengetriebe (2, 3. 4. 5) in der Nabenmitte angeordnet sind und die Symmetrieebene darstellen.2. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach Anspruch 1, wobei die Fliehgewichte des getriebeausgangsseitigen (zweiten) Fliehkiaftschalters mit der Nabenhülse und die Fliehgewichte des getriebeeingangsseitigen (vierten) Füehkraftschalters mit dem Antreiber verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Fliehgewichte (20, 32) der Fliehkraftschalter, deren Steuervorrichtung (16, 30) und die durch diese betätigten Freilaufkupplungen (11, 24; 29, 27) als auch die zwischen dem Antreiber (7) und deui Hoh'.rad (5) des ersten Planetengetriebesatzes und die zwischen dem Planetenradträger (3) und der Nabenhülse (36) angeordneten Freilaufkupplungen (10, 25: 28, 27) jeweils auf einer mit dem Antreiber (7) bzw. der Nabenhülse (36) über eine Steckkupplung, vorzugsweise eine Zahnkupplung (34). drehfest verbundenen Büchse (9, 31) angeordnet sind und diese Büchsen untereinander gleiche Bauteile darstellen.3. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Sperrklinken-Freilaufkupplungen (10, 25: 11, 24 und 28, 26; 29, 27) nebeneinanderliegend auf den Büchsen (9 bzw. 31) angeordnet sind.4. Mehrgang-Übeisetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (10, 11: 28, 29) der Sperrklinken-Freilaufkupplungen in an sich bekannter Weise in taschenförmigen Vertiefungen (23) der als Sperrklinken- und Fliehgewichtsträger dienenden Büchsen (9, 31) gelagert sind.5. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den An-Sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dit: Fliehgewichte (20 bzw. 32) mittels achsparalleler Bolzen (21) an den Büchsen (9 bzw. 31) in radialer Richtung schwenkbar gelagert sind.ft. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den An-Sprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die: zur Lagerung der Fliehgewichte (20 bzw. 32) dienenden Bolzen (21) in Axialbohrungen eines gleichzeitig als Sperrklinkenträger dienenden, flanschartigen Abschnittes der Büchsen (9 bzw. 31) eingeschoben und durch Sprengringe axial fixiert sind.7. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlrad (5) eines Planetengetriebesatzes sowohl die getriebeeingangsseitigen (10, 11) als auch die gctriebeausgangsseitigen Sperrklinken (28, 29) und den zu beiden Seiten mit Gesperreinnenverzahnungen (24: 26) versehenen Planetenradträger (3) umschließt und daß an seinen beiden F.ndabschnitten ebenfalls Gesperreinnenver/ahnungen (25: 27) vorgesehen sind.8. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesperreinnenverzahiiungen (25; 27) des Hohl- -ades (5) und die sich zur Hohlradmitte hin anschließenden Gesperreinnenverzahnungen (24. 26) des Planetenradträgers (3) mit etwa gleichem Teilkreisdurchmesser ausgebildet sind und eine der beiden Gesperreinnenverzahnungen (25) des Hohlrades an einem drehfest mit diesem verbundenen, demontierbaren Ring (12) vorgesehen ist.9. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gesperreinnenverzahnung (25) des Hohlrades (5) tragende Ring (12) mittels radialer Vorsprünge (14) in Axialschlitzen (13) des Hohhades drehfest geführt und mitteis eines Sprengringes (15) axial gesichert ist.10. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach Anspruch 9, daduich gekennzeichnet, daß der Sprengring (15) in Achsrichtung gewölbt ausgebildet ist.11. