DE1998508U - Vorrichtung zur berieselung von foerderwagen - Google Patents
Vorrichtung zur berieselung von foerderwagenInfo
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- Fluid-Driven Valves (AREA)
Description
P.A.?95117-22.5.6B
Pttteninnwnlt '
DipUng. A. Spalthoff 43 essen 10. 5.
PelmonstrnGe 31 · Postschließfach 153)
Telefon 77 5008
16 917 Sp/Fi
Heinz Hotten, Esse n-Stadtwald, Rieswep; 111
/ Sie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Berieselung
von Förderwagen, vorzugsweise für den untertägigen Grubenbetrieb ? bestellend aus einem Va&serventil und einem
mit diesem in Verbindung stehenden Druckluftventil.
Zur Staubbindung ist es vornehmlich im Untertagebetrieb | von Schachtanlagen notwendig, Kohle oder Berge mit Wasser Ij
zu berieseln, Solche Anlagen finden sich beispielsweise !
in der Strecke, wo durch den fahrenden Kohlenzug Kontakte |
betätigt werden, die auf verschiedene Art und Weise ein Wasserventil schalten, daß das Wasser zu einer Blouse odex', ΐ
Düse freigibt und die in dem Zug enthaltenen Güter benetzt.''
Vielfach finden sich diese Berieselungsanlagen in unmittelbarer
Nähe des Schachtes, vm den durch das Rangieren "und Aufschieben
der !förderwagen auf den Korb sich entwickelnden Staub
} zu binden. Der Idrderablauf bringt es mit sich, daß die Wagen
sich nicht in einem ununterbrochenen Fluß befinden, sondern
immer etappenweise ein Stück vorgeschoben oder vorgezogen werden
und dann stillstehen bis die nächsten Wagen auf dem Korb
beschickt werden können.
Dabei passiert es sehr -eicht, daß ein Förderwagen auf dem
Kontakt., der die Berieselungsanlage in Betrieb aetzt, stehen
bleibt und in diesem Zustand das Wasserventii in der öff.enstellung
beläßt und dadurch ein einzelner Wagen zu viel Wasser bekommt, was Störuages. is des *?§£t£2?sn V^rarbeifeungsprsssß
der Kohle haben körnte.
TJm diesen Übelstand zu beheben, hat man bereits Berieselungsanlagen entwickelt, die nach einer gewissen ggf. einstellbaren
Zeit das Wasserventil selbsttätig schließen und somit eine zu
große Durchfeuchtung der Kohle verhindert. Die bisher bekanntgÄurnrtLanen
Einrichtungen «area dedoch in vielen Fällen unvollkommen
und kompliziert im Aufbau.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gesetzt, eine möglichst einfache Berieselungseinrichtung mit automatischer Abschaltung zu schaffen, die in ihrem Aufbau unkompliziert
und in ihrer Wirkungskreise zuverlässig ist.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das mit einem
Differenzialkolben versehene Wasserventil mit dem der kleineren
Fläche des Kolbens zugeordneten Zylinderraum an die Wasserzu- und -ableitung und mit dem der größeren Fläche des Kolbens zugeordneten
Zylinderraum an eine Druckluft zu- und Ableitung enges sh.Ios sen
ist, welch letztere mit einem Zylinderraum des Druckluftventils
verbunden ist, welcher durch das Ventil von einem weiteren
Zylinderraum getrennt ist, cfec mit Abstand zueinander angeordnete
Öffnungen besitzt, von denen die eine an einen geschlossenen Behälter angeschlossen ist und die andere von
einem Kolben od.dgl. beherrscht ist, welcher am Stößel des
Ventils vorgesehen ist. Mit Hilfe einer derartig ausgebildeten Vorrichtung wird erreicht, daß nach einer bestimmten
einstellbaren Zeit die Berieselung mit Sicherheit abgeschaltet wird, so daß eine Burchfeuchtusg des Inhaltes von Förderwagen
in unzulässigem Maße nicht eintreten kann.
