DE1900163A1 - Schnelldrucker - Google Patents
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Description
Anmelder: BOSKCiELh ING.
2701 fourth Avenue South Minneapolis, Minnesota, V.St.v.A.
S. c h η 0 1 1 d r u c I: e r
Die Erfindung besieht sich auf einen Schnelldrucker mit einer
Reihe von Druckelemente umfassenden Druckhammeranordnungen.
Bei bekannten Druckereinrichtungen zum Ausdrucken von Rechnerdaten und dgl. ist es allgemein üblich, eine vollständige
Gruppe von Druekeleraenten, d.h. ein Druckelement für jede
Druckposition (oder Druckspalte) in einer Druckzeile gegen eine entsprechende komplementäre Gruppe von Betätigungs-Gliedern
(oder Druckhämmern), die ^evähnlich durch Hubmagnete
betätigt werden, zu führen. Dabei wird jeweils ein Druckhammer zur Betätigung eines Druckelementes verwendet. Vorzugsweise
ist jedes Druckelement so angeordnet, daß es eine "freie Flieg-Bewegung" auszuführen vermag und damit unabhängig von
seinem zugehörigen ßetätigungsglied ist. Aus der ständigen
Schwierigkeit, die Anschlageinrichtungen so dicht zusammenzustellen
zu müssen, v;ie dies der gewöhnliche Druckabstand erfordert, ergeben sich einige ernsthafte Probleme, z.B. eine
störende Beeinflussung benachbarter Druckelemente (oder
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benachbart er Magnete) , ferner hohu Kosten bei der Hors tellun.;
eines vollständigen Jatsos von Ί>2 Hämmern und üetäui, ,un.' :jgliedern
in kompakter, miniaturisierter l?orr:i, etc..
Es sind bereits einige Lösungen dieser Probleme bekannt geworden.
So können z.B. ländliche üetätigungs-Hammervoräerflächen
benutzt werden, die uich übei· eine Anzahl von Brückspalten
erstrecken. Gegebenenfalls i:ann auch eine vorsetzt angeordnete Gruppe von Einzelspalteii-Hämmern zwischen entsprechenden
Druckelei^enten hin-"und hergeführt werden, wobei
sich jeder Hammer über mehrere Spalten erstreckt. Durch solche Näherungslösungen kann zwar die Anordnung dex* i'orn:-
aufschlar-Elemente, wie der zuvor erwähnten Druckeleiaente,
verkleinert und eine solche Anordnung der Elementengruppe ersielt werden, daß eine seitliche hin- und Herbewegung als
Einheit möglich ist. Ein Beispiel hierfür wäre eine schwerfällige ßeihe von BetütigungshäuL.ern, die so angeordnet sind,
daß sie zwischen ihren Druckpositionen hin- und herschwinren
künnen. Eine derartige Anordnung ist .jedoch zu massiv, uu
praktisch eine Hin- und Herbewegung mit der gewünschten Druck-Geschwindigkeit
ausführen zu können. Ein weiteres Beispiel wäre eine solche Verschiebung einer Gruppe von Dmekelamenten
ähnlichen !»Ormaufschlarj-Elementen, dal: ^edes derartige
Element periodisch zu einem Element einer Gruppe von zugehörigen Druckspalten ausgerichtet wäre. Ein schwerwiegender
llachteil dieser Näherungslösunt; besteht darin, daß die Gefahrder
seitlichen Verwischung gedruckter Zeichen groß ist, und
zwar wegen der Schwierigkeit, die richtige Spaltenausrichtung der Aufschlagelemente nach deren seitlicher Verschiebung bei
den für einen Schnelldruckvorgang erforderlichen hohen Beschleunigungen sichern und beibehalten zu können. Der betreffenden
lläherungslösung haften darüber hinaus noch weitere
Nachteile an. Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen neuen Weg, v/ie die vorstehend aufgezeigten Probleme gelöst
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v/erden können, ohne daß eine seitliche Verschiebung der
Formaufschlagelemente, nie z.B. der Druckelemente und
-einer Reihe von Betätigungselementen erforderlich ist. Brreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die
Druckelement^ zu Gruppen zusammengefaßt in oiner Drucklage
ausgerichtet und in eine Druckstellung frei führbar sind,
und daß sämtlichen Druckeleuentegruppen eine nach dem Multiple:cprinzip
arbeitende Steueranordnung; zugeordnet ist, die die einzelnen Druckelemente jeder Druckelementegruppe Jeweils
nacheinander für eine Betätigung gegen eine Druckseichen tragende Druckanordnung freigibt.
Auf diese V/eise ist den zuvor erwähnten Schwierigkeiten begegnet worden, und darüber: hinaus ist eine Vereinfachung
hinsichtlich der Druckhammeranordnung ersielt worden. Ferner
ist hierdurch eine modifizierte, z.B. gestaffelte, Anordnung von Drucktypen auf einer Druckwalze und eine Druckelement-Auswahleinrichtung
und eine sich über mehrere Spalten erstreckende Betätigungseinrichtung geschaffen. Dadurch sind,
die Drucktypen satsweise zur Ausführung eines Druckvorganges ausgerichtet; dabei sind aufeinanderfolgende Druckspalten in
"Druckfolgen11 wirksam. Jede Druckfolge umfaßt eine Gruppe von Spalten, deren Druckelemente gleichzeitig freigegeben sind.
So treten zwei Druckfolgen auf, eine für die ungeradsahligen Spalten und eine für die geradzahligen Spalten. Daneben ist
auch schon eine ähnliche schachbrettförmige Drucktypenanordnung vorgeschlagen worden. Diese Lösung hat jedoch entscheidende
Nachteile mit sich gebracht, z.B. durch die Forderung nach wesentlichen Änderungen in der Größe und in
der Drucktypenariördnung auf der Druckwalze. Es ist auf dem
vorliegenden Gebiet bekannt, daß eine große Walze normalerweise ziemlich unerwünscht ist und hohe Kosten mit sich bringt,
Durch die Erfindung wird nun eine Lösung dieser Probleme aufgezeigt, ohne daß irgendwelche Änderungen bei einer Druckwaise
vorsenommen werden nüssen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält ein Schnelldrucker
eine Reihe von Druckliammer anordnungen, die eine Gruppe von- "frei fliegenden" Druckelementen umfassen,
welche in einer Druckstellung ausgerichtet sind, und eine .mehrfach ausgenützte Steueranordnung, die mit den Druckelementegruppen
zur gleichzeitigen Betätigung jeweils entsprechender Druckelemente wirksam verbunden ist.
Eine mehrfach ausgenützte Steueranordnung kann Auswahleinrichtungen
zur zyklischen JTreigabe der Auftreffelemente
der jeweiligen. Gruppe enthalten. Dadurch sind die Druckelemente mit einer zugehörigen mehrfach ausgenützten gemeinsamen
Betätigungseinrichtung gekoppelt. Eine derartige Auswahleinrichtung vermag in einem Drucker einen vollständigen,
normalen Satz von Druckelementen, z.B. ein Druckelement in jeder Druckposition, bereitzustellen. Die Druckelemente
sind dabei in Gruppen angeordnet, deren jede mit einer sich über sie erstreckenden Betätigungseinrichtung gekoppelt ist.
Eine derartige Auswahleinrichtung und eine derartige Betätigungseinrichtung können so angeordnet sein, daß samt-'
liehe jeweils nicht ausgewählte Druckelemente innerhalb der jeweiligen Gruppe unwirksam gemacht werden, z.B. mit Hilfe
einer eine Vielzahl von Hockenansätze. besitzenden Hockenwelle,
mit Hilfe einer hin- .und herbewegbaren Sperrstange, oder dgl., so daß eine solche Umsteuerung der jeweils nicht
ausgewählten Druckelemente erfolgt, daß diese nicht mehr durch die Betätigungselemente erreichbar sind. Im Unterschied
hierzu können die Auswahleinrichtungen auch so angeordnet sein, daß sie als Anschlag für sämtliche jeweils nicht ausgewählte
Druckelemente wirken, z.B. mittels federnder Dämpf ungs puff er, die auf einem hin»- und herbewegbaren Anschlagbügel
vorgesehen sind. Der Schnelldrucker umfaßt somit Druckelemente und Betätigungseinrichtungen koppelnde
Kopplungseinrichtungenj die selektiv betätigbar sind, um
zu bestimmten "ausgewählten" Zeitpunkten wiederholt entsprechende Kopplungen zu bewirken.
