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DE1998248U - Verbundverglasung - Google Patents

Verbundverglasung

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Publication number
DE1998248U
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DE
Germany
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glazing
frame
window according
window
curtain
Prior art date
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Expired
Application number
DE1998248U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CIE
Original Assignee
CIE
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Filing date
Publication date
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Priority to DE1998248U priority Critical patent/DE1998248U/de
Publication of DE1998248U publication Critical patent/DE1998248U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/264Combinations of lamellar blinds with roller shutters, screen windows, windows, or double panes; Lamellar blinds with special devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/66Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
    • E06B3/67Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light
    • E06B3/6715Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light specially adapted for increased thermal insulation or for controlled passage of light
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

Isolierglasfenster
Die Srfinäung betrifft ein Isolierglasfenster mit einer Yerbundverglasung, die beispielsweise bei Penfinden kann.
stsrs.
Die erfindungsgemäße YerTsiindTrerglasung zeiclanet sich aus duicn die Zuordnung in ein und demselben um 180 ° schwenkenden oder kippenden Rahmen zweier unter Abstand zueinander angeordneter Yerglasungen, deren eine dicht in einen Falz des Raamens eingebaut eine isolierende Doppelverglasung ist, die aus swei aui ihren träger geschweißten oder geklebten CKLassclieilieii taster Einschluß einer Schicht trockenen G-ases besteht und derea andere, die nicht-hermetisch iia Bahnen angeschlossen angeordnet ist, aus ei
nem anderen transparentes
Material* das
8248
■Tele
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zur Absorption des nahen Infrarotbereiches fähig iBt, besteht.
Der Vorteil einer solchen Verglasung ist darin zu sehen, daß diese durch Verschwenken Uta ISO in zwei unterschiedliche Stellungen bringbar ist, nämlich die isolierende Doppelverglasung auf die Seite des Gebäudeinneren und die die Infrarotstrahlen filtrierende Spezialverglasung auf die Außenseite des Gebäudes oder in umgekehrte Stellung.
Die erste Stellung ist die sogenannte "Sommerstellung". In dieser Stellung absorbiert die außen angeordnete Filterscheibe einen Teil der Sonnenstrahlung, insbesondere den nahen Infrarotbereich und erwärmt sieh. Die angesammelte Wärme wird jedoch kontinuierlich aufgrund der natürlichen Ventilation abgeführt, die sich durch den Kamineffekt zwischen dem unteren und oberen Seil der PiIt erver glasung einstellt, wobei diese wie bereits gesagt nicht in /abdichtender "Weise eingebaut ist.
Die zweite Stellung ist die sogenannte "Winterstellxmg". In diesem 3?all befindet sieb, die filtrierende Spezial— verglasung auf der Seite des Inneren des Baumes und die
isolierende Doppelverglasung auf der Außenseite. Die filtrierende Verglasung nimmt den größten Teil der Sonnenstrahlung durch die Doppelscheibe auf und sasiaelt Wärme, die sie wieder auf die gesamte Oberfläche durch Sekundärstrahlung in das Innere des Gebäudes abgibt.
Anders ausgedrückt, die erfindungsgemäße Verglasung wirft im Sommer übermäßige Wärme nach außen zurück und überträgt durch eine einfache Umkehr ihrer Stellung dagegen im Winter nach. Innen das Maximum der verfügbaren Wärmemenge .
Die in oben angegebener Weise eingebaute Scheibe kann vorzugsweise, wie weiter unten angegeben irerden wird, durch einen beweglichen Pensterinnenvorhang verrollsten— digt werden, dessen Vorhandensein die Phänomene der Wärmeabfuhr nach außen im Sommer und die Speicherung der Wärme ia "Prm er en des Gebäudes im Winter, insbesondere während der ftaeht, verstärkt.
Im allgemeinen ist die gegen die filtrierende Verglasung gerichtete Seite des Pensterinnenvorhanges stark reflektierend, derart, daß im Sommer bei sehr intensiver Son-
nenstrahlung der Innenvorhang in Sommers teilung, d.h.· in der Stellung, in der die Eilterverglasung sich gebäudeaußenseitig befindet, gewünsehtenfalls völlig oder zum Teil abgesenkt werden kann und die Sonnenstrahlung dann nach innen durch die reflektierende Pläehe des Innenvorhanges reflektiert wird.
Der bewegliche Fensterinnenvorhang ist im übrigen in der lage, zum Teil oder völlig versenkt zu werden.
einer vorsugsweissn Aueführung«form de-£ Erfindung läßt sich in Sommerstellung der Pensterinnenvorhang mit seiner reflektierenden Seite nach unten und außen gerichtet neigen, was ihm eine derartige Neigung verleiht, daß die Sonnenstrahlen mit einem erheblichen Auffallwinkel auf ihn auftreffen und daß ein Teil der Sonnenstrahlung somit durch den Fensterinnenvorhang reflektiert und durch Reflektion abgeführt wird.
Durch die genannten Maßnahmen läßt sich eine ausgezeich nete thermische Isolation erreichen, da im Sommer die durch intensive !Sonnenstrahlung eraeugte Wärme nach, außen zurückgegeben "wird, wahrend im Winter in umgekehr ter Stellung die Verglasung öle Wäxme in das Innere des
19982
Raumes abgibt.
