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DE1997538U - Pulsator fuer melkmaschinen - Google Patents

Pulsator fuer melkmaschinen

Info

Publication number
DE1997538U
DE1997538U DE19681997538 DE1997538U DE1997538U DE 1997538 U DE1997538 U DE 1997538U DE 19681997538 DE19681997538 DE 19681997538 DE 1997538 U DE1997538 U DE 1997538U DE 1997538 U DE1997538 U DE 1997538U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulsator
control slide
milk
membrane
milk collecting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681997538
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bizerba SE and Co KG
Original Assignee
Bizerba Werke Wilhelm Kraut GmbH and KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bizerba Werke Wilhelm Kraut GmbH and KG filed Critical Bizerba Werke Wilhelm Kraut GmbH and KG
Priority to DE19681997538 priority Critical patent/DE1997538U/de
Publication of DE1997538U publication Critical patent/DE1997538U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/10Pulsators arranged otherwise than on teat-cups
    • A01J5/12Pulsators arranged otherwise than on teat-cups with membranes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

HOGER - STELLRECHT - GRIESSBACH - HAECKHR
PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
A 36 669 m
m - 134
30. 7. 1968
Bizerba-Werke
Wilhelm Kraut KG
7H6O Balingen/Württ.
Pulsator für Melkmaschinen
Die Neuerung betrifft einen Pulsator für Melkmaschinen mit einem hin- und hergehend angetriebenen Steuerschieber und einem Milchsammelraum, der durch den Steuerschieber abwechselnd mit einer unter Unterdruck stehenden Milchsanwnelleitung und unter eis{ekoA{|{iun νawanVi^jtt&flw <äsr Mi ichssrruns lleituri0' mit dsr At*
Biosphäre verbindbar ist.
Λ 36 669 m
m - 131I
30. 7. 1968 - 2 -
Bei beroibs erprobten Melkmaschinonpulsatoren der vorerwähnten Gattung v;ird die Einmündung der Milchsaminellcifcung in den Milchsanunelraum unmittelbar durch das untere Ende doo Steuerschiebers verschlossen, der zu diesem Zweck aüiäpiclBweisü eine elssviBuhs Dichtung tragen kann. Hierbei ist es jedoch schwierig, den KoI- Γ" ben genau zentrisch über der Milcheansnislleifcung au führen f weil der die Milchsammelleitung aufnehmende Boden des Milchsammolraumes zum Zwecke der Reinigung abnehmbar sein muß. Infolgedessen treten häufig Undichtigkeiten und unerwünschte VerschleißoPßchoinungen auf, die ein ordnungsgemäßes und wirtschaftliches Arbeiten des Pulsators in Frage stellen=
Es ist Aufgabe der Neuerungs den geschilderten Mängeln abzuhelfen und einen Pulsator für Melkmaschinen vorzuschlagen, bei dem in einfacher und zuverlässiger Weise die Einmündung der Milchsammelleitung in dem zur Reinigung abnehmbaren Boden des Milchsammeiraumes periodisch verschließbar ist.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Verschließen der Milchsammelleitung im MiIchsammeIraum ein von einer elastischen Membran bewegter Ventilkörper angeordnet und die Membran vom Steuerschieber abwechselnd mit Unter- und überdruck beaufschlagt ist.
A 36 669 m
m <· 13H
30. 7. 1968 - 3 -
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungoform der Neuerung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der v/eiteren Erläuterung. Es zeigen:
• Fig. 1 eine Schnittansicht eines neuerungsge-(p mäßen Pulsators mit dem Steuerschieber
in seiner oberen Endlage und
^ Fig. 2 eine Schnittansicht ähnlich Fig» I mit
dom Steuerschieber in seiner unteren Endlage.