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Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist ein herkömmlicher Schnelldrucker mit einer normalen,übliche
Abmessungen und einen Typensatz besitzenden Typenwalze und mit einer vollständigen herkömmlichen Reihe von frei
fliegenden Druckelementen vorgesehen. Dabei befinden sich die einzelnen Druckelemente jeweils in einer Druckposition.
Die Besonderheit dieses Druckers liegt darin, daß einander benachbarte Paare von Druckelementen so angeordnet sind,
daß sie von einem gemeinsamen Betätigungsglied ansteuerbar sind, und daß ein System von Auswahlnocken vorgesehen ist,
die periodisch und abwechselnd die Druckelemente jedes Druckelementenpaares
in Vorwärtsrichtung zu bewegen und damit in eine Stellung zu führen vermögen, in der die betreffenden
Druckelemente von dem Betätigungselement nicht erreichbar und während eines Teiles dee jeweiligen Druckzyklus somit
unwirksam sind, und daß die Auswahlnocken mit der Typenwalze und mit einer Drucksignaleinrichtung derart synchronisiert
sind, daß jedes Druckelement für die Ausführung eines Druckvorganges
mit seinem zugehörigen Betätigungsglied zu einem bestimmten Zeitpunkt gekoppelt ist, zu dem die betreffende
Zeichensatzreihe in seiner entsprechenden Druckspalte durchläuft.
Anhand von Zeichnungen werden im folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Perspektivansicht einen
Teil einer Schnelldrucker-Früfvorrichtung, die eine mehrfach
ausgenützte Betätigungsanordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung enthält.
fig. 2 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht einer repräsentativen
Anzahl von Druckelementen bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 sowie eine sehr leichte Betätigungs- und Auswahleinrichtung.
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Fig. 3 zeigt schematisch in einer Perspektivansicht ein
Druckelementepaar der in Fig. 1 und 2 gezeigten Druckelemente sowie eine gemeinsame Auswahlnookenanordnunc ·
und ein Hubmagnet-Betätigungsglied.
Fig. 3A zeigt eine Schnittansicht durch ein Druckelement
der in Fig. 3 gezeigten Druckelemente,
Fig. 4 zeigt in einer Draufsicht zwei Druckelementepaare gemäß einer modifizierten Ausführungsform der Erfindung
. sowie eine wie die in Fig. 3 gez'eigte Anordnung wirkende
Betätigungsanordnung und eine andere Aliwahleinrichtung.
Fig. 4A zeigt eine Seitenschnittansicht entlang der in Fig. 4 eingetragenen Schnittebene IV-IV.
Fig. 5 zeigt schematisch in einer Schnittansicht eine weitere modifizierte Ausführungsform gemäß der Erfindung,
umfassend ein Druckelementepaar und eine Betätigungsanordnung,
die ähnlich wirkt wie die in Fig. 1 bis 4 gezeigten Anordnungen, jedoch eine andere Auswahleinrichtung
benutzt.
Fig. 5A zeigt eine Seitenansicht eines Druckelements in
einem Sperrzustand.
Fig. 6 zeigt schematisch in einer Schnittansicht eine
Fig. 6 zeigt schematisch in einer Schnittansicht eine
) v/eitere, ähnlich wie die entsprechenden Anordnungen gemäß Fig. 1 bis 5 wirkende modifizierte Ausführungsform
der Erfindung, umfassend zwei Druckelemente mit gemeinsamen Betätigungsgliedern und Auswahleinrichtungen.
Fig· 6A zeigt in einer vereinfachten Draufsicht die Anordnung
nach Fig. 6 von den Druckelementen aus betrachtet.
Fig. 7 zeigt in einer idealisierten Teildraufsieht eine
v/eitere, der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform entsprechende Ausführungsform gemäß der Erfindung.
Fig. 8 zeigt eine der Fig. 3 ähnliche Modifikation der Erfindung.
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IPi(J· 1 zeigt in näheren Einzelheiten eine Druckeranordnung
auf einem "Prüfstand". Unter dieser hier lediglich scheraatisch angedeuteten Druckeranordnung sei irgendein
herkömmlicher Schnelldrucker verstanden. Die in Fig.1
gezeigte Druckeranordnung umfaßt eine übliche Druckwalze PR, die durch hier nicht näher gezeigte Einrichtungen zwischen
zwei Eahmenteilen F, F1 so angeordnet ist, daß sie sich
kontinuierlich zu drehen vermag. Die beiden Rahmenteile F und F' sind durch eine Tragstange B voneinander entfernt
gehalten. Ferner ist eine Papierführungswalze R vorgesehen, die mit herkömmlichen Zieheinrichtungen und augehörigen
Führungseinrichtungen versehen jsb, welche hier ebenfalls
nicht dargestellt sind. Die Papierführungswalze R vermag eine herkömmliche Papierbahn - die Papierbahn V/ ist durch
Strichpunktlinien angedeutet - in eine Drucklage bezogen auf die Typenwalze PR und bezogen auf ein hier nicht näher dargestelltes
Band in einer Druckebene P-P zu führen, bei der es sich etwa um die Tangente handelt, unter der die Papierbahn
W an der Walze PR vorbeiläuft. Die Papierbahn W wird * an der betreffenden Stelle durch jeweils betätigte Druckelemente
(Fig. 3 und 3A) in entsprechenden Druckspalten
bedruckt.
Nachstehend sei Fig. 2 näher betrachtet. Aus Fig. 2 durfte
ersichtlich sein, daß eine Druckhammeranordnung vorgesehen ist, die, allgemein gesagt, eine Reihe ausgerichteter Druckelemente
enthält, welche jeweils in einer Druckspalte ausgerichtet sind und an ihrem jeweiligen hinteren Teil (t^etc.
durch hin- und herbewegbare Betätigungsköpfe H (eines Betätigungsblockes
HB) in nahezu herkömmlicher Weise Tsetätigbar sind. Gemäß einem Merkmal weist jedoch jeder Betätigungskopf (z.B. H^g) eine längliche Vorderfläche auf, die sich
über ein Druckelementepaar erstreckt, wie z.B. über die Druckelemente t^., t~ (Betätigungskopf H^2)* Hierdurch können
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jeweils beide Druckelemente jedes Druckelementepaares in
eine Drucklage zur Typenwalze PR (in der Druckebene P-P)
gebracht werden. Jeder, Betätigungskopf H enthält vorzugsweise eine durch einen Hubmagneten betätigte Gelenkhebelanordnung
an sich bekannter Ausführungsform. Diese Gelenkheb el anordnung ist an dem Hammerblock IiB so angeordnet,
daß sie normalerweise gedämpft an einem augehörigen Zwischen teil eines federnden Dämpfungspuffers P anliegt. Jeder ßetätigungskopf
kann in einer vorgeschriebenen Ruhestellung eingestellt sein, in der seine Vorderseite in einer 11Eammerruheebene"
PL-3 liegt. Zu dieser Einstellung dienen einstell bare Anschlagschrauben, wie zum Beispiel die Anschlagschraube
ST^p für den Hammer H.p· Die Anordnung und Arbeitsweise
derartiger Hammexgebilde ist an sich bekannt und im übrigen
aus Fig. 5 und 3A ersichtlich. Abgesehen von der Beziehung
eines Hammerkopfes zu seinen zugehörigen Druckelementen wird
auf diese Anordnung und Arbeitsweise hier nicht weiter eingegangen werden, da auch entsprechende auswählbare Steuereinrichtungen wie bei an sich bekannten entsprechenden An7
Ordnungen verwendet werden können.
Gemäß der Erfindung ist ferner eine Reihe C von Auswahlbzw.
Freigabeeinrichtungen vorgesehen, welche die Ansteuerbarkeit jedes Druckelementes T durch seinen zugehörigen Betätigungskopf
H festlegen. Bei der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsforn der Erfindung besitzt diese Auswahleinrichtung
die Form zweier gegeneinander versetzter Nocken (c1,c2,
c3, etc), welche an einer durch hier nicht näher dargestellte
Einrichtungen ständig gedrehten Nockenwelle CS befestigt
sind. Dabei gelangt jede Nooke periodisch in eine Sperrstellung bezogen auf ein Druckelement, welches daraufhin
in seine Vorwärtsrichtung geführt wird. Die Nocken jedes
Nockenpaares sind dabei an einander gegenüberliegenden" Stellen vorhanden und jeweils einem Druckelement zugehörig.