Jedoch sammelt die PiIterverglasung die Wärme und der Raum, der sie ron der Doppelverglasung trennt und der ein richtiges Treibhaus bildet, erwärmt sich merklich. Um eine anormale Erwärmung zu verhindern, ist nach der erfindungsgemäßen Maßnahme eine natürliche Ventilation dieses Raumes durch Xamineffekt zwischen dem oberen und unteren !eil der filterscheibe vorgesehen, die zu diesem Zweck auf dem beweglichen Rahmen nicht-dicht befestigt ist.
Nach der Erfindung vorgenommene Versuche haben jedoch gezeigt, daß es von Vorteil ist, diese natürliche Ventilation durch eine richtige Klimatisierung zu ersetzen, die im Sommer darin besteht, daß man einen Frischluftstrom zwischen Pensterinnenvorhang und Doppelscheibe zirkulieren läßt und im Winter einen Heißluftstrom zwischen Penstsrinnenvorhang und Pilterverglasung führt,
Um nun eine solche Klimatisierung des die Doppelscheibe der Pilterverglasung trennenden Raumes sicherzustellen, weisen die unteren und oberen Horizontaltraversen des Rahmens de£ Verbundverglasung jeweils zwei Leitungen auf,
die zwischen der PiIterverglasung und der Doppelverglasung auf beiden Seiten des beweglichen Fenstervorhanges münden, wobei die Öffnungen dieser Leitungen mit einem Ventil versehen sind, dessen Klappe?! sich durch Schwerkraft gegenüber seinem Sitz verschiebt, wenn die Filterverglasung um 180° schwenkt, wobei diese Ventile derart angeordnet sind, daß allein die Öffnungen der Leitungen geöffnet werdens die zwischen dem beweglichen Innenvorhang und der Verglasung,, die diesen vom Inneren des mit der Verbundverglasung ausgestatteten Raumes trennt, münden. Die Leitungen der Traverse sind in unterer Stellung im Wint&r mit einer Heißluftquelle und im Sommer mit einer Frischluftquelle versehen, während die Leitungen der Traverse in oberer Stellung an Abzugsleitungen angeschlossen sind.
Biese Ventile umfassen vorteilhaft ein zylindrisch-konisches Ventilgehäuse, dao auf seiner Basis und auf den Flanken des konischen Teiles mit Öffnungen'versehen ist und andererseits als Klappe dienenden länglichen
ΤΕΓλΊ ViÄM MiH 4: 1τλ«4 artViom tV»<3ö *JaVh»-1 JJana« C"/»l Vwivi woii
schiebbar in dena Ventilkörper gelagert ist und axial von einer Bohrung durchsetzt ie't, die, in Ruhestellung des Kolbens auf der Basis des Veniilgehäusos die öff-
nungen des letzteren in Verbindung setzt, während der Kolben die entsprechenden Öffnungen des konischen Teiles dieses Ventilkörpers verschließt, wenn er sich gegen diesen Teil unter Druck legt.
Die Quellen für die Frischluft und die Warmluft, mit denen im Sommer und Winter jeweils die in der unteren Traverse untergebrachten Leitungen verbunden sind, können durch den mit der Verbundverglasung ausgestatteten Raum gebildet werden, wobei die Atmosphäre dieses Raumes im Sommer frischer ist als die Außenatmosphäre und im Winter dagegen wärmer ist. Sie können aber ebenfalls durch ein Klimatisierungssystem gebildet werden, an das gegebenenfalls die Abzugsleitungen angeschlossen sind, um eine Klimatisierung im geschlossenen Kreislauf sicherzustellen.
Die Abzugsleitungen können ebenfalls entweder innerhalb oder außerhalb des thermischen zu isolierenden Raumes münden. Ein Ventilator kann gegebenenfalls im Inneren der Evekuieruiigsleituiigeii, zum Aktivieren der Ventilation angeordnet sein.
Die Abzugsleitungen können beispielsweise im !Futterrahmen
untergebracht sein und mit den entsprechenden Leitungen am LTweglichen Rahmen über ein nachgiebiges Verbindungsstück angeschlossen sein.
In analoger ¥eise können die Leitungen der unteren Traverse des beweglichen Rahmens an die Frischluft- oder ¥armluitquelle über eine Leitung angeschlossen sein, die in Futterrahmen untergebracht ist und die an einem Ende mit einem nachgiebigen Anschlußstück verbunden sind.
Vier beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung , sollen nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen
Figur 1 schematisch eine erste Ausführungsform nach der Erfindung zeigt;
die Figuren 2 und 3 zeigen eine weitere Ausführungsform, einmal in Sommer-, einmal in Winterstellung;
Figur 4 gibt eine zweite Ausführungsform der Erfindung wieder;
Figur 5 ist ein Bchematischer Schnitt durch eine Verbundverglasung in der sogenannten Sommerstellung;
Figur 6 ist- eine analoge Darstellung dor Verglasung in Winterstellungj
- 9
die Figuren 7 und 8 sind zwei Darstellungenj einmal im Schnitt, einmal in der Perspektive eines der Ventile dieser Verglasung.
Die in der in der Fassadenmauer 1 vorgesehene Fensteröffnung wird durch einen Futterrahmen 2 und einen sich öffnenden Rahmen 3 begrenzt, der in der Lage ist, in an sich "bekannter Weise um eine horizontale Mittelachse zu verschwenken. Die Abdichtung ist auf den vier Seiten des sich öffnenden Rahmens 3 durch geeignete Dichtungen, beispielsweise Pilζdichtungen, wie bei 4 und 5 dargestellt, gesichert.