Vorteilhaft ist das Druckluftventil unter der Einwirkung
einer Feder in Schließlage gehalten, was zwangsläufig die Unterbrechung der wasserzufuhr sur Folge hat=
Der Stößel des Druckluftventils ragt nach außen vor und wird an der Schiene so angebracht, daß er gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Bügels von dem Radkranz niedergedrückt ?|
werden kann.
Die Anschlußöffnung ±x± für die Druckluftzuleitung des Wasser-Ventils
ist in ihrem Querschnitt einstellbar5 so daß die gewünschte
Zeit für die Berieselung vorbestimmt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand einer Zeichnung
dargestellt, welche das Wasserventil und das Druokluftventil
im Schnitt zeigt.
*: t
Mit A ist das Wasserventil bezeichnet., welches den Differenzialkolben
4 enthält. Der Zylinderraume?Ler kleineren Fläche
4a des Differenzialkolbens 4 zugeordnet ist? eathält die öffnungen
1 und 2 für den Zutritt bzw. Austritt des Druckwassers.
Der Zy.linderraum 3* welcher der größeren Fläche 4b des Differen-,
zialkoibens 4 zugeordnet ist, besitzt silos ItouskluitÄt^eitunK 8*
deren öffnung in ihrer Größe einstellbar ist sowie eine Druckreif
tableitung 9^ die über die Leitung B mit dem Druckluf'bve&til
G in Verbindung stehen.
Der Querschnitt der Austrittsöffnung 9 ist auf jeden Fall großer
bemessen als der der Jiintrittsöffnung 8.
Die Leitung B tritt in den unteren Zylinderraum des Druckluftventils
C ein, welcher durch das Ventil Ί0 begrenzt ist, das
auf dem Ventilsitz 11 aufsitzt. Der Ventilteller 10 steht hier-
.- -bei unter der Wirkung einer Druckfeder 15 und wird durch diese
' * . in Schließlage gehalten. An dm unteren Zylinderraum schließt
•j;4 sich ein weiterer Zylinderraum, kleineren Durchmessers an, an
fdem mit Abstand voneinander Öffnungen 6,12 vorgesehen sind.
An die Öffnung 6 ist ein geschlossener Behälter 7 angeschlossen« Die Öffnung 12 mündet ins Freie und wird von dem Kolben i4 beherrscht,
der an dem Ventilstößel 13 angeordnet ist. Oberhalb des Ventilstößels 13 befindet sich der Bügel 15, welcher von
dem vorbeifahrenden Rad beaufschlagt wird.
Die Größe des geschlossenen Behälters 7 kann je nach r" m vor-
.3
■4
~ 5 _
liegenden Verhältnissen variiert werden.
liegenden Verhältnissen variiert werden.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist wie folgt: Befindet sich ein Ead eines nickt weiter dargestellten !"örderviagens
auf dem Bügel 5, so wird der Stößel 13 mit dem Ventilteller
10 und dem Kolben 14 heruntergedrückt, so daß sich der
Ventilteller 10 -vom Sitz 11 abhebt und der Kolben 14 gleichzeitig
die Öffnung 12verschließt. Die Druckluft, di© sich, in
dem Zylinderraum 3 des Wasserirentils befindet, kann nunmehr
über ^.ie Leitung B üoer den unterem Zylinderraum, das geöffnete
Ventil 10, 11 in die Leitung 6 und von dort in den geschlossenen Behälter 7 gelangen. Hierdurch wird in dem Zylinderraum 3 ein- absinkender
Druck hervorgerufen, so daß das Druckwasser, daß bei der
öffnung 1 eintritt, den Differenzialkolben 4 nach, links verschieben
kann und durch die Öffnung 2 für die Berieselung austreten kann.