-am CAC 909851/1S20
So sind z.B. die Nocken c\ und c~ den Druckelementen t^
und t~ zugehörig. Wie aua Jig. 3 und 3A hervorgeht, sind
.die Hocken jeweils eines Nockenpaares auf der Welle CS um
180° gegeneinander versetzt. Dadurch vermag ein Nockenpaar
seine zugehörigen Druckelemente abwechselnd in eine unwirksame Lage zu bringen. Dabei wird das Druckelement t~ in der
Druckposition Nr. 2 in seiner vorderen Stellung festgehalten,
in der es von seinem zugehörigen Betätigungsglied nicht erreicht wird und somit gesperrt ist. Dagegen ist, v/i© dies
aus Fig. 2 hervorgeht, das andere Druckelement t^ freigegeben.
Die erwähnte Sperrung des Druckelements t2 führt dabei dazu, daß das betreffende Druckelement aus seiner
Ruhestellung heraus in Richtung auf die Druckebene P-P geführt wird und mit seiner hinteren Seite in einer Ebene
AD-AD liegt. Die vordere Seite des betreffenden Druckelementes liegt dabei in einer Ebene PL-2-PL-2 und somit außerhalb
der Auslöaebahn des zugehörigen Betätigungskopfes. Derartige Vorgänge werden während aufeinanderfolgender Halbwellen
Jedes Drehzyklus der Welle GS synchronisiert. Die vorderste Stellung der Hämmer H kann als eine durch Steuerung,
z.B. durch Hammerquerauslenkung um G" erreichbare Stellung
betrachtet werden (Fig. 2 und 4). Dabei ist durch eine Anschlagbegrenzung
verhindert, daß ein gesperrtes Druckelement auf die Typenwalze auftrifft. Dies bedeutet, daß der hintere
Teil eines gesperrten Druckelements annahmegemäß über die Strecke G" hinaus bewegt wird, um seinen zugehörige» Vorderbzw.
Kopfteil in die Ebene PL~2.,. PL-2 zu bringen, wie dies
in Fig. 2 bei den gesperrten Bruckelementen t^t "^ unci tg
dargestellt ist· Die Sperrebene PL-2 »·>
PL~2 liegt somit zwischen dej? Druokebene P-P und d©3? Kormalebene (Kopfteil-Buheebene
1^1,.JEk-I), in des? &i© Vorderteil© von freigegebenen Bruokeliatnfcent wit'&X& der In fig. 2 dargestellten
'Druckelemente t^, t, uii€ te ,liegen* Besgemäß ist bei der
dargestellten Heine T voa ©rucke!#menten jedee
Druckelement freigegeben, d.h,. aktiv und in Buhest ellung t
und anschließend gesperrt oder inaktiv.
Es dürfte einzusehen sein, daß die Nockenwelle CS synchron
mit der Typenwalze PH gedreht wird, so daß während Jeder
Halbperiode Jeweils ein Druckelement jedes Druckelementepaares
gesperrt ist. Die Druckelemente jedes Druckelementepaares
schwingen während aufeinanderfolgender "Zeichenperioden"
zwischen aktiver und daau entgegengesetzt liegender inaktiver Stellung hin und her. Unter *Zeiehenperiode"
wird hier diejenige Zeitspanne verstandens die dem Durchlauf
sämtlicher Zeichensatzreihen für ein gegebenes Zeichen auf
der Typenwalze PR entspricht· So enthält die Typenwalze PR
gemäß einer Auaführungsform der Erfindung z.B. einen vollständigen
alphanumerischen Zeichensatz, der während jeder halben Drehperiode (jeweils 180°) in der· Bruekebene P-P
durchläuft. Dabei dreht sich die Welle ÜB synchron} so daß
jeweils ein Druckelement jedes Druckelementepaares (entsprechend
to, tft,- tg in Fig. 2) während jeder halben Umdrehung
geepexrt ist und.·die jeweils übrigen Druckelemente
(wie t^, t,, tr) freigegeben sind. Während der nächsten halben
Umdrehung kehren sieh die Verhältnisse um.Hieraus wird
ein Merkmal der vorliegenden Erfindung deutlich. Die Betätigungseinrichtungen bzw» Batätlgungsglie&er für die
Druckelemente, deren eines der Hammer H^p ist, können zeitmultiplex,
d.h. abwechselnd nacheinander die Druckelemente
eines jeden Drucke!ementepaares, wie t, , t-, s-c.euc-rn. Die
Druckelement© aind dabei durch Ve-'v/endun^ cer Aus.;3hleinrichtungen
in vorteilhafter Weise steuerbar. Bei einer derartigen Anordnung" .iefc zwar zu eLneu ^eiwoun>t rar die
jeweils eine Hälfte der Druckelemente aktiviert -und danit
ein Teil der Brnckgeaehwindigkeit £;eof>fei"t, was bedeutet^
daß die Sajucicgaschwincligkeit unter einen vorgeschriebenes '''"■
Mazimalwirt fällt s der durch eine besti&ra-e Arbeitsweise
ORIGINAL
für die !Typenwalze PR gegeben ist. Somit befindet sich zu Beginn einer Druckzeilenperiode jeweils" eine Hälfte
der versetzten Nocken (c- etc.) im Sperrzustand. Dies
bleibt so während einer ersten "Unterabtastung". Pro Druckzelle werden zwei "Unterabtastungen" ausgeführt,
währenddessen ein Speicher für die Ausgabe von Druckbefehlen zur Verfügung steht. Betätigungsmagneten werden
freigegeben, während eine vollständige Gruppe von Zeichen
der Typenwalze PR gedruckt wird, z.B. die Zeichen 1 bis 10 und A bis Z, die in sämtlichen Spalten während einer Halbumdrehung
der Typenwalze PR vorhanden sind. Die Ausführung eines Druckes erfolgt dabei jedoch lediglich in jeder zweiten
Position (Druckspalte) . liachdem der erste Unterabtastvorgang
ausgeführt ist und z.B. Druckvorgänge in den ungeradzahligen Spalten ausgeführt sind, wird dies durch bekannte Einrichtungen signalisiert. Daraufhin wird ein
zweiter, ähnlicher Unterabtastvorgang für die anderen, d.h. geradzahligen Spalten, ausgeführt. Hierfür werden
dieselben Betätigungsglieder und zugehörigen Steuerschal- "* ■
tungen verwendet. Die Drehzahl der Druckwalsse, die Hubmagnet-RückkehrzeitfUsw.
bestimmen somit B.B. die Dauer einer derartigen Abtastung und setzen damit eine Drehzahlbzw.
Geschwindigkeitsgrenze.
Der Aufbau und die Arbeitsweise der in Figuren 1 und 2 gezeigten
Elemente dürfte durch eine Betrachtung des injfig.
und JA dargestellten Druckelementepaares" Ctx-, tp) besser
verständlich üerden. Dabei sei angenommen, daß die Druofceleiaente
t^ und tp den in Figuren 1 und 2 dargestellten
Druckelementen entsprechen und in herkömmlicher Weise verschiebbar gelagert sind, wie auf einer festen, gemeinsanen
Grundfläche B (siehe auch Fig. 5)· Die Druckelemente sind dabei so angeordnet, daß sie unabhängig voneinander
und flexibel verschiebbar sind. Hierzu sind sie in herl-ür.:r.ilicher
Weise mit an sich bekannten Biegelagerelementen f j
909951/1520 B*D QR1GINAL
etc. versehen. Gemäß der Erfindung wird ,jedes Druckelement
eines Druckelementepaares für die Ausführung eines Druekvorgangs
zu verschiedenen Zeitpunkten, d.h. während ^eder
zweiten Halbperiode der Drehung der Nockenwelle CS, freigegeben.
Dies Entspricht einer Sperrbewegung einer IiocLe
eines Hockenpaares c,, Cp in Bezug auf die Druckelemente t^, .-tp
gegen einen Ansatz u^., uo. Dies bedeutet, daß, wie ersichtlich
sein dürfte, gedes Druckelement einen nach oben sich erstreckenden Ansatz u besitzt, wie z.B. u,, und U2,
und daß dieser Ansatz von einer zugehörigen Hocke, wie der Hocke ο,, bzw. C2, jeweils-, während eines Teiles der "Drehung-- '.
der Welle CS berührt und wieder freigegeben wird. "Hierdurch
wird, wie bereite ausgeführt, das betreffende Druckelement
hinter die vorderste Auslenkungsstelle des zugehöjri. g en
Hammers H^2' ν einschoben, so daß das betreffende Druckelement'
somit während ,jeder zweiten Periode unwirksam ist. Es sei
darauf hingewiesen, daß die Ansätze u der Druckelemente
durch in-diesen vorgesehene Ausschnitte gebildet sind, welche jeweils eine Hocke derart aufzunehmen erlauben, daß
diese nur an dem betreffenden Ansatz u anliegt. Der jeweilige
Ausschnitt ist dabei groß genug, damit die zugehörige Iiocke die anderen Druckelementeflächen nicht berührt. So liegt z.B.,
wie aus Figuren3 und 3A hervorgeht, die Hocke/im Sperrzustand
des Druckelements t. an dem Ansatz Ux, an. Dadurch ist
das Druckelement t^ mit seinem Druckkopf von der Ebene PL-i
in die Ebene PL-2,· d.h. in die Sperrlage geführt. Die Elemente
tv, Uy.-, Cy, und GS sind in Fig.'3A im Schnitt dargestellt;
die zugehörigen Druckelemente befinden sich dabei in ihrer "Fr eigabe "-Lage.. Dies heißt, daß die Nocke C2 sieh
in ihren zugehörigen Ausschnitt g2 in dem Nockenelement t2
frei dreht. Dieses Druckelement befindet sich damit in '
se.iner""Normal"-Lage, in welcher seine vordere Seite bzw.
sein Druckkopf in der Ebene PL-1...PL-1 und seine hintere
Seite in der Ebene PL-3....PL-3 liegt.' Die hintere Seite
BAD ORIGINAL .'
