DE1901280U - Spannbares hydraulisches steuerglied fuer klemmbefestigungen. - Google Patents
Spannbares hydraulisches steuerglied fuer klemmbefestigungen.Info
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Description
Dipl.-Phys. \)(Maen Vvei&&e
Beratende Patentingenieure
Bökenbusch 41 Telefon 1319
(RhId.), den 1 o. Juni 196
An das
Deutsehe Patentamt
ünchen-2
Zweibrückenstr« 12
Gebr.au chsmus t er anme !dung
Spannbares hydraulisches Steuerglied
für Klemmbefestigungen
Edouard Martin Torossian Zürich, Bolleystrasse 5o
Schweiz
Priorität Schweiz 15382/63
vom 14»I>ezember 1963
Die Neuerung betrifft solche druchmittelbetätigten Klemmvorrichtungen,
wie sie besonders in der Industrie zum Festklemmen und Halten von Werkstücken auf einer Unterlage, beispielsweise einem Maschinentisch bei Bearbeitungsvorgängen
verwendet werden.
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Solche Vorrichtungen bestehen besonders aus einer Anzahl von folgenden
Elementen;-
1) Einem Gehäuse, welches an einem Rahmen oder einer Grundplatte befestigt
und mit einer Leitung für die Zuführung von Öl unter Druck verbunden werden kann.
2) Einem Druck- oder Klemmglied, welches an einem Kolben befestigt ist,
der einen vorgegebenen Hub hat und so in dem Gehäuse angeordnet ist, daß das Werkstück durch das Yorrücken des Kolbens unter der Einwirkung
eines einströmenden Druckmittels unter hohem Druck in die richtige Ljage
gebracht und festgeklemmt wird.
3) Einer Rückstellfeder, die das Werkstück durch Rückführung des Kolbens
und Stützgliedes in ihre Ausgangsstellung freisetzen soll, sobald der
Flüssigkeitsdruck abgelassen ist.
Bislang sind solche Klemmvorrichtungen so konstruiert worden, daß die
Rückführung des Kolbens mittels einer Druckfeder erzielt wird, welche die
Schaffung einer entsprechenden großen ergänzenden Ausnehmung in dem Ge«
häuse erforderlich macht, die, wenn sie der Masse des Kolbens und dem für
seinen Hub vorbehaltenen Raum hinzugefügt wird, zu einer erheblichen Vergrößerung
der Abmessungen dieser Vorrichtungen führt» Obgleich es für die Industrie von größter Wichtigkeit ist, die Abmessungen dieser Vorrichtungen
bei gleicher Leistung auf ein Minimum zu reduzieren, hängt die Masse der Zubehörteile, ihr Gewicht und ihre Handlichkeit sehr weitgehend von
den Eigenschaften der in den Vorrichtungen verwendeten Elemente ab.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen wesentlichen Nachteil
dadurch zu beheben, daß eine druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Rückführung des
Kolbens eine Spannfeder verwendet wird, die in dem Klemm- oder Druckglied angeordnet ist.
Man kann feststellen, daß diese neue Anordnung der Feder die Masse des
spannbaren Elementes in keiner Weise beeinflußt, und diese Masse somit allein eine Punktion der mechanischen Eigenschaften, nämlich seiner
Leistung und des Kolbenhubs bleibt.
Einige Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in den Abbildungen dargestellt
und im folgenden beschrieben:-
Fig. 1 zeigt eine neuerungsgemäße Klemmvorrichtung im senkrechten Schnitt mit einer Endbefestigung auf einer geeigneten Grundplatte.
Fig. 2 zeigt diese Vorrichtung im Aufriß mit einem Beispiel seitlicher
Befestigung, beispielsweise auf einem Maschinentisch.
Fig. 3 ist ein Grundriß von Fig. 2.
Fig. 4 und 5 zeigen eine zusammengesetzte Spindel in Vorderansicht
und Seitenansicht, welche die Befestigung der Feder ermöglicht.
Fig. 6 und 7 zeigen im Aufriß und Grundriß eine in dem vorstehenden
Element verwendete auf der Spindel befestigte Zugfeder.
Fig. 8 und 9 zeigen zwei Abwandlungen im senkrechten Schnitt.
Wie in Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Klemmvorrichtung aus einem Gehäuse,
welches von einem zylindrischen schalenförinigen Eörper 1 und einem
auf diesen Eörper geschraubten Deckel 2 gebildet ist.