Tritt nun der Fall ein, daß ein Rad des Pördorwageas auf dem
Bügel 5 steaen bleibt und daher der Stößel 13 niedergedrückt und
das Ventil 10,11 offengehalten wird, so wird der geschlossene
Behälter 7 immer weiter mit Druckluft gefüllt, da über die kleinere
Sinlaßbohrung S -immer Luft nachströmt. Ist der Behälter 7 und die
Leitung B gefüllt, so wird sieh auch in dem Zyliaderraum 3 der
Druck erhöhen, und zwar soweit, bis der vorher vorhandene Druckwert wieder erreicht ist. Dräes bewirkt aber, daß der Differenzialkolben
im Sinne der Zeichnung nach rechts verschiebt und die Austrittsöffnung 2 bzw* die Einlaßöffnung 1 absperrt.
Verläßt das Γ des Förderwagens jedoch den Bügel 5,
so wird durch, lie Feder 15 der Ventilteller 10 auf den
Sitz 11 gepreßt, wobei sich gleichzeitig der Ventilstößel 13 aufwärts "bewegt und dabei über seilen Kolben 14 die Öffnung
12 freigibt, so daß die im Behälter 7 vorhandene Luft über diese Öffnung entweichen kann.
ist der Aus-gaagssiis-fcaaä. wieder hergestellt und das
Gerät für einen neuen Arbeitsvorgang bereit.
Claims (2)
1.) Vorrichtung zur Berieselung von Förderwagen, vorzugsweise
für den untertägigen Grubenbetrieb, bestehend aus einem Wasserventil und einem mit diesem in Verbindung stellenden
Druckluftventil, dadurch, gekennzeichnet, daß das mit einem Differenzialkolben (2I-) versehene Wasserventil (A) mit
dem der kleineren Fläche (4-a) des Kolbens (4-) zugeordneten
Zylinderraum an die Wasserzu- (i) und -ableitung (2), und mit
dem der größeren Fläche (4-b) des Kolbens (**) zugeordneten
Zylinderrauai an Druckluftzu- (8) und -ableitung (9) angeschlossen
ist, welche letztere mit einem Zylinder raum des Druckluftventils (0) verbunden ist, welchor durch das Ventil (10t11)
von einem, weiteren Zylinderraum getrennt ist, der mit Abstand
zueinander angeordnete Öffnungen (6,12) besitzt, von denen die eine (6) an einem geschlossenen Behälter (7) angeschlossen
ist und die andere (12) von einem Kolben (1A-) beherrscht
ist, welcher am Stößel (13) des Ventils (10,11) vorgesehen ist.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Druckluftventil (0) unter der Einwirkung einer Feder (15) in Schließlage gehalten ist.
$.) Vorrichtung nach Anspruch. 1 und/oäsr 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stößel (13) des Druckluftventils (C) nach außen vorragt.
ffggera
-S-
4-.) Vorrichtung nacn Anspruch. 1 und/oder einem oder
mehreren der folgenden, dadurch, gekennzeicimei;, daß
die Anscnlußöffnung (8) für die Dr-ackluftatileiTruiig
des ¥asserveni;ils (A) in inreia Querscnniiii; eins1;ell-"bar
ist'.
«rt<p*^^ Il
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681998508 DE1998508U (de) | 1968-05-22 | 1968-05-22 | Vorrichtung zur berieselung von foerderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681998508 DE1998508U (de) | 1968-05-22 | 1968-05-22 | Vorrichtung zur berieselung von foerderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1998508U true DE1998508U (de) | 1968-12-19 |
Family
ID=33439227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681998508 Expired DE1998508U (de) | 1968-05-22 | 1968-05-22 | Vorrichtung zur berieselung von foerderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1998508U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0060827A1 (de) * | 1981-03-12 | 1982-09-22 | VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft | Einrichtung zum Kühlen der Meissel einer Schrämmaschine |
-
1968
- 1968-05-22 DE DE19681998508 patent/DE1998508U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0060827A1 (de) * | 1981-03-12 | 1982-09-22 | VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft | Einrichtung zum Kühlen der Meissel einer Schrämmaschine |
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