/1S20
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en Druckelementas liec c aor.ii iiebeai der 'den
.p sugehori-jen l;ev;e.jtä;jGfl^ob.e ar« .,Da- ■-•clurca
1^aAn1 deai betreff enden Druckelement eine Antrieb'ribö-'.:o;_;un,,
in Richtung des ι feile;:; AI^ ^e^ebeii-.verden* ■. -." I .
Die Bruci-oloa.ente t iiCi.i.sn Ik einer uaer'beidön -jeviei.;un;;3- .,
j/iclvüuir/oii fedex%nd vox\;osoannu aeixi (iii^ixj jj"Gaei"^.oj Jedoch." "
liüuri.,. 'li^eviandt) ; üie können in übrigen in nodif iaisrter .'
Ij1O na in Einrichtungen verwendet v/er dengln donen von dem'
^uvor'erjv.hnten Seitnultiplex^rinaio Grebrauöa gemacht.
v;irct« 3o 'können z.B. drei oder raebr Druckelamente ;ao '-:-.n-'
geordnet s ein j - daß sie durch ein Bet:ltir;uno-s^lied bet:ltiyt
i/erden* Die vj}vpenv;alüen-:rö\Be und die Jtusv;aiii- und'BetätioUnjöSteuereinrichtungen
(z.B. LoGikscIialtungen) sind darm
entsprechend geändert. Babei dürfte einzusehen sein^ daß
diese Maßnahmen bei unterschiedlich angeordneten feinen
von "frei fliegenden" Drucl:elerr.enten brauchbar sind j a,B<
bei solchen Druckelement en, die'iait Biegeeleiaentlagerniefee*
versehen sind und die auf sor'süge Weise geeignet aus2arichtet
und v;:üironcL der Betätigung geführt v/erden* Ferner durften
die betreffenden Maßnahnen bei andei/en^ weiter unten noch
näher erläuterten Anordnungen anwendbar sein* Durch Anwendung
der betreffenden Maßnahmen· bei Schneildruck'ern3 und zwar entsprechend
dem obigen Ausführungsbeispiel gemäß !Figuren Λ
bis 3j sind gute Ergebnisse ersielt worden* So ist 1ZiB*'bei
Verwendung einer Standard-Druckwaise mit ζ*B, A-6. nebeneinander liegenden Seichen und einer Drehzahl von etwa £00 'umdrehungen
pro Minute eine gute Drucivqualität bei Druckgeschwindigkeit en zwischen 4-00 bis 600 Seilen pro Minute erzielt
worden» In jedem Fall wird durch den Multiplexbetrieb der Betätigungseinrichtung notwendigerweise die Druckgeschwindigkeit
etwas herabgesetzt, z.B. in typischer Weise auf den halben oder einen geringeren Wert des maximal
möglichen Wertes. Dies muß jedoch zur Erzielung der der
163
"ürfindun·.; c .nhaften.de η /erteile in Haul" genoanen 'vierCesi^
indsr.i 2.5." ein Drud>.vor{;;an^ ait ;.:! allerer' oder ^erir-/;erer
Geschwindigkeit c.c.sjefi'.hrt ::ird* *■ " '" ·
die in
i^ur Yerdeütlicliun.f der Srfindun^ sei ia folgenden
i?iö* 4 in Diau-fsicht darjestöllte uoaifiziertc Ai;sf lüaruir'sfoxTx
der Erfii-'duir; n:lher 'beüracliböc ^ bei der aie Bet"ti- "
■junjGeinriG'iituii^ nach de::; Γιαίίΐ'.-ΐο:: -rlnci ^ :.:uo£yr-uti:u ist"*
3ie Drüclieleuente'entcyrechen dabei den zuvor erläuterten " '
Druckelement en j sofern niches andere,- jeot.-vt; ist. Be;.^. β--'-'" '
soll die Druckwalze PR sich 'lccntinuie .'lieii an der'Druck- '_ "."
ebene P-P vorbeibev/e^en^ in der sich ,jeweils eine herkornralichej
von der Druckwalze getragene Hoihe von Schriftzeieilens
wie z.3* -die Schriftzeichen 11A", befindet* Diese--Seichen sind
entlang einer .Reihe a—a ausoerichtei-^ um scriit in.- d'eri entsprechenden
Druckpositionen (3:.;aiten^ I1 11^ II,· Ii'1 cus^o- rieh'uet
su sein* Die Schriftzeiöhen "3" sind in ents!/rechen=-,
der Weise enclan^ einer Zeile b-b ausgerichtet. Die Positionen
Ij I', TIf ΙΪ* etc* stellen die entsprechenden Druck-*"
spalten dar j in denen, entsprechende Druckeier.: ent e "8·. * S0*
S7^ S^ etc>
in der Druckebene P an der Druckwalze zum Anliegen
kommen und dabei in an sich bekannter Weise auf zu' bedruckendes
Papier auftreffen* Ebenso wie bei den vorstehend befrachteten
Ausführungsbeispiel ist auch hier für .jev;eils zwei Spalten ein Betätigüngsglied (z'.B» ^o» ^3^ w^&^
sehen und über' entsprechende Saimner H .^ev/eils einöia Paar ' ·
von Drucke!emeiitöii 3 zugeordnet* 3o ist' z.3* 'dsis" BeiJatigüngsglied
A^jο den Druckelerneuten S^, und Bg zugeofänet.,' während
das Betätigungsgiied Ä;zrt den Drucke! em eilten S^ Uiid S^ zugeordnet ist. Jedes Druckelement S eines Drucke!ementepaäres
enthält einen hochstehenden Ansatz e (entsprechend dem Ansatz ü beim obigen Beispiel)* der als Anlagefiache'Ciockenberührungsfläche)
für eine zyklische Verschiebung durch die " '
Auswahl einrichtung dient, d.h* durch den vorderen T ei! einer
Auswahlstange SB1 (siehe auch Fig. A-A)". Jeder Ansatz e
v;ird durch den zugehörigen '!eil der Auswahlstange SB
"periodisch nach vorn gedrückt. Dadurch bleibt ein ausgewühltes
Druckelement, wie das Druckeleraent S^, S-,unveridegelt
und in einem normalen Abstand G von der Druckebene P entfernt gehalten. Das betreffende Druckelement
befindet sich damit in-einer Stellung, in der es durch
das zugehörige Betätigung glied A, wie dui'ch das Betätigungs^lied
A^-. ,während dessen Auslenkung entsprechend dem
Abstand G" (sielie auch Fi<_;. 3A) gegen die Druckwalze füh::·-"
bar iüt. In Unterschied ::u de:.1, betrccliteten Fall lie^t ein
gesperrtes Druckeleu ent, wie das Druckelement Sp oder S^,
in eiiiex1. dichter bei der Druckebene P befindlichen vorderen
Stellung (entsprechend einem Syalt G1) tiev/eils dann, wenn
das betreffende Druckeleirient nicht auszuwählen ist. Des
betreffende Druckelenent lie^t damit außerhalb'der Bewegun.^sstreclce
G" seines zugehörigen Betätigungsgliedes.
Wie in den zuvor betrachteten Fällen sollen auch hier die Druckeleniente eines ,jeden Druckelementepaares abwechselnd
durch die Auswahleinrichtung SB1' in einer vorderen Sperrbsv;.
