DE1997135U - Vorrichtung zum aufhaengen von futterstand-halsrahmen fuer rinder - Google Patents
Vorrichtung zum aufhaengen von futterstand-halsrahmen fuer rinderInfo
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Description
Die Neuerung betrifft eine Aufhängevorrichtung für Halsrahmen für Rinder an Futterständen, insbesondere sogenannten Kurzständen, wobei die Halsrahmen aus einem steifen Unterbügel aus Rohrmaterial und einem flexiblen Oberteil aus Ketten oder Seilen bestehen.
Es ist bekannt, diese Halsrahmenketten an einem Querlager eines Viehstandes so zu befestigen, dass die Enden in Schließstellung des Halsrahmens überkreuzt sind, um hierdurch die von den Gliederketten gebildete Halsöffnung zu verengen, damit die Kühe nach dem Schließen des Halsrahmens nicht mehr selbständig herausschlüpfen können. Die bekannte Vorrichtung sieht auf Rollen gelagerte Bedienungsglieder vor, die mittels Gestänge und Seilzug zu betätigen
sind. Ferner ist ein Futterstand bekannt, bei dem die Gliederketten mit den Enden an Schiebehülsen befestigt sind. Diese Schiebehülsen sind auf einer die Standrohre verbindenden Führungsschiene, zweckmäßig mittels einer in der Führungsschiene gelagerten Gewindespindel, von- und zueinander bewegbar. Auf diese Weise ist es möglich, die Kettenenden bis zum Anschlag aneinander zu bringen. Diese Halsrahmenhalterung ist zwar sehr einfach und leicht zu bedienen, jedoch lassen sich die Kettenenden nicht kreuzen.
Aufgabe der Neuerung ist es daher, durch eine einfache Einrichtung auch für diese letztgenannte Rahmenaufhängung die Möglichkeit zu einem Überkreuzen der Halsrahmenaufhängeenden zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind neuerungsgemäß an den gegeneinander beweglichen Schiebehülsen od. dgl. Schiebeorganen in Richtung zur Gegenhülse vorstehende Einhängeleisten für die Ketten vorgesehen, die in Schließstellung nebeneinanderliegen, so dass die an den vorstehenden Enden dieser Leisten befestigten Kettenenden sich überkreuzen.
Als vorteilhaft hat sich erwiesen, an der einen Schiebehülse zwei Außenleisten und an der anderen Schiebehülse eine Mittelleiste vorzusehen, die dann fingerartig ineinander greifen.
Ferner ist es zweckmäßig, diese Schiebeleisten mit mehreren Einhängeschlitzen für die Kettenenden auszurüsten, so dass das Maß der Kettenkreuzung einstellbar ist.
Die Vorrichtung gemäß der Neuerung ist äußerst einfach. Lediglich durch Einhängeleisten ist es möglich, die Kettenenden zu kreuzen, und zwar in verstellbarem Ausmaß, wobei das Höchstmaß von der Leistenlänge abhängt. Da diese Leisten auch an bereits vorhandenen Ständen noch nachträglich angebracht werden können, so ergibt sich hieraus ein weiterer Vorteil. Die Einhängeschlitze ermöglichen es, die Kettenenden, die mit Einhängegliedern versehen sind, auf verschiedene Halsweiten der Tiere einzustellen. Da die neuerungsgemäße Vorrichtung an der Aufhängehöhe der Kettenenden nichts ändert, ist es nicht erforderlich, an der Standkonstruktion Änderungen vorzunehmen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Aufhängevorrichtung gemäß der Neuerung. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von Futterständen mit einem geöffneten und einem geschlossenen Halsrahmen, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Paares von Schiebehülsen, Fig. 3 eine Seitenansicht dieser Schiebehülsen und Fig. 4 eine Draufsicht hierzu.