Der Putterrahmen ist von Öffnungen 6 und 6a im unteren -and oberen Teil jeweils durchbohrt, diese Öffnungen sind in der Lage, mehr oder weniger durch, bewegliche Schieber 7 "und 7a ve~3äblüssen zu werden. Der sich öffnende Rahmen 3 besitzt einen Salz 8» in dem eine Doppelverglasung 9 unter Zwischenschaltung einer Dichtung 10 fest eingebaut ist.
Die PiIterr arglasung 11 ist am sich öffnenden Rahmen 3 über ihren unteren Sana mittels eines Gelenkes 12 befestigt. Die Hohe der Eüterseheibe ist üeiner als die
- 10 -
Höhe des ainh öffnenden Rahmens? derart γ &äS üuft bsi lind 14 zwischen Verglasung und Rahmen zirkulieren kann. Ein Verriegelungssystem 15 verhindert im übrigen das Kippen des Rahmens nach außen, erlaubt jedoch gegebenenfalls ein Verschwenken zu Zwecken der Reinigung.
In der in Figur 1 dargestellten Ausführungsfora der Erfindung ist die Verglasung durch eine:a Fensterinnenvorhang 16, einen sogenannten "Store" vervollständigt, der sich indifferent auf die beiden Rollen 17 und 18 aufrollen läßt, wobei der undurchsichtige Teil des Pensterinnen^· Vorhanges derart indifferent ausgehend von der Rolle 17 auf jedes gewünschte Niveau einschließlich bis sum Niveau der Rolle 18 abgesenkt werden kann oder umgekehrt, ausgehend von der Rolle 18 auf jedes Jfgewünschte Niveau " bis und einschließlich dem der Rolle 17. Zu diesem Zweck kann der Fensterinnenvorhang beispielsweise an seinen beiden Enden durch nicht-dargesteilte Seile gespannt werden, die auf Blockscheiben gewickelt sind, die an je- «Lem Ende der Rollen 17 und 18 angeordnet sind, wobei das *&ufrollen der Seile durch ein beliebiges geeignetes Mittel, das nicht Gegenstand der Erfindung ist, steuerbar ist. Die gegen die Pilterverglasung 11 gerichtete Seite des ?en- ^ ■ eterinnenvorhanges ist stark reflektierend.
υίβ Wirkungsweise aer Verglasung ist die folgende:
Während dea Sommers wird der sich öffnende Rahmen in die in der Figur 1 dargestellte Lage gebracht, -wobei das Innere des Gebäudes auf der rechten Seite der Darstellung anzunehmen ist. Der sich öffnende Rahmen wird in dieser Stellung durch eine geeignete schematisch bei 19 widergegebene Verriegelungsanordnung verriegelt. Die Sonnenstrah lung wird zum Teil durch die Filterverglasung 11 absorbiert und die in dieser Yerglasung angesamm^elten Wärmemengen werden aufgrund der natürlichen Ventilation abgeführt, die sich zwischen dem oberen und unteren Teil 14 und 44 13 des Fensters jeweils einstellt.
Ist die Sonnenstrahlung sehr intensiv, so kann man völlig oder zum Teil den Fensterinnenvorhang von der Rolle 17 aus absenken. Die Sonnenstrahlung wird dann nach außen durch die reflektierende Fläche des Innenvorhanges reflektiert und der Ireibhaus effekt wird durch die Ventilation aufgehoben, die, vie oben erwähnt, zwischen der Piiterverglasung und dem PensterIτιτιenvorhang herrscht, wobei dieses Yentilationsphäiioaen. selbst durch das Vorhandensein des Vorhanges verstärkt wird, der einen !Punkt im oberen Seil dee "Zasiiis111 "bildet.
Im Winter wird der Rahmen 3 um einen Winkel von 180° gedreht und in dieser neuen Stellung verriegelt; den Tag über wird der Fensterinnenvorhang durch völliges Aufwickeln um eine der "beiden Rollen versenkt und die Sonnenstrahlung dringt durch die Doppelverglasung 9 bis in die Filterverglasung 11 ein, wo die Wärme sich ansammelt und in Form von Sekundär strahlung in das Innex . des Gebäudes wieder verteilt wird.
In der Hacht wird der Fensterinnenvorhang abgesenkt, derart-^ daß jede Öffnung der Verglasung verdeckt wird. Me reflektierende Fläche des Fensterinnenvorhanges ist also so nach innen gewendet, derart, daß die aus dem Raum austretende Wärmestrahlung nach innen unter Rekuperation von Wärme reflektiert wird, wobei die Verglasung nach der Erfindung dann einen äußerst wirksamen Schirm gegen Wärmeverluste bildet.
Die auf dem Futterrahmen 2 vorgesehenen Schieber bzw. Register 7 xuid 7a ermöglichen im Winter die Zuführung von Frischluft und die Kühlung des Baumes, wenn eine tfoerMtznng der Verglasung eintritt und gegebenenfalls •in Absenken des relativen Feuehtigkeitsgrades, indem
sichergestellt wird, daß Dämpfe "bzw. Dünste durch die Öffnungen 6a im oberen !Teil des Futtei-rahmens abgezogen werder..
Falls notwendig, kann diese Ventilation aktiviert werden, lodern ein Ventilator V im Inneren der oberen Traverse des Futterrahmens angeordnet wird.
Me Figuren 2 -und 3 geben jeweils in Sommer- und "Winterst ellung eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung wieder.
