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DE1900380B - Luftfahrzeug mit drei im Bereich des Rumpfhecks angeordneten Strahltriebwerken - Google Patents

Luftfahrzeug mit drei im Bereich des Rumpfhecks angeordneten Strahltriebwerken

Info

Publication number
DE1900380B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
engine
jet engine
flaps
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert 2000 Hamburg Meyer Gimm
Original Assignee
Hamburger Flugzeugbau GmbH, 2103 Hamburg

Links

Description

25
Die Erfindung bezieht sich auf ein Luftfahrzeug mit beiderseits des Rumpfhecks an je einem Triebwerksstiel angeordneten Strahltriebwerken und einem dritten im Rumpfheck befindlichen Strahltriebwerk.
Bei bekannten Ausführungsfor.nen von Luftfahrzeugen mit drei im Bereich des Rurmfhecks angeordneten Strahltriebwerken befindet sicn der Lufteinlauf des dritten mittleren Strahltriebweiks auf der Rumpf oberscite. Das hat zur Folge, daß beim Fliegen mit großen Anstellwinkeln, insbesondere beim Starten und Landen des Luftfahrzeuges, der Lufteinlauf zum mittleren Strahltriebwerk gestört werden oder sogar abreißen kann. Solche die Betriebssicherheit des mittleren Strahltriebwerks gerade in der Start- oder Landephase beeinträchtigenden Einlaufstörungen können ferner durch das Ablenken des Tragflügelabwindes beim Fliegen mit angestellten Ausblaseklappen auftreten.
Mit der Erfindung werden die vorgenannten Mangel bei einem in der eingangs beschriebenen Weise gestalteten Luftfahrzeug dadurch behoben, daß für das mittlere Strahltriebwerk Lufteinläufe an den Vorderkanten der Triebwerkssticle angeordnet sind, wobei die Lufteinläufe durch je eine Klappe auf den vorhandenen Staudruck einstellbar sind. Auf diese Weise befinden sich die Lufteinläufe des mittleren Strahltriebwerks an Stellen des Luftfahrzeuges, an denen auch beim Fliegen mit großen Anstellwinkeln und verhältnismäßig geringen Horizontalgeschwindigkeiten keine Einlaufstörungen auftreten können. Wird mit angestellten und angeblasenen Ausblaseklappen geflogen, so werden die Klappen entsprechend dem jeweiligen Staudruck so eingestellt, daß auch hei großen, hinter dem Tragflügel auftretenden Abwindwinkeln eine ungestörte Lufieinströmung in die in den Triebwerksstielen befindlichen Lufteinläufe des mittleren Strahltriebwerks gewährleistet ist. Mit den einstellbaren Klappen wird besonders bei Luftfahrzeugen mit STOL-Tragflügeln und Tragflügelendausblaseklappen sichergestellt, daß bei allen Fluglagen und -zuständen ein einwandfreier Lufteinlauf zum mittleren Strahltriebwerk vorhanden ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Verstellklappen an der Hinterkante der Triebwerksstiele angeordnet sind. Damit ergibt sich eine aerodynamisch günstige Querschnittsform der Triebwerksstiele mit ihren sich anschließenden Verstellklappen.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Verstellklappen durch eine mittels eines elektrischen Staudruckbeobachters regelbare hydraulische Verstellvorrichtung betätigt werden. Hiermit werden die Verstellklappen entsprechend dem herrschenden Staudruck selbsttätig eingestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
Abb.! in schematischer Darstellung eine Seitenansicht eines Rumpfhecks mit einem senkrechter. Querschnitt durch einen Triebwerksstiel und
A b b. 2 einen waagerechten Querschnitt, ebenfalls in schematischer Darstellung, durch das Rumpfheck nach der Abb. 1.
Beiderseits eines Rumpfhecks 1 eines im übrigen nicht dargestellten Luftfahrzeuges befinden sich am äußeren Ende je eines Triebwerksstieles 2,3 Strahltriebwerke 4. Im Rumpfheck ist ,.Li drittes mittleres Strahltriebwerk 5 gelagert. Für das mittlere Strahltriebwerk sind Luftcinläufe 6,7 an den Vorderkanten der Triebwerksstiele 2.3 angeordnet. Die Lufteinläufe sind durch je eine Klappe auf den vorhandenen Staudruck einstellbar. Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind diese Verstellklappen 8,9 an der Hinterkante der Tricbwerksstiele angeordnet. Die Verstellklappcn werden durch eine nicht gezeichnete, mittel.·, eines ebenfalls nicht dargestellten elektrischen Staudruckbeobachters regelbare hydraulische Verstellvorrichtung betätigt.
Beim Starten oder Landen wie auch bei anderen Flugzuständen, bei denen mit großen Anstellwinkeln bzw. eingeschalteten Ausblaseeinrichtungen geflogen wird, erhalten die Verstellklappen 8.9 einen dem jeweilig herrschenden Abwindwinkel angepaßten Einstellwinkel, so daß dem mittleren Strahltriebwerk 5 durch dessen Lufteinläufe 6, 7 ein ungestörter Luftstrom zufließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Luftfahrzeug mit beiderseits des Runipfliecks an je einem Triebwerksstiel angeordneten Strahltriebwerken und einem dritten im Rumpfheck befindlichen Strahltriebwerk, dadurch gekennzeichnet, daß für das mittlere Strahltriebwerk Lufteinläufe (6,7) an den Vorderkanten der Triebwerksstiele (2,3) angeordnet sind, wobei die Lufteinläufe durch je eine Klappe auf den vorhandenen Staudruck einstellbar sind.
2. Luftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellklappen (8.9) an der Hinterkante der Triebwerksstiele angeordnet sind.
3. Luftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellklappen durch eine mittels eines elektrischen Staudruckbeobachters regelbare hydraulische Verstellvorrichtung betätigt werden.

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