Die dargestellten Futterstände bestehen aus Standrohren 1, die oben durch eine Führungsschiene 2 miteinander verbunden sind. In dieser Führungsschiene ist eine Gewindespindel 3 (Fig. 3), die durch einen Kurbeltrieb 4 zu betätigen ist, gelagert. Eine Gewindespindel dient für sämtliche in einer Reihe aufgestellten Stände eines Stalles. Auf der Führungsschiene, die im Ausführungsbeispiel rechteckigen bzw. quadratischen Querschnitt aufweist, sind für jeden Stand zwei Schiebehülsen 6, 7 durch die Gewindespindel verschiebbar gelagert. Während nun bei den bekannten Ständen direkt an diesen Schiebehülsen 6, 7 die Enden der Halsrahmenketten befestigt waren, sind jetzt an diesen Schiebehülsen zur Gegenhülse vorstehende Einhängeleisten 8, 9 vorgesehen. Diese Leisten 8, 9 sind so befestigt, dass sie sich beim Zueinanderschieben der Schiebehülsen bis zum Anschlag gegenseitig nicht berühren und sich mit ihren Enden weit überschneiden. Das Ausführungsbeispiel zeigt an der Hülse 6 zwei äußere Leisten 8, während die Schiebehülse 7 mit einer mittleren Leiste 9 versehen ist. Diese Aufhängeleisten haben ferner noch Einhängeschlitze 10, in die sodann die Enden 11, 12 der Halsrahmenketten 13, die in üblicher Weise einen steifen U-förmigen Bügel 14 tragen, der durch eine Unterkette 15 am Boden des Stalles befestigt ist, eingehängt sind. Hat die eine Hülse 6 zwei Außenleisten 8, so ist das zugehörige Kettenende 13, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, verzweigt. Der Stand auf der linken Seite der Fig. 1 zeigt
die geöffnete Halskette, während der rechte Stand die Schließstellung mit den gekreuzten Kettenenden sichtbar macht. Im letzteren Fall ist die eigentliche Halsöffnung 15 verkleinert bzw. verengt, so dass die Rinder nicht mehr von selbst ausschlüpfen können. Die verschiedenen Einhängeschlitze 10 ermöglichen eine verschiedene Einstellung dieser Überkreuzung, wie auch bereits die Länge dieser Leisten den Grad der Überschneidung bestimmt.
Die Neuerung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. So können die Einhängeleisten 8, 9 natürlich auch an den Außenseiten der Hülsen befestigt sein. Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, an der einen Hülse zwei Leisten vorzusehen, u.U. kann auch eine genügen. Die sich überschneidenden Leisten können selbstverständlich auch an anderen Verschiebeorganen, beispielsweise an aus der Führungsschiene vorstehenden Tragzapfen befestigt sein. Die Einhängeleisten könnten an den Verschiebeorganen auch höhenverstellbar oder umsetzbar gelagert sein.
Claims (4)
1) Vorrichtung zum Aufhängen von Futterstand-Halsrahmen für Rinder, wobei die Halsrahmen aus steifen Unterbügeln und flexiblen Oberteilen, wie Ketten, bestehen und die Kettenenden an zu- und voneinander bewegbaren Verschiebeorganen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an diesen Verschiebeorganen (6, 7) in Richtung Gegenorgan vorstehende Einhängeleisten (8, 9) für die Kettenenden (11, 12) vorgesehen sind, welche in Halsrahmen-Schließstellung nebeneinander liegen, so dass die an den freien Enden dieser Leisten eingehängten Kettenenden sich kreuzen.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Verschiebeorgan (6) zwei äußere Einhängeleisten (8) und am anderen Organ (7) eine mittlere Leiste (9) angeordnet sind.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängeleisten (8, 9) mehrere Einhängeschlitze (10) in unterschiedlichem Abstand vom Verschiebeorgan aufweisen.
4) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängeleisten höhen- und/oder längenverstellbar sowie auswechselbar befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681997135 DE1997135U (de) | 1968-05-24 | 1968-05-24 | Vorrichtung zum aufhaengen von futterstand-halsrahmen fuer rinder |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1997135U true DE1997135U (de) | 1968-11-21 |
Family
ID=33438404
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19681997135 Expired DE1997135U (de) | 1968-05-24 | 1968-05-24 | Vorrichtung zum aufhaengen von futterstand-halsrahmen fuer rinder |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1997135U (de) |
-
1968
- 1968-05-24 DE DE19681997135 patent/DE1997135U/de not_active Expired
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