Nach Figur 2 besteht der Schwenkrahmen 3 aus Hohlprofilen (genauso wie der Futterrahmen 2) und weist einen Falz 8, in ^em eine Doppelverglasung 9 unter Zwischenachaltung einer Dichtung 10 eingesetzt ist, auf. In der in der Figur dargestellten Ausführungsform durchsetzt die Dichtung 10 die gesamte Dicke des Rahmens 3* derart» daß eine Thermo- und Schallunterbrechung aufgebaut iöt. Das Ende der Dichtung 10 auf der anderen Seite wie die Doppelverglasung 9 bildet gleichzeitig eines der Dichtungselemente, das dazu dient, die Dichtung zwischen Futterraiimen und sich öffnendem Rahmen sicherzustellen.
Gleichzeitig rird der Futterraufen 2 auf "beiden Seiten von der Dichtung 4 durchsetzt, die so die Rolle der Thermo- und Schallunterbrechung übernimmt.
In Sommeröteilung (Pigur 2) befindet sich die Filterverglasung 11, die in der Lage ist, wie bei der vorhergehen den Ausführungsform, um eine untere Kante aufgrund des Gelenkes 12 zu verschwenken, unter Abstand von der Vertikalen entsprechend einem Winkel, der vorteilhaft mit etwa 30° festgelegt wird, und zwar aus Gründen, die weiter unten noch auseinandergesetzt werden. Das Verkippen der Verglasung 11 wird hervorgerufen und begrenzt durch das Absenken eines gewichtes 20, das durch eine Nut 21 geführt ist, wobei das Gewicht wo mit dem seitlichen Rand der Verglasung 11 -Über einen bei 23 gelenkig gelagerten Arm 22 verbunden ist.
Andererseits nimmt beim Verkippen nach außen die Oberkante der Verglasung 11 einen FenBterinnenvorhang 16 mit, der sich von einer Rolle 17 abwickelt; der vorhang 16
j ist am oberen Rand der Mlterverglasung 11 über eine
Klemmeinrichtung so befestigt» daß el« frei «τ» Raum ^e■»
jzifür den Durchlaß von Ventilationsluft belassen ist.
Diese Ausführungsform weist gegenüber der vorher erwähnten zwei Vorteile auf:
- Einerseits ist die Außenfläche der Verglasung 11 "beispielsweise um 30° etwa gegenüber der Vertikalen geneigt, die Sonnenstrahl en treffen im Sommer unter einem, erheblichen Auffallwinkel auf, derart, daß ein großer Teil der Sonnenstrahlung durch die Yorderfläche reflektiert und entsprechend dem Pfeil P abgeführt wird.
- Andererseits widersetzt in Gebieten, wo die Sonne sehr hoch am Himmel steht und wo das Auftreffen der Sonnenstrahlung die Gefahr mit sich bringt» daß nicht auf der Außenfläche, sondern auf der Innenfläche der Verglasung 11 dieses Auf treffen erfolgt, der !Fensterinnenvorhang 16 sich diesem Eindringen der Sonnenstrahlen.
Im übrigen bildet der sich stark erwärmende Fensterinnenvorhang 16 einen heißen Punkt im oberen Teil des zwischen den Verglasungen 9 und 11 gebildeten Kamins, wodurch die Ventilation aktiviert wird} diese kann sich nicht nur zwischen den Bereichen 13 und 24» sondern auch über die seitlichen Ränder der Verglasung 11 einstellen, die jetzt in dieser Stellung vom Rahmen 3 entfernt angeordnet sind.
Figur 3 zeigt die gleiche Ausführungsform in Winterstel-
Der Rahmen 3 ist um 180° gedreht, derart, daß die Doppelverglasung 9 sich jetzt außenseitig "befindet, während die FiIterverglasung 11 innenseitig angeordnet ist, und parallel zur Verglasung 9 heruntergelassen ist, da das Gewicht 20 in der Rinne 21 herabgefallen ist. In dieser Stellung arbeitet die Verglasung wie in der ■Winterstellung der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform.
Gewünschtenfalls kann man die Verglasung nach den Figuren und 3 durch eine zweite Rolle 18 vervollständigen. Diese zweite Rolle erlaubt es, über die verglaste Gebäudeöffnung insgesamt oder zum Seil einen vom Fensterinneinvorhang 16 unabhängigen Vorhang herabzulassen, der insbesondere im Sommer brauchbar sein kann, um eine zu starke Sonneneinstrahlung des Raumes zu vermeiden und ^um im "Winter während der Facht die Wärmeverluste durch die verglaste Gebäudeöffnung maximal zu vermindern.
Erfindungsgemäß mit den Verglasungen nach der Erfindung durchgeführte -Berechnungen haften gezeigt, daß der Warms= Übertragungskoeffizient von innen nach außen* gemessen
■iSJä1!?- SlC":.""
in Kcal/m /0C im Winter bis auf 1,8 am Tag und 1,2 in der Nacht vermindert werden kann, wenn der reflektierende Innenvorhang die gesamte Oberfläche der verglasten G-ebäudeöffnung verschließt, während dieser Koeffizient zwischen 4 und 5 bei gewöhnlichen Gläsern und in der Größenordnung zwischen 2 und 3 für Doppelverglasungen liegt.
Pur die Schallisolierung ist darauf hinzuweisen, daß die Dichtungen 10 und 4, die eine thermische Unterbrechung in den sich öffnenden Rahmen und dem !Futterrahmen jeweils bilden, gleichzeitig für eine gute Schallisolierung sorgen, wobei letztere noch verbessert wird, wenn man die Ventilationsöffnungen 6 und 6a, die im übrigen durch die Register oder Schieber 7 und 7a verschlossen sein können, auspolstert.