Yerriegelungssteilung gehalten werden. Die Auswahl- ■ einrichtung
SB1 ist im vorliegenden Fall, durch eine Stange
gebildet, die, wie durch den Pfeil angedeutet, seitlich hin und her bewegt v;ird, und zwar durch hier nicht gezeigte,
jedoch üblicherweise verwendete Einrichtungen. Dies erfolgt
wie bei der oben betrachteten-Welle CS in einem vorgeschriebenen
Synchronismus zu der Drehung der· Druckwalze
PR. Eine Seite der Stange SB1 wird dabei dazu ausgenutzt,
mit Ansätzen e/nicht ausgewählten'Druckelementen der Druckelementepaare
anzuliegen und mit Ausschnitten η ausgewählte Druckelemente der Druckelementepaare freizugeben. Die so
ausgewählten Druckelemente werden somit nicht- "betätigt und 'sind damit nicht verriegelt, d.h. sie sind -in ihrer Ausgangs-'
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lage frei beweglich zurückgelassen. Die Anlagebereiche
der Ansätze e und die Seiten der Ausnehmungen n, wie
der Ausnehmung n. für die Druckelemente S. und Sp,
können in üblicher Weise durch abgeschrägte Hockenoberflachen
gebildet sein, so da£ sie an den Druckeleraenten
bei deren Sperrung und Zurückführung glatt und übergangsloa
anliefen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel und ebenso bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen sind
die hin- und herbewegbare Steuereinrichtung, die Rückführeinrichtung,
Federeinrichtungen, etc. in üblicher " Weise vorgesehen, ,'.edoch nicht näher dargestellt.
Aus der vorstehenden Erläuterung der Erfindung dürfte
speziell hervorgehen, daß durch den "Multiplexbetrieb
einer Betätigungseinrichtung eine Verriegelungs-Vorwärtsbev/egun^,
d.h. eine periodische Verriegelung der Druckelemente durch Vorwärtsbewegung außerhalb einer Aufschlag-"
ebene, erreicht ist. Es dürfte ferner einzusehen sein, daß in Abweichung von der bevorzugten Anwendung von sich
drehenden Kockenwellen und hin- und herbewegbaren Betätigungseinrichtungen
auch entsprechende andere Einrichtungen
in Präge kommen. So stellen z.B. durch Hubmagnete gesteuer-
) te Haamerbetätigungsglieder entsprechende Einrichtungen dar,
durch die die Steuerelemente nach dem Hultiplexprinzip
steuerbar sind. V/ie die gesteuerte Elemente darsteilenden
Druckelemente .tonnen auch andere entsprechende Gruppen
von Elementen nach dem Hultiplexprinzip so gesteuert werden. Ferner sind verschiedene Auswahleinrichtungen für
eine periodische Verriegelung bzw. Sperrung der ßteuereieiae.iite
anger eben worden; es können jedoch auch andere entsprechende Mö-j^chtungen verwendet werden. So können
z.B., obwohl keine nenneu.sv/erte'^bnutzung zwischen den
Sperr-Ansätzen (zwischen c.^md u^) festgestellt worden
ist, herkömmliche I-Iodifikationen "iö Betracht gezogen werden,
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'./ie I»afcerialänderungen (zur Verringerung der Abnutzung,
Senkung der Reibung, etc.) und Änderungen in der Struktur,
-z.B. Ilollen auf einer oder beiden Gleitflüchen, etc.. Nebender
pariodischen synchronen Verschiebung aufeinanderfolgender
Druckelemente mit Hilfe einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung sind in gewissen Fällen auch andere Arten einer
Verschiebung, wie eine seitliche Verriegelung der Druckelemente,
möglich, ohne daß dabei jeweils benachbarte Druckelemente behindert werden. Dies ist in idealisierter Form ....
in FiL,. 7 dargestellt.
Es sei bsuerlit, dai. die Anordnung nach Fig. 7 mit den zuvor
betrachteten Anordnungen weitgehend übereinstiumt; ein Unterschied
bestehe jedoch dcrin, da£ hier eine seitliche Absperrung (nach links odsr rechts außerhalb dss I]et;ltit,ungswe^es)
erfolgb. Dies oriorderb in t-r fische.:· ',/eise geringf'"-gi£e
Änderungen, und suar in der LruckelQ::-ontounordnung,
ohne aod: dabei ,.,odoch ^r jorii... ο kritisoks Abstund zwischen
benachbarten Druckeleuenben und die 3e::iehung der Druckelement
e zxx den Betätigungseinrichtungen^ 2t c. veriorerugeb-t,
so da;* Einrichtungen, wie Liockenelemente und dgl., aufgenorauon
\ierden k'Jnnen, die selektiv abwechselnd an die Seiten
dar Druckelemente herangeführt werden. Durch eine derartige Einrichtung wird ein Druckelement etwas aus seiner normalen
Betiltigungsstellung herausgeführt, in Fig. 7 5.3. die gegenüber dem gemeinsamen Betätigungsglied iA liegenden Druckelemente
iS,,, iSp aus den Ebenen I, II heraus. Gemäß Fig. 7
sind z.B. die Druckelemente des Druckelementepaares iSv,, iSo
im Frei- bzw. Sperrsustand befindlich durch stark ausgezogene Linien und im entge-.engesetaten Zm
durch gestrichelte Linien 'gezejj^ie^l^^re^^rbeiten ait
einem gemeinsamen, nach dem KultipJWxprinsi? betriebenen
Betätigungsglied iA zusanmenj,.-t[hd zwar derart, daß dieses
JDatätigungsglied ein in £**eizustand befindliches lotr :elemen"*j
(iö^) entlang seiner Druckspalte I verschiebt, nicht
...■"""Γ, 9098517 1620 &m
aber das andere Druckelement (1S2) entlang dessen zugehöriger
Spalte II. Es dürfte somit ersichtlich sein, daß eine eine Seitenverschiebung der Druckelemente bewirkende
Hockeneinrichtung durch hier nicht näher gezeigte, jedoch den Nocken in figuren 1 bis 3 entsprechende Einrichtungen
ersetzt werden kann , um die Druckelemente seitlich in die oben bezeichneten Positionen zu verschieben. Eine
derartige Auswahleinrichtung ist hier schematiseh durch
eine hin- und herbewegbare Auswahlstange iSB verdeutlicht, die abwechselnd das jeweils eine Druckelement eines ^eden
Druckelementepaares, wie z.B. das Druckelement iSp, zur
Seite zu ziehen und damit unwirksam zu machen vermag und dann das Jeweils andere, zugehörige Druckelement zur-Seite
zu drücken vermag, ohne dabei natürlich die jeweils anderen benachbarten Druckelemente zu behindern.
Um die erforderliche Absoerr-Auslenkung auf einen geringen
Wert zu bringen, können auf den Druckelementen Aufschlageinrichtungen vorgesehen sein, wie die Ansätze bei den
Druckelementen iS^ und iSp. Durch diese Ansütze bleiben
die Druckelenente in nicht betätigten Zustand, wenn sie
aus der Bewegungsbahn des Betätigungsgliedes (iA) herausgeschoben sind, iiatürlich muß Sorge dafür getragen sein, da£
während der Ausführung von Druckvorgängen eine seitliche Spaltenausrichtung erhalten bleibte Hierzu dienen z.B. die
!führungen iGd. Die bevorzugte Absperrung erfolgt jedoch in Druckrichtung,wie die& z.B. in !Figuren 1 bis 4 veranschaulicht
ist, und zwar zum Teil wegen der Tatsache, daß die Druckelementebefestigungen nur Beanspruchungen in der beabsichtigten
Druckri'chtung ausgesetzt sind, ohne dabei in eine Schräglage zu gelangen und ohne dabei Probleme durch
eine Achsenverschiebung (während des Sperrsustandes) und
durch eine Achsenausrichtung (während des Freigabezustands bei den Druckbewegungen) mit sich zu bringen.
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In Figuren 6 und 6Λ ist scheraatisch eine. weitere Art der
Anwendung gemeinsamer Betäti ;unQ;sglieder in Verbindung
iait einer hin- und herbewegbaren Auswahleinrichtung für sogenannte "frei fliegende" Druckelemente veranschaulicht.
Hierbei ist eine modifizierte Betätigungseinrichtung 6U
zum Teil darrest eilt. Eine hin- und herbewegbare Auswählst
an;.; e Si3-S vermal dabei selektiv, einen Kontakt zwischen
del.* einen oder den anderen Druckelement des jeweiligen
Druckelementepaares und einem yeneinsamen Betätigungsglied herzustellen. Die Betätigungseinrichtung 6U ist notwendigerweise
dieselbe v/ie bei den zuvor beschriebenen Ausführung be ispiel en gemäß Figuren 4 und 5· Ik Unterschied
zu den doi't vorgesehenen Einrichtungen ist der Einrichtung GU
eine Reihe von Druckelement ο υ aar en , wie z.B. IM,, und HIIo,
IiH^ und HH2,, etc. (durch Strichpunkt linien dargestellt) und
eine entsprechende Reihe von Betätigungsgliedern, wie die BetätigungsköpfeAA^g und AA,^ für HH^-EH2 und HEU-HIi^, zugehörig.
