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DE1900915U - Hausschuh. - Google Patents

Hausschuh.

Info

Publication number
DE1900915U
DE1900915U DESCH36018U DESC036018U DE1900915U DE 1900915 U DE1900915 U DE 1900915U DE SCH36018 U DESCH36018 U DE SCH36018U DE SC036018 U DESC036018 U DE SC036018U DE 1900915 U DE1900915 U DE 1900915U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slipper
sole
seam
top layer
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH36018U
Other languages
English (en)
Inventor
William M Dr Scholl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1900915U publication Critical patent/DE1900915U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B1/00Footwear characterised by the material
    • A43B1/14Footwear characterised by the material made of plastics
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/10Low shoes, e.g. comprising only a front strap; Slippers
    • A43B3/101Slippers, e.g. flip-flops or thong sandals

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

PATE NTANWALTE
Ρ.Α.361-250·21.5.6Ί
dr. w. Schalk · dipl.-ing. peter Wirth
DIPL.-ING. G. E. M.DANNENBERG · DR. V. SCH M I ED- KOWARZI K
FRANKFURT AM MAIN
GR. ESCHENHEIMER STR. 39 SK/ BO
William M. Scholl 211 - 213 West Schiller Street Chicago, 111. / USA.
Hausschuh
Die Neuerung "betrifft Hausschuhe (Slipper), die extrem leicht, leicht herstellbar, billig, waschbar und angenehm im Tragen sind und die auch nass werden können, ohne dass eine Schädigung des Hausschuhs eintritt. Sie können über Strümpfen oder auch barfuss getragen werden. Sie nehmen nur einen sehr geringen Raum ein und sind für Reisen sehr geeignet.
Die neuen Hausschuhe bestehen aus einer Sohle aus wärmeverschmelzbarem Kunststoffschaum und einer ebenfalls aus wärmererschmelzbarem Kunststoffschaum bestehenden Ober~ schicht, wobei diese beiden Schichten lediglich am Rande mit einer Wärmeschmelznaht verbunden sind. Die Oberschicht besitzt eine vorzugsweise schlüssellochförmige Öffnung, die mit einer Verstärkung versehen ist. Diese Verstärkung,
die zweckmässigerweise in dekorativer Form gewählt wird, ist mit der Oberschicht am Rande der Öffnung mit einer Wärmeschmelznaht verbunden. Weiterhin ist die Verstärkung mit der Oberschicht noch mit einer Pressnaht (Stichnaht), die ebenfalls durch Wärmeverschmelzung erhalten wird, verbunden.
Die Neuerung wird durch die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht eines neuen Hausschuhs an einem Fussj
Fig. 2 eine Draufsicht auf den ausgezogenen Hausschuh?
Fig. 5 eine ühteransicht des Hausschuhs;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Hausschuh, wobei ein Teil, umgedreht wurde, um die darunterliegende Konstruktion zu zeigen;
Pig. 5 einen vergrösserten Querschnitt durch den Hausschuh entlang der Linie V-V der Mg. 2, in Richtung der Pfeile ge sehen j
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Hausschuh, der mit zusätzlichen Dekorationen versehen ist} und
Fig. 7 einen stark vergrösserten Teilquerschnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 6.
Der neue Hausschuh wird vorzugsweise aus einem organischen,
synthetischen, verschäumbaren Harz, wie z.B. Polyvinylchlorid-, Isocyanat-, Polyester- oder Polyurethan-Schaumstoff oder dgl., hergestellt. Diese Materialien sind weich, haften gut am Fuss, "besitzen miteinander verbundene Zellen, so dass luft an den Puss gelangt, können beliebig oft gewaschen werden und sind sehr haltbar. Werden sie nass, so braucht lediglich das Wasser ausgedrückt zu werden, und das Material trocknet innerhalb weniger Minuten. Ausserdem sind diese Materialien durch Wärme verschmelzbar und gestatten die .Anfertigung der Hausschuhe durch elektronische V/ärmever Schmelzung. Die gebildete Wärme Verschmelzungsnaht ist gleichzeitig eine Reissnaht, entlang der der Abfall einfach abgerissen werden kann. Die Wärmeverschmelzung erfolgt auf einer geeigneten elektronischen Presse, die kurz unter-Hochfrequenzstrom gesetzt wird.
Der zur Erläuterung der Neuerung gewählte Hausschuh besteht aus einer ununterbrochenen Grund- oder Sohlenschicht aus Kunststoffschaum, die, wie aus Mg. 5 ersichtlich, dicker ist als die obere Schicht, damit der Puss besser gepolstert wird und die Sohle langer hält. Durch eine dünne WärmeverSchmelzungsnaht 3, die die Aussenkante des Hausschuhs bildet, wird eine Oberschicht 2 von gleicher Pläche mit der Sohlenschicht 1 verbunden. Diese Oberschicht 2 braucht, wie aus Pig. 5 ersichtlich, nur etwa halb so dick zu sein wie die Sohle 1j dies ist zwar nicht von entscheidender Be-
deutung, empfiehlt sich jedoch aus wirtschaftlichen Erwägungen; selbstverständlich kann die Oberschicht jede beliebige Dicke aufweisen.
Die obere Schaumstoffschicht 2 ist mit einer Öffnung versehen, durch die der Fuss geschoben wird; diese Öffnung gleicht einem Schlüsselloch und wird durch eine dünne Wärmeverschmelzungsnaht gebildet. Sie besteht aus einer verhältnismässig grossen abgerundeten hinteren Öffnung 4, die in eine längliche Öffnung 5 übergeht, deren Seiten vorne zusammenlaufen. Um diese Öffnung wird eine Verzierung 6 angebracht, die mit der Oberschicht 2 durch eine, die Öffnungen 4» 5 umschliessende Wärmeverschmelzungsnaht und durch eine unterbrochene Pressnaht 7 verbunden ist; die Pressnaht 7 wirkt, wie aus Fig. 4 ersichtlich, sowohl auf der Aussen- als auch auf der Innenseite der Oberschicht wie eine durch Fäden gebildete Ziernaht. Die Verzierung kann in anderer Farbe hergestellt werden als die Oberschicht, so dass sie mit dieser kontrastiert. Gegebenenfalls können die Hausschuhe in mehreren Farben hergestellt werden, so dass Sohle, Oberteil und Verzierung in vielen Farbkombinationen zusammengestellt werden. Selbstverständlich kann die Verzierung 6 auch eine andere Form als die gezeigte aufweisen.
Durch die schlüssellochähnliche Form der Öffnung mit den
zusammenlaufenden Seitenkanten 5 sitzt der Hausschuh, wie in Pig« 1 gezeigt, fest am Fuss 9. Der neue Hausschuh sieht immer ordentlich und gefällig aus, sitzt sehr gut und ist sehr "bequem. Die Sohle 1 polstert die Standfläche des fusses, isoliert den luss gegenüber Berührung mit heissen und kalten Böden und gestattet zusammen mit der Oberschicht - aufgrund seiner Porosität eine gute Belüftung des Ihxsses. Der Hausschuh kann praktisch überall innerhalb und ausserhalb des Hauses getragen werden, ist auf Reisen einfach mitzunehmen und kann auch in der Badewanne oder der Dusche getragen werden. Wird der Hausschuh verpackt, so legt sich die Oberschicht unmittelbar auf die Sohle auf, ohne dass der in Fig. 5 gezeigte kleine Zwischenraum bestehen bleibt. Der Hausschuh ist ausserordentlich leicht; ein Schuh mit einer etwa 0,6 cm dicken Sohle und einer etwa 0,3 cm dicken Qberschicht wiegt ungefähr 7 g· Das G-ewicht des Gepäcks wird also nicht erhöht, und die Hausschuhe nehmen kaum Raum ein.
Der Hausschuh lässt sich einfach anziehen, und es muss nicht darauf geachtet werden, welcher Schuh an den rechten und welcher an den linken Puss gehört, da beide Schuhe identisch sind. Das Schaumstoffmaterial ist leicht dehnbar, so dass Hausschuhe einer Grosse an mehrere Fussgrössen passen.
Die neuen Hausschuhe können wirtschaftlich, hergestellt werden und sind verhältnismässig haltbar.
In Fig. 6 und 7 ist eine weitere Dekorationsmöglichkeit für den neuen Hausschuh dargestellt. Hierbei wird die Oberschicht durch eine verhältnismässig breite Wärmeverschmelzung snaht 10 mit der Sohle verbunden, und die Wärmeverschmelzungsform ist so beschaffen, dass rippenartige Erhöhungen 11 entstehen, die der Sohlennaht eines normalen Schuhs gleichen. 35Kir den Fachmann ist es offensichtlich, dass der Hausschuh auch mit anderen als den gezeigten Verzierungen versehen werden kann.