Der akustische Schwäcfrungsko effizient der Verglasung mach, der Erfindung kann also entsprechend den eingesetzten Material 1 en zwischen 21 land 32 decibel liegen.
Sie vorsteiienc» Besclareibung bezog sich darauf, daß die Ferglasrmg 11 eine die Infrarotstrahlung absorbierende Verglasung wsr. Diese Verglasung kann vorzugsweise
aus vorgespanntem Glas bestehen, wodurch auf jede Einrahmung verzichtet werden kann, sie kann aber genausogut aus Kunststoffmaterial, insbesondere Polymethacrylat,
S bestehen.
Auch kann die Verglasung eine spezielle Behandlung erfahren, damit sie beispielsweise nicht nur für Infrarotstrahlung filtrierend sondern auch reflektierend oder sogar photοempfindlich wirkt.
Sine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Figur 4 wiedergegeben, in der gleiche Teile die gleichen Bezugszieichen wo.« is des Torbsschrisbeiieii JPiguren tragen. ^So erkennt aan wieder die !Doppelverglasung 9 wie die Filterverglasimg 11; in Sommerstellung ist der zwischen die beiden Yerglasungen 9 und 11 eingesetzte Fensterinnenvorhang 116 geneigt, irobei seine reflektierende Fläche nach unten und nach außen S gerichtet ist, derart, daß Sonnenstrahl en nach außen entsprechend dem if eil F1 zurückgesandt werden.
TTxa diese geigung zu ermöglichen, ohne übermäßig den H zwischen der doppelverglasung 9 und. der Pilterverglasung zu vergrößern, sind die Sollen, auf denen der Jensterinen-
vorhang 116 aufgerollt ist, in besonderer YJeise angeordnet:
Die Rolle 117» die sich im oberen Teil der Verbundverglasung in Soünmerstellung befindet, ist in der rlähe der Pilterverglasung 11 (außen) angeordnet, während die Rolle 118, die im unteren Seil in Sommerstellung vorgesehen ist, sich in der Nähe der Doppelverglasung 9 (innen) befindet. Aus diesen jeweiligen Anordnungen der beiden Rollen folgt die gewünschte Neigung des Pensterinnenvorhanges : 116. TJm darüberhinaus diese Neigung su vergrößern» wird der iensterinnenvorhang 116 in Sommersteilung vorzugsweise bei S, wie dargestellt, aufgerollt, indem er zwischen der oberen Rolle 117 und der i'ilterverglaaung 11 (Pfeil P«) und der Innenrolle 118 und der Doppelverglasung 9 (Pfeil P2) durchläuft.
Der Fensterinnenvorhang kann beispielsweise aus einem metallisierten Glasgewebe oder einer ebenfalls metallisijierten Kunststoffolie, beispielsweise Polyethylenglycoltexephtalat bestehen, das unter dem Handelsnamen "MILAR" bekanntgeworden ist.
Selbstverständlich, kann die Verbundverglasung nach, der Erfindung anstatt einer Jtoppelverglasung auch 3ede andere
isolierende kompliziertere Verglasung aufweisen, beispielsweise eine Dreifachverglasung.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren 5 und 6 gezeigt, auch hier sind für gleiche Tei le gleiche Bezugszeichen benutzt worden.
Wieder ist die in der Eassadenmauer 1 vorgesehene verglaste Gebäudeöffnung durch einen Eutterrahmen 2 und ei nen sich öffnenden Rahmen 3 begrenzt, der schwenkbar in an sich bekannter Weise um eine horizontale Mittelachse gelagert ist. Dichtungselemente 4 beliebiger Art Pilζdichtungen, Aufblasdichtungen oder Bürsten- bzw. Schleifdichtungen, wie in den Zeichnungen dargestellt sind zwischen Jhitterrahmen und sich öffnenden Rahmen zwischengeschaltet. In einem EaIz 8 des sich öffnenden Rahmens 3 ist eine Doppelverglasung 9 befestigt, die im vorliegenden EaIl von der Bauart - G-las auf Glas geschweißt ist, es kann sich jedoch auch um eine andere Sauart handeln, eine Dichtung 10 ist in jenem Ealle zwischengeschaltet. Eine Eilterverglasung 11 ist am sich öffnenden Rahmen 3 wieder über ein Gelenk 12 befestigt und in geschlossener «*■ Stellung über ein System, beispielsweise 15» verriegeln.
Sin Fensterinnenvorhang 16, der auf zwei Rollen 17 und aufgewickelt wird, kann teilweise oder insgesamt zwischen die Verglasungen 9 und 11 heruntergelassen werden. Der Fensterinnenvorhang 16 kann von beliebiger Ausgestaltung sein. Es kann sich um ein metallisiertes halbtransparentes Kunststoffmaterial mit einer gegen die Filterverglasung 11 gerichteten reflektierenden Cberflache handeln.
Im Sommer (Figur 5) steht die FiIterglasung in Eontakt mit der Außen-tmosphäre, während im Winter (0Figur 6) nach Verkippen des sich öffnenden Rahmens 3 um einen Winkel von 180° die Doppelverglasung 9 sich in dieser Stellung befindet*
Erfindungsgemäß sind nun zwei Leitungen 30a und 30b bzw. 31a und 31b in den horizontalen Traversen des sich öffnenden Rahmens 3 vorgesehen, welche zwischen den Verglasungen 9 und 11 auf beiden Seiten des Fensterinnenvorhanges münden. Iiiire öffnung ist mit einem Ventil 32 versehen, das weiter unten genauer beschrieben werden wird.