Die Betätigungsglieder entsprechen den zuvor erläuterten Betätigungsgliedern, abgesehen davon, daß die
Auswahlstange SB-S hier so angeordnet ist, daß sie selektiv zwischen den Druckelement en rind den Betätigungsgliedern
führbar ist. Dies bedeutet, daß die Stange SB-S. eine Gruppe von Mitnehmer!ingern if enthält, die durch hier nicht näher
gezeigte Einrichtungen so hin- und herbewegt werden, daß sie sich jeweils zwischen einem Druckelement eines Druckelementepaares
(an der hinteren Seite - z.B. der Einger if—12 für
die Druckelemente HH. und HH-) und ctefib"Zugehörigen Betätigungsglied (c,B. _AA^I2 für HK^) befinden. Die BetätigungsstasgB Γ—-bewirkt
durch ihre Bew^un.g_j3in_e druckmäßige Steuerung der
Druckelemente. Die Finger if sind dabei in Richtung der
(kurzen) Steuex'auslenkung nachgiebig, z.B. infolge ü.er Verwendung
von Fedei'-'lagern oder einer entsprechenden nicht
gezeigten, jedoch an sich bekannten Druckreihe. Während
einer Halbperiode bewirken die Finger if der Stange SB-S,
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daß die eine Hälfte der Druckelemente freigegeben wird, z.B., wie gezeigt, die Finger if-12, if-34-, if-56 für
die Steuerung der Druckelemente HIiL, HH7, HHc. Während
der nachfolgenden Halbperiode wird die stange SB-S so
verschoben, d&.ß die anderen Druckelemente (z.B. HHo»
HH^,, HHp) freigegeben v;erden. Im Unterschied zu den zuvor
betrachteten Auswahleinrichtungen werden durch diese Einrichtungen
die Druckelenente in der jeweiligen Gruppe periodisch freigegeben und gesperrt.
In Figuren 5 und 5A ist eine Anordnung gezeigt, die der
zuvor betrachteten Anordnung weitgehend entspricht. Ein Unterschied besteht jedoch darin, daß hier eine Auswahleinrichtung
benutzt wird, die anstelle von Kopplungseinrichtungen eine Arretierungsstange zur Dämpfung der Antriebsenergie nicht ausgev/ählter Druckelemente aufweist. Dabei
zeigt Fig. 5 ein Druckelementepaar, umfassend die Druckelemente
BEy. und HEU» die mit einem gemeinsamen Betätigungsglied
AA-1 doppelter Breite wirksam gekoppelt sind. Dieses Betätigungsglied, ist im allgemeinen selektiv in
Pfeilrichtung gegen die Druckelemente KK bewegbar, um
diese zur Ausführung von Druckvorgängen gegen eine Typenwalze
(nicht gezeigt) zu führen. Dies ist durch in der Druckebene P-P getrichelt dargestellte linien sowie in der
Seitenansicht gemäß Fig. 5A angedeutet. Die vorliegende Anordnung
kann somit als eine den Anordnungen gemäß den zuvor betrachteten Ausführungsbeispielen entsprechende Anordnung
angesehen werden. Im Unterschied zu diesen Anordnungen weist die vorliegende Anordnung z.B. eine Reihe von frei fliegenden
Druckeleinentepaar en auf. Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Ausführungsform, die eine weitere Art des Multi-'
plexbetriebs der Betätigungseinrichtung veranschaulicht, wird äedes Drucke.lementepaar zur Ansteuerung durch eine
AnsGhlag-Auswahleinrichtung freigegeben, wie durch die
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dargestellte hin- und herbewegbare Anschlagstange SB". Die
,Sperrung entspricht damit der zuvor beschriebenen Sperrung; sie wirkt jedoch als selektiv angewandte Energieabsorption.
Die Stange SB" wirkt 30iait ähnlich wie die Auswahlstange SB1
gemäß Fig. 4-, die abgesehen von den erwähnten Unterschieden
ähnlich aufgebaut und betätigt ist. Im vorliegenden Fall sind
jedoch Sperr- oder Anschlagfinger ft^t ft2, etc. vorgesehen
und jeweils zu einem Druckelement-Ansatz ausrichtbar, der
von einem augehörigen Druckelement HII wegsteht und so geformt ist (z.B. etwa dieselbe Breite besitzt), daß er einen
Finger ft aufzunehmen vermag. Die Sperrfinger ft sind durch Aussparungen hinreichender Breite voneinander getrennt, so
daß ein Ansatz in dem Fall, daß er nicht ausgerichtet ist, den Durchgang eines freigegebenen Druckelements ermöglicht,
wenn dieses Druckelement durch sein Betätigungsglied betätigt wird, z.B." wenn das Betätigungsglied AA-1 das Druckelement
HHo in Fig. 5 betätigt (in Fig. 5A gestrichelt angedeutet).
Somit wirkt die Stange SB" im Unterschied su der Stange SB1
als eine Auswahleinrichtung, bei der hin- und herbewegbare Anschläge in vorgeschriebenem Synchronismus mit dem Durchlaufen
der Zeichensätze hin- und herbewegt v/erden. Dadurch
machen die Sperrfinger ft abwechselnd jeweils einen nicht ausgewählten Ansatz eines entsprechenden Ansatzpaares ee
durch Abdeckung unwirksam. Es dürfte.einzusehen sein, daß
ein derartiger Sperrfinger ein Druckelement seiner beiden Druckelemente aufnimmt, nachdem beide Druckelemente durch
das gemeinsame Betätigungsglied betätigt sind. Damit ist bei dieser Anordnung eine Druckwirkung verhindert, da die Antriebsenergie
des betreffenden Druckelementes derart absorbiert wird, daß dieses Druckelement die Druckebene P-P nicht erreicht. Zu
diesem Zweck sind vorzugsweise an der unteren, dem Ansatz
gegenüberliegenden Fläche jedes Sperrfingers ft federnde
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Absorptionspuffer pd vorgesehen· Nachdem z.B. die Anlageseite hf des BetätigungsgÜJÖdes AA-1 (synchron) betätigt
und (von der Ruheebene PL-A3 aus)in Vorv/ärtsrichtung geschoben
worden ist, erfolgt eine vorgeschriebene Betätigungsgliedauslenkung,
die in der vorderen Ebene AA-D beendet ist. Dabei v/erden beide Druckelemente EIL· und EKp derart berührt,
daß' sie aus ihrer jeweiligen Ruhelage (PL-A*) heraus in
einem freien Flug während einer solchen Zeitspanne "fliegen", daß ein Druckelement, wie das an dem Puffer pd-12 anliegende
gesperrte Druckelement HH^, um einen vorgeschriebenen Wert
G1-A über die Betätigungsglied-Grenzebene AA-D hinaus bewegt wird und etwas in den Puffer eindringt. Das betreffende
Druckelement wird dabei kurz vor Ausführung eines vollständigen "Druckfluges" angehalten, d.h. der Ansatz wird mit in
der Ebene PL-A2 befindlichem Vorderteil in der Ebene PE kurz
vor der Druckebene P-P angehalten und in die Ruhestellung zurück bewegt, z.B. durch hier nicht näher gezeigte Rückführeinrichtungen.
Die Pfeile an den Elementen AA-1 und HH^ deuten
diese Anhalte-Rüekführbewegung an, während die gestrichelte Darstellung von HEo einen vollständigen, nicht behinderten
Druckflug hinter die Ebene P-P veranschaulicht.
Während die Druckelemente-Sperreinrichtungen (Auswahleinrichtungen)
bei den zuvor betrachteten Ausfuhrungsbeispxelen eine Verlagerung der Druckelemente bewirken, dürfte ersichtlich
sein, daß im vorliegenden Fall für die Druckelemente einer Gruppe eine andere Auswahleinrichtung benutzt wird,
die entsprechende Ergebnisse durch selektives Sperren (Dämpfen) von zu sperrenden Druckelenenten mit sich bringt
und durch die verhindert ist, daß die Druckelemente gegen
die Typenwalze schlagen. In diesem Zusammenhang dürfte ferner ersichtlich sein, daß zur Erzielung desselben Zweckes auch
entsprechende andere Anschlageinrichtungen verwendet v/erden können.