Claims (4)

RA.361250*21.5.6^ Schutzansprüche
1. Hausschuh., bestehend aus einer Sohle (1) aus durch Wärme verschmelzbaren Kunststoffschaum und einer Öfterschicht (2) aus durch Wärme Yerschmelzbaren Kunststoffschaum, wobei die Schichten (1 und 2) lediglich durch die Wärme schmelznaht (3) miteinander verbunden sind und die Oberschicht (2) eine vorzugsweise schlüssellochförmige Öffnung (4,5) aufweist.
2. Hausschuh gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (4»5) mit einer Verstärkung (6) versehen ist, die mit der Oberschicht (2) entlang der öffnung (4>5) mit einer Wärmeschmelznaht und an ihrem äusseren Ende mit einer Pressnaht (7) verbunden ist.
3. Hausschuh nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberschicht (2) dünner ist als die Sohle (1)
4. Hausschuh nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschaum für die Sohle (1) und die Oberschicht (2) miteinander verbundene Zellen besitzt.
Der Patentanwalt:
DESCH36018U 1963-05-27 1964-05-21 Hausschuh. Expired DE1900915U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US283242A US3299540A (en) 1963-05-27 1963-05-27 Household slipper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1900915U true DE1900915U (de) 1964-09-17

Family

ID=23085162

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH36018U Expired DE1900915U (de) 1963-05-27 1964-05-21 Hausschuh.

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3299540A (de)
DE (1) DE1900915U (de)
GB (1) GB1001748A (de)

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Also Published As

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