DE199835C - - Google Patents
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- cylinder
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
- B28B3/22—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded by screw or worm
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SOa. GRUPPE
CURT v. MICHALKOWSKI in RIXDORF.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Knetwalzenstrangpresse, womit eine Maschine gemeint
sein soll, die aus plastischer Masse beliebiger Art, beispielsweise Ton, einen
Strang beliebiger Querschnittsform herstellt, der in üblicher Weise durch Querschneider
dann in einzelne Stücke oder Steine zerschnitten werden kann.
Die Erfindung besteht lediglich in der
ίο Vereinigung einer Preßschnecke mit einem
bei Tonreinigern üblichen Siebzylinder, durch dessen Schlitze der Ton einem hohlen Knetzylinder
mittels einer Gegenwalze zugeführt wird, um · den selbsttätigen Durchgang der zurückbleibenden harten Unreinigkeiten nach
unten zu durch das Walzenpaar zu ermöglichen. Am besten nimmt man die zum Tonreinigen gebräuchlichen Gitterzylinder,
welche aus einzelnen durch die Stirnseiten des Zylinders zusammengehaltenen Stäben
bestehen. In einem solchen Siebzylinder ist nun nach der Erfindung die Preßschnecke
unmittelbar gelagert, wodurch erreicht wird, daß die Arbeiten, zu denen bisher mindestens
zwei Maschinen gehörten, durch eine einzige Maschine geleistet werden. Die Bauart des
Maschinengestelles und der Antrieb der Maschine wird auf diese Weise einfacher; die
Maschine wird gedrungen, sie arbeitet weit billiger und sicherer als bisher unter Verwendung
von zwei Maschinen möglich war, während die Vorrichtung, die bisher zum
Befördern des gereinigten Tones aus dem Tonreiniger zu der Strangpresse nötig war,
ganz und gar fortfällt.
Die sogenannten Ziegelstrangpressen bedurften als Formmasse eine solche Masse,
welche bereits durch eine Knetmaschine hindurchgegangen war, die den Ton ο. dgl.
schon in solche Form gebracht hatte, daß die Preßschnecke oder der Preßstempel den
Strang bilden konnte.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in
Fig. I in einem Längsschnitt, und in Fig. 2 in einer Draufsicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt das Vorgelegegetriebe in Seitenansicht.
Fig. 4 ist eine Stirnansicht des Siebzylinders und der Preß walze. .
Fig. 5 ist ein Schnitt durch den Sieb- und Preßzylinder in Richtung der Linie A-A nach
Fig. i, und
Fig. 6 ist ein ebensolcher Schnitt in Richtung der Linie B-B nach Fig. 1.
In einem passenden Gestell 1 ist die Antriebswelle 2 drehbar gelagert, die durch die
Riemenscheibe 3 in der Pfeilrichtung in Umdrehung' versetzt wird. Ferner ist in dem
Gestell in den Lagerböcken 4 eine Welle 5 drehbar gelagert, auf welcher die Preßschnecke
6 befestigt ist. · Letztere läuft in üblicher Weise mit ihrem linken Ende in einem feststehenden Gehäuse, das vorn mit
einem auswechselbaren Mundstück 8 versehen ist. Mit dem hinteren Teil läuft die Schnecke 6
in einem Siebzylinder 7.
Die vordere und hintere Fläche des Siebzylinders sind untereinander durch mehrere
Längsrippen 8a verbunden, welche Lager-
flächen für die Roststäbe 9 bilden. Die Zylinderwandung des Siebzylinders wird somit
im wesentlichen durch Roststäbe gebildet, zwischen deren' Spalten das Formgut hindurchgepreßt
werden muß. Der Siebzylinder ist auf der Welle 5 frei drehbar gelagert, und sein linkes Ende ist in einer entsprechend
gestalteten Vertiefung des Rumpfes der Schneckenpresse vorteilhaft unter Vermittlung
von Rollen gelagert, während sein rechtes Ende mit einer Nabe 10 versehen ist,
durch welche die Welle 5 frei hindurchgeht. Auf dieser Nabe ist ein Zahnrad 11 befestigt,
das von der Welle 2 in Umdrehung versetzt wird. Gegen diesen Siebzylinder wird eine Walze 12 angepreßt, auf deren
Achse 13 ein Zahnrad 14 befestigt ist.
Letzteres greift in das Zahnrad 15 ein, welches mit dem Siebzylinder fest verbunden
ist, so daß der Siebzylinder 7 und die Preßwalze 12 sich gegeneinander bewegen müssen
und alles zwischen beiden unter Verwendung einer geeigneten bei Tonknetwalzwerken gebräuchlichen
Zuführung eingebrachte Gut zerquetschen, _ vermischen und durch die Spalten der Roststäbe 9 in den Bereich der
Preßschnecke 6 befördern müssen, von welcher es erfaßt und in das feststehende Gehäuse
zu dem Mundstück 8 gepreßt wird.
Die in dem Ton oder sonstigem Formgut vorhandenen größeren, durch die Spalten des
Rostes nicht hindurchgehenden Teile laufen zwischen Siebzylinder 7 und Walze 12 hindurch,
da die Walze 12 in einem unter Federdruck stehenden verschiebbaren Lager
16 liegt und infolgedessen ausweichen kann (Fig. 4)·
Man kann natürlich auch das Preßgehäuse mit mehreren Mundstücken versehen; ferner
könnte man die Preßwalze 12 gleichfalls mit Durchbrechungen ähnlich wie den Siebzylinder
ausstatten und in ihm eine Preßschnecke anbringen, so daß auch in einem den Kopf
dieses Preßzylinders aufnehmenden ■ Gehäuse ..ein oder mehrere Mundstücke angebracht
werden können.
Die gegenseitige Geschwindigkeit der arbeitenden Zylinder und Schnecken richtet sich
nach der Art der zu verarbeitenden Massen. Die Knetwirkung kann u. a. erhöht werden,
wenn man der Walze 12 und dem Zylinder 7 in bekannter Weise verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten
gibt.
Claims (3)
1. Knetwalzenstrangpresse mit in Tonreinigerwalzwerken
gebräuchlichem Siebzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebzylinder unmittelbar mit einer Preß-Schnecke
verbunden ist.
2. Knetwalzenstrangpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umdrehung der Preßschnecke und des Siebzylinders durch dieselbe Antriebsvorrichtung
mit gleicher oder verschiedener Geschwindigkeit geschieht. ..
..
3. Knetwalzenstrangpresse nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der drehbare Siebzylinder mit seinem Stirnende in einem zylindrischen Gehäuse
gelagert ist, ,welches feststeht, und; in welchem auch das vordere Ende der
Preßschnecke arbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT35986D AT35986B (de) | 1907-02-14 | 1908-06-19 | Knetwalzenstrangpresse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199835C true DE199835C (de) |
Family
ID=462519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907199835D Expired - Lifetime DE199835C (de) | 1907-02-14 | 1907-02-14 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199835C (de) |
-
1907
- 1907-02-14 DE DE1907199835D patent/DE199835C/de not_active Expired - Lifetime
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