BAD ORIGINAL
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Es dürfte ferner ersichtlich sein, daß die bei den zuvor betrachteten Ausführungsbeispielen vorgesehenen Auswahleinrichtungen
periodisch aufeinanderfolgend Druckelemente
einer jeder Gruppe freigeben oder wirksam sperren. Das
Sperren erfolgt durch Festhalten der betreffenden Druckelemente.
Zur Erzielung derselben Ergebnisse sind jedoch auch andere, unterschiedlich wirkende äquivalente Auswahleinrichtungen
einsetzbar. So können z.B., wie bei den oben betrachteten Ausführungsbeispieien gemäß Fig. 1 bis 5|die
versetzten Nocken ein an ihnen anliegendes Druckelement freigeben oder sperren, z.B. dadurch, dal; das betreffende Druckelement
in die Betätigungsbahn eingeführt oder herausgeführt wird. Eine andere Ausführungsform, nämlich die Einrichtung 8u,
ist in Fig. 8 schematisch gezeigt. Die Einrichtung 8u entspricht den bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figuren 1
bis 3 (z.B. gemäß Fig. 3A) vorgesehenen entsprechenden Einrichtungen.
Im Unterschied zu jenen Einrichtungen ist gemäß Fig. 8 jedoch ein Satz von Druckelementen vorgesehen (s-a^),
die von Traglagern ps derart getragen sind, daß sie in eine" Sperrstellung zurückgeschwenkt werden, wie dies z.B. durch
ausgezogene Linien für s-a,. gezeigt ist, und zwar aus einer
statischen Stellung (für s-a,. durch gestrichelte Linien angedeutet).
Hierzu dient eine exzentrisch, gelagerte, sich drehende ^trockeneinrichtung cl-1, deren Ruhestellung durch
gestrichelte Linien angedeutet ist. Jedes Druckelement weist dabei eine Aussparung, wie die Aussparung ga-1, auf, um im
Sperrzustand den Betätigungshub des zugehörigen Betätigungsgliedes, z.B. AH-, zuzulassen. Im Unterschied dazu wird bei
nicht gesperrtem Druckelement diesem durch sein Betätigungsglied eine Druckbewegung erteilt. Wie bei den zuvor betrachteten
Ausführungsbeiepielen ist auch hier jeweils zu einem
Zeitpunkt innerhalb jeder Periode jeweils lediglich ein
Druckelement in jeder nach dem Multiplexprinzip arbeitenden
Betätigungsgliedgruppe (andere sind nicht gezeigt) freige- '
geben bzw. nicht freigegeben. ·
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@A0 ORIGINAL
Im Unterschied dazu kann die liocke'nverschiebeeinrichtung,
wie z.B. die in Fig. 3 dargestellten finger ft, selbst
die den jeweils nicht ausgewählten Druckelement en erteilte ■Antriebsenergie aufnehmen. So enthalten die Finger ft z.B.
Biegefedern, etc.. Es dürfte ersichtlich sein, dai?· die die
Sperrung, d.h. die Auswahl der Druckelemente betreffenden Kerkmale bei den zuvor betrachteten Ausfuhrungsbeispielen
in analoger Weise euch zur Freigabe ausgewählter Druckelement
e innerhalb der einzelnen·Betätigungsgruppen angewendet
werden können, v/ie durch Spannen des jeweiligen
Druckelements gegen coin Betätigungsglied. Dabei wird das
jeweils andere Druckelement in seiner Normalstellung gehalten,
aus der es sich nicht genügend weit herausbewegen kann, um die Druckebene zu erreichen. Hierzu dienen Dämpfungseinrichtungen, wie z.B. Federn, die die durch die Verschiebung
mögliche Auslenkung steuern. In entsprechender.Weise
kann auch eine einzige nach dem Kultiylexprinzip arbeitende
Auswahleinrichtung eine Gruppe von Druckelementen bedienen und z.B. verschiedene Druckelemente gleichzeitig betätigen,
wie ein erstes Paar freigeben und anschließend·ein '
zweites Paar. Dabei bewirken dann andere Einrichtungen, wie
gestaffelte Zeichensätze, eine Auswahl zwischen den so betätigten Druckelementepaaren.
Die vorstehend betrachteten sowie entsprechende Auswahlmethoden können im übrigen auch in einigen Fällen mit anderen
AuswahJLmethoden kombiniert werden, wie sie z.B. aus den
US-Patentschriften 3 220 343 und 3 332 343 bekannt sind.
So können z.B. und darauf sei hier lediglich hingewiesen, ohne damit jedoch eine Kombination zu bezeichnen, die
notwendigerweise erforderlich ist, den in Fig. 4 vorgesehenen
Halteeinrichtungen entsprechende Einrichtungen mit den in i"i'g. 5 vorgesehenen Anschlageinrichtungen entsprechenden
Einrichtungen kombiniert werden, und zwar derart, daß jeweils
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ORIGINAL
vier Druckelementβ (S^, Sg, S,, S^) umfassenden Gruppen
ein nach dem Multiplexprinzip arbeitendes gemeinsames
'Betätigungsglied zugeordnet wird. Dabei bewegt eine erste Stange SB1 (Fig. 4-) abwechselnd die beiden Druckelemente
S,., Sp und dann die beiden Druckelemente S,, S^ hin und
her. Durch Hin- und Herbewegen einer zweiten Stange SB"
(Eis. 5) werden abwechselnd die Druckelemente S^ und £U
und dann die Druckelemente Sp und S^ zurückgehalten, d.h.
gesperrt. Die Stangen werden nach dem Hultiplexprinzip durch Sperrschiebebewegungen hin- und herbewegt. Durch eine derartige
Kombination könnte in vorteilhafter Weise die erforderliche
!Frequenz der Stangenhin- und -herschiebung herabgesetzt
werden. Damit dürfte einzusehen sein, daß die oben aufgezeigten, den Äusführungsbeispielen der Erfindung anhaftenden
Merkmale in entsprechender Weise auch in Verbindung mit anderen entsprechenden bekannten Anordnungen angewendet
worden können, wie mit Typenwalzen, mit gestaffelt angeordneten
Deichensätzen, mit hin- und herbewegten Walzen, mit hin- und herbewegtem Papier, mit hin- und herbewegten Hämmern, etc..
Es dürfte ferner einzusehen sein, daß die der Erfindung anhaftenden Merkmale auch bei anderen entsprechenden Vorrichtungen
angewendet werden können, wie bei Kettendruckern, Reihendruckern und dgl..