In dem Körper 1 ist ein Kolben 3 unter der Einwirkung von Drucköl beweglich
und besteht aus einem Stück mit einem Klemm« oder Druckglied 4* welches
aus einer Bohrung 5 des Deckels 2 herausragt, wobei diese Bohrung 5
gleichzeitig dazu dient, das Klemm- oder Druckglied 4 zu führen*
Eine seitliche Gewindeöffnung 6 dient zur Aufnahme des Zuleitungsanschlusses
für das Drucköl von irgendeiner geeigneten Druckquelle, so daß das Druckmittel in die zwischen dem Kolben 3 und dem Boden des Gehäuses gebildete
Kammer 7 eintritt, in welcher auch die innen rund um die Achse des Druckgliedes 4 gebildete Ausnehmung 8 mündet. Die Ausnehmung 8 dient
als ein Gehäuse für die Spannfeder S, die durch die Vermittlung einer
Spindel 1o befestigt' ist und den Kolben 3 und das Druckglied ständig in
der zurückgezogenen Stellung zu halten trachtet.
4> 5j 6 und 7 zeigen Einzelheiten der Spindel 1o und Feder 9? weleSae
es ermöglichen,, die letztere direkt anzubringen und zu entfernen«
Die Spindel 1o (Figuren 4 und 5) besteht aus einer Gabel 11, die aus einer
Stange von etwas kleinerem Durchmesser als dem Innendurchmesser der Feder 9 gebildet ist. Eine Spannschraube 12 ist gleitbar in der Gabel 11 ange-
C _
ordnet und ebenfalls aus einer Stange gleichen Durchmessers gefräst. Die
Gabel 11 und die Spannschraube 12 weisen jeweils achsiale Lagerzapfen 13
und 13' auf, die einen kleineren Durchmesser haben als die Spindel, so
daß Schultern 14 und 14' gebildet werden.
Die Spindel 1o wird in die Feder 9 eingesetzt und dann in dieser durch
Herunterdrehen der zwei Endwindungen 15 und 15' (Figuren 6 und 7) über
die Schultern I4 und 14' eingeschlossen»
Diese Anordnung hat zur Folge, daß jede,zum Beispiel auf den Lagerzapfen
13 ausgeübte Schraub- oder Abschraubwirkung eine gleiche Wirkung auf 13'
mit sich bringt und umgekehrt»
Jeder auf die Torstehenden Lagerzapfen ausgeübte Zug bewirkt das Ausdehnen
und Spannen der Feder 9 durch das Verschieben der Spannschraube 12 in der
Gabel 11*
Um die Feder in der Anordnung der Vorrichtung in ihre Lage zu bringen,
genügt es zunächst, einen der Lagerzapfen, beispielsweise 13, in. ein zu
diesem Zweck im Boden der Ausnehmung 8 des Druckgliedes ausgebildetes achsiales Gewinde einzuschrauben und dann den Kolben 3 i*1 &en Körper 1
einzusetzen, bis der Lagerzapfen 13' in ein entsprechendes dafür vor«
gesehenes Gewinde eingreift, und ihn zu drehen, bis ein vollständiges Festklemmen erfolgt ist, wodurch dann die Feder ausreichend verspannt ist
und unter einer ausreichenden Anfangsspannung steht, um ein vollständiges
Zurückziehen des Klemm- oder Druckgliedes zu bewirken«
-6-
Um jegliche Verlagerung beim Verschieben des Kolbens zu vermeiden, ist
die Länge der in die Gabel 11 eingreifenden Spannschraube 12 wesentlich größer als der maximale Hub H des Druckgliedes.
Fig. 1 zeigt, daß die Abmessungen der Klemmvorrichtung allein eine Funk-■
tion ihrer Leistung und des Hubes H des Kolbens sind. Die Abmessungen sind auf das mit ihren mechanischen Eigenschaften vereinbare Minimum reduziert
und die in einer Ausnehmung angeordnete Rückstellfeder beeinflußt in keiner
Weise die Größe der Vorrichtung.
Die Vorrichtung kann auf einem Rahmen B durch den Boden oder ein Gewinde
befestigt werden, welches in einem Vorsprung 17 (Fig» 1) vorgesehen ist
und die Befestigungsschraube aufnehmen soll, oder z.B. seitlich auf einem
Maschinentiseh T durch Verwendung der Nuten dieses Tisches, von Ankerbol-.
zen 18 und Raststücken 19j welche in Kerben 2o eingreifen, die zum Boden
der Schale 1 hin gefräst sind (Figuren 2 und 3)*
Die in Fig. 8 gezeigte Abwandlung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckmittelzuführung zum Element durch den Boden, durch einen in einem Lagerzapfen
22 ausgebildeten Hals 21 erfolgt, der (22) mit einem Gewindeteil 23 zur Befestigung des Elementes und einem Gewinde 24 zur Aufnahme der Anschlüsse
versehen ist»
Der Hals 21 mündet in dem Körper durch Vertiefungen 25? in welche ein Ende
der Zugfeder 26 eingeschraubt ist, wobei die leder am anderen Ende durch
Anziehen ihrer Windung nach Anbringung mittels einer Schraube 27 und einer
Scheibe 28 am Boden der in dem Druckglied 4 ausgebildeten Ausnehmung 8
befestigt werden kann, und zu diesem Zweck ein Schraubenzieher durch den Hals 21 eingeführt wird.
