DE1900380B - Luftfahrzeug mit drei im Bereich des Rumpfhecks angeordneten Strahltriebwerken - Google Patents
Luftfahrzeug mit drei im Bereich des Rumpfhecks angeordneten StrahltriebwerkenInfo
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- 241000985905 Candidatus Phytoplasma solani Species 0.000 description 1
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Description
25
Die Erfindung bezieht sich auf ein Luftfahrzeug mit beiderseits des Rumpfhecks an je einem Triebwerksstiel
angeordneten Strahltriebwerken und einem dritten im Rumpfheck befindlichen Strahltriebwerk.
Bei bekannten Ausführungsfor.nen von Luftfahrzeugen mit drei im Bereich des Rurmfhecks angeordneten
Strahltriebwerken befindet sicn der Lufteinlauf des dritten mittleren Strahltriebweiks auf der Rumpf oberscite.
Das hat zur Folge, daß beim Fliegen mit großen Anstellwinkeln, insbesondere beim Starten
und Landen des Luftfahrzeuges, der Lufteinlauf zum mittleren Strahltriebwerk gestört werden oder sogar
abreißen kann. Solche die Betriebssicherheit des mittleren Strahltriebwerks gerade in der Start- oder
Landephase beeinträchtigenden Einlaufstörungen können ferner durch das Ablenken des Tragflügelabwindes
beim Fliegen mit angestellten Ausblaseklappen auftreten.
Mit der Erfindung werden die vorgenannten Mangel bei einem in der eingangs beschriebenen Weise
gestalteten Luftfahrzeug dadurch behoben, daß für das mittlere Strahltriebwerk Lufteinläufe an den Vorderkanten
der Triebwerkssticle angeordnet sind, wobei die Lufteinläufe durch je eine Klappe auf den
vorhandenen Staudruck einstellbar sind. Auf diese Weise befinden sich die Lufteinläufe des mittleren
Strahltriebwerks an Stellen des Luftfahrzeuges, an denen auch beim Fliegen mit großen Anstellwinkeln
und verhältnismäßig geringen Horizontalgeschwindigkeiten keine Einlaufstörungen auftreten können. Wird
mit angestellten und angeblasenen Ausblaseklappen geflogen, so werden die Klappen entsprechend dem
jeweiligen Staudruck so eingestellt, daß auch hei großen, hinter dem Tragflügel auftretenden Abwindwinkeln
eine ungestörte Lufieinströmung in die in den Triebwerksstielen befindlichen Lufteinläufe des mittleren
Strahltriebwerks gewährleistet ist. Mit den einstellbaren Klappen wird besonders bei Luftfahrzeugen
mit STOL-Tragflügeln und Tragflügelendausblaseklappen
sichergestellt, daß bei allen Fluglagen und -zuständen ein einwandfreier Lufteinlauf zum
mittleren Strahltriebwerk vorhanden ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Verstellklappen an der Hinterkante der Triebwerksstiele
angeordnet sind. Damit ergibt sich eine aerodynamisch günstige Querschnittsform der Triebwerksstiele
mit ihren sich anschließenden Verstellklappen.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Verstellklappen durch eine mittels
eines elektrischen Staudruckbeobachters regelbare hydraulische Verstellvorrichtung betätigt werden.
Hiermit werden die Verstellklappen entsprechend dem herrschenden Staudruck selbsttätig eingestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
Abb.! in schematischer Darstellung eine Seitenansicht
eines Rumpfhecks mit einem senkrechter. Querschnitt durch einen Triebwerksstiel und
A b b. 2 einen waagerechten Querschnitt, ebenfalls in schematischer Darstellung, durch das Rumpfheck
nach der Abb. 1.
Beiderseits eines Rumpfhecks 1 eines im übrigen nicht dargestellten Luftfahrzeuges befinden sich am
äußeren Ende je eines Triebwerksstieles 2,3 Strahltriebwerke 4. Im Rumpfheck ist ,.Li drittes mittleres
Strahltriebwerk 5 gelagert. Für das mittlere Strahltriebwerk sind Luftcinläufe 6,7 an den Vorderkanten
der Triebwerksstiele 2.3 angeordnet. Die Lufteinläufe sind durch je eine Klappe auf den vorhandenen
Staudruck einstellbar. Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind diese Verstellklappen 8,9 an der Hinterkante
der Tricbwerksstiele angeordnet. Die Verstellklappcn
werden durch eine nicht gezeichnete, mittel.·,
eines ebenfalls nicht dargestellten elektrischen Staudruckbeobachters regelbare hydraulische Verstellvorrichtung
betätigt.
Beim Starten oder Landen wie auch bei anderen Flugzuständen, bei denen mit großen Anstellwinkeln
bzw. eingeschalteten Ausblaseeinrichtungen geflogen wird, erhalten die Verstellklappen 8.9 einen dem jeweilig
herrschenden Abwindwinkel angepaßten Einstellwinkel, so daß dem mittleren Strahltriebwerk 5
durch dessen Lufteinläufe 6, 7 ein ungestörter Luftstrom zufließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Luftfahrzeug mit beiderseits des Runipfliecks
an je einem Triebwerksstiel angeordneten Strahltriebwerken und einem dritten im Rumpfheck befindlichen
Strahltriebwerk, dadurch gekennzeichnet,
daß für das mittlere Strahltriebwerk Lufteinläufe (6,7) an den Vorderkanten der
Triebwerksstiele (2,3) angeordnet sind, wobei die Lufteinläufe durch je eine Klappe auf den vorhandenen
Staudruck einstellbar sind.
2. Luftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellklappen (8.9) an
der Hinterkante der Triebwerksstiele angeordnet sind.
3. Luftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellklappen
durch eine mittels eines elektrischen Staudruckbeobachters regelbare hydraulische Verstellvorrichtung
betätigt werden.
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