Sine in der unteren Traverse des Futterrahmens 2 ausgesparte Leitung 33 befindet sich in Verbindung entweder
Ii
mit dem Inneren des thermisch zu isolierenden Raumes ϊ [
oder mit einem Klimatisierungssystem und ist über ein -
nachgiebiges Anschlußstück 34 mit den Leitungen der unteren traverse des sich öffnenden Rahmens 3 verbunden. d,h, im Sommer (Figur 5) mit den Leitungen 31a und 31b und im Winter (Figur 6) mit den Leitungen 30a und 30b.
In analoger Weise steht eine Leitung 35» die in der oberen Traverse des Futterrahmens 2 ausgespart ist, in "Verbindung entweder mit der Gebäudeinnenseite, wie in den Zeichnungen dargestellt, oder mit der G-ebäudeaußenseite oder auch mit dem Rückführkreis eines Klimatisierungssystems und ist unter Zwischenschaltung eines nachgiebigen Anschlußstückes 36 mit den Leitungen der oberen Traverse des eich öffnenden Rahmens 3 verbunden, d.h. im Sommer (Figur 5) mit den Leitungen 30a und 30b und im Winter (Figur 6) mit den Leitungen 31a und 31b.
Die Ventile 32 sind mit einer durch Schwerkraft wirkenden Slappe ausgestattet, derart, daß für eine Stellung des sich öffnenden Rahmens 3 fiese Klappe die zugeordnete Öffnung verschließt und nach Drehung um 180° des Rahmens diese Klappe die gloiche öffnung wieder freilegt. Die
- 2J-
Ventile 32 sind so angeordnet, daß allein die Öffnungen der Leitungen freigelegt werden, die zwischen dem Fensterinnenvorhang 16 und der im Inneren vorgesehenen Verglasung münden, d.h. der Doppelverglasung 9 im Sommer (Figur 5) und der FiIt erver glasung 11 im Winter, derart, Tfoß der die Verglasung vom Fensterinnenvorhang 16 trennende Raum in konstanter Verbindung mit den Leitungen 3'; und 35 jeweils unter Zwischenschaltung der leitungen 31b und 30b im Sommer und unter Zwisohenschaltung der Leitungen 30a und 31a im Winter steht. Hieraus folgt, daß dieser Raum konstant entsprechend den Pfeilen F ventiliert und klimatisiert wird, und zwar durch einen Frischluftstrom im Sommer und einen Heißluftstrom im Winter und daß die Wärmemengen, die sich zwischen den Verglasungen 9 und 11 ansammeln können, permanent abgezogen werden'· Man vermeidet so jede ungewollte Überhitzung und verstärkt gleichzeitig die durch die Verglasung ermöglichte thermische Isolierung. Ein Ventilator kann gegebenenfalls in der Leitung 35 zur Aktivierung der Ventilation vorgesehen sein.
Unterschiedliche Arten von Ventilen, die durch Schwerkraft arbeiten -and deren Klappenstellung eine Funktion der Stellung des sich öffnenden Rahmens 3 ist, können
natürlich verwandt werden. Ein "besonders einfaches Ten— t^j. ist in den !Figuren 7 und 8 dargestellt.
Es umfaßt ein zylindrisch-Ironisches Ventilgehäuse 40, dessen konischer Teil seitlich von Luftkanälen 41 durchsetzt ist und dessen entgegengesetzter üeil durch einen Bund 42 geschlossen ist, der beispielsweise auf die Basis des Körpers 40 aufgeschraubt und von einer zentralen Öffnung 43 durchbohrt ist. Ein zylindrisch-konischer Kolben 44 aus einem Material erhöhter Dichte, der als Klappenventil arbeitet, ist in dem Körper 40 unterge-r bracht und kann sich in diesem durch Schwerkraft verschieben. Die Masse 44 ist axial von einer zylindrischen Öffnung 45 durchbohrt, die in der in Figur 3 dargestellten Stellung die öd&iungen 41 und 43 miteinander verbindet, In umgekehrter Stellung, d.h., wenn der konische 'j?eil des Kolbens 44 sich eng gegön den entsprechenden Teil des Körpers 40 legt, werden die luftkanäle 41 durch den Kolben verschlossen, eine Verbindung mit der Öffnung besteht aleo nicht mehr.
Der Körper 40 des Ventils 32 kann beispielsweise in die Leitungen 30a, 30"b, 31a und 31b eingeschraubt sein*
Ein Filter ist vorzugsweise zwischen Kolben und Ventilgehäuse zwischengeschaltet, derart, daß der Staub in der Luft in Suspension gehalten wird. Selbstverständlich werden die Filter periodisch, um jede Verschmutzung zu vermeiden, gereinigt oder ersetzt.
Zum gleichen Zweck kann man in den Luftzuführleitungen Hülsen vorsehen, die auf ihrer Innenwand Fasern oder Haare aufweisen, die dazu "bestimmt sind, den Staub zurückzuhalten.
Die nur beispielsweise gegebene Ausführungsform der Erfindung erläutert die Einfachheit des Systems zum offnes und Schließen der Elimatisierungsleittmgen. das keinerlei %e Steuerhilfsmittel benötigt und das automatisch betätigt wird, sobald der sich öffnende Rahmen einen Wink·al von 180° verschwenkt.