Die durch diese Anordnung erzielte Größenreduzierung ermöglicht die
Schaffung einer Klemmvorrichtung mit gleichem Öldruck und Hub, aber mit
einer Leistung, die doppelt so groß ist wie die der gegenwärtig hergestellten Elemente, ohne daß dabei ihre Abmessungen überschritten werden.
Dieses Ergebnis wird mit Doppelelementen erzielt, von denen IFig. 9 ein
Beispiel einer solchen Ausführung im senkrechten Schnitt zeigt.
Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, wird ein Doppelelement durch die
Kopplung von zwei Zylindern 29 und 30 gebildet, die auf der gleichen
Achse hintereinanderliegend angeordnet sind.
Es ist naheliegend, daß diese Kopplung auf verschiedene Weise erzielt
werden kann· Bei dem in Pig· 9 gezeigten Beispiel ist sie durch Verschrauben
der zwei einander zugekehrten Gehäuse 31 und 32 erzielt, die durch
eine druckmitteldichte Trennwand 33 getrennt sind, welche zwischen der Lippe 34 des Gehäuses 32 und einer Schulter 35 des Gehäuses 31 in ihrer
Lage gehalten wird.
In diesen zwei Zylindern bewegen sich zwei miteinander verbundene Kolben
-8-
36 und 37>
von denen der erste auf.einen Lagerzapfen 38 des Kolbens 37
.geschraubt ist, der unter Beibehaltung der Druckmitteldichtung durch die
Trennwand 33 verläuft. Eine in dem Lagerzapfen 38 ausgebildete Ausnehmung
39 dient zur Aufnahme der Zugfeder 4°, die, wie vorstehend dargelegt wurde,
befestigt ist, während das Druckglied 41» welches mit dem Kolben 36 aus
einem Stück besteht,, in Verlängerung dieses Lagerzapfens J>B angeordnet
ist und fest auf seinen Schultern 42 ruht, durch das Gehäuse 31 durch
die Bohrung 43 verläuft, welche die zwei Kolben führt«
Die Vorrichtung wird mit Druckmittel durch die G-ewindeöffnung 44 versorgt,
welche das Druckmittel in die Kammern 45 und 46 leitet, die durch die Ausnehmung
39 und die seitlichen Öffnungen 47 miteinander in Verbindung stehen.
Die Befestigung dieses Doppelelementes an einem festen Gefüge kann wie
oben mit Bezug auf Fig* 1, 2 und 3 dargestellt ist, erfolgen.
Claims (1)
- Schutzansprüche1* Eine druckmittelbetätigte Klemmvorrichtung, dadu.rch gekennzeichnet, daß zur Rückführung des Klemm« oder Druckgliedes eine Spannfeder vorgesehen ist, die in dem Klemm- oder Druckglied seihst angeordnet ist.2# Eine Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei übereinanderliegende Zylinder, die durch eine druckmitteldichte Trennwand getrennt und mit zwei Kolben versehen sind, welche durch eine durch die Trennwand verlaufende und das Klemm- oder Druckglied stützende achsiale Stange verbunden sind, wobei die gemeinsame Druckmittel-zufuhr für beide Zylinder durch eine Gewindeöffnung erfolgt, welche mit den beiden Zylindern durch die. Vermittlung einer in der Stange ausgebildeten aohsialen Ausnehmung in Verbindung ist, in welcher die Rückstellfeder angeordnet ist, und dtireh Öffnungen, welche diese Ausnehmung mit dem zweiteä. Zylinder verbinden.3· Eine Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Spannfeder, in welcher eine aus zwei Teilen zusammengesetzte Spindel angebracht ist, von denen ein Teil eine Gabel bildet und der andere eine darin angeordnete Spannschraube, wobei die Gabel und die Spannschraube mit diesen jeweils feste und mit dem Körper und dem Druckglied verbundene mit Gewinde versehene Lagerzapfen aufweisen*-2-2 -4· Eine Klemmvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Glieder, um die Vorrichtung mittels einer Schraube, die in ein in einem Vorsprung ausgebildetes Gewinde eingreift, an einer Grundplatte zu befestigen, oder seitlich durch Kerben, welche in das Gehäuse gefräst sind und Raststücke aufnehmen sollen»5· Eine Klemmvorrichtung nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelzuführung durch den Boden durch einen Gewindehals erfolgt, der mit einem Gewinde zum Befestigen versehen ist, und in dem Zylinder durch Vertiefungen mündet, durch welche ein Ende der Spannfeder verschraubt ist, wobei das andere Ende am Boden der in dem Druckglied ausgebildeten Ausnehmung durch die Vermittlung einer Schraube befestigt ist, die mit einer angezogenen Windung in Eingriff ist*
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Also Published As
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