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hohlrad (5) und/oder dem die eine Gesperreinnenverzahnung (25) des Hohlrades tragenden Ring (12) und dem Planetenradträger (3) eine reibschlüssige Verbindung besteht.12. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenhülse (36) mit glatter Bohrung (43) ausgebildet und das Antriebsorgan (Zahnkupplung 34) der Nabenhülse an einer mit der Nabenhülse drehfest verbundenen Ringscheibe (35) angeordnet ist.13. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (35) in die Bohrung (43) der Nabenhülse(36) eingepreßt ist und an ihrer zur Nabenachse (1) konzentrischen Bohrung eine mit derabtrieb^- seitigen. als Fliehgewichts- und Sperrklinke™ tagcr dienenden Büchse (31) in Wirkverbindung stehende Zahnkupplung (34) trägt.14. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringscheibe (35) im Gegensatz zur Nabenhülse (36) gehärtet ist und einen die eine Nabenhülsenlagerstclle aufnehmenden Abschlußdeckel der Nabe darstellt.15. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der antreiberseitigen Nabenhülscnlagerung (38) ein gehärteter Lageraußenring(37) in die Bohrung der Nabenhülse (36) eingepreßt ist.1(S. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 15 in der Ausbildung als Drcigang-Nabe, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von dem in der Nabenrritte vorgesehenen Planetengetriebe (2, 3, 4, 5) zu beiden Seiten die-sos Getriebes jeweils zwei Sperrklinken-Freilaufkupplungen (10. 25: 11, 24 bzw. 28. 26: 29. 27). eine mit einer der beiden Sperrklinken-Freilaufkupplungen (11 bzw. 29) in Wirkverbindung stehende Steuerscheibe (16 bzw. 30) und daran an schließend der die Steuerscheibe betätigende Fliehkraftschalter (Fliehgewichte 20 bzw. 32) angeordnet sind.17. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis Io in Ausbildung als Dreigang-Nabe. dadurch gekennzeichnei. daß der getriebeeingangsseitige Fliehkraftschalter (Fliehgewichte 20) mit der zwischen dem Antreiber (7) und dem Planetenradträger (3) ^geordneten Freilaufkupplung (11.24) und der getriebeausgangsseilige Fliehkraftschalter (Fliehgewichte 32) mit der zwischen der abtriebsseitigen Büchse (31) und dem Hohlrad (5) angeordneten Freilaufkupplung (29, 27) in Wirkverbindung stehen.18. Mehrgang-Übersetzungsmbe räch den Ansprüchen 1 bis 17 in der Ausbildung als Dreigang-Nabe. dadurch gekennzeichnet, daß die vom getriebeeingangsseitigen Fliehkraftschalter (Fliehgewichte 20) gesteuerten Gesperreklinken (11) in Achsrichtung über den Eingriffsbereich der zwischen diesen und der Steuerscheibe (16) angeordneten Freilaufkupplung (10) hinausstehen und in das Steuerfenster (17) der Steuerscheibe (16) hineinragen.19. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 18 in der Ausbildung als Dreigang-Nabe, wobei die Steuerscheibe zur Betätigungeiner fliehkraftgeschaltetcn Klinkenfreilaufkupplung Aussparungen zur Steuerung der Klinken, zur Durchführung der Fliehgewichlslagerbolzen und der zur Verbindung der Fliehgewichte mit der Steuerscheibe dienenden Stifte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anwendung zweier einander diametral gegenüberliegender Fliehgewichte (20 bzw. 32) und zweier ebenfalls einander diametral gegenüberliegender Gesperreklinken (11 bzw. 29) das jeweils einer Gesperreklinke (11 ■ 29) zugeordnete Steuerfcnstcr (40) so ausgebildet ist, daß in der gleichen Aussparung sowohl der Lagerbolzen (21) des einen Fliehgewichtes als auch dessen Verbindungsstift (221 durchgeführt bzw. vorgesehen werden können.20. Mehrgang-Übersetzungsnabe nach den Ansprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des Planetenradträgers (3) vorgesehenen Gesperreinnenverzahnungen (24, 26) gleich ausgebildet sind.