Pat ent ansprüche

Claims (1)

  1. RA.S28 668-19.68^
    P.A. 410 480
    - 26 -
    A 19 713 Ea/il Schutzansprüche :
    1. Isolierglas-Fenster, gekennzeichnet durch die Zuordnung in ein und demselben um 180 ° schwenkenden oder kippenden Rahmen (3), zweier unter Abstand zueinander angeordneter Yerglaisungen, deren eine <9) dicht in einem Salz (8) des Rahmens (3) eingebaut eine isolierende Doppelverglasung ist, die aus zwei auf ihren träger geschweißten oder geklebten Glasscheiben unter Einschluß einer Schicht trockenen G-ases besteht und deren andere (11), die nicht-hermetisch im Rahmen (3) abgeschlossen angeordnet ist, aus einem transparenten filtrierenden Material, das zur Absorption des nahen Infrarotbereiches fähig ist, besteht.
    2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die FiIterverglasung (11) längs eines ihrer Horizontalränder (bei 12) auf dem sich Öffnenden Rahmen (3) gelenkig gelagert ist, derart, daß ein Schwenken gegenüber dem Rahmen ermöglicht wird.
    3. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch. gekennzeichnet, daß die Ij Hölie der Ei^terverglasung (11) kleiner als die des
    sich öffnenden Rahmens (3) Ist, derart, daß Luft
    (bei 14) zwischen Rahmen und Eilterveiglasung zirkulieren kann.
    J» 4. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der sich öffnende Rahmen (3) eine Anordnung (15) zum Verriegeln der Filterverglasung (11) gegen den Rahmen (3) parallel zur Doppelverglasung (9) aufweist.
    5. Fenster noch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pilterverglasung (11) um einen bestimmten Winkel, vor-„~ augsweise In der Größenordnung von 30 ö, gegenüber dem
    sich Öffnenden Rahmen (3) verachvenkbar ist.
    C. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß die jPilterverglasung (11) selbsttätig um einen bestimmten Winkel gegenüber dem sich öffnenden Rahmen (3) verschwenkbar ist, wenn dieser um 180 ° kippt, wobei dieses Verschwenken "beispielsweise unter dem Einfluß — wenigstens eines Gewxchtes (20) erfolgt, das über einen
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    Gelenkarm (22) mit der Verglasung verbunden ist, wo- k bei dieses Gewicht (20) durch Schwerkraft sich verschiebt und in seiner Bewegung durch eine R
    des sich öffnenden Rahmens (3) geführt ist.
    7· Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daS
    das obere Ende der ]?ilterverglasung (11) mit einem § lensterinnenvorharf (16) verbunden ist, der um eine Rolle (17) gewickelt ist, welche ihrerseits τοη des sich öffnenden Rahmen (3) getragen ist, derart, daß dieser !"ensterinnenvorhang (16) durch die Pilterverglasung mitgenommen wird, sobald diese gegenüber dem sich öffnenden Rahmen (3) verschwenkt.
    8. JPenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Penste^inr""ivorhang (16) am oberen Rand der I1IIterverglasung (11) befestigt ist, derart, daß zwischen diesen Elementen ein freier Ra"im (14) für den Durchgang der Yentilationsluft belassen ist.
    9. fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
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    die Ränder der Doppelverglasung in Falzen (8) des sich, öffnenden Rahmens (3) unter Zwischenschaltung wenigstens einer < en Rahmen durchsetzenden Dichtung l(1O) gelagert sind, derart, daß für eine gleichzeitige thermo- und
    Schalldämmung gesorgt ist.
    10. Penster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den sich öffnenden Rahmen (3) und dem ]?utterrahmen (2) vorgesehenen Dichtungselemente (4; 5) den Futterrahmen durchsetzen, derart, daß gleichzeitig eine
    !Thermo- und Schalldämmung herbeigeführt wird.
    11. fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche ,dadurch gekennzeichnet, daß die
    if* Pilterverglasung (11) aus vorgespanntem Glas "besteht.
    12. "Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet * daß die Eiltiirverglasung (11) aus einem die Infrarotstrahlung absorbierenden
    Eunststoffmaterial, beispielsweise Polvsethacrylat
    besteht.
    13. fenster nach einem der Insprüehe 1 bis 12, dadurcä
    geteinzeicliaei j daß die Filterverglastmg
    (11) reflektierend ist.
    14* Fenster nach einem der Ansprüche 1 Ms 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Eilterverglasung (11) photoempfindlich ist.
    15. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterinnenvorhang (16) teilweise oder vollständig versenkbar ist.
    16. Fenster nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die gegen die Filterverglasung gerichtete Oberfläche des Fensterinnenvorhanges (16) stark reflektierend ist.
    17. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterinnenvorhang (16) zwischen zwei Rollen (17; 18) des sich öffnenden Sahmens (5) gespannt ist.
    18. Fenster nach eiiaeia der vorhergehenden Ansprüche, da — äurch gekennzeichnet, daß der Fens"fceriimenvOriiaiig (16) an jedem seiner beiden. Enden mit
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    I i
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    Bindegliedern versehen ist, die ihn unter Spannung halten und eine teilweise oder völlige Aufwicklung auf die Hollen ermöglichen, an denen zu diesem 2weck eine oder mehrere Blockscheiben vorgesehen sind,
    f~) 19. Penster nach einem der Anspruch 1 "bis 8, dadurch
    gekennzeichnet , daß der bewegliche Vorhang (116) zwischen Eilterverglasung (11) und Doppelverglasung (9) in Sommerstellung geneigt angeordnet ist, wobei seine reflektierende Seite nach unten und außen gerichtet ist.