Die in der Zeichnung dargestellte, bevorzugte AusfUhrungsform ■ feines neuerungsgemäßen Pulsators für Melkmaschinen besteht aus ~ feinem aus mehreren Teilen zusammengefügten Gehäuse 1, an dem mehirere Schlauchnippel 2» 3* ^> 5j und 6 angeordnet sind. Der Schlauch-. Vi, „iinippel 2 ist im Betrieb des Pulsators ständig mit einer Druckluftquelle verbunden, während der Schlauchnippel 3 ständig an eine Unterdruck- oder Vakuumleitung angeschlossen ist. Die beiden Schlauchnippel 4, 5 sind mit Schlauchleitungen verbunden, die zum Euter des zu melkenden Tieres führen. Das Abführen der gemolkenen Milch erfolgt über den Sehlauchnippel 5· Der Schlauchnippel 6 dient * als Miiehsanunelleitung unö Sihrt unter Zwischenschaltung eines Schlauches o. dgl. zu einem Milchsammeigefäß.
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30. 7. 1968
Im Gehäuse 1 des Pulsators ist in einer zentralen Bohrung 7 ein Steuerschieber 8 hin- und herbeweglich. Der Steuerschieber 8 ist an seinem oberen Ende mit einer flexiblen Membran 9 verbunden, die einen von einem Deckel ±0 abgeschlossenen Räüffi aiii öaeren Teil des Gehäuses in zwei Kammern 11, 12 unterteilt. Diese Kammern werden in nicht dargestellter Weise abwechselnd mit- übar« bzw. Unterdruck beaufschlagt, so daß unter Vermittlung der Membran 9 der Steuerschieber 8 abwechselnd nach oben und unten bewegt wird. In Fig. 1 ist die obere, in Fig. 2 die untere Endßtellung des Steuerschiebers dargestellt.
Die den Steuerschieber 8 aufnehmende Bohrung 7 ist in einer Büchse 13 angeordnet, die in eine Bohrung des Gehäuses eingepaßt ist. Die Büchse 13 weist an ihrem Außenumfang drei Ringkanäle Ik, 15 und auf. Die Ringkanäle 1*1 und 1$ sind mit <Sen Schlauchnippeln 2 bzw. 3 verbunden. Sämtliche Ringkanäle l*i, 15 und 16 stehen über nicht näher bezeichnete, radial angeordnete Durchlässe.mit der Bohrung in Verbindung. Der Steuerschieber 8 weist eine Steuerausnehmung derart auf* da£ er in seiner oberen Endstellung {Fig. 1) die bei- ρ den Ringkanäle 14a 15 Und in seiner unteren Endstellung (Fig. 2) die beiden Ringkanäle 15» 16 miteinander verbindet. Ein weiterer radial verlaufender Kanal 18 in der Büchse 13 steht mit einer ringförmigen Ausnehmung iw im Gehäuse i in Verbindung* Von der ringförmigen Ausnehmung 19 führt schräg ein Kanal 20 zu einer weiteren,
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30, 7, loßß - 5 -
im unteren Teil des Gehäuses 1 vorgesehenen, ringförmigen Ausnehmung 21. Schließlich ißt noch ein im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Steuerschiebers 8 verlaufender Kanal 52 is ßfifaäuse 1 vorgesehen; der von einer mit dem Schlauchnippel k verbundenen Querbohrung 23 ausgeht und an der ausgewölbten Un=- C terseite des Gehäuses 1 ausmündet.
Auf die Unterseite des Gehäuses 1 ist mittels Klammern 2H, von denen in der Zeichnung nur eine sichtbar ist, ein Bodenteil 25 auf geklammert, welches die erwähnten Schl'auchnippel 5 und 6 trägt. Zwischen das Bodenteil 25 und das übrige Gehäuse 1 ist eine elastische Membran 26 fest eingespannt, ar <äer, z. E. mittels einer Niet 27, ein elastischer Ventilkörper 28 befestigt ist. Der Ventilkörper 28 dient dazu (vgl. Fig. 1), die Einmündung HO der Λ> Milchsamraelleitung 6 in den im Bodenteil 25 ausgebildeten Milch-V^-sammelraum 29 zu verschließen. Der z. 13. aus Gummi gefertigte ' :^Ventilkörper 28 verschließt dabei die Einmündung hO auch dann dicht, wenn an dieser kein besonderer Ventilsitz vorgesehen ist. Die Membran 26 weist weiterhin Perforationen oder Löcher 30 auf, durch die hindurch die ringförmige Ausnehmung 21 mit einer ringförmigen Aussparung 31 im Bodenteil 25 verbunden ist. Die Aussparung 31 steht über eine öffnung 32 im Schlauchnippel 5 mit dessen Inneresi und damit mit dem Milchsaromelraum 29 in Verbindung. Schließlich ist noch eine Querbohrung 33 im Gehäuse 1 vorgesehen,
r 6 -