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1902021A DE1902021C3 (de) | 1969-01-16 | 1969-01-16 | Selbsttätig schaltende MehrgangÜbersetzungsnabe mit Planetengetriebe |
| NL7000229A NL7000229A (de) | 1969-01-16 | 1970-01-08 | |
| PL1970138116A PL72657B1 (de) | 1969-01-16 | 1970-01-12 | |
| GB0545/70A GB1255463A (en) | 1969-01-16 | 1970-01-13 | Multi-speed gear hub for bicycles and like vehicles |
| SU1394028A SU559634A3 (ru) | 1969-01-16 | 1970-01-13 | Многоступенчата втулка ведущего колеса велосипеда |
| US2513A US3661034A (en) | 1969-01-16 | 1970-01-13 | Multiple-speed hub |
| SE7000470A SE371618B (de) | 1969-01-16 | 1970-01-15 | |
| FR7001674A FR2033247A6 (de) | 1969-01-16 | 1970-01-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1902021A DE1902021C3 (de) | 1969-01-16 | 1969-01-16 | Selbsttätig schaltende MehrgangÜbersetzungsnabe mit Planetengetriebe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1902021A1 DE1902021A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE1902021B2 true DE1902021B2 (de) | 1973-10-04 |
| DE1902021C3 DE1902021C3 (de) | 1974-05-02 |
Family
ID=5722558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1902021A Expired DE1902021C3 (de) | 1969-01-16 | 1969-01-16 | Selbsttätig schaltende MehrgangÜbersetzungsnabe mit Planetengetriebe |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3661034A (de) |
| DE (1) | DE1902021C3 (de) |
| FR (1) | FR2033247A6 (de) |
| GB (1) | GB1255463A (de) |
| NL (1) | NL7000229A (de) |
| PL (1) | PL72657B1 (de) |
| SE (1) | SE371618B (de) |
| SU (1) | SU559634A3 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5295916A (en) * | 1991-12-12 | 1994-03-22 | Chattin Jessie R | Automatic transmission for multispeed bicycle |
| JP3165673B2 (ja) * | 1997-08-08 | 2001-05-14 | 株式会社シマノ | 自転車用内装変速ハブ |
| US6015360A (en) * | 1998-06-17 | 2000-01-18 | Falcon Industrial Co., Ltd. | Automatic gearshifting device of multi-stage fly wheel of bicycle |
| US6591956B1 (en) | 2002-04-29 | 2003-07-15 | Cane Creek Cycling Components, Inc. | Bicycle freewheel hub supported on a central drive cylinder |
| US20070213150A1 (en) * | 2006-02-03 | 2007-09-13 | Jesse Chattin | Automatic transmission for multi-speed bicycle |
| FR2901235B1 (fr) * | 2006-05-16 | 2008-08-01 | Mobiky Soc Par Actions Simplif | Systeme deformable par force centrifuge |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE459515A (de) * | 1944-08-05 | 1900-01-01 | ||
| NL293107A (de) * | 1962-05-25 | |||
| US3492893A (en) * | 1967-08-11 | 1970-02-03 | Shimano Industrial Co | Three-stage speed change bicycle hub with built-in automatic speed change mechanism |
| US3513726A (en) * | 1967-08-12 | 1970-05-26 | Shimano Industrial Co | Automatic three-stage speed change bicycle hub |
| US3520214A (en) * | 1968-03-01 | 1970-07-14 | Fichtel & Sachs Ag | Multiple speed hub with centrifugal shifting mechanism |
-
1969