    20. Eenster nach Anspruch 19} dadurch gekennzeichnet , daß in Sommer st ellung die obere Solle (117) des "beweglichen Eenstervorhangs (116) Isis in die JTähe der IPilterverglasung (11) vorführoar ist.
    21. Fenster nach Anspruch 19 oder 20,dadurch gekennzeichnet , daß die untere Solle (118) des "beweglichen ITensterinnenvorhanges bis in die Mähe der Doppelverglasung (9) zurückziehbar ist.
    22. Fenster nach einem der Ansprüche 19 ftis 21, da durch gekennzeichnet , daß in Sonnaers~cellung der De-*?egllehe Yorhang (116) auf die obere Rolle (117)
    lauter Durchgang zwischen dieser Solle (117) und der lilterverglasung (11) aufwickelbar ist. f
    23. !fenster nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß in Sommerstellung der bewegliche Vorhang (11β) auf seine untere Rolle (118) unter Durchgang zwischen dieser Rolle und der Doppelverglasung (9) aufwickelbar ist.
    24. fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet! daß die doppelverglasung durch eine kompliziertere Verglasung (bäspielsweise eine Dreifachverglasung) ersetzbar ist.
    25. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren und oberen horizontalen Iraversenjies sich öffnenden Rahmens (3) zwei leitungen (30a - 30b; 31a - 31b) aufweisen, die zwischen der Filterscheibe (11) and der Doppelscheibe (9) auf beiden Seiten des beweglichen Vorhanges (16) münden, wobei die Öffnungen dieser Leitungen mit einem Ventil (32) versehen sind, dessen
    (44) sich durch Schwerkraft gegenüber seinem
    Sitz -verschiebt, sobald die Verbundscheibe um 180
    gedreht wird und die Ventile; derart anfsordnet sind, daß allein die Öffnungen äer zwischen dem beweglichen Vorhang (16) und der Verglasung, die das Innere des mit der Verglasung versehenen Zimmers abschließt, münden, geöffnet werden, wobei die Leitungen der !Traverse in unterer Stellung im Winter an eine Heißluftquelle und im Sommer an eine i?rischluftquelle angeschlossen sind, während die Leitungen der Traverse in der oberen Stellung mit den Abzugsleitungen (35) verbunden sind.
    26. Fenster nach Anspruch 25»dadurch gekennzeichnet , daß die Leitungen (30a; 50b) der unteren Traverse des beweglichen Rahmens (3) mit den Heißluft- und Kaltluftquellen über eine in des? unteren Traverse des !"utterrahmens (2) vorgesehene Leitung (35) in Verbindung stehen.
    27. Fenster nach einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (30a; 30b) der unteren Traverse des beweglichen Rahmens (3) und der unteren Traverse des Putterrahmens (2) über ein nachgiebiges Anschlustück (34) verbunden sind, das durch den S'utterrahmen (2) getragen ist.
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    28. Fenster nach einem der Ansprüclie 2r> bis 27, dadurch, gekennzeichnet , daß die Frischluft- und Heißluftquellen gebildet werden durch den thermisch zu isolierenden Raum oder durch eine EZLimatisierungsvorrichtung.
    29. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsleitung (35) in der oberen !Traverse des Futterrahmens (2) angeordnet ist.
    30. Fenster nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (31a; 31b) der oberen Traverse des beweglichen Rahmens (3) und der oberen Traverse des Futterrahmens (2) über ein nachgiebiges Anschlußstück (36) verbunden sind, das durch den Futterrahmen (2) getragen wird.
    31.Fenster nach einem der Ansprüche 25 bis 30, dadirch gekennzeichnet , daß die Abzugsleitung (35) mit der Innenseite oder Außenseite des Raumes oder wahlweise mit dem Rückführungskreis einer Klimatisierungsvorrichtung verbindbar ist.
    32. Fenster nach einem der Ansprüche 25 bis 31, gekenn-
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    zeichnet durch. einen in dieser Abzugsleiinxng zur Aktivierung der Ventilation vorgesehenen Ventilator.
    33. fenster nach, einem der Ansprüche 25 "bis 32, dadurch gekennzeichnet , daß die Ventile (32) "bestehen aus: Einem zylindrisch-konischen Ventilgehäuse (40), das auf seiner Basis und auf den Elanken des konischen Seils mit Öffnungen (43; 41) versehen ist und aus einem längliehen Kolben (44) mit konischem Ende
    als Schieber, wobei der Kolben verschiebbar im Ventilgehäuse (40) gelagert ist und axial von einer Öffnung (45) durchsetzt ist, die, in Ruhestellung des Kolbens gegen die Basis (42) des Ventilgehäuses (40) die Öffnungen des letzteren in Verbindung setzt,
    ^ während der Kolben die entsprechenden Öffnungen des
    konischen !De ils des Ventilkörpers verschließt, sobald er sich g<egen diesen Teil legt.
    34. Fenster nach einem der Ansprüche 25 bis 33, gekennzeichnet durch ein zwischen Ventilgehäuse und Kolben dieses Ventiles zwischengeschaltetes Euter.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2631491A1 (de) * 1976-07-13 1978-01-19 Bernhard Dr Terhaar Transparentes wandelement
DE3217804A1 (de) * 1982-05-12 1983-11-17 Iduso Gesellschaft zur Förderung und Verwertung kreativer Ideen mbH, 5300 Bonn Rollo fuer gewaechshaeuser
DE19737944A1 (de) * 1997-08-30 1999-03-04 Wilfrid Balk Solarfassade

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