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30. 7. 1968 - β -
die den unteren Abschnitt der Bohrung 7 mit der Atmosphäre verbindet.
Der neuerungsgemäße Pulsator arbeitet während des Melkvorganges folgendermaßen: Der Steuerschieber 8 wird durch die druckluftgesteuerte Membran 9 hin- und hergehend ("pulsierend") angetrieben. In seiner oberen Endstellung (Fig. 1) verbindet er den mit Druckluft beaufschlagten Schlauchnippel 2 über den Ringkanal 14, die Ausnehmung 17 und den Ringkanal 15 mit dem Schlauchnippel 1I. Aus dem mit dem Schlauchnippel 1J verbundenen Querkanal gelangt der Überdruck durch die Bohrung 22 in den Raum oberhalb der Membran 26 und drückt diese nach unten, so daß d<ar Ventilkörper 28 die Einmündung 1IO der Milchsammelleitung 6 in den Milchsammelraum 29 dicht verschließt. Gleichzeitig ist der Milchsammeiraum 29 über die Öffnung 32 im Schlauchnippel 5, die ringförmige Aussparung 31 im Bodenteil 25, die Perforationen 30 der Membran 26, die ringförmige Ausnehmung 21 im Gehäuse 1, den schrägen Kanal 20, die Ausnehmung 19, den radialen Kanal 18, die Bohrung 7 und die Querbohrung 33 mit der Atmosphäre verbunden.
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30. 7. 1968 - 7 -
In der unteren Endstellung des Steuerschiebers (Fig. 2) verbindet die Ausnehmung 17 die beiden Ringkanäle 15 und 16. Da der Ringkaral l6 über den Schlauchnippel 3 mit einer Unterdruckleitung verbunden ist, herrscht nun über die Bohru« gen 23 und in dem oberhalb der Membran 26 gelegenen Raum Unterdruck, so ,- daß die Membran 26, unterstützt von ihrer Eigenelastizität, den Ventilkörper 28 von der Einmündung der Milchsammelleitung abhebt. In diesem Stadium hat der Steuerschieber 8 die radiale Bohrung 18 verschlossen, so daß die Verbindung des unterhalb der Membran 26 gelegenen Milchsammeiraumes zur Atmosphäre unterbrochen ist. Da die Milchsammelleitung 6 ständig unter Vakuum- oder Unterdruck steht, wird nun die Milch über den Schlauchnippel 5, den Milchsammeiraum 29 und von da in das mit der Sammelleitung β verbundene Gefäß gesaugt.
Die neuerungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, daß der membrangesteuerte Ventilkörper 28 ein zuverlässiges, üeriodisches Verschließen der Einmündung 1JO der Milchsamme !leitung 6 gewährleistet, ohne daß es dabei auf eine präzise Zentrierung des elastisch ausgebildeten ventilkörpers 28 ankäme. Dabei wird die suss Sii^cks der Reinigung unerläßliche Abnahme des Bodenteils 25 nicht beeinträchtigt, und nach dem Anbau des Bodenteils unter Zwischenschaltung der Membran 26 ist die Anordnung sofort wieder betriebsbereit.

Claims (1)

  1. A 36 669 m
    m - 134
    30. 7. 1968
    Schutzanspruch :
    Pulsator für Melkmaschinen mit einem hin- und hergehend angetriebenen Steuerschieber und einem Milchsammplraum, dev durch den Steuerschieber abwechselnd mit einer unter Unterdruck stehenden Milchsammelleitung und unter gleichzeitigem Verschließen der Milchsammelleitung mit der Atmosphäre verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschließen der Milchsammelleitung (6) im MiIchsammelraum (29) ein von einer elastischen Membran (26) bewegter Ventilkörper (28) angeordnet und die.Membran (26) vom Steuerschieber (8) abwechselnd mit Unter- und überdruck beaufschlagbar ist.
DE19681997538 1968-08-14 1968-08-14 Pulsator fuer melkmaschinen Expired DE1997538U (de)

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DE1997538U true DE1997538U (de) 1968-11-28

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DE19681997538 Expired DE1997538U (de) 1968-08-14 1968-08-14 Pulsator fuer melkmaschinen

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