BAD ORiGiNAU
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Claims (1)
- P a t Q nt a η s ρ r-.ü eheSchnelldrucker mit eine? Reihe von Druckelemente ura-. fassenden Druckhamraeranordnungen, dadurch gekennzeichnet, daß öle Druckelemente (t^r to) zu Gruppen zusammengefaßt in einer Drucklage (P-P) ausgerichtet und in eine Druckstellung frei führbar sind, und daß sämtlichen Druckeiementegruppen eine nach dem Multiplexprinzip arbeitende Steueranordnung (CS) zugeordnet ist, die die einzelnen Druckelemente (t.jtg) jeder Druckelementegruppe jeweils nacheinander für eine Betätigung gegen eine Druckzeichen tragende Druckanordnung (PE) freigibt.Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da£ die Steueranordnung (CS) eine Reihe von selektiv ansteuerbaren Betätigungsgliedern (H^o, H-^) für die Druckelerneute (t^, t2) umfaßt, daß ^edes Betätigungsglied (Η;.«» liz/i) so angeordnet ist, daß es selektiv in eine Steuerstellung bei einer Gruppe von Druckelementen (t^, tp) führbar ist, und daß Auswahleinrichtungen (CS) vorgesehen sind, die jeweils eines der Druckeleinente (t^, t2) jeder Druckelementegruppe für eine Betätigung durch das jeweilige Betätigungs— glied (H^oiHtz/i)" freigeben.3. Drucker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsglieder (H„. ο» H54) Hammeranordnungen enthalten.2J-. Drucker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hammer anordnungen (H^i ο j S3Z}.) jeweils eine über mehrere Spalten sich erstreckende Hammerfläche (hf) aufweisen und9Q98S1/U2Öu:J (.ie AIT'..", iileinri.olituii^eii (Gu) so angeordnet Kind, da.', sie zyklisch die Druckelenente (t^,t,·) der Druclielei-ieiitecruypen nacheinander zur Bet::'.ti- ;uuj durch die jev:eili; ο I!anLierfl'iche (hf) freigeben.£·.. Drucker nach oine;rt dor Ansorilche -2. bis Ί, dadurch . akariiizeichiiüt, dc.r die aligv'aiii einrichtungen (CS) ..ockenele-.aento (c„,co) enthalten und daf: die Druckeleuente (t., ,tr.) mit I«ocl:enanla;"*eeleiiienten (u.., ,uo) versehen cincL, die an den Koc]:eiielementen (C^1C9) -.-.nliejen und durch diese verschiebbar sind.G. iJ:.'ucI:er naoh Anspruch f, dadurch ^ei'.eniiKeiclinet, ac-'i die i.oclieneleraente (c,,, o,~) t;ei.:ciiisL!.:a sur synchronen u^rei^cibe ents rrecheudor Di'uc.-ielenente (o^,t^,) "in säatliehen Druc'celeneiite^ru: ο en hin- und herbev;ejbr-r aind.?. Drucl:er nach Anspruch O, dadurch /;ei:onnr:ciohnet, dc.^- die iioc'enolei.:eii^^ (c,,,.co) auf einer ^eneinsanien sich* .Ireheiideii "./eile (CS) aii^rri^^ete Sruppen von I7ocl:encnsätsen enthalten, dafJ die Koc3":enansötso ^sder liockenans at strupp e s^mKietrisch um die V/elle (CS) verteilt angeordnet und v: uhr end. der Drehung di.eser V/elle (CS) jeweils uit einem Druckelement (tn, t-) dei" jev;eiligen Druc!celei'iente£.;ruppe in Berührung bringbar sind.8. Drucker nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, daßdie Lociienansätse so angeordnet sind, daß sie jeweils . Uiit Ausnahme eines Druckelementes (z.B. t^,) sämtliche ■Druckelemente (to) der jeweiligen Druckelementegruppe sperren und das betreffende eine Dx^ucke lern ent (t^.) zur Betätigung durch die der jeweiligen Druckeleinentezugehörige Hjaim er anordnung (E^0). freigeben.909851/1520ßAD ORIGINALν-, Li'uc-ier nach Anspruch r, cac.urch o^enuzeiclinet, da/;-c.:.e ..oc-cen^nsvbse go -"In-J-eorcino 'j sind, da C sie die t esiyerrten jj::u■?·.:elo-;en"L;o (to) ii. -d-ciiti/uj auf" eine J.ie IJruclr·-icrdnvav: derb α oll ende JJr: ολ walze (idi) zu bev;er,en.IC. Drucker rii;.ch eineia o.e.1 iü.D.)2?:iche S bis 'j, dadurchsl:eniiZeiciiiiet, uc·' ^eder. Dri:.cl:el3:.e.-t (t. ,t,,) eine J?l?,r-scLri-".che('..v ,i·.^) enthält, an '-."elchor uei jevreils'"". Drucker iicoh eine:! der Ansprüche ',"' bic 10, dadurch ekennzeichric-l, ca' für ,"edes Drucl:eleuenteoai\r (t„tt,,)-uf der Meile (CS) z-v/ei I.oclcenans'itso einander ^e, ,enüberlie,jer.d vivo ordnet und Jeveilfj i:-: einer Ausnehmung des Jc-'..'eili. c:: !üruc^el ententes (t^ ,to) '_ela(.-eit sind und €.·:>'.. a: J ;, 3".;eili:-e Druckelei.iente-aai? (t^,t,-) voni cder -iar.rneril'.'.che (h.-) der ϋικ. zuf^ehLricen iiC-Dineron-OrUIiUiIi3· überdeckt ist.t ι^ 2. iJi'ucIier n-j-.cL ^i^.ruch C, dadurch £je":ennaeichnet, da.rr. die Ι·, ο c i:en el cd ei: te eine seitlich hin- und' herbev7ef_;-bai'e Sperre .;■-η -e (SJ' ) enthalten, die mit Aussparungen (11) für die aufnähme dor Nociren^nla^eeleniente (e) der Druclcelereilte (3) versehen ist,- und da£ die 3perrctan£;e r..it ihrer Hin- und .Ierbewe[junr selektiv ,-jev/eils ein 'DruckeleMent (S) ^eder Dracicelemente^ruppe aus einer r.oclcen-Aus'.i'eichstellun^. heraus in eine Soerrstellun^. zu führen erlr übt. (i'ii'j. ^-).-15- Drucker nach Ai,s:ruch A'-, dadurch ^el:onnzeichnet, daßdie Ausv.'ahleir.richtun^en (SB") eine Gruppe' von An- · ·. schlage el en eilt en (ft) enthalten, die z'./ischen verschiedenen Uruel:siebenten (IiI-I) der ^jev/eiligen Drucl:- Lte^ru.'.yrpe hin- und herbe;/erjbar cind und die die■ - ' '" «"0--9-8-5.-T-/1520 bad1100163-Auslenkung jeweils ein© Druckelements (all) der jeweiligen Druckelementegruppe derart begrenzen, daß das betreffende Druckelement In seiner Auslenkung kurz vor der Druckstellung behindert und damit wirksam gespeist ist· (i'ig. 5)Drucker* nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,, daß die Anschlagelemente federnde Gummipuffer (pd) enthalben, die auf einer gene ins amen hin- und hergehenden Ütange (83") angeordnet sind, und daß für jede Druckelementegruρpe ein Gummipuffer (pd) vorgesehen ist.15· Drucker nach Anspruch 'i-, dadux%ch gekennzeichnet, daß die Auswahl einrichtungen eine Gruppe von Vex'schiebe— einrichtungen (iS3) enthalten, und zv/ar jev/eils eine für jede DruckeleiaeiVGeyruppe (iSy,, iSo) / daß jede sciiiebGeinrichtung (iSB) hin- und herbev/egbar ist und die Druckelemente der jeweiligen Druckelementegruppe (iäv,, iSo) derart zu bewegen vermag, daß nacheinander jeweils ein Drucke!enienb (i3>., iSo) der jeweiligen Druckelementegruppe freigegeben ist. (j?i£.- 7) ·16. Drucker nach Anspruch 1Vy dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahleinrichtun^en eine Gruppe von Kopplungseinrlchtungen (8B-S) enthalten, die gemeinsam hin- und hex'bewegbar sind, und daß jede Kopplungseinrichtung (SB-S) Elemente enthält, durch die mechanisch die Antx^iebsbev;egung des jeweiligen Betätigungshammers (Eil) unterbrechbaa? ist. (i?ig· 6)17- Drucker nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungseinrichtungen (SB-S) jeweils einem Druckelement (HH) zugeordnet sind»ORIGINAL18* Drucker nach einem der;Ansprüche 2 bis Π7* dadurch gekennzeichneb, daß Synchronisierungsainrlehtungett vorBeäehsÄ "sind, dio die Betätigunjgsglieder ClIH). und Äusv/ahleiniichtungen (SB) mit dem. Bebrieb der Dru.gkanüi?dnung (PR) synchronisieren.19· Drucker nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die'Druckanordnun^ (Pil) durch eine kontinuierlich sich drehende '2;; α en·.; al ze gebildet ist, die Zeichensät se in ei-ner "/iel^alil. yon-BruGu- ' P ,Positionen zyklisch au entspi'echenden ^ a it punkten" · ausauriclrben erlaubt, ., " , --'. .20. Drucker nach Anspruch 1>, dadurch gekennzeichnet,;:dc.£ die Druckeleraente (^,t-^EL) in .einer der itxizahl von. Seichent^yenaätaen dei· Drucksiiordnurig (PR) ents ^rechenden Anzahl vorgesehen sind.21. Drucker nach Anspruch;1>· oder 2O5 dadui^ch gekennzeichnet, daß die 'Typenwalze CPPO in Sualten angeordnete. Z eichensät se rait äe'.iells in einer Zeile liegenden entsprechenden Zeichen enthält* ,■ -" .22. Drucker nach einem der Anspi'üche ,19 bis 21, dadurch gekennzeichnef, daß die oewöiligen Zeichensätze von einen endlosen flexiblen Irager getragen sind.23» Drucker nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichneij, daß für jedes Druckelement (t^jt^jEH) eine Trageinrichtung (f) vorgesehen ist, die das betreffende Druckelement (t^ ,t^iHH) in einer I|üh<e^ Stellung derart Mit, daß es in einer freien Mug-,--. Λ bev;egung in. eine Druckposition^ an äl& Druckaflördnüiig (PR) heranführbar iö%. Γiiitst/iiii bad original:Ιί 3
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- 1969-01-02 NL NL6900012A patent/NL6900012A/xx unknown
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| DE3503118A1 (de) * | 1984-01-31 | 1985-08-22 | Citizen Watch Co., Ltd., Tokio/Tokyo | Vorrichtung zum erzeugen eines rueckstellimpulses fuer einen drucker |
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| BE726345A (de) | 1969-06-30 |
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