- 1969-01-16 DE DE1902021A patent/DE1902021C3/de not_active Expired
-
1970
- 1970-01-08 NL NL7000229A patent/NL7000229A/xx not_active Application Discontinuation
- 1970-01-12 PL PL1970138116A patent/PL72657B1/pl unknown
- 1970-01-13 GB GB0545/70A patent/GB1255463A/en not_active Expired
- 1970-01-13 SU SU1394028A patent/SU559634A3/ru active
- 1970-01-13 US US2513A patent/US3661034A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-01-15 FR FR7001674A patent/FR2033247A6/fr not_active Expired
- 1970-01-15 SE SE7000470A patent/SE371618B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1255463A (en) | 1971-12-01 |
| PL72657B1 (de) | 1974-08-30 |
| FR2033247A6 (de) | 1970-12-04 |
| DE1902021C3 (de) | 1974-05-02 |
| US3661034A (en) | 1972-05-09 |
| SE371618B (de) | 1974-11-25 |
| SU559634A3 (ru) | 1977-05-25 |
| DE1902021A1 (de) | 1970-09-10 |
| NL7000229A (de) | 1970-07-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2159770C2 (de) | Mehrgang-Getriebenabe | |
| DE1750897B2 (de) | Selbsttaetig schaltende mehrganguebersetzungsnabe mit einem planetengetriebe | |
| DE3930374A1 (de) | Mehrgang-antriebsnabe mit mehr als drei gaengen | |
| DE3448489C2 (de) | Mehrgang-Nabe für Fahrräder o. dgl. | |
| DE1780095C2 (de) | Mehrgang-Fahrradnabe | |
| DE1425839B2 (de) | Mehrgang-Planetengetriebe für Radnaben mit Rücktrittbremse | |
| DE2752738C2 (de) | Fahrrad-Schaltnabe mit Rücktrittbremse | |
| DE3443592C2 (de) | ||
| DE1780098C2 (de) | Fahrradnabe mit eingebautem Dreigangschaltgetriebe | |
| DE1902021C3 (de) | Selbsttätig schaltende MehrgangÜbersetzungsnabe mit Planetengetriebe | |
| DE1948330A1 (de) | Fahrradnabe mit eingebauter Dreigangschaltung | |
| DE69702087T3 (de) | Antriebsnabe mit Bremse für ein Fahrrad | |
| DE1809141B2 (de) | Fliehkraftschalter für automatisch betätigte Gangumschaltung, insbesondere bei Mehrgang-Übersetzungsnaben für Fahrräder o.dgl | |
| DE1911548A1 (de) | Mehrganguebersetzungsnabe mit einer Wahlschaltung fuer vom Fahrer ausgefuehrte Gangschaltung oder Schaltung durch Automatik | |
| DE2114335B2 (de) | Freilauf-Rücktrittbremse für eine Fahrrad-Schaltnabe | |
| DE1190826B (de) | Mehrgang-UEbersetzungsnabe mit in Abhaengigkeit von der Fahrgeschwindigkeit automatisch betaetigter Gangschaltung | |
| DE2533308A1 (de) | Mehrgangnabe fuer fahrraeder o.dgl. | |
| DE1945972A1 (de) | Fliehkraftschalter fuer automatisch betaetigte Gangumschaltung,insbesondere bei Mehrgang-UEbersetzungsnaben fuer Fahrraeder od.dgl. | |
| DE1755682A1 (de) | Zweigang-UEbersetzungsnabe mit in Abhaengigkeit von der Fahrgeschwindigkeit automatisch betaetigter Gangschaltung | |
| DE1169798B (de) | Zweiganguebersetzungsnabe mit in Abhaengigkeit von der Fahrgeschwindigkeit automatisch betaetigter Gangschaltung | |
| DE1206749B (de) | Mehrgang-UEbersetzungsnabe mit selbsttaetiger in Abhaengigkeit von der Fahrgeschwindigkeit erfolgender Gangumschaltung fuer Fahrraeder und motorisierte Zweiradfahrzeuge | |
| DE1150592B (de) | Zweiganguebersetzungsnabe fuer Fahrraeder od. dgl. | |
| DE4324935A1 (de) | Mehrgang-Antriebsnabe für Fahrräder oder dergleichen | |
| DE1750897C (de) | Selbsttätig schaltende Mehrganguber setzungsnabe mit einem Planetengetriebe | |
| DE3114381C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHZ | Patent of addition ceased/non-payment of annual fee of parent patent |